• Ich habe mal eine Solopartie Agricola gespielt. Puhhh - ist ja wirklich ein anspruchsvolles Spiel. Tausend Möglichkeiten - aber wann ist was in welcher Reihenfolge wirklich sinnvoll. Wenn dann noch mehr Leute mitspielen und die Aktionen zum Teil nicht mehr verfügbar sind... wird es ja wohl eher noch schwerer auf einen grünen Zweig zu kommen.


    Aber auf jeden Fall ein Klasse Spiel. Bin mal gespannt, wie viiel Abwechslung es auf Dauer bringen wird.


    Ein Glück, daß ich kein Bauer sein muß - schien ein beschissen hartes Leben zu sein... ;)


    Ach ja: Hat denn irgend jemand von denen, die es schon gespielt haben ein paar Tipps für mich, wie ich meinen Bauernhof am schnellst und effektivsten aufbauen sollte? In Spielphase 1 bis zur ersten Ernte ist ja anscheinend Schadensbegrenzung (Bettelkarten vermeiden) - oder kommt man um die eigentlich nicht wirklich rum, ohne die Entwicklung für die nächsten Spielphasen zu vernachlässigen?

    "We are the unknowns. Lower your shields and surrender your ships. We will add your biological and technological distinctiveness to our own. Your culture will adapt to service us. Resistance is futile."


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  • Wir haben erst eine Zweierpartie hinter uns und sind ohne Bettelkarten durch Leben gekommen. Allerdings muss ich sagen, dass wir spät Nachwuchs bekommen haben. Beim nächsten Mal werde ich mich auf frühen Nachwuchs vorbereiten, damit ich im späteren Spielverlauf mehr Aktionen hab. Eine starke Option im Endgame ist übrigens die "Nachwuchs ohne Rücksicht auf Räunlichkeiten"-Aktion!


    Zu deiner Frage zurück: Wieso solltest du da in Nöte kommen? Du hast doch vier Runden Zeit dir vier Nahrung zu besorgen... Alleine auf dem Fischfeld liegen doch in der 4ten Runde 5 davon... Und du hast genug Möglichkeiten noch welche zu produzieren...

  • Na ja, die NW auf dem Fischer kann ja nur einer nehmen. In der Solopartie ist es außerdem so, daß jeder Erwachsene mit 3 NW ernährt werden muß. Und die Frage war ja, ob man nicht lieber die Bettelkarten nimmt und seine Bereiche früher verbessert?


    Ich war erstaunt, wie langsam man sich in dem Spiel entwickelt. Ist beinahe schon wie eine Simulation.


    Habt Ihr es eigentlich in der angegebenen Spielzeit (30 Minuten pro Spieler) geschafft?

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  • Nicht ansatzweise... Aber, wenn man das Spiel besser kennt, halte ich das für realistisch...

  • Wie lange habt Ihr denn benötigt?


    Also ich finde auch, daß sich Agricola nicht einfach locker von der Hand spielt. Wenn man seinen Spielzug wirklich durchdenkt und strategisch ausrichten möchte, dann sitzt man da schon ein Weilchen. Ohne die Regelunklarheiten bei den ersten Partien.

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  • Unsere erste Partie war abendfüllend. Von halb 8 bis um 10, glaube ich... zu zweit... Aber mit erklären und ausprobieren und nochmal nachlesen usw...


    Sobald man das Spiel drei-viermal gespielt hat, wird sich das einpegeln.


    Wenn man zu viel bei Spielen denkt, haben alle andern Langeweile. Ich bin da gebrandmarkt. Ein bißchen nachdenken ist okay, aber übertreibs nicht. Ich spiel oft einfach nur aus dem Bauch... Auf diese Optimiererei hab ich keinen Bock. Dazu brauch ich kein Spiel...

  • Zitat

    Original von ode
    Wenn man zu viel bei Spielen denkt, haben alle andern Langeweile. Ich bin da gebrandmarkt. Ein bißchen nachdenken ist okay, aber übertreibs nicht. Ich spiel oft einfach nur aus dem Bauch... Auf diese Optimiererei hab ich keinen Bock. Dazu brauch ich kein Spiel...


    Volle Zustimmung!
    Nicht ist schlimmer als ein Zugoptimierer welcher ewig hin- und herüberlegt, dann irgendwann seinen Zug macht um mittendrin dann alles wieder zurückzunehmen, andere Spielsteine dabei verschiebend und dazu noch die Übersicht verliert: ... oh, wo war ich nochmal genau gestanden??.... Grauenhaft :kotz:
    Und Agricola könnte ein Spiel sein, das hier besonders anfällig ist.
    Ich werds erst mal mit der Solo-Partie probieren; ob ich das mit 5 Personen spielen möchte ist mir nach Studium der regel noch nicht so klar.

  • Erste Solopartie eine Stunde, 41 Punkte. Zweite Solopartie 45 min., 56 Punkte. Ich denke das mit der halben Stunde ist durchaus realistisch nach ein paar Partien.
    Den Tipp mit dem Fischen vor der ersten Ernte würde ich auch geben. Zusätzlich solltest du einmal auf das +2NW Feld gehn und schon hast du die Nahrung für die erste Ernte zusammen. Gemüse find ich unheimlich wichtig - Kochstelle natürlich vorausgesetzt. Meine Bauern waren am Ende des Spiels beidemale Vegetarier und dafür gabs glückliche Schafe Rinder und Kühe auf der Weide ;-). Einzelne Tiere lohnen sich nicht da sie sich nicht vermehren - also immer ein Pärchen übriglassen. Ansonsten braucht man natürlich auch ein wenig Glück mit den kleinen Anschaffungen und den Ausbildungen.

  • Wie immer habe ich die Karten unterschätzt. Alles super gebaut - sah wirklich aus wie ein richtiger erfolgreicher Bauernhof und dann echt im Vergleich bei den Siegpunkten für die Karten versagt. Mist!


    Mit Regelerklärung haben wir am Ende zu viert rd. 3h gespielt.


    Definitiv ein interessantes Spiel. Es hat allen gefallen!

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  • Standen denn mit 4 Spielern dann wieder genug Aktionen zur Verfügung? Ich weiß dass es da ja noch diese Aktionskarten für die jeweilige Spieleranzahl gibt, aber im Vergleich zum Solospiel kann man halt wahrscheinlich trotzdem nicht das machen was man will. Gleicht sich das wieder aus über das Spiel oder führt das dazu dass einer u. U. ganz "abgeschossen" wird?

  • Also es waren in meinen Augen definitv genügend Aktionen im Rennen und verfügbar. Ist halt ähnlich wie Caylus - ist eine Wunschaktion belegt muß man sinnvoll umplanen. Ich hatte eher das Gefühl, daß die Karten (Ausbildung, kleine Anschaffungen) doch vom Spielwert her stark unterschiedlich sind. Insbesondere die Karten, bei denen man etwas bekommt, wenn andere etwas tun sind unheimlich stark - leider hatte ich keine davon.

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  • Habt ihr mit dem kompletten Deck gespielt oder mit einem "Themendeck" (E,I,K). Ich hab gleich mit allem gemischt gespielt - die Einsteigerkarten kamen mir aber tatsächlich meist ziemlich stark vor.
    Die Variante die auf der letzten Anleitungsseite steht (jederzeit 3 Karten abwerfern, eine ziehen) könnte da ja Ungerechtigkeiten ausgleichen...

  • Wir haben auch alle Karten gemischt. Allerdings habe ich jetzt nicht darauf geachtet, aus welchen Sets die "stärkeren" Karten kamen. Aber Du hast Recht, es könnte damit zusammenhängen.


    Die Varianten haben wir in unser Spiel nicht einbezogen.

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  • ich kann bislang nur auf eine kennenlern runde bei einem freund zurückblicken
    inkl der erklärphase kamen wir auf gute 2h und ich leider nur auf 27 zähler weil wir direkt die volle packung mit allen decks haben wollten.


    werde nun SEHNSÜÜÜÜÜÜCHTIG die nächste auflage in den shops erwarten um es mir auch zulegne zu können
    ( evtl ohne fabfehler dr hölzken, wär mir aber auch egal wenn nicht weil das spiel über so viele versch. charmefaktoren verfügt dass man es nicht über die stimmige qualität des materisl beurteilen muss )


    was mich binahe in der ersten runde enttäuschte war dass es an dem punkt endete wo ich endlich mal aus dem quark gekommen bin ( zu sehr auf NW versorgung am anfang gesetzt , die langefristigen investitionen tragen vermutlich besser )


    klares plus : durch die masse an versch. karten vermute ich hat man in zig partien immer noch ein "neu" erlebnis wenn man eine neue konstellation von ausbildungs und kl. anschaffungen ausnutzen darf. sehe hier aber auch die gefahr, dass die verteilten karten sehr unausgewogen verteilt werden können, da es imho stärkere und auch schwächere gibt.


    klares minus : sorgen bereitet mir lediglich dass die freundin des freundes meine auffassung teilte, dass ein spielerfahrener spieler eine bedeutenden vorteil gegenüber einem erstspieler hat (vergleichbar mit dem siedler von catan kartenspiel, wer die karten und das gewicht der auswirkung kennt hat klare vorteile gegenüber dem erstspieler der sich überhaupt mal umschauen muss - ist aber wohl eher genretpyisch )

  • Also was auf jeden Fall so ist: Die erste Runde Agricola ist einen Kennenlern-Runde. Neueinsteiger haben gegenüber "Schon-Agricola-gespielt"-Spielern einen klaren Nachteil. Auch wenn die Unzahl von Karten für Abwechslung sorgen wird (Danke an der Stelle noch einmal an den Verlag diese Karten gleich beigelegt zu haben und nicht auf den wachsenden Zug der "Erweiterungen" aufgesprungen zu sein).


    Auf jeden Fall haben auch wir zu Beginn des ersten Spiels ratlos am Tisch gesessen - auf der theoretischen Suche nach der optimalen Strategie. Aber ehrlich gesagt hatte ich nach Spielende nicht das Gefühl vollständig versagt zu haben. Allerdings schätze ich Agricola schon eher als komplexes Eurogame ein.


    Unsere Partie endete übrigens imho genau zum richtigen Zeitpunkt. Die Spielpläne waren vollgebaut und auch sonst war man gut bestückt. Wäre das Spiel weitergegangen hätte man nichts mehr groß aufbauen können - sondern eher den bestehenden Hof gemanaged.

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  • jup. in den letzten beiden runden kam selbst auf meiner kleinen LPG noch der boom so dass nur 2 felder offen blieben, aber wirklich erst auf den allerletzten drücker, eine stetigere anstiegskurve wäre vom spielgefühl her schöner gewesen, lag aber vermutlich an meiner nicht ausgefeilten strategie ( welche ich von anderen spielen zum start erstmal übertragen habe und zumindest nicht zum letzten platz führte. )
    das versager gefühl blieb bei mir auch aus, vielleicht auch weil ich es zumindest noch geschafft hatte meinen kleinen laden mit ein bisschen leben zu füllen.


    eine lange runde zu beginn des spiels ( 3 züge bis zur erntephase ) und dafür 3 felder mehr wären -mein ich- hätten dem spiel evtl aber noch die kirsche auf
    dem vanilleeis verpasst.


    ändert nichts an meiner sehsucht ( allein schon weil ich vermute dass ich auch meine bessere hälfte von diesem spiel überzeugen kann )

  • Zitat


    Zu deiner Frage zurück: Wieso solltest du da in Nöte kommen? Du hast doch vier Runden Zeit dir vier Nahrung zu besorgen... Alleine auf dem Fischfeld liegen doch in der 4ten Runde 5 davon... Und du hast genug Möglichkeiten noch welche zu produzieren...


    Ich hab mal eine blöde Frage, irgendwie hab ich das scheinbar noch nicht verstanden:


    Wieso liegen nach 4 Runden 5 Nahrung auf dem Fischfeld? - Imo liegen nach 4 Runden 4 Nahrung auf dem Feld und nicht 5. In der ersten RUnde wir die Erste Nahrung hingelegt, in der zweiten die Zweite ... in der vierten die Vierte!


    Im Solo-Spiel finde ich es wirklich sehr hart an Nahrung zu kommen, speziell wenn man keine einzige Karte hat die einem das irgendwie erleichtert!


    Atti

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  • Liegt vor der ersten Runde nioch schon 1 Nw als Start auf dem Feld aus ?
    Dann wäre es Start Runde 1 : 1 , Ende Runde 1 : 2 NW.. Ende Runde 4 daher 5 NW.

  • Hiho,


    Also so wie ich die Regel verstanden hab iss der Plan leer. Und wird erst in RUnde 1 gefüllt.


    Atti

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