[2016] Warhammer Quest Silver Tower

  • Der Darkoath Chieftain senkte langsam seine Waffen. Momente zuvor hatte er mit einem letzten, brutalen Schlag den Gaunt Summoner auf die Knie gezwungen. Dessen schwarzes, zähes Blut bildete nun langsam schwere Tropfen, die mit einem widerlichen Klatschen auf den heissen Boden aufschlugen und dort zischend verdampften.
    Er hatte eine Entscheidung zu treffen: Rache nehmen und den Dämon endgültig niederstrecken, der ihn und diesen in protzige Rüstung gehüllten Stormcast-Weichling eine Ewigkeit zur eigenen Belustigung gequält hatte, oder ihn verschonen? Ein letztes Aufbäumen seiner Moral führte das Wohlergehen der Bevölkerung an – ein Einwand, den der Darkoath Chieftain innerhalb eines Wimpernschlags beiseite wischte. Er hatte ganze Barbarenstämme ausgelöscht, um hier zu stehen – was kümmerte ihn da die hiesige Bevölkerung.Seine Entscheidung war gefallen. Sollte der Stormcast doch hier verfaulen. Er steckte das Breitschwert weg, behielt die Axt aber vorsorglich in der Hand. Rücksichtslos riss er den Dämon auf Augenhöhe und forderte knurrend seine Belohnung ein, bevor er durch das Portal den Silver Tower verlies und wieder in die Welt der Sterblichen zurückkehrte, mächtiger denn je zuvor.
    Mit einem Seufzen und einer unmenschlichen Willensanstrengung wendete sich der Stormcast Knight Questor von dem schimmernden, Erlösung versprechenden Portal ab. Er hatte eine von Sigmar persönlich erteilte Aufgabe zu erfüllen, und er würde nicht scheitern. Es gab andere verlorene Seelen in diesem verdammten Turm, und irgendwann würde er einen Weggefährten finden, dessen Herz nicht von Grund auf verdorben war. Kein zweites Mal würde er so hoch pokern, nur um dann zu verlieren.
    Ein hässliches Lachen drang trotz seiner schweren Verletzungen aus der Kehle des Gaunt Summoners, und er richtete seinen Blick auf den zurückgebliebenen Stormcast Knight Questor. Mit diesem Spielzeug würde er noch viel Spass haben...


    Mit Warhammer Quest Silver Tower kehrt eine Ikone der Dungeoncrawler zurück.
    In Ermangelung von Kenntnis des alten Warhammer Quest und beladen mit Vorurteilen gegenüber Brettspielen von Games Workshop war meine Ausgangsposition eher ablehnend. Ich erwartete grandiose Miniaturen in einem langweiligen, uninspirierten Spiel, das mehr Beiwerk denn tatsächliches Spiel ist. Nichtsdestotrotz war ich neugierig – der Name „Warhammer Quest“ hatte einen verlockenden Beiklang, und viele Spieleindrücke zeichneten ein recht positives Bild. 2 Monate nach Erscheinen fand das Spiel dann also auch seinen Weg zu mir.


    Nach einem etwas enttäuschenden Start - ich war mit dem Setting noch nicht recht warm geworden – hat mich Silver Tower schnell für sich gewinnen können. Über den Verlauf der Kampagne hinweg hat es sich einen Platz in meiner Favoritenliste erspielt und den schlechten Start mehr als nur wettgemacht. Silver Tower ist kein nüchternes kooperatives Fantasy-Brettspiel, es ist eine emotionale Achterbahnfahrt. Wollte man noch im einen Moment seine Würfel am liebsten verbrennen und den erbärmlichen „Held“ am beisten gleich noch im Namen von Khorne opfern, metzelt man sich bald (oder nicht so bald) mit Schaum vor dem Mund durch Gegnerhorden, verfällt seinem Charakter regelrecht: den Mitspielern werden hintergrundgerechte Beleidigungen oder Herausforderungen an den Kopf geworfen, und Triumphgeheule folgt auf mächtige Hiebe, die Gegner wie der personifizierte Zorn Sigmars / Khornes / etc. fällen. Der Grat zwischen gottgleicher Dominanz und bodenloser Frustration ist schmal, und Silver Tower überschreitet ihn regelmässig. Es spielt sich wie ein Hybrid aus Old-School-Dungeoncrawl und modernem Brettspiel. Es hat einige genial designte Elemente, aber auch zum Himmel schreiende Schwächen – und genau diese Gegensätze machen das Spiel aus – machen es zu dem Erlebnis, das es ist.


    So gut wie jeder Stärke des Spiels steht eine ebenso ausgeprägte Schwäche gegenüber.


    Die starke Vernetzung von Story und Spielereignissen
    Gut
    Die Kampagne ist in Prüfungen unterteilt, wobei jede Prüfung eigene Erkundungskarten verwendet. Anhand dieser wird das Spielfeld aufgebaut, sie bestimmen, welche der zahllosen Ereignisse jeweils eintreten. Damit kann man zwar im gleichen Raum wie in der Prüfung zuvor sein, hat aber ein anderes Ereignis darin – perfekt abgestimmt auf die jeweilge Prüfung und passend zum Hintergrundtext.
    Schlecht
    Scheitert man bei der Prüfung, kann sich zwar die Reihenfolge der Räume ändern, nicht aber die spezifischen Ereignisse darin. Irgendwann kennt man die Ereignisse, und so schön der Hintergrundtext auch ist, man möchte ihn irgendwann auch nicht mehr vorlesen.


    Die schrittweise Erkundung
    Gut
    Jede Prüfung besteht aus einem Kartendeck (üblicherweise 8 Karten), wobei jede Karte vorgibt, welcher Raum gefunden wird und was dort passiert. Die Reihenfolge der Räume ist zufällig, und Abzweigungen können dafür sorgen, dass man sehr schnell im finalen Raum ankommt.
    Schlecht
    Im Umkehrschluss bedeutet diese Aufbauvariante auch, dass ein Spiel sehr lange dauern kann. Die Spielzeit ist somit kaum planbar.


    Das Abenteuerbuch und die Ereignisse
    Gut
    GW hat ein völlig irrwitziges Abenteuerbuch für Silver Tower erstellt, das nicht nur für jede Prüfung und jeden Raum eigene, passende Ereignisse mit viel Hintergrundtext und z.T. sehr originellen Aufgaben beinhaltet, sondern auch noch etliche Zufallsereignisse – Insgesamt 99 Stück. Narrativ und Spielerlebnis sind extrem stark verschränkt.
    Schlecht
    Blättern. Noch mehr Blättern. Noch viel mehr Blättern. Das Abenteuerbuch liegt immer auf dem Tisch.


    Die Spielmechanik
    Gut
    Silver Tower koppelt die Aktionsmöglichkeiten der Helden an Würfel – mit einer 6 kann man mehr machen als mit einer 3 oder gar mit einer 1. Jeder Held hat vier Würfel, wobei die Würfelslots gleichzeitig auch die Lebenspunkte sind. Das zwingt je nach Würfelwürf zu unterschiedlichem Vorgehen, um die Stärken des Helden möglichst gut zu nutzen und macht das Spiel interessanter und abwechslungsreicher als andere kooperative Dungeoncrawler, ohne mechanisch gross aufzublähen.
    Schlecht
    Würfelt man in einer kritischen Situation durchweg niedrig, kann dies zu einer rapiden Verschlechterung der Gesamtsituation führen. Zudem sind Verwundungen doppelt bestrafend – es muss eine Aktion für Heilen aufgewendet werden UND es fehlt ein Aktionswürfel. Gerade bei wenigen Helden (beispielsweise zu zweit) kann das ganz schnell zu ausweglosen Situaiton führen, insbesondere in Kombinaiton mit niedrigen Würfelergebnissen auf den Aktionswürfeln.


    Die Helden
    Gut
    Die Helden sind in ihrer Spielweise sehr divers, ihre Aktionsmöglichkeiten und Spezialregeln sind passend für ihre Klasse und kommen auch im Spiel sehr gut zur Geltung. Nicht alle Helden sind zwingend auf aktiven Kampf angewiesen, um sich zu verbessern. Im Kampf starke Helden treffen in der Regel gut, haben aber oft variable Schadenswerte, um sie nicht zu dominant zu machen.
    Schlecht
    Die Spielstärke ist nicht unbedingt ausbalanciert, es gibt klar stärkere und schwächere Helden, insbesondere bei Verwendung der zusätzlich erhältlichen Helden. Die variablen Schadenswerte können dazu führen, dass selbst relativ schwache Gegner unverhältnismässig viele Aktionen fressen.


    Die Gegner
    Gut
    Die verschiedenen Gegnertypen in Silver Tower haben alle ihr eigenes Verhalten. Bei den mächtigeren Gegnern kann sich das zudem je nach Verwundungszustand auch noch etwas ändern. Ihr Vorgehen ist damit nicht so vorhersehbar wie in vielen anderen kooperativen Dungeoncrawlern und erfordert von den Helden dadurch mehr als nur stumpfes Eingang blockieren und dann alles zu Brei schlagen.
    Schlecht
    Es sind mehrere Gegnertypen, verteilt auf mehrere Seiten im Regelbuch, jeweils mit eigener Tabelle und eigenem Würfelwurf. Zusätzlich zum Geblätter der Ereignisse gibt es hier also noch mehr Geblätter, und zwar zu allem Überfluss in einem zweiten Buch. Es liegen also effektiv immer beide Bücher auf dem Tisch.


    Die Verbesserungsmöglichkeiten und das Kampagnenspiel
    Gut
    Über mehrere Prüfungen hinweg kann der eigene Charakter sehr gut auf den bevorzugten Spielstil abgestimmt werden, und die zusätzlichen Fähigkeiten gewähren nützliche, aber nicht übermächtige Fähigkeiten. Schätze sind genau das: seltene, mächtige, aber in der Regel nur einmal nutzbare Gegenstände, deren Verwendung gut überlegt sein will. Andere Helden (aka Mitspieler) können jederzeit einsteigen oder aussteigen. Kein anderer mir bekannter Dungeoncrawler kann das so problemlos und flexibel handhaben.
    Schlecht
    Da die neuen Fähigkeiten nicht super-badass sind und bei Pech auch nicht unbedingt zum Charakter passen, kann sich der „Level-Up“ fad und unbefriedigend anfühlen. Dass man über einen Grossteil der Prüfungen jeweils nur 3 Fähigkeiten mit in die nächste Prüfung nehmen darf, macht es nicht besser. Dass Schätze mächtig sind, tröstet leider nicht darüber hinweg, dass man keine dauerhaften neuen Gegenstände erhalten kann, der Sammlertrieb wird nicht befriedigt.


    Der epische Endkampf
    Gut
    Mir ist kein Brettspiel mit einem so epischen Endkampf bekannt. Der Kampf gegen den Gaunt Summoner ist hart, lang, und ermüdend – nicht Descent-Style „lang“ (aka „+3 Wunden und +2 Rüstung pro Held“), sondern „heute spielen wir Bossfight“-lang. Geht der Gaunt Summoner dann endgültig zu Boden, ist das ein ein unglaubliches episches Gefühl, wie ich es in einem Brettspiel noch nie hatte.
    Schlecht
    Fehlschläge irgendwo mittendrin. Wie ich schon sagte: es geht lange. Je nachdem wo und wann man scheitert, erfordert eine Wiederholung erhebliche Frustresistenz.


    Und dann ist da noch die Sache mit der Erholungsphase („Respite“ in der englischen Verison).
    In weiten Teilen findet man nur darüber Schätze, manche Helden sind zur Reaktivierung ihrer Fähigkeiten ausserdem darauf angewiesen. Und sie ist schlichtweg nicht zu Ende gedacht. Was am Anfang noch funktioniert, führt sehr bald zu automatischen Hinterhalten und damit zu endlosem Gegner grinden. Der Spielspass bleibt auf der Strecke, die Schätze sowieso – die gibt es nämlich nur ohne Hinterhalt. Man kann zwar einfach auf Erholungsphasen verzichten (wie wir es einige Zeit gemacht haben, da sie optional sind), damit verzichtet man aber auch auf Schätze. Sinnvoller ist es deshalb, die Erholungsphase per Hausregel zu reparieren. Bei uns hat es sich bewährt, pro Held 1W6 würfeln. Ist das summierte Gesamtergebnis gleich oder grösser als die Anzahl Fähigkeiten im Spiel, ist die Erholungsphase erfolgreich, es gibt Schätze und man kann heilen. Ist das Gesamtergebnis niedriger, wird ein Hinterhalt ausgelöst. Das hat eigentlich ganz gut funktioniert und kommt auch mit variabler Spieleranzahl klar.


    Trotz – oder gerade wegen – dieser starken Kontraste ist Silver Tower für jeden Dungeoncrawler-Fan zumindest ein genaueren Blick oder ein Anspielen wert.



    Abschliessend noch kurz ein Blick auf die nicht unmittelbar spielrelevanten Elemente, die aber langfristig auch ihren Teil beizusteuern haben.


    Zunächst in Kürze der Punkt Spielmaterial:

    Wie von GW nicht anders zu erwarten sind die Miniaturen auf höchstem Niveau. Die Räume sind doppelseitig mit sehr schönem Artwork bedruckt, das erstmal etwas erschlagend wirkt, aber trotzdem gut bespielbar ist. Qualitativ gut, allerdings nicht so exzellent wie Space Hulk oder so dick wie Mechs vs Minions. Das restliche Spielmaterial ist qualitativ ebenfalls sehr gut (ich sehe bei mir noch keine Abnutzungserscheinungen), aber eher auf der funktionalen Seite – es enthält die relevanten Informationen in Form von (eher klein) gedrucktem Text. Symbole findet man nicht.


    Wiederspielwert

    Ein Punkt, der mir zu Beginn und auch während dem Spielen der Kampagne immer wieder Kopfzerbrechen bereitete. Wie bereits erwähnt sind Ereignisse, Prüfungen und Story insgesamt stark miteinander verknüpft, und so mancher Überraschungseffekt geht nach dem ersten Erleben verloren. Dies betrifft insbesondere zwei Ereignisse, die ich hier aber nicht näher ausführen möchte.
    Da sich aber die Helden sehr unterschiedlich spielen, das Zufallselement die Abfolge der Räume sowie die auftauchenden Gegner stark beeinflusst und schlussendlich das eigene Erinnerungsvermögen nach 8 Prüfungen plus Bossfight (die nicht immer auf Anhieb erfolgreich waren) auch nicht mehr alle Details behält, freue ich mich jetzt schon auf den zweiten Durchgang. Zumal man die Gegnervarianz ebenfalls noch erhöhen kann.
    Nichtsdestotrotz wird das Spiel über kurz oder lang Erweiterungen benötigen - nicht nur in Form neuer Helden oder Gegner, sondern vor allem auch in Form neuer Abenteuer. Nicht beim zweiten Mal, nicht beim dritten Mal, aber der Punkt wird kommen, an dem es seinen Reiz verliert.


    Erweiterungen

    Silver Tower kann durch Zukauf von vor allem weiteren Miniaturen etwas erweitert werden. Dies betrifft in erster Linie Helden, das Spiel enthält jedoch auch die Regeln für vier zusätzliche Gegnertypen.

    • Neue Gegnertypen: spielt man die Kampagne zum ersten Mal durch, sind sie meiner Meinung nach nicht nötig. Ich habe mir zwar sowohl Feuerdämonen als auch Kreischer gekauft, schlussendlich aber nicht eingesetzt. Beim zweiten Mal werde ich sie nun als exotische Gegner einbinden, die aber nur gelegentlich auftauchen (sprich: ich würfle für ihren Einsatz. Bei 5+ kommen sie, sonst nicht).
    • Heldenkarten: gefällt das Spiel, eine sinnvolle Investition. Charakterkarten für rund 40 Helden geben eine ordentliche Vielfalt an die Hand. Vier davon sind zwar bereits im Grundspiel enthalten, die Handhabung ist aber über die Karten sehr viel angenehmer. Je nach persönlicher Präferenz kann man die Helden dann einfach mit den vorhandenen Miniaturen spielen (count-as), oder man kauft sich eben die Miniaturen dazu.
    • Zusätzliche Heldenminiaturen: Es gibt zwei „Sammelboxen“ mit mehreren Helden. Ihr Kauf ist schlussendlich Geschmackssache. Lohnend ist dagegen der Kauf von Gorechosen in Verbindungen mit den Heldenkarten, da alle vier Helden von Gorechosen dann auch für Silvertower eingesetzt werden können. Und nebenbei bekommt man noch ein neues Spiel (ich habe es erst einmal gespielt, daher noch kein Kommentar hierzu. Ersteindruck ist aber überraschend gut).


    Meiner Meinung nach hat sich GW mit Warhammer Quest Silver Tower wieder im Brettspiel-Segment zurückgemeldet, und zwar mit einem Paukenschlag.



    Danke für’s Lesen. :)

    Wenn dir egal ist, wo du bist, kannst du dich auch nicht verlaufen.

    4 Mal editiert, zuletzt von Dirtbag () aus folgendem Grund: Update: Material, Wiederspielwert und Erweiterungen thematisiert, Gegnerverhalten in Gut-Schlecht-Liste hinzugefügt

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  • Grandios! Baaaaah hör auf, sonst kauf ich das noch =O:evil:

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  • Guter Punkt.
    Das wollte ich eigentlich noch ansprechen, habe es aber ganz offenkundig vergessen. Ich update den Post oben im Laufe des Abends noch. ;)


    Vielen Dank für die Erinnerung!



    @Harry2017
    :saint:

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  • Hui - Nach dem Video hier bin ich echt am überlegen....



    [Externes Medium: https://youtu.be/f2YnCAt75e0]

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  • Ah super danke - Hab nur das Bild ohne Klicken vergrössert und Pixelbrei gesehen :-)

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  • Wohl eher wie geschrieben ein "Mini Game" statt Erweiterung.

    "FREE GAME: Check out the back cover" ist wohl das Spielfeld dafür


    Letzter Edit: Das auf dn seiten gezeigte Spielfeld besteht wohl sogar aus zwei Backcovern, also zwei mal kaufen :/ oder kopieren

    Cardboard Games Master Race

    3 Mal editiert, zuletzt von Exhibitchee ()

  • Muss ja nix negatives sein - Ein kleines Skirmishgame o.Ä. mit dem halbwegs interessanten Heft zum Blättern ist jetzt nicht so ein schlechter Deal. Man muss wohl auf dem kleinen Spielbrett den gegnerischen Zauberer killen...Ich blätter den White Dwarf eh ncht ungetn durch, falls ich eh irgendwas bestelle, kommt der mit in den Einkaufswagen.


    Man braucht aber 2 Exemplare oder man macht halt eine Kopie.

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    Einmal editiert, zuletzt von Harry2017 ()

  • Ist nur ein imho wenig interessantes Spiel, das ein paar Minis aus Silvertower nutzt.


    Mehr Infos siehe hier.

    Einfach runterscrollen, da kommts irgendwann.

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  • So, der Silvertower ist auch bei mir gelandet! :-)

    Basteln muss ich noch, aber da stellt sich mir gleich die Frage:

    Wer hat dieses Inlay und wie sind eure Erfahrungen damit?

    Schaumstoff-Set für die Warhammer Quest - Silver Tower Brettspielbox 56931

    Das der Deckel höher steht ist mir Wumpe. Aber wie gut lassen sich die Karten und die Spielplanteile unter dem Schaumstoff anordnen/platzieren? Eher schlecht als recht, oder im Grunde sehr geordnet?

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  • Sehr cool! Bandida und ich liebäugeln hiermit:

    Arcane - Bases - FantasyWelt.de | Tabletopshop | Brettspielshop | Rol


    Die Bases mit den Spielplankopien sind natürlich auch eine geniale Idee!

    Ich habe das Set von Feldherr ist super, allerdings passen dann bei mir nur die Figuren in den Karton, alles andere habe ich woanders.

    Hm, bei Feldherr schreiben sie, dass man die Spielpläne darunter lagern kann?

  • In der Theorie passt da vieles drunter, aber in der Realität liegt es meist in einer extra Box. Bei Shadows over Hammerhal liegt es momentan verpackt noch unter dem Inlay. Der Deckel steht aber nicht nur leicht über. Ich würde auf diese Schachtel nichts mehr stellen oder legen.

  • Ja auch mit Patafix, das hält. Fantasywelt bestell ich auch viel.

    Ok, super Tipp!

    Was das Inlay angeht: Ich schaue mal, wie ich die Karten sortiert bekomme und die Bodenpläne - wenn ich die "plan" bekomme, dann mache ich das so... btw: Sleeves für die großen Karten? Hast Du die??


    Und der Preisvergleich ist auf der Seite von Fantasywelt, wobei ich wahrscheinlich die Lösung nehme, die Du gepostet hast... ;-)

  • Habt ihr die DE Version jetzt eigentlich endlich leergekauft, damit ich mir wegen OOP keine Gedanken mehr dazu machen muss? Einer von euch hatte ja das Glück, es für 75€ zu bekommen, ja ich weiß bescheid! ;)

    Cardboard Games Master Race

    Einmal editiert, zuletzt von Exhibitchee ()

  • Ja haben wir. Und nein ich hab auch kein DE Version mehr bekommen. Haben sich vertan. Ist offiziell OOP. Und ich hab auch nirgends mehr eine bekommen. Dafür auch für 80€

    2 Mal editiert, zuletzt von Bandida ()

  • Wenn das Spiel OOP ist, würde ich denen, die es gerne spielen, noch den Erwerb der Helden- und der Gegnerkarten nahelegen. Lohnt sich beides sehr.


    Zum Einen schlichtweg der Vielfalt wegen: mehr Helden, mehr Gegner, und auch mächtigere Gegner mit eigenem Gefolge (zb Slaughterpriest mit 2W6 Bloodreavers).

    Zum Anderen ist es sehr viel angenehmer die Gegnerkarten zu handeln als das Regelheft.


    Beides ist sowohl für Hammerhal und Silvertower verwendbar.


    Ich habe die mächtigen Helden bisher zweimal bei Hammerhal eingesetzt. Die Helden fanden es cool und kamen gut damit klar (weil mal was anderes und definitiv epischer als die 0815-Gegner, bei 1-2 toten Helden), aber die Default-Helden bei Hammerhal sind auch recht stark. Bei schwächeren Gruppenzusammensetzungen braucht der Einsatz von mächtigen Helden allenfalls etwas Fingerspitzengefühl.

    Wenn dir egal ist, wo du bist, kannst du dich auch nicht verlaufen.

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  • Zum Einen schlichtweg der Vielfalt wegen: mehr Helden, mehr Gegner, und auch mächtigere Gegner mit eigenem Gefolge (zb Slaughterpriest mit 2W6 Bloodreavers).

    Gut; aber dafür braucht man dann ja auch noch die Miniaturen...


    Zum Anderen ist es sehr viel angenehmer die Gegnerkarten zu handeln als das Regelheft.

    Das verstehe ich nicht. Sind im Grundspiel nicht Karten für die Figuren dabei?

  • Mit der Kombination aus Silvertower, Hammerhal und Gorechosen hat man bezüglich Minis eine sehr gute Basis. Alternativ nimmt man eben Proxies.


    Gegnerkarten sind nicht dabei, nein.

    Die Informationen zu den Gegnern (Angriffe, Leben, Verhalten, etc) sind auf ein paar Seiten am Ende des Regelbuchs. Geht auch gut, aber die Karten sind halt angenehmer. ;)


    Edit:

    Die Heldenboxen brauchts nicht, finde ich. Viele davon bekommt man über Hammerhal und/oder Gorechosen sowieso. Dann lohnen sie sich kaum noch. Und wenn man nicht proxen mag, kann man sich sonst auch die fehlenden Mini(s) einzeln kaufen.

    Wenn dir egal ist, wo du bist, kannst du dich auch nicht verlaufen.

    Einmal editiert, zuletzt von Dirtbag ()

  • Nehme ich an. Aber da ich die App nicht nutze, kann ich das nicht mit Gewissheit sagen.

    Wenn dir egal ist, wo du bist, kannst du dich auch nicht verlaufen.

  • Oh, Out of Print? Ich brauch eigentlich noch n Hammerhal :P

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    Einmal editiert, zuletzt von Harry2017 ()

  • Es hat einfach nicht sollen sein ... erst Deutsch gekauft und Englisch bekommen, dann mit Verkäufer geeinigt, jetzt ausgepackt ... :cursing:




    und keine Ahnung, ob und was noch fehlt, weil keine Inhaltsangabe

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  • Oh Gott, das ist ja ätzend. Möglich, dass der Verlag oder wer auch immer Ersatz hat?


    Ich habe, vor allem Dank des Berichtes von Dirtbag und der OOP Ankündigung von Harry2017, auch auf dem Gebrauchtmarkt zugeschlagen und mir die englische Version gegönnt. Gebraucht, so dass ich hoffentlich davon ausgehen kann, dass das Spielmaterial in Ordnung ist. Die Minis sind auch schon, hoffentlich vernünftig, zusammengebaut. Aber da ich es vor Ort abholen kann, kann ich direkt einen Blick drauf werfen. :)

  • Bandida

    Ich seh grad nicht, was fehlt - Oder war das das einzige, was angekommen ist...


    Ich hab die deutsche Version hier, wenn jemand eine Bestandsaufnahme zum Abgleich oder sonstwas braucht ;-)

    Top 10 (jeweils ohne Reihenfolge)

    Einmal editiert, zuletzt von Harry2017 ()

  • :D Alter Schwede, ok - Sowas hab ich ja noch nie gesehen :D Aber da sollte sich über GW doch was machen lassen, oder?

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  • Ich hoffe es. Hab den Verkäufer nochmal angeschrieben und warte auf Rückantwort. Aber DAS hab ich so auch noch nie gehabt. Ist halt blöd, weil Tom schon fein die Minis zusammenbaut und ich muss jetzt wieder warten. Und die Minis sind echt bombe. Der Oger-Thaurus ist der Hammer!


    Gebraucht, so dass ich hoffentlich davon ausgehen kann, dass das Spielmaterial in Ordnung ist.

    Frag mal [Tom]:lachwein:

  • Dem fehlte eines der pizzaförmigen Teilchen. Jetzt suchen sie.


    Mein Verkäufer hat sich grad gemeldet, ich bekomme Ersatz. Sie haben grad ne neue Lieferung bekommen. Falls also noch wer will ... bei e-kauf gibt’s noch englische Exemplare


    Wenn mir also jemand ein Bild vom Inhalt machen könnte, wär ich sehr dankbar

    2 Mal editiert, zuletzt von Bandida ()

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