(Hör)Bücher - Was muss man gehört/gelesen haben?

  • Dorian Hunter als Hörspiel ist großartig, vor allem der erste Azmodi-Zyklus. Unter den Hörspielen das beste, was es gibt, da lommt produktionstechnisch nichts ran. Das ist so gut gemacht, dass es ohne Erzähler auskommt und vieles nur über das Sounddesign “erklärt“.


    Auch gut war Offenbarung 23 (bis zur Auflösung bei ca. Folge 25).

    Jetzt ist die neue Folge draußen und da die immer im 3-4 Monatsrhythmus kommen, höre ich mir zuvor die letzten 2-3 Folgen nochmal an, weil die teilweise zeitliche Überschneidungen haben oder Fragen aufwerfen, die erst später geklärt werden. Einfach fantastisch! Es gibt nicht's was so gut produziert ist wie Dorian Hunter. Eine absolute Hörspiel-Referenz!


    An Hörbüchern ist noch auf meiner Empfehlensliste:


    - Alle Monster Hunter International-Teile (Aktuell glaube ich 5)

    - Die Jahrhunder-Trilogie von Ken Follett (Sturz der Titanen, Winter der Welt und Kinder der Freiheit). Der beste Geschichtsunterricht (über das 20. Jahrhundert), den ich je hatte! Unglaublich mitreißend und lehrreich zugleich

    - Ich bin dann mal weg von Hape himself. Mein meistgehörtestes Hörbuch, weil es einfach gute Laune macht.

    - Monster 1983 - kommt qualitativ direkt hinter Dorian Hunter, ist aber dennoch ne Liga drunter



    - Die anderen Audible-Produktionen (2x Aliens und 1x Akte X) kann ich dagegen nicht empfehlen. Das ist fast wie Bibi Blocksberg.

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  • Meinst du dieses hier: ? Gibt ja inzwischen mehr als ein Hörbuch davon... Und danke auch an alle anderen mit ihren tollen Empfehlungen!

  • Mein Lieblingshörbuch ist Gut gegen Nordwind weil es einfach literarisch brilliant, modern und mitreißend ist. Es handelt sich hier um eine sehr moderne und sprachlich herausragende Liebesgeschichte bei der die beiden Hauptakteure per E-Mail kommunizieren. Liebesgeschichten sind eigentlich nicht so mein Ding, aber diese hier ist furchtbar genial! Gelesen von Andrea Sawatzki und Christian Berkel, die im RL verheiratet sind und deren Stimmen eine perfekte Besetzung darstellen. Ich habe es mehrere Male gehört und es ist immer wieder gut. Wem das nicht genug ist kann dann mit der Fortsetzung Alle sieben Wellen fortfahren...


    Ich habe übrigens am 11.03.2009 einen Erfahrungsbericht auf ciao.de zu Gut gegen Nordwind geschrieben --> Gut_gegen_Nordwind_Glattauer_Daniel_Audio_CD__Test_8491396

  • Wo der Thread gerade nochmal aufgekommen ist:


    Ich muss sagen, dass mir die Jahrhundertsaga von Follet nicht besonders geeignet für einen 12-13 Jährigen erscheint. Thematisch ist es interessant, keine Frage. Der Zuhörer nimmt bestimmt auch das ein oder andere Detail aus den Hörbüchern mit, da darin der Verlauf des Krieges auf den Seiten von Amerikanern/Briten/Deutschen/Russen beschrieben wird. Es ist spannend, wie hier die Stimmung der Zeit eingefangen wurde und die Einzelschicksale lassen einen die Gräuel des Krieges nachempfinden, auch wenn hier keine Schlachten in all ihrer Brutalität beschrieben werden oder der Holokaust in seiner Graumsamkeit. Diese Themen werden angerissen, bleiben also nicht unerwähnt.

    Das ist auch nichts, was ich einem 13 Jährigen nicht zutrauen würde, aber ich muss sagen, dass Sexualität in den Büchern schon einen beachtlichen Teil einnimmt. Für mich ist das kein Problem, es wird aber nicht jeder Elternteil wollen, dass sein Kind solche Passagen hört. Es wird nie ausufernd, aber es wird hier explizit angesprochen und kann dem ein oder anderen zu weit gehen. Wen das nicht stört, der findet vor allem eines: eine wirklich gelungene Triologie. So begleitet man Personen oder Familien im Laufe des letzten Jahrhunderts. Die Charaktere sind toll geschrieben, ihr Handeln ist nachvollziehbar und man kann sich gut mit ihnen identifizieren. Die Geschichte ist nicht nur fiktion, sie bezieht beruht auf unserer nahen Vergangenheit, ist immer unterhaltend und an vielen Stellen richtig fesselnd. Ich finde nur, dass man sich bewusst sein sollte, dass der Anspruch des Buches schon über einem Jugendbuch anzusiedeln ist und die Thematik sich auch eher an Erwachsene richtet oder eben Jugendliche, die reif genug sind für solch einen Epos.

  • Mir gefiel echt gut so ein Jugendbuch:

    Die Welt, wie wir sie kannten von Susan Beth Pfeffer. Wär imho für einen emotionalen Jugendlichen direkt starker Tobak. Wobei der Teil ok ist - der 2. Bank mit New York war da bedrückender.

    Kurz: Naturereignis führt zu Endzeitszenario. Überleben im Unwirtlichen und verloren gegangener Infrastruktur.


    War spannend und so, dass man es gut "einfach mithören" konnte.

    Bei manchen Hörbüchern steig ich nämlich schnell aus, weil ich schwer zu 100% fokussiert bleibe und den Faden verliere - zurückspulen muss, usw. Das kurz ausschweifende Kopfkino beim Lesen ist bei einem Hörstück halt eher zu disziplinieren.

  • Ich habe mal wieder nach neuem SF-Stoff gesucht und war den sich überschlagenden Kritiken von Leviathan so angetan, dass ich‘s mir ohne weitere Recherche gekauft habe. Erst beim Hören fiel mir auf, dass es sich um die Romanvorlage für „The Expanse“ auf Netflix handelt.

    Die Serie fand ich ziemlich cool, auch wenn einige Charktere und Handlungsabläufe etwas undurchsichtig waren. Nachdem ich jetzt dieses megageile Hörbuch 1/3 gehört habe, hab ich mir die Serie noch einmal komplett von vorne angeschaut !!!!

    Ich kann beides nur wärmstens empfehlen.

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