Kartenmischmaschine für unterschiedliche Formate?

  • ANZEIGE
  • Gibt es eigentlich eine Kartenmischmaschine für unterschiedliche Formate?!

    Jein. Es gibt die, die @Torlok verlinkt hat. Genau die habe ich auch selbst und auch schon mal verschenkt. Die Maschine ist gut. Das "verschiedene Formate" heißt da aber bloß: Standard-Euro-Format (bei Skat, DoKo & Co: französisches Blatt) oder wie bei den länglicheren Kartenspielen mit deutschem Blatt, wie es vor allem im Süden und Osten unseres Landes in Verwendung ist.


    Grundsätzlich gilt bei Kartenmischmaschinen: bloß nichts Elektronisches mit Knöpfchendrücken! Handkurbel ist das einzig empfehlenswerte. Grund: beim Handbetrieb merkt man, wenn's klemmt. Die elektronische Maschine macht dann munter weiter und produziert dir mit Motorgewalt verknickte Karten...


    Die genannte Kartenmischmaschine ist jedoch bei uns kaum noch in Benutzung für Brettspiele, seit ich da fast alle Karten in Premium-Hüllen sleeve. Mein Hauptgrund für die Verwendung von Kartenhüllen ist tatsächlich das leichtere Mischen (auch für ungeübte Spieler!) und weniger irgendwelche Schutzaspekte.

  • Ich finde mischen mit Schutzhüllen unangenehm und das Mischen nicht unbedingt leichter

    Dicke ("Premium") Hüllen oder dünne? Das ist ein riesiger Unterschied, den ich selbst kaum glauben konnte, als ich mal zufällig dicke Hüllen bei einem anderen Spieler erleben konnte. Dünne Hüllen kannte ich von einem Spiele-Gebrauchtkauf schon viel länger und hatte immer gedacht: "nö, pffff, braucht man nicht, wozu soll das gut sein?!" Das hat sich in dem Moment geändert, wo ich die Premium-Hüllen kennengelernt habe. Ein Unterschied wie Tag und Nacht. Bei dünnen Hüllen gebe ich dir in Sachen "unangenehm und macht das Mischen nicht einfacher" sogar 100% recht.

  • Ja, deine Hände ;)

    Ich sag mal so: bei manchen Kartenstapeln hätte ich lieber eine Miscmaschine....besonders wenn das Kartendeck so groß ist, dass man es nicht "normal" mischen kann.
    Ja, ich weiß, man kann die Karenstapel halbieren und getrennt voneinander mischen und danach wieder zsammenführen, nochmals trennen, erneut mischen....und dann dürfte es gut sein. Hätte ich aber eine Mischmaschine, bei der ich einmal die Karten "durchjage".... das hätte schon was ;-)


    ....und ja ich weiß, ich bin diesbezüglich faul :smoke:
    ;)

  • ANZEIGE
  • [ Upps, Sorry! Grade erst gesehen, dass es das Thema schon einmal gab Kartenmischmaschine für unterschiedliche Formate? ]


    Ich hätte gerne eine Kartenmischmaschine. Wer's nicht kennt: Das sind so Dinger mit einem Kartenschacht und einer Kurbel dran. Kartenstapel rein in den Schacht, Kurbel drehen, und dann fliegen die Karten mehr oder weniger zufällig links und rechts unten wieder heraus. Übrigens eine tolle, weil sinnstiftende Beschäftigung für leerlaufende Kinder, die den Erwachsenen beim Spielen sonst untätig zukucken müssten.


    So. Nun weiß ich natürlich, dass es diese Maschinen für deutsche Standardkarten gibt (also so ein 55er-Deck oder 110er wie für Canasta, Rommee, Bridge usw.). Nun haben aber viele meiner Spiele erstens Karten mit irgendwelchen US-Formaten, und auch so variieren die Größen sehr stark (man kennt ja beispielsweise das "kleine" und das "normal große" FFG-Format). Außerdem habe ich bei ein paar Spielen meine Karten gesleevt.


    Welche Erfahrungen konntet ihr sammeln und was würdet ihr unter diesen Umständen empfehlen?


    Ich habe natürlich selber auch schon ein bisschen recherchiert. Der beste Treffer für einen Angebotsvergleich war der hier: Kartenmischer Vergleich & Tests - Die 11 Empfehlungen für 2017

  • Also ich habe meine (sowie für Freunde) auf dem Flohmarkt gekauft gehabt.

    Habe insgesamt drei ELEKTRISCHE gekauft (zwei verschenkt)

    Preise variierten zwischen 2-4 € je Maschine. inkl. Batterien. :)


    Meine Erfahrung ist folgende:

    Mit Sleeve nicht möglich, nur einmal probiert und sofort gelassen.

    Kleine Karten sind nur bedingt möglich. Da sie sich durch die "Wucht" um 90 Grad drehen und verkeilen.


    Standard Europäische Karten sowie Amerikanische Kartengröße gehen bei mir ohne Probleme.


    Es kommt aber zusätzlich auf die Größe auf die "griffigkeit" bzw. "Rauung" der Karten an. Manchmal hängen die, manchmal nicht.


    Ich bin ziemlich zufrieden und sie kommt eigentlich bei fasst jeden ungesleeveten Spiel zum Einsatz. Will sie nicht missen.


    Meine Maschine sieht übrigens der Piatnik extrem ähnlich aus!

  • Ich habe nur minimale Erfahrungen mit der Amigo Kartenmischmaschine (ähnlich zu dem oben schon verlinkten Kartenmischer Vario), da ich diese vor Jahren mal verschenkt habe und vorher getestet hatte. Mit Standardkarten (Bohnanza?) hatte sie erstaunlich gut funktioniert. Mit Sleeves sollten die Gummiwalzen eigentlich zurecht kommen. Getestet hatte ich es allerdings nicht.

    Es wird mit den Größen der Karten/Sleeves stehen und fallen. Bei kleinen Karten würden mich Probleme nicht überraschen, weil diese leicht verdrehen und dann verkanten könnten. Grundsätzliche Empfehlung: Testen, testen, testen und wie MetalPirate oben schon schrieb bloß keine elektrische nehmen. Das Risiko ist zu groß, wenn du andere als Standarkarten mischen willst.

  • Mit Sleeves sollten die Gummiwalzen eigentlich zurecht kommen. Getestet hatte ich es allerdings nicht.

    Sleeves und Kartenmischmaschinen sind im allgemeinen nicht kompatibel. Bauartbedingt erwarten die Maschinen bei den Karten eine gewisse (Norm-)Größe und gewisse (Norm-)Dicke. Letzteres lässt sich oft mit einem Schräubchen feinjustieren; das bestimmt dann die Öffnung des Schlitzes, durch den ein Kartenpack zufällig auf die rechte oder linke Seite ausgeworfen wird. Das wäre vermutlich zumindest mit dünnen Hüllen kompatibel. Aber schwieriger ist die Größe. Wenn die Karten im Schacht, wo du sie einlegen sollst, schon durch die Hüllen verkanten, dann war's das.

  • Die Vario funktioniert zumindest hervorragend für "Zug um Zug", wo ja die Plage groß ist, dass die Karten immer in Farb-Sets abgelegt werden.

    ...weshalb wir das bei "mischintensiven" Spielen wie diesem so spielen, dass man mehrere Ablagestapel bildet, auf die die Karten gleich einzeln verteilt werden - dann ist es mit kurzem Mischen von Hand getan

    "So viele Spiele... wann hast Du denn damit angefangen?" - "Wann hast Du damit aufgehört?"

    Einmal editiert, zuletzt von Hartmut Th. () aus folgendem Grund: Tippfehler

  • ...weshalb wir das bei "mischintensiven" Spielen wie diesem so spielen, dass man mehrere Ablagestapel bildet, auf die die Karten gleich einzeln verteilt werden - dann ist es mit kurzem Mischen von Hand getan

    Yep. Auch wichtig bei solchen "indirekten Sortierspielen" wie Lost Cities. Da verteilen wir die eigenen Karten nach Spielende auch auf mehrere Stapel.


    Die ganze Mischerei ist übrigens nicht nur reine Theorie. Schönes Beispiel war mein Spiel von "The Sanctuary - Endangered Species" (von der letzten Messe) auf dem Spieletreff. Das ist ein Kartenspiel, bei dem zuerst die Karten nach Farben sortiert werden, dann gemischt, dann immer drei oder vier Karten von jeder Farbe zusammen nehmen und nochmal mischen; das sind dann die Spielkarten für eine Runde, die dann beim Rundenaufbau in einer Reihe ausgelegt werden.


    Ich hatte fünf Stapel für die fünf Runden gebildet und den unterschiedlichen Mitspielern zum Mischen gegeben. Die Karten waren in Hüllen. Beim Rundenaufbau war nachher überdeutlich in jeder Runde zu sehen, ob der entsprechende farblich vorsortierte Stapel (vier rote - vier grüne - vier gelbe...) per Ineinanderschieben gemischt wurde oder nicht. Entweder selten oder fast immer gleichfarbige Karten nebeneinander...

  • ANZEIGE
  • ANZEIGE