quality time => down time => Gewichtsreduktion

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  • @Matze
    Topp! Kann ich nur empfehlen! :-)
    Musst halt "Deinen" Weg dafür finden - ich persönlich kam sehr gut damit klar, einfach massiv die Menge dessen, was ich esse, zu reduzieren.
    Und auf Alles an Süßigkeiten und Chips und Co zu verzichten.
    Am Ende des Tages muss halt nur die Energie-Bilanz negativ sein, damit Dein Körper die Reserven angeht... WIE Du das machst, da gibt es viele Möglichkeiten...


    Ach ja, manche kommen mit täglichem Wiegen zur Fortschrittsanalyse gut klar - andere nicht. Ich selbst habe eine Weile einfach eine Tabelle geführt, da spornt dann die Abwärtskurve gleich doppelt zum Abnehmen an! ;-)

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  • So, ich musste einen Moment suchen, habe den Artikel aber gefunden, auf den ich mich beziehe:
    Kann man Disziplin trainieren? - Interview - jetzt.de


    Im Übrigen habe ich für mich festgestellt, dass ich all den Schnäppchen-Angeboten viel besser widerstehen kann.


    Ach ja, und Lebensmittel sind übrigens das Letzte, bei dem ich selbst sparen würde... ich esse sehr gerne sehr gut! ;-)

  • Ok, wenn @Thygra schon umdeutet, wir beim Thema Essen und im Off-Topic sind, fühle ich mich genötigt, Hagen Rether zu verlinken:



    (ab 1:28 geht’s um Essen, die Pointe, welche mir zu Essen immer sofort einfällt, kommt ab 3:31

    )

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  • Ach, den Thread habe ich gerade zufällig wiedergefunden.
    Seitdem ich im Dezember mit Sport begonnen habe, konnte ich mein Gewicht von 98kg auf 90kg senken. In den letzten drei Wochen ist das Training leider ein wenig eingebrochen, so dass ich wieder 1kg dazu gewonnen habe.
    Ursprünglich wollte ich bis Mitte Juni auf 85kg runter sein, das werde ich leider nicht mehr schaffen. Mein mittelfristiges Ziel bleibt bei 80kg.
    An der Ernährung habe ich tatsächlich nichts geändert, einfach nur Sport gemacht.

  • Ich glaube zu viel Veränderung im Ess-Verhalten bringt auch nicht so viel, weil man sich ständig maßregeln muss. Das führt zu Frustration und irgendwann sch***t man drauf und haut richtig rein. Ein Bekannter von mir hat sich von richtig moppelig auf dratig runtertrainiert und -gegessen. Als er dann sein Wunschgewicht hatte, lies der Sport nach und das gesunde Essen auch. Er ist nun nicht wieder da, wo er gestartet ist, aber auf halbem Wege.


    Es sei denn natürlich man ernährt sich nur von McDonalds oder schlimmeren, da sollte man was ändern ;) Ich ließe z.B. Pizza - wer tut das nicht?! - und könnte die jeden Tag essen, aber vielleicht hilft es einfach sich bewusster zu machen, was man isst, statt komplett auf alles zu verzichten. Dann freut man sich auch viel mehr über die Pizza, die man sich verdient hat ;)


    Und Sport im Allgemeinen tut immer gut, und sei es auch nur ein Spaziergang, wenn der Schweinehund zu stark ist. Es klingt zwar immer blöd, aber wenn man sich mal aufgerafft hat, dann kann man irgendwann nicht mehr anders und hinterher geht es einem immer besser. Vielleicht hilft es, sich positiv zu bestärken, z.B. sich mit einem Spieleabend zu belohnen, anstatt sich bei nicht-trainieren durch Diäten abzustrafen nach dem Motto: "Ich habe es heute nicht zum Laufen geschafft, daher gibt's heute Abend nur Salat."

    Top 5 "Heavies" (08/18): 1 Star Wars Rebellion — 2 Fireteam Zero — 3 Trickerion — 4 Imperial Assault — 5 Eldritch Horror

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  • Hi,


    es gibt 2 Möglichkeiten:


    1. Verbrauch erhöhen oder
    2. Zufuhr reduzieren


    beides zusammen ist nichts. Habe mich für Verbrauch erhöhen entschieden. Die nächsten 2 Monate muss ich das Training intensivieren, da fallen noch ein paar Kilo, wobei bei 1,70 und 61 Kg nicht mehr viel zu fallen da ist...(auch wenn ich es gar nicht will Zielgewicht waren 63 kg...) Die Zufuhr besteht schon aus einem Backblech Pizza :D


    Grüße
    Thomas

  • Ich glaube zu viel Veränderung im Ess-Verhalten bringt auch nicht so viel, weil man sich ständig maßregeln muss. Das führt zu Frustration und irgendwann sch***t man drauf und haut richtig rein.

    Veränderung im Essverhalten bringt dann nichts, wenn man keinen Spaß daran hat. Nur wenn man für sich entdeckt, dass z. B. frische Salate auch schmecken können oder dass ein Müsli mit wenig Zucker schmecken kann etc. nur dann kann man seine Essgewohnheiten dauerhaft umstellen. Nur für ein paar Wochen bringt das aber nichts.


    Andere Dinge, zum Beispiel Komplettverzicht auf Schokolade, funktionieren ebenfalls nicht, wenn man generell Schokolade liebt. Da helfen dann nur kleinere Veränderungen, zum Beispiel 6 Tage die Woche ohne Schokolade und an einem festen Tag der Woche (z. B. Samstag oder Mittwoch) ist Schokolade erlaubt. Auf diese Weise schafft man den Verzicht leichter, weil man genau weiß, in ein paar Tagen darf man wieder Schoki naschen.


    Oder man kauft nur abgepackte Schoki (z. B. Merci-Riegel oder Duplo) und erlaubt sich jeden Tag einen Riegel als Nachtisch. Hauptsache nicht zwischendurch, sondern immer nur zu den Hauptmahlzeiten.

    Ich ließe z.B. Pizza - wer tut das nicht?! - und könnte die jeden Tag essen, aber vielleicht hilft es einfach sich bewusster zu machen, was man isst, statt komplett auf alles zu verzichten. Dann freut man sich auch viel mehr über die Pizza, die man sich verdient hat

    Ich habe für mich entdeckt, dass mir Pizza ohne Käse sehr gut schmeckt. Das mag erst mal so klingen, als ginge das gar nicht, aber es geht wirklich! Und damit hat man schon mal einen großen Teil der Kalorien sowie die ungesunden Fette weggelassen.

    André Bronswijk
    Thygra Spiele
    (u. a. für Pegasus Spiele tätig)

  • @Matze Die paar Kilo schaffst du auch noch, nur nicht nachlassen ;) . Als kleiner Tipp von mir: Mach dich nicht zu sehr zum Sklaven deiner Waage und rücke vielleicht ein wenig von terminlichen Zielvorgaben ab, wenn man die - und sei es nur knapp - nämlich verpasst (und das ist bei all den leckeren Verlockungen, die das Leben bereithält, gar nicht so unwahrscheinlich), dann ist das evtl frustrierender, als sich mal ein bißchden einzuschänken.


    Ich glaube zu viel Veränderung im Ess-Verhalten bringt auch nicht so viel, weil man sich ständig maßregeln muss.

    Da muss ich dir etwas widersprechen, auch wenn ich dir in deiner Grundaussage durchaus zustimme: Wenn man sich ständig alles verkneift und allzu sklavisch irgendwelchen Ernährungsregeln nachgeht, führt das nur zu Frustration, weil man das ganze nur noch als Quälerei wahrnimmt. Die Kunst dabei ist es, sich einfach etwas disziplinierter zu verhalten und sich bewußter zu ernähren ohne es persönlich als Zwang zu empfinden. Das allerdings ist nicht immer ganz einfach :( , aber es lohnt sich !! Ich habe in diesem Jahr nach einem Krankenhausaufenthalt zum Jahreswechsel mein Gewicht von 115 Kg auf momentan 96,5 Kg reduziert und das alleine durch Umstellung meiner Ernährungsgewohnheiten, da außer Spaziergängen sportliche Betätigungen noch nicht möglich sind. Und bislang habe ich das alles nicht als Zwang empfunden und eigentlich auch keinen Qualtätsverlust in meinem Leben wahrgenommen - ich hoffe, das bleibt so (toi, toi, toi ;) ) !! (Allerdings bin ich mir auch bewußt, dass ich mich auch etwas mehr bewegen muss, sobald das wieder uneingeschränkt möglich ist, wenn ich den Gewichtsverlust dauerhaft gestalten will.)


    es gibt 2 Möglichkeiten:


    1. Verbrauch erhöhen oder
    2. Zufuhr reduzieren

    Grundsätzlich richtig, aber ich denke man fährt am besten, wenn es gelingt, beide Punkte geeignet miteinander zu verbinden, also 1. Verbrauch moderat nach eigenen Möglichkeiten steigern und 2. Zufuhr etwas bewußter gestalten.... :thumbup:

  • Mal zu der "Verbraucher schaffen"-Aussage: Es gibt doch diese YouTuberin, die auf Pro7 ständig rumhüpft und wie Detlef und Daniel einen eigenen Fitnesskurs im Internet anbietet. Leider fällt mir der Name gerade nicht ein...


    Die hat das gleiche gemacht und sich von ziiiemlich mollig auf Wunschmaß trainiert, durch Kraftsport, statt durch Diät. Vielleicht gibt's da ein paar Tipps zu holen. Ich habs selbst noch nie gesehen, aber klang ganz interessant.

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  • Mal zu der "Verbraucher schaffen"-Aussage: Es gibt doch diese YouTuberin, die auf Pro7 ständig rumhüpft und wie Detlef und Daniel einen eigenen Fitnesskurs im Internet anbietet. Leider fällt mir der Name gerade nicht ein...


    Die hat das gleiche gemacht und sich von ziiiemlich mollig auf Wunschmaß trainiert, durch Kraftsport, statt durch Diät. Vielleicht gibt's da ein paar Tipps zu holen. Ich habs selbst noch nie gesehen, aber klang ganz interessant.

    Du meinst Sophia Thiel.


    Witzigerweise habe ich gestern mit dem 12 Wochen Programm begonnen. :)


    In sich erfindet sie das Rad nicht neu. Um abzunehmen ist ja immer eine Kombination aus Ernährung und Sport sinnig.


    Bei ihrem Programm finde ich es aber gut das man lediglich 3 Mal die Woche zu Hause a 20 Minuten Sport ohne Hilfsmittel macht. Das kriegt man neben Job und 2 kleinen Kindern zu Hause auch noch gut hin.


    Interessant ist auf jeden Fall (wusste ich vorher noch nicht) das man durch Cardio eher schwieriger abnimmt und man stattdessen auf Kraftsport (also Muskeln) gehen sollte.

  • Ich muss Dir, @Maftiosi, auch widersprechen.
    Man kann sein Verhalten und seinen Konsum ändern, wenn man es wirklich möchte. Die Frage ist eben immer: Mache ich es, weil ich es will, oder weil ich mich von aussen gezwungen fühle?
    Eine deutliche Reduktion an süssen Lebensmitteln führt zum Beispiel auch dazu, dass man "süß" intensiver wahrnimmt. Das ist bei mir so passiert - viele Süßigkeiten, die ich früher so gegessen habe, sind mir mittlerweile viel zu süß.
    Am Wochenende (Camping) gab es Grießbrei - ungesüsst. Den habe ich allerdings schon als süß wahrgenommen.
    Bei mir fatal (früher) waren die Softdrinks - Cola und Mezzo Mix allen voran. Auf die verzichte ich aktuell im Alltag komplett, und selten mal auf Feiern trinke ich ein Glas Cola. Meistens ist mir das aber schon zu süß.


    Pizza - ja, ab und an mag ich auch mal eine Pizza, aber ähnlich wie @Thygra habe ich meinen Geschmack an eine Bio-Focaccia gefunden - quasi Pizza, aber ohne massiv Käse, dafür Zwiebeln und ein paar Würfel Feta (ja, eigentlich auch Käse - aber nicht der Pizza-Käse, der sonst drauf ist... ;-) )
    Und Salat sowieso - Salat ist bei uns sehr oft die Hauptmahlzeit! Aber dann eben auch mit Tofu, Kernen, Apfel, Möhre oder Kürbis, also auch gehaltvollen Lebensmitteln.


    Ach ja, was auch toll hilft: Morgens zur Arbeit in den 4. Stock nicht den Aufzug nehmen! ;-)

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  • Ach, was mir bei "Sport" noch einfällt - ich habe gerade mein Fitness-Studio gewechselt.
    Von Kieser zu FitX.
    Ist Kieser so schlecht? Ist FitX als "Fitness-Discounter" so toll?


    Beides: Nein.


    Aber der FitX hat quasi direkt vor meiner Arbeit, auf direktem Wege zu mir nach Hause geöffnet.
    Und bei Fitness-Studios habe ich festgestellt: Lage, Lage und drittens: Lage! sind wichtig.


    Wenn ich erst nach Hause muss von der Arbeit, DANN meine Sportsachen hole und DANN noch mal los muss - dann trainiere ich viel seltener, als wenn ich morgens mein Sportzeug gleich mit zur Arbeit nehme.
    Dann sage ich mir: Ach Mensch! Wenn Du den Kram schon mitgeschleppt hast, dann kannst Du auch noch mal 30 Minuten auf den Crosstrainer!
    Und wenn man erst mal trainiert, dann zieht man doch wieder das volle Programm durch...
    Endorphin-Ausschüttung durch Sport! Yeah!! :thumbsup:

  • OK OK, ich bin bei meiner Aussage schon von einer relativ gesunden Ernährung ausgegangen. Ich hab ja auch geschrieben dass man natürlich keine Erfolge erwarten darf, wenn man nur bei McD futtert. Aber zwanghaft auf alles zu verzichten wird auf dauer einfach nicht funktionieren, weil man sich immer einredet man mache etwas falsch. Das einzige, was daran aber vielleicht falsch ist, ist maximal die Menge. Falsch oder richtig sind in der Ernährung eigentlich auch schwierige Begriffe... Vielleicht sollte man das eher förderlich bzw. hilfreich nennen, wenn man sich auf ein Ziel bezieht.


    Deshalb ist der sog. Cheatday wohl auch so erfolgreich ;)

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    Top 5 "Medium" (08/18): 1 Arkham Horror LCG — 2 Android Netrunner — 3 Star Wars LCG — 4 Cthulhu Wars — 5 La Cosa Nostra

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  • Prinzipiell gibt es 3 gewichtsfördernde Substanzen: Fett, Zucker, Kohlehydrate. Insbesondere die Kombination aus Zucker und Fett gilt als Hauptkriterium für Übergewicht. Bei mir hat die Reduktion dieser beiden Stoffe einen signifikanten Erfolg erbracht, Kohlehydrate nicht nach 17:00 oder 18:00 Uhr (je nachdem wie lange der Abend noch dauert bis zum schlafen) trägt ebenfalls dazu bei. Reduktion bedeutet nicht Verzicht! Deswegen kann man sich ruhig mal 1/2 Stückchen Schoklade o.ä. gönnen. Ein totaler Verzicht hingegen fördert nur die Gier danach, irgendwann verfällt man ihr und nimmt letztendlich das doppelte zu sich.


    Eine Umstellung auf mehrfach ungesättigte Fettsäuren und nicht so viel rotes Fleisch hilft auch dem Cholesterinspiegel. Dazu einfach im Supermarkt die Inhaltsstoffe auf der Verpackung studieren und Alternativen ausprobieren. So bin ich z.B. weg von normaler Salami hin zur vegetarischen Alternative von Rügenwalder. War selber überrascht, wie täuschend ähnlich das "Teufelszeug" schmeckt...
    Von Sport allein nimmt man nicht ab, eine parallele Ernährungsumstellung ist unumgänglich.

    Bitte senden Sie mir Ihre E-Mail doppelt, ich brauche eine für´s Archiv :/

    Einmal editiert, zuletzt von Torlok ()

  • Also mal meine 5 Cents dazu.


    Zum Hintergrund: ich komme vom leistungsorientierten Turnen und habe mit 16 mit Kraftsport begonnen. Nebenher Basketball, Badminton und Volleyball gespielt. Kraftsport dann vor zwei Jahren durch eine Art Calisthenics ersetzt. Vorteil: kann man überall machen.


    Zum Gewichtsthema:
    Ernährung ist rd. 80% des Erfolgs. Achte darauf eine Ernährung zu finden, die für dich keine Belastung darstellt sondern zu dir passt und dauerhaft ok ist.


    Reduziere die Kohlenhydrate deutlich (nicht auf 0 wie bei Atkinson, da das zur Unzufriedenheit führt). Iss Kohlenhydrate eher zu Beginn des Tages. Erhöhe die Eiweißzufuhr. Iss regelmäßig, d.h. 3-5 Mal am Tag. Idealerweise nicht deutlich nach 18 Uhr, um den Fettabbau über Nacht voll zu nutzen.


    Trinke ordentlich Wasser, damit dein Körper das Fett verbrennen kann.


    Nur wer vernünftig isst kann abnehmen. Dafür ist keine Diät notwendig.


    Baue Muskeln auf. Muskeln verbrennen Kohlenhydrate und beschleunigen somit den Gewichtsverlust. Das Eiweiss hilft dir dabei, dass du keine Muskelmasse abbaust. Gewichtstraining mit dem eigenen Körpergewicht ist ausreichend. Kardiotraining ist nicht notwendig. Training 2-3 Mal die Woche zu je rd. 30 Minuten ist ausreichend.


    Klimmzüge (am Anfang mit Lex Quinta Bändern als Unterstützung, Liegestütz, Kniebeugen, Dips, ... - also keine isolierenden Übungen sondern welche, die mehrere Muskelgruppen ansprechen >> funktionale Kraft). Ganz wichtig ist das Beintraining, da es sich um große Muskeln handelt, die mehr verbrennen. Bauch und Beine sind Muskeln, die sehr ausdauernd sind. Wähle das Gewicht (Gewichtsweste) so, dass Du rd. 20-30 Kniebeugen schaffst. Wichtig ist die Technik: gerader Rücken (d.h. Kopf in Nacken) und Knie über Fussspitzen. Tief runter gehen und die Bewegung eher langsamer ausführen. Wenn du denkst es geht keiner mehr noch 2-3 Wiederholungen (diese bringen den Muskelaufbau).


    Einen Waschbrettbauch bekommt man übrigens nicht durch Bauchtraining, sondern durch die richtige Ernährung. Ein Fettanteil <12% lässt den Bauch dann so aussehen.


    Bauch und unterer Rücken sind wichtige Core Muskeln zur Entlastung der Wirbelsäule. Tipp für die Schreibtischtäter unter uns.


    Einmal die Woche kannst Du einen Schummeltag einlegen. Wenn Du "sündigst" haue gleich die ganze Schokolade auf einmal rein. Besser als über den Tag verteilt, da du damit sonst den Blutzuckerspiegel Achterbahn fahren lässt und der Körper alles Zeugs für schlechte Zeiten einlagert.


    Dein Körper kommt durch reduzierte Kohlenhydratzufuhr irgendwann an den Punkt, dass er Fett verbrennt statt die Kohlenhydrate zu nutzen. Stichwort: Ketose


    Alkohol möglichst komplett lassen. Gerade der regelmäßige abendliche Wein oder das Bier.

    "We are the unknowns. Lower your shields and surrender your ships. We will add your biological and technological distinctiveness to our own. Your culture will adapt to service us. Resistance is futile."


    Meine Spiele: Klick mich

  • Genau das meine ich :)


    Als ich das Thema Training mal... versierter betrieben habe habe ich gelernt, wie sehr es auf richtige Ernährung ankommt. Sucht euch mal per Faustformel (für Muskelaufbau) eure täglich benötigte Proteinmenge heraus: 1,2 bis 1,7 g pro Kilogramm Körpergewicht. Bei bescheidenen 90kg sind das 108 bis 153g - das mit normaler/durchschnittlicher Ernährung zu erreichen ist ziemlich schwierig, vor allem im Alltag.


    In 100g Babybell Light sind 25g Eiweiß enthalten. Da müsste man jeden Tag eine ganze Tüte von den kleinen Dingern futtern. Jeden Tag. Ich würde das eine Woche lang aushalten, wenn überhaupt. Aber dafür gibt es zum Glück Proteinpulver.


    Ich hab aber die Erfahrung gemacht, dass man automatisch ungesundes Essen aussortiert, wenn man versucht sich nach dieser Faustformel da oben zu richten. Fast wie ein Nebeneffekt ;) Nahrungsmittel mit viel Protein haben in den meisten Fällen auch wenig Fett oder Kohlehydrate. Es gibt aber bestimmt auch Ausnahmen.


    Achtung, nicht eigenes Wissen: Ein bekannter im Fitnessstudio sagte mir sogar mal, dass der Muskelabbau ohne Training auch eher von der Ernährung abhängt. Man sagt ja eigentlich, dass Muskeln sich ganz schnell wieder abbauen, wenn sie nicht regelmäßig beansprucht werden. Laut ihm kann man das nahezu stoppen, sofern der Körper die Muskeln vernünftig versorgen kann. Keine Ahnung ob das stimmt, aber es klang logisch :D

    Top 5 "Heavies" (08/18): 1 Star Wars Rebellion — 2 Fireteam Zero — 3 Trickerion — 4 Imperial Assault — 5 Eldritch Horror

    Top 5 "Medium" (08/18): 1 Arkham Horror LCG — 2 Android Netrunner — 3 Star Wars LCG — 4 Cthulhu Wars — 5 La Cosa Nostra

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    2 Mal editiert, zuletzt von Maftiosi ()

  • Muskeln wachsen über Widerstandstraining. Proteinhaltige Ernährung erhält die Muskulatur.


    Problem bei der Ernährung ist der Arbeitsalltag, der das alles torpediert.

    "We are the unknowns. Lower your shields and surrender your ships. We will add your biological and technological distinctiveness to our own. Your culture will adapt to service us. Resistance is futile."


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  • Und Salat sowieso - Salat ist bei uns sehr oft die Hauptmahlzeit! Aber dann eben auch mit Tofu, Kernen, Apfel, Möhre oder Kürbis, also auch gehaltvollen Lebensmitteln.

    ich fahre da lieber täglich 80 km Rad, und bleibe bei fetter und kalorienreicher Nahrung :D
    -> das "zitierte" wäre nichts für mich...
    wobei man durch Sport Appetit auf andere Lebensmittel entwickelt.


    @HelmutR:
    Verbrauch erhöhen bei gleichzeitiger Reduktion der Nahrung, das ist nicht gut. Klar muss der Verbrauch höher sein als die Zufuhr, aber ich würde nur an einer Schraube drehen. Ist Umstellung genug. Beim Fasten z.B. Ramadan wird sogar der Verbrauch gleichzeitig reduziert statt erhöht. Ist zwar eine radikale Betrachtungsweise, aber zeigt die Richtung.

  • Dazu einfach im Supermarkt die Inhaltsstoffe auf der Verpackung studieren und Alternativen ausprobieren. So bin ich z.B. weg von normaler Salami hin zur vegetarischen Alternative von Rügenwalder. War selber überrascht, wie täuschend ähnlich das "Teufelszeug" schmeckt...

    Da fängt es ja schon an...
    Bei 95% meiner Einkäufe muss ich nix studieren - im Apfel ist Apfel, im Mehl ist Mehl, im Rindfleisch ist Rindfleisch und im Salz ist Salz.
    Bewusste Ernährung fängt für mich schon da an, dass man selbst kocht, und nichts fertiges kauft.
    Das finde ich so erschreckend im konventionellen Handel: die Unmengen an fertigen Gerichten. Bis hin zu Bratkartoffeln aus der Dose!

  • Verbrauch erhöhen bei gleichzeitiger Reduktion der Nahrung, das ist nicht gut

    @JohnyW : Schön klar, aber das habe ich ja auch gar nicht geschrieben ;) , sondern:


    Grundsätzlich richtig, aber ich denke man fährt am besten, wenn es gelingt, beide Punkte geeignet miteinander zu verbinden, also 1. Verbrauch moderat nach eigenen Möglichkeiten steigern und 2. Zufuhr etwas bewußter gestalten...

    Aber ich denke, im grunde sind wir uns da einig !! Z.Z. kann ich nur über die Reduktion gehen, sobald mir wieder mehr Bewegung möglich ist, genehmige ich mir auch wieder die eine oder andere Leckerei mehr, ohne dabei aber die Umstellungen, die ich vorgenommen habe, gänzlich in den Wind zu schießen. Einfach weil sie für mich gut funktionieren und sehr gute Ergebnisse zeigen. Es geht ja nicht - mir zumindest - nur um Gewichtsverlust oder Muskelaufbau, sondern auch um eine allgemeine Verbesserung der Blutwerte (Zu beiden hat mir meine Ärztin neulich per Handschlag gratuliert ^^ ) und des Wohlbefindens (was sich bei vernünftiger Ernährung glücklicherweise recht schnell einstellen kann, solange keine organischen Schädigungen vorliegen)

  • Bewusste Ernährung fängt für mich schon da an, dass man selbst kocht, und nichts fertiges kauft.

    Volle Zustimmung! Unter Alltagsbedingungen macht bestimmt nicht jeder ALLES selber aus frischen Zutaten. Bei dem was dann noch gebraucht wird, lohnt eben der Blick auf die Zutatenliste. Bei Bratkartoffeln oder sonstigem Dosenfutter sind wir d´accord.

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  • Volle Zustimmung! Unter Alltagsbedingungen macht bestimmt nicht jeder ALLES selber aus frischen Zutaten. Bei dem was dann noch gebraucht wird, lohnt eben der Blick auf die Zutatenliste. Bei Bratkartoffeln oder sonstigem Dosenfutter sind wir d´accord.

    Wir versuchen eigentlich schon jeden Tag selbst zu kochen, und greifen nur in Ausnahmefällen zu fertigen Gerichten.
    Es gibt ja immer auch einfache und schnelle Gerichte, die nicht lange dauern, aber dennoch sehr schmackhaft sind!


    Meine Frau hat mir "Pause im Glas" geschenkt, und apart von der eigentlichen Idee, dass man noch schnell das Essen für den nächsten Mittag auf Arbeit kochen kann, sind die Gerichte eben schnell gekocht - und super lecker!
    (Gerade die Tage zum Beispiel gebratener Spargel mit Babyspinat und Erdbeeren. Während der Spargel noch brät, sind die anderen Zutaten geputzt und - Zack - ist das Abendessen fertig!)



    Edit: Noch mal ein Nachtrag.
    Wir greifen fast ausschliesslich zu Bio-Lebensmitteln. Insbesondere die Reduktion an "unnötigen" Zusatzstoffen finde ich da sehr, sehr angenehm! Man kann ja einfach mal die Inhaltsstoffe von "Müller Milchreis" mit "Söbbeke Milchreis" vergleichen...

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