23.01.-29.01.2017

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  • Neue Woche...


    Wir haben gespielt:


    #ManhattanProjectEnergyEmpires


    Dieses Mal zu viert. Mir hat es wieder sehr gut gefallen. Spielt sich schnell und flüssig bei überschaubaren Regeln und ausreichender Tiefe. Sehr schöne Fortsetzung von Manhattan Project.


    #FirstClass


    @SirPech hat unwissentlich eine halbe Schaffnerstrategie gespielt, die ja den Ruf hat nur schwer schlagbar zu sein. Sein Multiplikator war 14 und er hatte glaube ich 5 Schaffnerkarten. Wir haben mit den Modulen A und B gespielt. Er wurde mit zwei Punkten Rückstand Zweiter hinter mir. Er hatte seine Züge nicht weit genug ausgebaut. Mein Siegscore bei drei Spielern war 138 Punkte. Also eher eine schlechte Runde...


    #BlackOrchestra


    Spiel hat rd. 150 Minuten gedauert. Ist mir zu lang für das Gebotene. Wir scheiterten mit dem ersten Attentatsversuch und waren danach eher blank und mussten einen neuen Anlauf nehmen. Das hat zu lange gedauert und im 7'er Stapel war die erste Karte gleich die Spielende Karte. Dumm gelaufen...


    Was könnt ihr berichten?


    Wer noch nicht in unserer uSdJ Umfrage abgestimmt hat... die Umfrage läuft nur noch bis Donnerstag... also schnell abstimmen...


    https://www.unknowns.de/wbb4/index.php?easy-poll/&categoryID=89

    "We are the unknowns. Lower your shields and surrender your ships. We will add your biological and technological distinctiveness to our own. Your culture will adapt to service us. Resistance is futile."


    Meine Spiele: Klick mich

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  • #Mombasa Ein Mitspieler, der schnell beide zusätzlichen Kartenslots geöffnet hatte, schaute oft bemitleidenswert zu mir rüber. Viele hämisch Sprüche musste ich mir anhören. Doch ich zog es bis zum Ende mit den drei Startslots durch. Mit 169 Punkten alle anderen weit abgehängt. Was kann das Leben doch schön sein.
    #FirstClass Irgendwie will ich es mehr mögen. Eher noch 7/10. Die Schaffnerstrategiediskussion ruft bei mir eher weniger Lust aus es wieder zu spielen als zu versuchen sie zu widerlegen.
    VI ses

    8oKinners, das waren noch Zeiten, als Republic of rome bei mir ein Absacker war 8))

  • Wir haben zu Dritt #Mombasa gespielt. "Alles auf die Bohne" war mein Motto. Eigentlich wollte ich zunächst alle Kompanien klein halten weil ich bei den beiden Leisten bis 60 kommen wollte. Unterstützt durch die Minierweiterung vom Dt. Spielepreis, welche die Buchhaltung noch aufwertet.


    Da ich jedoch schnell an die beiden 2er und eine 3er Kaffeekarte rankam setzte ich alles auf Cairo. Dort war die C1 Leiste, welche Diamanten und Buchhaltung fördert. Ich hatte am Ende 5 Häuser der Cairo Komanie "weggeschmissen" und mich mit 7 ausgebreitet, so dass die Kompanie 9 wert war. Ich hatte gesamt 12 Anteile und damit 108 Punkte mit Cairo. Die beiden Mädels arbeiteten sich an der Mombasa und Cape Town Kompanie ab, kamen aber nur nicht recht weit auf der jeweiligen Leiste. Meinen 5. Slot mit Diamanten hatte ich erst für die letzte Runde freigeschalten, was aber ausreichend war.


    3x hatte ich das neue Buchhalter Bonusfeld für 2, bzw 5 Münzen besucht und ein neues A-Buch für 5 Siegpunkte erworben.
    176-141-108 am Ende.


    Meine Güte muss man sich dabei konzentrieren. Meine Frau wollte immer mal wieder ablenken mit sinnfreien Fragen wie "wie wars in der Arbeit" oder "wann bist du morgen Zuhause" oder "liebst du mich noch". Meine Antwort war jeweils nur "spiele grade".

  • Wir haben uns nun zu zweit an #MechsVSMinions heran gewagt...


    Über die Materialschlacht wurde ja bereits mehrfach hier berichtet und ich muss sagen, die ist wirklich kolossal!
    Das Tutorial und die erste Mission waren schnell jeweils beim ersten Anlauf geschafft:
    Man kann sich ganz auf sich und seinen Mech bzw. dessem Programmierung konzentrieren. Die Minions sind eher kleine Quälgeister, die aber (noch) nicht so recht am Erfolg rütteln. Man fragt sich, warum so viele Miniaturen in der riesigen* Schachtel sind?


    Das änderte sich (zumindest für uns) nun mit Mission 2!
    Neben dem eigentlichen Missionsziel ist man noch gehalten, Scharen von Minions ins Jenseits zu befördern und einen Ort zu schützen. Und das ist jede Menge Arbeit.
    Bisher haben wir es nach drei Anläufen nicht geschafft. Die vermeintlich offensichtliche Taktik, sich so schnell wie möglich die Kristalle zu schnappen und in Sicherheit zu bringen, ist aus unserer Sicht auf jeden Fall nicht gewinnbringend. Zu viele Minions spawnen und solange man nicht die richtigen Karten auf seinem Control-Panel hat, allzu sehr dem Zufall ausgeliefert. Jetzt versuchen wir, zunächst nah bei der Schule zu bleiben, unser Control-Panel "richtig" zu programmieren/ optimieren, so viele Minions wie möglich vom Spielfeld zu schießen und uns erst dann an die Kristalle ran zu machen. Wie ihr dem Bild entnehmen könnt, ist uns leider an der westlichen Ecke ein Minion durchgerutscht. Für das nächste Mal wissen wir, wo wir unsere Mechs am Besten platzieren sollen, aber ob die so wollen, wie wir es uns vorstellen, das steht auf einem anderen Blatt. Und ob uns die Kartenauswahl hold ist, ist sowieso nochmal eine ganz andere Frage. Mal sehen wie es ausgeht...


    Bisheriges Fazit:
    Herausforderndes kooperatives Brettspiel, mit tollem Material und einfacher Zugänglichkeit.
    Es macht Spaß, aus der Kartenauslage das Beste zu machen und sich gemeinsam abzustimmen, wie das Missionsziel denn überhaupt zu erreichen sei.
    Die Programmierung der Mechs geht gut von der Hand, die möglichen Befehlskarten sind eindeutig, die Vielfalt nicht überfordernd und das Wählen der Karten fordern ein ständiges Abwegen zwischen: Mobilität, Durchschlagskraft, Spezialisierung und Generalisierung.
    Schön und motivierend: Mit jeder Mission kommen neue Elemente hinzu und das DienächsteMissionwillichauchnochschaffen- Element ist stark ausgeprägt.
    Mechs VS Minions darf gerne in meiner Sammlung bleiben: :thumbup:



    * ) Zuletzt habe ich dieses Format beim "alten" Descent und "Tide of Iron" gesehen, aber das ist ein anderes Thema.

  • Mit "New York" versuchte ich mein Glück bei #51stStateMasterSet ,diesmal zusammen mit der Erweiterung "New Era". Ein schleppender Start - es kamen um´s verrecken keine Produktionsgebäude zu mir - verhieß nichts gutes, zumal die "Händlergilde" und die "Mutanten" langsam aber sicher ihre Vormachtstellung zementierten. Ein Plan B musste also her, wenn selbst nichts gebaut werden kann, wird eben abgerissen! Meine Handkarten zeigten eine gehäufte Bonifizierung beim plündern, also Dinge wie:
    Wenn du plünderst, dann erhalte Männi, Siegunkt, Karte, rote Kontaktmarker...
    Nachdem diese hilfreichen Ressourcenbeschaffer gebaut waren, ging es an die Aufholjagd. Überwiegend Karten der eigenen Hand geplündert, da mir die Kosten bei anderen Spielern meist zu hoch waren (Ausnahmen natürlich inbegriffen). Eine Plünderung ergab noch 3 Ziegel, die in der letzten Runde noch für wunderbares Überbauen incl. weiterer Siegpunkte genutzt wurden.Einige Deals rundeten die Produktion ab, so das zum Schluss ein guter zweiter Platz bei nur 4 Punkten Rückstand zum ersten erreichbar war.
    Insgesamt schein "New Era" eher konfrontativer als "Winter" zu sein, ist zumindest mein Eindruck. Eine schöne Runde die gezeigt hat, das auch ein vermeintlich uneinholbarer Vorsprung zumindest fast egalisiert werden kann 8o !


    Unser berühmt/berüchtigter Absacker #BatmanLoveLetter musste dann für die Restzeit herhalten. Hier war es für mich konträr zu 51´st, als führender wurde ich bei 5 SP mit der unglücklichen Kombo Two Face/Joker (King/Princess) noch abgefangen...

    Bitte senden Sie mir Ihre E-Mail doppelt, ich brauche eine für´s Archiv :/

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  • Gestern endlich #FireInTheLake zu viert (also ganz ohne Bots).
    Mein zweites Spiel, diesmal mit den Südvietnamesen, gegen zwei gestandene Veteranen mit US und Vietcong und einen Neuling mit Nordvietnam.


    Die natürlichen Bündnisse (Süden+US, Norden+VC) hielten eigentlich die gesamte Partie über vor, insbesondere unsere Gegner koordinierten sich die ganze Zeit.
    Zwischen US und mir kriselte es schon eher, vor allem weil ich recht früh anfing, Entwicklungshilfe zu veruntreuen (meine Siegbedingung), und die Amerikaner die Hauptlast auf dem Spielplan tragen ließ.
    Meine Versuche, das nicht als Egoismus, sondern als Rollenspiel zu verkaufen, waren nicht allzu fruchtbar. ;)


    Weil ich mich nicht um Patroullien und dergleichen kümmerte, sabotierte der VC dann fast das komplette Bahnnetz (das mir eigentlich Geld bringen täte), und auch leider exakt zu dem Zeitpunkt, als die zweite Coup-Karte aufgedeckt wurde, so dass meine Polizei meine Reichtümer nicht mehr retten konnte. Autsch!
    (Die Coups waren diesmal fies verteilt. Die erste kam quasi sofort, auch die zweite kam an erster oder zweiter Position ihres Teilstapels, nur die dritte ließ auf sich warten, als es wegen der späten Stunde langsam anstrengend wurde, außerdem musste ich quasi zehn Aktionsphasen ohne eigenes Geld durchstehen)


    Diese Sabotage war zwar für mich recht ärgerlich, aber bis auf die allerletzten Runden tat der VC eigentlich nichts, was ihm tatsächlich Punkte einbrachte, so dass ich ihn eigentlich nie als Bedrohung empfand. Mehr so als "lästige Schmeißfliege". ;)


    Der Norden baute derweil in bester Hordenmanier seine Streitmächte auf und fing dann an, sie an den Grenzen in Stellung zu bringen, hatte aber - als neuer Spieler - vielleicht ein bisschen zu viel Respekt vor meinen und ein bisschen zu wenig Respekt vor den US-Klötzchen.


    Die USA bastelten ein wenig an ihrer Siegbedingung (Vertrauen in meine korrupte Regierung herstellen) herum und zogen im zweiten Coup erwarteterweise die Hälfte ihrer Truppen ab (weil ihnen das Punkte bringt).


    Dann kam es zum großen Showdown:
    Nach einer geheimen (und dadurch nicht unbedingt regelkonformen) Zigarettenpausenstrategiebesprechung fielen VC und Nordvietnam mit geballter Macht in Saigon ein.
    Dort saßen zwar haufenweise Streitkräfte von mir rum, aber die würden sicher nicht lange durchhalten.
    Doch natürlich war dieser Triumph nur von kurzer Dauer: Die Amerikaner zeigten, dass sie absolute Kampfsäue sind, wenn sie es denn wollen, und prügelten gefühlte 25 feindliche Klötze in einer Runde aus der Hauptstadt raus.


    Der Norden zog dann mehr oder weniger den Schwanz ein, insbesondere weil er recht sicher war, bis zum letzten Coup entweder keine Truppen oder kein Geld für Operationen mehr zusammenkratzen zu können. Ich weiß nicht, ob man ihn damit als Spielverderber sehen kann, aber es war a) seine erste Partie und b) echt schon weit nach Mitternacht und mitten unter der Woche. Wir haben dann mehr oder weniger ohne ihn weitergespielt (also er war schon noch da, machte aber nur noch Kleinigkeiten und hatte offensichtlich keinen Vertrag mehr mit dem Spielausgang).


    Die USA lagen zu diesem Zeitpunkt massiv vorne, und ich hätte daran (ohne Geld) eigentlich nichts mehr ändern können.
    Wie der Zufall es aber wollte, kamen dann jedes Mal, wenn ich zuerst dran war, unfassbar lukrative Ereignisse (sowas wie "du bekommst 6 Punkte, US verliert 6 Punkte"), und Ereignisse darf man auch ohne Resourcen spielen, so konnte ich noch einmal mit ihm die Plätze tauschen und das Spiel mit einem Vetternwirtschaftsthermometer von satten 33 und dank US lockerst ausreichender Gebietskontrolle beenden. Verdient war das nicht unbedingt, aber was soll's. ;)


    Der VC drehte ebenfalls endlich auf, er schaffte es auch noch knapp auf seine benötigte Punktezahl und den zweiten Platz, der Norden und die USA blieben weit abgeschlagen zurück.


    Was ein geiles Spiel! :)

  • Gestern haben wir zu dritt #PandemicLegacy endlich zu Ende gebracht! Erster Anlauf: no chance! Zweiter Anlauf: (wie fast immer) im allerletzten Zug geschafft!! Jubel, Trubel, Erleichterung, Freudentänze :freu:
    Nochmals sei es hier gesagt: es gibt kein anders Spiel, das mich mehr emotional mitgenommen hat als dieses! Heißt nicht, dass ich mich auf "Season 2" gleich stürze, wenn sie im Herbst erscheint; aber die Bewunderung, aus einem Spieldesign dermaßen viel herauszuholen und es so ausbalanciert auf den Markt zu bringen, ist schier grenzenlos. Eine würdige No 1 auf BGG.

  • Gestern haben wir zu dritt #PandemicLegacy endlich zu Ende gebracht! Erster Anlauf: no chance! Zweiter Anlauf: (wie fast immer) im allerletzten Zug geschafft!! Jubel, Trubel, Erleichterung, Freudentänze

    Steht bei mir ab morgen auf dem Programm und als großer Pandemie-Fan bin ich wirklich sehr, sehr gespannt! :)

    „Ich lebe nach der Devise lieber fünf Mal nachgefragt als einmal nachgedacht.“ Marc-Uwe K.

  • Gestern endlich #FireInTheLake zu viert (also ganz ohne Bots).




    Was ein geiles Spiel! :)

    Dein Spielbericht klingt klasse - danke dafür!


    Zwei kleine Fragen meinerseits, da das Spiel bei mir noch ungespielt im Regal liegt:

    • Hatte euer Neuling die Regeln vorher gelesen oder seid ihr das Regelwerk vor Spielbeginn gemeinsam durchgegangen?
    • Welches Szenario habt ihr gespielt und weil lange habt ihr dafür gebraucht?
  • Diese Woche haben wir uns bisher um eine weitere Partie


    #SeaFall


    gekümmert. Anfangs war es noch recht simpel, doch so langsam scheint das Spiel nach ein paar Partien Fahrt aufzunehmen, da immer mehr Regeln und Möglichkeiten dazukommen. So langsam beginnt es zu gefallen :-)


    Mal sehen, was wir am Wochenende noch schönes auf den Tisch zaubern können. Vielleicht #DieKolonisten oder #PapaPaolo, die sind in der engeren Auswahl :-)


  • Dein Spielbericht klingt klasse - danke dafür!
    Zwei kleine Fragen meinerseits, da das Spiel bei mir noch ungespielt im Regal liegt:

    • Hatte euer Neuling die Regeln vorher gelesen oder seid ihr das Regelwerk vor Spielbeginn gemeinsam durchgegangen?
    • Welches Szenario habt ihr gespielt und weil lange habt ihr dafür gebraucht?


    Wir haben das Spiel vorher grob erklärt. Also die Spielzugabfolge, was die Karten machen, was welches Klötzchen macht. Und dann doch grob die Aktionen und Siegbedingungen plus eine minimale Strategie-Einführung. Im Prinzip ein "ungefähr so, aber den Rest findest du dann selbst raus, wir spielen das eh nochmal". Mehr finde ich bei solchen Titeln unnötig und ermüdend, die vollständigen Regeln würden wohl weit über eine Stunde brauchen, und am Ende hätte man die Regeln vom Anfang schon wieder vergessen.


    Das Szenario war das "kurze", glaube ich: 3 Coups in 3 Stapeln à 8 Karten.
    Bei maximaler Auslastung und niemals passen wäre also jeder 12mal drangewesen.


    Inklusive Aufbau und Erklärung ging das von ca. 20 Uhr bis halb 4 morgens, also 7,5 Stunden.
    Krass, fühlte sich gar nicht so lange an. Wir haben aber auch nebenher viel geplappert, Bier getrunken, Raucherpausen gemacht und dergleichen.

    Mein Blog (Illustrationen, Brettspieldesign, Angespielte Spiele)

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  • Gestern haben wir zu dritt #PandemicLegacy endlich zu Ende gebracht! Erster Anlauf: no chance! Zweiter Anlauf: (wie fast immer) im allerletzten Zug geschafft!! Jubel, Trubel, Erleichterung, Freudentänze :freu:
    Nochmals sei es hier gesagt: es gibt kein anders Spiel, das mich mehr emotional mitgenommen hat als dieses! Heißt nicht, dass ich mich auf "Season 2" gleich stürze, wenn sie im Herbst erscheint; aber die Bewunderung, aus einem Spieldesign dermaßen viel herauszuholen und es so ausbalanciert auf den Markt zu bringen, ist schier grenzenlos. Eine würdige No 1 auf BGG.

    Sehr lustig! Wir haben es genauso spannend beendet! In der wirklich letzten Runde mit einer kollektiven Grübelorgie haben unsere Frauen, @Cyberian und ich den Masterplan gefunden, das Spiel erfolgreich zu beenden!
    Danach saßen wir ein wenig baff da... Total erschöpft... Haben wir es tatsächlich geschafft? Ja!! Jubeln!! :D


    Das Spiel hat uns ebenso gefesselt! Grandios!

  • Ich konnte diese Woche zum einen einen äußerst netten Spieleabend mit @sneuhauss verleben, an dem wir mit #Signorie begannen, welches wir beide im Anschluss als sehr gutes Spiel klassifiziert haben. Zuerst habe ich die Verzwickungen und Abhängigkeiten der einzelnen Elemente so gar nicht geblickt und bin in AP-Starre verfallen, aber später flutschte es dann. Gefällt mir deutlich besser, als die anderen WYG Titel; hat mich definitiv aufgefordert, noch andere Wege zu erforschen und es vor allem mal mit 4 Leuten zu spielen. Daumen hoch !!


    Zum Abschluss #`Holmes:Sherlock&Mycroft´ - hat sich inzwischen zu einem meiner Lieblingszweier emporgearbeitet. Nachdem ich es 1 1/2 x falsch gespielt habe, wurde mir erst bei dieser Partie klar, welch ein Interaktionslevel und Kopf-an-Kopf Rennen dieses Spiel bietet. Jederzeit wieder !!


    Zum anderen sind seit gestern zwei Katalanen bei mir untergekommen und da habe ich meine moralische Dominanz als Gastgeber schamlos ausgenutzt und die beiden noch spät abends zum spielen gezwungen - was sie begeistert annahmen…
    Just an diesem Tag war #Jamaica eingetroffen. Ich hatte seit 3 Jahren mit mir gerungen, ob ich es mir zulegen solle oder nicht und obwohl mich Thema und Aufmachung extrem ansprechen, gab es doch recht viele kritische Stimmen dazu; und viele dieser Kritiker haben Recht, Jamaica ist in der Tat sehr glücksabhängig und unkontrollierbar. (meines Erachtens nach deutlich heftiger als #BlackFleet) Der Anfang begann recht interessant, die Spannungskurve ging aber steil nach unten. Es kam mehrfach vor, dass man aus seinen Handkarten nur diejenige aussuchte, die einem am wenigsten Schaden bringt - aber eben schadete. Ich will gar nicht behaupten, dass wir keinen Spaß hatten, aber das nächste Mal auf gar keinen Fall mit weniger als 5 Spielern (und einigen häuslichen Regeländerungen…)

  • Zum Abschluss #`Holmes:Sherlock&Mycroft´ - hat sich inzwischen zu einem meiner Lieblingszweier emporgearbeitet. Nachdem ich es 1 1/2 x falsch gespielt habe, wurde mir erst bei dieser Partie klar, welch ein Interaktionslevel und Kopf-an-Kopf Rennen dieses Spiel bietet. Jederzeit wieder !!

    kommt im März auf Deutsch als "Holmes" bei Kosmos (falls sich noch jemand für das Spiel interessiert und lieber eine Dt. Version haben möchte) :)

    Status 12M12S 2021: 2M1S


    (Die Abenteuer des Robin Hood)


    2021: 1 | 2020: 24 | 2019: 15 | 2018: 8 | 2017: 6 | 2016: 6 | 2015: 12 | 2014: 12 | 2013: 15 | 2012: 20

  • Gestern Terraforming Mars gespielt.
    Ein unheimlich tolles Spiel. So toll, dass ich denke haben ist wichtiger als brauchen.
    Alle meine Runden haben das. Nur ich noch nicht.


    Dann eine Partie Hansa Teutonica mit der der Britania-Erweiterung.
    Habe nun alle Erweiterungen und muss sagen, das Grundspiel reicht uns.
    Aber das ist in meinen Augen eh schon unübertroffen.



    Der Gernspieler

    Wenn immer der Klügere nachgibt, wird nur dummes getan!

  • Hallo zusammen,
    wir haben gespielt:


    1. #EminentDomain -- zu viert. Wir hatten die Grundversion in Deutsch. Nachdem alle das Spiel kannten, war es ein ziemlich entspanntes Spielen und es hat auch allen Spaß gemacht. Einmal im Jahr kommt es eben auf den Tisch.


    2. #RollfortheGalaxy -- zu viert. Diesmal war es für zwei Spieler neu und dementsprechend frustrierend. Wie ein Spieler sagte -- nie habe ich genug Geld oder genug Würfel im Becher und die Auswahl der Aktionen paßt mir auch nicht.
    Wir werden demnächst einen zweiten Versuch starten. Wenn die Regeln nicht mehr ein Buch mit sieben Siegeln sind und sich erste Gedanken für Strategien abzeichnen, wird der Spaß wohl größer werden. Es hat sich herausgestellt, daß es bei neuen Spielen nur von Vorteil ist, es nach dem Kennenlernen gleich nochmal zu spielen ( das gilt nicht für Spiele mit rotem Pöppel).


    3. #RailroadRevolution -- zu viert. Bis auf den Führenden hatten sich alle verbessert, aber das Ergebnis ist trotzdem ausaufähig. Die Punkte für die Telegraphenhäuschen sollte man nicht vernachlässigen. Es ist verführerisch, sich Geld über Verkäufe von Schienen oder Häuschen zu besorgen, hat aber den Nachteil, daß diese dann beim eigenen Ausbau fehlen und man zudem das Spielende beschleunigt. Wir nähern uns auch der angegebenen Spielzeit von oben. Wir lagen nur noch eine halbe Stunde über der Zeit. Die Zeitangabe ist wohl dafür gedacht, daß man kaum noch Überlegung in seine Züge investieren muß. Dann sollte man sich neuen Herausforderungen zuwenden.


    4. #Imhotep -- zu viert. Das einhellige Urteil war nett. Ich sage jetzt nicht, was man im allgemeinen sagt: nett ist die kleine Schwester von ... Das Material ist hübsch und man auch mehr Einfluß als einige wahrhaben wollen, aber insgesamt ist der Spannungsbogen eher nicht vorhanden. Man kann lange grübeln, wann man Steine nimmt, auf die Schiffe lädt oder ein Schiff in einen Hafen steuert -- es nützt nur nicht so schrecklich viel. Am sinnvollsten ist es noch, möglichs viele Marktkarten abzugreifen (Statuen und Siegpunkte am Ende). Die anderen bauen ja an der Pyramide, dem Grabmal und dem Obelisken und man selbst kriegt dann noch Punkte dafür. Als Familienspiel ist es schon in Ordnung.


    Ciao
    Nora

  • Bei mir gab es am Wochenende bislang:


    Im Namen Odins
    #ImNamenOdins
    Das Spiel war gut, hat gefallen, aber ich müsste noch ein paar Partien machen, um ein Finales Urteil fällen zu können. Was mir sehr gut gefallen hatte, war die Sache, dass man seine Optionen mit den Handkarten schon extrem gut in alle Richtungen optimieren kann. Gleichzeitig war dies aber auch ein kleiner Negativpunkt bei mir: Schlussendlich kann ich zwar meinen Zug vorausplanen, aber halt leider nur bedingt. Wenn man dann an der Reihe ist, geht die Optimiererei los und das verursacht u.U. eine nicht unerhebliche Downtime. Wir hatten zu dritt gespielt. Mal schauen, wie das Spiel in anderer Besetzung und evtl. Spieleranzahl ist. Vorab jedoch 7\10


    Honshu
    #Honshu
    Das hat mir -wie immer- sehr gut gefallen. Eine kleine Überraschung der letzten Spielmesse in Essen. Ich möchte eh schon immer den Patchmechanismus von Patchistory. Ich könnte mir jedoch nicht vorstellen, wie so etwas mit einem einfachen Stich- oder Bietspiel funktioniert. Er funktioniert aber hervorragend. 8/10 mit Tendenz zur 9 ....für das was es ist: ein schöner 30 min Füller/Absacker



    Codenames Pictures
    #CodenamesPictures
    Muss man eigentlich nicht viel mehr dazu sagen: schönes Spiel. Wer das normale hat, braucht IMHO kein Pictures, da es exakt das gleiche Spiel ist...nur halt mir Bildern.... hat -wie immer- gefallen, dennoch von mir 7/10.


    Dice Stars
    #DiceStars
    Ein Würfelspiel aus dem Hause Matagot. Ich habe eine Partie zu zweit gespielt. Vom Prinzip ähnelt es schon dem "Noch einmal", dennoch gefällt mir Dice Stars besser, da man mehr Optionen auf dem Ankreuzplan hat. Man muss sich schon genau überlegen, wo man abkreuzt...in der Spalte oder in der Reihe....oder nehme ich doch lieber die Sterne als Multiplikatoren...... "Noch einmal" ist gut, aber "Dice Stars" ist besser. 7-8/10

    Einmal editiert, zuletzt von Braz ()

  • Dann eine Partie #HansaTeutonica mit der der Britania-Erweiterung.
    Habe nun alle Erweiterungen und muss sagen, das Grundspiel reicht uns.
    Aber das ist in meinen Augen eh schon unübertroffen.

    Geht mir auch so!
    Zuerst habe ich mich total über die Erweiterungen gefreut, aber mittlerweile finde ich Hansa Teutonica einfach so gut, wie es ist! Und es bietet auch viele interessante Strategien, insbesondere durch die variable Spieldauer!

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  • Bei uns gab es im Januar:



    #ohmygoods


    Haben wir dreimal an verschiedenen Wochenenden zu viert gespielt. Bei der ersten Partie gab es noch viele Einzelheiten, die geklärt werden wollten. Dadurch kamen wir auf eine Spielzeit von sage und schreibe 2,5 h.


    Die zweite und dritte Partie verliefen deutlich flüssiger mit nur noch zwei Fragestellungen bei 1,5 h Spielzeit. Für ein Kartenspiel bringt OMG einiges mit, aber so richtig zünden will es bei mir nicht.


    Die Erweiterung Longsdale in Aufruhr liegt noch ungeöffnet vor und ist zur Zeit der einzige Grund, warum es OMG nochmal auf den Tisch schaffen könnte.



    #KrazyWördz


    Jedes Wochenende zu fünft in der Familienedition gespielt. Schafft immer wieder gute Laune am Tisch.



    #WinzigesWeltall


    Kam einmal auf den Tisch. Kurzweilig, schnell und konfrontativ gespielt. Gewinnen tuen immer andere, nur ich nicht ;)



    #Trickerion


    Schafft es dreimal, einmal zu dritt, zweimal zu viert auf den Tisch. Spielspaß für alle mit neuen Punkterekord zu viert mit 72 Punkte meiner kleinsten 9-jährigen Tochter.


    Der Letzte, also ich, schaffte 58 Punkte. Spielzeit mit Auf- und Abbau liegt bei 2,5 h.




    #ViticultureEssentialEdition


    Einmal zu fünft, zwei hatten eine Partie vor drei Monaten, drei waren noch nicht regelkundig. Im ersten Augenblick für die Neuen erschlagend.


    Ab dem dritten Jahr für alle mit Spielspaß und Motivation für weitere Partieen verbunden.


    Endete mit 30/27/21/15/13 Siepunkten. Sollte sich schneller als in 3,5 h spielen lassen :D







  • Bei mir ein episches #Eclipse - mit 6 Spielern, allen Basis-Alienfraktionen inklusive individueller Schiffe aus dem #ShipPackOne als Eyecandy und einigen Modulen aus #RiseOfTheAncients für noch mehr Zeug.
    Am Ende gewinnen meine pazifistischen Planta in Allianz mit der starken Hydran-Techrasse mit einer Durschnittspunktzahl von 45. Eine zwischenzeitliche dominante Allianz aus Orion, Mechanema und Eridani hatte sich in der vorletzten Runde aufgelöst, der verräterische Orion schaffte es aber allein dann doch nur noch auf 36 Punkte. In der vorletzten Runde hatten wir auch unseren bisher ersten komplett ausgeschiedenen Spieler - die Descendants of Drago waren unter die Räder der Militär-Dreierallianz gekommen.


    Nach wie vor ein tolles Spiel, das mir über die vollen 4.5h Spaß gemacht hat. Zu ernst darf man das Ganze aber nicht nehmen, dafür ist dann - trotz gutem, komplexem Euro-Fundament - zu viel Zufall durch Würfelglück, Königsmacherei und ungleiche Allianzen im Spiel.

  • Am Freitag bin ich gegen halb 11 nach Hause gekommen und meine Feriengäste saßen beide am Tisch und aßen jeweils einen Döner.....
    Da für Spanier der Abend erst um 22:00 beginnt, habe ich #ZugumZug aufgebaut und die Partie eigentlich nur deshalb sehr sicher gewonnen, weil die beiden als Erstspieler nicht auf das Spielende geachtet haben. ¡Und ich hatte mehrfach darauf hingewiesen! - soll mir bloß keiner was nachsagen. Aber sie hatten sich gut geschlagen und wir hatten a Moadsgaudi wie man bei denen im Süden sagt. Als Betthupferl noch #Drecksau - einer der beliebtesten Absacker der Spielgeschichte.


    Am Samstag jedoch, waren die mit ihrer gesamten Reisegruppe (9 Personen) vor Ort und nach einem typisch deutschen Abendessen - Croque und Pizza - sind wir alle 10 zu mir hoch und als alle 9 (!!!) einforderten, dass sie jetzt spielen wollen habe ich nach langem inneren Ringen den Versuch gewagt und #Deception erklärt. Tatwaffen erhielt jeder 3 und Indizien 2 (letztere werde ich zukünftig eh in der Anzahl reduzieren, auch im Spiel mit weniger Mitspielern, da die Indizien meiner Ansicht nach einfach zu schwer zu schlussfolgern sind und immer nur geraten werden) Ich traue den Spielen die behaupten, man könne sie mit Gruppen größer als 8 spielen für gewöhnlich nicht, aber sowohl ich als Forensiker als auch sämtliche Mitspieler inklusive der Mörder und dessen Komplize waren begeistert, sind teilweise um den Tisch herumgelaufen um ihre Thesen zu unterbreiten und die Diskussion wurde teilweise so laut, dass ich mir Sorgen wegen der Nachbarn machte..... (es war inzwischen 1:00 h geworden)
    Also wenn ihr die richtige Gruppe habt (Südeuropäer bevorzugt) würde ich Deception sogar mit 12 Personen empfehlen. Das Spiel fetzt total !!

  • Seitdem ich spiele - also seit so ungefähr der Kubakrise oder so ist mein Leitspruch: Lieber weniger länger dauernde Spiele kaufen und diese öfter spielen, als viele davon und die meisten davon liegen im Regal rum.
    Toller Leitspruch, oder? Nur gehalten habe ich mich nie daran. Aber die Idee war gut.


    Das es aber gut wäre, ein umfangreiches Spiel öfter zu spielen, liegt auf der Hand. Die Regeln müssen nicht ständig nachgelesen werden und man weiß, worum es geht - worauf es ankommt. So spielten wir jetzt ein #FestFürOdin zu viert in weniger als 2,5 Stunden. Wir haben anfangs zu dritt 3,5 Stunden benötigt. Uns gefällt es sehr gut. Jetz bestelle ich nur noch #GreatWesternTrail #Terraforming Mars und dann ist aber wirklich Schluss....


    Außerdem gab es noch das gute alte #Russian Railroads Ein paar Jahre jung und schon das gute alte...


    Vi ses

    8oKinners, das waren noch Zeiten, als Republic of rome bei mir ein Absacker war 8))

  • Wie hast du das deiner 9jährigen Tochter beigebracht?? Spiele dieser Komplexität würde ich erst (willigen) 14jährigen zumuten. Ganz zu schweigen davon, dass die Hälfte meiner Freunde bei sowas gleich als "zu kompliziert" abwinken.

  • Wie hast du das deiner 9jährigen Tochter beigebracht?? Spiele dieser Komplexität würde ich erst (willigen) 14jährigen zumuten. Ganz zu schweigen davon, dass die Hälfte meiner Freunde bei sowas gleich als "zu kompliziert" abwinken.

    Wer mit 7 Jahren Caverna kann, der wird mit 9 Jahren sich auch in Trickerion zurecht finden können :D


    Nee, im Ernst, ich habe schon immer mit meinen Kindern Gesellschaftsspiele gespielt. Von der HABA-Reihe u.ä. über Memory bis hin zu den klassischen Gesellschaftspielen,
    weiter über Catan, Alhambra und Carcasonne sowie Cuba, Funkenschlag und Automania. Die anderen Spiele fallen mir gerade spontan nicht ein :)


    Es hat mir immer Spaß gemacht, täglich irgendein kleines Spiel von ca. 10-15 min Spieldauer auf den Tisch legen zu können, dass dann von den Ablegern gerne aufgenommen wurde.
    Ich denke, dass man den Nachwuchs da von den Möglichkeiten grundsätzlich unterschätzen kann und sicherlich ist nicht jedes Kind gleich, aber ich halte spielen und Bewegung neben
    der elterlichen Liebe und Fürsorge für die wichtigsten Einflüsse, die ein Kleinkind für die persönliche Entwicklung bekommen kann.

  • Das zweite Mal #DasKonzilderVier zu zweit ausprobiert. Und im krassen Gegensatz zum ersten Mal (das ich hier beschrieben habe), war es kein Durchmarsch, sondern ein bis zuletzt spannendes Kopf-an-Kopf-Rennen. Hatte den ersten Bonus mit zwei blauen Städten eingeheimst und ab da hat mal der eine, mal der andere Boni eingesammelt. Die zusammenhängenden Städte wurden nicht so prägend und zuletzt habe ich mit den 5 Goldenen Städten und einer Baugenehmigung, die mir 7 Punkt brachte, knapp die Nase vorn gehabt. 85 zu 81! Freut uns beide sehr,weil es viel Spaß macht als halb-schweres, einstündiges Spiel.

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  • Seitdem ich spiele - also seit so ungefähr der Kubakrise oder so ist mein Leitspruch: Lieber weniger länger dauernde Spiele kaufen und diese öfter spielen, als viele davon und die meisten davon liegen im Regal rum.
    Toller Leitspruch, oder? Nur gehalten habe ich mich nie daran. Aber die Idee war gut.

    So sehe ich es auch, aber ich habe mich auch weitgehendst daran gehalten - seit den 80er Jahren ... :)


    Ich glaube nicht, daß jemand wirklich objektiv sein kann - alle Meinungen sind subjektiv.
    Natürlich gilt das auch für mich.

  • Einspruch :stop:


    Die Britannia-Erweiterung ist sehr gut gelungen und wird bei uns nur noch gespielt (die Ost-Variante müssten wir allerdings auch mal näher testen).

  • #Anachrony, was in den nächsten Wochen wohl per Post geliefert wird, hat sich für mich ja unerwarteter Weise als Platzmonster entpuppt. Besorgt um den knapp werdenden Stauraum, habe ich dieses Wochenende nach einer der größeren, noch ungespielten Kisten aus meinem persönlichen Brettspiel-Limbus Ausschau gehalten und schließlich #MageWars hervorgekramt. Das habe ich jetzt auch schon seit fast 5 Jahren in meiner Sammlung, gekauft hauptsächlich aufgrund des großen Hypes den die Typen vom Dice Tower damals gemacht haben. Zu dieser Zeit war ich noch eher ein Neuling im Hobby und habe mich damals immer stark von Toms Meinung und Einschätzungen beeinflussen lassen. Mittlerweile weiß ich, dass Toms Lieblinge bei mir meistens krachend durchfallen. Die Chancen, dass das für Mage Wars ebenso gilt stehen daher nicht so schlecht, also ran an den Speck:


    Ich habe noch die große Box der ersten englischen Version und das darin befindliche Tiefziehteil ist ziemlicher Müll. Bestimmt ein Viertel des Schachtelvolumens liegt unnutzbar unter dem Tiefziehteil. Die Macher wussten ja schon lange welche Erweiterungen noch alle folgen würden und mit ein wenig besserer Planung hätte man sicherlich nicht nur vier, sondern gar acht Magiebücher in der Schachtel unterbringen können. Die Stanzbögen der Pappmarker waren auch nicht so prall, das war teilweise ein echter Kampf die Plättchen unbeschadet aus dem Rahmen zu lösen. Letzten Endes zwar nur Kleinigkeiten, aber an dieser Stelle geht der Daumen trotzdem schon einmal runter.


    Das Regelbuch des Magierduellspiels ist gut aufgebaut, aber die vielen verschiedenen Fähigkeiten und Stichworte erschlagen einen zu Anfang ein wenig. Wir haben uns dann an den Ratschlag im Regelbuch gehalten, einfach losgespielt und fragliche Terminologien nachgeschlagen wenn sie aufkamen. Das ging eigentlich ziemlich gut und mit ein wenig Erfahrung von ähnlichen Spielen konnte man sich vieles auch selber erschließen. Die vorgenommene Unterteilung in Anfänger- und Hauptspiel hat mich allerdings etwas verwundert, da die Regelmenge der beiden Spielmodi zu 98% identisch ist und sich die Unterschiede fast ausschließlich auf die Größe der zu bespielenden Arena und der zu benutzenden Magiebücher begründen. Rückblickend hätten wir wohl direkt mit dem Hauptspiel beginnen sollen, da uns die Enge der Kampfarena und die Limitierungen der Magiebücher doch ein wenig gestört haben.


    Der Spielverlauf ist schnell abgerissen: Ich habe als Beastmaster schnell mehrere günstige Tiere beschworen, auf die gegnerische Priesterin gehetzt und ihr frühzeitig viel Schaden zugefügt. Die Heilerin war dabei recht stoisch zugange und hat ihre Manapunkte größtenteils gespart. Ich fühlte mich schon wie der sichere Sieger, als dann in schneller Folge zwei höherklassige Kreaturen von der Priesterin beschworen wurden. Diese haben sich dann auch in Windeseile durch meine armen Tiere geschnetzelt. Fiskalpolitisch Bezüglich meiner eigenen Zauberpunkte war ich leider nicht sehr diszipliniert, so dass ich diesem Gegner nicht wirklich etwas entgegensetzen konnte und mein armer Zauberer wurde dann auch "schnell" ins Jenseits befördert. Schnell in Anführungszeichen, weil sich das Spiel doch teilweise ganz schön gezogen hat.


    Zu mehr als dieser einen Partie hatte es leider nicht gereicht und wir werden die kommenden Wochenenden sicherlich noch ein paar Duelle austragen und verschiedene Zauberer ausprobieren, um eine fairere Einschätzung abgeben zu können. Momentan muss ich allerdings sagen, dass ich Mage Wars nur mäßig fand. Ich mag LCGs wie #AndroidNetrunner oder #GoT sehr, ebenso auch #SummonerWars, aber das Arcane Wonder Spiel hat mich vergleichsmäßig sehr kalt gelassen. Habe mir mal alle verschiedenen Karten des Grundspiels und der ersten Erweiterung angesehen und dabei vielleicht eine Hand voll gefunden, bei denen ich dachte "interessant, damit lässt sich sicherlich was cooles anfangen". Ansonsten erschien mir der Großteil der Zaubersprüche darauf abzuzielen seine eigenen Kreaturen aufzupowern, oder die des Gegners zu verschlechtern. Es gibt natürlich viele verschiedene Monster, aber auch die empfand ich alle recht ähnlich und austauschbar (natürlich mal von der Tatsache abgesehen, dass teurere Monster härter/mit mehr Würfeln zuschlagen).


    Das Zauberbuch ist ja eigentlich auch eine coole Idee, aber in der Praxis hat es mich ganz schön genervt jede Karte aus den Seitenhüllen rauszufummeln und noch schlimmer: Sie vor einer neuen Partie wieder in das Buch einzufügen. Regeltechnisch erlaubt das einem zwar praktisch eine ganze Partie von Spielzug 1 bis zum Ende durchzuplanen, aber das ist nichts wofür ich jetzt meine Zeit aufbringen würde. Da ist mir das gewohnte Kartenhand ziehen und überlegen wie man das beste daraus macht doch irgendwie lieber. Mal sehen was die nächsten Partien noch so bringen werden, aber Stand jetzt kommt Mage Wars wahrscheinlich bald auf die Abschussliste, mit einer vorläufigen Wertung von 6/10

    Half Man, half Bear, half Pig!

  • Einspruch :stop:
    Die Britannia-Erweiterung ist sehr gut gelungen und wird bei uns nur noch gespielt (die Ost-Variante müssten wir allerdings auch mal näher testen).

    Interessant


    Kannst du dort näheres zu berichten? Was ist dort besonders zu beachten?
    Insbesondere ob die 2-Personen-Variante besser ist als die normale?


    Apropos
    Am Samstag habe ich Hansa Teutonica das erste mal mit 2 Kumpels gespielt.
    O-Ton:" Da kennen wir uns schon Jahre, und dann zauberst du so eine Spiel aus dem Regal. Warum erst jetzt?"


    Der Gernspieler

    Wenn immer der Klügere nachgibt, wird nur dummes getan!

  • Eben vom Spieletreff zurückgekommen.


    Heute die fix & fertige Neuheit vom NSV "Tembo" gespielt.
    Bei mir 5 von 6 Sternen.
    Endlich mal eine Grafik ohne Zahlen und einem Thema, dass nix mit Abstraktion zu tun hat.


    Unterm Strich nur Dödelkram hat aber mordsgaudi gemacht.


    Da ich den Proto von Anfang an mit begleitet habe, ist es doch interessant, was daraus geworden ist und was entstehen kann t. Das fertige Produkt ist doch sehr geil.



    Der Gernspieler

    Wenn immer der Klügere nachgibt, wird nur dummes getan!

  • Letzte Woche eine Partie Star Wars: Rebellion mit einem Erstspieler, bei dem es zunächst einmal weniger gut ankam. Er hatte auch ein wenig Pech am Anfang und sah seine Felle als Rebell dahinschwimmen, allerdings war die Dinge erfahrungsgemäß noch lange nicht entschieden. Eventuell sollte man aber Neulingen dann doch erstmal die dunkle Seite der Macht überlassen.


    Dan am Wochenende eine Partie Star Trek: Fleet Captains, eine auf 8 Punkte verkürzte Kurzrunde (10 ist eigentlich das Minimum). Ging schon etwas flüssiger als in unserer ersten Partie und in weniger als 2 Stunden hatten die Klingonen mit 8 zu 4 gewonnen. Ein wirklich gutes 2er wobei ich Star Wars: Rebellion für das etwas bessere Spiel halte. Flieet Captains kann man allerdings mit Erweiterung auch zu dritt spielen.


    Als Serie ziehe ich natürlich weiterhin Star Trek vor.

    Gruß aus dem Münsterland
    Herbert

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    I'm old enough to know what's wise
    and young enough not to choose it