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  • Habe es einmal als Proto in Herne gespielt und jetzt auch gekauft. Silvester wird es auf jeden Fall auf den Tisch kommen. Es ist eine willkommene Abwechslung zu anderen Strategie- und Taktikkrachern. Mit Mysterium kann man sicherlich den einen oder anderen Wenigspieler aus der Ecke hervor holen. Ich selbst finde das Spielprinzip fantastisch. Freue mich, wenn es endlich geliefert wird.

    Spielerischen Gruß tief aus dem Westen

  • Ich habe es neulich gespielt. Mit Mischung aus Cluedo und Dixit ist es gut beschrieben. Das Material ist wunderschön, die Regel versucht, das Thema über Begriffe zu transportieren, was das Verständnis erschwert (Geist- und Spiritistenkarten). Im Spiel ist aber sofort klar, was beim Lesen der Regel in der S-Bahn unverständlich blieb.


    Die Regeln sind nach meinem Geschmack zu komplex in Details. Z.B. findet am Schluß eine Abstimmung statt:

    • numeriertes, korrespondierendes Plättchen geheim auswählen
    • Plättchen in Sichthülle stecken
    • Spieler, der auf einer Leiste am weitesten vorne ist, sammelt die Hüllen ein
    • Derjenige wertet dann aus, in dem er die Nummern entsprechend auslegt

    Da könnte man auch einfach gleichzeitig die Abstimmplättcheb aufdecken?

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  • Dieses Spiel reizt mich gar nicht.


    Ein Stummfisch versucht den anderen mithilfe von abstrakten Karten Hinweise zu geben. Was für ein Spielspaß. Ich habe @Sir Pech mal kurz den Spielablauf geschildert. Er hatte auch keinen feuchten Rücken vor lauter Spielfreude bekommen.


    Ich denke aber schon, dass es Spielrunden gibt (Dixit-Freaks), die das toll finden.


    Aber es ist wie jedes Jahr. Von einigen angeblich super Spielen hört man plötzlich nach Essen wenig bis nichts. Manchmal auch ein guter Qualitätsindikator.

    "We are the unknowns. Lower your shields and surrender your ships. We will add your biological and technological distinctiveness to our own. Your culture will adapt to service us. Resistance is futile."


    Meine Spiele: Klick mich

  • BGG: 6.5


    Obacht: Mysterium hat einen Originaleintrag und den Eintrag der "Neuauflage".


    Beide kommen aber besser weg:


    [Blockierte Grafik: http://fs5.directupload.net/images/151030/q7u5qixp.png]



    @SanktPeter: Platz 225 bzw. 519 ist jetzt nicht so schlecht, wenn man bedenkt wo die wirklich gehypten Spiele wie Time Stories (Rank 1112) oder Momabsa (Rank 1712) oder 504 (Rank 2240) derzeit noch stehen.

    Status 12M12S 2021: 3M3S


    (Res Arcana - Lux et Tenebrae, Fantastische Reiche, Die Abenteuer des Robin Hood)


    2021: 3 | 2020: 24 | 2019: 15 | 2018: 8 | 2017: 6 | 2016: 6 | 2015: 12 | 2014: 12 | 2013: 15 | 2012: 20

    Einmal editiert, zuletzt von Elektro ()

  • Ich habe mir Mysterium vor nem halben Jahr aus der Ukraine mitbringen lassen, und bisher 2 mal gespielt. 20 € inkl Zoll :)


    Das Spiel ist super, wenn man mit den ur-Regeln spielt und den ganzen Schnickschnack der die US Version beinhaltet weglässt.


    Allerdings muss ich sagen, das Spiel kann man nur mit Leuten spielen, die auch Dixit spielen würden. Ich spiele Dixit super gerne, aber Mysterium hat es für mich ersetzt, da es nun ein Thema gibt.


    Ich liebe es als Geist dazusitzen, und zu versuchen in die Gehirne meiner Mitspieler reinzukriechen, und zu erraten wie sie denken.
    Für mich ist das ein ziemlich deutlicher Kandidat für das Spiel des Jahres.


    ich habe das Spiel in 5 min erklärt, es ist kooperativ, es hat sehr hohen wiederspielwert, und es spricht Spieler an, die sonst eher nicht spielen würden.
    Ich würde mir sogar ein Mysterium Junior wünschen, da ich glaube mit Kindern geht das auch gut. Allerdings sind die Grafiken hier zu abstrakt und düster.


    Freue mich schon auf die Erweiterung von IGAMES im Frühjahr.


    20151018_140026.jpg

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  • @SanktPeter: Platz 225 bzw. 519 ist jetzt nicht so schlecht, wenn man bedenkt wo die wirklich gehypten Spiele wie Time Stories (Rank 1112) oder Momabsa (Rank 1712) oder 504 (Rank 2240) derzeit noch stehen.

    Das liegt einfach an der geringen Zahl von Ratings im Vergleich zu Mysterium

    Ich gebe hier, auch wenn ich es im Text nicht explizit erwähne, immer meine persönliche Meinung wieder.

  • Ich habe mit dem Spiel ziemlich genau die selben Erfahrungen gemacht wie Sternenfahrer.


    Die Regeln sind nicht schwierig, an einigen Stellen aber unnötig detailreich. Ein paar Spielschritte sind überflüssig oder machen wenn überhaupt nur in Vollbesetzung Sinn um die Übersicht zu wahren.


    Und bei allen Mitspielern ( alles Wenigspieler ) kam es sehr gut an und es wurde eine Wiederholung gewünscht.

  • Vorabversion in Herne gespielt. War dort neben Mombasa von Eggert mein absoluter Pflichtkauf, wenn es denn dann in der aufgehübschten Asmodee-Version rauskommen würde. In einer Erstpartie mit der Verkaufsversion wurde dann auch meine Ersteuphorie erneut bestätigt. Macht kommunikativ Spass, sofern man eine Runde zusammensitzen hat, die solche Spiele mag. Notfalls kann man den einen "Bremser" als stummen Geist einspannen, aber auch diese Rolle kann man atmosphärisch (ja, auch ohne dieses übertriebene Hu-Huuuu-Huuuuuuu des Hunter&Cron-Videos) oder einschläfernd spielen. Wir spielen vom Geist geräuschlos und ausschliesslich mit Klopf-Signale.


    Würde ich keinesfalls eine Runde von Solitär-Eurogames-Extrem-Optimierern, die Scheu haben, ihre Bildassoziationen frei zu äussern, spielen wollen. Dafür gibt es dann ausreichend andere Alternativen. Wer bildhafte, kooperativ-kommunikative zu einer entspannten Tasse Tee mag, dem kann ich Mysterium empfehlen. Wer Dixit mag, wird sicher auch Mysterium mögen - sollte bei Amazon ein sicherer Treffer sein. Ein Spiel, das klar polarisiert, eben weil es (für mich) zum Glück endlich mal wieder anders ist als der tausend und erste eineiige Zwilling aus der Famlie Klötzchen-Geschubse-in-Siegpunkte-Wandle.


    Bei allem Lob, zwei Kritikpunkte zur Ausstattung und drei zum Regelwerk allerdings:


    1. Das Schachtelinlay scheint wohl toll durchdacht zu sein, ich habe allerding keine Ahnung, wo man was wie einsortieren soll, damit es auch senkrechten Transport überlebt.


    2. Die Punktemarker sind ein Witz und können unbeabsichtigt auch mal schnell eingeatmet oder beim Transport irgendwo in der Schachtel verschwinden. Warum so winzig, wenn auf dem Stanzrahmen doch noch Platz gewesen wären, oder?


    1. Die Spielregel ist vom Aufbau leider unübersichtlich und zum Nachschlagen nicht wirklich geeignet. Praxisbeispiel: Wo stand nochmal, das mit dem Geist-Klopfen? Aha, in einer vorgelagerten Infobox und nicht an der Stelle, wo sich der Geist äussert. Warum?


    2. Die Spielregel rät schon fast dazu, dem letzten Spieler alle Müllkarten in die Hand zu geben, nur um maximal viele neue Karten ziehen zu dürfen. Wir haben uns vor der Partie darauf geeinig, dass der Geist niemanden zum Kartenentsorgen missbraucht. So einen Passus hätte ich mir als Hinweis auch in der Regel gewünscht, eben weil es auch zum "Geist" des Spiels passt, keine Mechanismen nur zur Gewinnoptimierung in die Grauzone hinein auszudehnen.


    3. Die Zustimm-Ablehnungs-Bonusratemarker werden leider kurz bevor man die alle sowieso wiederbekommt, einfach mal wild eingesetzt. Weil selbst wenn man falsch liegt, passiert nichts und wieder bekommt man die so oder so. Ist regelkonform, gefällt mir aber nicht, weil wieder diese Gewinnoptimierung. Eine passende Hausregel dazu habe ich noch nicht.


    Cu / Ralf

    "Trouble always begins with the naming of things", Justin Sullivan, New Model Army, From Here

  • Ich liebe Mysterium und habe echt schon sehr viele (80+) Runden gespielt. Allerdings verstehe ich den Sinn der Regeländerungen in der Libbelud-Ausgabe nicht. Wer die Möglichkeit hat: am Besten mit den Ukrainischen Regeln spielen. Die sind am einfachsten und coolsten.

  • Dieses Spiel reizt mich gar nicht.


    Ein Stummfisch versucht den anderen mithilfe von abstrakten Karten Hinweise zu geben.

    *Klugscheißmodus an* Die Karten sind, ebenso wie bei Dixit, nicht abstrakt, sondern eher surreal. *Klugscheißmodus aus*


    Ich persönlich finde Mysterium, ebenso wie Dixit, richtig genial. Es ist halt etwas völlig anderes. Aber ich denke, diese Art Spiele polarisieren einfach stark. Entweder hasst oder liebt man sie.

  • Ist es denn möglich, die Asmodee Ausgabe einfach mit den alten Regeln zu spielen?

    100%... lass einfach diese Punktesache weg, diese "ich glaube dir"- Marker, und lade dir bei BGG die ukrainischen regeln in der Übersetzung runter.


    Persönlich finde ich die original Grafik auf den Personen und Raumkarten auch schöner als die überarbeitete "Zeichentrick"-Version... sieht irgendwie aus wie der Film Rattatouille.


    einzig wegen der Uhr, und dem Screen würde ich zur Neuauflage greifen...

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  • Das kann ich mir von den Beschreibungen gut vorstellen. Ab welchem Alter hältst Du Mysterium für geeignet und für welche Spielerzahl?

    Wir haben Mysterium schon zu zweit gespielt, aber das ist irgendwie nicht so das wahre... zu dritt ging es gut. Je mehr desto besser würde ich sagen.


    Ab welchem Alter? Wie immer kommt auf das Thema an, und wie man es verwendet. Auf der Schachtel steht ab 10, ich hätte aber keine Probleme mit meinem 9 jährigen Neffen das Spiel zu spielen. Obwohl man hier auf andere vielleicht weniger detailreiche Aspekte der Traumkarten setzen muss... Eventuell mehr auf farben und Formen, als zu komplex zu denken.


    Wenn ich das Spiel erkläre, erwähne ich so wenig wie möglich, um hier nicht gleich Farbe oder Form in den Vordergrund zu rücken. ich höre als Geist genau zu, und versuche die Gedankenstränge zu kontern oder zu bedienen.



    Besonders super ist es, da man es mit 6 Personen gut spielen kann, nur ich denke über eine 90 Sekunden Sanduhr nach, die fehlt in meiner Ausgabe... Wenn ich der Meinung war, es dauert zu lang habe ich bisher immer 3 mal geklopft, um anzuzeigen.... macht mal hinne.

  • Bei uns war der Geist während der Runde jeweils still, dazwischen hat er/sie durchaus gesprochen. :-) Und jederwollte mal Geist sein.


    Den Tip, das Spiel zu entschlacken, werde ich wohlbeherzigen.

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  • Ich habe es neulich gespielt. Mit Mischung aus Cluedo und Dixit ist es gut beschrieben.

    Und genau deswegen werde ich keinen weiteren Blick auf das Spiel werfen. Cluedo mag ja noch passabel sein, aber Dixit hat mich immer schon genervt. Ich brauche kein "Jeder überlegt jetzt mal, welche Assoziationen ihm beim Betrachten dämlicher Bilder kommen"- Spiel.

  • Und genau deswegen werde ich keinen weiteren Blick auf das Spiel werfen. Cluedo mag ja noch passabel sein, aber Dixit hat mich immer schon genervt. Ich brauche kein "Jeder überlegt jetzt mal, welche Assoziationen ihm beim Betrachten dämlicher Bilder kommen"- Spiel.

    So sehr die Erklärung auch hilft, ist sie hier halt auch irreführend. Ich bin kein Freund von Dixit. Ich spiele gerne mal mit, aber es käme nie in meine Top 10. Und Mysterium funktioniert nicht, wenn alle für sich überlegen, da unterscheidet es sich erheblich von Dixit.


    In Mysterium müssen alle viel miteinander reden. Sie müssen sich helfen bei der Interpretation und deer Geist muss auch zuhören welche Assoziationen bei den Spielern aufkommen um entsprechend sinnvolle Karten hinterher zu geben. Und gerade wenn eine Erklärung auf eine Karte und eine andere auf eine zweite weist und der Geist innerlich Fluchen möchte, weil die Spieler sich auf die falsche einigen kommen die Emotionen am Tisch hoch.


    Das trifft es vielleicht am Besten. Cluedo + Dixit + Sehr viel Emotionen, die die beiden anderen Spiele in der Form einfach vermissen lassen.

  • 3. Die Zustimm-Ablehnungs-Bonusratemarker werden leider kurz bevor man die alle sowieso wiederbekommt, einfach mal wild eingesetzt. Weil selbst wenn man falsch liegt, passiert nichts und wieder bekommt man die so oder so. Ist regelkonform, gefällt mir aber nicht, weil wieder diese Gewinnoptimierung. Eine passende Hausregel dazu habe ich noch nicht

    Spontane Idee: Für Fehleinschätzungen geht's eine Stufe zurück, da man offensichtlich doch nicht so hellsichtig ist wie gedacht (natürlich nur für die Hellsichtmarker, nicht für die Eingebungsmarker (?))


    Oder wäre das über das Ziel hinausgeschossen und zu hart?

  • Cluedo + Dixit + Sehr viel Emotionen, die die beiden anderen Spiele in der Form einfach vermissen lassen.

    Ok, kann ich nachvollziehen. Vermutlich würde ich auch lieber Mysterium als Dixit spielen. Da aber der Kernmechanismus (Assoziationen zu Bildern) nichts für mich ist, kann ich mir nur schwer vorstellen, dass mich Mysterium begeistern würde.

  • Vorweg, ich habe Dixit nie gemocht und gespielt und bin vom Anspruch definitiv als Vielspieler zu verorten. Allerdings fixen mich grafisch und haptisch gut gemachte Spiele an, trotzdem müssen sie dann auch beweisen dass sie ihre Versprechungen halten. ;-)
    Mysterium hat mich deshalb sofort in seinen Bann gezogen schon aus dem gegensatz der super realistischen Täter und Orts Karten (aus den Tatgegenstandskarten hätte man mehr herausholen können) und im Gegensatz dazu die an Dixit angelehnten fantasievollen Visionskartten. Genial! Die Regeln sind kurz und wenn der Geist sie kennt passt es, Erklärungen können im Spiel gegeben werden. Sie sind vielleicht ein wenig übergenau aber nichts was nicht passt.
    Ab vier Spieler genial, ideal natürlich in voller Besetzung, trotzdem sollten sich alle Spieler auf das Setting einlassen können dass viel von Atmosphäre lebt. Fantasie und ein wenig Deduktionsvermögen ist allerdings von Nöten. Für mich definitiv ein Highlight dieses Jahres weil abseits vom üblichen Worklerplacement. Eine Definition als Cluedo + Dixit greift hier absolut zu kurz.
    Insofern mein Tip: Einfach mal als Hauptspiel an einem Abend ausprobieren und nicht mit anderen taktisch/strategischen Spielen mixen.

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  • Warum? Wie meinst Du das? Deine Ausführungen bestätigen das doch eher.

    Weil hier nicht einfach Dixit und Cluedo zusammen in einen Topf geworfen wurden sondern wirklich Neues entstanden ist. Richtig ist natürlich dass Spielmechaniken bzw. Ansätze aus Cluedo und Dixit übernommen worden sind. Aber zeig mir bitte das Spiel in dem das heutzutage nicht in irgendeiner Form passiert und das komplett neu und eigenständig daher kommt.
    Insofern bleibe ich dabei dass Leute die Dixit und/ oder Cluedo nicht mögen durchaus mit Mysterium ein Spiel finden können das ihnen gefällt. Im Zweifelsfall ausprobieren, allerdings ist es wichtig dass der Geist (Spielleiter) den Ablauf möglichst kennen sollte.

  • Ich habe das Gefühl, für Dich hat "Dixit + Cluedo" eine negative Konnotation?
    Ich meine das als Kompliment. :-)

    Wie geschrieben, ich habe Dixit nie gespielt und Cluedo naja. Aber ich kenne einige die bei der Nennung der beiden Spiele abwinken und ich fände es schade wenn durch unzutreffende gedankliche Verknüpfungen ein sehr gutes Spiel in der Ablage verschwindet, es eine Probepartie jedoch in jedem Fall verdient hätte.

  • Wegen der Menge an Neuheiten habe ich erst eine Partie absolviert - aber die hatte es in sich. Ist bei uns bestens angekommen, freue mich sehr auf weitere Partien!
    (Disclaimer: Ich mag Dixit sehr, und in den meisten meiner sehr unterschiedlichen Runden kam es wirklich sehr gut an!)


    Die Mischung Dixit / Cluedo beschreibt es sicherlich ganz gut, allerdings ist es mehr Dixit als Cluedo. Von letzterem bleibt letztlich "nur" das Konzept, dass eine Person, ein Ort und ein Tatgegenstand vorab bestimmt wird, und diese Kombination gilt es herauszufinden. Das ganze Gewürfel etc. wie bei Cluedo gibt's ja bei Mysterium nicht.


    Die Einschätzung der Mitspieler durch den Geist und die "Entzifferung" von dessen Hinweisen hat uns gepackt. Kann mir sehr gut vorstellen, dieses Spiel in unserem öffentlichen Spieletreff mit Erfolg anzubringen. Ist auch für größere Gruppen geeignet, und gerade hier haben wir immer mal den Anwendungsfall, auch mehrere Leute einbinden zu wollen.


    Danke für den Hinweis auf die ukrainische Regel bei BGG - hab ich gleich mal runtergeladen!

  • Heute wurde endlich Mysterium geliefert :)


    Wäre denn jemand so nett, die wesentlichsten Unterschiede zur Originalregel heraus zu stellen? Und ist es wirklich besser, mit der Originalregel zu spielen?


    Vielen Dank für eure Erfahrungen!

    Spielerischen Gruß tief aus dem Westen

  • v1 = Ukrainisches Original
    v2 = Polnische Version von Portal
    v3 = die neue von Libbelud/Asmodee


    Vermutlich kann ich nicht alle benennen, aber hier ein paar wichtige:


    In v2 wird zuerst die Waffe, dann der Ort und zuletzt die Person erraten. in v1 und v3 ist es erst die Person und dann der Ort und dann die Waffe.
    In v3 kannst du zusätzlich darauf tippen ob ein anderer Recht hat oder nicht.
    In v3 gibt es eine Sanduhr
    In v3 gibt es den Sichtschirm
    In v3 haben sie alle Karten hinten dämlicherweise durchnummeriert.
    In v1 und v2 sind es 7 Tage an denen wir die Träume der vorherigen Nacht besprechen. In v3 sind es 7 Stunden.


    Für v1 und v3 gibt es eine Erweiterung
    Für v2 eine kleine Goodie-Erweiterung mit einem Motiv zum Erraten.
    Für v3 ist eine zweite Erweiterung angekündigt.


    In v1 und v2 gibt es nur 2 Kartengrößen. In v3 gibt es 4 Kartengrößen.
    In v3 haben sie alle Waffen, Orte und Personen neu illustriert. Die Traumkarten haben sie übernommen.


    In v2 muss du am Ende alle Karten von deiner Hand in zwei Stapeln auslegen und sagen ob sie mit dem richtigen Mörder zusammenpassen oder nicht.
    In v1 legst du genau 3 Karten, eine für die Person, eine für den Ort und eine für die Waffe und die Detektive haben die verbliebenen Stunden um jeweils einmal zu tippen bis sie richtig liegen.
    In v3 sehen nicht alle alle Karten.


    Gibt vermutlich noch mehr und die anderen können hier mal ergänzen.

  • [dann doch auch nochmals aus dem Wochenthread hier eingefügt - mit ein paar Modifikationen...]


    Wir haben das Spiel nun auch schon mit Kindern gespielt [ab 7 Jahren] - es braucht dafür also keine eigene Juniorausgabe. Wir haben da lediglich z.T. die Hellsichtmaker weggelassen (also eher nach Regeln der 1. bzw. 2. Version gespielt). Die Kinder waren voll bei der Sache und hatten oftmals die richtige Intuition - nur haben sie sich dann manchmal zu sehr von den Erwachsenen am Tisch negativ beeinflussen lassen.


    In allen Gruppen kommt das Spiel aber sehr gut an. Meiner Meinung nach ist es auch nur bedingt vergleichbar mit Dixit. Natürlich, es gibt die Karten, aber ich muss als Spiritist lediglich die Karten deuten und nicht selbst kreativ sein, eine richtige Karte zu wählen. Zusätzlich ist mir das Thema schon vorgebeben (also was ich beschreiben soll) und sitze nicht vor einem weißen Stück Papier, was sinnvoll gefüllt werden muss. Sprich: Menschen, die nicht gerne selbst kreativ sein wollen, können hier im Gegensatz zu Dixit ohne Hemmungen mitspielen und legen meist recht schnell die gewohnte Zurückhaltung ab. Mit Cluedo hat es eigentlich nur das Dreigestirn Täter-Ort-Waffe gemein - mehr auch nicht.


    Für mich ist Mysterium einfach ein wunderbares eigenständiges Spiel!

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  • Ich habe heute die Neuauflage auspacken können. Und ich muss sagen: Pfui ist das Material der Karten gruselig. Die fassen sich furchbar an. Ganz mattes Material und die Karten rutschen extrem schlecht übereinander. Auch alle Pappkomponenten dürften gerne glänzend statt matt sein.


    Einige Sachen sind gut, bzw besser: Der Geistschild, die Nummern auf den Rückseiten der Karten, und die Characktermappen sind witzig. Und die Uhr ist thematischer.


    Den Rest kann man gegenüber der ukrainischen Version echt vergessen. (Meine Meinung). Über die Regeländerungen habe ich ja schonmal was geschrieben. Muss man ja nicht so spielen :)


    zudem finde ich bei vielen Traumkarten, die passten wirklich gut zu manchen originalen Bildern von Personen und Orten. Das ist bei den neuen Zeichnungen jetzt leider weg, oder anders.

  • Moin,


    werde das Spiel morgen zum ersten Mal spielen und habe dazu 2 kaum und 2 Nichtspieler am Tisch sitzen plus noch jemanden mit relativ viel Erfahrung. Den Geist werde ich daher geben, vorher hätte ich aber noch ganz kurz ein paar Fragen:


    Lohnt auch hier die "Originalregel"?


    Falls ja, wo finde ich die? Bei BGG unter Files ist nur die Libellud Regel in etlichen Sprachen.


    Sonst irgendwas zu beachten? Will ja mindestens eine Person aus dieser Einstiegsrunde für weitere Spieleabende gewinnen. Sollte es daher bei dem Spiel typische Fehler geben, die man als Geist machen kann, würde ich die gerne direkt vermeiden. Das Spiel bekomme ich erst heute Abend, daher habe ich noch keinen Blick in die Regeln werfen können/wollen.

    Mit freundlichen kollegialen Grüßen


    Syrophir


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    "Die Menschen hungern nach der Wahrheit, doch wissen sie selten ihren Geschmack zu schätzen."

  • @darkpact hat ja schon einen kleinen Überblick über die verschiedenen Regeln gegeben. Meiner Meinung nach haben Sie alle ihre Vor- und Nachteile.


    Wenn du "Nichtspieler" am Tisch sitzen hast, würde ich auf die Hellsichtmarker verzichten und das Final so spielen, dass alle am Ende die drei Karten sehen. So habe ich das in einer Kinderrunde schon erfolgreich gespielt.


    Ich bin aber mittlerweile bei BGG auf folgende Variante gestoßen: "Unschuldige identifizieren". Die klingt in meinen Augen hochinteressant und wird das nächste Mal getestet. Meiner Meinung nach werden dort einige Schwächen (auch inhaltlicher Art) der aktuellen Version ausgebügelt - und man kann auf diese nervigen Hellsichtsplättchen verzichten.

  • lade dir die Regeln beim Hersteller runter:
    Mysterium | IGames


    Sind die selben wie bei BGG.


    Lass in jedem Fall diese Hellsichtdinger weg. Die sind absoluter Blödsinn, gib am Ende alle 3 Karten für jeden sichtbar auf den Tisch.
    Stelle das Spiel maximal auf normale Schwierigkeit ein, und gib dir als Geist die möglichkeit Karten zu tauschen.
    Und lass die Eieruhr weg.


    Da kommen wir auch schon zum wesentlichen Punkt. nehmt Euch Zeit. Gerade bei 7 Spielern am Tisch wirst du, wenn zeitdruck da ist, als Geist ins Schwitzen geraten. Jeder will neue Karten haben, aber du musst ja auch gut auswählen. Wir haben die Runde zu 7t am Wochenende in 1,5 Stunden (Mit Regelerklärung) geschafft, mussten aber am Ende heftig auf die Tube drücken.
    Suche dir zum Erklären ein gutes Beispiel aus... eine Traumkarte, die auf 2 Personen passen könnte... und eine Karte, die dann die richtige Person verstärkt. Erkläre nicht zuviel, wie du denken wirst... das nimmt den Spielspaß.


    Dann darfst du ja nicht reden, und solltest das auch nicht, das nimmt die Atmosphäre.
    Ich habe das wie folgt gemacht.


    Nachdem alle gesetzt haben, haben mich alle nacheinander angerufen... "Geist habe ich mit meiner Vermutung Recht?"
    Meine Antwort war: Einmal klopfen für Ja und zweimal für Nein.


    Wenn die Spieler am Disskutieren waren, und es zu lange dauerte haben ich entweder am Tisch gerüttelt, oder 3 Mal geklopft.



    Ich kann sagen ohne Player-Shield war das mit 6 Leuten echt Stress....



    Ich wünsche super viel Spass mit dem Spiel...