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  • so was mir ja dieses Jahr aufgefallen ist: Die Schachtelcovergrafiken des Jahrgangs 2007 sind überdurchschnittlich gute - oder?


    Brass - tolle Grafik, Spielthemenbezogen
    RftG - Schöne Schachtel - tolle Karten
    Amyitis - Klasse Cover
    ...


    Na gut - der Überhhammer Agricola schneidet nich ganz so gut ab. Sieht aber auch schick aus - und die Karten sind zum Teil sehr detailliert!

    "We are the unknowns. Lower your shields and surrender your ships. We will add your biological and technological distinctiveness to our own. Your culture will adapt to service us. Resistance is futile."


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  • Da stimme ich zu, was ich bisher gesehen habe hat mir gut gefallen.


    Lediglich die fade Dschungleoptik des Gartens bei Amyitis hinkt. Wenn ich meiner Frau zu hause so einen Garten hinrichten würde wäre sie sauer. Sieht einfach ungepflegt und lieblos aus. Ganz im Gegensatz zum Cover mit der jungen Dame. Die sieht gar nicht ungepflegt aus...

    heffernan
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    We have to wear these shorts !
    It's an offical company issue !!!

  • Zitat

    Original von heffernan
    Lediglich die fade Dschungleoptik des Gartens bei Amyitis hinkt. Wenn ich meiner Frau zu hause so einen Garten hinrichten würde wäre sie sauer. Sieht einfach ungepflegt und lieblos aus...


    Naja, wir waren ja auch nur bescheidene Gärtner ;)

  • Die Gartenabblidung hat meine Frau auch bemängelt, entspricht aber angeblich wahren Verhältnissen. Es war angeblich ein Palmengarten, der die gute Frau an ihre alte Umgebung erinnern und vom wüstenähnlichen Babylon ablenken sollte.
    Nebenbei ist der Begriff "hängende" Gärten wohl ein Übersetzungsfehler und soll eher so was wie Dach- oder Terassengärten heißen.


    Weiterhin finde ich die Gestaltung von AGRICOLA auch sehr gelungen. In meinen Augen muss es nicht immer Menzel oder Lieske sein. Letzterer ist von allen derzeitigen Designern noch irgendwie mein Favorit.


    Gestalterisch möchte ich vor allem auch die Eggert Spiele und da besonders HAMBURGUM hervorheben. Absolut genial!


    Also, auch finde, dass es ein sehr starker Jahrgang ist!!!

  • Zitat

    Original von Sankt Peter
    Na gut - der Überhhammer Agricola schneidet nich ganz so gut ab. Sieht aber auch schick aus - und die Karten sind zum Teil sehr detailliert!


    gerade das cover von agricola finde ich sehr gelungen!


    insgesamt muss ich aber auch sagen das sich ein trend nach oben hin abzeichnet im vergleich zu früheren jahrgängen und das kann ich nur begrüßen. wenn schon das cover dazu verleitet sich das spiel näher anzusehen bzw. auf ein spiel aufmerksam zu machen wurde in meinem augen schon viel erreicht.

    Mb_adastra.JPG Mb_rftg.jpg


    Ein Bild sagt mehr als 298 Wörter... :floet:

  • Wobei dann (Cover verleitet zum Kauf) eventuell das Problem auftritt: Tolles Cover, aber schlechtes Spiel. Hat man ja nicht selten bei CD's ;)


    Und umgekehrt gilt es natürlich auch: Schlechtes Cover, aber gutes Spiel - keine Chance!


    Warum werden eigentlich die Cover besser? War auch bei den Spielen von vor 20 Jahren so, daß man wußte, wer die Grafik gemacht hat - oder war das meist der Autor selber.


    Gilt denn heutzutage: Bessere Grafik = höheres Honorar Grafiker (ist das eigentlich umsatzabhängig?) = höherer Spielepreis?


    Ich denke man muß zukünftig auch aufpasse, daß insbesondere die Spielpläne nicht nur schick, sondern auch funktional sind! Sonst leidet ja das Spiel wieder!

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  • Ich denke es hat schlichtweg mit dem ältesten Gesetz des Handels zu tun. Dem Verhältnis von Angebot und Nachfrage.


    Da heute ein weit größeres Angebot vorherscht wie vor 20 Jahren müssen die Spiele optisch ansprechender sein um die Kunden anzuziehen.


    :teach:Außerdem wird heute sehr viel online verkauft. Vor 20 Jahren ging man in den Laden und wurde beraten. Heute geht man ins Netz und sieht sich beim Online Händler um. Ergo muss das Cover so ansprechend sein, dass die Leute sofort zuschlagen, denn ich habe kaum eine Chance einen kunden fachgerecht zu beraten.


    Und so nebenbei bemerkt:
    Es nimmt sich heute auch kaum noch einer Zeit eine ausführliche Beratung in Anspruch zu nehmen. :undecided:


    Der bekannte Spruch: Gekauft wie gesehen hat mitlerweile eine völlig neue Bedeutung bekommen. ;)

    heffernan
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  • Also ich halte die These ein gutes Cover erhöht die Verkaufszahlen eines Spieles für abwegig, da Spiele in der Regl keine Artikel sind, die man einfach aus dem Bauch heraus mal mitnimmt, d.h. Affekthandlungen aufgrund des Covers kann man eigentlich ausschließen...


    Wer sind denn die Spielekäufer so allgemein?


    Da sind einmal die Vielspieler, die informieren sich eh vorher und kaufen sich ihre Wunschspiele. Denen ist das Cover egal.


    Dann sind da die Einmal-im-Jahr-Käufer, die nicht viel Spielen oder ein Spiel zum Verschenken kaufen. Die lassen sich entweder beraten (weil sie keine Ahnung haben) oder greifen zum Spiel mit dem Spiel des Jahres Logo. Auch da ist das Cover egal.


    Und dann sind da noch die Ab-und-zu-Spieler. Auch diese werden sich entweder vorher selbst informieren oder beraten lassen. Sie kennen einige Spiele und wissen was sie mögen, achten also auch schon eher auf Spielmechanismen und Themen und nicht mehr auf ein banales Cover.



    Also die Situationen wo jemand ahnungslos vor einem Stapel von Spielen steht und dann zum Spiel mit dem schönsten Cover greift und es kauft dürfte sehr selten vorkommen, denn wenn man keine Ahnung hat lässt man sich beraten und wenn man Ahnung hat weiss man schon was man will und das Cover ist dann auch Nebensache.

  • Zitat

    Original von Eric
    Also ich halte die These ein gutes Cover erhöht die Verkaufszahlen eines Spieles für abwegig, da Spiele in der Regl keine Artikel sind, die man einfach aus dem Bauch heraus mal mitnimmt, d.h. Affekthandlungen aufgrund des Covers kann man eigentlich ausschließen...


    Wenn diese These so abwegig wäre, warum geben die Unternehmen dann Geld für das Coverdesign aus - warum dann nicht einfach ein weißes Cover mit dem Spielenamen in blau aufgedruckt (ähnlich wie die JA! Discounterprodukte)


    Natürlich führt das Cover zu etlichen Kaufentscheidunugen und man muss sich gegen die Konkurrenz absetzen

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  • Hallo,


    ich denke auch, dieses Informieren vor dem Kauf wird häufig überschätzt. Wir, die wir uns hier treffen, halten das natürlich für normal, aber viele wüssten doch gar nicht, wo sie sich im Internet informieren sollen. Denen sagen doch Seiten wie Luding, BGG oder so nix. Die schauen maximal bei Amazon nach und sehen dort ---- das Cover.


    Was machen die also? Gehen durch den Laden (und das sind dann oft Karstadt und Konsorten) und schauen sich dort die Cover an, lesen die Rückseite und kaufen das Spiel oder auch nicht. Das sind oft reine Bauchentscheidungen, behaupte ich jetzt mal. Und mit einem schönen Cover und pfiffigem Werbetext auf der Rückseite ist so manches Grottenspiel verkauft worden (Erinnert sich noch einer an "Tarralans Traumland"?? Obwohl das als Kinderspiel immer noch durchgeht).


    Grüße


    Mat

  • Zitat

    Original von Eric
    Also ich halte die These ein gutes Cover erhöht die Verkaufszahlen eines Spieles für abwegig, da Spiele in der Regl keine Artikel sind, die man einfach aus dem Bauch heraus mal mitnimmt, d.h. Affekthandlungen aufgrund des Covers kann man eigentlich ausschließen...


    Bauchentscheidungen im eigentlichen Sinn sind es wahrscheinlich nicht, da geb ich Dir recht. Kaufkriterium ist die mangelnde Zeit heutzutage. Wer hat heute noch Zeit sich ausgiebig zu informieren, außer Leute wie uns denen Spiele am Herzen liegen?


    Zitat

    Wer sind denn die Spielekäufer so allgemein?


    Da sind einmal die Vielspieler, die informieren sich eh vorher und kaufen sich ihre Wunschspiele. Denen ist das Cover egal.


    nicht wirklich egal, denn worüber diskutieren wir hier ?? Eine Kaufentscheidung alleine aber sicher nicht, stimmt.


    Zitat

    Dann sind da die Einmal-im-Jahr-Käufer, die nicht viel Spielen oder ein Spiel zum Verschenken kaufen. Die lassen sich entweder beraten (weil sie keine Ahnung haben) oder greifen zum Spiel mit dem Spiel des Jahres Logo. Auch da ist das Cover egal.


    Gerade das sind die die viel Wert auf die Optik legen und da ist das Cover der erste Blickfang. Denn ein Geschenk soll bitte "Schön" sein. Ob's was taugt wird man dann sehen. Aber ein Verschenker erhält positive Bestätigung wenn beim Päckchen öffnen ein bewunderndes "Oho" oder "Aha" geäußert wird. Also wieder das Cover als Blickfang und Meinungsbildner der ersten Reihe.


    Zitat

    Und dann sind da noch die Ab-und-zu-Spieler. Auch diese werden sich entweder vorher selbst informieren oder beraten lassen. Sie kennen einige Spiele und wissen was sie mögen, achten also auch schon eher auf Spielmechanismen und Themen und nicht mehr auf ein banales Cover.


    Diese Leute wollen aber auch Anerkennung und spielen oft mit anderen Leuten die nicht so tief drin sind in der Materie wie wir. Und Menschen werden halt von der Optik sehr beeinflusst


    Zitat

    Also die Situationen wo jemand ahnungslos vor einem Stapel von Spielen steht und dann zum Spiel mit dem schönsten Cover greift und es kauft dürfte sehr selten vorkommen, denn wenn man keine Ahnung hat lässt man sich beraten und wenn man Ahnung hat weiss man schon was man will und das Cover ist dann auch Nebensache.


    Nochmal, die Menschen haben heute keine Zeit... Und aus diesem Grund gibt es Kaufentscheidungen aufgrund der schönen Verpackung, denn was anderes ist ein Cover ja nicht, öfter als Du denkst.


    Sonst wären tatsächlich alle Cover weiß mit einfacher Schrift wie Mixo schon geschrieben hat.

    heffernan
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  • Zitat

    Original von mixo


    Wenn diese These so abwegig wäre, warum geben die Unternehmen dann Geld für das Coverdesign aus - warum dann nicht einfach ein weißes Cover mit dem Spielenamen in blau aufgedruckt (ähnlich wie die JA! Discounterprodukte)


    Natürlich führt das Cover zu etlichen Kaufentscheidunugen und man muss sich gegen die Konkurrenz absetzen


    Diesem Posting kann ich nur zustimmen. Das Auge isst mit, auch bei Spielen.

  • Zitat

    Original von mixo


    Wenn diese These so abwegig wäre, warum geben die Unternehmen dann Geld für das Coverdesign aus - warum dann nicht einfach ein weißes Cover mit dem Spielenamen in blau aufgedruckt (ähnlich wie die JA! Discounterprodukte)


    Natürlich führt das Cover zu etlichen Kaufentscheidunugen und man muss sich gegen die Konkurrenz absetzen


    Wenn diese These stimmen würde, dann hätte Monopoly eines der geilsten Cover der Spielegeschichte. Ist dem tatsächlich so? War das nicht ein weisses Cover mit schwarz/rotem Schriftzug?


    Ausserdem wird hier den Spielverlagen rein wirtschaftliche Hintergrunde bei der Entscheidung unterstellt und das ist nach meiner Auffassung nicht korrekt. Ich denke ein Teil der Hersteller stellt schon künstlicher Ansprüche und sieht ein Spiel als Gesamtkunstwerk, und dann gehört ein ordentliches Cover einfach mit dazu.



    Die Begründung die Menschen hätten heute keine Zeit mehr sich beraten zu lassen und deshalb müsste man sie mit einem guten Cover locken, dürfte jedoch auch ein Körnchen Wahrheit enthalten.

    2 Mal editiert, zuletzt von Eric ()

  • Zitat

    Original von Eric
    Wenn diese These stimmen würde, dann hätte Monopoly eines der geilsten Cover der Spielegeschichte. Ist dem tatsächlich so? War das nicht ein weisses Cover mit schwarz/rotem Schriftzug?


    Wann war denn das ?


    Und wie sehen heuige Monopoly Cover aus?


    Anbei ein Link der aktuellen Monopoly Cover.


    :guck:http://www.monopoly.de/?view=edition


    Das weiße mit der roten Schrift liegt noch im Trend der Nostalgie-/Retro-Welle und hat mittlerweile sehr hohen Wiedererkennungswert, deshalb wird es noch verwendet. Hat aber auch schon ein Facelifting hinter sich.


    Ein neues Spiel mit dem Design hätte schlechtere Chancen sich am heutigen Markt durchzusetzen, weil es schlichtweg "übersehen" würde.

    heffernan
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  • Zitat

    Original von Eric


    Wenn diese These stimmen würde, dann hätte Monopoly eines der geilsten Cover der Spielegeschichte. Ist dem tatsächlich so? War das nicht ein weisses Cover mit schwarz/rotem Schriftzug?


    1. Monopoly ist in der Tat ein exzellentes Beispiel für die Entwicklung des Verpackungsdesigns - in den Wirtschaftswunderjahren gab es eine Menge Artikel, die kein besonderes Verpackungsdesign hatten - so auch das "einfache weiße Monopoly" (gleichzeitig gab es keine anderen Spiele - also kauften die Leute Monopoly) Mit zunehmender Konkurrenz und Marktverdrängungen, wurde es notwendig, ein Produkt über die Verpackung an den Kunden zu verkaufen. Und jetzt kann man sich mal fragen, warum Monopoly im Laufe der Zeit x-verschiedene (ja, auch die Standardversion) Verpackungen erhalten hat und die Hersteller nicht einfach bei dem schlichten Design geblieben sind.


    Nebenbei: das einzige was wirklich geblieben ist, ist der weiß-rote Schriftzug - also das Logo. Auch das gehört zu einer (traditionsgebundenen) Marketingstrategie - u. a. wegen des Wiedererkennungseffekts. Kleine Beispiele gefällig? Ich nenne Farben und ein Produkt - der geneigte Leser denkt sich dazu ein konkretes Produkt einer Firma:


    1. Blau-weiß, Handcreme
    2. rot, Sportwagen
    3. rot-weiß, Erfrischungsgetränk
    4. schwarzes Männchen mit Hut und Stock vor weiß-roter Schrift, Spiel




    1. Nivea
    2. Ferrari
    3. Coca-Cola
    4. Monopoly


    Alles erraten? warum ist das wohl so????


    2. Verpackungsdesign ist integraler Bestandteil eines jeden Marketingkonzepts eines jeden Produkts - Spiele sind da nichts besonderes...


    Wer das nicht glauben will: Herzlich Willkommen in der Marktwirtschaft!


    (Typo-Edit)

    Einmal editiert, zuletzt von mixo ()