Welche Farbe darf's denn sein?

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    Könntest du bei einem Spiel deine Spielerfarbe völlig frei wählen, welche wäre dies? 126

    1. Grün-Ton (Gras, Oliv,...) (22) 17%
    2. Rot-Ton (Bordeaux, Kamin, ...) (21) 17%
    3. Gelb-Ton (21) 17%
    4. Blau-Ton (Himmel, Dunkel, Hell,...) (18) 14%
    5. Schwarz (11) 9%
    6. vollkommen egal (7) 6%
    7. Violett-Ton (Lila, Flieder, Veilchen,...) (5) 4%
    8. "Scheißegal" (5) 4%
    9. Weiß-Ton (Beige, Marmor,"Natur"...) (4) 3%
    10. Orange-Ton (4) 3%

    Bei der Frage, welche Spieler-Farben geeignet und welche die Lieblingsfarben sind, scheiden sich, sowohl bei Verlagen als auch bei Spielern, schnell die Geister.
    Teil 1 der Umfrage widmet sich erst mal der ganz eigennützigen Frage, was für eine Farbe Du am liebsten bei einem Brettspiel spielen würdest.
    Also ganz unabhängig von weiteren (auch spielerzahlabhängigen) Farben und der Frage wie sich diese ggf. "beißen" bzw. ausschließen.
    Ich erinnere mich noch gut an mein erstes Siedler von Catan, wo man einen zu rotorange geratenen Spielmaterial-Satz durch einen orangeren ersetzt hatte, da auch rot im Spiel war.
    Welche Kombos an Spielerfarben man bei 4 bzw. 5 Spielern favoritisiert, wird dann später gefragt...


    Da es so viele Farbtöne gibt, schlage ich vor, sich auf grobe Farbtöne zu beschränken, also Rottöne, Grüntöne usw, nicht Grasgrün, Hellblassgrün, Tschitscheringrün, usw 8o

    3 Mal editiert, zuletzt von Gernial ()

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  • Grundsätzlich habe ich schon Lieblingsfarben. Die Betonung liegt da aber auf dem Plural, denn ich finde nichts anstrengender als Mitspieler die schon vor Spielbeginn rumstressen weil "ihre" Farbe schon jemand für sich beansprucht. ("Ich will rot! Ich spiele immer mit rot!"). Was machen solche Zeitgenossen nur, wenn die Farbe mal nicht dabei ist? Wie z.B. grün bei GWT, dass man wohl wegen der häufig vorkommenden Rot-Grün-Schwäche vermieden hat(?). Wenn also Farbe 1 schon weg ist, nehme ich halt Farbe 2. Oder 3. Oder 4...

    The dice decide my fate. And that's a shame.

  • BLAU - was anderes kommt gar nicht in die Tüte (äh, auf das Brett). Naja, schwarz vielleicht noch oder braun oder was halt ungeliebt in der Schachtel liegen geblieben ist. ^^

    Gruß aus Frankfurt, Helmut

  • Grundsätzlich habe ich schon Lieblingsfarben. Die Betonung liegt da aber auf dem Plural, denn ich finde nichts anstrengender als Mitspieler die schon vor Spielbeginn rumstressen weil "ihre" Farbe schon jemand für sich beansprucht. ("Ich will rot! Ich spiele immer mit rot!"). Was machen solche Zeitgenossen nur, wenn die Farbe mal nicht dabei ist? Wie z.B. grün bei GWT, dass man wohl wegen der häufig vorkommenden Rot-Grün-Schwäche vermieden hat(?). Wenn also Farbe 1 schon weg ist, nehme ich halt Farbe 2. Oder 3. Oder 4...

    Ah, ich seh da schon eine weitere Umfrage am Horizont. Wie wichtig ist dir die Farbwahl auf einer Skala von...

  • Ah, ich seh da schon eine weitere Umfrage am Horizont.

    Ich weiß nicht, ob eine Umfrage da immer das richtige Format ist. Gerade wenn das wieder Teil I, Teil II, Teil III wird, bekommst du wahrscheinlich bessere Ergebnisse, wenn du einfach einen Thread mit der richtigen Frage eröffnest und dann einfach mitdiskutierst.


    Zur Ausgangsfrage: Wenn ich die freie Wahl habe, spiele ich mit blau. Sollte jemand anderes blau haben wollen oder es kein blau geben, tut's im Prinzip jede andere Farbe auch. Aber rosa/grau/lila/braun würde ich trotzdem nur nehmen, wenn's gar nicht anders geht.

  • Oder man macht beides, wie faktisch gerade passierend. Über den Farbwunsch/-geschmack als solchen zu diskutieren, lohnt aber allemal schon mal nicht ;-)


    Zur Rot-Grün-Schwäche: Da kommt es anscheinend eher auf den unterscheidbaren Grauton des Rot/Grün an. So zumindest mein Eindruck, den ich bei einem Rot-Grün-Farbschwäche habendem Brettspieler gewann.
    In dem Zusammenhang kommt mir auch die Beleuchtung in den Sinn. Da heben sich manche Grün- und Blautöne bisweilen nicht mehr genug voneinander ab, wenn keine "Stadionbeleuchtungs"-Verhältnisse herrschen - und das ganz ohne Rot-Grün-Schwäche. Die ist so manches helle und dunkle Blau besser zu unterscheiden...

    Einmal editiert, zuletzt von Gernial ()

  • Unschwer erkennbar spiele ich gerne grün. Und das nicht zwingend, weil ich mir grün gewünscht habe. Aber in unserer ersten Spielerunde (2 Jahre Carcassonne) wollte einer unbedingt blau, der andere Gelb, die Dritte bestand auf Rot - da blieb nur grün... Der Mensch ist halt doch ein Gewohnheitstier und wenn man jahrelang nur in der gleichen Spielrunde spielt, gewöhnt man sich schon an "seine" Farbe. Trifft man dann plötzlich auf andere Spieler, wird es halt schwierig und man braucht Lösungen. Ich hBe zum Beispiel Meeple und Pöppel in verschiedensten Farben zu Hause und könnte auch ausweichen....


    Wenn aber gar kein grün dabei ist, nehme ich gerne eine beliebige andere Farbe. Ich komme aber überhaupt nicht klar, wenn jemand anders grün spielt. In unseren festen Spielerunden sind die Spielerfarben mehr oder weniger etabliert. Bei Gelegenheitstreffen mit anderen treffe ich aber durchaus auf Mitspieler, die ebenfalls grün präferieren. Es hat sich bei bestimmten Konstellationen jetzt durchgesetzt, dass wir dann Spiele spielen, wo kein grün drin ist oder es eine zusätzliche Spielerfarbe gibt, sodass grün dann ungespielt in der Kiste bleibt (macht die Spieleauswahl auch nicht leichter...). Damit kann ich aber gut leben... Wenn aber jemand anders grün spielt, verliere ich gnadenlos, weil ich oft die besten Aktionen für grün ausführe und erst danach merke, dass ich das gar nicht bin...


    In der letzten Zeit wird ja grün tatsächlich mehr und mehr durch andere Farben ersetzt wegen der rot-grün-Schwäche, was mich manchmal schon ein bisschen ärgert. Rot ist meistens dabei... Heißt das aber im Umkehrschluss, dass die Rotspieler noch - achtung, ich verlasse die politische Korrektheit - rassistischer gegenüber den Spielerfarben sind als die Grünspieler?

    Was man ernst meint, sagt man am Besten im Spaß (Wilhelm Busch)

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  • Spiele auch bevorzugt Grün, mag da aber eigentlich auch nur einige wenige Grüntöne wie Grasgrün und auf keinem Fall so Olivgrün oder "Schmutziggrün.
    Letztlich ist mir die Farbe aber eher egal, allemal nachdem ich mir Farben für die Brettspielmeisterschaften "abtrainierte". Ein falscher Spielzug mit "Farbgewöhnungs-Schwäche" konnte da den Turnierausgang zu ungünstig entscheiden...
    So lasse ich anderen gerne den Vortritt bei der Farbwahl, was manchmal zu einem lustigen "Höflichkeitsauflauf" führt, wie bei dem Vortritt lassen bei einer Tür oder ähnlichem ;-)

  • Bis vor 2 Jahren wollte ich eher schwarz, blau, lila spielen, sofern eine der Farben noch frei war und rosa sowie pink eher meiden. Wirklich wichtig war mir das allerdings noch nie.


    Irgendwann hatte ich allerdings bei einer Partie Twilight Imperium das recht dunkle blau gewählt und sodann während der ganzen 8 Stunden und vor allem gegen Ende des Spiels "arge" Probleme alle meine Einheiten auf die Schnelle zu überblicken. Eh schon blind wie ein Maulwurf, bei nicht besten Lichtverhältnissen die letzten Stunden und dann noch auf blauem Untergrund war blau als Einheitenfarbe nicht die beste Wahl. Seitdem achte ich bei der Farbwahl ein wenig auf die Farbe und Größe des Spielfelds. Bei TI 3 würde ich daher wohl sogar eher zu rosa tendieren, als zu meinen üblichen "Lieblingsfarben".


    Andererseits haben auch meine Mitspieler meine Einheiten ab und an ausgeblendet, das war ein netter Nebeneffekt.


    Bei Twilight ist meine "Lieblingsfarbe" dennoch seitdem gelb.

    Mit freundlichen kollegialen Grüßen


    Syrophir


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    "Die Menschen hungern nach der Wahrheit, doch wissen sie selten ihren Geschmack zu schätzen."

  • Eine Farbe, die ich immer haben muss, gibt es bei mir nicht.


    Welche Farbe ich besonders schön finde, hängt für mich sehr stark von der genauen Ausprägung der Farbe ab und wie gut sie zum Spielmaterial passt. Gerne mag ich etwas gedecktere, natürliche Farben.


    Bei Hansa Teutonica gibt es z.b. gelb, rot, grün, blau in knalligen Standard-Meeple-Farben, dazu ein etwas gedeckteres Brombeer-Lila, das mir klar am besten gefällt.


    [Blockierte Grafik: https://cf.geekdo-images.com/images/pic2587896_t.jpg]


    Condordia hat kein knallig-dunkelgrünes Standard-Meeplegrün, sondern ein etwas gedecktes, hübsches Hellgrün, das mir am besten gefällt:


    [Blockierte Grafik: https://cf.geekdo-images.com/images/pic2510463_t.jpg]


    In Kingdombuilder passt natur sehr gut zu den Farben des Spielplans:


    [Blockierte Grafik: https://cf.geekdo-images.com/images/pic2510475_t.jpg]


    In Spyrium passt schwarz gut zu den gedeckten Farben der Karten:


    [Blockierte Grafik: https://cf.geekdo-images.com/images/pic2535468_t.jpg]


    In Olympus passt Rot für mich am besten zum Spielertableau:


    [Blockierte Grafik: https://cf.geekdo-images.com/images/pic2535880_t.jpg]



    Fünf Spiele, fünf ganz verschiedene Lieblingsfarben.


    Auf einer Farbe bestehen würde ich so und so nicht. Wenn als einziges Rosa übrig bliebe, dann könnte ich damit gut leben.

  • Bei mir ist es definitiv schwarz. Alternativ ein dunkleres lila, sollte beides nicht verfügbar sein, komme ich schon manchmal durcheinander und spiele mit "falschen" Farben.

    Bitte senden Sie mir Ihre E-Mail doppelt, ich brauche eine für´s Archiv :/

  • denn ich finde nichts anstrengender als Mitspieler die schon vor Spielbeginn rumstressen weil "ihre" Farbe schon jemand für sich beansprucht. ("Ich will rot! Ich spiele immer mit rot!")

    :winke: Ich spiele im Grunde immer mit rot, wenn es diese Spielerfarbe gibt. Rumstressen ist klar das falsche Wort, aber ich frage durchaus, ob ich rot haben darf. Bei mir ist es tatsächlich so, wie es auch @Torlok oben schrieb, dass ich so sehr auf mein rot getrimmt bin, dass ich teilweise durcheinander komme, wenn rot zwar im Spiel ist, aber ich eine andere Farbe habe. Erst letzte Woche passiert, als rot weg war und ich mit blau gespielt habe - haarsträubend! :D

    „Ich lebe nach der Devise lieber fünf Mal nachgefragt als einmal nachgedacht.“ Marc-Uwe K.

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  • Ich spiele im Grunde immer mit rot, wenn es diese Spielerfarbe gibt. Rumstressen ist klar das falsche Wort, aber ich frage durchaus, ob ich rot haben darf...

    Neee, ist schon das richtige Wort. Es gibt tatsächlich Leute die spielen nicht mit, weil ihre Lieblingsfarbe schon weg ist. Leider schon auf Spieletreffs erlebt. :S

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  • Schade, dass es nur eine Antwort zulässig ist. In meinen Spielerunden ist Blau immer an einen Spieler vergeben, der sonst durcheinander kommen würde.
    Mir selbst gefällt die Farbe Silber sehr gut, aber die habe ich bislang nur bei Hamburgum spielen können. Tendenziell spiele ich gern mit Orange, mag aber auch Schwarz, aber auch Holz/Natur als Farbe.
    Nicht so gern werden in unseren drei Spielerunden Lila und Gelb gespielt.

    Mb_adastra.JPG Mb_rftg.jpg


    Ein Bild sagt mehr als 298 Wörter... :floet:

  • Rot, aber nur weil ich ganz ganz früher in Runden gespielt habe, wo niemand sonst rot nehmen wollte. Inzwischen hat sich mein potentieller Mitspielerkreis arg erweitert und gewandelt, so dass es inzwischen mehr Rot-Spieler gibt, so dass ich notgedrungen flexibler sein musste. Spätestens bei Scythe darf man sich sowieso nicht an seine Lieblingsfarbe klammern, weil sonst lernt man nie andere Völker kennen - das Terra Mystica Phänomen.

    "Trouble always begins with the naming of things", Justin Sullivan, New Model Army, From Here

  • Habe ich noch nie verstanden. Warum sollte man bei TerMys nicht auch Volk X mit Farbe Z spielen sollen?
    Ich kann es nach Gewöhnung in Folge hunderter Partien nachvollziehen, aber bei gelegentlichem Spiel? Mich mußte man nach den ersten Partien erst darauf aufmerksam machen, mir wäre die leichte Schattierung der Boards sonst gar nicht aufgefallen...

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  • Habe ich noch nie verstanden. Warum sollte man bei TerMys nicht auch Volk X mit Farbe Z spielen sollen?

    Figurenfarbe = bevorzugte Baufarbe der Landschaft ohne Umwandlungskosten. Ansonsten muss man sich mit Blick aufs Spielfeld merken, dass Spieler Grün eigentlich Rot ist und Spieler Blau eigentlich Braun usw.

    "Trouble always begins with the naming of things", Justin Sullivan, New Model Army, From Here

  • Figurenfarbe = bevorzugte Baufarbe der Landschaft ohne Umwandlungskosten. Ansonsten muss man sich mit Blick aufs Spielfeld merken, dass Spieler Grün eigentlich Rot ist und Spieler Blau eigentlich Braun usw.

    Wichtiges Detail: Die Landschaften sind bei Terra Mystica nicht annährend gleich verteilt. Wenn alle Spieler mit "Blanko-Völkern" spielen würden, würden sich die Farben immer noch deutlich anders spielen.
    Wenn man jetzt die Farben tauschen würde, also z.b. mit grünen Halblingen oder roten Düsterlingen spielen würde, würde das sowohl das Spielgefühl als auch die Spielbalance komplett durcheinanderwürfeln.

  • Es scheint Euch nicht mehr möglich zu sein, sich in Wenigspieler hinein zu versetzen. ;-)


    Ich rede davon, nichts zu ändern, außer der Farbe der Figuren. Man könnte TerMys ja auch mit Figuren in Grautönen spielen. Hilft diese gedankliche Brücke?


    Bitte meine Einschränkung beachten - wir reden von Personen, die den Zusammenhang zwischen Farbe und Feld noch gar nicht erkannt bzw. verinnerlicht haben.

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  • Gerade für Wenigspieler ist es doch hilfreich, schon auf den ersten Blick erkennen zu können, dass z.B. der blaue Spieler sich die blauen Feld ohne zusätzliche Umwandlungskosten krallen kann. (Das gilt dabei für die Territorien, die die Mitspieler einfach holen können, noch stärker als für die eigene Farbe!)

  • Ich kann nur wiederholen, dass es mir erst gesagt werden mußte, was "das blaue Feld" ist. Mir erscheint der Zusammenhang zwischen Feld- und Spielerfarbe eher vage - der TerMys-Plan ist für mich v.a. "bunt" und nicht in die Spielerfarben aufgeteilt. Von alleine wäre ich wohl sehr lange nicht darauf gekommen.


    Aber ich kann natürlich nachvollziehen, dass es für Spieler mit vielen Dutzend Partien eine enorme Herausforderung an das Adaptionsvermögen darstellt, dass die Ebenen nun nicht mehr von Farbe X gewandelt werden können, sondern von Spieler A bzw. Volk M... :-)


    Wie haltet Ihr 's bei #Eclipse? Müssen da die Planta auch mit Grün spielen?
    Und die Spielerauslage muss auch immer parallel zur Tischkante sein, ja? :sonne:

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  • Wie haltet Ihr 's bei #Eclipse? Müssen da die Planta auch mit Grün spielen?

    Müssen müssen sie es nicht. Aber irgendwie ergibt sich sich bei uns immer irgendwie von selbst so. Es kommt jedenfalls keiner auf die Idee rot für die Planta zu nehmen, nur weil das seine Lieblingsfarbe ist.

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  • Ich kann nur wiederholen, dass es mir erst gesagt werden mußte, was "das blaue Feld" ist. Mir erscheint der Zusammenhang zwischen Feld- und Spielerfarbe eher vage - der TerMys-Plan ist für mich v.a. "bunt" und nicht in die Spielerfarben aufgeteilt. Von alleine wäre ich wohl sehr lange nicht darauf gekommen.

    Hast Du Terra Mystica mit der Anfängeraufstellung kennengelernt? Weil da sind die Spielerfarben und die Startgebiete fest vorgegeben und es wird in der Anleitung darauf hingewiesen, welche spielmechanische Verbindung Spielerfarbe und Geländefarbe hat. Habe in der Anfangszeit von Terra Mystica das Spiel in unzähligen (8+) Erstspielerrunden erklärt mit der Anfängeraufstellung und dabei immer auf diesen Zusammenhang hingewiesen, so dass mir gar nicht in den Sinn gekommen ist, dass man diese Verbindung übersehen kann. Anscheinend hat man Dir dann dieses Regeldetail bei der Erklärung vorenthalten.


    Ansonsten müsste man (eher umständlich erklären), dass der Geländetyp, der oben an 12 Uhr Position auf der Spielerablage abgebildet ist, das eigene Heimatgebiet ist und man auch nur da seine Startsiedlungen einsetzen darf. (Zumindest bei den Standardvölkern.) Da ist es über die vom Spiel zugeordnete Farbe der Holzelemente schon einfacher (für mich).



    Aber das Fallbeispiel zeigt gut, dass jeder Farben anders wahrnimmt.

    "Trouble always begins with the naming of things", Justin Sullivan, New Model Army, From Here

  • Okay, hier ein Foto von TM:
    [Blockierte Grafik: https://cf.geekdo-images.com/images/pic2940834_md.jpg]


    Da haben Konstrukteure ein graues Tableau und bauen graue Häuser auf graue Felder, Nomaden ein gelbes Tableau und gelbe Häuser und bauen auf gelbe Felder.
    Wie die einzelnen Felder im Terraformingkreis angeordnet sind, ist auf jedes Tableau fest aufgedruckt.


    Tableaufarbe und Landschaftsfarbe auf dem Spielplan müssen auf jeden Fall gleich bleiben um nicht das Spiel selbst zu verändern.
    Dass man andere Häuschen-Farben verwendet, wäre möglich, also graues Tableau, graue Landschaft, grüne Häuschen, bei gelb dann gelbes tableau, gelbe Landschaft, rote Häusschen etc.
    Wäre aber doch wesentlich bunter und unübersichtlicher auf dem Feld.



    Es scheint Euch nicht mehr möglich zu sein, sich in Wenigspieler hinein zu versetzen.

    Und die Spielerauslage muss auch immer parallel zur Tischkante sein, ja?

    Sollten wir nicht besser sachlich bleiben...? ?(

  • Mal unabhängig von den Argumenten dafür und dagegen - und ja, über Geschmack lässt sich nicht streiten - finde ich die Wahl farblich nicht passender Holzteile einfach hässlich.


    „Ich lebe nach der Devise lieber fünf Mal nachgefragt als einmal nachgedacht.“ Marc-Uwe K.

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  • Na, ich habe gescherzt, weil mir das Thema nicht so wichtig ist. Die Sachebene habe ich ja schon vor Jahren begriffen. Das ist ja nun nicht schwer zu verstehen.


    Vielleicht habe ich mich ungenau ausgedrückt. Von einem gewissen ästhetischen Anspruch abgesehen, was ist schon dabei, wenn halt grüne Häuschen auf gelb stehen? Ist doch total wurscht.


    Vielleicht bin ich eben eher räumlich orientiert, gerade die Tatsache das im angegebenen Beispiel dann z B alle grünen Häuschen auf gelben Feldern stünden, bedeutet für mich keinerlei Unterschied. Ich referenziere nicht über die Farbe...


    Vielleicht mal andersrum: Der Anteil der Spiele, bei denen die Farbe eine Bedeutung hat, ist in meiner Sammlung so gering (mir fällt nur #Scythe noch ein), dass ich die entsprechenden Fähigkeiten, die Situation anhand der Farbe zu analysieren, nie gelernt habe. Ihr redet sozusagen mit einem Blinden.
    Es gibt Hunderte von Spielen in denen zB Einheiten mit einem Terrain-Bonus die Spielerfarbe tragen, und nicht die des Terrains usw usf.


    Tl;dr: Ich verstehe Euren Standpunkt, ich persönlich würde den Wunsch eines Spielers nach seiner Lieblingsfarbe allerdings im Augenblick noch höher gewicchten als den minimalen Unterschied, den es auf dem Brett
    macht, z.B. weil ein "immer blau"-Spieler ständig die Situation auf dem Brett verwechselt.


    Ich würde mich in einer konkreten Situation für die Lösung entscheiden, die allen die größte Freude bringt und in einer Partie mit Euch eben dann mit den "richtigen" Farben spielen.

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  • Mal unabhängig von den Argumenten dafür und dagegen - und ja, über Geschmack lässt sich nicht streiten - finde ich die Wahl farblich nicht passender Holzteile einfach hässlich.

    ...und v.a. so unübersichtlich, dass man anscheinend übersehen hat, dass gelb/braun eine nicht regelkonforme Stadt aus nur 3 Gebäuden gebaut hat... 8o;)
    ...und rot/grün vergaß, sich für seine nördliche Stadt (genauso 6 Machtwert wie die untere Stadt) auch ein Plättchen zu nehmen... ;(

  • Ich bin Farbenblind, deswegen nehme ich am liebsten Gelb oder eine Farbe, die ich gut von den anderen Farben unterscheiden kann. Wenn es während des Spiels dann nicht ganz klar (z.B. zwei Spielfiguren stehen nebeneinander) frage ich auch nach, welche Farbe es ist, z.B. bei fiesen Dunkelbau / Lila Kombinationen oder so.

  • Mit farbigen Basen für Miniaturen haben einige Spiele das Problem der Farbzuordnung unabhängig von der Figurenfarbe ja gut gelöst. Wäre eventuell auch was für Terra Mystica? ;-)

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  • Ich spiele in der Regel gelb. Ich finde es auch oft praktisch, wenn man viel in der selben Runde spielt, wenn die Spieler immer die gleiche Farbe haben, so dass man das leicht zuordnen kann. z.B. wenn während des Spiels Siegpunkt auf einer Leiste nachgehalten werden. "Gib mir mal bitte 3 Punkte" ist deutlich einfacher, wenn ich quasi automtisch weiß, welche Farbe "ich" denn hat und das nicht erst mal nachschauen muss. (Auch wenn das ebenfalls gut machbar ist.)
    Tatsächlich ist es sogar so, dass ich eigentlich weiß und "natur" noch lieber spiele, aber da es bei so wenig Spielen enthalten ist, bin ich halt bei gelb gelandet und nutze dann auch bei Spielen, wo es eine der anderen Farben + gelb gibt meistens gelb.


    Wenn ich einen bestimmten Freund für ein paar Tage besuche, dann ergibt es sich in der Regel, dass mindestens einen Abend ein anderer Freund von ihm noch mitspielt, der ebenfalls gelb bevorzugt (und auch den gleichen Vornamen hat, wie ich). Da kriegen wir es aber in der Regel ganz gut hin uns zu einigen - das Recht gelb zu spielen wechselt halt bei jedem Spiel. Ich kann mich nicht erinnern, dass da mal was schief gegangen ist, weil jemand ausversehen für die falsche Farbe gedacht hat.


    Wenn Spiele die Farbe auch nutzen um über bestimmte Assoziationen den Überblick im Spiel zu vereinfachen (Wie bei Terra Mystica) finde ich das gut und würde da auch nicht auf die Idee kommen unbedingt 'meine Farbe' spielen zu müssen. (Wobei es beim ersten mal mit so einem Spiel aber durchaus vorkommt, dass ich dann nach Farbe entscheide statt vorher die Sonderfähgkeiten, die damit verbunden sind, zu studieren.)
    Wir haben am Wochenende aber auch Mare Nostrum gespielt ohne die Farben den Völkern passend zuzuordnen. Da sehe ich den Vorteil, das jeder seine 'übliche Farbe' spielt höher als den Vorteil, dass ein bestimmtes Volk immer die gleiche Farbe hat. (Evtl. wäre das anders, wenn wir das Spiel deutlich öfter mit 'korrekter' Farbe spielen würden.)