Baumeister von Arkadia nur Mittelmass?

  • Ich habe jetzt mehrmals den Bericht über Die Baumeister von Arkadia in der letzten spielbox gelesen und war erstaunt, daß die Einschätzung der spielbox Redaktion so gut ausgefallen ist.


    Ich finde Die Baumeister eher glücksbetont, wenig planbar und damit etwas freudlos beim Spielen. Ich finde es nicht absolut schlecht, aber eher Mittelmaß, als überdurchschnittlich.


    Habe hier im spielblog auch schon ähnliche Kommentare auf meine Rezension bekommen, d.h. eher mittelmäßiges Spiel.


    Was macht für Euch den Reiz der Baumeister aus? Würde dem Spiel gerne noch eine weitere Chance geben! :denk:


    Gruß
    Sankt Peter

    "We are the unknowns. Lower your shields and surrender your ships. We will add your biological and technological distinctiveness to our own. Your culture will adapt to service us. Resistance is futile."


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  • Absolut genial!!!


    Verstehe die Sache mit dem Glück nicht so ganz... Wegen der Gebäudekarten?


    Man muss halt das Beste aus seinen Karten machen! Gibts doch in vielen Spielen. Die Säulen der Erde haben auch einen Glücksanteil beim ziehen der Baumeister. Find ich auch gut.


    Wenig planbar lasse ich durchgehen. Man muss halt auf die Situation reagieren. Ist aber auch nicht als Strategiehammer gedacht.


    Ich finde es sehr schön zu spielen flüssig im Spielablauf, man kann die Wertungen selber bestimmen, ist in dem Fall selbstverantwortlich.


    Schönes Material gibts obendein.


    Absolut super!

  • Also ich finde es auch sehr gut. Wie ode schon gesagt hat muss und kann man eignetlich immer was aus seinen Karten machen. Das setzen der Figuren sollte wohlüberlegt sein um nicht anderen Steilvorlagen zu geben oder sich selbst ins Abseits zu manövrieren. Auch das Spekulieren mit den Siegeln und das Abpassen des richtigen Wertungszeitpunktes sind meiner Meinung nach spannende (nicht zu glücksbetonte) Aspekte des Spiels. Alles in allem ein sehr schönes Spiel von Ravensburger denen man ein solches der Normalspielerfamilie schwerer zugängliches Spiel nicht mehr zugetraut hätte - wundert mich dass es nicht bei Alea erschienen ist. Für Gelegenheits- aber auch für Vielspieler bestens geeignet finde ich!

  • Also,


    ich finde Australia von Ravensburger auch sehr schön. In genau dieser Tradition sehe ich Die Baumeister von Arkadia nämlich auch...


    Vor ein paar Jahren war Ravensburger mit Spielen wie Tikal, Java , Mexica , Celtica, San Marco, etc. in diesem Sektor Zuhause und ich finde, BvA ist eins der besseren dieser Spiele.


    Stefan Brück von ALEA hat im Spielbox zugegeben, dass er das Spiel auch vorliegen hatte. Er hat es wohl zugunsten von Notre Dame abgewiesen... Wüßte jetzt auch nicht, was ich da von den beiden genommen hätte. Denke, ND gefällt mir doch noch ein bißerl mehr...

  • Also irgendwie müssen wir etwas falsch gespielt haben oder ich kann mich einfach nicht mit diesem Spiel anfreunden...


    Vielleicht doch noch einmal ausprobieren???


    Seltsam :denk:

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  • Also ich finde Arkadia ist ein ganz gutes Spiel. Kein Super-Überflieger, aber auch kein Mittelmaß. Bei mir heisst die Kategorie dann: "spiele ich gerne, würde ich mir aber nicht kaufen".


    Es ist eben ein Optimierer-Spiel, bei dem ich in meinem Zug ausrechnen kann, welche meiner Karten mir gerade in der Spielsituation den meisten Gewinn bringt. Für die Zukunft planen lässt sich eh nicht, da zuviele Mitspieler zwischendurch dran sind und man diesen ja keine Vorlage geben möchte. Es ist also ein Spiel, welches von kurzfristiger Taktik lebt und nicht von einer langfristig ausgefeilten Strategie.


    Ein wenig störend ist auch, dass man erst mit dem Denken anfangen kann, wenn man wirklich dran ist, da sich die Spielsituation doch sehr schnell ändert und in doch überdurchschnittlichen vielen Fällen der Zug des vorherigen Spielers die gesamte bisherige Planung über den Haufen wirft, wenn man sein Gehirn doch schon mal vorher eingeschaltet.


    Trotzdem: mir gefällts...

  • Zitat

    Original von Eric
    Also ich finde Arkadia ist ein ganz gutes Spiel. Kein Super-Überflieger, aber auch kein Mittelmaß. Bei mir heisst die Kategorie dann: "spiele ich gerne, würde ich mir aber nicht kaufen".


    ..


    öhm...wo warst du bitte als ich mich hier zur Wehr setzen mußte :hau:


    Spielbox


    ;)



  • Wieso? Michael hat doch recht... ;)


    "Nett" sagt man doch wirklich nur wenn man zu freundlich ist ein Spiel herunterzumachen. In der Steigerung nach unten ist es dann nur noch "ganz nett". Das ist so, als wenn man beim Essen sagt es hat "interessant" geschmeckt.


    Ich glaube ja diese Art der Kommunikation wird seit Jahren von den Frauen praktiziert: Aussagen nur über Andeutungen machen und dabei eigentlich das Gegenteil sagen wollen... ( *duck* ) Deshalb ist es aber nicht verwunderlich, wenn man "nett" dann aufgrund von Erfahrungen mit solchen Kommunikationspraktiken plötzlich auf zwei Arten deuten kann...


    Nichtsdestotrotz gibt es auch bei mir die genannte Kategorie, nur würde ich sie nicht als "nett" bezeichnen, ein passender kurzer Name ist mir aber auch noch nicht eingefallen, vielleicht "sigwimank" oder "sig-ok" (spiele ich gerne- ohne Kauf).

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