• Dass er "darauf vertrauen kann", dass der Schiri eine richtige Entscheidung trifft, ist eine Ausrede, die jede Art von Unsportlichkeit entschuldigt. "Natürlich hat er ihm seinen Ellbogen ins Gesicht gerammt, aber er durfte darauf vertrauen, dass der Schiri eine richtige Entscheidung trifft. Wenn der dann nicht pfeift, hat er halt gedacht: "Ok, dann wirds wohl kein Foul gewesen sein".

    Äpfel mit Birnen und so ... Oben ging es um eine Elfmeterszene, bei der der VAR zu Rate gezogen wird. Dein Ellbogen-Beispiel passt nicht dazu, da kein VAR-Einsatz folgen würde, wenn nicht im Strafraum.

    PS: Wenn DFB-Schiri-Chef Lutz Michael Fröhlich zukünftige Entscheidungen mit "Mehrheitsmeinung in der Öffentlichkeit" begründet, anstatt zu sagen "so und so ist ist die Regel", dann finde ich das auch etwas bedenklich, denn das ist indirekt die Aufforderung an alle, die öffentliche Meinung im eigenen Sinne zu beeinflussen.

    Ähem, da hast du etwas falsch verstanden. Fröhlich wird wie folgt zitiert:

    "Wir können die Argumentation von Felix Zwayer nachvollziehen", sagte Schiedsrichterchef Lutz Michael Fröhlich zum kicker, schränkte aber ein: "Gleichwohl machen wir uns in der Kommission intensiv Gedanken darüber, ob solche Entscheidungen am Ende in der Öffentlichkeit noch nachvollziehbar sind, da es dort schon eine erdrückende Meinungsmehrheit in Richtung Strafstoß gibt."


    Aus meiner Sicht stellt er damit in Frage in den Raum, ob die bestehenden Regeln in ihrer Anwendung sinnvoll sind, wenn die große Mehrheit der Menschen diese Anwendung nicht nachvollziehen kann. Ich lese aber nicht daraus, was du darauf liest.

    Ich sage es mal so: ich denke schon, dass der DFB nicht traurig ist, dass mal jemand anderes gewinnt als immer die Bayern. Geht mir ja selbst so. Und ich denke schon, dass das bei der Entscheidung eine Rolle gespielt hat.

    Sehr dünnes Eis ...

    André Bronswijk
    Thygra Spiele
    (u. a. für Pegasus Spiele tätig)

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