Terra Mystica digital

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  • Hui! Da lese ich jetzt zum ersten Mal von und kann mich kaum auf dem Stuhl halten!!! Ist schon klar, ob das ganze dann auch als App erscheinen soll?


    Und das ist auch kein vorgezogener April-Scherz, ja?!


    ...Gott, bin ich aufgeregt...

  • Ist schon klar, ob das ganze dann auch als App erscheinen soll?

    Digidiced macht afaik nix anderes als apps für Mobilgeräte. Die Frage müsste also eher lauten: Wird’s das auch für "herkömmliche" Betriebssysteme geben? ;) Die Antwort wäre wohl "Nein".

  • Ist schon klar, ob das ganze dann auch als App erscheinen soll?

    Wie oben schon geschrieben, werden die mobilen Endgeräte zuerst bedient (Our Games - Digidiced).
    @yzemaze: andere Umsetzungen von Digidiced (2er Agricola, 2er Le Havre und Patchwork) sind zumindest auch auf Steam erhältlich, ist also bei Terra Mystica zumindest theoretisch auch möglich.

  • Ok, vielen Dank. Hab mir jetzt eben auch mal die Infos auf BGG zusammengesucht. Ist echt voll an mir vorbeigegangen. War auf der Messe nicht bei Feuerland, da mich ein Fest für Odin nicht sonderlich interessiert hatte.


    Jetzt bin und bleibe ich auf dem Laufenden und freu mich einfach nur riesig!

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  • App soll am 20.04. in allen stores erscheinen.


    Auf BGG gibt es jetzt auch eine neue Siegpunkteanpassung je nach Rasse und Map. Dies soll wohl schon Bestandteil der App sein und nachher auch in späteren Auflagen des Spiels. Fakire bekommen im Beispiel am Anfang 33 Siegpunkte und Düsterlinge nur 15. Ist ein wenig Balancing mit der Holzhammermethode und es hängt von so vielen Faktoren ab, dass ich so eine Anpassung kritisch sehe. Aber dafür sind mehr Anreize vorhanden, auch mal die etwas schwächeren Rassen zu spielen.

  • Fakire bekommen im Beispiel am Anfang 33 Siegpunkte und Düsterlinge nur 15.

    Gilt aber nur für die Karte des Basisspiels und damit nicht für die veränderte Version dieser Karte aus der Erweiterung sowie die neue Karte darin. Das Spiel ist von 2012, jetzt noch auf diese Art nachzubessern finde ich schon etwas speziell...

  • Haha, wie lustig!
    Wenn man, wie ich, alle Partien mit Punktestand protokolliert hat, kann man jetzt die wirklichen Gewinner ermitteln! ;)


    Ich finde die Punkte ja eher sinnfrei. Das betrifft eh nur Turnierspieler mit 50+ Partien auf dem Buckel.
    Dazu kommt, dass ja auch die Rundenbonusplättchen und Spielerbonusplättchen einen erheblichen Einfluss auf die Stärke eines Volkes in einer Partie haben.


    Meiner Meinung nach führt das eher dazu, das neue Spieler eben die schwierigen Völker wählen, weil diese mehr Siegpunkte am Anfang haben. Und damit möglicherweise noch schlechter abschneiden...


    Ich hoffe, die unterschiedlichen Startsiegpunkte sind nur OPTIONAL.


    Gedanke dazu: warum starten nur unterschiedlich starke Völker mit einer anderen Siegpunktezahl. Wieso nicht auch unterschiedlich starke SPIELER? ;)

  • Naja, die grundsätzliche Intension dahinter ist schon richtig. Sonst spielt doch niemand mehr mit den Fakiren, der das Spiel kennt (bzw. die Diskussion um unterschiedliche Stärken der Völker) und ich muss auch nicht in drei von vier Spielen die Düsterlinge drin haben. Gerade für Gelegenheits-TM-Spieler wie mich ist eine feste Ausgleichstabelle eine gute Sache. Wer das Spiel öfter bzw. sogar turniermäßig spielt, kann ja immernoch die Auktion am Anfang nehmen.

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  • "besonders erwähnenswerte Produktpflege"

    Da hast du natürlich Recht, es ist wirklich klasse, dass die Autoren bzw. der Verlag immer am Ball bleiben. Speziell fand ich eher die Lösung als solche. Die erscheint mir mit meinen mittlerweile knapp 250 Partien etwas arg willkürlich. Auf der anderen Seite habe ich seit Erscheinen der Erweiterung den Basisplan auch nicht mehr gespielt, sondern nur seine veränderte Version oder den neuen...

  • Ich verstehe das jetzt vor allem auch als Balancing in Hinblick auf die unterschiedlichen Maps in der App. Oder habe ich das falsch verstanden? Ansonsten hatte Terra Mystica ja schon wie hier geschrieben ein Balancing durch die ausliegenden Bonusplättchen. Dadurch wurde die Vor/Nachteile der Völker eh immer leicht geändert. Wobei es schon leichtere Völker gibt und ich das auch immer etwas als Problem angesehen habe. Ob dies mit so einer anfänglichen Siegpunktevergabe ausgeglichen wird, wage ich zu bezweifeln. Ich kenn allerdings die App und deren Maps nicht.

  • Das Problem, das ich mit meiner eher bescheidenen TM-Erfahrung immer gesehen hatte, war, dass die einzelnen Völker eben krass unterschiedlich stark waren, und zwar in einem Maße, das von der äußeren Variation (Karte, Stadtboni, Rundenboni, etc.) nicht ausgeglichen werden konnte. Bei BGG (oder war's hier?) gab's mal eine Diskussion, wie sämtliche variablen Elemente so zusammengebaut werden konnten, dass die Fakire wenigsten eine Chance hätten, in einem 4er Spiel starker Spieler zu gewinnen. Die versammelte Expertenschar kamen zu dem Ergebnis: Es ist nicht möglich.


    @[Tom]: Über die Höhe des Handicaps kann man sicher streiten, und wenn die Zahlen über Spiele von Experten bestimmt wurden, dann schätze ich, dass die Anpassungen für Gelegenheitsspieler tendenziell vielleicht etwas zu krass sind. Aber der grundsätzliche Bedarf ist definitiv da! In meinen seltenen Gelegenheitsrunden habe ich sonst nämlich immer wieder die gleichen Völker gesehen und dafür andere praktisch nie.

  • Kannten deine Gelgenheitsspieler denn das Ranking? In unserer Runde und bei unserem Terry Mystica Profi sind die Alchimisten viel höher im Kurs. Ich maße mir ganz sicher nicht an das BGG Ranking anzuzweifeln und ich selber sehe da auch gewisse Balancing Probleme, aber ich glaube die sind gerade für Gelegenheitsspieler weniger krass vorhanden. Es liegt ja auch immer am Metagame. Ich spiele eigentlich grundsätzlich immer mal mit anderen Völkern und ja man merkt dann manchmal schon ein gewisses Handicap, aber auf der anderen Seite wäre Terra Mystica nicht so ein Erfolg geworden wenn das Balancing so für die Füße wäre. Von daher wird so etwas vielleicht auch etwas von oben herab aus der Szene getragen.


    Ich kenne das aus dem Tabletop Bereich wo es auch harte Listen gibt, die erfahrene Spieler, die Turniere gewinnen, in Foren vorstellen und das ist dann das Maß aller Dinge. Wobei auch da schon größere Unterschiede zwischen z.b Deutschland und den USA bestehen. Am Ende kann ich aber, gerade wenn sich meine Gegener an solche Listen auch nicht halten, oder mit einer eigenen guten Taktik, auch etwas gewinnen.

  • Ich finde die Punkte ja eher sinnfrei. Das betrifft eh nur Turnierspieler mit 50+ Partien auf dem Buckel.

    Es gibt Tunierspieler, die diese Änderung, zumindest mit diesen Werten, sehr skeptisch sehen - im Prinzip eigentlich alle Topspieler, die sich in dem Thread aktuell zu Wort gemeldet haben...

    Gut; aber warum dann überhaupt den alten Basisplan anbieten, wenn es denn eine neue Version gibt, die das Spiel ausbalanciert?

    Unterschiedliche Spielpläne spielen sich bei TM extrem unterschiedlich und der Basisspielplan macht sehr viel Spaß. Ich spiele ihn nach wie vor am liebsten.

  • Gut; aber warum dann überhaupt den alten Basisplan anbieten, wenn es denn eine neue Version gibt, die das Spiel ausbalanciert?

    Weil s diesen Plan nicht gibt. Es gibt nur einen Plan, der das Spiel umbalanziert, d.h. es sind einige Völker stärker als vorher und andere schwächer, abr nicht in dem Maße, dass nur die besondes starken geschwächt wurden oder die besonders schwachen gestärkt. Im Endeffekt ist der neue Plan nicht balanzierter als der alte. Das Balancing ist nur anders.

    most played (1.10.17-30.9.18):

    1. One Deck Dungeon 2. Gaia Project 3. Schach 4. Sentinels of the Multiverse 5. The 7th Continent

    6. Great Western Trail 7. Terraforming Mars 8. 5-Minute-Dungeon 9. Mage Knight 10. The Game: Face to Face

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  • @Fluxx
    Aber gewinnt dann nicht wieder der Spieler, der besser einschätzen kann, wie gut ein Volk auf einem Plan mit dem aktuellen Setup funktioniert...
    Da sind doch die Siegpunkte nur Augenwischerei...

    ja, aber dann müssen eben auch die sonst weniger beliebten Völker häufiger gewählt werden, was das Ganze vermutlich bezwecken sollte.


    Für mich war die Auktionsmethode bisher nicht sinnvoll umsetzbar, da ich + mögliche Mitspieler nicht erfahren genug mit dem Spiel sind. Vielleicht spiel ich zukünftig per Auktion und druck die Startpunktvorgaben aus und lege diese als grobe Empfehlung für's Ersteigern aus.

  • Das Problem, das ich mit meiner eher bescheidenen TM-Erfahrung immer gesehen hatte, war, dass die einzelnen Völker eben krass unterschiedlich stark waren, und zwar in einem Maße, das von der äußeren Variation (Karte, Stadtboni, Rundenboni, etc.) nicht ausgeglichen werden konnte.

    Etwas nterschiedlich stark ja, v.a. auch unterschiedlich flexibel (im Sinne von mehr oder weniger abhängig vom Spielaufbau) aber da wird häufig maßlos übertrieben und angelesene "Fakten" weitergeplappert, die man ohne das Spiel viel und ambitioniert zu spielen eigentlich nicht bewerten kann.


    Um das ganze mal sachlich in Zahlen zu packen:
    Bei Terra.snellman gibt es einen Haufen Zahlen dazu. Nimmt man einfach alle je gespielten 3-5-Spieler-Spiele, dann gewinnen Fakire 16,4% ihrer Partien, Düsterlinge 34%. Das ist ein deutlicher Unterschied, aber nicht so, dass die schlechteste Fraktion nicht gewinne könnte. Bei gleichstarken Spielern gewinnt man deultich seltener, aber es ist möglichlich.
    Auf der Seite werden Spielern Elo-Zahlen (etwa wie im Schach, grob: Man startet bei 1000 Punkten, wer gewinnt/verliert bekommt/verliert Punkte, 200 Punkte Unterschied bedeuten eine Siegchance von ca. 3:1) zugewiesen, ebenso den Fraktionen selbst. Bei die Spielern liegt der Elo-Unterschied zwischen besten und schwächsten Spielern bei ca. 1000 Punkten, bei den Fraktionen bei ca. 150 Punkten. Ein klar besserer Spieler gewinnt auch locker mit schwachen Fraktionen.


    Im Onlinetunier gab es zuletzt ein Beispiel eines guten Spielers, der mit neuem Account angekündigt nur Fakire gespielt hat und trotzdem seine Ligen (gegen Gegner aus den unteren 60% des Spielerfelds) locker gewonnen hat: Terra Mystica tournament

    Bei BGG (oder war's hier?) gab's mal eine Diskussion, wie sämtliche variablen Elemente so zusammengebaut werden konnten, dass die Fakire wenigsten eine Chance hätten, in einem 4er Spiel starker Spieler zu gewinnen. Die versammelte Expertenschar kamen zu dem Ergebnis: Es ist nicht möglich.

    Auch das ist überzogen. Eine Chance zu gewinnen haben die Fakire auf jeden Fall und es gibt auch Spielaufbauten, bei denen man eine Wahl der Fakire auch aus Wettbewerbssicht rechtfertigen könnte. In meiner letzten Tuniersaison hatte ich ein Spiel gegen einen Fakirgegner, der das Spiel damit immerhin als 2. von 4 abgeschlossen hat, noch vor der favorisierten grauen Fraktion: 4pLeague_S17_D2L1_G5
    Es gibt auch Tunierbeispiele, in denen Fakire auf hohem Niveau gewonnen haben: 4pLeague_S17_D3L2_G7


    Über die Höhe des Handicaps kann man sicher streiten, und wenn die Zahlen über Spiele von Experten bestimmt wurden, dann schätze ich, dass die Anpassungen für Gelegenheitsspieler tendenziell vielleicht etwas zu krass sind.

    Die Zahlen scheinen auf der Summe der gesamten Partien zu basieren. Je weiter man vom Durchschnittsspieler weg ist (besonders gut, besonders unerfahren) , desto schlechter passen da natürlich die Zahlen (unterschiedliche Gesamtpunkteniveaus, unterschiedlich schwer/intuitiv zu spielende Fraktionen).

    In meinen seltenen Gelegenheitsrunden habe ich sonst nämlich immer wieder die gleichen Völker gesehen und dafür andere praktisch nie.

    Für Gelegenheitsrunden - zumindest für meine Gelegenheitsrunden - spielt die ganze Geschichte eigentlich kaum eine Rolle. Da mögen ganz andere Fraktionen stark sein und die Partien werden auch sehr viel eher dadurch entschieden, wer die wenigsten schweren Fehler macht.
    Wir fanden z.B. in unseren ersten paar Partien die Nomaden overpowered, da sie damals immer unter den ersten zwei landeten. :) Alle Fraktionen zumindest ein bis zwei mal auszuprobieren dürfte schon mehr sein, als der durchschnittliche Gelgenheitsspieler in dem Spiel je sieht.


    aber dann müssen eben auch die sonst weniger beliebten Völker häufiger gewählt werden, was das Ganze vermutlich bezwecken sollte.

    Genau das ist der erhoffte Effekt.
    Für Vielspieler finde ich das - gut passende Werte vorausgesetzt - eine spannende Änderung, zumindest als Variante.

  • Ja, ist auf deutsch.


    Ersteindruck vom Über-die-Schulter-schauen:
    Auf dem Smartphone reichlich fummelig und klein.


    Der KI-Gegner macht nicht nur einfach seinen Zug, sondern "denkt" mehrer Sekunden lang nach. Das ist ziemlich nervtötend.


    Es sieht damit so aus, als dauerten die Partien genauso lang wie in "echt". Das ist hart :(


    Vielleicht macht es Spaß auf dem Tablet, aber nach meinem sehr beschränkten Ersteindruck bin ich erst einmal enttäuscht.

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  • Auf dem iPad ist das Spiel in ca. 8 Sprachen, darunter auch Deutsch. Ich habe Englisch und Deutsch ausprobiert, das Deutsch ist i.O.


    Insgesamt ist das Tutorial aber eher was für Leute, die das Spiel schon kennen und bestimmte Details ins Gedächtnis rufen wollen, meiner Meinung nach.

  • Es sieht damit so aus, als dauerten die Partien genauso lang wie in "echt". Das ist hart

    Ich hatte kürzlich gelesen - finde die Quelle jetzt aber nicht - dass man tatsächlich so 45 Minuten an einer Partie sitzt, wenn man allein eine 4er Partie wagt. Die gewisse "Denkzeit" lasse sich aufgrund der Komplexität wohl nicht weiter verringern. Das ist für ein Solospiel am Tablet zwar nicht wenig, aber zu viert am Tisch sitzt man im Vergleich dazu ca. 2 Stunden (bei leichter AP auch länger, bei heftiger AP viel länger :D).

  • Die gewisse "Denkzeit" lasse sich aufgrund der Komplexität wohl nicht weiter verringern.

    Ist die Frage, ob das eine Design-Entscheidung ist (schlecht) oder die tatsächliche Rechenzeit der KI ist. Das wäre dann allerdings auch nicht besser. Smartphones und Tablets sind so leistungsfähig wie Desktop-PCs vor einigen Jahren waren, das sollte dann besser programmiert sein.

  • Ist die Frage, ob das eine Design-Entscheidung ist (schlecht) oder die tatsächliche Rechenzeit der KI ist. Das wäre dann allerdings auch nicht besser. Smartphones und Tablets sind so leistungsfähig wie Desktop-PCs vor einigen Jahren waren, das sollte dann besser programmiert sein.

    Oh Mann, wenn ich sowas lese, dann kann ich echt nur lachen! :-D
    Ich nehme an, Du bist von Beruf Programmierer, ja?
    Einfach schon die schiere Menge an möglichen Entscheidungen zu berücksichtigen - und zwar nicht nur JETZT, sondern auch für die folgenden Runden und Mitspieler - ist schon zeitintensiv.


    Hier herumzutönen, wie viel schneller das doch gehen kann, das ist schon ordentlicher Quatsch, mit Verlaub!

  • Ob das gut oder schlecht programmiert ist, lässt sich eigentlich nicht sagen, ohne zu wissen, wie stark die KI ist. Bei entsprechend starker KI passt theoretisch auch eine längere Bedenkzeit. Theoretisch. Rein praktisch ist's aber doch zumindest unglücklich, wenn die KI so viel Zeit braucht, dass es vom Benutzer als störend empfunden wird. Sobald der zahlende Kunde unzufrieden ist, kann man eine verkaufte Software nicht wirklich als "gut" bezeichnen.


    EDIT: TM AI spielt halbwegs passabel ohne jede merkliche Bedenkzeit.

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