Welches Zombicide?

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  • Hi!


    Ich würde zu Season 2 (Prison Outbreak) raten. Bietet mehr Varianz als die Season 1 bei verhältnismäßig geringem Mehrpreis. Wenn es gefällt kannst Du es auch noch recht gut erweitern, was widerum bei Black Plague etwas limitiert ist.
    Season 3 ist eher was für Leute die mit 1+2 "durch" sind und immer noch hungrig sind. Oder für die die darin enthaltene kompetetive Variante einen zusätzlichen Anreiz darstellt.


    Gruß - Dancer

  • Ich finde die spielerischen Unterschiede nicht so bedeutend. Wenn man ehrlich ist, liegt der Reiz des Spiels mehr in der Atmosphäre als in den Spielmechaniken. Daher würde ich mir erstmal überlegen, ob du das Zombiesetting im Mittelalter (bzw. mit Fantasy) reizvoll findest.


    Mich selbst spricht die aktuelle Zeit mehr an, da es das Setting ist, in dem unzählige Filme und Serien spielen, die ich gesehen habe. Das ist bei mir mit so vielen Szenen und Sprüchen verbunden, dass ganz leicht die Immersion gelingt. Ich habe das Gefühl, ich spiele Zombiefilm.


    Bei den Titeln die in der jetzigen Zeit spielen, gibt es schon eine Reihenfolge in dem Sinne, dass die Zeit nach der Zombieapokalypse voranschreitet. Das verändert die Zombies (was letztlich kleine Klomplexitätszuwächse bedeutet) und die Überlebenden (die Fähigkeiten werden entsprechend stärker). Aber wenn dich z.B. das Setting im Gefängnis mehr reizt, spricht nichts dagegen, mit dem Spiel "zu beginnen".


    Ich nehme an, dass bei dir auch noch mit reinspielt, welche Miniaturen besser aussehen, bzw. dich mehr reizen beim Anmalen, richtig? Dann ist es auch in Ordnung sich davon leiten zu lassen.

  • Mich spricht auch das aktuelle mehr an und da am meisten das Grundset zum Einstieg - City ist einfach besser / stimmiger für mich als n Gefängnis.

    Top 10 (jeweils ohne Reihenfolge)

  • Ich finde die spielerischen Unterschiede nicht so bedeutend. Wenn man ehrlich ist, liegt der Reiz des Spiels mehr in der Atmosphäre als in den Spielmechaniken. Daher würde ich mir erstmal überlegen, ob du das Zombiesetting im Mittelalter (bzw. mit Fantasy) reizvoll findest.

    Volle Zustimmung! Ich habe eine recht große Sammlung des klassischen Zombicide (Season 1, Season 2, Season 3, Toxic City Mall und zig Zusätze wie Hunde, weitere Charaktere, ...) und hatte auch eine ganze Weile den Knight Pledge von Black Plague daneben. Black Plague macht in den Mechanismen ein paar Dinge ein wenig besser, aber letztlich sind die Unterschiede nicht allzu groß. Die Frage die du dir zuerst stellen solltest, @Oonalaily, ist die nach dem gewünschten Setting. Das kannst aber nur du allein wissen. Wir sind einstimmig übereingekommen, dass das Mittelalterthema nicht so wirkt und passt, sondern wir das klassische Zombiesetting bevorzugen, Endzeitstimmung, verlassene Städte etc.


    Ich würde empfehlen, mit Seaon 1 zu beginnen und dann ggf. (aktuell bisschen schwierig) um Toxic City Mall (neue Charaktere, Waffen, Szenarien und eine neue Zombieart, die Giftzombies) zu ergänzen. Seaon 2 ist schon arg speziell auf die Gefängnisszenarien ausgelegt, dafür hättest du hier gleich 2 Zombiearten (normale und Berserker, die man nur im Nahkampf töten kann). Season 3 ist für mich nur was für Hardcorefans, die auch nach S1 + S2 + TCM noch nicht genug haben - anfangen würde ich damit nicht.

  • Ich habe nur Prison Outbreak, da mich damals die zwei Zombiearten angesprochen haben und Rue Morgue wesentlich teurer war. Spaß machen sicher alle Teile.
    Wenn dir die Spiele allgemein gefallen sollten, wirst du sehr bald vervollständigen wollen. Mich haben die vielen anderen Projekte bisher abgehalten, aber das wird noch kommen...

  • ich kann alle empfehlen, finde aber Black Plague eleganter, da die Prioritätsregel behoben wurde. Im ersten Teil schießt man noch, wenn ein Mitglied der Gruppe in einem Nahkampf mit einem Zombie ist und man selbst aus der Distanz schießt zuerst auf das eigene Gruppenmitglied und erst dann auf die Zombies. Macht zwar das Spielen taktischer, da man sich ganz genau überlegt, ob man in einen Infight geht oder nicht, dennoch gefällt mit Black Plague in dieser Hinsicht besser: Dort greift man zuerst die Zombies an, bevor ein nicht getroffener Schlag zufällig das eigene Mitglied treffen könnte.....

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  • ich kann alle empfehlen, finde aber Black Plague eleganter, da die Prioritätsregel behoben wurde. Im ersten Teil schießt man noch, wenn ein Mitglied der Gruppe in einem Nahkampf mit einem Zombie ist und man selbst aus der Distanz schießt zuerst auf das eigene Gruppenmitglied und erst dann auf die Zombies. Macht zwar das Spielen taktischer, da man sich ganz genau überlegt, ob man in einen Infight geht oder nicht, dennoch gefällt mit Black Plague in dieser Hinsicht besser: Dort greift man zuerst die Zombies an, bevor ein nicht getroffener Schlag zufällig das eigene Mitglied treffen könnte.....

    Wobei man diese Regel auch bei den älteren Zombicides anwenden kann. So machen wir das.

    1. Terra Mystica 2. Die Burgen von Burgund 3. Pandemie 4. Lords of Waterdeep 5. Stone Age 6. Hyperborea 7. Kingsburg 8. Mombasa 9. Bora Bora 10. Antike Duellum

  • Ich habe beide gespielt; Black Plague (mit allem Drum und Dran) nenne ich mein Eigen.


    Generell sagt mir das Fantasy Setting mehr zu und der Mechanismus mit den Necromancers bringt auch noch eine interessante Ebene rein. Ausbaumöglichkeiten sind bei beiden Varianten haufenweise vorhanden. Bei PB würde ich zuerst zu Wolfsburg und den Deadeye Walkers greifen (beide erschweren das Spiel) und als Ausgleich die beiden NPC Boxen. Neue Charaktere nach belieben.

  • Black Plague würde mich zumindest thematisch am meisten interressieren.

    Meines Erachtens solltest Du dann auf jeden Fal zu Black Plague greifen. Wie hier schon gesagt wurde, ist es an einigen Stellen etwas eleganter. Auch das Material ist besser als bei den vorherigen Seasons. Die Plastik-Dashboards in Black Plague sind soviel praktischer als die Papier-Bögen der anderen Ausgaben, dass sie für mich auch den Spielspaß erhöhen.


    Ich stimme auch @PzVIE zu, dass die Necromancer das Spiel spannender machen. Man kann nicht einfach nur seinen Ursprungsplan runterspielen, wenn plötzlich an der falschen Stelle ein Necromancer auftaucht und die Gefahr besteht, permanent mehr Spawn-Zonne zu haben.


    Was die Erweiterungen angeht: die Deadeye-Walkers und die Wulfsburg-Expansion sind sicherlich gut. Ich persönlich habe damit auch genügend Auswahl an Charakteren. Was ich noch empfehlen würde sind neue Abominations. Die sind RICHTIG fies, können aber nach Belieben ausgetauscht und ergänzt werden.

    Also hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, damit alle, die an ihn glauben, nicht verloren gehen, sondern das ewige Leben haben.
    Die Bibel: Johannes 3,16

  • Black Plague würde mich zumindest thematisch am meisten interressieren, da ich an sich halt Fantasy sehr gerne mag.
    Und ich finde die Kombination Zombies im Mittelalter irgendwie interessant..

    Also wenn dir das Fantasysetting zusagt, dann solltest du auf jeden Fall Black Plague nehmen! :)

    Im ersten Teil schießt man noch, wenn ein Mitglied der Gruppe in einem Nahkampf mit einem Zombie ist und man selbst aus der Distanz schießt zuerst auf das eigene Gruppenmitglied und erst dann auf die Zombies.

    Wobei ich ergänzen möchte, dass man sich ein Scharfschützengewehr basteln kann, um diese Regel zu umgehen. Klappt aber zugegeben nicht immer oder manchmal auch erst recht spät. :)

  • Okay, es wird Black Plague :) 
    Herzlichen Dank für eure Ratschläge <3

    Also ich würde meines verkaufen :)


    Black Plague ist ein tolles Spiel - Leider kommen bei mir sehr selten Spiele mehr auf den Tisch, da ich keine Mitspieler mehr finde :(
    Man kann das Spiel zwar auch alleine Spielen, aber in Gemeinschaft ist das auch besser


    @Braz
    Kurz zu diesem Thema:
    Im ersten Teil schießt man noch, wenn ein Mitglied der Gruppe in einem Nahkampf mit einem Zombie ist und man selbst aus der Distanz schießt zuerst auf das eigene Gruppenmitglied und erst dann auf die Zombies. Macht zwar das Spielen taktischer, da man sich ganz genau überlegt, ob man in einen Infight geht oder nicht, dennoch gefällt mit Black Plague in dieser Hinsicht besser:


    Ja, zu einem Teil hast du Recht in dieser Sache, aber wenn man anders spielt, dann spiele ich nur noch auf Fernkampf und lasse keinen mehr an mich ran :)

    Wenn du dich an alle Regeln hältst, verpasst du den ganzen Spaß.

  • Ich hätte Dir empfohlen, mal vor dem Kauf das Spiel irgendwo anzutesten. Gerade bei Zombicide und noch dazu beim teuren Preis ist das so ratsam wie selten. Ich habe sowohl das Grundspiel wie auch Black Plague gespielt. und als "Spiel" taugt es meines Erachtens nicht. Als Erlebnis vielleicht schon, wenn man auf endlose Würfelei steht. Zu zweit hat es absolut gar nicht gefallen, zu mehr war es ein wenig besser.


    Naja, andererseits kannst Du es ja auch wieder verkaufen, wenns nix ist...

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  • Also ich würde meines verkaufen :) 
    Black Plague ist ein tolles Spiel - Leider kommen bei mir sehr selten Spiele mehr auf den Tisch, da ich keine Mitspieler mehr finde :( 
    Man kann das Spiel zwar auch alleine Spielen, aber in Gemeinschaft ist das auch besser

    Oh, danke für das Angebot... ich hab es allerdings zu spät gesehen und jetzt schon bei buecher.de bestellt (75€ mit 20% Gutschein.



    Ich hätte Dir empfohlen, mal vor dem Kauf das Spiel irgendwo anzutesten. Gerade bei Zombicide und noch dazu beim teuren Preis ist das so ratsam wie selten. Ich habe sowohl das Grundspiel wie auch Black Plague gespielt. und als "Spiel" taugt es meines Erachtens nicht. Als Erlebnis vielleicht schon, wenn man auf endlose Würfelei steht. Zu zweit hat es absolut gar nicht gefallen, zu mehr war es ein wenig besser.


    Naja, andererseits kannst Du es ja auch wieder verkaufen, wenns nix ist...


    Da es keiner in meinen Umfeld besitzt, wird antesten etwas schwierig :D 
    Ich sehs sportlich... ist es nichts, bin ich um eine Erfahrung und der Marktplatz hier um ein Spiel reicher.

  • Zu zweit hat es absolut gar nicht gefallen, zu mehr war es ein wenig besser.

    Interessant, vor allem weil man es immer mit derselben Anzahl Chars spielt. Spielerisch ändert sich da absolut gar nix :D

    Eine Argumentationskette bei mir zu hinterfragen macht keinen Sinn. Meine Beiträge folgen keinerlei logischen Grundsätzen.

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  • Interessant, vor allem weil man es immer mit derselben Anzahl Chars spielt. Spielerisch ändert sich da absolut gar nix

    Sohergesehen trifft das auf viele Spiele zu: Descent, Arkham, Heroquest und Menge sonstiger kooperativer oder semi-kooperativer Spiele.


    Wundert mich ehrlich gesagt ziemlich, dass Du da keinen Unterschied siehst, ob man nun zu zweit oder in der Gruppe spielt. Meine Meinung: Umso mäßiger interessant das Spiel vom Mechanismus her, umso wichtiger fürs Eintauchen ist eine gute Gruppe. Bei Spielen "einer gegen alle" ists noch schlimmer: Descent habe ich z.B. öfter mal zu zweit probiert, das funzt meines Erachtens gar nicht...


    Sohergesehen könntest Du die überflüssigen Mitspieler auch einfach wegrationalisieren und gleich Solo spielen...

  • Spielerisch ändert sich da absolut gar nix :D 

    Mechanisch ändert sich bei unterschiedlicher Spierlzahl nix. Das Spiel (Spielen) besteht aber noch aus mehr, z.B. menschlicher Interaktion und Immersion, die vom ersten Punkt sicherlich abhängig ist. Zwei Punkte, die gerade für ein Spiel wie Zombicide relevant sind. Folglich ändert sich spielerisch doch was.
    :triniti:

  • Sohergesehen könntest Du die überflüssigen Mitspieler auch einfach wegrationalisieren und gleich Solo spielen...

    Was du nicht sagst :thumbsup:


    Mir ging es eher darum, dass ZZ eines der wenigen Spiele ist, das keine Spielerzahlanpassung hat. Folglich spielt man halt IMMER mit sechs Charakteren und demnach ändert sich mechanisch eben nix.


    Ich war mehr auf der mechanischen Ebene. Berufskrankheit eines Solospielers ...

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  • Mir ging es eher darum, dass ZZ eines der wenigen Spiele ist, das keine Spielerzahlanpassung hat. Folglich spielt man halt IMMER mit sechs Charakteren und demnach ändert sich mechanisch eben nix.


    Ich war mehr auf der mechanischen Ebene.

    Naja, das kannst Du mit fast jedem voll-kooperativen Spiel machen (also mit der maximalen Anzahl Charaktern etc. spielen.


    Aber schön dass wir einer Meinung sind, dass sich das Spielgefühl massiv ändert, ob es in der Gruppe oder zu zweit gespielt wird. Mir persönlich hat beides nicht gefallen. Aber etwas spaßiger wars in der Gruppe auf jeden Fall (wie so oft).

  • Naja, das kannst Du mit fast jedem voll-kooperativen Spiel machen (also mit der maximalen Anzahl Charaktern etc. spielen.


    Aber schön dass wir einer Meinung sind, dass sich das Spielgefühl massiv ändert,

    Jap, nur dass du es halt bei ZZ musst, weil die Level immer auf 6 Chars ausgelegt sind (ok, man kann auch mit weniger spielen, is halt nur vom Schwierigkeitsgrad her nicht vorgesehen)

    Von massiv hab ich allerdings nichts gesagt. Das ist ein persönliches Empfinden und da bin ich wohl etwas abgestumpfter. Mir macht ZZ für einzelne Partien durchaus Spaß. Man darf nur nicht zu viele schnell hintereinaner spielen, weil sich das Prinzip (trotz unterschiedlicher Szenarien) wiederholt

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  • Von massiv hab ich allerdings nichts gesagt. Das ist ein persönliches Empfinden

    ... das vermutlich 80% der Nicht-Solo-Spieler teilen werden...


    Ich persönlich kann mit Solo-Spielen nix anfangen, aber das ist ja Geschmackssache. Brettspiele sind für mich halt ein soziales Ereignis mit mindestens zwei Personen. Jeder wie er glücklich wird...

  • Zombicicemissionen sind immer für 6 Überlebende ausgelegt? Wäre mir nach über 30 Partien neu. :) 
    Die Grundregel sah z.B. vor, dass man zu viert mit 4 und zu fünft mit 5 Charakteren spielt. Einige Missionen des Grundspiels sind auch für 4 Spieler gemacht. Im Gegenzug kann man z.B. mit Toxic City Mall auch auf 8, 10 oder 12 erhöhen...
    Ich habe Zombicide auch schon solo gespielt und ich bin ja wirklich ein Fan (10/10 auf BGG), aber da schließe ich @mavo0013 an, das hat einfach nicht funktioniert. Das Spiel lebt so sehr auch von der Metaebene, das trägt nur über die Mechanismen eigentlich gar nicht. Zu zweit ist es durchaus in Ordnung, am meisten Spaß machts mir mit 3 oder 4 Leutchen.

  • Das gilt in der Tat nur für Black Plague.

    Ich sag' einmal vorsichtig (mit der Erfahrung von 2 gespielten Missionen außerhalb der "optimalen" Spielerzahl), dass die Skalierung auf eine andere Spieleranzahl als in der Mission angegeben nur sehr hatschert funktioniert (plus oder minus von einer Spawn Zone per 2 Spieler über oder unter der angegebenen Spielerzahl).


    Es gibt aber auf der offiziellen Website für Black Plague 6 Missions, die für 4 Spieler ausgelegt sind (und dazu auch noch 2 Campaign Games - eines davon allerdings wieder für 6 Spieler):
    Black Plague Quests - Zombicide.com


    Die optimale Spieleranzahl für mich und den dem Spiel beiliegenden Missionen wäre dann 2 (jeder mit 3 Heroes), 3 (jeder mit 2 Heroes) oder 6 (jeder einen).

  • Wir sprachen doch von Black Plague? ?(



    Wobei auch das Grundspiel keine richtige Spielerzahlanpassung hat, wenn ich mich da recht erinnere. Es steht nur in den Grundregeln drin, mit wie vielen Spielern das Spiel gespielt werden soll, wenn weniger als 6 Leute spielen.


    Dann spielt man aber dieselbe Mission mit weniger Chars. Sprich man hat bei 4 Miniaturen 2 Spielzüge weniger Optionen zur Verfügung (bei den normalen Missionen für 6 Spieler). Ist also schwieriger.

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  • Ich bin auch Besitzer von Season 2 und mag das Spiel sehr, jedoch hat es einige Nachteile im Vergleich zu Black Plague. Man merkt deutlich, dass die Jungs von den Seasons gelernt haben und haben das Regelwerk von Black Plague geringfügig aber sinnvoll angepasst.


    Meiner Meinung nach sind das hier die Unterschiede, die wirklich ins Gewicht fallen:


    • Setting: Neuzeit (Seasons) vs. Mittelalter (BP) - sicherlich Geschmackssache. Mir gefällt das moderne Setting besser, denn es ist ähnlicher zu The Walking Dead.
    • Rüstung: In BP gibt es Rüstungen, in den Seasons leider nicht
    • vernünftige Zielprio bei Fernkampf: In den Seasons trifft man automatisch den Verbündeten bei einem Fernkampfangriff zuerst. Ziemlich... unthematisch und irgendwie künstlich verkompliziert. Bei BP trifft man den Verbündeten nur, wenn der Angriff nicht gelingt.
    • BP bringt praktische Playerboards mit, die das Hantieren mit den Karten viel angenehmer machen.
    • Tot ist tot, es gibt keine Superzombies: Wenn in Season 2 ein Charakter stirbt, kehrt er als Superzombie zurück und kämpft weiterhin für das Team - passt thematisch mal gar nicht, finde ich.
    • Eine bestimmte Zombieart, die recht schwer zu töten ist, spawnt immer mit 2 normalen Zombies als Eskorte. Das ist bei BP nicht mehr so, dafür gibt es dort mehr von den dicken Zombies.
    • Die Autos... manche sind durchsuchbar, andere nicht. Das Fahren der Autos und das Überfahren von Zombies hat weiterhin eine Zielprio - auch sehr merkwürdig.

    3. und 6. kann man vielleicht mit Hausregeln anpassen, aber dennoch wirken die Seasons im Vergleich zu BP irgendwie "unrund". Schade eigentlich, weil uns das Setting wesentlich besser gefällt. Ansonsten sind beide schöne Spiele, die oft noch als Absacker auf den Tisch kommen, nach einer anstrengenderen Runde Arkham Horror, Robinson Crusoe oder Verbotene Welten.

    Ich habe ein eigenes Haustier, einen eigenen Troll. Man muss ihn nur von Zeit zu Zeit füttern, damit es ihm nicht langweilig wird. :)

  • Wobei ich die Rüstungen ziemlich ... unelegant finde. Die leichten Rüstungen (5+) helfen so gut wie gar nicht und sind eher mal so ein unerwartere Bonus. Aber darauf bauen mag von uns keiner.
    Die schweren Rüstungen sind ganz gut (4+ und 3+), und die kann man taktisch auch schon mal mit in seine Überlegungen einbeziehen.


    Aber wenn es dann an die superschweren Kombos geht (1+ oder gar 1+ wiederholbar, quasi 1++), dann wird's ziemlich albern. So ein Charakter braucht im Schnitt 36 Zombies, um eine einzige Wunde zu erhalten. Kommt dann noch Regeneration dazu, kann so ein Char statistisch mehr als hundert Zombies aufhalten.
    Lustig wird's dann nur noch, wenn man es bei wenigen Zombies schon gleich verwürfelt ... ^^ 
    Aber da man sich eigentlich nie freiwillig in einen Zombiepulk stellt, hilft das als nivelierender Faktor irgendwie auch nicht.


    Aber grundsätzlich finde ich die Tatsache, dass man alles aufeinander addieren kann, etwas zu viel des Guten. Es auf 3+ zu deckeln oder so hätte es auch getan.

  • Ich hoffe aktuell, dass solche Dinge von Vampire Hunters besser gelöst werden. Das Spiel habe ich letzten Sommer auf KS gebackt (mein erstes und auch wohl einziges Mal, aber die KS-exklusiven Minis sahen einfach zu gut aus!) und ich hoffe auf eine Auslieferung in frühem Q3.


    Das Spiel an sich ist ziemlich ähnlich zu Zombicide, hat aber eine konkretere Aufgabe, begrenzte Rundenzahl, Tag & Nacht-Zyklus und so schöne Varianten mit Rüstungen, die augenscheinlich viel einfacher funktionieren: Jeder Jäger hat einen Armor-Token. Wird man zum ersten Mal getroffen, fängt die Rüstung jeglichen Schaden ab und der Token wird umgedreht (optisch: abgenutzt). Beim 2. Treffer wird der Token abgelegt. Ich bin gespannt und werde berichten!

    Ich habe ein eigenes Haustier, einen eigenen Troll. Man muss ihn nur von Zeit zu Zeit füttern, damit es ihm nicht langweilig wird. :)

  • Mal eine etwas andere Frage: hat jemand schonmal Zombicide mit Kindern gespielt? Hat das funktioniert? Ab welchem Alter würdet ihr das empfehlen?

    Also hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, damit alle, die an ihn glauben, nicht verloren gehen, sondern das ewige Leben haben.
    Die Bibel: Johannes 3,16

  • Meine Tochter ist letztens mitm Zombiehund durch die Wohnung gelaufen und hat WauWau gemacht (ist 1 1/2 Jahre alt) zählt das auch? :D

    Top 10 (jeweils ohne Reihenfolge)

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