Meinung gesucht zu Love Letter Rezension

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  • @Attila Ich finde deinen Kommentar übertrieben. Er nutzt vielleicht zu viele Füllwörter aber der Text ist klar verständlich und aussagekräftig. Es war seine erste Spielkritik und solche Kommentare demotivieren sehr. Ich bin mir sicher, dass er seinen Schreibstil weiterentwickeln wird und es uns noch Freude machen wird seine Texte zu lesen.


    @Thygra Das kann ich nicht beurteilen, da ich das Spiel nicht in meiner Sammlung habe. Ich vertraue dir aber mal hier und habe es angepasst.

  • Hi,


    Mag sein das es sich etwas trockener/härter liesst als ich es gemeint hab. Damit sollte man aber fertig werden können - wer das nicht kann sollte keine Texte veröffentlichen.


    Es es wird viel über die Spielregel geschrieben, wenig über das Spiel.


    Atti

  • Ich äußere mich als Rezensent ja selten zu anderen Rezensionen. Auch hier werde ich eine Wertung aus Respekt unterlassen. Es ist halt wirklich immer die Balance zwischen Kritik und Regelerklärung. Man wird es keinem recht machen können. Mittlerweile brech ich die Regelerklärung auf eine Erläuterung der Mechanismen runter. Einige wollen eine volle Erklärung der Regel, andere wollen nichts davon, wieder andere wollen nur einen groben Abriss. Wie man es macht, man macht es verkehrt. Ist aber auch klar. Also ist die Frage: Wo fühlt man sich selbst wohl? Da habe ich für mich festgestellt: Es gibt mittlerweile fast jede Regel online, wer also Regeln lesen will, soll doch bitte das PDF öffnen, das spart Zeit. Auch ist es so, dass reines Nacherzählen von Regeln dem Leser oft nichts nützt, es fehlt schlicht das Vorstellungsvermögen um damit was anzufangen (geht mir selbst oft auch so).


    Und ganz ehrlich: Harte ehrliche Kommentare sind in diesem Forum an der Tagesordnung. Entweder man schätzt es, oder man meidet dieses Forum besser. Mir ist es mittlerweile lieber als sich Honig ums Maul zu schmieren.


    Zu den Love Letter Versionen: Hobbit-Version, Munchkin Version, auf englisch auch noch eine Batman Verison... das sind Dinge, die sollte man bei einer Kritik/Rezension/Test wirklich recherchieren (Wobei auch hier gilt, wer ohne Fehler ist, werfe den ersten Stein - also hinfallen, aufstehen und weitermachen).

  • Ja da hast du schon Recht. Klang halt wirklich hart ;) Vor allem den zweiten Teil mit dem fehlenden Schreiben über das Spiel an sich, muss/wird er beim nächsten Mal besser machen.

  • Ja da hast du schon Recht. Klang halt wirklich hart ;) Vor allem den zweiten Teil mit dem fehlenden Schreiben über das Spiel an sich, muss/wird er beim nächsten Mal besser machen.

    Als ich dich darauf angesprochen habe, dass es wichtig ist, sich von den langweiligen Regelnacherzählungen abzuheben und den Leser emotional zu berühren, hast du klar geschrieben, dass das nicht euer Ziel sei und es bereits genug Quellen zum Verfassen von guten Rezensionen gibt. Leider scheinst du keine einzige gelesen zu haben. Schade. Nimm dir doch bitte einfach mal Rezensionen von Michael Knopf zur Hand. Oder auch Guido von Tric Trac. Da ist man als Leser gefesselt. Man lacht, schmunzelt oder ist schockiert: Als Leser ist man in jedem Fall mittendrin und fiebert mit. Im PR Bereich würde man sagen: Storytelling. Nichts ist langweiliger als Daten, Fakten, Sachinformationen und Monologe....


    Vielleicht klappt es beim nächsten Mal etwas besser,-) Ich drücke dir die Daumen:-)


    Marc

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  • Adventure Time Love Letter | Board Game | BoardGameGeek auch noch vergessen, wenn man englische nennen darf :)


    Ich finde es schön, dass sich jemand gefunden hat, mit Euch am Projekt zu arbeiten. Aber ihr solltet vielleicht mehr Zeit in die Redaktion stecken. Wenn ihr es unabhängig mehrfach gelesen hättet, wären Euch vermutlich einige Sachen aufgefallen.


    Ich rede nicht von Schreib- und Gramatikfehlern, denn da werfe ich sicher nicht den ersten Stein, aber vielleicht müsst Ihr Euch überlegen, für wen ihr schreibt.


    Ein Vielspieler kennt Love Letter, der will aber keine Regelzusammenfassung, und wenn so gekürzt wie möglich. Wenn Euer Zielpublikum der noch nicht überzeugte Brettspieler ist, dann müsst ihr mehr feuer entfachen, den so kauft keiner sich Loveletter, wenn er so einen trockenen Bericht gelesen hat.


    Jeder fängt mal klein an, ich fange ja auch erst an, aber sei froh, dass du hier harte Kritik bekommst... Damit kann man nämlich arbeiten.


    Ich denke Eure Nutzerzahlen sind noch so gering, dass es sich vermutlich lohnen würde den Artikel nochmal stillschweigend komplett zu überarbeiten. Und beim nächsten dann mehr kritik an sich selbst :)


    Ich lasse meine Artikel immer ne Woche liegen, und lese sie ab und an mal ducrh... unglaublich was man für einen Scheiss manchmal zusammenschreibt, leider korrigiert das Hirn diese Fehler beim lesen, wenn man noch weiß, was da stehen sollte.
    Ich lese oft Diplom/Bachelor Arbeiten, und manchmal wundern sich die Schreiber wirklich...
    oder meine Studienarbeit... ich habe diese abgegeben, und ein ganzen kapitel nur mit Stichwortsätzen abgeben. Ich habs oft gelesen, nie gemerkt. Zum Glück mein Prof auch nicht, gab ne glatte 1.0

  • Es gibt gefühlt 1000 Rezensionseiten. Warum also die 1001 Rezensionseite?


    Was hebt euch von anderen Rezensionseiten ab?
    Was ist euer Konzept?
    Welche Zielgruppe habt ihr? Was interessiert eure Zielgruppe?


    Müsst ihr nicht beantworten. Könnt ihr aber mal drüber nachdenken.


    Und da ja bald Weihnachten ist und man sich ja zu Weihnachten was wünschen darf hier meine Wünsche:
    Ich wünsche mir....


    ... eine Rezensionsseite, die einfach nur ein Fazit schreibt. Dafür fundiertert erklärt wie sie auf das Fazit kommt und auf billige Floskeln die auf jedes Spiel passen verzichtet.
    ....eine Rezensionsseite die Knallhart aber Fair ist. Die wirklich mal tief in die Struktur eines Spiels reinschaut. Eine Rezensionsseite die sich Zeit nimmt für ein Spiel und man der Kritik anmerkt, dass das Spiel 20 + x gespielt wurde bevor es bewertet wurde.
    ... ich wünsche mir eine Seite auf der Spielstrategien analysiert werden. Ein Versuch wurde hier ja vor ein paar Wochen vorgestellt. Leider kratzte der Bericht über Agricola maximal an der Oberfläche.
    ... ich wünsche mir eine Seite, wo es weniger um ein Spiel, als um die Erlebnisse mit einem Spiel geht.
    ...ich wünsche mir ein Lets Play Youtube Kanal auf dem Spiele von "Profis" kommentiert werden. So wie bei Schach nur eben mit Twilight Struggle, Imperial oder sonst was
    ...ich wünsche mir eine Seite, auf der zu den Spielthemen reserchiert wird. Wie lief die Schlacht in Waterloo wirklich ab, was setzt das Spiel XY dabei gut um. Welche Aspekte werden vernachlässigt.
    ... ich wünsche mir eine Seite auf der Objektivität keine Rolle spielt, sondern einfach jeder Gedanke zu einem Spiel frei geäußert wird. (Udo Bartsch bekommt das hin und wieder ganz gut hin)

  • @Uzi: Ich wünsche mir annährend die Zeit sowas umsetzen zu können. Fakt ist aber auch, wenn man alle 4-8 Wochen Mal was zu nem Spiel macht, verschwindet die eigene Seite so sehr in der Versenkung, dass man sich den Aufwand sparen kann, es wird keiner sehen / lesen.


    Zu der Let's Play Sache: oft kann man nur Experte in wenigen Dingen sein, wie beim Sport, da ist es dann eben ein Fußball-Experte. Brettspiele sind so vielfältig, woher die ganzen Experten nehmen?


    Ich weiß, die Wünsche sind sicherlich nicht an "Machbarkeit" orientiert, aber viele Dinge würden sicherlich gerne umgesetzt werden. Nächstes Paradox ist dann: Wenn man sich die Zeit für sowas nimmt, muss man irgendwie finanziert werden und das geht wieder einher mit so viel Content wie möglich, so schnell wie möglich (siehe Rhado oder DiceTower).

  • Ich meine mich zu erinnern, dass die Westpark Gamers früher mal sowas gemacht haben. Ich erinnere mich da an eine sehr ausführliche Analyse von Sankt Petersburg.

    Yep, und zu Dominion hatten sie auch einen feinen Artikel. Damals hatte ich ihn mir ausgedruckt und fein säuberlich studiert. So stelle ich mir das Vor. Hier der Link Westpark Gamers - Informationen und Rezensionen über Brettspiele und Kartenspiele

    @Uzi: Ich wünsche mir annährend die Zeit sowas umsetzen zu können. Fakt ist aber auch, wenn man alle 4-8 Wochen Mal was zu nem Spiel macht, verschwindet die eigene Seite so sehr in der Versenkung, dass man sich den Aufwand sparen kann, es wird keiner sehen / lesen.

    Hätte ich die Zeit und teilweise auch die Kompetenz würde ich sie Selber umsetzen. Zu dem täglichen Content. Das sehe ich anders. Es ist eine Frage was du machst. Klar eine Rezension von Spiel XY interessiert Leute dann, wenn das Spiel rauskommt und nicht 5 Jahre später. Wenn dein Konzept aber ist, gute, qualitative Arbeit zu leisten, dir Zeit zu nehmen und man das den Artikeln auch anmerkt dann wirst du nicht in der Versenkung verschwinden. Weil die Leute sich freuen, wenn du was neues schreibst. Auch ist die Frage, wie du die Leute an dich bindest. Klar bei Facebook & Co. muss man Content erstellen. Aber geht auch anders. Man kann ja zum Beispiel eine Newsletter herrausgeben bei dem man sich einträgt und immer wenn ein Artikel online geht bekommt man eine E-mail. Klar wenn du 3 Artikel am Tag hochlädst nervt das die Leute. Wenn du aber ein bis zweimal im Monat was hochstellst fühlen die Leute sich einfach positiv erinnert. Evl. das ganze sogar zum Ausdrucken als PDF anbieten wenn die Artikel lang und komplex sind. Also eine ganz anderes Konzept aufziehen.




    Zu der Let's Play Sache: oft kann man nur Experte in wenigen Dingen sein, wie beim Sport, da ist es dann eben ein Fußball-Experte. Brettspiele sind so vielfältig, woher die ganzen Experten nehmen?

    Yep! Du musst ja nicht der Experte sein. Du musst nur gut moderieren können, interessante Apsekte aufgreifen können und das Spiel auch schonmal gespielt haben. Dazu lädst du dir dann einen echten Experten ein mit dem Spielzüge analysiert werden können etc.. Und glaub mir es gibt für jedes Spiel Experten. Sehr gelungen (ist zwar kein You Tube Kanal) finde ich das Showcase Match bei Diplomacy. Das hat mich damals extrem fasziniert. Die ganze Psychologie etc. super! Hier der Link Showcase1



    Nächstes Paradox ist dann: Wenn man sich die Zeit für sowas nimmt, muss man irgendwie finanziert werden und das geht wieder einher mit so viel Content wie möglich, so schnell wie möglich (siehe Rhado oder DiceTower).


    Wenn du davon Leben willst sicher. Wenn du nicht davon leben willst nein. Die 5 Euro, was es kostet eine Homepage zu erstellen und zu betreiben müssen meiner Meinung nach nicht refinanziert werden. Wenn du deine Arbeitsszeit finanziert haben willst machst lieber etwas anderes. Und wer eben Rezensionsexemplare abreifen möchte erstellt ein Blog, macht 2 Bilder, schreibt die Spielregel ab und schreibt in einem Satz "Spiel hat Spaß gemacht. Kann ich jedem empfehlen". Wer aber eine Liebe zu seinem Hobby und zu den Spielen hat kann das auch erstmal so beginnen. Und sollte der Content dann gut sein, findet man auch eine passende Finanzierungsform Petreon, Crowdfouding, Paypal,Amazon, Spende etc.


    P.S. Dice Tower etc. lese, höre, sehe ich mir deshalb überhaupt nicht an. Weil da nur rausgehauen wird, die Spiele falsch erklärt und warscheinlich auch falsch gespielt werden. Warum? Weil zu schnell zu viel Content erstellt wird. Und wie soll ich die Meinung von jemanden Ernst nehmen der ein Spiel noch nichtmal richtig erklären bzw. richtig Spielen kann. Gerade bei Dice Tower stört mich das enorm, gerade auch weil sie es professionel machen.

  • @Uzi deine Vorstellungen sind sehr sehr hoch gegriffen. Vielleicht wird Spielemanie da irgendwann landen. man verbessert sich ja. Aber vermutlich wird es nur eine von vielen Seiten sein, wie meine eben auch. Jeder der Reviews schreibt tut das aus einen sehr unterschiedlichen Grund. Ich für meinen Teil liebe Spiele, und liebe es zu spielen. Dazu brauchte ich ein ventil, mein Blog eben.


    Um deine Vorstellungen auch nur im geringsten umsetzen zu können, müsste ich auf eine 4 Tage Woche wechseln, um daran zu arbeiten. Und ich glaube nicht daran, dass man vor Boardgame-Reviews gut leben und ein Haus bezahlen kann.
    Ich glaube auch, dass es für so einen Hoch-Qualitativen Inhalt, wie du ihn dir vorstellst kaum ein Publikum gibt. Hier im Forum sind Freaks und Spinner und absolute Spielenarren, das interessiert die meisten Brettspieler nicht die Bohne. Alles was sie wissen wollen, was ist drin, ist es gut, und wie spielt es sich... ist es sein Geld wert. Und diese Dinge lassen sich meiner Meinung nach sehr leicht rüberbringen. Da muss es nicht noch geschichtlicher Hintergrund sein, oder eine Psychoanalyse...

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  • @Uzi deine Vorstellungen sind sehr sehr hoch gegriffen

    Da hast du Recht. Es waren auch mehr Ideen/Wünsche (allgemein und nicht auf Spielemanie bezogen) die ich super fände wenn es sie gäbe. Aufgeschrieben um zu zeigen, dass es eben noch nicht alles gibt. Ich will auch niemand vorschreiben, was er zu tun oder lassen hat. Zudem ganz allgemein gesagt, Rezensionsseiten sind wichtig. Und das es nicht nur eine davon gibt, ist ebenfalls wichtig. Man könnte aber auch was neues wagen, was riskieren.

    Ich glaube auch, dass es für so einen Hoch-Qualitativen Inhalt, wie du ihn dir vorstellst kaum ein Publikum gibt.

    Auch hier gebe ich dir 100% recht. Klicks wirst du dadurch nicht generieren, doch geht es nur im Klicks? Denn ich bin mir sicher eine Leserschaft für solche Inhalte gibt es. Ich habe ja selbst einen Hobbyblog für eine noch kleinere Zielgruppe als die Geeks und der wird auch gelesen. Nicht von einer großen Masse aber er wird gelesen. Die gleiche Frage ist auch, warum überhaupt Brettspiele entwickeln für die Geeks. Die Entwicklung solcher Spiele dauern Jahre, du erreichst damit nur eine kleine Zeilgruppe und die große Kohle macht weder der Verlag noch der Spieleautor. Autoren entwicklen solche Spiele aber dennoch. Oft aus einem einfachen Grund; Sie lieben diese Art von Spiele selbst.

  • @Attila Ich finde deinen Kommentar übertrieben. Er nutzt vielleicht zu viele Füllwörter aber der Text ist klar verständlich und aussagekräftig. Es war seine erste Spielkritik und solche Kommentare demotivieren sehr. Ich bin mir sicher, dass er seinen Schreibstil weiterentwickeln wird und es uns noch Freude machen wird seine Texte zu lesen.


    @Thygra Das kann ich nicht beurteilen, da ich das Spiel nicht in meiner Sammlung habe. Ich vertraue dir aber mal hier und habe es angepasst.

    uiuiiui.......also da halte ich mal lieber Abstand von der Seite, denn es dürfte wirklich schon mehr als bekannt sein, dass es mehrere Love Letter Varianten gibt.
    Von einem Rezensenten in dem Bereich erwarte ich dann schon, dass er dies weiß und bestenfalls auch in ein paar Sätzen diesbezüglich verliert, zumal Love letter ja schon 3 Jahre auf dem Buckel hat.
    Natürlich muss man kein wandelnder Spieleallmanach auf Erden sein, aber das sollte man schon wissen....
    Das ganze klingt vielleicht etwas hart, aber das ist es nun einmal, was ich davon halte.
    Zur Seite an sich: Die finde ich eigentlich recht hübsch gemacht.


    Gruß
    Braz

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