Dark Moon von Stronghold Games: Battlestar Galactica mit Würfeln?

  • Seit Anfang August gibt es Dark Moon von Stronghold Games im Handel - Spielgilde und BraveNewWorld führen es lieferbar. Allerdings scheint das Spiel ebenso wie Homeland kein wirkliches Thema in der deutschsprachigen Brettspieleszene zu sein, zumindest habe ich bisher weder hier noch in den bekannten Blogs etwas darüber gelesen. Also kurzerhand bestellt (Dark Moon), nachdem ich mir Videorezensionen von Dice Tower & Co auf BGG angeschaut habe. Mit rund 53 Euro ist es allerdings nicht wirklich preiswert im Vergleich, aber eben von Stronghold Games und die sind immer schon hochpreisig gewesen und dazu noch ein Importspiel bei dem schlechten Dollar-Euro-Kurs.


    Im Kern ist es ein Battlestar Galactica, aber ohne die Lizenz und ohne Handkarten. Stattdessen hat man Würfel hinter seinem Sichtschirm und arbeitet gemeinsam an Problemen, die zu eskalieren drohen. Mit seinen positiven oder negativen Würfeln beteiligt man sich daran. Dazu gibt es einen oder je nach Spieleranzahl (3 bis X) mehrere Verräter, die das Scheitern der gemeinsamen Situation herbeiführen wollen. Wer allerdings nur negative Würfel hat, gerät ebenso in den Verdacht, gegen die Gruppe zu spielen. Ein kompromiertes BSG-Spielerlebnis, heruntergebrochen auf Würfel und von allzu viel Chrome-Elementen entschlackt (die BSG durchaus atmosphärisch machen).


    Interessant fand ich, dass es sich in einer Stunde spielen lassen und schon mit drei Spielern funktionieren soll.


    Wenn Spielgilde die Lieferung vor/zum Wochenende hinbekommt, berichte ich dann in Folge mal. :-)


    Cu / Ralf


    PS: Von einer deutschsprachigen Version habe ich nirgends was gelesen, wollte aber auch nicht warten. Bauchentscheidung eben!

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  • Ich hab's ein paar Mal gespielt und fand es gut. Es nimmt dem echten BSG die Kaugummi-Länge und bietet dennoch genug Paranoia. Die Würfelmechanik funktioniert.


    "Homeland" kann ich übrigens sehr empfehlen. Meine Mitspieler störten sich allerdings am Thema und der Foto-Grafik. Das Thema CIA, Politik und Terrorismus scheint hier in Deutschland einfach nicht zu ziehen. Dass Fotos aus Fernseh-Serien nicht gut ankommen, musste ich leider schon bei "Spartacus" und "Sons of Anarchy" feststellen. Letzteres ist ganz nebenbei ein sehr schönes Worker-Placement-Spiel. Ich schweife ab...

  • Dass Fotos aus Fernseh-Serien nicht gut ankommen, musste ich leider schon bei "Spartacus" und "Sons of Anarchy" feststellen. Letzteres ist ganz nebenbei ein sehr schönes Worker-Placement-Spiel. Ich schweife ab...

    Die Fotos kommen bei den Spielern recht gut an, die auch mit den jeweiligen Serien etwas anfangen können. Ich bin ein bekennender Fan von GF9 Produkten und hätte mir z.B. für "X-Files" gewünscht, dass man Fotos aus der Serie genommen hätte; hätte zumindest dem Thema deutlich besser zu Gesicht gestanden ;-)


    An unserem Stammtisch kommen o.g. Spiele übrigens meist recht gut an!

  • Überspringen wir die Erste-Welt-Probleme mit der DPD-Lieferung und kommen direkt zu meinem Ersteindruck in Sachen Spielmaterial von Dark Moon:


    Die Spieleschachtel hat die bekannte Space Cadets Grösse, wie von Stronghold Games bekannt. So richtig will diese Grösse aber nicht zu Dark Moon passen, denn das gefaltete Spielbrett ist kleiner und die Pappsichtschirme sind zurechtgeknickt zu hoch für die niedrige Schachtel. Zudem passt das Pappinlay nicht wirklich, denn der Spielplan liegt darin nicht plan auf. Also schnell das Pappinlay umgebogen und nun passt alles einigermassen, zudem in der Schachtel eh ausreichend Luft ist, denn das Spielmaterial ist eher übersichtlich geraten. Kein Wunder, dass sich die ersten Spieler schon ihre eigenen Schachtelinlays gebastelt haben. Jetzt zu argumentieren, dass das Pappinlay für einen reibungslosen Transport sorgt, stimmt leider schon im Ansatz nicht, denn das Spielmaterial flog munter in der Schachtel umher und zum Glück hat der wuchtige Kartenpack nichts zerknickt. Die Counter waren so gut gestanzt, dass sich schon so gut wie alle von alleine ausgelöst hatten. FFG packt wohl deshalb auch ihre Stanzbogen in Folie ein, um da Beschädigungen im Ansatz zu vermeiden. Oder doch nur, um die einfacher konfektionieren zu können?


    Die Würfel sind aus Holz und in ausreichend guter Qualität mit eingelassenen und lackierten Ziffern. Teils wurde die Farbe etwas unsauber aufgetragen, aber alles im "stell Dich nicht so an"-Bereich. Spektakulär oder atmosphärisch sehen die nun aber nicht aus, eher zweckmässig und auf Erkennbarkeit des Würfelergebnisses getrimmt. Ganz im Gegensatz zum Spielplan, der wie eine technische Steuerkonsole wirkt in seiner 3D-artigen Anmutung. Toll, wie sich die Aufgabenkarten in die Spielplangrafik einfügen. Das sieht dann so aus, als ob ein Endlospapierabschnitt aus einem Nadeldrucker ausgegeben wurde. Die Pappcounter sind aus dicker, ja fast schon wuchtiger Pappe und sind mir in der Zentrierung nicht negativ aufgefallen. Passt.


    Bleiben die Spiekarten. Die habe ich direkt in UltraPro Deckprotector Sleeves (typische Magic-Grösse) gepackt, weil die sich doch etwas flappsig anfühlen und zudem bis an den Rand bedruckt sind. Da etliche Infos geheim bleiben und nicht schon an angestossenen Ecken erkannt werden sollten, kann ein wenig Schutz nicht schaden. Absolut notwendig sind die Sleeves aber nicht, zumindest wenn man ausreichend vorsichtig mit den Karten umgeht oder es einem schlicht egal ist. Da das Spiel mit seinem 53 Euro nicht wirklich preiswert war und ich eh noch an die 600 Sleeves im Schrank liegen hatte, hab ich daran wenig Gedanken verschwendet.


    Manch einer könnte jetzt meinen, das Spiel sei teuer. Stimmt. Wer unbedingt viel Material im Gegenwert erhofft, der sollte sich stattdessen lieber Arler Erde kaufen, da stimmt das Verhältnis Preis zu Gewicht besser. Wenn Dark Moon aber das hält, was es durch diverse Spielbesprechungen verspricht, dann erhoffe ich mir damit eine gute Alternative im Genre der kooperativen-paranoiden Verräterspiele, das eine Lücke zwischen einer schnellen Resistance- und einer abendfüllenden Battlestar Galactica-Partie mit seiner angepeilten Spielzeit von rund 60 bis 75 Minuten füllt. Eben atmosphärischer Spielspass satt!


    Die Erstpartie kann kommen, wenn ich Zeit fürs Regelwerk gefunden habe.


    Cu / Ralf

  • FFG packt wohl deshalb auch ihre Stanzbogen in Folie ein, um da Beschädigungen im Ansatz zu vermeiden. Oder doch nur, um die einfacher konfektionieren zu können?

    Da kann ich mir mehrere Möglichkeiten denken:


    • Beschädigungen (rausfallen einzelner Counter) verhindern
    • Konfektionierung und Produktion sind örtlich getrennt
    • Konfektionierung udn Produktion sind zeitlich getrennt

    Elementar beim Einschweißen ist allerdings dafür zu sorgen, dass die Restfeuchte in der Kartonage nicht zu hoch ist, um hässliche Schimmelbildung zu vermeiden

  • So, meine erste Partie Dark Moon liegt wenige Stunden zurück. In entspannter Fünferrunde haben wir uns der feindlichen Infektion auf dem Saturnmond Titan gestellt und schliesslich zu dritt gegen die zwei Verräter gewonnen - allerdings auch in erst in allerletzter Sekunde. Eine durchaus spannende Partie, die Richtung Finalphase nochmals so richtig anzog und auch an Tempo gewann, während es anfangs doch etwas dahinplätscherte. Aber von Anfang an ...


    Das englischsprachige Regelheft ist zwar sehr ausführlich, könnte aber in einigen Details gerne etwas genauer formuliert sein. So musste ich schon intensiv nachlesen und rückschliessen, wann man von welchen Würfelhaufen nehmen darf und wann eben nicht. Ebenso fehlte mir ein brauchbarer Index, um einzelne Details wiederfindend nachschlagen zu können. Zwar fasst die Innenseite des persönlichen Sichtschirms den Spielablauf zusammen, doch fehlen da viele Details, die man schlicht erinnern und sich merken muss. So dauerte meine erste Regelerklärung auch gefühlt zu lange und geriet in Gefahr, sich in Details zu verlieren anstatt einen schnellen Spieleinstieg zu ermöglichen.


    Mit einer Partie im Rücken weiss ich jetzt aber, was wichtig ist und was man locker nach den ersten Spielzügen an Regeln nachschieben kann, wenn der allgemeine Ablauf verinnerlicht ist. So kann man sicher alles rund um die freiwillige Enttarnung der Infizierten erst einmal weglassen, weil es spielerisch keinerlei Sinn macht, sich in so einer frühen Spielphase zu offenbaren. Wichtiger ist darauf hinzuweisen, dass die Infizierten diverse Möglichkeiten haben, den anderen Spielern das Überleben schwerer zu machen, ohne dass man sich zwingend in Verdacht begeben muss. So ist es schon ein entscheidendes Element, dass man geheim zwischen zwei Aufgabenkarten wählen kann, von denen man eine als Gruppe zu erfüllen versucht. Das sorgsame Würfelmanagement sollte man dabei nicht unterschätzen, denn mehr Würfel, als Anfangs im Spiel sind, kommen nicht dazu. Es ändert sich nur der Zugriff darauf und die Verteilung untereinander.


    Den spielerischen Kern von Dark Moon betrachtend, versuchen wir als Team zu überleben. Blöd nur, dass die Maschinerie um uns herum von Lebenserhaltung über Schilde bis hin zur Steuerkonsole äusserst fehleranfällig ist und wir ständig gemeinsam Aufgaben bestehen müssen, damit die nicht weiter kaputt gehen und uns schaden und uns um Möglichkeiten berauben, unsere Fähigkeiten einzusetzen und die offen ausliegende Ereigniskarte zu erfüllen. Haben wir davon drei Karten erfolgreich absolviert, liegt noch die finale Ereigniskarte (hat dabei nichts mit Monopoly & Co zu tun) zwischen uns und dem Spielsieg. In der finalen Phase wird das Überleben aber nochmals erschwert, da die einfacheren Aufgaben aus dem Nachziehstapel verbannt werden und je nach Finalereignis uns noch weitere Mankos auferlegt werden.


    Um zu überleben, reparieren wir mittels Würfel die Maschinerien. Wir initiieren Abstimmungen, wen wir in Quarantäne stecken oder herausholen wollen. Wir wagen mutige bis verzweifelte Versuche, um im Alleingang ein Ereignis bestehen zu können. Wir geben unsere Aktionen zugunsten eines Mitspielers ab, der dann doppelt so häufig agieren oder auch benötigte Würfel nachtanken kann. Denn diese Würfel bestimmen fast alles. Wir würfeln hinter unserem Sichtschirm, wobei dabei Vertrauen gegen Vertrauen geht und man lieber nicht mit potentiellen Selbstbetrügern spielen sollte, und setzen die Würfel dann für Reparaturen und Aufgaben ein. Dabei wirken die einzelnen Mechanismen für sich betrachtet eher einfachst bis mechanisch, so dass es an der Spielrunde selbst liegt, ob sie den spielerischen Rahmen, durch paranoide Atmosphäre, vermag zu füllen.


    An dieser Stelle steht und fällt dann auch das Spiel und es entscheidet sich, ob eine Partie spannend wird und dann auch bleibt. Ausreichend kommunikativ sollte man Dark Moon schon spielen, schliesslich geht es um eine kooperative Gruppeninteraktion, bei der man gemeinsam gegen die verdeckten Verräter in Form der Infizierten antritt und bestehen will. Gegenseitige Verdächtigungen auszusprechen und Vermutungen anzustellen, was man meint, beobachtet zu haben, hebt die paranoide Stimmung am Tisch. Im Vergleich mit Battlestar Galactica wird eine Partie erst richtig gut, wenn sie über die spielerisch-mechanische Ebene abheben kann und zum Metagame im Rahmen des gegebenen Szenarios wird. Durch die thematische Einkleidung macht es BSG den Spielern da etwas einfacher, während bei Dark Moon die thematische Decke eher dünn geraten ist, eben weil man auf keine bekannte Lizenz setzen konnte und deshalb eher oberflächlich an bekannte SciFi-Horror-Stories anknüpft.


    Auch könnte man anfangs meinen, dass man doch arg wenig in seinem Spielzug macht. Mal gerade eben eine Aktion und dann folgt auch schon wieder eine neue Aufgabe, die man gemeinsam lösen will - sofern man kein Infizierter ist. Aber gerade in seiner Zugschnelligkeit liegt die grosse Stärke von Dark Moon, da man keine Wartezeiten hat und spätestens bei den Aufgaben aller Spieler, immer wieder selbst gefordert ist und Entscheidungen treffen muss. Mit etwas Spielerfahrung, die sich bei uns nach dem ersten Spieldrittel so langsam einstellte, erkannten wir dann auch, wie mächtig einzelne Aktionen sind, die auf dem Papier nach eher wenig aussahen. So ist der Verzicht der eigenen Aktion zugunsten eines Mitspielers arg wichtig. Aber wen kann man wirklich vertrauen, denn fast jeder könnte ein Infizierter sein. Wer geschickt spielt und die Würfelschwächen der anderen Mitspieler ausnutzt und erkennt, wann er wie ausreichend vorsichtig zuschlagen kann, um nicht aufzufallen, aber eben auch nicht zu passiv zu spielen, kann sich das falsche Vertrauen seiner Mitspieler erschleichen und den Verdacht auf Unschuldige lenken, die dann mit einem unterdrückten Grinsen in Quarantäne geschickt und kalt gestellt werden. Ein herrliches Erlebnis, wie ich als Leidtragender selbst erlebt habe.


    Mein erstes Fazit: Dark Moon hat durchaus Potential. Je mehr, desto intensiver die Spielrunde ihre Partie erleben will. Rein mechanisch bietet es eher Magerkost im Vergleich zu BSG. Aber wer bei diesem Vergleich stehenbleibt, der verpast ein wirkliches Ausnahmespiel im Verräter-Genre. Die rund 54 Euro waren das Spiel für mich absolut wert, auch weil es mit 3 bis 7 Spielern äusserst flexibel eingesetzt werden kann und nach einer Verständisprobepartie auch gut und gerne in 75 Minuten gespielt ist. Das Verständnis braucht es sowieso, damit die Erklärung ausreichend zügig erledigt ist und die Paranoia beginnen kann. Als Einstieg empfehle ich die vertonte Einleitung, die auf BGG zum Download (auf Smartphone & Co) angeboten wird.


    Cu / Ralf

  • Zwei ergänzende Anmerkungen noch:


    Die Sichtschirme dürften gerne etwas stabiler und auch standfester sein, weil die nicht allzu dicke Pappe doch gerne mal auf dem Tisch umher wandert, wenn man über sie hinweg greift. Da lobe ich mir die Sichtschirme von Wars of the Roses in aufgezogener Spielplan-Qualität. Zudem sind die Sichtschirme zum Spieler geneigt, so dass ich teils nur schwer die Übersichtstexte dort lesen konnte und auf Augenhöhe hochheben ist keine Option, da man dann seinen geheimen Würfelvorrat offenbart. Mit besserer Ausleuchtung und mehr Platz auf dem Spieltisch (wird allerdings schwierig zu siebt!) kann man dem aber gut begegnen und ist sicher kein K.O.-Kriterium. Raum für eine Deluxe-Ausgabe gibt es hingegen schon.


    Die Pappplättchen der Beschädigungen des Überlebenssystems sowie der Steuerkonsole sollen blind gezogen werden. Also mischt man die neben dem Spielplan, so gut es eben geht. Hier hätte ich mir zwei kleine Samtsäckchen gewünscht, um das Handling zu vereinfachen. Denn im Spielverlauf werden immer wieder Beschädigungs-Plättchen abgeworfen und müssen neu gemischt neu gezogen werden.

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  • Hier hätte ich mir zwei kleine Samtsäckchen gewünscht, um das Handling zu vereinfachen. Denn im Spielverlauf werden immer wieder Beschädigungs-Plättchen abgeworfen und müssen neu gemischt neu gezogen werden.

    Auch das ein Ausgabepunkt für "Essen", selten hat ein Spiel optimales Zusatzmaterial ;) .
    Würfelturm, Samtsäckchen, Würfel, Sleeves etc., mehr Auswahl als hier gibt's live nicht!

    Bitte senden Sie mir Ihre E-Mail doppelt, ich brauche eine für´s Archiv :/

  • In Sachen Dark Moon empfehle ich dringend, vorab abzuklären, wie gut die individuellen Englischkenntnisse in der Runde sind. Denn wegen der geheimen Auswahl von Task- und Event-Karten sollte jeder Mitspieler ausreichend gut englische Texte lesen und verstehen können, da man eben im Spiel nicht wirklich nachfragen kann, ohne entscheidende Details zu verraten, die eventuell sogar das Spiel kippen lassen. Karten nicht zu wählen, nur weil man die nicht versteht oder die andere Karte besser versteht, ist da keine wirkliche Lösung, die das Spiel voranbringt.


    Da zudem die Ablauf-Übersichten auf den Innenseiten der Sichtschirme auch auf englisch sind, sollte man sich vergewissen, ob die auch verstanden werden, da die ansonsten nutzlos sind und gerade in der Erstpartie wichtige Infos fehlen, damit der Spielablauf flüssig bleibt und sich fernab Regel-Ablaufnachfragen auch eine Atmosphäre entwickeln kann. Deutschsprachige Spielhilfen gibt es aktuell noch nicht.


    Fazit: Im Zweifel lieber auf eine mögliche deutschsprachige Version warten oder nur in Runden spielen, die keine Probleme mit Englisch lesen und verstehen haben. Geübtes Schulenglisch sollte reichen, sofern man xx Jahre danach immer noch ausreichend fit darin ist. Spricht also vieles für lokalisierte Brettspiele, besonders wenn es um geheime Rolle und geheime Identitäten geht.

  • Über den Newsletter von BraveNewWorld bin ich auf die Erweiterung aufmerksam geworden:
    Dark Moon: Shadow Corporation | Board Game | BoardGameGeek


    Sind Erweiterungen der neue Trend? Egal. Nicht ganz so egal finde ich allerdings, dass die beiliegenden Spielübersichten falsch sind und es zur Korrektur nur Downloads geben wird, aber eben kein Nachdruck oder Austausch. Da ich das Grundspiel sowieso nicht so oft gespielt habe bisher, dass ich eine Erweiterung dringend bräuchte, werde ich die mal locker auslassen. Stattdessen lieber mal wieder das Grundspiel aufm Tisch bringen. Allerdings hat es das Problem, dass es durch die Würfel fast schon banal wirkt und die wirklichen Feinheiten erst im Spiel deutlich werden. Ein Spiel, das klar von wiederholten Partien in selber Runde profitiert.

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