Through the Ages: Eine neue Geschichte der Zivilisation Anleitungen dt.

  • ...sind heute nach langem Warten und schon verlorener Hoffnung eingetroffen!


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    "We are the unknowns. Lower your shields and surrender your ships. We will add your biological and technological distinctiveness to our own. Your culture will adapt to service us. Resistance is futile."


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    Ich kann kaum den Gang zum Briefkasten erwarten ... :D

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  • Ja, weil es auf der kleinen Essen-Auflage stand, aber die jetzige Auflage heißt nicht mehr so und wird auch in Zukunft nicht mehr so heißen. Das wird sicher auch irgendwann bei BGG Einzug finden, aber dort dauert so etwas ja mitunter etwas länger.

    André Bronswijk
    Thygra Spiele
    (u. a. für Pegasus Spiele tätig)

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  • "Deutsche Übersetzung: Ferdinand Köther"


    Und darauf freut ihr euch?

    NOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOO!

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  • Den verstehe ich nicht...

    Lass mich einen Herrn der eher klaren Worte zitieren:

    Es gibt im Leben 2 Regeln:
    1. Trau keiner Statistik, die du nicht selbst gefälscht hast.
    2. Trau keiner Spielanleitung, die Ferdinand Köther übersetzt hat.

    Weitere Ansichten dazu finden sich via Suchfunktion hier und sicher auch im Netz.

  • Lass mich einen Herrn der eher klaren Worte zitieren:

    Weitere Ansichten dazu finden sich via Suchfunktion hier und sicher auch im Netz.


    Besonders gefällt mir dieser Spruch auf seiner Webseite:
    "Ich habe sie nicht gezählt, es sind Hunderte und eine Auflistung wird demnächst hier erscheinen. Diese reichliche Erfahrung und Beschäftigung mit Spielregeln verleitet mich zu der Aussage, dass ich der Regelexperte bin, Punkt."

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  • Habe die Regeln bisher nur überflogen, aber folgendes fand ich recht lustig:

    Zitat

    Der Startspieler hat nur 1 Zivilaktion zur Verfügung. Er nutzt sie, um (...)
    Der zweite Spieler hat 2 Zivilaktionen zur Verfügung. Sie nimmt (...)
    Der dritte Spieler hat 3 Zivilaktionen zur Verfügung. Er würde gerne (...)

    Ich hätte ja bei Spieler 3 ein "Es würde gerne (...)" erwartet ;)
    Zu finden ist das ganze auf S.7 des Handbuchs

  • @BSer: Der abwechselnde Gebrauch männlicher und weiblicher Pronomen ist eine im englischsprachigen Raum recht verbreitete Variante, um gender-politisch korrekte Texte zu verfassen. Das dürfte einfach nur der direkten Übersetzung geschuldet sein. Wer englische Anleitungen liest, findet das häufiger.


    Muss man das so direkt übersetzen? Definitiv nein. Aber kann man das so übersetzen? Ja, klar, warum nicht? In einer Zeit, die grammatikalisches Geschlecht und persönliches Geschlecht nicht mehr unterscheiden mag ("Spieler" als eine spielende Person irgendeines Geschlechts gegen "Spieler" als Mann, der spielt, im Unterschied zur Spielerin), muss man irgendein Übel in Kauf nehmen. Sei es Binnen-I ("SpielerIn"), sei es krampfiges Verwenden beider Formen immer und überall ("Spieler und Spielerinnen"), seien es genderpolitisch korrekte Disclaimer am Anfang -- oder eben sowas wie ein gelegentlichtes "sie", wo man eigentlich ein "er" erwarten würde. Irgendwas von dem Zeugs hast du immer.

  • @BSer: Der abwechselnde Gebrauch männlicher und weiblicher Pronomen ist eine im englischsprachigen Raum recht verbreitete Variante, um gender-politisch korrekte Texte zu verfassen. Das dürfte einfach nur der direkten Übersetzung geschuldet sein. Wer englische Anleitungen liest, findet das häufiger.


    Muss man das so direkt übersetzen? Definitiv nein. Aber kann man das so übersetzen? Ja, klar, warum nicht? In einer Zeit, die grammatikalisches Geschlecht und persönliches Geschlecht nicht mehr unterscheiden mag ("Spieler" als eine spielende Person irgendeines Geschlechts gegen "Spieler" als Mann, der spielt, im Unterschied zur Spielerin), muss man irgendein Übel in Kauf nehmen. Sei es Binnen-I ("SpielerIn"), sei es krampfiges Verwenden beider Formen immer und überall ("Spieler und Spielerinnen"), seien es genderpolitisch korrekte Disclaimer am Anfang -- oder eben sowas wie ein gelegentlichtes "sie", wo man eigentlich ein "er" erwarten würde. Irgendwas von dem Zeugs hast du immer.


    Danke für den Hinweis, das ist im Original tatsächlich schon so.
    Allerdings wie du schon sagst, man muss ja nicht alles übernehmen.
    Ich finde es so jedenfalls anstrengender zu lesen.
    Neulich hatte ich eine Anleitung da wurde die ganze Zeit nur von Spielerin geschrieben. Fand ich jetzt auch unnötig aber zumindest wurde nicht wild hin und her gesprungen. Texte die irgendwelchen Sternchenmist (Spieler*innen) beinhalten lesen ich gar nicht mehr. Ist mir zu anstrengend.

  • Der abwechselnde Gebrauch männlicher und weiblicher Pronomen ist eine im englischsprachigen Raum recht verbreitete Variante, um gender-politisch korrekte Texte zu verfassen.

    Grammatikalisch korrekt wird im Englischen übrigens sehr elegant dafür die Pluralform verwendet. Das ist offenbar aber selbst bei vielen Natives nicht so bekannt:


    "A player takes their cards..." anstelle von "A player takes his or her cards...".


    Schade, dass wir im Deutschen sowas nicht haben, die ganzen Hilfskonstrukte sind dermaßen übel...

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  • Ich fand das Spiel ja immer irgendwie ziemlich cool, aber auch nicht so herausragend, wie manch anderer. Trotzdem reizt es mich.


    Was mich (und besonders meine Frau, die aufgrund dessen das Spiel ablehnt) immer wieder gestört hat war die sich dauern verändernde Kartenreihe. Nach jedem Spielzug müssen da Karten abgelegt, nachgerückt und neu gezogen werden... Das war uns immer zu viel Verwaltung. Das hat uns so sehr gestört, dass wir das Spiel ungern spielten und schlussendlich auch verkauften. Wohlgemerkt Anno Dazumals! Ich hab mir die allererste Auflage seinerzeit in Essen für 35€ gekauft!


    Wie dem auch sei: Nachher habe ich das Spiel ein paar Male gespielt. Und ich muss sagen, dass mir die mittlere Variante immer am besten gefallen hat. Und Krieg war echt blöd umgesetzt. Sehr aufwändig und umständlich.


    Ich hab bisher eine Partie Nations gespielt. Und in dem Spiel waren diese beiden Punkte deutlich besser gelöst: Karten wurden einmal pro Zeitalter ausgelegt und ansonsten veränderte sich die Auslage da nicht. Und Krieg war einfach und doch knackig umgesetzt. Allerdings fehlte mir bei Nations dieser interessante Mechanismus. Da war TTA eben mit seinem Klötzchenmanagement deutlich interessanter.


    Nun zu meinem eigentlichen Anliegen: Hat sich einer von euch TTA-Spezialisten mal die Regel schon durchgelesen und kann sagen, wo die Änderungen dieser neuen Auflage liegen? Ich war immer der Meinung, dass man mehr aus dem Spiel rausholen könnte, wenn man da nochmal ein paar Ecken rundschleift. Ja, ich habe nichts gegen Verwässerung, finde sie sogar gut, wenns ordentlich gemacht wird - die Verwässerungsspezialisten hier können mal eben locker durch die Hose atmen und sich beruhigen. Das will ich nicht disutieren.


    Was ich ja gut fand, bei dem aus meiner ganz persönlichen Sicht, sonst nicht so gelungenen Fungi, war die Kartenreihe als Kreislauf zu formieren. In dem Fall wird halt immer vorne weg genommen und einfach hinten angelegt. So entfällt in den meisten Fällen das ständige nachrücken. Jetzt ist es bei TTA ja so, dass die Karten je nach Position in der Reihe unterschiedliche Kosten haben. Meint ihr, man könnte so einen Rundlauf als Hausregel auch umsetzen um die Verwaltung des Materials klein zu halten?

  • Gerade die Anleitung von "Der Club der Verschwender" gelesen. Auch CGE bei den Bären, auch Ferdinand Köther... Ich hatte noch nie so wenig Plan von einem Spiel, nachdem ich die Anleitung gelesen hab. Ob das nun am Spiel oder an Herrn Köther liegt, wird sich zeigen.

    Ich denke nicht, dass es an Herrn Köther liegt, sondern daran, dass Herr Suchy keine Regeln schreiben kann. Denn das was du beschreibst triftt bei mir auch bei anderen Suchyspielen zu, die, aber wenn man sie mal kapiert hat echt gut sind.

  • @ode.


    Ich kenne beide Versionen. Die Alte habe ich zigmal gespielt, die neue Version 2mal. Die Ärgernisse die du beschreibst wirst du auch in der neuen Version haben.
    Die Kartenreihe als Hauptmechanismus ist natürlich (unverändert) beigeblieben.
    Der Kriegsmechanismus ist vereinfacht und damit leichter handzuhaben, aber in der Umsetzung und Einbettung in das Spiel immer noch umständlich und unthematisch.
    Konkret wurde hierbei dem Verteidiger die Verteidigung seiner Civilization erheblich vereinfacht, da er beliebige Handkarten zu Verteidigung abwerfen kann. Gerade wenn er viele Handkarten hat, kann er sich einigermaßen gut verteidigen, auch wenn er nur eine kleine Armee hat. Das ist unthematisch, denn wenn nicht die Armee führt die Verteidigung an? Die Menge an Handkarten bestimmt quasi die Staatsideologie und nicht unbedingt der Modernisierungsgrad deiner Armee, die doch ausschlaggebend sein sollte.
    Naja der Krieg hat mir bei TtA und auch in der neuen Version auch nicht sonderlich gut gefallen. Das lösen andere Civ-Spiele besser.


    Weitere Veränderungen gegenüber der alten Version sind die Karten. Killeranführer gibt es vorerst nicht mehr, bzw. sind entschärft worden. Weltwunder sind modifiziert und damit verbessert worden. Gefallen mir, aber die alleine rechtfertigen einen Kauf nicht.


    Das Klötzchenmanagement ist zum Vorteil vereinfacht worden. Stichwort hier ist die Handhabung der Korruption. Die Neuerung minimiert AP erheblich. Man schaut in der 2Ed. zu Beginn der Bauphase, ob man unter Korruption fällt und baut dann los. In der alten Version dagegen kontrolliert man die Korruption erst am Ende der Phase. Dies führte dazu, dass man zwangsläufig nachrechnen muss, ob ich mir die Bauten etc. leisten kann, mache ich ein Fehler muss ich alles zurücknehmen, oder mit den Mitspielern streiten, ob man es darf etc.



    MMn lohnt sich der Aufwand, Altes Spiel verkaufen-Neues Spiel kaufen nicht. Wenn man eingefleischter Fan ist und ein mal im Monat das Spiel auf den Tisch bringt dann eher. Neueinsteiger würde ich die Neue Version empfehlen, da es doch einige Mängel abstellt und einen vereinfachteren Zugang bietet.

  • Was mich (und besonders meine Frau, die aufgrund dessen das Spiel ablehnt) immer wieder gestört hat war die sich dauern verändernde Kartenreihe. Nach jedem Spielzug müssen da Karten abgelegt, nachgerückt und neu gezogen werden... Das war uns immer zu viel Verwaltung.
    ...


    Und ich muss sagen, dass mir die mittlere Variante immer am besten gefallen hat. Und Krieg war echt blöd umgesetzt.
    ...
    Ich hab bisher eine Partie Nations gespielt. Und in dem Spiel waren diese beiden Punkte deutlich besser gelöst: Karten wurden einmal pro Zeitalter ausgelegt und ansonsten veränderte sich die Auslage da nicht. Und Krieg war einfach und doch knackig umgesetzt. Allerdings fehlte mir bei Nations dieser interessante Mechanismus. Da war TTA eben mit seinem Klötzchenmanagement deutlich interessanter.

    Hi @ode.,
    so ganz verstehe ich das nicht - du führst 2 Punkte im Vergleich TtA/Nations an, die beide bei Nations für dich besser sind. Dann fehlt dieser "interessante Mechanismus", welcher denn?
    Die Unterschiede hat ja @Machiavelli101 schon dargelegt. Mein Favorit ist und bleibt Nations!

    Bitte senden Sie mir Ihre E-Mail doppelt, ich brauche eine für´s Archiv :/

  • Dann fehlt dieser "interessante Mechanismus", welcher denn?

    Ich zitiere mich selbst:


    Allerdings fehlte mir bei Nations dieser interessante Mechanismus. Da war TTA eben mit seinem Klötzchenmanagement deutlich interessanter.

    In Nations muss man auch seine Arbeiterfiguren auf den Karten managen. Das war auch ganz nett und deutlich einfacher als das komplexe Klötzchenmanagement bei TTA. Aber TTA zieht seinen großen Reiz für mich eben aus dem Klötzchenmanagement.


    @Machiavelli101
    Wow! Danke für deine ausführliche Antwort! Deine Bedenken über unthematische Mechanismen sind für mich aber vernachlässigbar. Also, aus ganz persönlicher Sicht. Solange das System besser funktioniert ist mir da die thematische Einbettung komplett egal. Aber du schreibst ja auch, dass die Regelmodifikation immer noch umständlich sei. Das wäre da eher ein Grund für mich...



    Mein Favorit ist und bleibt Nations!

    Ich fand Nations auch ganz gut. Aber ich spiele dann lieber Patchistory als Civ-Spiel, bevor ich überlege mir Nations anzuschaffen. Dafür fand ich Nations dann nicht gut genug. Der einzige Vorteil den es da gegenüber TTA hat ist eindeutig die Spielzeit. Es wäre interessant, ob diese bei TTA jetzt in der neuen Auflage runter gegangen ist...?

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  • Aha, dann habe ich es jetzt auch verstanden. Vielleicht sollte ich deinen Genuss vom Slyrs in Willingen vorbehaltlich einer Runde Nations mit dir machen :evil: ...

    Ich fand Nations auch ganz gut. Aber ich spiele dann lieber Patchistory als Civ-Spiel, bevor ich überlege mir Nations anzuschaffen.

    Jedem seins.

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  • Gute Idee! Fänd es gut, wenn meine Frau das auch mal kennen lernt. Vielleicht kann ich sie ja davon überzeugen. Ich finde diese ganzen Civ-Spiele ja sehr interessant... Können wir ja mal schauen, ob wir das hinbekommen...

  • Aber ich spiele dann lieber Patchistory als Civ-Spiel, bevor ich überlege mir Nations anzuschaffen.

    Tja, so unterschiedlich sind eben Geschmäcker. Bei mir wäre die Reihenfolge der 3 genannten Spiele eher so:


    1. Nations
    2. TTA
    .
    .
    .
    ca. 99. Patchistory


    :)

    André Bronswijk
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  • Ich denke mal Patchistory hat schon einen ziemlich hohen Abstraktionsgrad.


    Am wenigsten abstrakt ist sicherlich Civilization (Neuauflage)., da man dort mit Planwagen rumfährt und auf mehreren Ebenen seine Civ entwickeln kann.


    Ich finde TTA am besten, da es für mich auch noch mal eine Spur "realistischer" (kein besseres Wort gefunden) ist als Nations. Civilization ist mir zu aufwändig.


    Neben TTA habe ich noch Patchisotry in der Sammlung. Ein Nations ist mir zu ähnlich (aber schlechter) zu TTA. Habe mich damals entschieden von den beiden TTA zu behalten.

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  • Was wäre dann #98?
    Spiel des Lebens vielleicht?


    Ich glaube nicht, daß jemand wirklich objektiv sein kann - alle Meinungen sind subjektiv.
    Natürlich gilt das auch für mich.

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