Spieleseminar Bad Holzhausen 2017 (Freitag, 3. März 2017 - Sonntag, 12. März 2017)

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  • Auch 2017 wird wieder unser Spieleseminar in Bad Holzhausen in der Pension Stork stattfinden. Die Preise bleiben gegenüber 2016 unverändert:


    - 3.-5. März: € 88
    - 10.-12. März: € 88
    - 3.-12. März: € 396


    Einzige Ausnahme: Ab 2017 muss leider für Einzelzimmer ein Zuschlag in Höhe von € 3 pro Tag/Übernachtung berechnet werden.


    Die Kosten beinhalten Vollpension mit drei Mahlzeiten täglich. Alle Zimmer sind mit Dusche/WC und Fernseher ausgestattet. WLAN ist ebenfalls (fast überall) verfügbar: Die Getränkeversorgung ist durch die zur Pension gehörende Wiehenstube sichergestellt (zu moderaten Preisen). Zum Spielen stehen uns ein separater Saal sowie drei kleinere Aufenthaltsräume zur Verfügung. Link zur Pension: www.pension-stork.de


    Die Spiele werden teilweise durch unseren Spielekreis mitgebracht, dabei sind je nach Verfügbarkeit auch bereits Neuheiten der Verlage aus Nürnberg 2017. Ausgefallenere und ältere Spiele darf jeder selbst mitbringen. ;)


    Die Anmeldung sollte bis Ende Januar erfolgen; spätere Buchungen sind nur unter Vorbehalt möglich.


    Weitere Details und das Anmeldeformular gibt es per Konversation.


    Viele Grüße,
    Frank


    P.S.: Hier der Link zur Veranstaltung 2016: unknowns Treffen 2016 in Bad Holzhausen

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  • Moin,


    die Spieliste ist jetzt auf BGG verfügbar (und wird nach und nach ergänzt): Spieleseminar Bad Holzhausen 2017 | BoardGameGeek


    Trotz des frühen Zeitpunkts sind schon einige Anmeldungen eingegangen, sodass wir Stand heute mindestens immer 15 Personen sein werden. Vielleicht mag ja noch der ein oder andere dazu kommen. Auch Tagesgäste sind selbstverständlich immer willkommen. :)


    Viele Grüße,
    Frank

  • Da potentiell von Mittwoch bis Sonntag eine MegaCiv-Partie anstehen könnte (von Herbert organisiert), bin ich mindestens in diesem Zeitrahmen auch vor Ort. Allerhöchstwahrscheinlich schon ab Montagmittag bis Sonntag dann.


    Grob geplant was ich mitbringe (die endgültige Liste dann unter dem BGG-Link):
    - Captain Sonar (8 Spieler)
    - Scythe mit Erweiterung (3 bis 7 Spieler)
    - Terraforming Mars (2 bis 5 Spieler, ohne Plexiglasauflagen)
    - New Angeles (4 bis 6 Spieler)


    Eventuell:
    - Villen des Wahnsinns 2nd Edition (wenn ich bis dahin nicht alle Fälle 2x durchgespielt habe und jemand ein iPad mit Stromkabel dabei hat)
    - Mechs vs Minions (wenn dann noch Missionen offen sind bis dahin und sich der Neueinstieg lohnt für Mitspielwillige)
    - Twilight Struggle (wenn sich Mitspieler finden)

    "Trouble always begins with the naming of things", Justin Sullivan, New Model Army, From Here

  • Kein Problem, sehr gerne. Vielleicht meldest Du Dich vorher nur kurz, damit wir nicht gerade an dem Tag alle Mega Civ spielen, und damit Du uns auf dem Gelände nicht unnötig suchen musst. Die Pension bietet das Mittagessen auch für Nicht-Hausgäste an, falls dann Bedarf besteht.


    Viele Grüße,
    Frank

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  • Die Anmeldeliste ist nun offiziell geschlossen, wir werden zwischen 12 und 25 (2. Wochenende) Teilnehmer sein. Kurzentschlossene dürfen sich gerne noch bei mir melden, dann prüfe ich direkt mit dem Haus, was noch möglich ist. Tagesgäste sind natürlich kein Problem und immer gern gesehen.


    In den nächsten Tagen trage ich dann die Spiele in die BGG-Liste ein, die wir vom Spielekreis aus mitbringen - Schwerpunkt Essen- und Nürnberg-Neuheiten (soweit bereits verfügbar).


    Viele Grüße,
    Frank.

  • Bin vom Sonntagmittag bis zum Ende einen Sonntag später vor Ort. Meine Spiele trage ich dann die Tage bei BGG ein, konzentriere mich dabei aber eher auf die Exoten oder meine absoluten Lieblingsspiele, sie sonst keiner mitbringt.


    @Clickworxx : Für A Distant Plain war Bernd zuständig, ist sein Spiel. Bin allerdings aktuell eher auf dem Tripp, leichter zugängliche Spiele zu spielen, bei denen man innerhalb des Spiels "kämpft" und nicht mit den Spielregeln.

    "Trouble always begins with the naming of things", Justin Sullivan, New Model Army, From Here

  • @ravn tipptopp!


    Das war ne harte Nummer, das stimmt, würde ich trotzdem jederzeit wieder mitmachen.
    Aber mit den COINS verhält es sich leider extrem schwierig, man hat extreme Böcke drauf, aber
    irgendwie ist es einem meist zu anstrengend, sich da reinzuarbeiten!


    Schreibe mir das ja selbst immer auf die Fahne. Wenn jmd das von vorn bis hinten durchdeklinieren
    kann, dann würde ich stark dafür plädieren. Cuba Libre würde ja erst mal reichen, aber selbst da
    habe ich leider leider die Regel erst einmal überflogen und zum Spielen kam es dann nie :(


    Und für "Jugend forscht" ist mir in Holzhausen ja auch die Zeit zu schade...


    Also alles jut! Freu mich

  • Der ideale Ort, um Triumph & Tragedy in Dreierrunden zu erkunden. Muss nur noch sehen, dass ich bis dahin erklärbereit bin, sofern es nicht jemand anders eh schon intus hat.


    Habe derweil mal einige fest eingeplante Spiele ergänzt - kommt sicher noch mehr dazu: Spieleseminar Bad Holzhausen 2017 | BoardGameGeek

    "Trouble always begins with the naming of things", Justin Sullivan, New Model Army, From Here

  • Der ideale Ort, um Triumph & Tragedy in Dreierrunden zu erkunden. Muss nur noch sehen, dass ich bis dahin erklärbereit bin, sofern es nicht jemand anders eh schon intus hat.


    Habe derweil mal einige fest eingeplante Spiele ergänzt - kommt sicher noch mehr dazu: Spieleseminar Bad Holzhausen 2017 | BoardGameGeek

    Da wäre ich doch - sofern ihr gewährt die Bitte - in eurem Bunde gerne der Dritte.


    Habe es letztes Jahr auf dem Hexacon gespielt.

    Gruß aus dem Münsterland
    Herbert

    ______________________________

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  • Tip von mir zu T&T - der Westalliierte sollte von einem erfahrenerem Spieler geführt werden. Wenn der Deutsche dies ist, gehen Frankreich und England schnell gnadenlos unter. Lasst die anderen Siegbedingungen nicht außer acht - Atomwaffentechnologie auf Stufe 4 z.b. kann durchaus (da Techs auch verdeckt liegen können) für eine Überraschung sorgen, der Russe kann in Indien dem Westen eine unangenehme Lage bescheren...
    Viel Spass euch und berichtet mal von dort :whistling:

    Bitte senden Sie mir Ihre E-Mail doppelt, ich brauche eine für´s Archiv :/

  • Die BGG-Liste ist jetzt um die Spiele aus unserem Spielekreis ergänzt; sind eher Leichtgewichte aus Essen '16. Falls aus Nürnberg noch Neuheiten rechtzeitig eintreffen, werden diese zeitnah eingetragen.


    Mag jemand Alchemisten und/oder Oben und Unten mitbringen?


    Ich plane, am Startwochenende freitags gegen 15 Uhr einzutreffen, sofern es die Verkehrslage erlaubt. Wer früher da ist, kann ja schon mal das erste Spiel aufbauen. 8-))


    Viele Grüße,
    Frank

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  • Mal meine Mitbringspiele zusammengesammelt und einen Haufen gebildet:


    Captain Sonar
    Mansions of Madness: Second Edition inkl. Material aus erster Edition
    Mechs vs. Minions
    New Angeles
    Ponzi Scheme
    Scythe + Erweiterung
    Terraforming Mars
    Triumph & Tragedy
    Word Slam
    Goldene Zeitalter + Erweiterung
    Fabelsaft
    Mit List und Tücke
    Tiefseeabenteuer
    Insiders
    A Fake Artist Goes to New York
    TIME Stories + Marcy Fall (sofern es nicht doch noch jemand anders mitnehmen kann)


    Etliche andere gute Spiele wie Kohle & Kolonie, Vanuatu, Pantheon, Automobile, Keyflower, Roads & Boats, Antiquity, Steam Works, Fast Food Magnate, Troyes müssen derweil zu Hause bleiben. Alleine Mechs vs Minions füllt schon alleine die grosse blaue Ikea-Tasche. Bei Rairoad Revolution und Junk Art hoffe ich mal, dass es jemand anders mitbringt.


    Zumal ich ja nicht nur gerne meine Spiele mindestens einmal (Fabelsaft erhofft komplett durchgespielt) aufm Tisch bringen möchte, sondern auch noch etliche andere Spiele kennenlernen bzw. erneut spielen möchte - da sind selbst 8 Tage knapp ohne sich hetzen zu wollen.


    Bisher sind 180 Spiele von 9 verschiedenen Teilnehmern (von erwarteten 25) eingetragen, wird also eh noch mehr: Spieleseminar Bad Holzhausen 2017 | BoardGameGeek

    "Trouble always begins with the naming of things", Justin Sullivan, New Model Army, From Here

  • Als Fahr-Info: Von der A30/Ausfahrt Bünde kommend, ist die Landstraße kurz vor Holzhausen durch eine Baustelle versperrt. Ihr müsst dort rechts abbiegen, dann nach ca. 6 Kilometern links. Später im Kreisverkehr die dritte raus und immer geradeaus, bis links die Pension Stork auftaucht.


    Das Navi hat manche vor der Baustelle nach links gelotst, dort ist aber leider eine Sackgasse. :thumbup:

  • Ich werde dieses Jahr auch mal dabei sein können.
    Werde kommenden Samstag bis Sonntag da sein.


    Mitbringen würde ich u.a.:
    Ringkrieg
    Katakomben
    Through the Ages
    Santorini
    Steampunk Rally
    The Pursuit of Happiness
    Eclipse


    und mal schauen, was mir noch so vor die Füsse fällt ;-)

  • Dann will ich mal mit meinem diesjähringen Besinnungsaufsatz beginnen:


    Am Mittwoch zur besten Kaffeezeit traf ich zu meinem 3. Spieleseminar in Bad Holzhausen ein. Inzwischen kennt man die meisten und es ist fast wie ein Nachhausekommen. Das Gefühl einfach an dem Punkt weiterzumachen wo man vor einem Jahr aufgehört hat.


    Kurz nach dem Eintreffen ergab sich eine 5er Runde Terraforming Mars. Nach der Regelerklärung bekam ich einen Standardkonzern und 10 Karten auf die Hand und schon ging es los. 4 Standardkonzerne gegen einen Expertenkonzern, und der musste seine Karten auch noch bezahlen. Im Spiel wurden die Zusamenhänge dann klar, es ging flott voran, einige Karten konnte man ganz gut kombinieren, manche erlaubten intensive Bautätigkeit, ich konnte bei Meilensteien und "Wetten" gut einsteigen und am Ende war punktemäßig alles eng beisammen. Interessantes Spiel, man konnte entwickeln und steuern, aber noch ritt das Pferd den Reiter. Schön dagegen die Regelung dem Neuling überall einen kleinen Startvorteil zu lassen und ihn nicht vor dem ersten Spielzug zu zwingen sich Dinge zu kaufen deren Wert er kaum einschätzen kann.


    Am Donnerstag dann eine 3er Runde Through the Ages: A New Story of Civilization. Mein erstes Spiel der neuen Edition, das letzte Spiel der Originalversion lag schon einige Zeit zurück. Gefühlt hat sich aber schon einiges am Spielaufbau geändert, insbesondere das Handling von Kriegen kam mir so gar nicht bekannt vor. Am Anfang baute ich auf und auf und die anderen machten Punkte. Das sollte sich erst im dritten Zeitalter ändern, dann begann ich mit Riesenschritten den Abstand zu verkleinern. Am Ende hat es noch dazu gereicht sich punktemäßig zwischen die Konkurenten zu schieben aber der Sieg war nicht mehr drin. Das Spiel hat wahrhaftig den ganzen Tag gedauert, vom Frühstück bis weit nach dem Abendessen ging die Partie. Das Spielerlebnis war aber grandios, in meinen Augen immer noch mit Abstand das beste Zivilisations-Kartenspiel.


    Am Freitag morgen dann kein MegaCiv, es fanden sich nur 3 und ein halber Mitspieler. Also zu Plan B geschwenkt und ein Mare Nostrum: Empires zu sechst. Vollbesetzung mit Atlantis auf dem riesigen Rollplan mit Ressourcen-Chips und Gebäude-Miniaturen. Karthago spielte friedlich, breitete sich und entwickelte seine Märkte. Ägypten spielte friedlich, breitete sich etwas aus und entwickelte Kultur und Marktwirtschaft. Assyrien breitete sich schnell aus und entwickelte Märkte. Griechenland breitete sich ein wenig aus und sicherte sich Zypern und Kultur. Rom breitete ich zuerst nach Norden und dann nach Sizilien aus, befestigte zwischendurch seine Ländereien. Atlantis rückte ein wenig vor, baute Boote, schob sie ins Mittelmeer, rüstete auf das dem Römer Angst und Bange wurde um dann über Karthago herzufallen. Dies führte dazu dass der Karthager fortan rüstete was das Zeug hielt und so Karthago und Atlantis Runde für Runde Armeen bauten und verbrannten. Unterdessen bauten die anderen Wunder um Wunder und am Ende siegte der Kulturführer Syrien, da er als erster das fünfte Wunder errichten konnte. Damit kam er dem Ägypter knapp zuvor.


    Danach gab es dann noch eine 4er Runde Terraforming Mars. Als "erfahrener" Spieler habe ich mir einen Expertenkonzern genommen und trat mit einem weiteren Experten gegen zwei Standardkonzerne an. Der Konzern verlangte das Spielen von Jupitermonden, ich hatte auch eine passende Karte auf der Hand und da ich in meiner ersten Partie einige Karten mit Jupitersymbol auf die Hand bekommen hatte dachte ich das wird schon laufen. Soo viele passende Karten gab es aber auch nicht und so musste ich andere Kategorien mühsam aufbauen. Ständig war ich am ringen ob ich mein Geld in Kartenvorräte investieren sollte oder lieber die vorhandenen Karten schnell einsetzen. Bei den Meilensteinen und den Wetten auf die Plätze kam ich überhaupt nicht zum Zuge und am Ende kam ich gerade so an die Punktausbeute des Vortages voran. Vorn lagen die Standardkonzerne. Noch immer ritt das Pferd den Reiter.


    Danach dann eine 4er Runde Age of Renaissance. Ein Spiel welches ähnlich wie Mare Nostrum versucht, den Urvater Civilization durch Vereinfachung in kürzerer Zeit abzuwickeln. Dabei verliert das Spiel aber einiges gegenüber Civilization: auf Handel zwischen den Spielern wird komplett verzichtet und die Verzahnung der Technologien mit dem Rest des Spieles empfinde ich auch als weniger gelungen. Originell ist der Ausbreitungsmechanismus, bei dem man am Ende des Zuges plant was man in der nächsten Runde in die Ausbreitung investiert und danach die Zugreiheinfolge für die nächste Spielrunde festlegt. Gefechte sind mit einem hohen Risiko verbunden und wollen gut überlegt sein, auch das ist gut umgesetzt. Am Ende gewinnt der mit dem meisten Geld, heute würde man es Siegpunkte nennen. Meinen Mitspielern kam manches altbacken vor, ich finde aber das Spiel kann in der heutigen Zeit immer noch gut bestehen, da es im Segment der epischen Zivilisationsspiele in den letzten Zeit eher wenig Neuentwicklungen gab. Auf alle Fälle schafft das Spiel etwas, was kaum einem Eurogame gelingt: wir erleben gemeinsam eine Geschichte.


    Zum knappen Abriss der Geschichte unserer Partie: Paris, Barcelona, Genua und Venedig stritten um die Vorherschaft in Europa. Venedig und Genua einigten sich schnell über die Gebiete im Heimatland. Venedig setzte früh auf die ersten Fortschritte, Genua und Paris stiegen von Anfang an konsequent in den Schiffbau ein. Genua konnte sich dabei die meisten Gebiete sichern und versuchte fortan das erworbene Gebiet halbwegs zusammenzuhalten. In der Folge kam es zu einigen Scharmützeln, nur der Genueser wurde seltsamerweise meist geschont. Da das Spiel nur auf 2 Zeitalter angesetzt war konnte Genua am Ende seinen Vorsprung relativ ungefährdet ins Ziel retten. Trotz des fehlenden letzten Zeitalters waren alle Nationen auf dem Entwicklungspfad recht gut vorangekommen.


    Am Samstag morgen ergab sich als erstes zur Abwechslung eine 4er Runde Terraforming Mars. Diesmal mit 4 Experten. Mein Konzern machte in Energie. Ich hatte 5 passende Startkarten zur Hand und konnte auch früh viele ins Spiel bringen. Schnell hatte ich genug Energie und Wärme um jede Runde die Temperatur um eine Stufe hochzutreiben. Kurz danach waren es schon zwei Stufen pro Runde und ich hatte sogar schon Karten für die Zeit danach auf der Hand. Als die Temperatur dann oben war wurden mir die beiden anvisierten Meilensteine kurz vor der Nase weggeschnappt. Zum Wetten kam ich auch nicht, in keiner der relevanten Kategorien lag ich gut. Allerdings hatte ich im Terraforming-Wert über 10 Punkte Vorsprung, ein super Einkommen und nun lief es auch mit dem Bauen. Als dann alle Siegbedingunen erfüllt waren führte ich mir riesigem Vorsprung. Nach Auswertung der Meilensteine und Wetten lag ich noch knapp vorne und nach der Auswertung der Sonderpunkte waren fast alle an mir vorbeigezogen. Immerhin im Ansatz hatte ich das Gefühl das Pferd zu reiten, leider blieb der Gaul kurz vor der Ziellinie stehen.


    Am Sonntag nach dem Frühstück noch ein Paradox. Ein kleiner Gehirnzwirbler. Man nimmt sich Karten aus einer Ablage und versucht diese in wenigen Runen mit den richtigen Tokens zu belegen um sie in seinen Wertungsstapel zu bringen. Passen diese Karten gut zusammen gibt es dann ordentlich Punkte. Zu den Tokens gelangt man in dem man in einer 5x5 Matrix liegende Tokens so vertaucht, dass man 4 oder 5 in eine Reihe bekommt. Danach darf man 1 oder 2 dieser Chips auf die Karten legen um diese dann zu bekommen. Ganz nebenbei läuft in der Mitte noch ein Pöppel mit, der nach und nach einige Karten wertlos macht. Das kann man durch das Legen von Chips aber wieder revidieren. Am Ende habe ich ein ganzes Set zusamenbekommen und das Glück gehabt, dass die Kartenart auch gewertet wurde. Nettes Spiel, zu viert aber eindeutig zu lang.


    Dann war es auch schon wieder Zeit Abschied zu nehmen. Vielen Dank an @FBI für die vorbildliche Organisation des Seminares. Vielen Dank an alle Mitspieler für die schönen Partien und vor allem für die tolle Atmosphäre bei diesem unknowns-Treffen.


    Edits: Zeitalter der Rennassance ergänzt und erweitert.

    Gruß aus dem Münsterland
    Herbert

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    9 Mal editiert, zuletzt von Herbert ()

  • Ich war von MI - SA in Bad Holzhausen und es war mal wieder richtig gut!


    MI


    Los ging es mit Fabelsaft. Wer als erstes 3 fabelfantastische Fabelsäfte brauen kann gewinnt. Klingt einfach und ist es auch. Dank einem Kartensatz mit verschiedenen "Ortskarten" ist ein wenig Abwechslung geboten. Nette Idee! 6,5 / 10


    Danach sollte unser Geschick als Baumeister in Junk Art auf die Probe gestellt werden. Es fühlt sich wie eine Weiterentwicklung von Bausack an und irgendwie trifft es das. Wir "bereisen" als Künstler 3 Orte, die uns vor verschiedenen Aufgaben stellen. Hier entscheidet sich zum Beispiel, ob wir alle an einem Objekt bauen oder jeder sein Eigens Kunstwerk errichten darf und welche Bauregeln es zu beachten gibt. Das bringt auf jeden Fall Abwechslung und fühlt sich nicht immer gleich an, zumal es mehr als 3 Orte gibt, so dass die Aufgaben von Spiel zu spiel variieren. Man ist immer irgendwie am Geschehen der Mitspieler involviert und bangt und hofft, dass Ihnen ein Fehler widerfährt, damit man selbst gut abschneiden kann und genügend Fans (Siegpunkte) abgreifen kann. Klasse ist übrigens auch die Spielschachtel aus robustem Holz. Daumen hoch! 7 / 10


    [Blockierte Grafik: http://up.picr.de/28651292jp.jpg]


    Mit Blueprints ging es thematisch in Sachen bauen und konstruiern weiter. Hier ist weniger Geschick gefragt, sondern mehr Glück und auch ein wenig Planung. Wenn man optimal für nachfolgende Spieler würfelt und selbst nur halbgute Optionen nutzen muss kommt man aus dem Staunen gar nicht mehr heraus und spielt wahrscheinlich nicht um den ersten Platz mit. Mich hat es ein wenig gestört dass man nur 1 Baukarte bekommt und diese umsetzen muss. Hier fände ich es schöner, wenn man wenigstens aus 2 auswählen dürfte. So bekam ich in allen Durchgängen relativ flache Bauwerke und hätte gern einmal etwas höher gebaut. Das kann man zwar durchaus machen, aber von einem vorgegebenen Plan abweichen ist nicht immer die beste Lösung. 6 / 10


    Kurz vor dem Abendessen sicherte ich mir als 5. Mitspieler einen Platz bei dem Dauerrenner Terraforming Mars. Bislang hatte ich es nur solo und zu dritt gespielt und war auf die 5er Partie gespannt. Am Ende hatte ich nicht nur gefühlt deutlich weniger Karten als in einer Partie zu dritt ausgespielt, was natürlich klar ist, da mehrere Personen an den Parametern arbeiten, die zum Spielende führen. Ich fand die 5er Partie nicht so schlecht, wie einige darüber berichten. Die Downtime hielt sich aus meiner Sicht in Grenzen, bzw. war nicht so schlimm wie befürchtet. Interessant war das Experiment, ob sich mein Expertenkonzern gegen 4 Anfängerkonzerne durchsetzen konnte. Am Ende lag ich dann gleichauf mit einer Mitspielerin und da stellte sich die Frage, ob 1 Tier auf einer "2 Tiere = 1 SP Karte" einen halben Punkt wert ist oder ob bei einem Gleichstand die üblichen Tibreaker in Kraft treten. Uns war es egal und so einigten wir uns auf einen gemeinsamen Sieg, denn das Spiel hatte Spaß gemacht und das ist ja schließlich auch die Hauptsache. 9 / 10


    Als Absacker das Tages sollte es dann eine schnelle Runde Codenames werden, aus der dann doch 3 Runden geworden sind. Wir spielten 3 gegen 3 und jeder sollte 1x als "Operator" dran kommen. Mir hätte eine Runde völlig gereicht, da ich echt schon müde war, aber ich habe dann alle 3 Runden durchgehalten inkl. Spielerklärung. Die Runden fühlten sich etwas zäh an, was sicherlich an der fortgeschrittenen Zeit nach Mitternacht lag. 7 / 10


    DO


    Nach einer kurzen Nacht ging es dann nach dem Frühstück mit Ulm weiter. Wenn ich mich recht entsinne dauerte das Spiel 9 oder 10 Runden und es fühlte sich in meinen Augen an, als wären das 2 Runden zu viel. 3 Spieler waren in Runde 7 schon fast im Ziel und ich wüßte nicht warum wir uns noch länger irgendwo hätten aufhalten sollen. Unsere Nachzüglerin nutze gemächlich die Zeit um noch den einen oder anderen Punkt zu scheffeln. Ulm bietet mir als Spiel zu wenig um es selbst haben zu wollen. Ich würde es mal wieder mitspielen, aber mehr auch nicht. Mich hat es etwas gestört, dass manche sich einen Ort "reservieren" und die anderen Spieler dort "wie die Blöden" Aktionen einsetzen und zum Sieg dieses Spieler beitragen, während andere "reservierte" Orte kein einziges Mal genutzt werden. Auf diese Weise konnte eine Spielerin gut 1/3 ihrer Punkte quasi fremdgesteuert generieren. Immerhin konnte ich mit einem vollständigen 3er Kartensatz etwas aufholen. Ein Aha-Erlebnis blieb aber aus. 6 / 10


    West of Afrika ist ein Spiel, dass mich absolut nicht angesprochen hatte und mir auch grafisch gar nicht so recht zusagte. Ich hab's dennoch mitgespielt und kurz gesagt nicht bereut! Das Spiel sieht recht simpel aus, hat es aber ganz schön in sich. Das Spiel endet in der Runde, in der jemand die "magische" 25 Siegpunktmarke überschreitet. Um dort hinzukommen setzen wir von, ganz simpel gesagt, links und rechts des Spielplans Figuren ein, mit denen wir bei verschiedenen Inseln den siegpunktträchtigen Bürgermeistertitel holen und / oder einfach nur etwas anpflanzen, verkaufen oder verschiffen wollen. Dann gibt es auch noch immer teurer werdende Bauplätze mit denen ich einmalige Siegpunkte erhalten, wenn ich dort eine Hütte errichte, aber das darf, wenn ich mich recht entsinne, nur der Bürgermeister. Das klingt alles noch ganz simpel, ist es aber nicht. Jeder plant nämlich seine Aktionen anhand von 13 Aktionskarten von denen jeder kostenlos 4 ausspielen darf. Wer genug Geld hat, kann tief in die Tasche greifen und eine fünfte Karte bzw. eine mehr ausspielen. Jede Karte hat einen Zahlenwerte, wobei die Summe der ausgespielten und addierten Zahlenwerte über die Reihenfolge entscheidet in der jeder zum Zug kommt. Das ist ganz schön knifflig! Schon in meiner ersten Runde kam ich als 3. oder 4. dran und musste feststellen, dass ich auf einer Insel nichts mehr anbauen konnte, weil man mir bereits zuvor gekommen ist. Sehr zuvorkommend die lieben Mitspieler. So sind sie eben! Neben dem Hüttenbau und dem Bürgermeistertitel gibt es auch noch Punkte wenn man über viel Geld verfügt. So macht Kleinvieh allmählich einen immer größeren Misthaufen der irgendwann zum Spielende führt. 7,5 - 8 / 10


    Nach diesem Schmankerl folgte ein knallhartes New Amsterdam dass mir als harmloses und schnelles 90min Spiel angekündigt wurde. Irgendwie war es in einer Partie zu fünft und nach einer gefühlten Stunde Erklärung abzusehen, dass die angepriesenen 90min weit überschritten werden würden. Ansich habe ich damit gar keine Problem, nur verzeicht New Amsterdam keine Fehler und so können die Weichen für die hinteren Plätze schon früh gestellt werden. Das Spiel wurde somit nicht nur für mich zu einer belanglosen Qual frei nach dem Motto "Durchhalten und schauen wer gewinnt". Dabei würde ich das Spiel gern irgendwie gut finden. Das Material spricht mich an und die Idee ist auch nicht ganz von der Hand zu weisen, aber es hat am Ende nicht gereicht und so hätte ich meine Zeit lieber mit einem anderen Spiel verbracht. Immerhin war das das einzige Spiel bei dem ich bei diesen Spieletagen mit dem letzten Platz auskommen musste, aber der war natürlich hoch verdient. Schade, wenn ein Spiel so hart ist und auch noch weitere Stolperfallen bietet in die man aus Unkenntnis schnell hineintappen kann. Eines wollte mir gar nicht zusagen:. Da hat man z. B. einen Wald vor der Nase der einem "rode mich" zuruft und muss erst einmal aus einer anderen Quelle Holz besorgen, um auf dem Land eine Hütte zu errichten und kann erst dann den Wald roden! Das fühlte sich ziemlich bescheuert unrund an. Einzig interessant war zu sehen, dass zwei Strategien sehr gut funktionierten und hier scheinbar mehre Wege zum Sieg führen können, wenn man sich vorher nicht verzettelt. Halbwegs seltsam fand ich die Mechanik, Aktionen die durchgeführt werden sollen zu ersteigern. Wenn ich also pech habe kann ich gar nicht die Aktionen durchführen die ich brauche und muss unter Umständen sogar Aktionen einkaufen die mir gar nichts bringen. Mir vergeht jedenfalls die Lust wenn ich mich arg gespielt fühle und mir unsinnige Aktionen aufgedrängt werden. 5 / 10 (Bonuspunkt wegen dem schönen Material)


    Danach konnte ich endlich Mitspieler für mein Deus gewinnen und es 3 Unbedarften erklären. Ich mag dieses Spiel nach wie vor sehr gern, vor allem wegen seiner Synergieeffekte ausgespielter Karten. Obwohl ich dieses Spiel halbwegs gut beherrsche konnte sich am Ende ein Spieler mit einem Punkt Vorsprung vor mir durchsetzen! Das hat er super gemacht! Die Partie war rundum gelungen und sehr spannend. Mich hat es gefreut, mal wieder Deus spielen zu können und auch bei allen 3 Mitspielern ist es sehr gut angekommen. 8 / 10


    Wegen dem gähnend langen New Amsterdam war an diesem Tag leider nicht mehr drin.


    FR


    Nachdem ich eine Partie "Das Orakel von Delphi" erklärte spielte ich selbst eine flotte 3er Runde Barony, ein erstaunlich einfaches Area Control Spiel mit konfrontativen und strategischen Elementen. Für ein Spie, dass man in unter 1h spielen kann, fand ich es gar nicht mal so schlecht. Auf einer zufällig und daher jedes Mal variablen Landschaft versucht man durch den Einsatz von Dörfer, Städten, Festungen und Ritter möglichst viel Land zu kontrollieren. Durch den Bau von Gebäuden bekomme ich abhängig von der Baulandschaft Punkteplättchen. Plättchen im Wert von 15 kann ich gegen einen "Adelstitel" eintauschen. Doch bevor es so weit kommt, können diese Plättchen durch Eroberungen meiner Gebäude durch die lieben Mitspieler abgenommen werden. Wohl dem, dem dies gleich mehrfach gelingt, oder der Plättchen einheimsten und durch einen Punktetausch aus dem Verkehr ziehen kann. Nette Interaktion bei überschaubarer Spieldauer meets schönes Holzmaterial. Gar nicht mal so schlecht. 7 / 10


    Nach dem Mittag starteten wir mit einer 5er Partie New Angeles durch, dass für 4-6 Spieler ausgelegt ist und im Adroid Universum angesiedelt ist. Es soll übrigens in diesem Jahr auch auf deutsch lokalisiert werden (Heidelberger / Asmodee --> voraussichtich im 2. Quartal 2017). Während der Erklärung gab es noch viele Fragezeichen, die sich bald wie ein Puzzle zu einem größeren Bild auflösten. Während alle ein gemeinsames Ziel und dennoch eigene Interessen verfolgten schwebte ein potenzieller Verräter Föderalist wie ein Damoklesschwert tödlicher Phaser über das Spielgeschehen. Warum etwas für das Gemeinwohl unternehmen, wenn mir meine eigenen Ziele wichtiger sind? Damit es am Ende nicht in die Hose geht. In 9 Bereichen der Stadt wütet nach und nach das Chaos. Dabei wollen wir alle gemeinsam als CEO verschiedener Megakonzerne bestimmte Waren produzieren um Chaos zu vermeiden. Dumm nur, wenn einem Stromausfälle und wütende Bürger oder gar der Föderalist einen Strich durch die Rechnung machen oder die produktiven Androiden sich nicht in die Sektoren bewegen lassen, die für die Produktion wichtig sind oder diese gar anderweitig belagert werden.
    Bei diesem Spiel kommt zwangsläufig ein wenig Battlestar Galactica Feeling auf. Jeder Spieler bekommt eine Charakterkarte mit einer Spezialeigenschaft und einer Einmalfähigkeit und zieht zu Beginn jeder Runde spezielle Karten, meist 2 aus 5 Bereichen, so dass nicht jeder alle Kartentypen ausspielen kann. Durch den Föderalisten gibt es quasi ein Pandon zum Zylonen, allerdings fand ich persönlich, dass dieser schwieriger zu identifizieren ist, was vielleicht daran lag, dass ich den selbst gespielt habe. Allerdings hatte zum Ende nur ein Spieler eine Ahnung davon dass ich den Föderalisten spielte. Im Gegensatz zu BG weiß man hier ungefähr wer was bei einer Probe leistet und es gibt auch keine Zufallskarten die notwendig wären um schlechte Karten zu vertuschen oder Verdachtsmomente zu schaffen.
    In der Mitte des Spiels brannte es an einigen Ecken und ich war erstaunt, dass die Situatione halbwegs in den Griff bekommen wurde. Dennoch steigte der Unruhelevel immer höher und das kam mir gelegen, denn der Föderalist gewinnt, wenn der Unruhelevel einen Wert von 25 erreicht und man selbst (mehr als) 25 Geld hat. Gespielt wird, bis diese Situation eintrifft oder eine feste Rundenanzahl (9) erreicht wurden. Andere Spieler können gewinnen, wenn der Unruhelevel unter 25 bleibt und am Ende aller Spielrunden geldtechnisch ein "feindlicher" Konzern hinter einem liegt. Wer dabei wem ausstechen möchte ist wissen die anderen Spieler natürlich nicht.
    Mir hat das Konzept sehr gut gefallen. Englisch empfand ich dabei nicht als große Hürde, begrüße aber natürlich die in diesem Jahr erscheinende deutschsprachige Version. Das Spiel könnte etwas für meine eingefleischte BG Runde sein. 8 / 10


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    Nach dem Abendessen wollten wir nur mal kurz das Tutorial von Mechs & Minions zum Kennenlernen durchspielen. Das Tutorial bestand aus zwei Teilen die in einer gefühlten guten Stunde absolviert wurden. Es folgte natürlich sogleich das erste Szenario, nach dem ein Spieler abgesprungen ist. Wir fanden zum Glück Ersatz und konnten auch noch das 2. Szenario knapp und erfolgreich absolvieren. Ich hätte noch große Lust auf das 3. Szenario gehabt, aber wie von Zauberhand waren wir die einzigen Spieler im Raum und mit Blick auf die Uhr war es Nachts um halb 2. Keine Ahnung wer da schon wieder an der Uhr gedreht hat. Mechs & Minins ist ein sehr schönes kooperatives Spiel dass stark an Robo Ralley erinnert, denn auch hier muss man seinen Spielzug programmieren. Erleide ich Schaden, muss ich eine Schadenskarte ziehen die einmalig Programmplätze vertauscht (Glyx) oder eine dauerhafte Bewegung in mein Programm einbaut, die natürlich so nicht gewollt ist. Ich fand es lustig, vor allem da wir trotz diverser Schadenskarten, die einiges durcheinander gebracht haben, dennoch unsere Ziele erreichen konnten. Genialität meets opulente Materialschlacht und dass zu einem erstaunlich niedrigen Preis!!! Wie machen die das? Egal: 8 / 10


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    SA


    Abreisetag oder anders gesagt "Wie, das soll es schon wieder gewesen sein!?" Leider ja, aber bis zum Mittag war noch eine 5er Runde Euphoria drin, dass ich erklären konnte und somit nicht umsonst mitgebracht hatte.
    Spaß gemacht hatte es allen und bei dem Wettlauf als erstes 10 Sterne abzulegen lieferten sich 3 von 5 ein spannendes Stern-an-Stern-Rennen. Grandios! Das hat mal wieder richtig Laune gemacht. Euphoria ist so ein Spiel, bei dem ich noch nicht müde geworden bin. Allerdings habe ich den "quasi Nachfolger" Scythe noch nicht gespielt. 9 / 10


    Mich hat es sehr gefreut wieder in Bad Holzhausen dabei gewesen zu sein. Dieses Treffen zeichnet sich durch eine stets sehr freundliche Atmosphäre und tollen Spielen aus. Es ist fast schon wie in einer größeren Familie. Das gefällt mir ausgesprochen gut und selbst mit 1 Jahr Pause ist es so, als wäre die Zeit vom letzten Treffen stehen geblieben. Vielen Dank an @FBI für die Organisation. Gefreut hat es mich auch @Herbert, @Clickworxx und @Tyran kennengelernt und @Tyrfing, @ravn und einige andere wiedergesehen zu haben, deren Nickname ich gerade nicht auf'm Schirm habe (SORRY!!!).



    #Barony | #Blueprints | #Codenames | #Deus | #Fabelsaft | #Junkart | #MechsVSMininons | #NewAmsterdam | #NewAngeles | #TFM | #Ulm | #WestofAfrica


    Hier gibt es die Bilder in einer Großansicht, wobei ihr auf unknowns.de bleibt --> https://www.unknowns.de/wbb4/e…m/19-bad-holzhausen-2017/

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    Ein Bild sagt mehr als 298 Wörter... :floet:

    10 Mal editiert, zuletzt von velvre ()

  • . Am Ende lag ich dann gleichauf mit einer Mitspielerin und da stellte sich die Frage, ob 1 Tier auf einer "2 Tiere = 1 SP Karte" einen halben Punkt wert ist oder ob bei einem Gleichstand die üblichen Tibreaker in Kraft treten.

    Sehr schöner Bericht, velvre, danke!
    Zu Deiner Frage von oben: es gibt keine halben Punkte bei Terraforming Mars; bei einer ungeraden Zahl an Haustieren bleibt also eins sozusagen "Rest". Tiebreaker wäre im Fall von Punktegleichstand übrigens das übriggebliebene Geld (nicht die Geldproduktion!)

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  • Mich hat es etwas gestört, dass manche sich einen Ort "reservieren" und die anderen Spieler dort "wie die Blöden" Aktionen einsetzen und zum Sieg dieses Spieler beitragen, während andere "reservierte" Orte kein einziges Mal genutzt werden. Auf diese Weise konnte eine Spielerin gut 1/3 ihrer Punkte quasi fremdgesteuert generieren.

    Das klingt merkwürdig für mich. Wie viele Punkte hat die Dame denn dadurch gemacht? Bei diesem Reservieren geht es natürlich ein wenig darum zu zocken. Aber ein Drittel? Normalerweise hat der Sieger zwischen 45 und 55 Punkte. Im schlechtesten Fall wären das also ca. 15 Punkte über diese Reservierungen? Das würde bedeuten, dass sie ca. 3 dieser Gebäude hatte... Ich glaube, mit zunehmender Spielerfahrung würdest du einen solchen Spieler nicht unbedingt protegieren.

    Ansich habe ich damit gar keine Problem, nur verzeicht New Amsterdam keine Fehler und so können die Weichen für die hinteren Plätze schon früh gestellt werden.

    Ich sehe das ganz ähnlich. Nach einer 5er-Partie in Willingen war das Spiel für mich gestorben...

  • Von mir (Simone) hier auch nochmal ein dickes Danke an Frank für die tolle Orga :blumen:
    und an alle SeminarteilnehmerInnen für die super Zeit mit euch, vor allem dafür, dass ich auch hin und wieder mal gewinnen durfte :engel:
    Wir sehen uns nächstes Jahr bestimmt wieder!


    Hat eigentlich irgendjemand dran gedacht, die Zielscheibe von Chicken Wings wieder von der Tür abzuhängen?

  • Ich war das erste mal in Holzhausen und zwar als Tagesgast. Am ersten Wochenende Samstags und darauf den Freitag. Hat mir sehr gut gefallen.
    Ich hatte viel Spass mit genauso spieleverrückten wie ich es bin. Man hat gemerkt das viele sich schon länger kennen.


    Meine Strategie ist aufgegangen, den bei jedem Spiel wurde ich Letzter und so habe ich mir die Teilnahme nächstes Jahr gesichert. :thumbsup: Vielleicht dann auch als Übernachtungsgast. Es ist schon erstaunlich wie schnell die Zeit verfliegt beim spielen.


    Viele Grüße an alle Teilnehmer ,leider kann ich den Namen keine Nicks zuordnen ausser @velvre und natürlich FBI.


    Ich freue mich jetzt schon auf nächstes Jahr.

    Wer überwacht die Wächter?