[2016] Great Western Trail

  • Das Ersatzteil kam bei mir gestern an.


    Thygra hat recht, nach einer Runde, in der nur einer das Spiel kennt von "Broken" zu reden ist quatsch. Das hat kaum Aussagewert. Wenn es eine feste Gruppe von Spielern wäre, die nach 1 Jahr zusammen dutzende Partien GWT gespielt hätten, da würde ich hellhörig werden, aber so? Nein. :)

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  • Hier noch ein bisschen ausführlicher als im Wochenbericht.


    So würde ich "Extremstrategie" bei #GreatWesternTrail definieren:
    Es gibt 4 von 11 Wertungsbereiche, in denen mehr als 40 Punkte erzielt werden können (Städte, Bahnhöfe, Gebäude und Rinder). Schaffe ich diese 40+X Punkte, habe ich "extrem" gespielt. Am einfachsten ist das mit Rindern, am schwersten mit Gebäuden.


    Der Sieg ist jedoch keineswegs sicher wenn man eine Extremstrategie spielt. Eine Rinderbaronin hatte einmal 63 Punkte mit ihrer Herde erwirtschaftet und dennoch nicht gewonnen. Generell gilt bei unseren Runden: mit über 100 Punkten kann man um den Sieg mitspielen. Selten reichen auch einmal weniger, meist hat der Sieger zwischen 100-130 erreicht. Maximale Punktzahl war 170 - allerdings mit der Einstiegsvariante, wo man wirklich alles perfekt aufeinander aufbauen kann. Im normalen Spiel (neutrale Gebäude zufällig verteilt und die Spielergebäude ebenfalls zufällig gewählt) war die Maximalpunktzahl 150.


    Das Geheimnis bei GWT sind also die anderen 60-80 Punkte. Diese kommen z. T. aus den anderen 3 "großen" Bereichen, meist jedoch von den anderen. Ein paar Beispiele von unseren Spitzenwerten. Maximale Punktzahl mit
    Gefahrenplättchen 19
    Aufträge 21
    Bahnhofsvorsteher 30
    Personen 16
    Geld 8


    Der Schlüssel sind häufig Gefahrenplättchen und Bahnhofsvorsteher. Mit Gefahrenplättchen schafft man viele Punkte, hält sein Gebäude am Ende der Gefahrenstrecke sauber und legt den Grundstein für Aufträge, welche die anderen Spieler nicht haben wollen. Hat man dann noch das passende Bahnhofsvorsteher Plättchen, das 3 Punkte für je 2 Gefahrenplättchen gibt, sind das jede Menge Punkte und i. d. R. der Sieg.


    Gebäude 4a ist dazu natürlich perfekt. Damit und mit passenden Bahnhofsvorsteher Plättchen und Aufträgen erhält man für 5$ bis 7 Punkte für ein Gefahrenplättchen. Und das jedesmal wenn man ein 4er Gefahrenplättchen mit Gebäude 4a kauft. Man verliert noch nicht einmal einen Spielzug weil man gleich auf ein weiteres Gebäude ziehen kann. Baut man es passend, bringt es auch noch 1-2 Dollar Zoll durch die Mitspieler ein! Kombiniert mit den anderen o. g. Vorteilen ist Gebäude 4a eines der Stärksten im Spiel.
    Man darf es nur nicht in eine Gefahrenzone bauen. Man kann dann schnell in die Bredouille kommen wenn diese Gefahrenzone schnell von den Mitspielern mit Gefahrenplättchen "zugemauert " wird. Dann wird es extrem teuer - und man verliert.


    Die Stärke der Eisenbahner Strategie liegt v. a. daran, dass man sehr sicher die hinteren 3 Bahnhofsvorsteher Plättchen erhält und damit planen kann. Besonders stark ist das Plättchen, das 3 Punkte je 2 Zertifikate gibt. Liegt dieses Plättchen ziemlich hinten und man bekommt noch ein Bahnhofsvorsteher Plättchen mit einem Dauerzertifikat, spielt man so, dass man bei Spielende 12 Punkte für das eine Zertifikat erhält und mind. 6 Punkte für das andere. Dazu noch 35-40 Punkte mit Bahnhöfen und schon hat man die Hälfte der nötigen 100+X Punkte. Als Eisenbahner baut man natürlich immer Gebäude 5a oder 5b - am besten ans Ende einer Gefahrenstrecke.


    Die Stärke der Gebäude Strategie liegt natürlich in der perfekten Nutzung und Platzierung der eigenen 7-10 Gebäude die man baut. Das ist recht anspruchsvoll, macht aber riesig Spaß. Eines unserer spannendsten Spiele endete 101-100-89 für den Maurer gegen den Rinderbaron und einen Eisenbahner, der 1 größeren Fehler machte.
    Was soll ich sagen: einfach ein wunderbares Spiel :-)


    Die Rinderstrategie ist am einfachsten wenn die Gebäude 4b und 2a zur Verfügung stehen und man häufig die Hilfsaktion nutzt mit welcher man 1-2 Karten dauerhaft entfernt. Dann sind 3-4 Lieferungen nach San Francisco möglich. Dazu noch 2-3 Aufträge für San Francisco und man wird schwer zu schlagen sein.


    Übrigens kann man sowohl mit der Gebäude- als auch mit der Eisenbahner Strategie gewinnen wenn man nur ein 3er Rind kauft. Ganz ohne Rinderzukauf habe ich noch niemanden siegen sehen.

    "Wo kämen wir denn hin, wenn alle sagten, wo kämen wir hin, und niemand ginge, um einmal zu schauen, wohin man käme, wenn man ginge!" (Kurt Marti)
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  • Vielen Dank für diese ausgezeichnete Analyse.

    Ich bedanke mich auch für diesen analytischen Erfahrungsbericht.


    Ich erkenne daran, dass noch viel mehr Experimente in GWT möglich sind und ich bisher nur an der Oberfläche des Spiels gekratzt habe. Mein bestes Ergebnis lag, soweit ich mich erinnern kann, bei 98 Punkten bei zufälliger Startaufstellung.


    Peter Eggert meinte aber auch zu mir, dass Ergebnisse über 100 sehr gut sind und er selbst die 100er Marke eher selten kratzt.

  • Also warum auch immer aber bei Great Western Trail war ich selber eigentlich ziemlich enttäuscht über die Strategien. Mag natürlich auch an meinen Spielgruppen liegen. Ich habe in Great Western Trail das Phänomen was andere in First Class mit der Schaffnerstrategie beobachtet haben. Ja, man kann über sehr viele verschiedene Wege Punkte sammeln, aber aus meiner Sicht ist die Eisenbahnerstrategie sehr gut koppelbar mit der Rinderstrategie. Man fokusiert sich auf eins von beiden vielleicht etwas mehr, aber da kommen einfach so viele Punkte zusammen, das man ziemlich sicher um den Sieg mitspielt wenn nicht sogar gewinnt.


    Durch eine gut ausgebaute Eisenbahnstrecke, kriege ich a) massig Punkte durch die Bahnhöfe, b) Sonderplättchen an Bahnhöfen (Bahnhofsvorsteher) c) kann besser meine Rinderherden transportieren und auch dort sehr hoch Punkten. Aus meiner Sicht sind das auf einen Schlag drei sehr große Vorteile. Zusätzlich kann ich mein Tableau sehr gut freispielen. Mit vier Mitspielern haben es Spieler die auf Gebäude gehen schwerer und Gefahrenplättchen räumen eben auch drei andere Spieler weg um ihren Weg freizuhalten.


    Die unterschiedliche Auslage der Gebäude bringt da natürlich Abwechlung und sicher ist die Spieleranzahl wichtig (bei mir sehr oft 4 Spieler) aber in keinem andern Spiel bin ich so dominant. Das ist Schade. In Mombasa hingegen ist es bis zum Schluss, selbst bei Partien mit Anfängern, bei uns spannend. In Great Western Trail ziehen Spieler die ihre Strategie gut planen oft unaufhaltsam davon.

  • Also warum auch immer aber bei Great Western Trail war ich selber eigentlich ziemlich enttäuscht über die Strategien. Mag natürlich auch an meinen Spielgruppen liegen. Ich habe in Great Western Trail das Phänomen was andere in First Class mit der Schaffnerstrategie beobachtet haben. Ja, man kann über sehr viele verschiedene Wege Punkte sammeln, aber aus meiner Sicht ist die Eisenbahnerstrategie sehr gut koppelbar mit der Rinderstrategie. Man fokusiert sich auf eins von beiden vielleicht etwas mehr, aber da kommen einfach so viele Punkte zusammen, das man ziemlich sicher um den Sieg mitspielt wenn nicht sogar gewinnt.


    Durch eine gut ausgebaute Eisenbahnstrecke, kriege ich a) massig Punkte durch die Bahnhöfe, b) Sonderplättchen an Bahnhöfen (Bahnhofsvorsteher) c) kann besser meine Rinderherden transportieren und auch dort sehr hoch Punkten. Aus meiner Sicht sind das auf einen Schlag drei sehr große Vorteile. Zusätzlich kann ich mein Tableau sehr gut freispielen. Mit vier Mitspielern haben es Spieler die auf Gebäude gehen schwerer und Gefahrenplättchen räumen eben auch drei andere Spieler weg um ihren Weg freizuhalten.


    Die unterschiedliche Auslage der Gebäude bringt da natürlich Abwechlung und sicher ist die Spieleranzahl wichtig (bei mir sehr oft 4 Spieler) aber in keinem andern Spiel bin ich so dominant. Das ist Schade. In Mombasa hingegen ist es bis zum Schluss, selbst bei Partien mit Anfängern, bei uns spannend. In Great Western Trail ziehen Spieler die ihre Strategie gut planen oft unaufhaltsam davon.

    Bisher habe ich #GreatWesternTrail knapp 30 mal gespielt. Mit dieser - eher mittelmäßigen - Erfahrung kann ich sagen dass es m. M. nicht möglich ist stark mit Rindern UND mit Bahnhöfen zu Punkten. Nehmen wir an, du fokussierst dich etwas mehr auf Cowboys und versuchst dennoch stark mit Bahnhöfen zu Punkten. Wie soll das gehen? Du brauchst so schnell wie möglich die maximal Anzahl an Cowboys um ein 5er und 1 3er Rind in einem Zug kaufen zu können, bzw. vorher mit 3 Cowboys ein 4er usw. Nur wenn man 6$ für ein 4er, bzw. 6$ für ein 5er Rind bezahlt spielt man eine Cowboy Strategie. Wie soll es da möglich sein gleichzeitig (!!) auch noch auf Ingenieure zu setzen?
    Du müsstest am Arbeitsmarkt möglichst häufig 1 Cowboy UND 1 Ingenieur kaufen. Das ist sicher möglich, die Strategie scheitert dann jedoch entweder daran, dass


    A danach kein Geld mehr da ist um Rinder UND Bahnhöfe zu kaufen oder
    B schlicht und ergreifend zu wenige Cowboys und Ingenieure da sind


    Bei 4 Spielern wird es schwierig viele passende Personen zu bekommen. Meist spielt nur einer auf die Abeiter, die anderen balgen sich um Ingenieure und Cowboys.
    Du schreibst dass man bei dieser Doppelstrategie massig Punkte durch Bahnhöfe bekommt. Ich glaube, dass das nicht möglich ist. Viele Bahnhofspunkte bekommt man nur, wenn man die Strecke bis zum Ende schafft. Das ist nur mit 5-6 Ingenieuren möglich. Und die hast du nicht weil du ja v. a. Cowboys haben möchtest. Hast du doch beides , hast du kein Geld für Rinder/Bahnhöfe.


    Wir haben gestern zu Dritt GWT gespielt --> und wieder gab es eine neue Erkenntnis:
    Die Rollen waren klar verteilt. Spieler 1 suchte sein Glück als Rinderbaron, ich war 2. und wollte es mal mit nur 4 Handarten und versuchen. Das geht m. M. nach nur mit Ingenieuren und vielen Zertifikaten. Spielerin 3 setzte auf Arbeiter und Gebäude. So viel zur Ausgangslage.


    Da zu Beginn kein Cowboy auf dem Arbeitsmarkt lag, kaufte sich S1 ein 3er Rind und lieferte als erster. Damit konnte er den Cowboy aus Kansas auf den Arbeitsmarkt legen und hatte die Erstzugriffsmöglichkeit auf diesen.
    Ich holte mir den Ingenieur und setzte mich mit meiner Lok ab. S3 holte sich den Arbeiter und blieb mit ihrer Lok zurück weil S1 das neutrale Plättchen nutzte mit welchem man für 2$ 2 Zugschritte machen kann.


    Das neutrale Plättchen, das zum Kauf von Gebäuden berechtigt, lag ganz hinten. S3 baute ihr eigenes 1b Gebäude ganz am Anfang der Strecke. Und das war der Killer für S1! Er musste 2$ an S3 bezahlen (im Sumpf lagen schon 3 Gefahrenplättchen) und hatte nun kein Geld mehr für Cowboy UND Rind. Denn die nächsten beiden neutralen Gebäudeplättchen waren Arbeitsmarkt und Rindermarkt. S1 entschied sich für den Cowboy und gegen das Rind. Ein Fehler, der ihn im Nachhinein gesehen frühzeitig aus dem Spiel nahm. S1 brauchte nun viel zu lange um seine Cowboy-Rinder-Maschinerie anzuwerfen.


    Blieben also noch S3 und ich. S3 lieferte bei der ersten Lieferung bewusst nach KC und nahm 6 Minuspunkte in Kauf um mit viel Dollar in Arbeitskräfte, sprich Handwerker, zu investieren. Ich schaffte ebenfalls schnell viele Dollar, indem ich komplett auf Rinderkauf verzichtete und als meine erste schwarze Scheibe die wählte, die mir nochmal 3$ brachte. Damit hatte ich sehr schnell 4 Ingenieure und meine Lok brauste davon. Somit konnte ich die hinteren 3 Bahnhöfe besetzen bei denen man noch Bahnhofsvorsteher einsetzen kann. Das brachte mir 2 Dauerzertifikate und das BahnPlättchn mit dem man sofort ein Gefahrenplättchen entfernen kann. Das nutzte ich um mein Gebäude am Ende der Wüste sauber zu halten.


    Es sah super für mich aus und ich war verwundert wie gut das Spiel ohne Rinderkauf laufen kann. Allerdings bekam ich dann Geldnot. Ich hatte ja 3 Ingenieure zu Bahnhofsvorstehen gemacht. Diese 3 musste ich schnell ersetzen. Und die Ingenieure wurden nun richtig teuer. Dazu kommt noch dass die ersten Bahnhöfe nach der Kurve ebenfalls teuer sind und ich durch Gebäude 4a für 5$ Gefahrenplättchen kaufte weil ich das Bahnhofsvorsteher Plättchen hatte, das 3 Punkte für je 2 Gefahrenplättchen brachte.


    Und dann hatte ich noch ein Problem, das ich nicht auf dem Schirm hatte. Irgendwann waren alle meine Scheiben weg - bis auf die beiden für die man 5$ bezahlen muss um mehr Handkarten zu haben! Diese wollte ich auf keinen Fall freischalten, schon alleine deshalb weil ich kaum Geld hatte. Also musste ich eine Scheibe von einem Bahnhof nehmen für den ich am Ende 2 Siegpunkte bekommen hätte!


    Im Laufe des Spiels hatte ich einige Karten entsorgt und mir dann doch noch zum Ende hin zwei 3er Rinder gekauft. Letzten Endes verpasste ich den hintersten, lukrativsten Bahnhof wegen 1 fehlenden Dollar.


    Am Ende hatte ich 110 Punkte, S3 100 und S1 nur 78. was für ein genialer Abend

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  • @Baseliner


    Mir sind beim Spielen auf Bahnhöfe schon alle Scheiben ausgegangen. Dann nimmt mit einem Mal die Punkeausbeute stark ab und Umschwenken auf was anderes dauert zu lang. Ich schätze daher, dass die Bahnhofsstrategie mit zunehmender Tempoverschleppung der Mitspieler immer schlechter wird. Hab aber leider noch keine Partie erlebt, wo das Verhungern lassen des Bahmhofsspielers konsequent probiert wurde.

  • Erfahrung kann ich sagen dass es m. M. nicht möglich ist stark mit Rindern UND mit Bahnhöfen zu Punkten.

    Stark nicht, darum schrieb ich ja auch, das eine mehr, das andere nimmt man mit. Ich weiß jetzt auch nicht was für dich Stark ist und wo wie breit aufgefächert bei euch die Punkte zustande kommen. In unseren Spielrunden sind die Leute die konsequent auf Gebäude gegangen sind, gerade bei vier Spielern einfach eher untergegangen. Ich persönlich empfinde die Bahnhofstrategie, weil man mit dem Streckenausbau eben auch das Rinderausliefern unterstützt, schon sehr stark. Ich kaufe übrigens nie alle Bahnhöfe, das ist mir in manchen Regionen vom Preisleistungsgefüge zu schlecht. Ich schrieb ja auch es mag an den Spielgruppen liegen...

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  • Leider lagen die neutralen Gebäudeplättchen nicht gut. Der Arbeitsmarkt kam erst nach den beiden Gebäudeplättchen die eine Zugbewegung erlauben. Deshalb erreichte ich den letzten Bahnhof nicht, was mich 19 Punkte und den Sieg kostete.
    [/quote]Ich hab's bisher nur mit der vorgegebenen Aufstellung gespielt.Findest du die zufällige Aufstellung im Allgemeinen (also unabhängig von der Niederlage am Sonntag ^^) besser oder schlechter?
    [/quote]Hallo Peter,
    die vorgegebene Austellung der neutralen Gebäudeplättchen sollte eigentlich nur im allerersten Spiel verwendet werde. Ich glaube, so ähnlich steht das auch in der Anleitung. Es ist wirklich ein ganz anderes Spiel mit zufälliger Aufstellung.


    Gerade wenn der Gebäudekauf und der Arbeitsmarkt hinten im Treck liegen, wird es schwierig viele Punkte zu machen. In der vorgegebenen Aufstellung sind ja gerade diese beiden Gebäude die ersten. Dazu vielleicht noch mal kurz das Beispiel unseres letzten Sonntagsspiels:
    Wenn zuerst die Gebäudeplättchen kommen mit denen ich meine Lok analog der Anzahl meiner Ingenieure ziehen kann, dann nützen mir meine gekauften Ingenieure erst etwas nachdem ich in KC geliefert habe. Ich "verliere" quasi eine Runde, was es natürlich viel schwieriger macht den letzten Bahnhof zu erreichen.


    Ich würde außerdem immer mit zufälligen eigenen Gebäudeplättchen spielen. So wie es in der Anleitung steht: alle 10 in die Luft werfen. Die jeweilige Seite zählt dann für alle Spieler. Ganz wichtig ist ob 2a oder 2b, bzw 4a oder 4b verwendet werden. Das sind dann schon wichtige Gebäude für die jeweilige Strategie. Und der Eisenbahner muss auch entsprechend planen, abhängig davon ob 5a oder 5b im Spiel,ist.

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  • Ich habe am Freitag zu Dritt und am Samstag zu Viert endlich mal wieder #GreatWesternTrail gespielt. Das Spiel am Freitag war okay, meine Mitspieler hatten GWT erst 5x gespielt und noch nicht den vollen Durchblick. Sie setzten auf Rinder (natürlich) und ein wenig auf Ingenieure, was auch nicht recht funktionieren wollte. Mir blieben dann jede Menge Handwerker die ich für viele und teure Gebäude nutzte. Mit 105-87-56 war es ein recht einfacher Sieg weil, wie gesagt, meine beiden Mitspieler noch nicht so viel Erfahrung hatten.


    Das Samstagsspiel war jedoch wieder ein Hammer. Unser Vielspielerpärchen, mit denen wir schon letztes Wochenende GWT gespielt hatten, trat wieder an. Und es wurde wieder grandios. 135-132-103-101 zeugen schon davon, dass bei jedem Spieler sehr viel von dem funktioniert hat was sich vorgenommen wurde. Mit einer reinen Gebäude Strategie konnte ich knapp gegen einen ganz starken Eisenbahner gewinnen. Ich hatte nur den Basisingenieur und erzielte dennoch 29 Punkte mit Bahnhöfen. Mir kam zugute dass ich mich zu Beginn an die andere 3 mit meinem Zug ranhängen konnte und somit immer wieder "springen" konnte mit dem Zug. Als die anderen 1 oder mehr Ingenieure hatten blieb ich dran mit der Aktion "zahle 2$ und ziehe 2 Felder mit dem Zug". Zudem suchte ich mir gleich am Anfang einen Auftrag aus mit dem ich 2 Zugschritte machen konnte. Ich hatte schnell Gebäude 10b gebaut mit dem ich 4 Zugschritte, 4$ und 4 Schritte mit dem Viehtreiber machen konnte .


    Meine ersten Gebäude waren 1b und 4a. Das eine mit einer grünen Hand, das andere mit einer schwarzen Hand. Beide Gebäude direkt nebeneinander an der Wüste. Die Wüste hatte schon 3 Gefahrenplättchen, so dass ich doch recht häufig 3$ kassierte, was gerade am Anfang der Partie eine Menge Holz ist. Meine Mitspieler knirschten ganz schön mit den Zähnen beim Bezahlen des Zolls an mich :D Sie unternahmen ware Kunststücke um ja nichts an mich abdrücken zu müssen. Das hatte zur Folge, dass sie bei den folgenden Gebäuden nie Geld hatten - im Gegensatz zu mir.


    Bei der allerersten Lieferung wählte ich Kansas City für 6$ und 6 Minuspunkte. Das Geld investierte ich in mein erstes Rind, ein schönes fettes 4er. Zwei 3er und ein weiteres 4er (wegen meines Auftrages zu Beginn) kamen im Laufe der Partie dazu. Das wären dann insgesamt auch 14 Punkte mit Rindern.


    Insgesamt hatte ich dennoch 8 Punkte durch Städte trotz der 6 Minuspunkte durch die KC Lieferung. Dazu kamen noch 35 Punkte durch Gebäudeplättchen, 16 durch Aufträge und 14 durch Bahnhofsvorsteher. Ich könnte noch mehr über die faszinierende gestrige Partie gestern und dieses herausragende Spiel schreiben. Einfach nur überragend dieses Spiel. thumbsup.png

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  • Hört sich super an! Da hast du jetzt ganu das aufgezählt was ich einige Post vorher meinte - 29 Punkte mit Bahnhöfen. Und 35 durch Gebäude. Wenn man etwas Glück hat und geschickt spielt, kann man mit den Bahnhöfen eben nebenbei sehr gut Punkten. Mir kam das immer recht stark vor. Rinder plus Gebäude z.B. geht glaube ich nicht wirklich.

  • Wir haben Anfang der Woche 2 Partien zu Dritt gespielt. Beim 1. Spiel lieferte ich mit der ersten Lieferung wieder nach KC um mehr Geld zu haben. Ich hatte einen klaren Fokus möglichst viele Aufträge zu schaffen weil ich das entsprechende Bahnhofsvorsteher Plättchen hatte. Das hat gut funktioniert mit 98-77-74.


    Das war dann das 4. Spiel in Folge in welchem der Spieler gewann, der nach KC in der 1. Runde lieferte. Hätte ich nicht so stark eingeschätzt diese 6 zusätzlichen Dollar.


    Also im 2. Spiel gleich wieder nach KC mit starken Fokus auf Gebäude. Lief gut, nur bei der Siegerin noch besser. 111-92-64 war der 2. Platz.

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  • Ich liefere auch in der 1.Runde immer nach KC, einer hat es mal probiert die ersten 2 Runden zu liefern. Der hat es aber nicht geschafft. -12 Punkte ist dann schon sehr viel.
    Dass du 29 Punkte mit Bahnhöfen und nur 1 Basisingenieur erreicht hast, ist sehr beachtlich. Oder hast du da die Stationsmeisterplättchen (wie auch immer die heißen mögen) miteinberechnet? Oder klappte das durch das Gebäude 10b so gut? In der wievielten Runde circa hast du das gebaut? Mit ist aufgefallen, dass wenn man richtig auf Gebäude spielt, doch recht früh ein sehr hohes Gebäude erreichen kann.

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  • Wirklich großartig, mehr davon 8o:S
    Vielleicht hatte er Geburtstag und hat von seiner Frau diese tolle Messgerät erhalten. Wer weiß was er damit noch alles misst.

  • Wirklich großartig, mehr davon

    Um Gottes Willen! Bloß nicht! So viel versammelten Quark hab ich ja selten gelesen!!!



    Vielleicht hatte er Geburtstag und hat von seiner Frau diese tolle Messgerät erhalten. Wer weiß was er damit noch alles misst.

    Uh! Interesting! Jetzt will ich auch so ein Messgerät um Sachen einfach nur messen zu können. Das finde ich super! Für so was bin ich empfänglich!

  • Jetzt habe ich's auch endlich mal gespielt und ich muss sagen, es hat was!
    Die vielfältigen Möglichkeiten haben sich bei mir (und auch den anderen 2 Mitspielern) noch nicht ganz erschlossen, aber was man da für Ansätze erkennen kann ist schon ganz grosses Kino. Bis zur Hälfte des Spiels hatten wir noch ordentlich mit einigen Regelunklarheiten zu kämpfen, aber dann gegen Schluss nahm das Spiel doch noch fahrt auf.
    Ich habe etliche male mein Kartennachziehpech verflucht und habe diese Partie rein als "Lehrnpartie" empfunden. Das Kartnenachziehpech kann einem natürlich in anderen Runden wohl immernoch verfolgen, aber es wurden bis zum Ende des Spiels nur 4 neue Rinder gekauft und so überwiegen halt die ollen Standartviecher.
    Jedenfalls haben wir zu Beginn des Spiels auch die gebauten Gebäude z.T. sinnfrei platziert und die Viecher möglichst schnell nach Kansas gebracht (was sich vor allem in der Wertung zum Schluss mit vielen Minuspunkten niedergeschlagen hat).
    Zum Spielende hätte ich gleich noch ne Partie angehängt, (wenns nicht schon so spät gewesen wär) was eigenlich ein gutes Zeichen ist.
    Die nächste Partie ist schon verabredet und von dem her wird es in unserer Runde bald wieder heissen "Howdy Cowboy!"

    -- Man hört nicht auf zu spielen weil man alt wird. Man wird alt, weil man aufhört zu spielen !--

  • Wie kann man eine Scheibe von einem Bahnhof nehmen? Finde dazu in der Anleitung nichts

    Meine Top 10 spiegeln die Frage wieder was ich momentan am liebsten spielen würde wenn ich ohne Rücksicht aussuchen dürfte.
    1. Mage Wars, ~1000x gespielt/ 2. Wendake, 8x / 3. Great Western Trail, 23x / 4. Maria,12x, Friedrich, 13x / 5. Kemet, 11x / 6. Orleans, 12x / 7. Brass Lancashire, 5x/ 8. Blood Rage, 6x / 9. Steam Baron, 7x / 10. Cosmic Encounter, 82x

  • Der letzte Absatz in der Anleitung . Wenn du alle Scheiben im Laufe des Spiels schon platziert hast und du eine weitere noch platzieren müsstest, musst du eine Scheibe von einem Bahnhof (nicht von einer Stadt ! ) nehmen . Damit verlierst du die SP, die du durch den Bahnhof erhalten hättest.

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  • Der Wochenbeitrag gehört auch hierher denke ich:


    Wir haben endlich mal wieder #GreatWesternTrail zu viert gespielt.


    Es war wieder ein toller Abend. Beim 153-126-106-84 belegte ich den 2. Platz. Der Sieger setzte auf Cowboys (langweilig) und später Ingenieure. Von beiden hatte er am Ende die volle Anzahl. Was er jedoch hervorragend machte war das konsequente Verfolgen einer Strategie. Und die hieß Gefahrenplättchen & Aufträge.


    Mit 22 Spiegpunkten aus Gefahrenplättchen, 25 durch Aufträge und 9 durch das Bahnhofsplättchen das Gefahrenplättchen honoriert, erzielte er über 50 Punkte durch diese Ausrichtung. Und das sogar obwohl das Gebäude, welches den Kauf von Gefahrenplättchen für 5$ erlaubt, gar nicht im Spiel war. Respekt!


    Ich setzte auf Gebäude und Ingenieure. Mit den letzten beiden Zügen konnte ich noch 35 Punkte machen. So einen Endspurt hatte ich noch nie. Und das ging so:
    Nutzung von Gebäude 9a (3 Zugschritte plus Belieferung einer Stadt) um den letzten Bahnhof zu erreichen (9 Punkte). Dann von dort aus in den Bahnhof für 7 Siegpunkte. Nun die 2. Funktion des Gebäudes genutzt um San Francisco zu beliefern (9 SP).
    Im letzten Zug dann Gebäude 10 a genutzt um den Zertifikate Marker nach ganz unten zu setzten und nach KC zu kommen. Dort konnte ich noch die vorletzte Stadt für 10 SP beliefern. Durch Städte machte ich 36 SP obwohl ich die 6 Minuspunkte durch KC hatte (konnte 2x SF beliefern mit nur drei 3er Rindern).


    Wie gesagt, es ging alles auf wie geplant, hab mich ganz toll dabei gefühlt um dann doch noch mit fast 30 SP Differenz zu verlieren. :-(
    War trotzdem klasse. Der Sieger war einfach besser und ich hab wieder was gelernt. Hab ich schon erwähnt dass ich GWT klasse finde? :-)

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  • Ich kopiere meinen Bericht aus dem Wochenblock auch mal hier rein.


    Wir haben gestern zu Dritt #GreatWesternTrail und danach zu Viert #Mombasa gespielt.


    GWT: Meine 33. Partie.
    Da im Arbeitsmarkt nur 3 Handwerker auslagen dachte ich mir, versuche ich einmal ganz schnell auf das höchste Gebäude (10b) zu gehen. Ich konnte es schon in der 3. Runde nutzen. Letztendlich hatte ich 9 Gebäude gebaut und 34 Punkte mit Gebäuden erzielt. Dann noch 27 Punkte über Städte (trotz minus 6 aus Kansas City), 31 Punkte aus Bahnhöfen und sonst noch Kleinkram machte 144 Punkte, was reichte gegen 124 und 106.


    Ein paar Gedanken dazu:
    Die Minus 6 Siegpunkte in Kansas für 6$ sind gut angelegt und lohnen sich fast immer.


    Es ist sehr wichtig schnell nach KC zu kommen um dann am Arbeitsmarkt 2 Personen günstig kaufen zu können.


    Insbesondere die 2 neutralen Gebäude, mit welchen man seine Lok bewegen kann, sollte man in den ersten Runden bleiben lassen wenn man weiß dass man später Ingenieure einstellt. Die ersten beiden Lieferungen von mir gehen fast immer nach KC und Topeka.


    Gefahrenplättchen sind fast immer gut investiertes Kapital. Man bekommt zum Spielende die Siegpunkte, kann Auftragskarten damit erfüllen, die wiederum Vorteile bringen. Diese Vorteile der Auftragskarten werden leicht übersehen. Das sind manchmal nur 2$, Hilfsaktionen oder Karten tauschen. All dies kann sehr nützlich sein. Zudem umläuft man damit leichter die "Handgebäude" der Gegner oder man hält seinen eigenen Weg zum eigenen Gebäude am Ende einer Gefahrenzone frei.


    Extrem stark ist es die 4. Person von einer Sorte, welche eine Zusatzaktion bringt (Gefahrenplättchen, verbilligter Gebäudebau, Person billiger einstellen), als Bahnhofsvorsteher einzusetzen. Damit kann diese Sonderfunktion nochmal genutzt werden. Das sollte unbedingt versucht werden!

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    Top 12:
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  • Es gibt 2 Promo-Bahnhofsvorsteher-Plättchen
    Great Western Trail: Promo Station Master Tiles | Board Game | BoardGameGeek


    Diese werden mit den anderen 5 Bahnhofsvorsteher Plättchen gemischt und dann 5 von 7 ausgelegt.


    Eines gibt sofort 12$, das andere 2 Dauerzertifikate. Beide bringen keine Siegpunkte bei Spielende. Sehr interessante Plättchen.


    Die würde ich gerne haben, gibts aber anscheinend nirgends käuflich zu erwerben :-(

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  • Was ich gelesen habe sollten sie erst zu einem späteren Zeitpunkt ausgeliefert werden. Irgendwelche Holländischen Händler haben sich aber da geirrt und sie schon jetzt beigelegt. Hätte sie auch gerne.

    Meine Top 10 spiegeln die Frage wieder was ich momentan am liebsten spielen würde wenn ich ohne Rücksicht aussuchen dürfte.
    1. Mage Wars, ~1000x gespielt/ 2. Wendake, 8x / 3. Great Western Trail, 23x / 4. Maria,12x, Friedrich, 13x / 5. Kemet, 11x / 6. Orleans, 12x / 7. Brass Lancashire, 5x/ 8. Blood Rage, 6x / 9. Steam Baron, 7x / 10. Cosmic Encounter, 82x

  • Es ist möglich die Plättchen jetzt schon zu bekommen, dort einfach diesen Anweisungen hier, so bin ich da auch rangekommen!


    tl;dr


    Einfach beim Plato Magazin 'ne alte Ausgabe bestellen und in den Bemerkungen zur Bestellung schreiben das man gerne die GWT Promo dazu hätte. Ich hab auch die Promo für Colt Expressdazu bekommen, die verschicken also auch mehrere auf Wunsch.
    Mich hat das ganze inkl. Versand 6,55€ gekostet (hab 'ne Ausgabe von 2005 bestellt).

  • Das wage ich zu bezweifeln. Bei den bisherigen DSP-Gewinnern waren schon kurz nach Erscheinen Lobeshymnen von zig unterschiedlichen Personen und Gruppen zu hören, darunter immer auch von Schreibern (in Foren, Blogs, was-auch-immer), wo man aufgemerkt hat und sich gesagt hat: "Oha, der X empfiehlt das Spiel? Das ist doch eigentlich nicht 100%-ig seine Wellenlänge!". Das sehe ich bei GWT so nicht.

    Wir haben gestern mal wieder über den Dt. Spielepreis Gewinner 2017 diskutiert. Ich glaube immer noch, dass es GWT oder Terraforming Mars wird. Die Kritikpunkte von @MetalPirate kann ich nicht sehen um GWT gedanklich aus dem Rennen zu nehmen. In der Zwischenzeit ist auch kein anderes Spiel aufgetaucht das ich vor den genannten Spielen sehe.


    Was die Lobeshymnen angeht, so haben mittlerweile beide Spiele im Netz sehr gute Kritiken erhalten. Wird spannend;-)

    "Wo kämen wir denn hin, wenn alle sagten, wo kämen wir hin, und niemand ginge, um einmal zu schauen, wohin man käme, wenn man ginge!" (Kurt Marti)
    Top 12:
    1 Gaia Project — 2 Mombasa — 3 Blackout — 4 Nippon — 5 Teotihuacan — 6 Auf den Spuren von MP

    7 Lorenzo — 8 Tzolkin — 9 Orleans — 10 Bora Bora — 11 Trajan — 12 Concordia

  • Wir haben gestern mal wieder über den Dt. Spielepreis Gewinner 2017 diskutiert. Ich glaube immer noch, dass es GWT oder Terraforming Mars wird. Die Kritikpunkte von @MetalPirate kann ich nicht sehen um GWT gedanklich aus dem Rennen zu nehmen. In der Zwischenzeit ist auch kein anderes Spiel aufgetaucht das ich vor den genannten Spielen sehe.Was die Lobeshymnen angeht, so haben mittlerweile beide Spiele im Netz sehr gute Kritiken erhalten. Wird spannend;-)

    Beim Birkenau-Spielewochende waren wir gut 40 Vielspieler vor Ort. Terraforming Mars wurde zeitweise an drei Tischen zeitgleich gespielt und war gezählt mehr als fünffach eingepackt worden. Great Western Trail habe ich an den vier Tagen nur ein einziges Mal gesehen. Beides in ihrem Genre herausragende Spiele, nur während es im GWT-Eurogame-Genre viele Spiele dieser Art gibt, hat Terraforming Mars als eher thematisches Eurogame irgendeine Nische gefüllt, die bisher wenig besetzt war.

  • Wenn @Baseliner einen acht Monate alten Beitrag von mir zitiert, dann will ich auch mal sagen, dass ich die Chancen von GWT mittlerweile höher sehe als damals. Auch weil neben bzw nach GWT und Terraforming Mars nicht soooo viele tolle Spiele erschienen sind, und GWT ist definitiv ein klar überdurchschnittlich gutes Spiel, d.h. Top-3 beim DSP wäre absolut verdient.


    Dennoch bleibe ich bei meiner grundsätzlichen Bemerkung, dass die "Überspiele" auch dadurch zu erkennen sind, dass sie überraschenderweise Leuten gefallen, denen sie "eigentlich nicht gefallen dürften". GWT gefällt halt denen, die auch schon Mombasa mochten, und wegen der Bekanntheit von Alexander Pfister ist dann sowas wie GWT auch von Anfang an populär -- in der entsprechenden Zielgruppe, aber nicht unbedingt darüber hinaus.

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  • Nach meiner 12ten Partie GWT habe ich heute die Regeln mal selbst gelesen und einige, kleinere Sachen entdeckt, welche in unserer Runde falsch oder ungenau erklärt wurden.
    Nichts ernsthaftes aber die Tage mag ich das Spiel doch mal "korrekt" spielen.
    Nach der Lektüre ist soweit alles klar für mich. Nur über eine Passage bin ich gestolpert (Gebäude 9a):




    Zitat

    Falls dadruch Lieferaktionen ausgelöst werden, führe diese ganz normal durch. Transportkosten fallen aber nicht an!

    Die Ortsaktion ist soweit klar:
    - Lok mindestens 1 Feld rückwärts ziehen
    - Stadtwappen mit Lieferwert wählen, welcher maxima so hoch ist wie die Anzahl der zurückgezogenen Felder und belegen /Alternativ eventuell Bahnhof belegen
    - Schritte 1-5 der Lieferung aber nicht ausführen. Kein Geld kassieren


    Wann aber tritt die obenan zitierte Situation ein?

  • Da im Arbeitsmarkt nur 3 Handwerker auslagen dachte ich mir, versuche ich einmal ganz schnell auf das höchste Gebäude (10b) zu gehen. Ich konnte es schon in der 3. Runde nutzen.

    Hier bin ich gerade drüber gestolpert. Kannst Du evtl. kurz ausführen, wie Du das geschafft hast?


    Hast Du dann 2x je 2 Handwerker pro Runde gekauft, was je 12-14 Geld kostet, und noch die Baukosten (ok, sicher 1-2x billiger gebaut über die Bonusaktion für den 4. und ggf. 6. Handwerker, der aber auch wieder mind. 6 kostet)?

  • Hier bin ich gerade drüber gestolpert. Kannst Du evtl. kurz ausführen, wie Du das geschafft hast?
    Hast Du dann 2x je 2 Handwerker pro Runde gekauft, was je 12-14 Geld kostet, und noch die Baukosten (ok, sicher 1-2x billiger gebaut über die Bonusaktion für den 4. und ggf. 6. Handwerker, der aber auch wieder mind. 6 kostet)?

    Hallo @Parathion,
    das geht einfacher als du vielleicht annimmst. Es muss nur der Arbeitsmarkt VOR dem Gebäudebauplättchen liegen. Dann gehts ganz simpel und ohne viel Personal:
    1. Runde: Einen Handwerker anwerben und z. B. Gebäude 2a bauen (benötigt 2 Handwerker)
    2. Runde: Einen weiteren Handwerker anwerben und z. B. Gebäude 7a bauen - 2a wird überbaut wofür man 3 Handwerker braucht.
    3. Runde: Es muss jetzt nicht mal unbedingt ein Handwerker zum Team stoßen weil man nur 3 Handwerker braucht um Gebäude 10b auf 7a zu bauen. Heuerst du jedoch einen 3. Handwerker an (im Team hast du jetzt 4 Handwerker) und hast 10$ kannst du die Gebäude 10b und sogar noch 6a oder 6b bauen, was sehr stark ist. Ein 6er Gebäude kann man mit 4$ durch die Zusatzaktion bauen welche durch die Anwerbung des 3. Handwerkers möglich wird.


    Du siehst, alles kein Hexenwerk wenn die neutralen Gebäude richtig liegen und die passenden Arbeiter verfügbar sind. Wie bei vielen anderen Spielen "liest " man das Tableau zuerst und spielt dann los. Dieses "Spiel vor dem Spiel" liebe ich.

    "Wo kämen wir denn hin, wenn alle sagten, wo kämen wir hin, und niemand ginge, um einmal zu schauen, wohin man käme, wenn man ginge!" (Kurt Marti)
    Top 12:
    1 Gaia Project — 2 Mombasa — 3 Blackout — 4 Nippon — 5 Teotihuacan — 6 Auf den Spuren von MP

    7 Lorenzo — 8 Tzolkin — 9 Orleans — 10 Bora Bora — 11 Trajan — 12 Concordia

  • Ein erster Blick auf die Erweiterung bei cliquenabend.

    Gespannt bin ich obwohl mir die letzten Erweiterungen wo es ein zusätzliches Tablett gab nicht so gefallen haben. (Marco Polo, Isle of skye)

    Meine Top 10 spiegeln die Frage wieder was ich momentan am liebsten spielen würde wenn ich ohne Rücksicht aussuchen dürfte.
    1. Mage Wars, ~1000x gespielt/ 2. Wendake, 8x / 3. Great Western Trail, 23x / 4. Maria,12x, Friedrich, 13x / 5. Kemet, 11x / 6. Orleans, 12x / 7. Brass Lancashire, 5x/ 8. Blood Rage, 6x / 9. Steam Baron, 7x / 10. Cosmic Encounter, 82x

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