[Kickstarter] - Gloomhaven

  • Ich bin gerade über dieses Spiel hier gestolpert:



    Das sieht meiner Meinung nach sehr spannend aus.


    Meinungen dazu? Vielleicht hat jemand Lust, das zu unterstützen? Ich erwäge, mich dann anzuschließen ^^

    Das ist gewisslich wahr und ein Wort, des Glaubens wert, dass Christus Jesus in die Welt gekommen ist, die Sünder selig zu machen, unter denen ich der erste bin.
    1. Timotheus 1,15

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  • Ist mir auch schon aufgefallen (ist ja auch bei BGG Platz 1 bei der Hotness-Liste), sind auch ein paar schöne Elemente drin, u.a. dass es sich von den üblichen Zwerge-, Orks- und Elfen-Fantasy-Klischees fern hält, aber ich mag keine permanenten Veränderungen an einem Spiel und Miniaturenspiele lassen mich auch eher kalt. Außerdem ist da die Grundstimmung, dass Essen jedes Jahr teuer wird und jetzt für die Nach-GenCon- bzw. Nach-Essen-Zeit noch diverse andere Crowdfunding-Kampagnen anlaufen werden. Das Spiele-Angebot ist auf absehbare Zeit erstmal so riesig, dass man umso mehr selektieren muss.

  • Bei Versandkosten von $10 nach Deutschland lohnt sich eine Sammelbestellung wirklich nur bei persönlicher Übergabe...

    Hast schon Recht. Mein Problem ist vor allem, dass ich keine Kreditkarte habe...


    Aber ich mag keine permanenten Veränderungen an einem Spiel und Miniaturenspiele lassen mich auch eher kalt.

    Also ein "Miniaturenspiel" kann man das wohl eher nicht nennen, gibt es doch max. 13 Miniaturen für die verschiedenen Charakter-Klassen. Ansonsten hat das Spiel mit dem Kartensystem und dem Charaktersystem (Rente vielleicht schon vor 67 8o ) einiges mehr an interessanten Aspekten. Aber Du hast natürlich Recht, dass man selektieren muss, ich habe auch nur begrenzt Geld zur Verfügung. Trotzdem könnte es sein, dass Gloomhaven sich da durchsetzt...

    Das ist gewisslich wahr und ein Wort, des Glaubens wert, dass Christus Jesus in die Welt gekommen ist, die Sünder selig zu machen, unter denen ich der erste bin.
    1. Timotheus 1,15

  • Ich habe mich jetzt aus zwei Gründen gegen eine Unterstützung entschieden:


    1) Ich vermute, dass ich das Spiel auch zu einem späteren Zeitpunkt für 89 Dollar bekomme.
    2) Es gibt keine exclusiven Inhalte für Unterstützer.


    Auch wenn das Spiel wirklich phantastisch aussieht, werde ich es mir dann aller Wahrscheinlichkeit nach erst später zulegen.

    Das ist gewisslich wahr und ein Wort, des Glaubens wert, dass Christus Jesus in die Welt gekommen ist, die Sünder selig zu machen, unter denen ich der erste bin.
    1. Timotheus 1,15

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  • Eigentlich ne typische Juristenantwort...


    Garantiert zu 100% richtig, die präzise Antwort auf die gestellte Frage, der Aussagegehalt aber irgendwo zwischen nicht vorhanden und bleanglos^^.



    Edit: Bevor das falsch aufgefasst wird, kein Angriff, ich fand die Antwort ehrlich lustig^^.



    Auch wenn in der Frage von Herbert sicher noch im Subtext die Frage nach dem "Und, wie ist es?" mitschwingt.

    Mit freundlichen kollegialen Grüßen


    Syrophir


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    "Die Menschen hungern nach der Wahrheit, doch wissen sie selten ihren Geschmack zu schätzen."

  • Kann ich machen. Zuerst: Ich war ziemlich happy, dass ich ausgerechnet am Messesamstag Gloomhaven und Lobotomy – zwei Top-Spiele meiner willichtesten Liste – ausprobieren konnte.


    Zu Gloomhaven


    Da ist erst mal die Kiste. Schachtel kann man das Ding nicht mehr nennen. Eine Menge Material, dass auf mich einen sehr guten Eindruck gemacht hat. Einziger Haken: Lediglich die Helden sind als Miniaturen ausgeführt, der Rest sind „Pappkameraden“.


    Vom grundsätzlichen Spielgefühl hat es sich jetzt nicht so sehr von anderen mir bekannten Dungeoncrawlern (Shadows of Brimstone, etwas Descent, im weiteren Sinne Villen des Wahnsinns undZombicide) unterschieden. Helden mit unterschiedlichen Merkmalen treffen auf mehr oder weniger intelligent agierende Gegner.


    Was mach Gloomhaven anders?


    1. Aktionskarten
    Zu Beginn jeder Runde wählt man aus dem persönlichen Aktionkartendeck zwei Karten. Jede Karte enthält zwei Aktionen. Obere Hälfte meist eine Angriffsvariante (Fern, Nah, Fläche o.ä.), die untere Hälfte meist eine Bewegung. Diese Zuordnung ist nicht ganz starr und wird noch mit Aktionen wie Heilen oder Sammeln durchsetzt. Daneben steht auf jeder Karte ein Initiativwert. Beim Ausspielen der beiden Karten entscheide ich mich für einen davon und nehme so Einfluss, wann in der Runde ich dran bin. Will ich z.B. früh angreifen oder den Gegner erst herankommen lassen? Bin ich an der Reihe, wähle ich von einer meiner Karten die obere oder untere Aktion und führe sie aus, danach die gegensätzliche auf der anderen Karte. Welche davon für den Initiativwert maßgeblich war ist dabei egal. Besonders starke Aktionen nehmen die Karte dann für das laufende Szenario aus dem Spiel, andere kann ich durch Rastaktionen wieder auf die Hand bekommen. Ist bei meinen Aktionen ein Angriff enthalten bestimme ich einen (oder ggf. mehrere) Gegner und ziehe eine Karte von meinem


    2. Kampfdeck
    Dieses enthält Modifikatoren für meinen Angriffsbedingten Basiswert. Bonus, Malus, Verdoppler oder Fehlschlag. Dann noch evtl. Schilde des Gegeners abziehen und der Schaden steht fest.


    3. Gegner
    Zu jeder Klasse an Gegnern gibt es einen quadratischen Übersichtsbogen. Dieser wird in einen ebensolchen Umschlag gesteckt, wobei man im Fenster der „fehlenden“ Lasche die Statistiken der normalen und der Elitekämpfer sieht. Jeder Bogen hat auf jeder Seite 4 Varianten, also kann man je nach Ausrichtung bis zu 8 Schwierigkeitstufen einstellen. Kleines Gimmick: Auf dem geschlossenen Teil des Umschlags sind nummerierte Felder, auf die man zu den entsprechend nummerierten Gegnern diverse Marker (Schaden, Zustände) platzieren kann. Erspart das mitschieben auf dem Spielplan. Zu jeder Klasse gibt es noch ein entsprechendes Angriffsdeck, dessen oberste Karte die Initiative und das genaue Vorgehen für die laufende Runde bestimmt. Diese variiert die Basiswerte, weicht zusätzlich aber auch von einem starren „Bewegen-Angreifen“ ab (z.B. der Shamane bewegt sich auch mal zu einem Kameraden um diesen zu heilen o.ä.).
    Alle Gegner greifen dann bei einem Angriff auf ein gemeinsames Kampfdeck zu, dass analog zu dem der Helden aufgebaut ist.


    Wie spiel es sich?
    Da die Kartendecks und Möglichkeiten für einen Neuling natürlich anfangs etwas unübersichtlich sind, war die Aktionskartenauswahl manchmal etwas zäh. Hatten sich aber erst mal alle Spieler entschieden, lief die Ausführungsrunde immer recht flott. Es wirkte durch die Bandbreite der Aktionsmöglichkeiten auf mich wesentlich strategischer als jetzt z.B. Descent 2nd oder SoB.


    Was bringt das Spiel sonst noch mit?
    Das Spiel hat Komponenten, die in Richtung Legacy gehen. So können zum Beispiel Aktionskarten der Klassendecks mit der Zeit verstärkt werden. Hierzu gibt es auf den Karten Markierungen auf die wir dann ggf. Aufkleber mit zusätzlichen Werten platzieren können. Auch die Kampfdecks (sowohl Gegner als auch Helden) können sich verändern. So können die Helden z.B. versuchen (dauerhaft!) mehr positive Effekte ins Deck zu bringen, was im Kampf natürlich hilft.
    Außerdem ist im Spiel eine Landkarte enthalten, auf der anfangs nur der Ort des ersten Szenarios markiert ist. Hat man dieses bestanden, werden zwei neue Orte freigeschalten, die mit Klebern auf der Karte markiert werden. Diese können ab sofort auch bereist werden. Was wiederum weitere Orte (Szenarien) freischaltet, u.s.w.
    Zuletzt bekommen die Helden noch persönliche Aufträge. Zum Beispiel in der Stadt (zwischen den Szenarien – bekanntes Prinzip) im Laufe der Zeit eine bestimmte Summe auszugeben. Hat man diese erreicht werden neue Heldenklassen freigeschaltet, die bis dahin in verschlossenen Schachteln auf ihren Einsatz gewartet haben (Pandemic Legacy lässt grüßen).


    Fazit
    Das Ganze klingt wahnsinnig spannend. Nur zwei Dinge (vor allem in Kombination) haben mich von einer Vorbestellung (die diese Woche wohl noch online möglich war / ist?) abgehalten: Der – wenn auch nicht unberechtigte – Preis und das übliche Problem: So viele Spiele und so wenig Zeit. Ob ich wirklich dazu komme das Spiel entsprechend häufig (und möglichst in gleicher Besetzung) auf den Tisch zu bekommen? Ich fürchte Nein... aber evtl. hat ein Bekannter von mir noch zugeschlagen.
    Soweit meine Erfahrungen und Einschätzungen. Letztere sind aufgrund des Kampagnensystems nach einem (wenn auch sehr spannendem) Probeszenario natürlich nur begrenzt möglich.
    Wenn noch Fragen sind kann ich versuchen diese zu beantworten.


    Gruß - Dancer
    (Ich geh jetzt meine Finger kühlen... ;) )

  • Kann ich machen. Zuerst: Ich war ziemlich happy, dass ich ausgerechnet am Messesamstag Gloomhaven und Lobotomy – zwei Top-Spiele meiner willichtesten Liste – ausprobieren konnte.


    @Dancer Wenn Deine Finger wieder abgekühlt sind, könntest Du was zu Lobotomy schreiben? :rolleyes:

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