• Um den Glücksanteil bei den Discoveries zu reduzieren kann man auch mit offenen Plättchen spielen. Damit fällt zwar das themengerechte unplanbare einer Expedition weg - andererseits wird das Spiel dadurch gerechter!


    Ist schon hart, wenn man in jeder Expedition mit viel zu vielen Leuten losrennt und dann als zusätzliche Strafe nur einen geringen Benefit aufdeckt. Diese Doppelbestrafung ist schon teilweise unanständig!

    "We are the unknowns. Lower your shields and surrender your ships. We will add your biological and technological distinctiveness to our own. Your culture will adapt to service us. Resistance is futile."


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    Original von Sankt Peter
    Um den Glücksanteil bei den Discoveries zu reduzieren kann man auch mit offenen Plättchen spielen. Damit fällt zwar das themengerechte unplanbare einer Expedition weg - andererseits wird das Spiel dadurch gerechter!


    Ist schon hart, wenn man in jeder Expedition mit viel zu vielen Leuten losrennt und dann als zusätzliche Strafe nur einen geringen Benefit aufdeckt. Diese Doppelbestrafung ist schon teilweise unanständig!


    Um die Unwägbarkeit nicht ganz rauszunehmen, könnte man (z.B. mit 50% oder 33% Wahrscheinlichkeit) noch auswürfeln, ob sich evtl. noch ein zusätzlicher Eingeborener im Feld befindet. Dann kann sich jeder vorher überlegen, ob er einen Mann zusätzlich mitnimnmt oder das Risiko des Scheiterns auf sich nimmt.
    .


    Ich glaube nicht, daß jemand wirklich objektiv sein kann - alle Meinungen sind subjektiv.
    Natürlich gilt das auch für mich.

  • Hallo,
    zu dieser "Problematik" hatte ich mir auch schon meine Gedanken gemacht und sie schon vor einiger Zeit im spielbox-Forum gepostet. Da das aber kurz vor Essen passiert war, wurde dem gar keine Beachtung geschenkt - daher poste ich dazu meinen Vorschlag nochmal hier im Forum.
    Bei uns hat das prima funktioniert.
    Vielleicht ists ja was für euch.
    Björn.


    ---------
    Bei BGG gibt es immer wieder die Diskussion, dass die Entdeckungen bei Age of Empire III zu sehr glückslastig sind. Einhergehend sind die Versuche, diesen Glücksanteil zu reduzieren. Ich habe mir die Varianten angeschaut und fand sie aber zu spielverändernd.


    Jetzt ist es so, dass die Entdeckungen einen Glücksanteil haben müssen, sonst wären es ja nur reguläre Überfahrten zu bekanntem Gebiet. Jetzt bekommt aber ein Spieler für 5 Kolonisten* 7 Siegpunkte und ein anderer für gleich viele Kolonisten nur 4 Siegpunkte - weil er weniger zu kämpfen hatte. Hier setzt meine minimale Regelvariante an: Wenn es für viele Kolonisten wirklich nur sehr wenig Gegenwehr gab, kann ein weiterer Kolonist im erforschten Gebiet bleiben - es sind ja nicht alle beim Kämpfen draufgegangen.


    (* Das der Kaptain als 2 Kolonisten zählt erwähne ich jetzt nicht immer extra)


    Hier die Regelvariante:
    Wenn der Wert der Kolonisten, die ein Gebiet entdecken (meist 5) abzüglich der Anzahl der Einheimischen (1-5) noch mind. 3 als Restwert ergibt, darf ein weiterer Kolonist im erforschten Gebiet stehen bleiben.


    In der Praxis sieht das dann so aus:
    Geht man mit Kolonisten im Wert 5 auf Entdeckungsreise und trifft nur einen oder zwei Einheimische, verbleiben zwei Kolonisten im Gebiet.


    Dabei ist es auch erlaubt mit mehr als 5 Kolonisten loszuziehen um die Chance auf einen weiteren Kolonisten im Gebiet zu erhöhen (neben der höheren Geldausbeute)


    Diese kleine Änderung gleicht den Nachteil ein wenig aus, dass man für die gleiche Leistung bis zu 3 Siegpunkte weniger bekommt als ein anderer. Mit 2 Kolonisten in einem Gebiet kann man sich zumindest die Bonusware leichter sichern und hat einen Vorteil bei der Mehrheitenbildung.


    Zweiter Tipp: Unbedingt die Spezialisten mit einem Lackedding in Silber und Gold kenntlich machen wie auf diesem BGG-Bild:
    www.boardgamegeek.com Komplett-Link:
    http://www.boardgamegeek.com/image/225571


    Das erhöht die Erkennbarkeit und damit die Übersicht im Spiel ungemein!

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