16.01.-22.01.2017

  • Neue Woche, neues Glück.


    Wir haben #TheGame und #SkullKing gespielt.


    Skull King war wie immer sehr gut. The Game kam nicht so gut an.


    Was könnt ihr berichten?

    "We are the unknowns. Lower your shields and surrender your ships. We will add your biological and technological distinctiveness to our own. Your culture will adapt to service us. Resistance is futile."


    Meine Spiele: Klick mich

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  • Gerstern seit langem mal wieder mein "Lieblingsspieleehepaar" besucht.


    #Orleans - mit den neuen Segensreichen Werken und Ereignisplättchen. Nie wieder ohne !!!
    Obwohl wir die Aufträge nicht verwendeten (für die beiden wars die Kennenlernpartie), hatte ich das Gefühl, ein völlig neues Spiel zu spielen. Die beiden - in meinen Augen - schwächsten Elemente des Grundspiels wurden auf ein überdurchschnittliches Niveau gehoben. Noch nie habe ich zuvor bei Orleans so sehr darüber gegrübelt wann und wo ich wen zu den Segensreichen Werken schicke und noch nie zuvor die Mitspielerin um das Gebäude beneidet, welches dir erlaubt die Ereignisse zu ignorieren.
    Absolute Empfehlung, um aus einem Superspiel ein Super-Duper-Spiel zu machen.

  • unter anderem:


    - 1865 Sardinia:
    Meine zweite Partie zu zweit wurde heute unterbrochen, soll aber übermorgen weitergehen.
    Bisherige Meinung: interessantes Spiel, neuartige Mechanismen, die üblichen 18xx-Strategien greifen nicht mehr richtig, anfänglich schwer zu durchschauen, weder 18xx-Einsteigerspiel noch 18xx-Kennenlernspiel.
    Es wird bestimmt noch einige weitere Partien geben.


    - Lord of the Rings LCG - The Dunland Trap [MEC=26]:
    Auch der elfte Versuch (zu zweit), diese Quest zu lösen, ging heute daneben.
    Wir müssen unsere Decks wohl nochmals umbauen, aber so langsam gehen uns die Ideen aus.
    Das dürfte eine der schwersten Questen sein, mit denen wir es bisher zu tun hatten (bisher 156 Partien insgesamt).


    Ich glaube nicht, daß jemand wirklich objektiv sein kann - alle Meinungen sind subjektiv.
    Natürlich gilt das auch für mich.

  • - Lord of the Rings LCG - The Dunland Trap [MEC=26]:
    Auch der elfte Versuch (zu zweit), diese Quest zu lösen, ging heute daneben.
    Wir müssen unsere Decks wohl nochmals umbauen, aber so langsam gehen uns die Ideen aus.
    Das dürfte eine der schwersten Questen sein, mit denen wir es bisher zu tun hatten (bisher 156 Partien insgesamt).

    Habe mich bisher noch nicht so wahnsinnig mit dem LCG System beschäftigt.
    Daher sorry, wenn das ´ne dumme Frage ist.


    Wieviel Geld hast du bisher in deinen decks investiert?
    Kann es denn auch passieren, dass du bestimmte Karten für bestimmte Questen brauchst, die selten in den Packs drin ist?


    Interessiere mich für das GoT Kartenspiel, weil ich die Serie absolut top finde. Habe nur Angst da soviel Geld zu versenken und das Spiel immer noch unrund läuft.



    Der Gernspieler

  • Habe nur Angst da soviel Geld zu versenken und das Spiel immer noch unrund läuft.

    Bei den LCG´s hast du in jedem Erweiterungspack immer die gleichen Karten drin, also keine seltenen oder Ultra-Mystic oder sonstwas Rare...
    Das einzige was passieren kann, ist, das du ein Pack mehrmals kaufst weil nicht alle Karten mehrfach enthalten sind. Insgesamt aber weeesentlich entspannter und geldschonender als Magic oder andere Sammelkartenspiele (CCG).

    Bitte senden Sie mir Ihre E-Mail doppelt, ich brauche eine für´s Archiv :/

  • Bei den LCG´s hast du in jedem Erweiterungspack immer die gleichen Karten drin, also keine seltenen oder Ultra-Mystic oder sonstwas Rare...Das einzige was passieren kann, ist, das du ein Pack mehrmals kaufst weil nicht alle Karten mehrfach enthalten sind. Insgesamt aber weeesentlich entspannter und geldschonender als Magic oder andere Sammelkartenspiele (CCG).

    Die Packs braucht man normalerweise nicht mehrfach zu kaufen, da alle Karten für den Deckbau immer jeweils 3-fach enthalten sind, und mehr gleiche Karten darf jeder Spieler sowieso nicht ins Deck nehmen (davon abgesehen, daß bei mehreren Spielern jeder normalerweise sowieso unterschiedliche Sphären spielt).
    Zumindest war's bei uns bis jetzt so.


    Ausnahme ist das Basis-Spiel.
    Das sind manche Karten nur 1x drin, die man vielleicht gerne 3-fach hätte. Außerdem ist Gandalf (eine neutrale Karte) nur 3-fach enthalten, und wenn man zu zweit mit demselben Kartenvorrat spielt (wie meine Frau und ich), hätte jeder gerne 3 Gandalfs. Deshalb haben manche Spieler (wie auch ich) 3 Basis-Spiele. So hat man dann auch Schachteln zur Aufbewahrung der Karten aus den Erweiterungspacks.


    Ich glaube nicht, daß jemand wirklich objektiv sein kann - alle Meinungen sind subjektiv.
    Natürlich gilt das auch für mich.

  • Diesmal in größerer Runde:


    #Mysterium (2015) Kannte das Spiel noch nicht. Die Kartenoptik ist dieselbe wie bei Dixit. Grob gesagt: Cluedo meets Dixit. Ein Mash-Up also. Obwohl Dixit bei mir nicht wirklich gezündet hat und obwohl das vorliegende Spiel nicht immer steuerbar ist: Hier hat's großen Spaß gemacht. Und wenn es nur die wilde Freude war über unsere unmöglichen Deutungsversuche, obwohl der (eher hilflose) Geist sich sicher redlich bemühte. Worum geht's: Über Dixit-mäßig ausschauende Karten versucht uns ein Geist eines Mordopfers hinweise auf Personen, dann Orte, dann mögliche Tatwaffen zu geben. Wir sprechen uns dabei ab. Schließlich am Ende versucht der Geist uns noch auf den richtigen Täter zu schubsen. Das Problem: Unser Geist darf NUR über die Dixit-Karten kommunizieren und hat stets nur eine sehr begrenzte Auswahl. Am Ende verteilten sich 5 Stimmen mit 3 zu 2 ... auf den falschen Täter. Spaß gemacht hat's trotzdem. Achja: Für bis zu 7 Spieler.


    #6nimmt! (1994) Aaargh. Nichts für mich. Zahlenkarten ziehen und anlegen. Ja, ein Klassiker. Aber, nenene. Wie kommt es nur: Ich wurde nicht Letzter? Naja, anyway.


    #CodenamesPictures (2016) Codenames macht riesig Spaß. Die Pictures-Version hatte ich noch nicht gespielt. Vorher eher gehört, dass es schwierig sein sollte, mit den Bildern. Eher das Gegenteil. Kam uns leichter vor als Codenames. Spaß macht es immer. Die Bilder-Version war oft etwas leichter als die reine Wort-Version: Man konnte sich auf verschiedene Aspekte der Bilder beziehen. Die kürzeste Runde: Erster Tipp - Gegner tippt auf Attentäter. Ups.
    Macht auch Spaß. Würde aber wahrscheinlich im direkten Vergleich die Wörterkarten vorziehen, da sie noch größere Assoziationsbögen ermöglichten.


    So, freue mich auf weitere schöne Spielpartien ...

  • Ich fasse hier mal zusammen, was ich seit Jahresbeginn so gespielt habe:


    #Navegador : ich liebe das Aktionsrondell von Mac Gerdts! Hier kommt es auf den richtigen Spielrhythmus an, wobei man die Mitspieler arg im Auge behalten muss. So mag ich Interaktion in Spielen : eher indirekt. Erwische ich den richtigen Moment, um Waren hochpreisig zu verkaufen oder nutze ich eher die Fabriken? Gehen meine Pläne auf oder funken mir die Mitspieler wieder dazwischen? Topspiel!


    #Kanagawa : die Grafiken allein verzaubern mich, der Spielmechanismus ist recht einfach aber genügend reizvoll für bereits 3 Partien in diesem Jahr. Ich versuche eine siegpunktträchtige Grafik zu malen und mein Atelier auszubauen.
    Der Mechanismus der Kartenauswahl ist reizvoll, besonders wenn auch die Mitspieler erkannt haben, dass der Verzicht auf eine größere Kartenmengen, weil man früher Karten auswählt ( und dafür weniger erhält), oft zielführender ist. Ein wirklich netter Absacker.


    #MysticVale : ich wollte es eigentlich mögen, aber es klappt nicht. Erst läuft das Spiel ganz zäh an und dann ist es viel zu schnell zu Ende, weil alle Siegpunkte schon verteilt sind. Und jedesmal frage ich mich: warum sind von den 20 Spielkartenhüllen bei jedem Spieler zum Ende des Spiels immer noch mindestens 5 komplett leer?


    #DesignTown : dann kann ich schon eher Design Town spielen: ein ähnlicher Mechanismus wie bei Mystic vale: ich darf Karten von meinem Deck nur bis zu einem bestimmten Punkt aufdecken, da bei zuviel aufgedeckten unzufriedenen Gesichtern mein ganzer Spielzug vorbei ist. Haut mich jetzt auch nicht vom Hocker, aber kostet weniger als ein Drittel von Mystic vale...


    #Timestories : Hinter der Maske , Zu viert der zweite Versuch: und natürlich gescheitert. Aber trotzdem ein schönes Spieleerlebnis!


    #GreatWesternTrail : In einer Partie zu viert als Startspieler auf Ingenieure gegangen, 3 Bahnhofsvorsteherplättchen bekommen, die mir meinen Lieferwert jede Runde erhöhten und so mit dem Kauf von zwei 3-er Rindern gewonnen.


    #Orleans : einmal zu viert das Grundspiel gewonnen, zweimal zu zweit die kooperative Version - davon nur eine Partie gewonnen. Wie man aus so einem großartigen Spiel auch noch so ein fantastisches kooperatives Spiel basteln kann : ich liebe es :) !


    #TerraformingMars : Mit einem Neuling in weniger als 2,5 Stunden durchgespielt, allerdings ohne Karten-Drafting.
    Trotzdem eine überaus spannende Partie: eins meiner drei Lieblingsspiele aus dem letzten Jahr!


    #WordSlam : zu viert, falsch gespielt ( Sanduhr wurde immer sofort umgedreht), für doof befunden, schnell wieder weggepackt - aber ein neuer Versuch wird angegangen....


    #MechsversusMinions: zu sechst ins Tutorial eingearbeitet und die erste Mission gespielt. Eigentlich ist dieses kooperative Spiel nur für 4 Spieler gedacht, aber es war kein Problem zu sechst. Nicht nur die Ausstattung ist einfach großartig - auch der Spielreiz ist gegeben. Richtige Karte aussuchen, in einen von 6 Slots legen und Aktionen mit Deinem Mech ausführen entsprechend deiner Kartenauslage. Mit Mitspielern abstimmen, aber auch allein eigene Entscheidungen sinnvoll zu treffen ist hier die Kunst. Tolles Spieldesign: gefällt mir im Vergleich zu anderen Miniaturenspielen (z.B. Blood Rage oder Scythe) wesentlich besser - es ist aber natürlich auch kooperativ...


    Als kleine Zwischendurch-Spiele gab es noch #KrazyWördz , #NochMal , #TheGame , #PinguParty , #Schokohexe , #Obstgarten #Paul&derMond gespielt mit Menschen zwischen 3 und 86 Jahren.


    So kann das Jahr gern weitergehen 8o !

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  • #MysticVale : ich wollte es eigentlich mögen, aber es klappt nicht. Erst läuft das Spiel ganz zäh an und dann ist es viel zu schnell zu Ende, weil alle Siegpunkte schon verteilt sind. Und jedesmal frage ich mich: warum sind von den 20 Spielkartenhüllen bei jedem Spieler zum Ende des Spiels immer noch mindestens 5 komplett leer?

    Weil leere Karte exakt dasselbe sind wie "nicht vorhandene Karten", dein Deck ist also gefühlt schlanker, wenn du deine gekauften Upgrades auf möglichst wenige Karten steckst.


    Ich würde in diesem Spiel überhaupt nur eine leere Karte anbrechen, wenn ich diese "alles kostet 2 weniger" oder "für jeden Helm auf dieser Karte..." Fähigkeiten verwenden wollte, glaube ich.
    Aber ob man die überhaupt bekommt, ist eine andere Frage (zufällige Kartenauswahl... yay!).

  • Meldung an Captain: Sprung erfolgreich durchgeführt!
    Perfekt, was zeigen die Sensoren?
    Äh, die Anzeigen spielen verrückt, Captain, kein klares Bild. Nur multiples rauschen, stark erhöhte Strahlungslevel, erratische Asteroidenbahnen, und...ohohoh...Alienschiffe dazwischen!


    So beginnt sie also die #CentauriSaga , meine letzte ungespielte Neuheit von Vesuvius Media aus Essen 2016. Statt Omega Centauri ist diesmal Alpha Centauri der Schauplatz des Geschehens, macht zwar absolut keinen Unterschied aber egal, zukünftige Historiker wissen das bestimmt einzuordnen :S ...


    Nach Beschreibung ein 4X mit CoOp-Mechanismus! Oha, schon eher ungewöhnlich, ich kenne zumindest keins zumal ich auch nicht unbedingt ein Freund davon bin. Aber schon Black Orchestra hatte mich dahingehend eines besseren belehrt. Wir entdecken, breiten uns aus und kämpfen reichlich. Ein Völker-/Planeten-/Gebietsausbau findet zwar nicht statt, dafür muss unser Playerboard herhalten, wo technische Fortschritte festgehalten werden. Insofern würde ich eher ein 3,5X zugestehen.
    Genretypisch mit viel buntem Plastik garniert, jede Menge Karten für diverse Stapel sowie anderem Schnichschnack verziert macht das ganze einen ansprechenden Eindruck. könnte auch von FFG kommen...



    Die Playerboards haben in 7 Reihen insgesamt 64 Aussparungen (4x10 + 3x8), die zu Beginn alle einzeln ausgepöppelt werden wollen. Ein Kugelschreiber zum sanften durchstossen hilft ungemein, trotzdem noch recht aufwändig.
    Dafür haben die Markierungssteine dann eine Vertiefung und sind gegen leichtes verrutschen gesichert. Die Betonung liegt auf leicht, da die Dicke des Boards ungefähr bei Fotopapier liegt, aber immerhin. Auch die Karten sind etwas dünner als gewöhnlich und neigen zu leichtem verbiegen. Sleeven werde ich sie erstmal nicht, gemischt wird eher selten.
    Material also mit leichten Abzügen in der B-Note.


    Damit zum spielerischen Teil, der durch die Regel leider etwas erschwert wird. So ganz strukturiert ist sie nicht und man des öfteren von der Teileübersicht/Erklärung über den Spielablauf bis zum Szenario blättern, um eine manchmal grundlegende Info zu finden. Getreu dem Motto - ohne Fleiß kein Preis. Als Preis erwartet einen dann aber ein intensives Spielerlebnis, getrieben durch verschiedene Szenarien die gemeinsam bewältigt werden wollen. Eine PvP (Player versus Player) Variante kann über die Homepage gezogen werden. Soweit ich das allerdings auf den ersten Blick gesehen habe, fehlt dann aber wohl etwas an Material was bei den Kickstartern enthalten war.
    Nach Wahl des Szenarios (Sonderregeln für spielerische Elemente und Aufbau incl.) geht´s los mit der Optimierung der eigenen Armada. Darin liegt auch primär unser Ziel - möglichst schnell Verbesserungen beim Angriff, Verteidigung, Speed und Rumpfstärke zu erlangen. Ansonsten ist man bald hoffnungslos unterlegen. Diese 4 Grundwerte starten auf einer 10´er Skala bei 2, bei allen Proben/Kämpfen wird immer die Anzahl Würfel genommen, deren Wert man hat. Bspw. habe ich beim Angriff eine 5, dann würle ich mit eben mit 5 W6 und erziele bei immer 4-6 einen Treffer - jeder Würfel ergibt also eine fifty-fifty Chance.


    Gegener spawnen auf die erkundeten Hexfelder, Standard- und Bossgegner wollen ausgeschaltet, Events möglichst schadfrei überstanden werden - nichts neues also bei der Gefahrenabwehr im Universum. Allerdings bringt uns die Zusammenarbeit im Team durchaus voran, mit bestimmten Dingen können wir andere unterstützen um das große Ziel zu erreichen. Langeweile kommt nicht auf, jeder hat irgendwo seine aktuelle Aufgabe zu erfüllen. Und das macht das Spiel durchaus reizvoll, immer wieder gibt es irgendwelche Brandherde unter Kontrolle zu bringen, die eigene Aufrüstung nicht vernachlässigen, wer konzentriert sich am besten auf was mit welchem Support...


    Einen kompletten Regelüberblick erspare ich mir mal, wer andere Vertreter dieses Genres kennt weiß ungefähr, was auf ihn zukommt. Unsere gestrige Runde mit dem Einstiegsszenario (Fixing the Jumpgate) konnte aufgrund tlw. unklarer Regeln (s.o.) leider nicht zu Ende gebracht werden, in 2 Wochen wird aber ein erneuter Anlauf genommen.


    Spielerisches Fazit nach einer leicht holprigen Runde: Gut (das Auge spielt auch mit), Atmosphäre vorhanden, mit Luft nach oben!

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  • - 1865 Sardinia:
    Meine zweite Partie zu zweit wurde heute unterbrochen, soll aber übermorgen weitergehen.
    Bisherige Meinung: interessantes Spiel, neuartige Mechanismen, die üblichen 18xx-Strategien greifen nicht mehr richtig, anfänglich schwer zu durchschauen, weder 18xx-Einsteigerspiel noch 18xx-Kennenlernspiel.
    Es wird bestimmt noch einige weitere Partien geben.

    Unbedingt weiter spielen und auch zu dritt mal oder gar zu viert :-). Sehr eigenständige Entwicklung. Mir gefällt besonders die verschlankte Art, das Zugeinkommen zu berechnen. Macht das Spiel deutlich flotter gegenüber sonstigen 18XX-Varianten.

  • In Vorbereitung auf die anstehende Auslieferung der Wave 2 von #ShadowsOfBrimstone habe ich das Spiel gestern nach langer, sehr langer, Pause mal wieder auf den Solotisch gepackt und zum reinkommen das erste Szenario gespielt.


    Ein leichtsinniger Preacher meinte, alleine mit den höllischen Kreaturen fertig werden zu können, die in der Mine in Unwesen treiben. Leider hat er sich deutlich überschätzt und musste schon im 2ten Raum wiederbelebt werden, nachdem er von 12 Spinnen angegriffen wurde (jede mit Combat + 2 wegen einer ausliegenden Darknesskarte). Im dritten Raum ist er endgültig ums Leben gekommen. Den Kampf im Raum 3 gegen 6 Spinnen und 4 Tentakel hat er zwar (dank einem Revive) grade noch überstanden, danach sind ihm allerdings beim Hold-back-the-Darkness-Wurf aufgrund eines 4er-Paschs ein paar Stalaktiten auf den Kopf gefallen, die haben ihm den Rest gegeben.*)


    #ShadowsOfBrimstone spielte sich wieder recht flott, nachdem ich reingekommen bin, und auch schön thematisch mit den ganzen Encountern und Darkness-Karten. Nächstes mal werde ich aber noch einen 2ten Charakter mit rein schicken, der vielleicht sogar eine Fernkampfwaffe als Startausrüstung mitbringt. Das sollte die Chancen etwas erhöhen.


    *) genau genommen war auch der ein oder andere kleine Regelfehler noch dabei, aber "richtiges Spielen" hätte es wahrscheinlich nicht signifikant besser gemacht

  • 51st State Master Set (D)
    Meine Frau ist eine Nicht-Spielerin. Manchmal kann ich sie dazu nötigen, mit mir ein Brettspiel zu spielen aber wenn ich sie danach frage, ob es ihr gefallen hat, kommt bestenfalls ein: "Geht schon". Villen des Wahnsinns 2 fand sie "langweilig". Ich habe aber nie die Hoffnung aufgegeben, ein Spiel zu finden, das genau ihre Kragenweite ist. Sie hat mir da wenig Hoffnung gemacht, dass das je passiert. Spaßeshalber sage ich immer bevor wir ein neues Spiel testen: "Das ist DEIN Spiel. Du wirst betteln, dass ich es mit Dir spiele". Gelächter auf ihrer Seite.


    Wir haben also 51st State Master Set auf den Tisch gebracht und sehr schnell hat sie die Regeln kapiert und nach zwei Runden entwickelte sie einen Ehrgeiz, den ich bei ihr bei Brettspielen nicht kenne. Sie hat sogar gewonnen (zwei Mal) obwohl ich nach besten Kräften gespielt habe.
    Nach der ersten Partie meinte sie: "Das spielen wir nochmal, ok?"


    Ich fand das Spiel schon immer sehr gut (auch Imperial Settlers) aber jetzt ist es eine 1 mit Stern. Und jeder, der eine spielunwillige Frau hat, wird mich da verstehen :-)

  • Und jeder, der eine spielunwillige Frau hat, wird mich da verstehen

    Aber sowas von!
    Als ich vor kurzem eine Solopartie Terrafoming Mars gespielt hatte und auch eine alternative Corporation bastelte, schaute sie schon recht interessiert drauf. Der letzte Kick zum mitspielen hat zwar noch gefehlt, aber die Hoffnung stirbt ja bekanntlich zuletzt...

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  • 51st State Master Set (D)
    Meine Frau ist eine Nicht-Spielerin. Manchmal kann ich sie dazu nötigen, mit mir ein Brettspiel zu spielen aber wenn ich sie danach frage, ob es ihr gefallen hat, kommt bestenfalls ein: "Geht schon". Villen des Wahnsinns 2 fand sie "langweilig". Ich habe aber nie die Hoffnung aufgegeben, ein Spiel zu finden, das genau ihre Kragenweite ist. Sie hat mir da wenig Hoffnung gemacht, dass das je passiert. Spaßeshalber sage ich immer bevor wir ein neues Spiel testen: "Das ist DEIN Spiel. Du wirst betteln, dass ich es mit Dir spiele". Gelächter auf ihrer Seite.


    Wir haben also 51st State Master Set auf den Tisch gebracht und sehr schnell hat sie die Regeln kapiert und nach zwei Runden entwickelte sie einen Ehrgeiz, den ich bei ihr bei Brettspielen nicht kenne. Sie hat sogar gewonnen (zwei Mal) obwohl ich nach besten Kräften gespielt habe.
    Nach der ersten Partie meinte sie: "Das spielen wir nochmal, ok?"


    Ich fand das Spiel schon immer sehr gut (auch Imperial Settlers) aber jetzt ist es eine 1 mit Stern. Und jeder, der eine spielunwillige Frau hat, wird mich da verstehen :-)

    Wie gefällt dir 51State im Vergleich zu Imperial Settlers?

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  • @sychobob


    Das Thema von 51st State Master Set finde ich persönlich schon mal ansprechender, aber das ist Geschmackssache. Ich finde den Aufbau der Karten bei 51st State irgendwie klarer und intuitiv verständlicher als bei Imperial Settler. Das mag aber auch daran liegen, dass ich IS erst gekauft habe, nachdem ich schon einige Partien 51st State hinter mir hatte.
    Die Unterschiede zwischen den beiden Spielen sind nicht allzu gravierend. Hier ein "Wettrennen" bis 25 Punkte, dort fixierte fünf Runden, hier "nur" ein gemeinsamer Nachziehstapel und dort volksspezifische Karten plus ein gemeinsamer Nachziehstapel. Und noch ein paar Kleinigkeiten. Vom Spielgefühl her hatte ich den Eindruck - aber es ist wahrscheinlich zu früh, das nach ein paar Partien IS zu sagen - dass man bei IS in der Endphase des Spiels leichte Probleme mit der Übersicht hat, weil man so viele Möglichkeiten hat. Vor allem wenn man die Erweiterungen mit ins Spiel genommen hat. Bei 51st State ist das Spiel meisten zu Ende bevor die Kartenauslage zu groß wird.


    Meine persönliche Empfehlung ist das 51st State Master Set mit einem kleinen Vorsprung vor Imperial Settlers.

  • Wie gefällt dir 51State im Vergleich zu Imperial Settlers?

    Ich zitiere mich mal selber:

    Nachdem ich nun ImSe und 51st State Masterset vergleichen kann, ziehe ich 51st vor. Zum einen liegt mir das Setting der Postapokalypse mit entsprechender Grafik wesentlich mehr als diese "knuffig, harmlosen, niedlichen Grinsebacken". Zum anderen gefällt mir der Kniff über die Kontaktmarker besser als einfach nur 2-3 Schwerter haben zu müssen.
    Das offene Spielende, bei ImSe 5 Runden, - bei 51st auf 25 SP, läßt ebenfalls mehr taktische Kniffe zu. Auch hatte ich das Gefühl, wesentlich weniger Karten des eigenen Decks zu bekommen, mag mich aber täuschen...
    Was mir bei ImSe besser gefällt, ist die volkseigene Lagerkapazität eines Rohstoffs. Als Familyversion von 51st sicherlich brauchbar, das etwas bessere Spiel bietet aus meiner Sicht aber das #51stStateMasterSet.

    Mit Texas und Hegemony sind auch schon 2 weitere Völker dazugekommen, weitere sollen folgen...

    Bitte senden Sie mir Ihre E-Mail doppelt, ich brauche eine für´s Archiv :/

  • 51st State Master Set (D)



    Ich fand das Spiel schon immer sehr gut (auch Imperial Settlers) aber jetzt ist es eine 1 mit Stern. Und jeder, der eine spielunwillige Frau hat, wird mich da verstehen :-)

    Oh Mann, und wie ich dich verstehe.


    Meine spielt zwar mit, aber recht wiederwillig. Dann kann man(n) so ein Erlebnis gar nicht hoch genug hängen.
    Ist aber interessant, dass wir mit ähnlichen Tricks arbeiten. :thumbsup: (müssen)




    Der Gernspieler

  • Ob das Spiel wohl auch bei spielunwilligen Männern etwas bringt? :D Da habe ich nämlich ein Exemplar zu Hause.

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  • Na ja,ihr Frauen habt dann aber andere Möglichkeiten, uns zu überzeugen. :saint:
    Was leckeres Kochen, z.B. oder ein angenehmes Ambiente schaffen usw




    Der Gernspieler

    Die von dir genannten Möglichkeiten habt ihr Männer auch- auch wenn das vielleicht nicht jeder Mann weiß :D




    Richtig. Besser: Das Geschlechterbild (ich kenne auch Männer, die keine komplexen Spiele mögen).

    Irgendwie kenne ich sehr viele Männer, bei denen das so ist. Bevor ich mich in Brettspiel- Foren bewegt habe und den Spieletreff ins Leben gerufen habe, dachte ich auch immer, dass Gesellschaftsspiele eher ein “Frauen-Hobby“ sind.
    Aber ich wurde ja schnell eines Besseren belehrt. :)

  • Augen auf bei der Partnerwahl! :whistling:8o





    @SanktPeter: Wie wärs eigentlich mit nem Partner-Marktplatz auf unkowns? "Spielwillige Frau (Vorlieben: Heavy Euros, Ameritrash...) sucht Spielwilligen Mann" bzw. umgekehrt? :whistling::saint:

    Status 12M12S 2018: 6M4S (Sheep & Thief, The Mind, Tempel des Schreckens, Sons of Anarchy)
    ---------------------------------------
    2017: 6 | 2016: 6 | 2015: 12 | 2014: 12 | 2013: 15 | 2012: 20

  • @SanktPeter: Wie wärs eigentlich mit nem Partner-Marktplatz auf unkowns? "Spielwillige Frau (Vorlieben: Heavy Euros, Ameritrash...) sucht Spielwilligen Mann" bzw. umgekehrt? :whistling::saint:

    Genau:
    "Spielunwillige Frau sucht Spielunwilligen Mann" ... :)


    Ich glaube nicht, daß jemand wirklich objektiv sein kann - alle Meinungen sind subjektiv.
    Natürlich gilt das auch für mich.

  • Och, bis auf den Spiel-Unwille ist er schon eine sehr gute Wahl. :)
    Ich denke auch, dass es in einer gut funktionierenden Partnerschaft nicht unbedingt sein muss, die gleichen Hobbys zu haben (wobei es natürlich schön ist, keine Frage), solange der Rest passt und man auch bereit ist, Kompromisse einzugehen und dem Partner seinen Freiraum zu lassen.


    Partner- Marktplatz wäre natürlich die Idee. Nicht Elite- Partner, sondern Spielepartner, wobei das ja eine ganz andere Elite ist :D

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  • "Suche gemütliche Sie für kuschelig-ausgedehnte ASL-Abende vor dem Kaminfeuer..."


    ...hach, ich sehe da viel Potential in einer solchen Plattform :D

    Status 12M12S 2018: 6M4S (Sheep & Thief, The Mind, Tempel des Schreckens, Sons of Anarchy)
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  • Wenn ich mir das so recht überlege: Will ich eine Partnerin, die genauso spieleverrückt ist, wie ich, und ständig an meinen Spielen herummacht, die doch alle größengeordnet, gesleeved und geschneuzt im Regal stehen? Wenn nur eines davon einen Zentimeter hervorragt, bringe ich es sofort auf Linie. So wie die Verkäuferin der Boutique, wenn die Pullis nicht sauber gestapelt sind.
    Nein, ich will keine Frau, die sich an meinen Heiligtümern zu schaffen macht.


    DAS IST MEIN HOBBY, DAS IST MEIN SCHAAAAATZ.


    Ich will eher so etwas wie eine Spielsklavin, die jederzeit mit großer Begeisterung alles mit mir spielt, was ich ihr vorsetze und ansonsten die Finger von meinem Hobby lässt :-) :-) :-)

  • "Suche gemütliche Sie für kuschelig-ausgedehnte ASL-Abende vor dem Kaminfeuer..."


    ...hach, ich sehe da viel Potential in einer solchen Plattform :D

    Dafür habe ich keine Plattform gebraucht, das ging auch ohne. :D
    Nur das Kaminfeuer fehlt immer noch ...


    Ich glaube nicht, daß jemand wirklich objektiv sein kann - alle Meinungen sind subjektiv.
    Natürlich gilt das auch für mich.

  • Mein Beitrag zu den letzten Meldungen: nachdem meine Frau nicht so gerne spielt (und wenn dann eher Cooperatives) gehe ich gerne in den Spieleclub. Und da war ich gestern und jetzt wieder zu den Beschreibungen, die ich hier so gerne lese:


    Wenig erwartet habe ich mir von
    #DasOrakelVonDelphi
    Wieder ein Stefan Feld halt, dachte ich, habe mir es erklären lassen und war sowas von schnell drin, dass ich gleich mal mithalten konnte (was beim ersten Spiel normalerweise nicht der Fall ist bei mir). Der Ablauf mit dem wandelbaren Spielplan ist originell und hübsch, die Entfernungen (mit Hilfe der Götter) gut planbar. Ich hatte allerdings auch das Schiffplättchen (=Sonderfunktion), das mir den leichteren Einsatz der Götter ermöglichte. Jedenfalls kam ich sehr gut damit zurecht und habe auch klar gewonnen. Dahcte ich, aber als erster muss man ja die letzten züge der Gegner abwarten (wir waren zu dritt). Und einer der beiden hat mit einer unglaublichen kette an Aktionen tatsächlich mich noch eingeholt. Gleichstand auch nach Plättchen, die Tie-Breaker sind.
    Jedenfalls hat's Spaß gemacht. Jederzeit wieder


    Viel erwartet habe ich mir von
    #EinFestfürOdin
    Ich mag ja #Caverna sehr gerne, auch Optimierungsspiele sind durchaus meins und so bin ich mit rauchendem Kopf nach der Erklär-Halbenstunde dran gegangen unter den endlos scheinenden Optionen die eine oder andere auszuwählen und mal zu schauen was passiert. Wir waren zu viert, wobei drei Neulinge mit durchaus unterschiedlichen Strategien am Werk waren; was natürlich dauerte. Bald merkte ich, dass mein Drang, eine Insel zu kaufen, Quatsch war und mir so früh nichts brachte. Mit Walfang, Überfall und letztlich Auswandern kam ich so recht und schlecht durch und mit 68 Punkten erschöpft als Dritter ins Ziel (die brach liegende Insel allein hat mich 30 Minuspunkte gekostet). Einer der Neulinge hat den Erklärbären in Erstaunen versetzt, weil er nicht nur das Hauptfeld, sondern auch einige Nebentableaus geschickt füllte und letztlich mit 118 zu 114 gegen den Routinier gewann. Wie er das schaffte, weiß ich nicht, weil ich - wie praktisch jeder andere - dauernd mit mir selbst beschäftigt war. Womit wir auch schon bei einem meiner Kritikpunkten wären: wenig Interaktion. Und im Gegensatz zu Caverna finde ich Odin auch optisch weniger ansprechend. Hauptkritik wäre von meiner Seite aber die ungemein futzeligen Teile. Haptisch ist das eine Katastrophe mit den Miniplättchen und Münzerln und Erzkuben, die dauernd verrutschen, wenn man sie passgenau aneinander legen soll.
    Klingt jetzt etwas zu negativ, weil ich durchaus sehe, dass man das gerne mit neuen Taktikten nochmal spielen möchte (und das auch wieder machen werde), aber leider hat es meine Erwartungen nicht erfüllt und ich werde es mir (neben #Caverna) sicher nicht zulegen.

  • Ich will eher so etwas wie eine Spielsklavin, die jederzeit mit großer Begeisterung alles mit mir spielt, was ich ihr vorsetze und ansonsten die Finger von meinem Hobby lässt :-) :-) :-)

    wenn ich es recht betrachte, dann hab ich fast genau so eine...Leider heisst das aber ewig Regeln alleine lernen :-/ Obwohl: Große Begeisterung ist teilweise manchmal vielleicht etwas übertrieben, aber der Rest passt :D

    Top 10 (jeweils ohne Reihenfolge)

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