01.08.-07.08.2016

  • Wir haben zu zweit #ViaNebula gespielt. Sehr schönes Wallace Familienspiel mit Anleihen bei Brass. Mit mehr Spielern wahrscheinlich noch besser.


    Was könnt ihr berichten?

    "We are the unknowns. Lower your shields and surrender your ships. We will add your biological and technological distinctiveness to our own. Your culture will adapt to service us. Resistance is futile."


    Meine Spiele: Klick mich

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  • Langes Spielewochenende im Blumenthaler Freibad mit Camping, ausgerichtet von unserem kleinen Verein. Persönliche Highlight neben diversem Kleinkram:


    2x #TheGallerist (10/10)
    1x #Kanban (10/10)
    2x #FoodChainMagnate (9/10, epische Partie, von der wir noch lange erzählen werden)
    1x #PrincessOfTheRenaissance (7/10)
    1x #Cyclades mit Erweiterung #Hades (9/10)
    1x #LordsOfWaterdeep (5/10, eher Gehtso-light)


    Mein Ziel war möglichst viele "große" Sachen auf den Tisch zu bekommen, die Ausbeute war top. Eclipse und Arkwright mussten aber leider auf einen späteren Zeitpunkt verschoben werden, das wird aber nachgeholt.

  • Hallo,

    Langes Spielewochenende im Blumenthaler Freibad mit Camping

    das hört sich nach einem vielseitigen Freizeitkonzept an. Werden bei euch von den Teilnehmern alle Möglichkeiten angenommen?
    Auf dem Thalhäusl wollen sie nur spielen. Mal zu einer Berghütte wandern oder am Lagerfeuer einen netten Abend zu verbringen (vielleicht wölfeln) scheint keine Relevanz zu haben. (Kubb, Dart, TT, Federball wird schon gespielt)
    Ich möchte keine Enttäuschung zum Ausdruck bringen. Da liegt halt ein Überangebot an Freizeitmöglichkeiten vor. Aber ich frage mich schon, ob das auf anderen Wochenendtreffen - wo mehr gehen würde - ebenso ist.


    Liebe Grüße
    Nils (dem die Top-Küche im Thalhäusl das Wichtigste ist ;) )

  • Ist das eine geschlossene Veranstaltung?Wenn nicht und ihr wiederholt so etwas mal, mach doch hier einen Eintrag im Kalender.

    Moin,


    naja, ich sag mal so "halb-öffentlich". Es kommen traditionell einige Berliner und diverse persönlich bekannte Leute, wir waren von Mittwoch bis Sonntag immer so 50-80 Leute. Problem ist bei uns ein wenig, dass wir fast schon zu viele sind. Heißt aber nicht, dass wir Dich da nächstes Jahr nicht sehen wollen.. :)


    Ich werde kurz hier Bescheid geben sobald die Rahmendaten feststehen.


    Grüße aus der Neustadt,
    Carsten

  • @Topic:


    Heute noch einmal #Kanban hinterhergeschoben. Mittlerweile gut in 2,5 Stunden spielbar, wenn alle die Regeln kennen und sich die erste Verwirrung gelegt hat. Großes Spiel. Als Absacker noch schnell ne Runde #RollForTheGalaxy mit Erweiterung hinterhergewürfelt. Ich bleibe dabei: Die Erweiterung ist ein Muss und hebt ein sehr gutes Spiel auf ein herausragendes Niveau.

  • So langsam etabliert es sich.
    Gestern wieder 2 Runden #Yomi in der Mittagspause. Jeweils gegen einen anderen Kollegen.


    Jaina (ich) vs. DeGrey: Hatte irgendwie Pech mit den Karten und verlor sehr sicher. Sein Ass-Konter ist schon echt heftig.
    Jaina (ich) vs. Grave: Hier waren die Karten auf meiner Seite und ich gewann .. zwar knapp aber gewonnen.


    Wird wohl langsam ein Pausen-Dauerbrenner.

  • FLUNDI IM JULI



    ARLER ERDE
    Sommer in der Stadt. Freibad statt Spieltisch. Mein Michael-Phelps-Style im Wellenbecken wird optimiert. Und wenn es regnet, fährt man in den Norden und gräbt das Moor um. Uwe Rosenbergs Herzblut-Ode an die Heimat ist ein Tourismusführer als perfektes, tolles Spiel für zwei im gelben Ostfriesnerz.



    GOLD WEST
    Monat für Monat pilgern wir über den Chilkoot-Pass, auf der Sehnsucht nach dem Gold des Lebens. Eine unerkannte Perle des vergangenen Jahrgangs, die man im Bach der Flut der Spiele nachträglich finden sollte.



    HOMESTEADERS
    Wild West Teil 2: Wie wenig ein Engine-Spiel doch braucht – hier mit thematischer Landkauf-Versteigerung und Rosenberg-Gebäudebau-Ketten. Liebevollstes Material bis ins Detail, wo der Sheriffstern zum Siegpunkt wird.



    JENSEITS VON THEBEN
    Peter Prinz und das Spiel seines Lebens. Erst ein einsamer Ein-Mann-Eigenverlag am Gartentischchen in der Messehalle, später in den Armen von Queen Games, wo er sich ZOOLORETTO geschlagen geben musste und traurig gebeugt den Saal verließ. Und ward nie mehr gesehen. Die Erfindung der Zeitleiste bleibt sein schönes Erbe. Und JENSEITS VON THEBEN mit seinem genialen James-Dean-haften Titel ist das, was man sich von einem Spiel des Jahres immer wünscht: die Vereinigung von Familie und Vielspieler an einem Tisch als Reise in eine Sonntags-TV-Sehnsuchtswelt: Archäologie, Artefakte, Geheimnis der Gruft.



    SANKT PETERSBURG
    Noch so ein unverwüstlicher Klassiker. Schon komisch, dass Brunnhofer selbst eines der besten Spiele vorgelegt hat, die er als Verleger gerne bis heute verlegen würde. In der naiven Gestaltung von Doris Matthäus eine zeitlose Grandiosität, in der verkrampften wie unnötigen Neu-Wiederveröffentlichung eine seelenlose Leblosigkeit am Illustrator. Und die Kickstarter-Eitelkeit sein narzisstisches Gesicht als Zar wieder zu finden hat sich als echte Szene-Neurose festgesetzt.



    SIGNORIE
    Die abstrakte italienische Renaissance etabliert sich langsam als konkreter Dauergast in meiner Umgebung. Ein gutes Zeichen, dass die Würfel die Zeit überdauern.



    STONE AGE
    Was soll man sagen: Die graue Steinzeit bleibt eine zeitlose Blaupause wie Worker Placement ohne Gedöns und Verkomplizierung Spaß machen kann kann. Danach hat Brunnhofer es wohl aufgegeben besser zu sein als seine Autoren, um diese nicht zu frustrieren.



    MUSIK



    FILM

  • Bei uns gab es unter anderem #RobinsonCrusoe. Der Einstieg erwies sich als relativ beschwerlich, muss ich gestehen. Die Anleitung schien mir nach der ersten Lektüre nicht besonders gelungen zu sein. Das lag vor allem an ihrer Ausführlichkeit (sehr viel Fließtext, sehr ausschweifend) und zum anderen daran, dass von Beginn an immer wieder auf Passagen verwiesen wird, die sich weiter hinten befinden (sowas empfiehlt sich m.E. nie). Selbst Beispiele waren nicht direkt verständlich. Trotz aufgebautem Spiel hatte ich das Gefühl, bereits die Hälfte der Details vergessen zu haben (mag auch an meinem allgemeinen Zustand mit ständigem Schlafmangel liegen). Am nächsten Tag, es nützte ja alles nichts, die Regel also nochmals gelesen. Und dieses Mal fand ich sie dann doch ziemlich gut, da man inbesondere mit den Verweisen nun auch besser etwas anfangen konnte. Wenn man die über 1000 Regelthreads auf BGG sieht, hat Pegasus ( @Ben2 ) hier sicher doch ausgezeichnete Arbeit geleistet. Mein Ersteindruck war dann insoweit zu korrigieren.


    Das Spiel selbst hat uns dann ausgesprochen gut gefallen. Obwohl in den Grundmechanismen eher eurolastig, war es doch sehr thematisch durch die zahlreichen Ereignisse, Abenteuer, Ungewissheiten, etc. Sehr schön! Das Szenario 1 haben wir dann zu zweit direkt 2x gespielt (ob wirklich 100prozentig regelkonform, ich weiß es nicht). Die erste Partie war leider nicht besonders gelungen und auch relativ schnell verloren durch den Tod eines Gestrandeten. Die 2. Partie lief gefühlt ganz hervorragend, bis uns eine Zugfolge von insgesamt 4 Karten in der Ereignisphase (die Abenteuer rächten sich) quasi aus dem Nichts auf den Boden der Tatsachen zurückholte und die Partie dann letztlich auch verloren ging.


    Die Lust es zeitnah wieder zu probieren ist riesig - klasse Spiel!


    Neu kennengelernt haben wir dann noch:


    #Tiefseeabenteuer - toller Absacker rund um das Thema Schatzsuche im Meer. Die eigentlich total einfachen Mechanismen erwiesen sich doch als ausgesprochen clever. Hier gilt es gut abzuwägen, was man schaffen kann und was nicht. Die Mitspieler können durch den gemeinsamen Sauerstoffvorrat auch gut vorsätzlich ärgern. Die erste Partie endete tatsächlich damit, dass kein Spieler in den drei Runden auch nur einen Schatz barg. In der 2. Runde wurde das besser, man kannte seine Grenzen. Netter Filler in randvoller, superkompakter Box!


    #CaesarundCleopatra - ein Oldie, wenn man so will. Hat uns nicht so richtig gefallen. Hätte bei den Mechanismen gedacht, es sei ein Knizia. Zahlenkarten anlegen und Summenmehrheiten bilden ist uns mittlerweile doch zu fad, bei den tollen, kleinen 2er Spielen die es mittlerweile gibt (7 Wonders Duel, Patchwork, Agricola 2er, usw.). Werde ich wieder abstoßen, soweit ich es losbekomme (hatte es vor kurzem noch neu in der Metallbox bekommen).


    Zuletzt eine Partie bei Bier und Süßigkeiten mit dem Football-Zockerspiel #1stAndGoal - uns gefällt es sehr gut, aber man sollte eben auch Football mögen bzw. dessen Regeln auf dem Schirm haben, da deren Kenntnis in der Anleitung des Spiels eindeutig vorausgesetzt wird.

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  • GOLD WEST
    Monat für Monat pilgern wir über den Chilkoot-Pass, auf der Sehnsucht nach dem Gold des Lebens. Eine unerkannte Perle des vergangenen Jahrgangs, die man im Bach der Flut der Spiele nachträglich finden sollte.

    Das hab ich auch noch aufm Schirm! Weiß man da ob es eine deutsche Auflage geben soll? Überhaupt hat sich TMG ganz schön gemausert. Gold West, dieses Chili-Spiel. Jetzt kommt Yokohama... Sehr interessante Sachen. Haben die nen Stand in Essen?


    HOMESTEADERS
    Wild West Teil 2: Wie wenig ein Engine-Spiel doch braucht – hier mit thematischer Landkauf-Versteigerung und Rosenberg-Gebäudebau-Ketten. Liebevollstes Material bis ins Detail, wo der Sheriffstern zum Siegpunkt wird.

    Ich finde das Spiel auch ziemlich gut. Aber mich hat immer diese Tauschtabelle gestört. Das war mir zu wischiwaschi.

  • Weiß man da ob es eine deutsche Auflage geben soll?

    Die braucht es nicht. GOLD WEST ist sprachneutral. Und die Englische Regel ist selbst für jemanden wie mich, dessen Englischkentnisse sich auf Pop-Song-Niveau bewegen, total verständlich. Kleine offene Gleichstands-Fragen gibt es bei der Mehrheitenwertung der vier Böden. Da kann aber sicher @MetalPirate aufklärend helfen.

  • So. Mein imaginärer Personality-Coach meinte kürzlich in perfektem Denglisch, ich müsse dringend dafür sorgen, dass sich meine Work-Life-Balance aus einem ungesunden Ungleichgewicht wieder mehr hin auf die Seite des Wörtchens "Life" verschiebe, sonst drohe frühzeitige Vereinsamung durch Vernachlässigung zwischenmenschlicher Beziehungen. Ich glaube, er hat damit recht. Er behauptet allerdings auch, immer nur arbeiten sei nicht gut für die geistige Gesundheit, und das wiederum muss eigentlich Quatsch sein, schließlich behaupten manche nicht ernst zu nehmenden Leute schon seit Jahren, ich sei total gestört, vor allem meine Ex. Na gut. Dann nach inzwischen rund 4 Monaten arbeitsbedingter Spielpause doch mal wieder eine ausführlichere Brettspielerei, also zu rein therapeutischen Zwecken, versteht sich. Ob man die entstandenen Kosten wohl ggf bei der Krankenkasse einfordern kann...? Hier, einmal Kingdom Death:Monster à 500 Euro. Bitte überweisen sie die Summe auf das unten aufgeführte Konto. Vielen Dank! Wäre voll gut, oder?


    So, damit kommen wir nach langer Vorrede zu CO2. Das hatte mich lange gereizt aufgrund der Thematik (und übrigens auch des Covers!); meine Güte, ich hätte es mir sogar beinahe selber schon gekauft. Und nun? Eieie... Ich sage nur ein Wort: Lacerda. Ich kann leider aus Selbstschutz nicht mehr dazu schreiben, tut mir leid. Warum? Ganz einfach: Würde ich jetzt aufführen, wie sehr mir das Spiel an diesem Abend missfiel, so kann ich nicht ausschließen, dass meine Mitspieler diese mit vor Zorn weißglühenden Fingern in die Tastatur eingedroschene In-der-Luft-in-1000-Stücke-Zerfetzerei irgendwie persönlich nehmen und mich nie mehr wieder einladen würden! Ich habe selten ein Spiel so wenig gemocht wie dieses. Dabei habe ich das Spiel nach rund drei Stunden (zu dritt) sogar mit großem Vorsprung gewonnen. Kanban scheiterte vor rund 1,5 Jahren ähnlich schlimm. Ich möchte jedenfalls auf absehbare Zeit kein Spiel von Lacerda mehr mitspielen. Außer, jemand mit besonderer Überredungsgabe schafft es doch noch, mich nach einer gesunden Abklingphase nochmal zu überreden. Vielleicht habe ich es ja doch nicht so gehasst. Der Mensch hat schließlich einen Erkenntniskonstruktionsapparat in seinem Schädel stecken, der definitionsgemäß eben nicht nur erkennt, sondern auch konstruiert.


    Aber möglicherweise war ich tatsächlich nur gestresst und übermüdet? Der Ringkrieg zu dritt verlief irgendwie auch nicht befriedigend, dabei finde ich dieses Spiel normalerweise großartig. Viele Regeldetails hatte ich vergessen, dumme Spielfehler begangen, mehrmals wichtige Karten durch illegales Ausspielen verraten. Wenigstens aber hatten die anderen beiden (u.a. ein Neuling) großen Spaß. Als Schatten unterliefen mir allerdings nicht nur große Konzentrationsfehler; möglicherweise rächte sich auch die sehr passive Herangehensweise. Gut, Minas Tirith fiel als erstes, allerdings biss sich die geschwächte Orkflut weiter im Westen an der anderen Festung die verfaulten Zähne aus. Das allerdings war nicht weiter bedeutend. Die strategische Idee war ohnehin, die Ringträger zu korrumpieren. Das alleine funktionierte auch ganz wunderbar. Es funktionierte sogar derart gut, dass die Gefährten einfach direkt vor dem Schickdalsberg stehen blieben und sich keinen Millimeter weiter bewegten, während ein Reiterheer aus Rohan sich tolkien* Richtung Mordor aufmachte und aufgrund einer Falschbewegung des Ostlingheeres dort einfach einmarschierte und eine 2-Punkte-festung einnahm. Zuvor hatten die tapferen Reiter von Rohan bereits das von Ents geplättete Isengard besetzt und siehe da -- plötzlich standen 4 Siegpunkte auf dem Konto der Freien Völker, womit das Spiel nach etwa 7,5 Stunden nachts um halb 3 abrupt endete.


    Ringkrieg bleibt in jedem Fall das Spiel, das es so gut wie vielleicht kein zweites vermag, den Herrn der Ringe lebendig werden zu lassen. Und es wächst an Qualität mit zunehmender Anzahl gespielter Partien (bei mir stehen derzeit 5 zu Buche). Schwer zu sagen, wie hoch der Wiederspielwert auf Dauer sein könnte, aber es gefällt mir tatsächlich immer besser. Übrigens ist es enorm hilfreich, wenn man bei den unterschiedlichen Völkern die Basen der Figuren in jeweils einheitlichen Farben bemalt. Die Wahrnehmung und Handhabung wird so spürbar erleichtert. Die Farbwahl der Figuren und deren schlechte Unterscheidbarkeit ist das einzige, was mir an konkreter Kritik zu diesem Spiel einfällt.


    #CO2 #Ringkrieg


    ----------------------
    * Ist nicht von mir, das Wortspiel, aber ist echt gut, gell?

    Soziale Medien fügen Ihnen und den Menschen in Ihrer Umgebung erheblichen Schaden zu.

  • Dabei habe ich das Spiel nach rund drei Stunden (zu dritt) sogar mit großem Vorsprung gewonnen. Kanban scheiterte vor rund 1,5 Jahren ähnlich schlimm. Ich möchte jedenfalls auf absehbare Zeit kein Spiel von Lacerda mehr mitspielen.

    Schön. Noch jemand, der Lacerda-Spiel klar gewinnt und sie trotzdem nicht in den Himmel lobt. Ich fühle mich eins mit dir. Ich würde seine Spiele trotzdem nicht ganz so negativ sehen und außerdem würde mich deine Meinung zu "The Gallerist" interessieren, falls du es kennst. Ist mir vom Spieldesign her deutlich zu viel "zuschmeißen mit Boni hier, Boni da", aber es ist zumindest ein stückweit fokussierter als die meisten anderen Spiele von ihm und von daher auch irgendwo zurecht das höchstbewerteste Spiel von ihm bei BGG. Auch wenn da natürlich der übliche Mechanismus zuschlägt, dass ein hoher Preis zuverlässig dafür sorgt, dass überwiegend erklärte Fans des Autors/Verlages das Spiel bewertet haben.

  • Was soll man sagen: Die graue Steinzeit bleibt eine zeitlose Blaupause wie Worker Placement ohne Gedöns und Verkomplizierung Spaß machen kann kann. Danach hat Brunnhofer es wohl aufgegeben besser zu sein als seine Autoren, um diese nicht zu frustrieren.

    Naja den guten Bernd muss eben die Muße küssen. Pantheon ist übrigens auch noch ein "neuzeitliches Spiel" von ihm. Aber wir haben ja auch jede menge Bernd in fast allen anderen HiG Spielen drin



    Weiß man da ob es eine deutsche Auflage geben soll?

    Bei Gold West würde ich wenn dann auf Frosted Games tippen, aber die frage ist ob sich der Aufwand für 5,000 - 10.000 Stück lohnt. HiG hatte es auch für die Lokalisierung (noch bevor der Kickstarter ausgeliefert wurde) und hat sich dagegen entschieden. Bei Scoville und Harbor war es genauso

    Ich gebe hier, auch wenn ich es im Text nicht explizit erwähne, immer meine persönliche Meinung wieder.

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  • Okay, dann war es eine Preproduction copy(Artwork und Material final, das klassische "leichte" Chinaholz) mit der wir testeten (und die sich jetzt bei mir befindet). Sorry ich war da nicht sicher und habe es nciht entsprechend überprüft gehabt

    Ich gebe hier, auch wenn ich es im Text nicht explizit erwähne, immer meine persönliche Meinung wieder.

  • nz einfach: Würde ich jetzt aufführen, wie sehr mir das Spiel an diesem Abend missfiel, so kann ich nicht ausschließen, dass meine Mitspieler diese mit vor Zorn weißglühenden Fingern in die Tastatur eingedroschene In-der-Luft-in-1000-Stücke-Zerfetzerei irgendwie persönlich nehmen und mich nie mehr wieder einladen würden! Ich habe selten ein Spiel so wenig gemocht wie dieses.

    :D


    Jau, das gibt's manchmal, geht mir oft mit Stefan Felds Spielen so. Oftmals fürchterlich. Magst Du es denn trotzdem ganz lieb und leise mal andeuten? Ich mag ja die Designs von Lacerda größtenteils sehr gerne (s.o.) und würde da supergerne einfach mal eine andere Deine Brille drauf haben. Ich erzähls auch nicht weiter!

  • [Tasty Minstrel Games]

    Haben die nen Stand in Essen?

    Nein. Immerhin gab es letztes Jahr deren Sachen in sehr geringer Stückzahl irgendwo in Essen zu kaufen. Aber Dollar-MSRP (minimum suggested retail price = in etwa UVP), der in den USA immer bewusst hoch liegt, damit man große Rabatte geben kann, meist 1:1 in Euro umgesetzt. Oder nur unwesentlich besser. Gold West z.B. für einen "Sonderpreis" von 50 EUR. Ist für mich, der familiäre Beziehungen auf die andere Seite vom großen Teich hat, ziemlich uninteressant...



    PS: Und "dieses Chili-Spiel" kann ich extrem empfehlen. Es heißt #Scoville.

  • Nein. Immerhin gab es letztes Jahr deren Sachen in sehr geringer Stückzahl irgendwo in Essen zu kaufen.

    Die Stückzahlen waren sehr unterschiedlich. Gold West waren es wenn ich mich recht erinnere 6 Stück. Von den Kleinen (Schatel in Harbor Größe) waren es schon Dutzende. Klar, aus China einfliegen istr nciht gerade preiswert

    Ich gebe hier, auch wenn ich es im Text nicht explizit erwähne, immer meine persönliche Meinung wieder.

  • Haben uns gerade wieder mal bei #EldritchHorror gnadenlos abwatschen lassen...
    Zu zweit mit vier Ermittlern, ich hatte den Politiker dabei, der eigentlich für eine gewisse Startausrüstung sorgen sollte, aber auch mit 5 Würfeln einfach keine 5er würfeln wollte, und dann bei der ersten Gelegenheit an einem dunklen Pakt sterben musste. Gnä. Meine andere Uschi (die Kultistin) verlor beim ersten Versuch ihren Zauber und erwies sich auch sonst nicht als allzu fähig. Gnä.
    Sie bekam irgendwann wieder einen zweiten Zauber, aber der war nicht gerade das Gelbe vom Ei, für Hinweise war sie zu dumm, Portale schließen war auch nicht so ihres ...Gnä.
    Überhaupt waren meine zwei Chars das halbe Spiel in "Raum und Zeit verloren", sprich: andauernd wieder für anderthalb Runden aus dem Spiel. Gnä.


    Mein Mitspieler schaffte es derweil, ein Mysterium zu lösen. Yeah!
    Dann kam ein Ereignis, das besagte: "Gib ein gelöstes Mysterium wieder auf, oder [unmögliche Bedingung]." Gnä.


    Also waren wir wieder am Start, nur mit einem guten Dutzend Monster auf dem Spielplan, und nur noch drei älteren Zeichen vor Spielverlust.
    Ohne Ausrüstung, angeschlagen und an unpassenden Orten.


    Wenn man in diesem Spiel nicht halbwegs Schnitt würfeln kann (3 Würfel, eine 5 oder 6 dabei), sieht man einfach kein Land. So gar nichts.
    Nicht nur kriegst du die Erfolge nicht, du kriegst auch noch fiese Misserfolge ins Gesicht. Und wieder und wieder und wieder.


    Ich mag den erzählerischen Aspekt des Spiels total gerne, und bin jederzeit wieder dafür zu haben, aber ich würde gerne mal irgendwann eine einzige Partie gewinnen. ;)

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  • Ich versuche neuerdings unseren Spieleabend thematisch zu verpacken - für gestern war das Motto: Dice in Space, dargestellt durch Alien Frontiers, Roll for the Galaxy (RollftG) und Tiny Epic Galaxies (TEG).
    Begonnen wurde mit Alien Frontiers, ein Vertreter der den "Würfeleinsetzmechnismus" neben Kingsburg so richtig in´s rollen brachte. Wenn ich das richtig in Erinnerung habe, wurde damit auch Kickstarter für uns Spieler präsent - mag mich dabei aber auch täuschen...
    Mittlerweile existieren ja jede Menge Erweiterungen dafür, wobei nach meiner Meinung die meisten das ganze nur unnötig aufblähen, ohne wirklich neue Impulse zu setzen (und das von mir, der Erw. meistens haben muss). Demnächst soll es ja eine "Big Box" o.ä. geben in der dann viele (alle?) Erweiterungen enthalten sind.


    Was ich jedoch gut finde, sind die Agendas - Karten die zusätzliche Siegpunkte ermöglichen. Es sind immer 2 verschiedene Möglichkeiten (Ingame, Endgame) beschrieben. Entweder werte ich während des Spiels bei Erfüllung der beschriebenen Voraussetzung oder versuche bei Spielende noch für eine Überraschung zu sorgen. Diese Agendas bringen zusätzliche Würze in´s Spiel und laufen quasi "unsichtbar" mit, produzieren keine Downtime und integrieren sich somit unkompliziert in´s Geschehen.
    Wenn dagegen die Factions dabei sind, kann ein Zug schon mal länger dauern. Hier hat jeder Spieler noch ein eigenes Board mit 2 neuen Einsetzmöglichkeiten, um einen erfolgreichen Zug durchzuführen muss man schon etwas länger schauen/überlegen.


    Davon abgesehen ist Alien Frontiers aber ein grandioses Spiel. Es bietet immer Möglichkeiten seine Würfel unterzubringen - zwar nicht unbedingt was man gern hätte, aber auch nichts sinnloses. Wichtigstes Utensil für eine gelungene Partie sind die Karten mit den AlienTechnologien. Darüber kann viel an Manipulation der Würfel zu seinem Gunsten manipuliert werden, so das man wesentlich beweglicher wird - analog zu den Developments bei RollftG. Schönes Detail sind auch die dynamischen Siegpunkte, erlange ich die Kontolle über ein Gebiet erhalte ich 1 SP, verliere ich diese wieder, wird 1 SP abgezogen. Eine schöne und enge Partie endete mit einem 9,8,7,4 Punktestand für mich ^^ .



    Leider wollten meine werten Mitstreiter keine weitere Schmach erleiden und schlossen im Anschluss RollftG aus (alle spielen mit und einer gewinnt immer :D ). Auch TEG förderte keine Jubelstürme zu Tage, so das wir uns mit Family Business ein paar Kugeln um die Ohren hauten. Wie von mir vermutet, wurde meine Gang bevorzugt an die Wand gestellt. Wenn dann keine Abwehrkarten vorhanden sind, leert sich der eigene Mob recht schnell. Nun ja, mir war klar wie das laufen würde und stellte mich dem unvermeidlichen...


    Ein Batman Love Letter für die restliche halbe Stunde. Dreimal in der jeweils ersten Runde nach "Poison Ivy" gefragt, und sie dann auch immer zu haben ist schon frustierend - über den Rest decke ich mal den Mantel des Schweigens :sniff:


    #AlienFrontiers #FamilyBusiness #BatmanLoverLetter

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  • [Alien Frontiers]

    Wenn ich das richtig in Erinnerung habe, wurde damit auch Kickstarter für uns Spieler präsent

    So habe ich das auch in Erinnerung. Alien Frontiers war der Anfang, Eminent Domain war auch noch recht früh bei Kickstarter, und dann wurde es immer mehr bis zu den heute üblichen 200+ parallel laufenden Crowdfunding-Kampagnen für Spiele, bei denen kaum jemand mehr den Durchblick behalten kann.


    Mittlerweile existieren ja jede Menge Erweiterungen dafür, wobei nach meiner Meinung die meisten das ganze nur unnötig aufblähen

    Die Agendakarten, die mit der ersten Erweiterung (Factions) kamen, werten das Spiel auch für mich deutlich auf. Die Factions selbst, naja, ist halt ein Fall von "variable player powers" und als solches nur dann nötig, wenn man das Grundspiel sehr gut kennt und sich daran satt gespielt hat. Sicher nicht essentiell. Den ganzen Rest danach, insbesondere die zig Sets von einer Handvoll Karten für jeweils 5-10 Dollar, das kann man sich auf jeden Fall schenken. Zumal bei einem Zumüllen des Alien Technology Kartenstapels mit allerlei Erweiterungskrempel die für das Spieldesign eigentlich wichtigen Karten zu den drei Feldgeneratoren immer mehr untergehen.


    Davon abgesehen ist Alien Frontiers aber ein grandioses Spiel.

    Für "grandios" fehlt mir die Eignung für einen größeren Bereich von Spielerzahlen. Zu zweit funktioniert's nur mit Varianten halbwegs gut, weil mit dem "Raider's Outpost" ein Mechanismus drin ist, der darauf zielt, dem Führenden gemeinsam eine reinzuwürgen, und das klappt zu zweit nun mal nicht. Am oberen Ende der offiziellen Spielerzahl (4/5/6 je nach Erweiterungen) wird's allzu schnell seeeeehr AP-anfällig. Weil man alle seine Würfel hintereinander setzt, ist man bei grübelnden Mitspielern auch schnell mal eine halbe Stunde aus dem Spiel draußen. Ein solches Design ist nicht mehr ganz zeitgemäß. Aber zu dritt oder zu viert ist Alien Frontiers ein wirklich schönes Spiel.

  • Bin ein paar Tage mit einer Gruppe in den Niederlanden (Nordbrabant) gewesen;
    Es gab zunächst für uns nicht allzu viel Zeit für Spiele, höchstens mal Wizard oder Saboteur, Phase 10...


    Nach nem Trip nach Eindhoven, wo ich mir meinen Brettspiel-Laden-Fix geholt habe, gings dann besser. (Jolie Spellen, sehr zu empfehlen). Ich hätte vorher nie gedacht, dass so viele Spiele lokalisiert sind für Niederländer/Belgier. Habe mir zuvor schon mal Smallworld und Flash Point krams gekauft in Holland (auf niederländisch), aber da gab es wirklich fast alles an Euros auf niederländisch.


    Haben uns dort Munchkin - Adventure Time gekauft und danach gespielt; gefällt uns sehr gut, ich persönlich bin des Munchkins etwas überdrüssig, da war das eine schöne Abwechslung, mal so ein Theme drüber zu haben. Aber wir lieben auch Adventure Times...
    Die Schachtelgrößen der englischsprachigen Munchkin Sachen - und deren Inlets - sind irgendwie richtig schlecht.
    Außerdem konnten wir nicht vorbei an Risk - Godstorm für n Zwanni; Die Verpackung hatte son schönes Klotz-Gewicht..
    Vorher nichts von gehört, aber auch noch nicht gespielt.


    Außerdem hatte ich Innovation von Schwerkraft eingepackt, weil ich irgendwie dachte das wäre ein gutes kurzes Spiel für zwischendurch. Uns wurde schnell klar, dass man doch ne gute Stunde dran sitzt. Hat aber nicht weiter geschadet; dieses Zivilisationsspiel wird demnächst öfter gespielt werden.
    In dem oben genannten Laden habe ich auch die Erweiterung Echoes of the Past gesehen, in selber Aufmachung wie die Schwerkraft-Version mit dieser Magnet-Klappbox. Da wäre ja mal interessant zu erfahren, ob das auch noch bei Schwerkraft landet..


    Ja was sonst... Jungle Speed, Love Letter,.... ja das wars fürchte ich


    Achja: Codenames haben wir an jugendlichen Testsubjekten ausprobiert. Das hat tatsächlich gut funktioniert, und auch den meisten gefallen. Mich reizt da aber am meisten, innerhalb einer Sanduhr einen sehr guten Begriffe zu finden um möglichst viele Karten einzusacken (und dabei möglichst witzig zu sein, haha)

    Cardboard Games Master Race

    Einmal editiert, zuletzt von Exhibitchee ()

  • Außerdem hatte ich Innovation von Schwerkraft eingepackt, weil ich irgendwie dachte das wäre ein gutes kurzes Spiel für zwischendurch. Uns wurde schnell klar, dass man doch ne gute Stunde dran sitzt.

    Uns auch das ist schon recht kurz. Da du nicht geschrieben hast, mit wievielen Leuten du das gespielt hast, hier noch ein Tip von mir:
    Zu viert funktioniert die Teamvariante (2 vs. 2) ganz hervorragend und nimmt dem ganzen das "chaotische". Idealerweise kümmert sich dann einer um die Punkte, der andere fungiert als Störer für die anderen beiden.

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  • Aber zu dritt oder zu viert ist Alien Frontiers ein wirklich schönes Spiel.

    Genau, allerdings würde ich auch nie auf die Idee kommen AF zu zweit spielen zu wollen. Da gibt´s wesentlich besseres...


    ...die für das Spieldesign eigentlich wichtigen Karten zu den drei Feldgeneratoren immer mehr untergehen.

    Auch ohne Erw. finden die Generatoren bei uns recht wenig Beachtung. Der Nutzen der Karten wird üblicherweise als höher eingeschätzt als diese dann abwerfen zu müssen.
    Ein im letzten Zug platziertes Positronenfeld für 1 SP kann schon entscheidend sein (s.o.) :whistling: .

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  • Ich halte das "Verdünnen" des Decks durch die Zusatzerweiterungen sogar für einen Vorteil, da - nur mit den Basiskarten spielend - die Lebensdauer eines Generators auf einem Feld beschränkt war. Mit den vielen neuen Karten kann man davon ausgehen, dass man etwas länger davon einen Nutzen zieht.

  • Oha, der "Norditaliener" schaut mal wieder vorbei 8)) .
    Mit "ausdünnnen" meinst du ein mehr an Karten, oder? Hast du einige Beispiele für gute/neue Karten? Den Space Crane oder Mind Control Helm habe ich, evtl. sollte man sich doch mal eine Erw. gönnen...

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  • Oha, der "Norditaliener" schaut mal wieder vorbei .
    Mit "ausdünnnen" meinst du ein mehr an Karten, oder? Hast du einige Beispiele für gute/neue Karten? Den Space Crane oder Mind Control Helm habe ich, evtl. sollte man sich doch mal eine Erw. gönnen...

    Ganz selten, aber doch :rolleyes:


    Ja, mehr Karten. Dann Dir aber nicht sagen, welche, da ich immer alles zusammengemischt hab - aber viele neue Karten kommen über die von Metal Pirates erwähnten ("zumüllen") Expansion Packs:
    BoardGameGeek | Gaming Unplugged Since 2000


    Wobei auch die Outer Belt Erweiterungen eine Menge an schönen neuen Karten brachte, die das Deck so "zumüllen", dass es sich wirklich auszahlt, Generatoren zu bauen ...

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  • Eine Partie "Imperial Settlers" zu zweit war eine sehr ernüchternde Erfahrung, bei der ich nichtsahnend (hab das Spiel selber nicht) die Römer gewählt habe und gnadenlos von den Barbaren niedergemacht, zerstückelt und gedemütigt wurde.
    Wieder mal ein Beweis für mich, dass assymetrische Fraktionen für eine gute Spielbalance äußerst schwer hinzukriegen sind.
    Spaß hat's jedenfalls nicht gemacht.
    Da hat am nächsten Tag mein glorreicher Sieg (zu dritt) bei Imhotep einiges gerettet.

  • Gestern Abend kam wieder das aktuell schönste Spiel (für mich zu diesem Zeitpunkt ^^) auf den Tisch: #Scythe!


    Wir waren zu dritt, und gespielt haben mechanical Nordic Kingdoms gegen industrial Republic of Polonia und mein agricultural Saxony Empire.


    Ok, mein Plan war klar: 2x Objectives erfüllen und dann mit 4 militärischen Siegen den Rush-Sieg einfahren! Aaaber... so einfach ist das gar nicht... irgendwie hat man immer zu wenig Power, und Mechs am Anfang sowieso nicht, also habe ich auch erst Mal meine Industrie hoch gefahren. Gut, 4 Mechs werden gebaut - und wenn ich schon dabei bin, weil ich ja auch Power brauche, kann ich die secondary Bottom-Row dort auch gleich mitmachen: Recruit. Auf dem agricultural board belohnt Recruit mit 3 Münzen, ergo 3 Siegpunkten - also das auch noch durchgezogen, was dann darin resultierte, dass ich alle 4 Mechs baute, alle 4 Rekruten holte und mit 2 Objectives und 2 militärischen Siegen auch den Spielsieg einfuhr.
    Dabei blieben wir bis zum Ende im untersten Segment der Popularität. Nur mal ganz kurz lugte ein Spieler darüber hinaus... ;-)


    Ganz hinten blieb der Mitspieler der Nordic Kingdoms - er hat sich auf alle Bereiche verteilt, und nicht nur gezielt bestimmte Aspekte voran getrieben. Ich selbst habe nicht eine Struktur gebaut, habe die beiden Leisten (Power und Popularity) aussen vor gelassen, und auch nur drei Upgrades durchgeführt (um meine Mechs zu verbilligen). Eine Konzentration auf eben die 6 Sterne, die man am Ende des Spiels haben möchte, ist sehr wichtig, finde ich - und damit hat das Spiel auch eine gewisse Richtung.
    Plus das Ausnutzen der Secondary Bottom-Row Actions. Ich habe mehrmals eine Trade oder Produce Action eingeschoben, um die Ressourcen für die Secondaries Bottom-Rows zu haben, denn trotz der zusätzlichen Action für die Ressourcen spart man am Ende mehr, weil man Verbesserungen durchgeführt hat!


    Ein ganz, ganz tolles Spiel!!

  • Mich verwirrt immer ein wenig der Ausdruck "Secondary". Warum nennt Ihr die so? Das sind gleichberechtigte Aktionen (die man am Anfang nur leider idR nicht direkt ausführen kann), die später auch gerne mal als einzige gemacht werden.


    6 Sterne sind zwar nett, aber keine zwingende Bedingung für den Sieg - wenn da ein anderer die Pop-Leiste hochgeht (was grundsätzlich immer zu empfehlen ist), sieht es schnell düster aus.

  • @Parathion Stimmt, Du hast Recht - es sind einfach die "Bottom-Row Actions"... ich denke trotzdem immer, dass es die "Secondaries" sind - vielleicht auch deshalb, weil man mit ihnen immer etwas Limitiertes baut? Also früher oder später nur noch die Münzen dafür springen? (Was auch gut ist)
    Was wäre denn Deiner Meinung nach ein griffiger Name dafür? "Bottom-Row Action" ist irgendwie sperrig...


    Und klar, 6 Sterne sind nicht zwingend für den Sieg - aber die KONTROLLE über das Spielende zu haben, das finde ich schon wichtig. Denn wenn ich mit 2 oder 3 Sternen und vielen Gebieten und einem hohen POP führe - dann machen meine lieben Mitspieler den Sack sicherlich nicht zu! ;-)

  • Eine Partie "Imperial Settlers" zu zweit war eine sehr ernüchternde Erfahrung, bei der ich nichtsahnend (hab das Spiel selber nicht) die Römer gewählt habe und gnadenlos von den Barbaren niedergemacht, zerstückelt und gedemütigt wurde.
    Wieder mal ein Beweis für mich, dass assymetrische Fraktionen für eine gute Spielbalance äußerst schwer hinzukriegen sind.

    HI,


    Verstehe ich es richtig das du mit den Römern haushoch gegen die Barbaren verloren hast und du daraus schliesst das diese beiden Völker extrem "unbalanced" zueinander sind?


    Wie oft hast du schon mit den Römern gegen die Barbaren gespielt? - Wie oft hast du Rom (egal gegen welches Volk) schon gespielt?


    Atti

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