Das Ältere Zeichen / Kartenspiel

  • Hallo an alle,


    am Wochenende habe wir unsere Neuerwerbung ausprobiert. Ich muß dazu sagen das ich den großen Bruder nur kenne aber noch nie gespielt habe. Aber zu dem Spiel gibt es ja die verschiedensten Meinungen. Wir saßen an unserer ersten Partie doch dann ziemlich lange. Wir haben uns auch noch den dicksten Brocken als den "Großen Alten" ausgesucht. Das Ende vom Lied war kurz vor Schluß wurde ich Verschlungen und der große Alte ist erwacht. Daraufhin haben wir festgestellt das man diesen gar nicht mehr bekämpfen kann zum Schluß. Ist dieser nämlich erwacht, so hat man sofort das Spiel verloren. Trotzt alledem hat uns die erste Partie gefallen. Ich denke die Spielzeit wird sich mit zunehmender Erfahrung auch noch Reduzieren. Durch die verschiedensten Charaktere bleibt das Spiel dann auch noch eine Weile Spannend.


    Was denkt Ihr über das Spiel? Und was habt Ihr für Spielerfahrungen schon gemacht? :-)

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  • Zitat

    Original von stmountain
    Wie lang habt ihr denn gespielt? Die Regeln sind ja recht einfach und lassen kein allzu langes Spiel vermuten.


    Also meine beiden Partien haben zwischen 60-90 "vergnüglichen" Minuten gedauert.

  • Moin!


    Am heutigen Montag gabs das bei uns auf dem Tisch. Zu viert. Das Spiel funktionierte ganz ordentlich, aber einer unserer Spieler war eigentlich nur Kanonenfutter und konnte das gesamte Spiel keinen einzigen Kampf gewinnen und ging drei- oder sogar viermal über den Jordan. Wir hatten allerdings auch einen der 11er Charaktere und vergaßen häufiger seine Besonderheit einzusetzen, die unsere geistigen Fähigkeiten (oder Lebenspunkte...) reduzierten, wenn wir eine von zwei besonderen Kartenarten bekommen würden.


    Die Spieldauer war so 90 Minuten, was daran lag, daß wir uns primär auf Gegner gestürzt haben, die das ältere Zeichen als Gewinn ausspuckten. Ein Kollege konnte das benötigte letzte Teil dann locker kaufen.


    Ich empfand, daß der Heiler, die Tauschbörse und das "Würfel einmal und erhalte irgendwas, wenn Du kein Lupenglas geworfen hast" als irgendwie fast überflüssig. Brauchte bei uns keiner. Wozu eine Runde verschwenden, wenn man zumindest versuchen kann, etwas zu reißen?!? Wenn man drauf geht, so what? Neuer Charakter und gut ist...


    Das Spiel war also ganz ordentlich, aber so richtig vom Hocker hats mich irgendwie nicht gehauen. Würde ich also wieder mitspielen wollen, aber das Geld für ein eigenes Exemplar werde ich mir sparen.

  • Mmh, genau darum geht es denk ich mal bei dem Spiel. Zuerst einmal aus zu loten welcher Charakter mit welchem gut kombiniert. So ähnlich ist es ja auch bei Pandemie. Deweiteren kommt es auch darauf an gegen welchen Großen Alten man spielt. Alle sind unterschiedlich Stark und haben ihre eigenen besonderen Fähigkeiten. Und nicht zu Vergessen es ist ein Würfelspiel. Also Taktik hin oder her, am Ende sind es immer noch die Würfel die über Sieg oder Niederlage entscheiden.
    Und das ist wiederum ein Punkt, der vielen vielleicht Sauer aufstoßen wird und deshalb einen großen Bogen um das Spiel machen werden. Oder es einmal Spielen werden und dann nie wieder!

  • Es sind lediglich nur zwei Charaktere des betroffenen Herrn gestorben, mir ging es genauso. Man muss auch dazu sagen, dass die Regel es eigentlich vorsieht, dass man sich einen Charakter aussucht, dies wollte ich für die erste Partie beschleunigen und somit wurden diese zufällig vergeben. Ich fand das Spiel durchaus vergnüglich.

    Einmal editiert, zuletzt von stmountain ()

  • Moin zurück,


    Zitat

    Original von Spielphase
    ...einer unserer Spieler war eigentlich nur Kanonenfutter und konnte das gesamte Spiel keinen einzigen Kampf gewinnen


    Das kannst du jetzt aber nicht dem Spiel anlasten, dass Ihr in Eurer Heldenrolle total versagt habt.
    Gibt es die Mancademy von Burger King noch ? Ich denke das wäre der erste Schritt in die richtige Richtung.

    Zitat

    Original von Spielphase
    vergaßen häufiger seine Besonderheit einzusetzen, die unsere geistigen Fähigkeiten [SIZE=7]...[/SIZE] reduzierten


    Ohne Worte....


    Zitat

    Original von Spielphase
    Die Spieldauer war so 90 Minuten, was daran lag, daß wir uns primär auf Gegner gestürzt haben, die das ältere Zeichen als Gewinn ausspuckten.


    hm, hilf mir bitte Deinen Satz zu verstehen. Meinst Du jetzt 90 min. war eher fix oder eher lang für Eure Spielart ?
    Ansonsten ist 90 min. für eine 4er Erstpartie doch nicht so schlecht oder ?
    Das sollte sich ja drücken lassen bzw. zu dritt/zweit auch weniger werden ?


    Zitat

    Original von Spielphase
    Ein Kollege konnte das benötigte letzte Teil dann locker kaufen.


    Meinst Du es wäre nicht so locker gewesen, wenn Ihr die Besonderheit Eures Gegners nicht öfter vergessen hättet ?


    Zitat

    Original von Spielphase
    Wenn man drauf geht, so what? Neuer Charakter und gut ist...


    Hallo hallo hallo, vorsicht. Ich finde es erschreckend wie öffentlich unemotional Dir die Charaktere am allerwertesten vorbeigehen.
    Du musst wirklich dran arbeiten ein bisschen Zuneigung zu den Karten zu entwickeln.
    Schließlich stehen hinter den Ermittler(inne)n nicht nur Werte, sondern ganze Geschichten und Persönlichkeiten.
    Da darf auch ruhig mal eine Träne vergossen werden, wenn Du wieder einmal versagt hast und deinetwegen der nächste Charakter die Radieschen von unten betrachten muss.

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  • Also eigentlich haben nur Steffen und StMountain versagt. Der Klaus und Ich hatten bis zum Ende hin noch unseren ersten Charakter. WIR können damit ja auch umgehen :-)


    90 Minuten für die Erstpartie fand ich ok. Kann man drücken, ohne Frage. Vielleicht hatten wir wegen der vielen Älteren Zeichen auch Glück und es ging flott dem Ende entgegen.


    Locker wäre es bestimmt auch mit den richtigen Regeln gewesen. Ich denke, wir haben insgesamt 4 Karten bekommen, bei denen wir einen Malus nicht erhalten haben. Das wäre locker wegzustecken gewesen, zumal ich jeden Tag eine Figur um einen Punkt heilen konnte. Das habe ich fast immer an einen der beiden Kamikaze-Charakter-Töte-Mitspieler vollführt.


    Und Abenteurer gibts doch immer wie Sand am Meer. Wozu Tränen vergießen. Beim Overlord würd ichs verstehen, aber bei Abenteurern? :-)

  • Mein erster Eindruck (neben den FFG typischen Regeln, die ich immer noch nicht mag) war,
    dass ich es eher langweilig fand.


    6 Auftragskarten (+X) die man in einer beliebigen Reihenfolge abwürfelt. Dann kommt eine neue und so gehts weiter.
    Als Belohnung gibts diverse Gimmicks, die einen beim würfeln helfen.


    Auf der Plusseite sind die verschiedenen Charaktere (wobei das mittlerweile fast Standard bei Kooperativen Spielen ist) und die Thematik.
    Auf der Negativseite der sehr einfache Ablauf, der (für mich) kaum vorhandene Spannungsbogen (nicht zu vergleichen mit bspw. Pandemie, wo plötzlich explosionsartig Gefahr herrscht) und Würfel als zentrales Element (was meine Planungsmöglichkeiten auf "welche der 6 Möglichkeiten versuche ich" - wenn ich nicht heilen muss).


    Nicht beeindruckt, stattdessen würde ich weiterhin jedem noch immer
    Pandemie, Space Alert, Operation Flashpoint, Herr der Ringe (Kosmos), Ghost Stories, ... empfehlen, die mir alle auf den ersten Blick besser gefallen haben.
    (Schlechter gabs natürlich auch schon)

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