Warfighter von DVG

  • Nachdem ich zu Weihnachten mit dem Grundspiel sowie allen Erweiterungen beglückt wurde und den ersten Einsatz hinter mich gebracht habe, versuche ich mal, das Spiel etwas näher zu beleuchten. Vom Grundsatz her ist es kartengesteuerter Modern Combat in verschiedenen Einsatzgebieten. Im Dschungel Südamerikas geht es gegen Drogenkartelle, der nahe Osten bietet Aufständische und militärische Gegner, Osteuropa ist seit der 8. Erweiterung ebenfalls vertreten.
    Neben vielen Karten gilt es auch bis zu 3 Countersheets (mit Footlocker-Box) auszupöppeln. Diese beinhalten neben diversen Statusmarkern jede Menge Munitionscounter. Ein Gimmick sind die verwendeten Würfel (D6 + D10) in Patronenform, manch einer mag sie, andere nehmen normale Würfel. Absoluter Schrott hingegen sind die Soldatenfigürchen! Weder sehen sie gut aus, noch sind sie vernünftig erkenn-/handelbar. Zudem viel zu klein und nicht richtig unterscheidbar. Glücklicherweise sind sie aber auch nicht relevant zum spielen. Der bewährte Statusmarker leistet hervorragende Dienste.
    Die Karten sind von sehr guter Qualität im "Magic"-Format, auch optisch wird eine Menge geboten. Auf allen Karten scheinen reale Fotos aufgedruckt, die Soldaten hatten wohl die Möglichkeit bekommen, sich für das Spiel ablichten zu lassen. An spielbaren Nationen sind die USA, Großbritannien und Russland mit ihren jeweiligen Waffen, spez. Skills und Missionen vertreten. Ein "Rainbow-Team" wäre somit möglich. Bleiben wir bei den Karten - was gibt es überhaupt für welche?


    Mission - Gibt das Gerüst des Einsatzes vor: Wo, wieviel Punkte für das Team, Zeitfaktor, Entfernung vom Start.
    Objective - das eigentliche Ziel der Mission.
    Soldaten - ohne sie geht nix.
    Waffen - auch sie ein muss: Messer, Pistolen, Gewehre, Granatwerfer, etc...
    Equipment - alles was das Soldatenherz begehrt: Zielfernrohr, Schutzweste, Funkgeräte, etc...
    Skills - individuelle Ausbildung
    Hostiles - unsere Gegner.
    Locations - Gelände auf dem Weg zum Ziel.
    Actioncards - das Futter mit dem wir das Spiel bestreiten.
    Wer sich einen optischen Eindruck über die Karten verschaffen möchte, schaut sich einfach die ehemalige Kickstarterkampagne an:
    Warfighter
    Danach auf der Seite den Link zur Kampagne klicken, runterscrollen. Der direkte Link funktioniert nicht mehr.


    Gedacht ist das Spiel als CoOp oder als Solitärversion. Beides funktioniert aufgrund entsprechender Skalierung bei den Missionen sehr gut, frei nach dem Motto: Mehr und/oder besser ausgerüstete Soldaten = mehr Feinde. Auf BGG läuft auch ein Thread, um per Houserules dem Spiel einen competitiven Charakter hinzuzufügen. Bin mal gespannt, ob sich da gute Ideen auftun.
    Kommen wir nun zum eigentlichen Spiel. Nachdem wir uns für ein Gebiet entschieden haben, die Mission und das Ziel feststehen (können entweder zufällig oder ausgesucht werden), beginnt die Planungsphase. Diese stellt quasi die erste hälfte des Spiels dar: Mit welchen Soldaten und entsprechender Ausrüstung bestreite ich die Mission, möchte ich mehr Quantität oder Qualität, brauche ich ggf. spezielle Munition zur Zielerreichung. Diese Fragen wollen im Vorfeld beantwortet werden, damit später der Einsatz möglichst erfolgreich bestritten wird.


    Zum zweiten Teil des Spiels, der dann die eigentliche Missionserfüllung darstellt, komme ich aus zeitlichen Gründen morgen! Bis dahin...


    Nun zum spielerischen Teil:
    Jeder von Spielern geführte Soldat erhält Hand(Action-)karten in Höhe seines Healthwertes, z.B. 5. Dieser Wert kann durch Wunden aber reduziert werden! Des weiteren können unsere Truppe durch NPS (Non Player Soldiers) oder Squadsoldiers begleitet werden. Üblicherweise bringen sie ihre Ausrüstung mit und verstärken unsere Möglichkeiten durch ihre Actions. Davon hat man als Spieler 2, die vorgenannten können davon abweichen.
    Als Actions stehen zur Verfügung:
    Attack - klar was gemeint ist.
    Move - auf eine neue Location ziehen (immer nur eins weiter oder zurück).
    Waffe nachladen
    Suppress Counter entfernen - bevor man weiter agieren kann, müssen diese entfernt werden.
    Actioncards nachziehen - abwerfen möglich, bis auf aktuellen Healthwert auffüllen.
    Actioncards bezahlen - manche Cards erfordern eine Action zum ausspielen, steht dann drauf.


    Zu Beginn wird noch jedem Soldaten eine Nummer zugeteilt, so werden dann später über die Hostiles ihre Ziele getriggert. Nachdem unsere Truppe gut ausgerüstet auf der Missionskarte startet, muss eine Location gespielt werden. Alles andere macht auch keinen Sinn, wir sind ja komplett gerüstet und gesund. Eine Location hat nun diverse Infos: Zuerst muss eine bestimmte Anzahl von Handkarten als Entrancecosts abgeworfen werden. Jeder Soldat verfügt dafür über einen Modifier, der das drückt. Beispielsweise erfordert das Betreten den Abwurf von 4 Karten, der Movevalue des Soldaten beträgt 3, bleibt also nur noch eine übrig. Dummerweise müssen wir als Spieler diese Kosten auch für unsere NPS/Squadsoldier bezahlen. Danach werden die Feinde anhand unserer gesamt ausgegebenen Punkte ermittelt. Hier tritt der Skalierungseffekt ein, egal ob wir als Einzelkämpfer oder als Trupp unterwegs sind, der ausgegebene Wert entscheidet. Beispielsweise steht für uns der Wert 3 als zu ziehende Feinde an, dann sind das nicht 3 Karten, sondern die max. Punktezahl auf diesen. Überschreitet die gezogene Karte den Wert, werden auch keine weiteren nachgezogen. Man kann auch mal Glück haben...
    Jetzt wird für jeden Soldaten ein Marker (jeder hat 4 in seiner Zahl) blind gezogen und dem Soldaten zugeordnet. Damit ist die Verteilung für die Angriffe unserer Feinde erledigt, hier wiederum kann man auch Pech haben, wenn sich 4 Hostiles auf einen konzentrieren...


    Danach wird gekämpft. Zuerst der/Spieler, dann die Hostiles. Zwei Werte sind entscheidend - zum einen die Deckung mit W6 und zum anderen der Treffer mit W10. Ist man gleich oder besser in beiden Kategorien, ergibt das einen Kill. Wurde nur einer von beiden erreicht, resultiert ein Suppress daraus. Sollten unsere Soldaten im Zug der Gegner getroffen werden, erhalten wir eine Wunde, die unsere Handkarten beschränkt. Dazu kommen noch allerlei Faktoren wie die Entfernung, Einzelschuss oder Salve, Actioncards als Modifier hinzu, so das sich ein munteres Geschehen entwickelt. Wenn unsere Gegner ihr Ziel (also wir) aus den Augen verlieren (wir sind inzwischen weiter gezogen und damit aus Range), kommen die kleinen Bastarde uns doch glatt hinterher. All zu lange kann und sollte man sich aber nicht aufhalten, das Zeitlimit für eine Mission ist selten komfortabel. Also mehrere Züge in einer sicheren Location verweilen und Wunden lecken oder Karten ziehen, ist eher nicht möglich. Vorwärts immer - rückwärts nimmer lautet auch hier der Wahlspruch :D .
    Immer wenn ein von uns ein Kill erzielt wurde, erhalten wir dafür Experiencemarker, die wir für Actions zur Modifizierung einsetzen können. Manche Location erfordert auch ein abwerfen dieser, sollten wir also keine haben, müssen wir wieder zurück und nach neuen Gegnern Ausschau halten. Immer im Auge dabei das Zeitlimit.
    Auf jeder Location wo unsere Soldaten drauf stehen, kommen im Hostileturn noch Reinforcements nach. Eine wichtige Regel lautet auch: Wenn wir z.B. mit Explosivmunition schiessen, ist unser Ziel immer eine Karte und nicht alle. Sollte also unsere Zielkarte 2 Feinde haben, wir aber 3 Treffer machen, ist der dritte verpufft und springt nicht auf eine andere Karte über!
    Actioncards können soviel gespielt werden, wie man will. Außer es steht - Play as an Action - drauf, dann ist das eine von den 2 uns zur Verfügung stehenden.


    So wogt das Spiel hin und her und nimmt uns mit in eine durchaus realistische und nachvollziehbare Situation im Krisengebiet. Natürlich muss man das ab können, aber wer sich darauf einlässt, erhält mit Warfighter ein super designtes Spielsystem. Die Regeln sind relativ einfach, das Spiel bietet aber genug Herausforderungen. Ein Campaignmode wird ebenfalls angeboten, nun will man seine Jungs natürlich noch besser durch die Mission bringen. Es warten schließlich weitere Aufgaben auf sie. Als Neuling im Genre der Solospiele sowie als "Nichtliebhaber" von CoOps bin ich von diesem System aber sehr angetan und kann es nur empfehlen.


    Abschließend noch ein paar Worte zur "Footlocker Box". Dies ist eine Erweiterung im Großformat, getarnt als Munitionsbox. Sie bietet neben fehlerbereingten Austauschkarten vom Grundspiel und der 1-3 Erw. noch weiter Karten, zus. Regeln für Nightfight, ein Missionsbuch, vor allem das neu designte Spielbrett. Wesentlich besser sowohl von der Qualität als von der optischen Aufteilung. Auch nicht ganz unwichtig: Wenn man alle Erweiterungen hat, finden diese hier auch genügend Platz zur Aufbewahrung, auch gesleeved. Ein Ding der Unmöglichkeit mit der Grundspielbox. Nicht zuletzt noch der optische Eindruck...


    Sollte ich irgendwas wesentliches vergessen oder falsch dargestellt haben, darf @Braz gern ergänzen...

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    3 Mal editiert, zuletzt von Torlok ()

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  • das heißt, dass du den "Footlocker Case" dein Eigen nennst?!
    Den hatte ich mir nämlich auch mit allen Erweiterungen gegönnt, da ich das Spiel auch für sehr gelungen halte. Es geht, was den Würfelaufwand anbelangt, mE in die "The Hunters" -Schiene...bedeutet: Es wird schon viel gewürfelt und es ist etwas abtrakter als andere Spiele des Hauses DVG. Dennoch waren für mich die gespielten Missionen sehr spannend. Ebenso -wie bei Hornet LEader üblich- mag ich es, wenn man sein eigenes Team und seine Ausrüstung selbst zusammenstellt. Das ist echt spannend.


    Hast du dann auch den upgegradeten Spielplan oder hast du als Spielplan den gefalteten Spielplan des Standardgrundspiels?!
    Keine große Sache, aber der "bessere" Spielplan hätte IMHO schon von Anfang an in die Grundbox gehört.....aber nun denn....man könnte das Spiel auch ganz ohne Spielplan spielen und daher will ich mal nicht so sein ;)


    Bin gespannt, wie es dir gefällt. Ich hatte zuvor die Grundbox und mir hat es so gut gefallen, dass ich gleich alles andere (bis auf die Zinn-Minis, denn die braucht`s mE echt nicht) dann nachbestellt hatte und der "Footlocker Case" macht schon was her ;-)


    Gruß
    Braz

  • @Braz
    In aller Kürze: Footlocker?

    ...ist einfach eine große Box im Kistenlook, in der alles bequem hineinpasst.


    UGG Online Shop | Warfighter Expansion 9, Footlocker Case | Brettspiele, Cosims und Wargames


    oder hier: oben rechts ist die Kiste:
    Warfighter Expansion #9: The Footlocker | Image | BoardGameGeek


    Hinzu kommt noch, dass es eben einen "stabilen" Spielplan besitzt...oder wie man so sagt ein sog. "mounted board"

  • Wer das Spiel etwas pimpen möchte, kann entweder diese Jungs (Modern Infantry, Tamiya) hier z.B. bei Amazon bestellen (ca. 25€):




    oder das File Warfighter Custom Soldier Cards` | Warfighter: The Tactical Special Forces Card Game | BoardGameGeek bei BGG laden und in Stands stecken, sieht dann so aus:


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  • Wer das Spiel etwas pimpen möchte, kann entweder diese Jungs (Modern Infantry, Tamiya) hier z.B. bei Amazon bestellen (ca. 25€):




    wobei man sagen sollte, dass die Minis Zinnfiguren sind und unpainted daher kommen.....
    und eigentlich recht unnötig sind, da man eh am besten nur mit den Pappcountern und der respektiven Zahl darauf spielt....aber für das Spielempfinden...etc...ja..kann man machen, wobei die Zinnfiguren schon echt mE "over the top" sind...zumal ich mir vorstellen könnte, dass sie etwas auf den Karten kratzen....aber das muss natürlich nicht sein....
    Der Link mit den "Custom Soldier Cards" finde ich da schon besser ;)

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  • wobei man sagen sollte, dass die Minis Zinnfiguren sind und unpainted daher kommen.....

    Aha, danke für den Hinweis! Das die aus Zinn sind, steht nirgends. Unbemalt hatte ich mir schon fast gedacht, aber für die 8 Hansels würde ich den Pinsel schon schwingen (oder schwingen lassen, mal Junior fragen :whistling: )...

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  • Aha, danke für den Hinweis! Das die aus Zinn sind, steht nirgends. Unbemalt hatte ich mir schon fast gedacht, aber für die 8 Hansels würde ich den Pinsel schon schwingen (oder schwingen lassen, mal Junior fragen :whistling: )...

    Ich denke mal, dass das die gleichen sind, wie bei UGG gelistet sind und bei UGG steht:


    A great set of 13 metal miniatures to add to your Warfighter games!
    Set includes: 1 Officer, 3 SAW Gunners, 6 Rifleman, and 3 Riflemen with M203 Grenade Launchers
    Miniatures come unpainted. 20mm scale.


    Quelle: UGG Online Shop | Warfighter Soldier Pack#1 | Brettspiele, Cosims und Wargames


    Sollten das andere sein, dann will ich nichts gesagt haben......ich habe jetzt nur deinen Screemshot mir angschaut und gedacht, dass das die offiziellen Minis von DVG sind....kann mich aber natürlich auch täuschen


    Edit:
    Oh...vergiss meine Anmerkung. Du hattest einen Standard Soldier Packen gelinkt und nicht den offiziellen von DVG. Da weiß ich es natürlich nicht. Mea culpa.

  • Die von dir genannten kannte ich aber auch noch nicht. Allerdings sind mir die von UGG zu klein - 20mm. Was ich bei bei Amazon gefunden hatte, ist im Maßstab 1/35, sollten also ca. 5cm groß sein. Irgendwie muss ja auch die Targetmarker Kennziffer des Soldaten an den Figuren erkennbar sein...

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    Einmal editiert, zuletzt von Torlok ()

  • Die von dir genannten kannte ich aber auch noch nicht. Allerdings sind mir die von UGG zu klein - 20mm. Was ich bei bei Amazon gefunden hatte, ist im Maßstab 1/35, sollten also ca. 5cm groß sein. Irgendwie muss ja auch die Targetmarker Kennziffer des Soldaten an den Figuren erkennbar sein...

    Achso...du willst dann die Zahl auf den Soldaten malen? Momentan legt man ja die Zahlen als Pappcounter zu den Plastikfiguren oder lässt diese (=Figuren) halt ganz und gar weg...

  • *ausgrab*


    Wie sieht es denn mittlerweile mit dem Wiederspielreiz so aus? Und mit dem "Muss-unbedingt-weiterspielen"-Aufforderungscharakter der Kampagnen?
    Ich habe das Spiel bisher noch nicht gekauft, das Interesse daran ist aber immer noch hoch. In Anbetracht des nicht unerheblichen Preises des kompletten Sets wäre es mir aber durchaus recht, wenn es auch langfristig Spass bringt. Gibt es dazu schon weitere Erkenntnisse?

    Wenn dir egal ist, wo du bist, kannst du dich auch nicht verlaufen.

  • Der Wiederspielreiz ist auf jeden Fall vorhanden! Zwar selten, aber immer wieder (also ich) nimmt man sich ein kleines oder auch größeres/schwierigeres Szenario vor. Dazu die Vielfalt bzgl. der Vorgehensweise - mehrere "Standardeinheiten" oder doch mal mit Spezialisten versuchen - trägt alles zu einem "aha, so gehts auch / oder eben nicht" Gefühl bei. Bei "oder eben nicht" kommt dann dieses unweigerliche "doch, muss aber" hoch. :D 
    Beispielsweise hatte ich mal eine Mission über 4 Locations mit 3 Soldiers gespielt - ja, ging gerade so. Danach mal umgestellt auf einen "Locationaktivierer" und im Hintergrund einen Scharfschützen postiert, natürlich mit entsprechender Ausrüstung und Skills, holla die Waldfee! Gegner? Welche Gegner...
    In anderen Missionen geht das aber in die berühmte Hose, da braucht es einfach mehr Leute. Dieses einschätzen von Ausgangsbedingungen sowie ausloten von Möglichkeiten der jeweiligen Mission ist schon ein großer Reiz, der dich weiter dranbleiben läßt.
    Demnächst kommt die WW2 Variante des Systems auf den Markt, wenn dich das Setting mehr interessiert, hast du damit weitere Auswahl. Ich verzichte darauf, in diesem Fall finde ich den Modern Combat, auch wg. aktuellerer Schauplätze, interessanter.
    Jetzt gibt´s keine Ausreden mehr :whistling: ...

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  • Danke für das Update! :)
    Das moderne Setting ist schon gut so. WW2 macht es eher wieder uninteressanter, da geht es mir wie dir.


    Aber Kampagnen hast du demzufolge noch keine gespielt, sondern nur Einzelmissionen, entnehme ich das deiner Schilderung richtig? Und - schon wieder eine Frage - hast du es auch mal als "Multiplayer" ausprobiert, also beispielsweise zu zweit statt nur im Solitair-Modus?

    Wenn dir egal ist, wo du bist, kannst du dich auch nicht verlaufen.

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  • Nein, Kampagnen standen noch nicht auf dem Programm. Multiplayer hingegen schon, das Spiel skaliert den Schwierigkeitsgrad hinsichtlich der Gegner sehr gut anhand der ausgegebenen Punkte. Ist dann ein CoOp bei dem die Vorgehensweise abgesprochen wird. Als interessante Idee dafür ist mir zu Nacht- und/oder Stealthmissionen (in Erweiterungspacks werden diese eingeführt) folgendes eingefallen:
    Die Kommunikation ist aufgrund der Situation auf Gesten beschränkt. Also kein "ich könnte für meine Karte ein Experiencepoint gut gebrauchen", Intuition für die Lage ist von Nöten. Ist aber nur eine Idee, die noch nicht probiert wurde. Zu dritt könnte man z.B. ein Rainbow-Team bilden - ein Amerikaner, ein Brite sowie einen Russen.
    Ein Kampagnenbuch ist in der Footlockerbox enthalten.

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  • Auch wenn das Thema ein völlig anderes ist, kann man das Spiel ein klein wenig mit dem Herr der Ringe LCG vergleichen? Hier geht es soweit ich das überblickt habe ja auch um Deckbau und das Bekämpfen von Gegnern in Kartenform. Interessant sieht's auf jeden Fall aus.

    Wieviel unterschiedliche Missionen gibt es denn da zu spielen und wie unterscheiden sie sich? :)

  • cold25

    Nein, Warfighter ist KEIN Deckbuilder, insofern also auch nicht mit dem HdR-LCG vergleichbar. Du/ihr entscheidet über das Zielgebiet, die Missions- und Objetivekarten wählst du entweder aus oder ziehst zufällig. Durch diese Kombinationen entstehen jede Menge zufällig generierter Szenarios. Es gibt auch noch eine Tabelle mit per Zufallsgenerator entstandenen Szenarios. Die daraus entstehenden Varianten gehen zwar nicht ins unendliche, aber viele sind´s allemal. Zumal man die gleiche Mission danach mit komplett anderer Besetzung/Bewaffnung nochmal probieren kann, das Spiel wird dann wahrschweinlich auch ganz anders laufen...

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    Einmal editiert, zuletzt von Torlok ()

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