Ich brauche ein Cosim (Teil 2) ?

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  • Hallo,


    ich bin weiterhin auf der Suche nach dem "Geschichtsbuch", hab mich inwzischen aber etwas von meinen Bedingungen gelöst.
    Ich würde mich anfangs gerne auf max. 2 Spiele konzentrieren, sonst wird das ganze wohl eher zu oberflächlich.
    Ich möchte momentan den 2. Weltkrieg auch bewusst ausklammern. Dazu gibt es einfach eine zu riesige Auswahl an guten Spielen, so dass es nicht zu schwer sein dürfte, da etwas zu finden. Und außerdem hätte ich da ja immer das ASL-Starter-Kit in der Hinterhand. :)


    Also auf zu neuen geschichtlichen Ufern:


    Hab die letzten Tage ein wenig gestöbert und bräuchte weiterhin euren Rat.


    Es scheint (aus meiner Anfängersicht) zwei Arten von Cosims zu geben:
    1. Spiele, die einen ganzen Zeitabschnitt simulieren und


    2. Spiele, die bestimmte Schlachten eines Zeitabschnitts simulieren.


    zu 1: Die scheinen die Art zu sein, die ich ungefähr suche. Leider sehr WWII-lastig und wenn nicht, dann oft OOP.
    Hier habe ich mir die deutschen Regeln von Paths of Glory durchgelesen und bin vom Spiel wirklich sehr angetan. Dazu soll es laut GMT auch recht gut solitär zu spielen sein. Hat einen dicken Sympathiepunkt.
    Ein weiteres passendes Spiel scheint Pax Romana zu sein. Hier bin ich gerade beim Regellesen; momentan wird auf BGG allerdings eine verbesserte 2.Edition angekündigt, also heißt es wohl sowieso erstmal warten.
    Drittes Spiel auf der Liste: For the people. Noch keine Regel gelesen, aber Thema und Artwork scheint sehr interessant zu sein. Und solitär solls laut GMT auch recht ok sein.


    Außerdem im Rennen, aber entweder OOP oder gerade im Nachdruck: Wilderness War, 30YW, Clash of Monarchs und sicher gibts noch einiges, was mir einfach entgangen ist.


    Und hier ist mir etwas aufgefallen: Alle Spiele, die mir (nach Infos auf BGG) begeisterte "Aahs" und "Oohs" entlockt haben, waren CardDriven und hatten als Spielplan so ein Point-to Movement (oder so) - System. Die Auswahl scheint sich irgendwie auf diesen Spielekreis zu beschränken.


    Da hätte ich gleich eine wichtige Frage an die Experten: Warum haben CDGs wie Paths of Glory/For the people eine (teilweise deutlich) höhere Solitärbewertung als zum Beispiel ThirtyYearsWar oder The Napoleonic Wars?



    zu 2:
    Mit dieser Gruppe habe ich meine Zweifel, aber ich weiß nicht, ob ich damit richtig liege. Zum einen gibt es hier Spiele, die mich vom Thema sehr ansprechen würden, wie Men of Iron oder auch Devils Horsemen (beide GMT). Aber dann sehe ich bei vielen dieser Spiele diese unglaublich tristen Spielpläne mit zig einfarbigen Hexen und einem Fluss quer über den Spielplan. Das sieht so monoton und leer aus, ich kann mir nicht vorstellen, da mit Spass spielen zu können.
    Zum anderen gibts eine schöne Gruppe wie z.B. die Amercian Revolution-Spiele von GMT: schöne, detailreiche Spielpläne, schicke Counter. Aber ich frage mich, ob es langfristig Spass macht, "nur" 4-5 Schlachten nachzuspielen und dabei die Epoche an sich nicht so stark im Spiel integriert zu haben (immer im Blick, dass ich ja nicht die ganze Serie kaufen würde, sondern 1 Spiel). Sehe ich das falsch?



    Noch eine Frage an Mixo: Wenn du ziemlich viel solitär spielst, was spielst du denn dann gerne? (und was würdest du empfehlen, wenn du meine Bedingungsliste am Anfang des Threads bis auf das Solitär mal außer Acht lässt?)



    Eure Hilfe und Meinung ist wie immer stets willkommen.


    Danke und liebe Grüße,


    Mat

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  • Hallo Mat,


    ich bin's schon wieder. ;)


    Aber keine Sorge. Da ich hier nicht den Allein-Unterhalter für den Cosim-Bereich spielen will, werde ich mich erst mal raushalten.


    Ich bin gespannt, welche Meinungen hier geäußert werden. Da ich praktisch alle der genannten Spiele schon x-mal gespielt habe, habe ich natürlich schon meine eigenen Meinungen dazu.


    Ich glaube nicht, daß jemand wirklich objektiv sein kann - alle Meinungen sind subjektiv.
    Natürlich gilt das auch für mich.

  • Ich habe es selber noch nicht gespielt - aber bisher nur Gutes gehört. Scheint echt der Hammer zu sein. NUr die Spielzeit kann schon mal 8h betragen!

    "We are the unknowns. Lower your shields and surrender your ships. We will add your biological and technological distinctiveness to our own. Your culture will adapt to service us. Resistance is futile."


    Meine Spiele: Klick mich

  • Zitat

    Original von Warbear
    Hallo Mat,


    ich bin's schon wieder. ;)


    Aber keine Sorge. Da ich hier nicht den Allein-Unterhalter für den Cosim-Bereich spielen will, werde ich mich erst mal raushalten.


    Na, ich für meinen Teil bin froh, dass du`s schon wieder bist ;). Und für den hoffentlich unwahrscheinlichen Fall, dass sich kaum einer meldet, wäre ich dir überhaupt nicht böse, wenn du bald schon wieder hier schreibst :winke:.


    Aber an sich hat die ganze Sache Zeit, ich hab ja gerade bei Atti eingekauft.



    Zitat

    Original von Sankt Peter



    Ich habe es selber noch nicht gespielt - aber bisher nur Gutes gehört. Scheint echt der Hammer zu sein. NUr die Spielzeit kann schon mal 8h betragen!



    Echt?? Das haben die gar nicht in den Regeln geschrieben. Und auf der GMT-SEite kann ichs gerade auch nicht finden. Na so was. Und ich hab schon über die 5h bei Pax Romana geschluckt.


    Aber wenn das Spiel gut ist, dann muss ich halt mal frei nehmen. Oder in der Nacht spielen. Und tagsüber schlafen. So wie Warbear halt :) .



    Grüße


    Mat

  • Meine - natürlich subjektive - Kurzmeinung zu ausgewähllten CDGs. die dich r vielleicht interessieren könnten:


    Paths of Glory: Hammerspiel, dass sogar einen riesigen Spaß macht, wenn du verlierst. Lässt dich noch Tage nach dem Match solche Gedanken spinnen wie "hätt ich doch bloß rechtzeitig ein Strategic Redeployment für die 12. te GER Army in Turn 3 durchgeführt..." ;)


    Nachteil: Laaaange (abe nur, wenn zwei gleichstarke Gegner spielen. Habe selbst schon mal gegen einen Veteranen nach 90 Minuten die Fahne streichen müssen) und die Regeln sind etwas stark mit Ausnahmen durchsetzt, obwohl ich sie eigentlich gut finde.



    For the People: Hab ich die Regeln nicht verstanden, erschien mir unnötig kompliziert, aber vielleicht kann Warbear da mehr zu sagen. Thema muss einem auch gefallen.



    Wilderness War: Für mich, nach Hannibal, das beste CDG, das ich gespielt habe. Relativ unkompliziert, super Regeln, assymetrische Kriegsführung und im Einstiegsszenario "Annus Mirabilis" in ca. 2 bis 3 Stunden spielbar.


    Nachteil: Nur über ebay erhältlich.


    Hannibal: Der Beste der Besten, da sag ich nix dazu, außer: Kaufen!!


    30 Years War: Also, mir gefällts. Warbear hat das Spiel ziemlich verrissen, aber ich finds trotzdem gut, weil es praktisch in jeder Runde zur Sache geht, ohne großes Rumgeplänkel und Hin und Hergeschiebe.



    Also, zusammengefasst mein CDG-Ranking:


    Die Meisterwerke:
    1. Hannibal
    2. Wilderness War
    3. PATHS of Glory
    4. Twilight Struggle


    Die Guten:
    5 Napoleonic Wars
    6. 30 Years War
    7. We the People
    8. Successors (kommt in 2008 wieder)


    Die, die mir nicht gefallen haben:
    7. WW2: Barbarossa to Berlin
    8. For the People
    9. Empire of the Sun

  • Hallo cristinus,


    in deiner Favoritenliste sind wirklich einige dabei, die ich auch im Blick habe.


    Du sagt auch, das PoG lang aber sehr gut ist. Ok, wenn nicht jemand mit einem guten Grund kommt, dass man das SPiel nicht kaufen sollte, wäre das schon mal ein Kanditat. Könnte noch jemand was zur Solitärtauglichkeit sagen?


    Die interessanten Sachen, die OOP sind, sind halt..ja, OOP. Was aber nicht heißt, dass ich nicht darauf warten würde, bis die wieder mal erscheinen, wenn es denn die Creme-de-la-Creme wäre. So geduldig wäre ich dann schon, denn Ebay-USA ist nix für mich.


    Hannibal hat mich gleich angesprochen, aber ich hab mehrmals jetzt gelesen, dass es solitär nicht wirklich so der Renner ist, sprich: wohl absolut untauglich dafür. Da muss ich dann leider passen.


    Bei For the people habe ich die Regeln noch nicht gelesen. Kompliziert muss jetzt nicht unbedingt schlecht sein, wenn das Spiel genug "Stimmung" hergibt, dass man dann für die Mühe auch belohnt wird. Ich sollte mich also mit der Zeit mal mit den Regeln beschäftigen.


    Bei Napoleonic Wars, was Warbear glaub ich schon mal angesprochen hat, hab ich leider auch nur negatives zur Solitärtauglichkeit gefunden. Was das Spiel natürlich nicht schlecht macht, sondern mich eher traurig macht ;).


    Ich wage jetzt einfach mal eine freche Behauptung:


    :teach: "Wenn jedes Brettspiel eine ordentliche Solitärvariante mitbringen würde, würden es deutlich mehr Leute kaufen." :teach:


    Es sagt nur keiner.
    Sicher sind Gruppenspiele durch nichts zu ersetzen, aber deshalb soll es ja auch eine Solitärvariante sein. Halt für den Fall der Fälle. Und davon gibts genug. :)


    Aber danke für deine Hilfe, cristinus, ich scheine bis jetzt mit meiner Auswahl doch gar nicht so schlecht zu liegen.



    P.S.: Successors hab ich noch nie gehört, muss ich mir mal ansehen.


    Mat


  • Ich denke man kann alle Spiele Solitär spielen - die Frage ist letztlich wieviel Spaß man aus dem Spieldesign/den Strategien/dem "Spielfeeling" zieht und wieviel aus dem Wettkampf. Wenn du der eher kompetetiver Spieler bist, werden die meisten Spiele dich Solitär nicht soooo glücklich machen. Ich würde mir da nicht allzuviele Gedanken machen - probier es einfach aus (Nebenbei: Ich spiele jedes Cosim (auch Nappi's War) einmal Solitiare an, bevor ich es meiner Spielgruppe vorsetze.)


    Im Moment bin ich auf dem "Tripp" möglichst viele Spiele, die ich besitze auch einmal zu spielen - ich habe viel zu viele Spiele, die bei mir nur im Regal liegen und noch nie angefasst wurden. Deswegen habe ich angefangen, die nach und nach einmal "anzuspielen" und meine Kaufaktivitäten (insbes bei ebay) herunterzuschrauben. Zur Zeit liegt bei mir Invasion: Sicily auf dem Tisch.

  • Hallo Mixo,


    ausprobieren ist so eine Sache. Die Spiele sind halt recht teuer und scheinen zumindest unterschiedlich in der Solitärtauglichkeit bewertet zu sein (nach welchen Kriterien die bei GMT auch immer gehen). Da wäre es etwas kostspielig, wenn ich z.B. zu Napoleonic Wars greife, um dann bestätigt zu bekommen, dass es solitär einfach nicht geht.
    Ich würde nur gern wissen, was denn dieses Spiel so sehr von PoG unterscheidet, dass letzteres eine viel höhere Solitär-Bewertung bekommt.


    Und ja, solitär anspielen, um z.B. nachher in der Spielerunde die Regeln erklären zu können, kann man wirklich jedes Spiel. Mein Problem ist leider, dass ich nach dem Anspielen der einzige bin, der das Spiel überhaupt spielt. ;) Also muss es solitär schon einigermaßen spielbar sein.


    Gab es denn bei deinem Anspielen kein Spiel, wo du sagen würdest, das würde sich gut für längere Solitär-Sessions eignen? Wenn mich jemand fragen würde (und es müsste kein Cosim sein), ich würde sofort Blackbeard, Warhammer Quest oder Arkham Horror empfehlen. Die spielen sich solitär einfach 1A.
    Gibts so was nicht auch für den Cosim-Bereich?


    Und ich wäre ein Spieldesign/Strategie/"Spielfeeling"-Mensch. Wettkampf ist nicht so wichtig. Wenn ich solitär spiele, darf ruhig auch der Gegner gewinnen :freu: .



    Danke und liebe Grüße,


    Mat

  • Hiho,


    SO jetzt habe ich die paar GMT Games die ich habe auch mal durchgeschaut:


    - Path of Glory
    - Barbarossa to Berlin
    - Rise of the Roman Republic


    Haben alle eine "7" bei Solitair-Spiebarkeit !


    Ausserdem Europe Engulfed eine 5! (Hätte ich höher eingeschätzt).


    Atti

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  • Moinmoin,


    Ich finde die Solitärfähigkeit von der Carddriven Games
    abgesehen vom reinen Regellernen und ausprobieren gleich Null.
    Es basiert halt darauf das man die Karten des Gegners halt nicht sieht.
    Wenn GMT Skat oder Schach herausbringen würde stände da
    warscheinlich immer noch eine 5 dran.
    Kommen da Blocks hinzu wie bei European Engulfed wird es noch schwieriger.


    Ich möchte als Solitär nicht WW2 plus Kampange Cosim
    die GREAT CAMPAIGNS OF THE AMERICAN CIVIL WAR empfehlen.
    http://www.gcacw.com/
    Die Regeln sind erstklassig und langjährig getestet.
    Da die Movementpoints generel ausgewürfelt werden entsteht auch beim Solitärspiel
    ein spannende Atmosphäre die einen in den Entscheidungsprozess der Komandeure reißt.
    Dadurch daß man nicht weiß welche Seite als nächstes ein paar wenige Truppen verschiebt
    und es damit eben kein I Go You Go ist wird das Solitärspielen einfacher.
    Auch kann man ohne Probleme an jedem Punkt der Partie unterbrechen.
    Die Thematik ist als Europäer vielleicht etwas gewöhnungsbedürftigt.


    Bei mir liegt solitär zum Regelnlernen derzeit GMT Kasserine auf dem
    Tisch, ähnliches System wie GMT:Invasion: Sicily


    @Mixo :tap2::winke::D


  • Hallo Jodele, schön, dass du auch da bist :-)


    Ich finde Card-Driven games zum Solitaire Spielen geeignet und würde auch immer eins empfehlen - der Geschichtsbuch-Charakter war es, der diese Diskussion beginnen ließ (mehr oder weniger)


  • Auf die Wertung von Spielen hinsichtlich einer Soliairetauglichkeit würde ich nicht viel geben. Die hat bei Wargames in etwa die selbe Qualität wie der Begriff "Spieldauer".


    Napi War schneidet (zu recht) schlechter ab als POG, weil Napi War bis zu 5 Mitspieler erlaubt - POG ist ein reines zweispieler-Spiel und wenn du Napi Solitaire auflegen willst, musste schon ganz schön schizzo sein, da die Politics ja auch noch eine Rolle spielen - also liber die Hände von Nappi War lassen.


    Jos Hinweis zu der GCACW Serie ist ein guter, allerdings sind alle 7 Spiele der Serie OOP und 3 davon nur zu astronomischen Preisen zu bekommen. Eins das preislich geht ist:


    Stonewall's last battle
    http://www.boardgamegeek.com/game/4210 ($10 in den USA?????? sehr günstig, 35 EUR in Italien)


    Sehr schön ist auch SPQR, da du hier auch kein echtes IgoYougo hast, sondern (mehr oder weniger) abwechselnd geogen wird. Dazu kommt, dass SPQR optisch ein echter hingucker ist und es schon beeindruckend ist zu sehen, wie die riesigen Schlachtreihen im Kampf in Scharmützel zerfallen




  • Ich hab mal wieder ein Pech. Irgendwie ist alles, was mich interessieren könnte und spielbar zu sein scheint OOP :( . Die Serie wäre sicher gut gewesen, hab gerade mal auf BGG geschaut. Die Spielpläne sehen toll aus, die Counter sind sicher nicht preisverdächtig, aber immer noch sehr gut. Und wenn das sich so toll spielt wie Jodele sagt ist das umso ärgerlicher. Irgendwas machen die Spielefirmen doch falsch.
    Wieso gibts denn diese tolle Seite auf MMP über die Serie, wenn kein Spiel verfügbar ist?? Dann sollen sie das doch lassen und einem nicht den Mund wässrig machen. Grummel. :stop:


    Das sehr günstige Angebot für 10 Dollar hat leider keinen Spielplan. Toll. Aber vielleicht kann Atti mir einen Spielplan basteln? ;)



    Bei SPQR ist das wieder so eine Sache mit dem Spielplan. Da ist leider wieder mal nur Hexwüste (was hier wohl Absicht ist). Ich hätte aber gern kleine Häuschen und Wälder und Hügel und so was. Ich weiß, ich bin schwierig. Aber auf so einem Spielplan würde mir das spielen echt keinen Spass machen.



    Tja, entweder warte ich auf einen Reprint von irgendeinem der guten Spiele oder ich kauf mir ein CDG auf Risiko.


    Danke trotzdem für eure Tipps!!
    Mal sehen, ob Warbear noch was sagt. Aber solitär ist sicher auch nicht so sein Fach. :winke:


    Grüße,


    Mat

  • Zitat

    Original von Mat
    Danke trotzdem für eure Tipps!!
    Mal sehen, ob Warbear noch was sagt. Aber solitär ist sicher auch nicht so sein Fach. :winke:


    Ich freue mich auch über die vielen Meinungen, die ich mehrheitlich teile, teilweise aber auch nicht so ganz (auch wenn solitär nicht so mein Fach ist).


    Um 18 Uhr werde ich meine VASL-Partie von letzter Woche fortsetzen, daher kann eine ausführlichere Antwort von mir hierzu erst morgen kommen.


    .


    Ich glaube nicht, daß jemand wirklich objektiv sein kann - alle Meinungen sind subjektiv.
    Natürlich gilt das auch für mich.

  • Zitat

    Original von Warbear


    Um 18 Uhr werde ich meine VASL-Partie von letzter Woche fortsetzen, daher kann eine ausführlichere Antwort von mir hierzu erst morgen kommen.
    .


    versuch concealed in CC zugehen und dabei concealed zu bleiben in dem du ihn nicht anzugreifst um dann im Prepfire TPBF auf ihn zu schießen am besten im Wald oder Orchard ;-)
    viel Spaß

  • Zitat

    Original von Jodele
    versuch concealed in CC zugehen und dabei concealed zu bleiben in dem du ihn nicht anzugreifst um dann im Prepfire TPBF auf ihn zu schießen am besten im Wald oder Orchard ;-)


    Du weißt wahrscheinlich nicht, was Du mit diesem Satz hier gerade angerichtet hast. :)
    (wenn's Dich interessiert, dann suche mal nach "7.83" und lese den Thread dazu)


    Ich habe ja gewisse Vermutungen, wer sich hinter Jodele verbirgt.
    Wenn Du mit ASLSF was zu tun hast, dann hast Du kürzlich von mir einiges bekommen. Kann das sein?


    .


    Ich glaube nicht, daß jemand wirklich objektiv sein kann - alle Meinungen sind subjektiv.
    Natürlich gilt das auch für mich.

  • Zitat

    Original von Warbear
    Du weißt wahrscheinlich nicht, was Du mit diesem Satz hier gerade angerichtet hast. :)
    (wenn's Dich interessiert, dann suche mal nach "7.83" und lese den Thread dazu)
    Ich habe ja gewisse Vermutungen, wer sich hinter Jodele verbirgt.
    Wenn Du mit ASLSF was zu tun hast, dann hast Du kürzlich von mir einiges bekommen. Kann das sein?


    .


    Nö kein plan :tap2: wat hab ich denn angerichtet ? :undecided:
    Ich habe nix mit ASLSF zutun. Ich hab davon auch noch nie gehört. Gibts da Bridge-TEM -1 ?
    Hinter Jodele verbirgt sich Jo in Wien der öfters ASL spielt. Mixo möge mein Zeuge sein :watt:
    Wollte dir nur einen Tip geben womit du deinen ASL Gegner überraschen kannst.


    ich vermute wahrscheinlich darf man nicht zu laut ASL sagen sonst hauen sie einen :spruceup:

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  • Zitat

    Original von Warbear
    [quote]Original von Jodele


    Wenn Du mit ASLSF was zu tun hast, dann hast Du kürzlich von mir einiges bekommen. Kann das sein?


    .


    ASLSF - ASL Science Fiction????

  • Zitat

    Original von mixo
    ASLSF - ASL Science Fiction????


    Natürlich nicht, sondern: ASL Scenario Finder


    .


    Ich glaube nicht, daß jemand wirklich objektiv sein kann - alle Meinungen sind subjektiv.
    Natürlich gilt das auch für mich.

  • Zitat

    Original von Jodele
    Ich habe nix mit ASLSF zutun. Ich hab davon auch noch nie gehört. Gibts da Bridge-TEM -1 ?


    Solltest Du aber. RN aus Deinem Club hat's geschrieben.


    Zitat

    Original von Jodele
    Hinter Jodele verbirgt sich Jo in Wien der öfters ASL spielt. Mixo möge mein Zeuge sein :watt:


    Sorry, knapp daneben. Wir hatten aber auch schon mal kurz Kontakt.


    Zitat

    Original von Jodele
    Wollte dir nur einen Tip geben womit du deinen ASL Gegner überraschen kannst.


    Vielen Dank, war mir schon bekannt (meinem Spiel-Partner aber auch) ;)


    Zitat

    Original von Jodele
    ich vermute wahrscheinlich darf man nicht zu laut ASL sagen sonst hauen sie einen :spruceup:


    Kein Problem. Manche waren nur durch ein paar Regel-Texte erschreckt. :)


    .


    Ich glaube nicht, daß jemand wirklich objektiv sein kann - alle Meinungen sind subjektiv.
    Natürlich gilt das auch für mich.

  • Hallo Mat,


    vielleicht mal ein wenig Generelles (aus meiner Sicht) zum Anfang:


    Der Hauptreiz beim Cosim-Spielen liegt (jedenfalls für mich) darin, mal den "Armchair-General" spielen zu können, also historische Ereignisse (Schlachten Feldzüge, Kriege, ...) historisch nachzuspielen und, je nach Spielverlauf, die wirkliche Historie - der Situation auf dem Spielplan entsprechend - auch zu verändern ("alternate History", "what if"). Cosim heißt schließlich "Conflict Simulation", und Cosims simulieren die Historie mehr oder weniger (Simulationsgrad).


    Dazu gehört natürlich, daß man die seinem Spiel zu Grunde liegenden Geschichts-Fakten auch einigermaßen gut kennt, und daß man sich für die entsprechende Epoche auch interessiert. Logisch daher, daß mein Lesezimmer ca. 1.000 geschichtliche Bücher und Magazine enthält (die ich natürlich noch nicht alle gelesen habe), die meinen geschichtlichen Interesen entsprechen.


    Wenn man also Cosims kauft, sollte man sich erst mal darüber im Klaren sein, wo die eigenen Haupt-Interessen liegen, und was man eigentlich simulieren will. Logisch, daß Stein-Schleuderer in der Antike anders zu spielen sind als MG-Schützen im WWII.


    Weiter ist wichtig, ob man lieber taktische oder strategisch/operationale Spiele bevorzugt. Grob gesagt heißt das, will ich lieber nachspielen, ob der Stein-Schleuderer gegen einen römischen Legionär eine Chance hat, oder ob der Schlieffen-Plan im WWI so gelingt, wie er ursprünglich geplant war?


    Generell nennst Du erst mal Card-Driven-Games (CDGs) und Nicht-CDGs, wobei sehr streitig ist, was zu den CDGs gehört und was nicht (jeder hat da eine andere Meinung). CDGs im klassischen Sinn sind jedenfalls diejenigen, die auf dem Spielprinzip von "We the People" basieren (vorher gabs den Begriff CDG noch gar nicht). Es liegt in der Natur der Sache, daß CDGs nur - mehr oder weniger - geringen Simulations-Gehalt aufweisen, daher werden sie üblicherweise nicht den Cosims, sondern den historischen Wargames zugeordnet.



    Um auf die in Deinem Posting genannten Spiele (übrigens alle von GMT) zurückzukommen:


    CDGs:
    Paths of Glory: Thema WWI. Eins der besten CDGs, aber m.E. für den Anfang nicht geeignet. Jeder Spieler hat sein eigenes Karten-Deck, das jeweils in 3 Zeit-Stapel unterteilt ist. Für erfolgreiches Spielen braucht man durchdachtes Karten-Management, und dafür braucht es sehr viele Partien (meine bisher ca. 30 Partien haben für mich bisher noch nicht ausgereicht). PoG dauert recht lange (8-12 Stunden oder mehr, wenn alle Turns gespielt werden).
    For the People: Thema Amerikanischer Bürgerkrieg, über dessen Verlauf man sich auch gut auskennen sollte. Komplizierte Regeln mit viel Chrom, schwierig zu spielen (ich habs bis jetzt noch nicht richtig gemeistert). Nicht zum Einstieg geeignet.
    Wilderness War: Thema 7-jähriger Krieg in Amerika (French-Indian). Gut geeignet für den Einstieg, allerdings scheint nur das Tournament Scenario ausgewogen zu sein. Kurze Regeln.
    30 Years War: Thema ist ja klar. Mir gefällt's nicht. Warum, habe ich in diesem Forum schon an anderer Stelle dargelegt.
    Clash of Monarchs: Thema 7-jähriger Krieg in Europa. Noch im P500-Status. Das wird wahrscheinlich ein CDG-Monster-Game mit sehr langer Spieldauer.


    Nicht-CDGs (strategisch/operational):
    Pax Romana: Rom BC. Ich habe bisher nur ein 2er- und ein 3er-Scenario gespielt, und ich bin bisher mit dem Spiel noch nicht klargekommen. Als alter Römer-Fan werde ich mir aber natürlich die geplante, überarbeitete 2ed zulegen und es dann intensiver spielen.


    Nicht-CDGs (taktisch):
    Revolutionary Series: Thema Amerikanische Revolution. Bis auf Savannah habe ich alle Spiele in dieser Serie schon öfters gespielt, und ich finde sie für den Einstieg recht gut geeignet. Brandywine hat uns am besten gefallen, Saratoga ist vom Gelände her schwierig (viel Wald). Guilford ist das einfachste. Es gibt inzwischen Serien-Regeln, die für alle Spiele gleich sind.
    Devil's Horsemen: Thema Mongolen. Diese Spiel gehört zu der vielgelobten "Great Battles of History Series" (GBoH) von GMT, der Referenz-Serie für taktische Schlachten in der Antike. GBoH hat keine Serien-Regeln, aber viele Spiele verwenden dieselbe Basis-Mechanik. Flagschiff der GBoH-Serie ist SPQR, gefolgt von Alexander de Luxe. Ich habe mehrere GBoH-Spiele intensiv gespielt, insbesondere SPQR (weit über 50 Partien). Ich würde nicht mit Devil's Horsemen beginnen (unausgewogene Reiterschlachten, wie in Wirklichkeit), sondern auf P500 SPQR de Luxe warten, das - zu einem Superpreis - auch noch alle 5 Expansions enthalten wird. Wem die GBoH-Regeln zu schwierig sind, der kann sich die vereinfachten "Simple GBoH-Rules" besorgen, die als Serien-Regeln für die meisten GBoH-Spiele verwendbar sind.
    Men of Iron: Thema 100-jähriger Krieg. Ich würde es als "kastriertes SPQR" bezeichnen. Die Regeln basieren auf den SPQR-Regeln, sind aber um Umfang her halbiert und um mittelalterliche Kampf-Taktiken erweitert. Ca. fünf Partien haben mich (noch) nicht überzeugt, da zu viele Regel-Löcher entstanden sind.



    Meine Meinung zu den übrigen CDGs aus dem zusammengefassten CDG-Ranking von Cristinus:


    Die Meisterwerke:
    1. Hannibal - eines meiner liebsten CDGs (ca. 90 Partien bisher).
    4. Twilight Struggle - das kürzeste, sehr empfehlenswert (ca. 30 Partien bisher)


    Die Guten:
    5 Napoleonic Wars - mein liebstes CDG (knapp 100 Partien bisher). Zu 2-4 nahezu gleich gut spielbar, zu fünft (für mich) nicht so. Zeitlich im Rahmen. Demnächst wirds eine 2ed geben, mit über 20 zusätzlichen neuen Karten. Ich bin natürlich sehr gespannt darauf.
    7. We the People - Urvater der CDGs. Ich mags (ca. 30 Partien bisher). Man sollte sich über die Taktiken der Amerikanischen Revolution etwas kundig machen.
    8. Successors (kommt in 2008 wieder) - sehr gutes 4er-CDG von AValon Hill. Kam aber schon eine Weile nicht mehr auf den Spieltisch. Auf P500 als (überarbeiteter?) Reprint (Successors III).


    Die, die mir (cristinus) nicht gefallen haben:
    7. WW2: Barbarossa to Berlin - hat mir auch nicht gefallen. Die Wellenbewegung im Ostfeldzug ist halt etwas problemtisch für das Spiel, wenn der Deutsche am Anfang entweder schwächelt oder zu übermächtig wird. BtB gilt aber bei vielen als gleichweritg oder besser im Vergleich zu Paths of Glory. Hat eine ähnliche Regel-Basis.
    9. Empire of the Sun - sehr komplex, viel Chrom. Ich habs erst 3x gespielt, und noch nie bis zum Ende. Gilt als Meisterwerk. Derselbe Designer wie bei We the People und For the People. Ich bin gerade wieder am Regel-Studium, da es demnächst wieder auf den Spieltisch soll.



    Die anderen CDGs von GMT (Wellington, Sword of Rome) sollte man aber auch nicht vergessen. Sie gehören sicherlich nicht zu den schwächsten CDGs. Und auf P500 von GMT ist noch einiges zu erwarten.
    Und auch von anderen Firmen gibts es noch gute CDGs (Shifting Sands, Triumph of Chaos, ...) bzw. sind noch einige in der Pipeline. Aber da gabs schon mal einen Thread hier.



    Bei Solitär-Tauglichkeit kennen sich andere hier sicherlich weit besser aus als ich (-> Mixo). Ich halte aber CDGs - wie Jodele - nicht für solitär-geeignet. Und daß Paths of Glory dafür besser geeignet sein soll als z.B. Napoleonic Wars, halte ich für absolut falsch. Bei PoG ist es viel wichtiger zu wissen/ahnen, was der andere gerade auf der Hand hat. Und die Diplomatie bei Napoleonic Wars hat bei uns noch nie eine große Rolle gespielt.



    Jodele hat noch die alte Avalon Hill Serie Great Campaigns of the American Civil War (GcACW) angesprochen. Die halte ich auch für ausgesprochen gut. So gut, daß meine Frau und ich sogar am Playtesting für die Modulen 7 und 8 (Grant Takes Command, Burnside Takes Command) beteiligt waren (siehe auch Playtesting Thread). Wir haben von allen GCACW-Spielen alle Scenarios und die meisten Campaigns gespielt. Auch zum Einstieg absolut empfehlenswert, wenn man sich für den ACW interessiert. Wenn man sich von den ersten 6 Modulen welche zulegt, sollte man auch die beiden Skirmisher-Hefte kaufen. Im ersten ist ein Countersheet, daß die Counter auf die Serien-Regeln der 7. Moduls angleicht.



    Uff, jetzt soll mal genug sein.


    Wahrscheinlich habe ich aber trotz der Länge des Postings die Hälfte vergessen (ach richtig: z.B. andere Empfehlungen von mir, die müssen aber jetzt noch etwas warten).



    Bin gespannt auf Reaktionen ...


    .


    Ich glaube nicht, daß jemand wirklich objektiv sein kann - alle Meinungen sind subjektiv.
    Natürlich gilt das auch für mich.

    Einmal editiert, zuletzt von Warbear ()

  • Der Begriff Carddriven bezieht sich eigentlich auf die Spiele die
    sich mit einem Path of Glory System beschäftigen. Also mit der Wahl
    Actionpoint oder Event. Entweder kann man ein Paar Einheiten bewegen
    grob gesagt einen pro Action Point oder man Spielt den Event auf der
    Karte mit verzicht auf die Aktivierung der Einheiten. Der muss sich
    dann schon recht gut sein um dies zu rechtfertigen. Ein lohnender
    Event wäre z.B. das Aufstellen neuer Truppen. Oder die Erlaubnis in
    der Normandy zu landen.


    Es gibt natürlich auch andere Spiele die mittels gezogener Karten
    Aktionen ermöglichen. Gunslinger, Queensgambit, 'Tide of Iron' (würg)
    hantieren mit dem zufälligen Kartenelement, aber eben nicht in der
    Kombination Actionpoint oder historisches Ereignis.


    Nun fehlt in der Liste der Carddriven noch das IMHO beste nämlich
    "Totaler Krieg!". Wunderbarer weise hat es Hexfelder und kommt für
    ein WW2 Spiel doch mit einer überschaubaren Menge Counter aus. Es ist
    nicht vergleichbar mit Monstergames wie World in Flames oder Third
    Reich. Es ist auch dahingehend einzigartig das der Ansatz einer
    alternativen Historie nicht nur durch das spielen historischer Events
    erzielt wird. Sondern es tatsächlich möglich ist das der Zar in
    Russland noch regiert und auch viele andere Dinge auftreten können
    die es historisch nicht gab. Zum Einstieg ist das allerdings nix.


    Was mich an Path of Glory und seinen Verwandten immer abgeschreckt hat
    war das sie gänzlich ohne Hexfelder auskommen. Mittlerweile hat man
    mich durch gutes Zureden überzeugt und ich spiel ziemlich gerne
    Barbarossa to Berlin. Ein tolles Spiel. Für meinen Geschmack braucht
    ein Cosim aber Hexfelder und Einheiten mit mindestens 4 Movmentpoints
    sonst kommt für mich kein rechtes Geländefeeling auf. Ich seh halt
    gerne wenn sich etwas bewegt. Wenn Battalione auf einer Straße in ein
    Dorf in den Ardennen vorrücken oder sich Römische Kavallerie in
    Richtung Gallien in Bewegung setzt. Von daher kann ich das Bedürfnis
    von Mat gut verstehen wenn er nicht nur ein tolles Spiel haben möchte
    sonder auch gerne etwas sehen möchte. Am plastischsten sind da eher
    die taktischen Sachen. Mat es wäre toll wenn du das noch genauer
    schildern könntest. Oder zeig uns Bilder von Cosim auf BGG die dich
    ansprechen. Das würde mir echt gefallen. Das du kein WW2 sehen willst
    kann ich auch gut nachvollziehen. Ich seh es auch nicht so wie
    warbear das man schon vorher Ahnung von der Geschichte haben sollte.
    Allein die Napoleonische Zeit ist so facettenreich, da lass ich mir
    lieber was von dem Spiel erzählen was da los war.


    Die Rechnung bei Cosims ist für mich folgende: Ich kann an einen
    Spielabend mit ein paar Leuten und ihrer ach so wertvollen Zeit z.B.
    Intrige Puerto Rico und Kaiser spielen. Ok lustig. Dazu muss ich dann
    die Regeln von Intrige Puerto Rico und Kaiser an dem Abend lernen.
    Das ganze ist abwechslungsreich, gewinnen, verlieren Biertrinken. Nun
    kann mir aber auch ein umfangreicheres Spiel vornehmen in Abstimmung
    der wertvollen Zeit meines schwer zu findenden Cosimgegners. Dann
    lerne ich die Regeln für das Cosim und spiel ca 4 Abende das Cosim.
    Netto lerne ich für die gleiche Spielzeit weniger Regeln.
    Kurzgeschichten oder Romane möchte man sagen.


    Jodele

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  • Wow, ihr habt euch ja ins Zeug gelegt! Dankeschön erstmal dafür :). :winke:


    Gut, nach Warbears Ausführungen weiß ich jetzt zumindest einiges mehr über bestimmte CDGs und Nicht-CDGs, das ist schonmal klasse.


    Gleich als Warnung: das ist ein längerer Post. Ungeduldige sollten ans Ende scrollen, dort steht die Zusammenfassung. ;)



    Leider weiß ich umso weniger, welches denn für mich sein könnte. So wie es jetzt aussieht ist es so, dass:


    - Paths of Glory deutlich zu lang ist für den Fakt, dass es nicht gut solitärtauglich zu sein scheint


    - For the people ein mich nun stärker reizendes (da Warbear es nicht gemeistert hat ;) und ich liebe Chrom bei Spielen) Spiel darstellt. Aber ich denke mal, zwischen den Zeilen will Warbear sagen: Wenn PoG nix für mich ist, ist FtP erst recht nix.


    - Clash of Monarchs ein Schwergewicht ist. Ich zweifel, dass die irgendwie an soltiärtauglichkeit denken.


    - Pax Romana wohl auch eher in die Ecke "schwierig" einzuordnen ist, oder Warbear konzentriert sich zu sehr auf ASL


    - DevilsHorsemen und Men of Iron einfach durchfallen, weil der Spielplan nix für mich ist


    - Hannibal wohl super wäre, aber mal wieder nicht solitär


    - die WWII-Spiele momentan sowieo ausgeklammert werden


    - bei We the People von keinem ein Nachteil erwähnt wurde, außer dass es wohl OOP ist


    - Bei der Revolutionary-Serie ich noch immer nicht weiß, wie es ist, wenn man nur ein Spiel kaufen würde; mich stört eigentlich, dass es nur Schlachten sind, aber vielleicht ist das kein Nachteil


    -Wilderness war wohl der Himmel auf Erden sein muss (auch vom Thema für mich), aber momentan erst im Nachdruck (gut, ich würde halt warten)


    - die GCACW-Serie wohl der Logenplatz im Himmel auf Erden sein muss; ich würde hier ja warten, aber gibt es irgendwie Hoffnung auf einen Reprint?


    - ich jetzt schon viel weiß und trotzdem recht verwirrt bin.




    Andererseits ist mir jetzt endlich auch was klarer geworden:


    Jodele hat mit seinem Post eine Sache eigentlich auf einen schönen Punkt gebracht: Sehen, dass sich etwas bewegt.


    Genau das möchte ich, nur vielleicht anders, als Jodele vielleicht denkt.
    Er braucht Hexfelder dazu und 4 Movementpoints. Und er meint wohl mit Bewegen taktisches Bewegen, mit Flankensicherung und solchen Sachen.


    Ich meine eher dieses "globalere Bewegen", wo sich also die Einheiten aber gleichzeitig auch die Ereignisse und damit die Epoche an sich "bewegen". Das ist eigentlich das, was ich immer mit "Geschichtsbuch" gemeint habe. Das im Spiel (eigentlich ist Twilight Struggle jetzt ein gutes Beispiel dafür) durch Karten oder irgendwas anderes die Epoche vorangetrieben und damit auch erzählt wird.


    Das dann Armeen o.ä. bewegt werden, um Ziele zu erreichen sehe ich zwar als wichtige Komponente im Spiel, aber es sollte nicht so sein, dass das Spiel sich völlig auf die Armeebewegungen konzentriert (mit zig Details für militärische Operationen) und im Gegenzug die die Geschichte vorantreibenden Elemente im Spiel vernachlässigt.


    Solche Geschichtselemente wären zum Beispiel bestimmte Ereignisse/Bedingungen/Zustände der damaligen Epoche (und das ist für mich die geschichtliche Komponente, die mir das Spiel erzählen soll, und mich anreizen soll, mich mit Hilfe von Literatur tiefer damit zu beschäftgen) die halt während des Spiels auftauchen und dabei die Bedingungen für die Spieler ändern.


    Soll aber auch heißen: Es kann ruhig komplizierte Armeebewegungen und Schlachtensimulationen geben, aber wie gesagt sollte der andere Teil des "Puzzles" nicht fehlen.


    Und deshalb kann ich wunderbar mit diesen Spielplänen leben, wo ganz Europa oder so drauf ist. Dann bewegt sich halt die Armee in einem Spielzug von Berlin nach Madrid und nicht von von der Anhöhe in den Talkessel. Bei beiden Dingen spielt sich bei mir im Kopf schon die entsprechende "Wirklichkeit" ab, auch wenn im ersten Fall spieltechnisch gesehen natürlich der Detailgrad fehlt.
    Aber der "Friedrich"-Spielplan z.B. ist herrlich, oder auch diese ganzen Point-to-Point-Pläne. Da bewegt sich was, das ist großer Maßstab.


    Und wenns kleiner Maßstab sein soll, dann halt diese hübschen Pläne mit Dörfern/Weilern/Flüssen aus dieser Revolution-Serie. Aber bei denen bin ich mir sehr unsicher, ob die nur die "Schlacht" erzählen wollen oder auch das Drumherum.



    Vielleicht bin ich auch auf dem falschen Weg und meine Forderung lässt sich gar nicht mit Cosims vereinbaren? (Wenn man mal annimmt, das deren Schwerpunkt wohl eher auf der Schlacht und weniger auf der Epoche liegt).


    Gibts dann was anderes, was sich damit vereinbaren lässt?


    Fällt dann GCACW aus dem Raster? (ich kenne leider die Regeln nicht)




    Ich glaube, so langsam und nach eurer Hilfe kann ich es auf einen Nenner bringen:


    Ich suche ein solitär recht ordenlich spielbares Spiel, das mit Hilfe bestimmter Spielmechanismen (Karten/Counter/oder so) dem Spieler eine Epoche intensiv näher bringt. Dabei geht es nicht darum, dass nur eine Schlacht näher behandelt wird, sondern der geschichtliche Maßstab soll größer sein. Das Schlagen von Schlachten sollte nur der Weg, nicht das Ziel sein.


    Anyone? Helft einem spielesuchenden Wesen. Aber jetzt sagt bloß nicht Nein nach all dem Aufwand ;).



    Ganz ganz lieben Dank und liebe Grüße


    Mat

    Einmal editiert, zuletzt von Mat ()


  • Vorerst nur ein paar sehr kurze Anmerkungen (meine Meinung), da ich mich noch für Athens & Sparta (heute abend) vorbereiten muß.


    1) FtP ist vorerst nix.
    2) Warbear hat neben ASL auch noch genügend Platz für anderes. Kann man das denn wirklich nicht erkennen?
    3) WtP hat keinen nennenswerten Nachteil (außer OOP)
    4) GCACW: kein Reprint in Sicht, aber die Serien-Regeln gibt's hier: http://www.gcacw.com/newrules.htm


    Aber ich habe wahrscheinlich noch andere Vorschläge für Dich (die nun aber leider bis morgen warten müssen). :)


    .


    Ich glaube nicht, daß jemand wirklich objektiv sein kann - alle Meinungen sind subjektiv.
    Natürlich gilt das auch für mich.

  • Zitat

    Original von Warbear


    Vorerst nur ein paar sehr kurze Anmerkungen (meine Meinung), da ich mich noch für Athens & Sparta (heute abend) vorbereiten muß.


    2) Warbear hat neben ASL auch noch genügend Platz für anderes. Kann man das denn wirklich nicht erkennen?


    Ja, schon Wahnsinn, was du so alles am Tag runterspielst. Ich hab schon Mühe, mir die Regeln von meinem überschaubaren Spielbesitz ins Gedächtnis zu rufen, wenn ich mir ein Spiel nach längerem mal wieder vornehme. Und das sind meist alles Leichtgewichte im Gegensatz zu deinem Spieleprogramm.



    Zitat

    Original von Warbear
    Aber ich habe wahrscheinlich noch andere Vorschläge für Dich (die nun aber leider bis morgen warten müssen). :)


    .


    Freut mich sehr, dass du nicht aufgibst; bin ja sehr gespannt. Vielen Dank schon mal für die Mühe!


    Grüße


    Mat

  • Zitat

    Original von Warbear


    Bin gespannt auf Reaktionen ...


    .



    Nur zwei Kommentare zu meinem Posting?
    Wo ich mir doch so viel Mühe gegeben habe.
    Das finde ich schon etwas enttäuschend. :sniff:


    Sind denn alle meiner Meinung?
    Gibt's sonst gar nichts mehr dazu zu sagen?
    Das wäre ja fast unglaublich ... :denk:


    .


    Ich glaube nicht, daß jemand wirklich objektiv sein kann - alle Meinungen sind subjektiv.
    Natürlich gilt das auch für mich.

  • Hallo Warbear,


    also dieses Smiley :sniff: (passt der Name hier überhaupt?) kann einen selbst schon traurig machen. Wer das bloß erfunden hat.. Niedlich.


    Das wohl momentan weniger antworten liegt evtl. an:


    - das Thema geht nun schon eine Weile und die Postings dazu möcht ich gar nicht zählen - vielleicht wirds mit der Zeit manchem zuviel?


    - Meine Solitärbedingung macht es sicher nicht leichter, die Spiele dahingehend zu kommentieren. Wer spielt schon sonst noch ernsthaft solitär? (ich bin ja selbst nicht allzu glücklich darüber, aber lieber solitär als gar nicht sag ich mir). Dafür finde ich die Beteiligung der Leute allerdings großartig. Hätte ich nicht so erwartet.


    - du hast natürlich jetzt eher am Schluß gepostet, was gerade bei deiner Erfahrung dem Ganzen einen Hauch von Zusammenfassung und Schlusswort gibt


    - ich weiß nicht, wer hier außer cristinus und mixo (evtl. jetzt auch noch Jodele) diese Spiele in dieser Häufigkeit und Anzahl groß spielt? Und diese haben doch einen guten Teil zur Diskussion beigetragen.


    - naja, alle deiner Meinung waren sie vielleicht nicht. Cristinus und mixo finden 30YW gut, mixo findet cdgs solitärgeeignet, denkt aber, dass PoG besser solitär als Napoleonic Wars ist, cristinus findet ASL nicht so toll... Es gab schon interessante Sichtweisen. Aber es sind natürlich immer die selben User zum Diskutieren gewesen ;)


    - als letzten Punkt: ich wage leise zu bezweifeln, dass irgend jemand hier außer dir alle von dir erwähnten Spiele ausreichend häufig gespielt hat. Es macht einen Unterschied, ob man selbst ein Spiel vielleicht 2x gespielt hat (und damit meiner Meinung nach das Spiel auf keinen Fall richtig beurteilen kann) oder so wie du ein Spiel bis zur Abnutzung gespielt hat. (Ich weiß nicht, ob ich mir wirklich irgendwann mal ein Spiel doppelt kaufen muss, weil die Komponenten abgenutzt sind). So "beschränkt" sich die Diskussion halt auf jene Spiele, welche die Diskussionspartner ausreichend kennen und einschätzen können.



    Aber ich hoffe doch, dass du die Liste vor allem für mich geschrieben hast?? :spruceup: Und ich fand sie super!!! Nur löchere ich mehr mit Fragen als mit Diskussionen ;).


    Wenn wir uns 2024 wie vereinbart treffen, können wir sicher viel miteinander diskutieren. Dann wohl auch über ASL. :winke:



    Liebe Grüße


    Mat


    der hofft, dass du trotzdem noch ein As aus dem Ärmel ziehst. :)