13.03.-19.03.2017

  • Neue Woche...


    Bei uns gab es das letzte Rätsel von #Unlock
    Hat uns gut gefallen...


    Außerdem #RailroadRevolution
    Hat uns nicht gefallen. Seelenloses Optimierspiel aus der Kategorie "belanglos" #JASE


    Was könnt ihr berichten?

    "We are the unknowns. Lower your shields and surrender your ships. We will add your biological and technological distinctiveness to our own. Your culture will adapt to service us. Resistance is futile."


    Meine Spiele: Klick mich

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  • Wir haben auch #RailroadRevolution gespielt. Das Spiel ist neben #LorenzoIlMagnifico unser mit Abstand beliebtestes Spiel der letzten Spiel. Das Spiel hat sehr wenig Interaktion. Neben einigen Wegschnappeffekten konzentriert sich das gemeinsame Geschehen eher darauf, zu beachten wie das Rennen zur spielendeauslösenden Bedingung verläuft. Darüber hinaus finde ich ein sehr interessantes Arbeitermanagement, viele belohnende Boni, die es zu ergattern gibt. Dazu laufen die Spielzüge recht schnell ab, so dass wir hier ein recht flottes Eurogame haben, welches erstaunlich viele Wege zum Ausprobieren anbietet. Wir haben jetzt 5 oder 6 Partien gespielt. Bei mir bleibt der Wiederspielreiz sehr hoch, weil ich merke, dass die Eröffnungszüge sehr interessant konzipiert sind und es Spaß macht eben diese sich daraus ergebenden Wege zu erforschen. Bei meiner Frau gibt es wohl erste Abnutzungserscheinungen.


    Dann haben wir mal wieder #Delphi gespielt. Auch das gefällt uns super und ist auch mal zu zweit in 45 Minuten gespielt. Schönes Optimier-Rennspiel. Aber ich bin befangen.


    Lange nicht mehr gespielt: #Trajan! Und es hat mir mal wieder richtig Spaß gemacht, nachdem ich dem Spiel ein wenig überdrüssig war - was vor allem der Farboptimiererei auf dem Mancala-Rondell geschuldet war. Es kann schon mal dauern, wenn man bald eine Trajan-Aktion plant und dann überlegen muss, wie man die Steine anordnet. Trotzdem viel Freude gehabt das Spiel wieder zu entdecken. Ich liebe es, wie Stefan Feld ständige Belohnungen in seinen Spielen ausschüttet. Für mich ein sehr schönes Spielgefühl.


    Als Absacker noch eine Runde #LoveLetter, dem ich mittlerweile doch recht überdrüssig bin und dem immer wieder feinen #Qwinto. Für uns sogar das beste der neuen, kleinen Würfelspiele im Klassikerformat.

  • Hi,


    Von mir gabs schon lange keinen Eintrag im Wochenthread, drum fasse ich mal die Spiele zusammen, die bei uns in letzter Zeit so gespielt wurden:


    #SmallCity
    Das Städte-Aufbauspiel von Alban Viard. Jeder Spieler baut auf einem eigenen Plan seinen Stadtteil aus mit unterschiedlichen Arten von Gebäuden, besetzt sie mit Bewohnern und kann dann im Workerplacement-Style unterschiedliche Aktionen auf diesen Gebäuden nutzen. Das schöne: ich kann bis zu zwei meiner Bewohner als Pendler in andere Stadtteile schicken und dort arbeiten lassen. Jeder Bewohner produziert dazu noch Unmengen an Schmutz, und da ist es doch praktisch, wenn man diesen Schmutz bei den Gegnern ablädt :)
    Es ist zwar etwas fummelig und auch ein bisserl unübersichtlich, aber für mich gemeinsam mit Urban Sprawl DAS Städte-Aufbauspiel. Small City fühlt sich dabei wie SimCity an und im Vergleich zu Urban Sprawl halten sich die Gemeinheiten in Grenzen (obwohl es bei Small City auch Interaktion gibt, die auch mal schmerzen kann)
    Wir haben es auch schon mit unterschiedlichen Plänen und der Variante mit dem wirtschaftlichen Sieg ausprobiert, da steckt eine große Varianz in der Schachtel (ich habe mir aller dings auch gleich alle Erweiterungen mitbestellt ;) )
    Einen schönes, kniffliges Spiel mit sehr schönen Ideen - ich werd langsam aber sicher zum Alban Viard Fanboy ;)


    #Budapest1956 Days of Ire
    Ein koop Spiel in dem wir die Woche der ungarischen Revolution nachspielen. Das Spiel kommt mit zwei Modulen daher: im ersten Modul spielt man voll kooperativ gegen einen Zhukov Bot, im zweiten Modul kann Zhukov in CDG Manier von einem Spieler übernommen und von den restlichen Spielern an seinen Plänen gehindert werden (oder auch nicht).
    Wir haben zwei Mal das voll kooperative Szenario gespielt. Die Regeln sind dabei eigentlcih recht eingänglich und gut verständlich - trotzdem haben wir in der ersten Partie einen schweren Fehler eingebaut und so das Spiel relativ einfach gewonnen. Zweite Partie dann richtig gespielt und innerhalb kürzester Zeit vernichtet worden - war schon nah an Frustration :)
    Vom Spielgefühl erinnert es mich ein bisschen an Pandemie: Karten sammeln bis man genug von den benötigten Symbolen hat, zu den einzelnen Brandherden hindüsen und dort dann die Krisen abwenden. Allerdings ist man bei Budapest mit nur einer Aktion pro Runde zeimlich stark limitiert und man muss sich schon gut absprchen und vorausplanen. Das Thema kommt dabei sehr gut rüber und auch die Produktionsqualität kann sich sehen lassen. Ein Begleitheft mit historischem Hintergrundwissen rundet das ganze dannn noch ab und gibt für Interessierte einen schönen Einblick. Schönes, schweres Spiel - freue mich auf die Variante mit dem Zhukov Spieler.


    #ReefEncounter
    Lange hab ich das Spiel gesucht, Dank @unittype001 ist es nun endlich in meiner Sammlung. Wir haben uns zu zweit getroffen und das Spiel gemeinsam aus der Regel erarbeitet. Pfuhhh, was eine eigenartige Regel... Und auch die ganzen Mechanismen sind ziemlich seltsam und es dauert einige Zeit, bis man alles erfasst hat. Nach der ersten Partie hats dann aber super geklappt und wir haben noch drei weitere drangehängt.
    Vom Thema her entwickelt man ein Korallenriff mit underschiedlichen Korallen, Algen und Shrimps um sie dann von seinem Papageienfisch zusammenfressen zu lassen um so an Siegpunkte zu kommen. Das ganze ist ein ziemlich denklastiges Legespiel und ich glaube, ich will es nie zu viert spielen :) Obwohl ich nicht so AP anfällig bin - bei Reef Encounter hats mich einige Male ganz schön erwischt. Nach vier Partien weiss ich allerdings noch immer nicht so genau, ob ich es mag oder nicht - ein sehr eigenartiges, aber wahrscheinlich auch einzigartiges Spiel. Muss ich noch ein paar Mal spielen.


    #NoSiesta
    Der kleine Bruder von La Granja. War bei uns der Absacker nach der Reef Encounter Session. Hat mir sehr gut gefallen! Wir hatten die ganze Spieldauer über ein schönes Spielgefühl dabei, ich hatte immer das Gefühl was sinnvolles machen zu können. Mal hier ein Kreuz, mal da ein Kreuz - ein richtiges gute Laune Spiel! Vor allem hats aber großen Gusto auf eine schon längst überfällige Partie von La Granja gemacht.


    #ThreeKingdomsRedux
    Dank @Machetenun in meiner Sammlung. Kurz und knapp: Top-Spiel.
    Sehr komplexes Workerplacement Spiel für exakt drei Spieler. Lange, allerdings sehr gut geschrieben Regeln und eine ziemlich lange Erklärung machen das Spiel nicht gerade Einsteigerfreundlich. Dazu kommen dann noch bis zu 8 Worker (hier: Generäle) mit jeweils drei unterschiedlichen Werten und je einer Sonderfähigkeit. Damits aber nicht allzu einfach wird, kann man noch mit unterschiedlichen Gebäuden und Technologien zusätzliche Fähigkeiten freischalten - Yeah!
    Inklusive Erklärung knapp 4 1/2 Stunden hats gedauert, und keine Minute war langweilig oder spürbar. Die ganze Spielzeit über wird man vor knifflige Entscheidungen gestellt und durch den Einsatzmechanismus kommt die Interaktion nicht zu knapp. Wow, richtig, richtig gut - hoffentlich schnell wieder.


    LG

  • Mal in Kurzform die Spiele einer langen Spielewoche eingetragen, die mir in Erinnerung geblieben sind:


    Futschikato : Kleines Kartenspiel von 2F Spiele, das - zügig Karte auf Karte gespielt - ordentlich Gaudi machen kann. Mir hats gefallen und so kamen diversen Partien zustande. Kaufempfehlung.


    Anachrony : Zwei mal gespielt und mir gefällt es weiterhin als Workerplacement mit Thema. Allerdings spielt sich fernab des Wegschnappens von Aktionen und Superprojekten und Gebäuden doch eher solitär. Das könnte für mich der Knackpunkt werden, da man eben nur indirekt mit den Mitspielern zu tun hat und die eigentlich nur negativ gesehen im Weg sind über die eher lange Spieldauer.


    New Angeles : Nach der Spielerklärung fast abgebrochen wegen der vielen Fragezeichen auf den Mitspieler-Gesichtern. Nach ein paar Zügen formte sich aber doch noch ein Spiel aus dem Regelwust. Ein sehr kommunikativ und konfrontatives Spiel dazu. Am Ende hat der Verräter die Stadt in das Chaos gestürzt und alleine gewonnen. Da war die Gier der einzelnen Spieler dann doch grösser als das Gemeinwohl der Stadt, die aus auszubeuten gilt. Gerne wieder. Allerdings ein Spiel, dass erst lebt, wenn man die Zusammenhänge verstanden hat und dann aktiv mitspielt.


    West of Africa : Zweimal gespielt in unterschiedlichen Runden mit sehr unterschiedlichen Spielabläufen. Durch das kurze Regelwerk und der zeitgleichen Planungsphase lässt sich das erstaunlich flott und ohne Wartezeiten spielen. Weiterhin eines meiner Lieblingsspiele, weil sehr interaktiv.


    New Amsterdam : Meine inzwischen dritte Partie insgesamt seit Erscheinen mitgespielt. Aber diesmal hab ich das Spiel für mich total vor die Wand gefahren. Weil ohne Nahrung kein Aufbau und keine Siegpunkte. Aus diesem Teufelskreis kam ich mit der begrenzten Aktionsauswahl nicht mehr zeitig heraus, so dass die letzte Hälfte der Partie total an mir vorbeilief. Ein Spiel, das eben keine Fehler verzeiht und umso härter bestraft. Ist ein wenig blöd, wenn man den Mitspielern beim Punktesammeln zuschaut und selbst weiss, dass in den noch kommenden 45 Minuten bei einem selbst nix mehr passieren wird. Aber selbst verschuldet.


    Ponzi Scheme : Erneut packende Partie mit dem bekannten unguten Bauchgefühl, dass man geradewegs auf den Bankrott zusteuert. Das Ende war ein wenig überraschend, weil ich hofftte, dass meine Mitspieler noch eine Runde überleben würden. Bin gespannt, wie es sich in Folgepartien spielen wird, weil der Gesamtablauf ist dann doch eher gleich und damit könnte sich der Spielreiz abnutzen. Erst kann man nur kleine Investoren gewinnen, weil man keine oder zu wenige Firmenteile hat. Dann hat man Zugriff auf die dickeren Fische, schaut aber, dass man die Rückzahlung möglichst weit hinausschieben kann. Zudem immer im Blick, dass man irgendwie die nächsten zwei Runden zahlen kann, falls es doch zum Marktcrash kommt. Bleibt nur die Frage, wie vorsichtig man agiert, damit es jemanden gibt, der zuerst bankrott geht. Wer aber zu vorsichtig ist, der macht keine Siegpunkte. Ob das alles oder wenige für weitere Partien als Anreiz reicht, muss sich noch zeigen.


    Railroad Revolution: Weiterhin toller Spannungsbogen, weil man eben immer mehr machen will, als das Spiel von der Aktionszeit zulässt. Ohne Aktien und nicht so recht an die 5er-Städte angekommen, war das dann am Ende ein vierter Platz gegen drei Neulinge am Tisch. Für Folgepartien weiss ich aber, was ich alles anders machen werde. Könnte ich direkt nochmal spielen, was eher selten ist. Ebenso ist selten, dass ich aktuell ein Spiel gut finde, dass so wenig Interaktion bietet. Aber hier passt es eben, weil eigentlich jede einzelne Aktion belohnt und man miterlebt, wie die eigene Optimierungsmaschinere funktionieren kann.


    Mechs vs Minions : In Viererrunde das Tutorial und die ersten beiden Missionen gespielt und knapp, aber auf Anhieb, gewonnen. Macht Laune, eben weil wir perfekt zusammengearbeitet haben, um das gemeinsame Missionsziel zu erreichen. Wird vom Regelwerk langsam etwas komplexer, aber nicht so extrem, dass Neueinsteiger nicht noch nachträglich mitspielen könnten.


    Scythe : Eine Dreierpartie, in der ich mich in den Möglichkeiten verloren habe und somit vom Spielende überrollt wurde. Anfangs auf schnelle Produktion mit 6 Arbeitern gegangen, dann auf Mechs und Kampf und völlig die eigene Sondereigenschaft der zwei Optionen bei Begegnungen ignoriert. Hätte eher lieber auf Begegnungen spielen sollen und den Rest sich dann ergeben lassen. Sieht episch aus, spielt sich aber eher kompakt und genau diesen Spagat sollte man hinbekommen. Am Ende ist es ein opulentes Wettrennen um Siegpunkt mit möglichst optimierter Aktionsfolge. Am Samstag sind zudem die zwei neuen Kampfscheiben und die 2er-Münzen angekommen, so dass ich Scythe jetzt endlich wieder komplett habe. Highlight!


    Captain Sonar : Immer noch nicht einfach, das Spiel zeitgleich sieben anderen Mitspielern erklären zu wollen, die unterschiedliche Auffassungsgaben und bevorzugte Erklärabfolgen haben. Somit war die Erstpartie eher ein wenig Chaos, deshalb auch abgebrochen und direkt neu gestartet und dann lief es auch. Allerdings lohnt sich der Aufwand wirklich nur, wenn man bereit ist, mehrere Partien zu spielen oder eben nicht nur Erstspieler versammeln kann. Weil von denen wird garantiert einer dabei sein, dem das Spiel nicht zusagt und damit hat man dann 30 Minuten Erklärung und 20 Minuten Spiel, weil es doch nicht zu einer Revanche kommt. Schwierig, auch weil es noch keine vernünftige Kurzregel und ein kurzes Trainingsszenario gibt für Echtzeitrunden.


    Kingdomino : Schön zu spielendes Legespiel in hässlicher und billig wirkenden Optik. Lasst den Menzel dran und ihr habt ein Spiel des Jahres Kandidat.


    Lorenzo il Magnifico : Von den Marco Polo Machern hätte ich mehr erwartet. So baut jeder seine Siegpunkte-Maschinerie auf, aber alles ist so knapp, dass man arg vorausplanen müsste, das aber nicht wirklich kann, weil ein einziger Mitspielerzug alle Denkarbeit vernichtet. Wer jetzt aber erst anfängt zu planen, wenn er Zug ist, macht aus dem eher einfachen Spielmechanismen eine Denkorgie, die ewig dauert. Wobei Pläne über Mitspieleraktionen hinweg eh nicht sicher sind. So liess mich das Spiel eher frustriert zurück, weil sich der Einsatz an Gehirnschmalz nicht lohnte und aus dem Bauch gespielt macht man etliche Fehler, weil dann doch ein Gold, ein Holz, ein Aufwert-Arbeiter fehlt. War nicht wirklich meins. Fühlte sich zudem von den Mechanismen wie bei B-Seite einer Single an - muss irgendwie gefüllt werden, aber so richtig abgerundet ist es dann doch nicht.


    Klask : Als schnelle Weykick-Variante empfehlenswert und sogar taktischer durch die drei Magneten, denen man aus dem Weg gehen sollte, die man aber zeitgleich dem Gegner zuschiessen kann. Wäre das Material hochwertiger und schwerer, würde ich es Weykick sogar vorziehen. So wirkt es leider ein wenig billig, was es im Vergleich ja auch ist. War immer wieder für eine kurze Zwischendurchpartie gut.


    Fabelsaft : Leider nur zwei Partien gespielt, so dass das Spiel nicht sein volles Potential entfalten konnte, wenn man dann die Entwicklung der Aktionskarten sieht. Der Plan, es komplett im Laufe der Woche durchzuspielen, ist das leider an der begrenzten Zeit und den verlockenderen Alternativen gescheitert. Aber läuft ja nicht weg und irgendwann kommt der Fabelsaft Marathon. Ganz bestimmt.


    Age of Renaissance : Ich hatte die Avalon Hill Ausgabe von vor 20 Jahren in bester Erinnerung. Damals ein echter Regelbrocken und einfach nur episch in allen Belangen. Damals waren wir hoffnungslos überfordert mit dem Spiel, was dann wohl auch einen Teil der Mythosbildung ausgemacht hat. Die Woche dann in Viererrunde erneut gespielt und zurück blieb die Ernüchterung, dass es doch arg gealtert ist: Zu lange Spielzeit für das Gebotene. Zu viel Würfelglück in den Schlachten. Kaum bis keine Möglichkeiten durch Technologien die Würfel zu beeinflussen. Die Abhängigkeit des Kartenglücks, ob und welche Rohstoffe gewertet werden und damit ergeben sich automatisch Angriffsziele. Insgesamt dann doch eher mühsam und wenig elegant umgesetzt für heutige Zivilisationsspiele. Trotzdem ein Erlebnis, auch wenn ich es nicht zwingend wiederholen muss.


    World Slam / Codenames / Stille Post Extreme : Drei Spiele, die inzwischen auf grösseren Treffs gesetzt sind, wenn man mal eine strategische Pause braucht. Beste Unterhaltung. Hier aufsteigend vom Knobel- bis Spassfaktor gelistet.


    Tiefseeabenteuer : Natürlich sind wir zunächst alle ertrunken und natürlich haben wir fast alle aus dieser Erfahrung nichts gelernt. Kurz, knackig, überraschend und deshalb weiterhin gut.


    Blueprints : Lebt von der Spannung, ob die Würfel liegen bleiben oder neu geworfen werden, die man braucht. Perfekt, wenn Mitspieler auf Ansage die gewünschte Augenzahl würfeln und man damit den Spielsieg erringt. Mitgespielt, weil das Spiel gewünscht wurde. Inzwischen finde ich es aber nur noch durchschnittlich, weil es arg wenig Substanz hat. Sozusagen ein Pffft-Schulterzug-Spiel, das somit ein wenig belanglos daherkommt, aber eben niemanden weh tut.


    Arboretum : Inzwischen eines meiner liebsten Kartenspiele. Die von uns gespielte Version hatte auch keine Farbunterschiede auf den Rückseiten. Ist und bleibt ein besonderer Spannungsmoment, ob man seine Baumwege durchbekommt oder eine 3+5 auf der Hand dann doch zu wenig ist. Fehlt mir persönlich noch in meiner Sammlung und wird deshalb bei nächster Gelegenheit dazugekauft.


    Grand Prix : Das bessere Thunder Alley, aber zu fünft gespielt dann doch noch immer etwas langatmig. Eben weil es keine Spielübersichten gibt, wie welche Zugart sich wie auswirkt und die englischen Kartentexte gelesen und verstanden werden wollen. Dazu kommt das umständliche Handling, wenn man mal eben 14 Automarker weiterrücken soll und kaum erkennt, ob die Wagen jetzt schon auf der hellen oder hellgrau deaktivierten Seite liegen. Hatte gehofft, dass es nach meiner 2er-Erstpartie in grösserer Runde besser ist, aber war eigentlich nur länger und zufälliger. Eventuell gut, wenn man es wirklich zügigst spielt, so dass Rennatmosphäre aufkommt. Dann bleibt aber trotzdem noch das nervige Verschieben der Pappmarker-Kolonnen. Schade.


    Junk Art : Die Bausack-Alternative mit abwechslungsreicheren Spielmodi. Schnell erklärt, zügig gespielt und toll anzusehen, was sich da für Kunstwerke in den Himmel stapeln. Die Punktewertung ist zwar weiterhin unausgegoren, da man arg unterschiedliche Punkte pro Zufallsspielmodus bekommt, aber eigentlich zählt eher der Spielablauf an sich und weniger, ob man am Ende 8 oder 13 Fans um sich versammeln konnte. Macht schlicht Laune.


    Mit List und Tücke : Sehr konfrontativ und deshalb gut. Möchte aber nicht jeder, aber das kenne ich von dem Spiel inzwischen schon allzu gut. Die Herausforderung ist eben, dass man auch aus einer Kartenhand, die scheinbar keine Aktionen ermöglicht, trotzdem noch das Beste herausholt. Das gelingt aber nur mit Spielpraxis und wenn man sich ein wenig merken kann und will, wie welche Karten gedraftet wurden am Anfang eines Durchgangs. Für mich weiterhin eine Art "Love Letter meets Mascarade" und das Ergebnis daraus ist das bessere Spiel.


    Istanbul : Zwischendurchspiel. Jetzt weiss ich auch, warum ich es damals nicht mochte und nicht mehr spielen wollte. Weil ich es falsch kennengelernt habe in meiner Erstpartie. Eben nicht wie beim Händler von Genua überall seine Scheiben ablegen, sondern nur auf dem Zielfeld und eben nur dann, wenn dort noch keine Scheibe liegt. Spielt sich richtig gespielt schon wesentlich besser und würde ich deshalb wieder mitspielen wollen. So kann ein Zwischendurchspiel mal eben gefestigt falsche Meinungen korrigieren.


    Terraforming Mars : Kam die Spielewoche gefühlt dauernd auf den Tisch. Teilweise dann auch mit zwei Exemplaren zeitgleich. Bin mir gar nicht mehr sicher, ob ich es selbst nur einmal oder zweimal gespielt habe. Der Daueransatz spricht für sich und das Spiel. Jede Partie ist anders und jetzt möchte ich es endlich auch mal mit allen Karten inklusive Konzernkarten spielen, weil so langsam kenne ich die Karten des Grundspiels schon alle in ihren Nutzen und Bedrohungspotentialen. Trotzdem ist noch jede Suche nach Leben gescheitert - Schicksal? Die 40 Euro Vorverkaufspreis waren gut investiert. Die Spielauflagen brauche ich aber trotzdem nicht.


    Orakel von Delphi : Ein arg untypischer Feld. Endlich mal geht es nicht um Siegpunkte, sondern nur, als Erster fertig zu werden. Wie und in welcher Reihenfolge man seine Unteraufgaben erfüllt, das bleibt jedem Spieler selbst überlassen. Nach Bora Bora endlich mal wieder ein Spiel aus der Feder von Feld, das mir gefällt. Würfel, die man selbst manipulieren kann. Die Herausforderung des Schicksals, wenn man Schadenskarten ansammelt. Den Freiraum der Aktionsabfolgen, die einen keine Strategie aufzwingen. Durch den Würfelwurf ein eindeutiges Spielzugende, so dass jeder direkt weiss, wann man fertig und der nächste Spieler am Zug ist. Das kleine Mitfiebern, ob die passende Würfelfarbe am Ende der Mitspieleraktionen fallen. In Summe spielte sich das erstaunlich gut. Mag das wer vertauschen? Hab da noch ein Aqua Sphere im Schrank (mitsamt Poster als Messekäufer), mit dem ich so gar nicht warm geworden bin.


    Ein MegaCivi kam leider nicht zustanden. Zu wenig Mitspieler und zu viele potentielle Mitspieler, die stattdessen lieber andere Spiele in der Zeit kennenlernen wollten. Und für ein Triumph & Tragedy blieb dann am Ende auch zu wenig von der Woche übrig. Dafür kamen dann eben auch Spiele auf den Tisch, die ich vorab überhaupt nicht auf der Rechnung hatte. Eine Woche war dann durch zu kurz. Die nächsten Spieletreffs können kommen.


    Cu / Ralf

    Einmal editiert, zuletzt von ravn ()

  • Istanbul : Zwischendurchspiel. Jetzt weiss ich auch, warum ich es nicht mochte. Weil ich es falsch kennengelernt habe. Eben nicht wie beim Händler von Genua überall seine Scheiben ablegen, sondern nur auf dem Zielfeld und eben nur dann, wenn dort noch keine Scheibe liegt. Spielt sich richtig gespielt schon wesentlich besser und würde ich deshalb wieder mitspielen wollen. So kann ein Zwischendurchspiel mal eben gefestigt falsche Meinungen korrigieren.

    hat das so überhaupt funktioniert?

  • Falls Du Kingdomino meinen solltest: Da bin ich froh, dass das nicht die Menzelsche Einheitsgraphik bekommen hat. So habe ich nämlich ein hübschen Spiel mit vielen kleinen Gags und Filmzitaten auf den Plättchen. :-)

    So unterschiedlich sind Grafikgeschmäcker. Auf mich wirkt die Schachtelgrafik billig, weil der Spieletitel wie mit Photoshop Standardfilter gesetzt aussieht - Umrandung und Schattierung, fertig. Das Schloss als zentrales Element der Grafik sticht kaum hervor, der namesgebende König geht unter und alles wird von dem erschlagenen roten Pegasus-Rahmen dominiert. Die Plättchen sind hochgänzend und blenden nervig bei ungünstigem Lichteinfall. Bei den punktegebenden Kronen hat dann wieder mal der Photoshop Standardfilter zugeschlagen. Hübsch sieht für mich anders aus.


    Zumindest taugt das Spiel spielerisch was. Die Gags sind wir bewusst nicht aufgefallen, eventuell war ich auch zu sehr geblendet.

  • mit vielen kleinen Gags und Filmzitaten auf den Plättchen

    Hä ? Ist nicht einem von uns aufgefallen. Hast Du da ein Beispiel ? Da muss ich unbedingt mal drauf achten. Für mich sahen alle Plättchen fast gleich aus ohne "highlights".

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  • @Kermeur : Ah, ok, den Drachenschatten und Nessie haben wir auch entdeckt, kurz geschmunzelt und weitergespielt. Wäre mir aber ohne Deine Erinnerung nicht im Gedächtnis geblieben.


    Find es nur schade, dass ein so gut funktionierendes Spiel durch eine in meinen Augen eher hässliche Grafik und Aufmachung sich so abwertet. Das Originalcover im Quadratformat sieht da schon etwas besser aus, aber die Beschneidung von Pegasus ist eher eine künstlerische Verstümmelung - nur nicht ganz so schlimm wie bei Revolver. Noch so ein tolles Spiel mit schlechter Covergrafik. Bei Kingdomino kommen dann leider die Hochglanzplättchen noch dazu. Im Leinen-Finish und mit gefälliger Grafik und nicht so draufgeklatschter Symbolik wäre es in meinen Augen ein rundherum gutes Produkt mit SdJ-Potential, so taugt für mich nur die einfach-geniale Spielidee und über den Rest schau ich hinweg.

  • Alles am Ende dieser Woche relevante fand in Bad Holzhausen statt:

    Dann will ich mal mit meinem diesjähringen Besinnungsaufsatz beginnen:
    .......

  • Vor allem die beiden rechts oben, halte ich vom Gag her gelungen. Auch die Viechers die man entdecken kann sind gut. Und aus Film und Fernsehen bekannt sind ja Game of Thrones und Der Herr der Ringe.

    Das Männchen, dass erst die Hühner jagt um im anderen Bild vor ihnen zu fliehen ist in der Tat ganz witzig.
    Aber wo zum Teufel siehst du irgendwelche Herr der Ringe oder Game of Thrones Referenzen?

  • Aus Zeitmangel und Müdigkeit eher schnell und schlampig aufgeschriebener Eindruck: Kyklades.


    Ein Staubsammler seit Jahren, jetzt wieder entdeckt (weil, die Regeln hatte ich wenigstens noch parat, und Regeln zu lesen ist jetzt nicht unbedingt das, was ich gerne in meiner Freizeit tue. Will schließlich spielen, nicht lernen, und habe immer noch Aversionen gegen Neuheiten). Und wie war's? Coool...


    Interessant vielleicht: Eine Geldsammelstrategie entpuppte sich als Gewinner. Plötzlich fegte ein Sturm von Aktionen eines Spielers über das Brett. Extrem starke Bewegungen, mit Geld bezahlt, führten unerwartet zu einem krassen und spielentscheidenden Ungleichgewicht. Der analytische Verstand sagt uns: Ein hohes Grundeinkommen entschied im gegebenen Fall über Sieg oder Niederlage. Ich kenne Leute, die das unter den gegebenen Umständen als "cleary broken" bezeichnen würden, aber da wir uns zumindest als Gruppe noch nicht in diese analytischen Details versteigen wollen, würde ich einfach behaupten: Tolles Spiel! Wie schade, dass es bisher so wenig Liebe erfuhr. Ich könnte die nächste Partie hier und jetzt spielen. Unglaubliche 3,5h für ein 3-Spieler-Spiel -- und es war großartig. Etwas zu euro-ig im Kern, eventuell; aber trotzdem DIE Wiederentdeckung im noch jungen Jahr 2017!

    Soziale Medien fügen Ihnen und den Menschen in Ihrer Umgebung erheblichen Schaden zu.

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  • Inwiefern besser? Magst du erläutern?

    Weil die Grand Prix Strecken interessanter als die Thunder Alley Strecken sind: Mehr Kurven, mehr Engstellen und nicht so viele lange Geraden. Das verspricht einen interessanteren Spielablauf, weil man taktischer fahren kann in Ausnutzung der Engstellen und Kurven. In der Spielpraxis steht aber die schlechtere Optik (Vorder- und Rückseite der Autos kaum zu unterscheiden) dem im Wege. In Summe somit verbessert und zeitgleich verschlechtert. Deshalb kann ich Grand Prix auch nicht als "das bessere Thunder Alley" empfehlen, auch wenn es als Weiterentwicklung angepriesen wird.

  • Kannst Du mir schreiben, wo Du die her hast? Direkt von Stonemaier? Danke Dir!

    https://www.meeplesource.com


    Allerdings schon vor Monaten vorbestellt, so dass ich bei der allerersten Auslieferung dabei war. Versand aus USA hat gut eine Woche gedauert.


    Bei scythe sollen die ab morgen vorrätig sein, sofern bis dahin nicht ausverkauft. Zwar teurer, aber schneller im Versand.

  • Wir haben gestern zu Dritt #LorenzoIlMagnifico gespielt. Meine Frau hat (zu) deutlich mit 139-95(ich)-78 gewonnen. Sie hatte den Anführer, der immer einen Zusatzpunkt gibt wenn man punktet.


    Regelfrage: wenn man das Zahnrad aktiviert um die gelben Karten zu aktivieren, erhält man mit diesem Anführer für jede gelbe Karte, die Punkte gibt, einen Zusatzpunkt oder nur einen Punkt für alle gelben Karten? Erstere Regelung, mit der wir spielten, macht diesen Anführer enorm stark. Meine Frau erzielte damit ca. 20 Zusatzpunkte.

    "Wo kämen wir denn hin, wenn alle sagten, wo kämen wir hin, und niemand ginge, um einmal zu schauen, wohin man käme, wenn man ginge!" (Kurt Marti)

    Einmal editiert, zuletzt von yzemaze () aus folgendem Grund: #LorenzoIlMagnifico

  • Regelfrage: wenn man das Zahnrad aktiviert um die gelben Karten zu aktivieren, erhält man mit diesem Anführer für jede gelbe Karte, die Punkte gibt, einen Zusatzpunkt oder nur einen Punkt für alle gelben Karten? Erstere Regelung, mit der wir spielten, macht diesen Anführer enorm stark. Meine Frau erzielte damit ca. 20 Zusatzpunkte.

    Hi,


    auf BGG hat Simone Luciani bestätigt, dass man wirklich jedes Mal einen Zusatzpunkt bekommt. Bedeutet, dass ihr richtig gespielt habt.


    139 Punkte sind wirklich sehr viel. Unsere besten Ergebnisse lagen so um die 120. Plus minus ein paar Punkte. Ich vermute, dass man dem Spieler mit Niccolo Macchiavelli versuchen muss die Produktionsaktion zu schwer wie möglich zu machen. Ich selber habe aber nur 2 Spieler-Erfahrung. Da geht das durchaus die Aktion auch mal zu verhindern oder wirklich sehr zu erschweren, weil es nur ein Produktions-Aktionsfeld gibt. Wie das zu dritt oder viert ausschaut weiß ich jetzt gar nicht so genau...


    Ich muss aber auch sagen, dass die Vorbedingungen für die Karte durchaus was in sich haben... Besonders muss man eben auch 3 grüne Karten haben, die man mit dem Charakter eigentlich gar nicht haben will.... Aber man kann ja gelbe Karten durchaus schon mal vorbereiten. Und auf 20 Punkte zu kommen dauert anfangs auch ne Zeit. Da muss man wohl erstmal mit lilafarbenen Karten arbeiten. Also, den früher als Runde 3 auszuspielen klingt für mich schwer. Wenn nicht gar noch später...

  • [Lorenzo il Magnifico]

    139 Punkte sind wirklich sehr viel. Unsere besten Ergebnisse lagen so um die 120.

    Ich habe bisher im Schnitt 127 Punkte geschafft. Wobei dieser "Durchschnitt" bisher aus einem einzigen Spiel zu dritt berechnet wurde. :)
    Lorenzo il Magnifico


    Gibt's eigentlich schon irgendwelche definitiven Angaben, wann das Spiel auf deutsch erscheinen soll?

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  • Hi,
    auf BGG hat Simone Luciani bestätigt, dass man wirklich jedes Mal einen Zusatzpunkt bekommt. Bedeutet, dass ihr richtig gespielt habt.


    139 Punkte sind wirklich sehr viel. Unsere besten Ergebnisse lagen so um die 120. Plus minus ein paar Punkte. Ich vermute, dass man dem Spieler mit Niccolo Macchiavelli versuchen muss die Produktionsaktion zu schwer wie möglich zu machen. Ich selber habe aber nur 2 Spieler-Erfahrung. Da geht das durchaus die Aktion auch mal zu verhindern oder wirklich sehr zu erschweren, weil es nur ein Produktions-Aktionsfeld gibt. Wie das zu dritt oder viert ausschaut weiß ich jetzt gar nicht so genau...


    Ich muss aber auch sagen, dass die Vorbedingungen für die Karte durchaus was in sich haben... Besonders muss man eben auch 3 grüne Karten haben, die man mit dem Charakter eigentlich gar nicht haben will.... Aber man kann ja gelbe Karten durchaus schon mal vorbereiten. Und auf 20 Punkte zu kommen dauert anfangs auch ne Zeit. Da muss man wohl erstmal mit lilafarbenen Karten arbeiten. Also, den früher als Runde 3 auszuspielen klingt für mich schwer. Wenn nicht gar noch später...

    Hast du vielleicht den Link zur Aussage von Luciani?
    Die Bedingung zu der Anführer Karte finde ich gar nicht so schwer. Frühe Punkte macht man ja mit gelben Karten (nicht mit lila Karten ;-) ) und genau die gelben Karten werfen dann fette Zusatzpunkte mit dem Anführer ab. Die frühen grünen Karten kann man gut gebrauchen um die Rohstoffe zu produzieren, die man dann mit gelb in SP verwandelt.

    "Wo kämen wir denn hin, wenn alle sagten, wo kämen wir hin, und niemand ginge, um einmal zu schauen, wohin man käme, wenn man ginge!" (Kurt Marti)

  • Am Sonntag gab es wie angekündigt "Ein Fest für Odin". Uns war von Anfang an klar, das es ein langer Nachmittag mit Odin wird und kaum noch ein weiteres Spiel auf den Tisch kommt. Der Gastgeber hatte schon alles aufgebaut und vorbereitet, leider das Spiel aber auch noch nicht spielen können. Trotz intensivem Regelstudium musste doch häufiger nachgeblättert werden und wir Spieler mussten uns erst einmal an die Vielzahl an Aktionen und Möglichkeiten gewöhnen. Es schadet auf keinen Fall wenn man bereits Arler Erde und andere Rosenberger kennt, dass machte uns das ganze ein klein wenig leichter. Mit Erklärung hat es dann etwas mehr als 4 Stunden gedauert, mit dem Fazit das unsere Spielweisen doch noch sehr ausbaufähig sind.
    Ob es mir wirklich gefällt kann ich noch so gar nicht einschätzen, dafür gab es noch zu viel Klärungs- und Nachlesebedarf bei der ersten Partie. Wahnsinnig wie wir sind haben wir direkt für Sonntag eine weitere Partie in gleicher Runde vereinbart, hoffe mal das es uns dann deutlich leicher und effektiver von der Hand geht. Meiner Frau ist die Entwicklung der Anforderungen solcher Spiele einfach zu sehr gewachsen, zu Recht trauert sie auch dem Umstand nach, dass wir seit Ewigkeiten kein Agricola mehr gespielt haben und die vielen, vielen Kartensets noch unberührt sind. Ich denke mal, so geht es aber vielen.
    Montag und Dienstag war dann Entspannung angesagt, in trauter Zweierrunde gab es insgesamt 3 mal Great Western Trail, wobei ich gestern beide Partien verloren habe. Unverschämt wie schnell meine Frau sich die Ingeneure an Land gezogen hat und gefahren ist was das Zeug hält. Wenn man dann noch an den richtigen Bahnhöfen hält, macht das eine richtig fette Ausbeute, zu meinem und meinen Cowboys Leidwesen...
    Schön, dass das Spiel auch nach 16 Runden noch keine Abnutzungserscheinung zeigt, zumal wir seit Spiel 4 munter mit den Gebäuden variieren.

  • Schade, hätte gern deinen Eindruck gelesen...

    Die Erstspieler-Partie ist schon in Planung ... muss nur sehen, wie kurz ich das Spiel ohne eigene Spielerfahrung erklären kann, damit wir auch zum spielen kommen.

  • Achja, gespielt wurde auch - #Historia kam mal wieder auf den Tisch.


    In einer 3´er Runde (die anderen 3 terraformten den Mars, ich brauchte mal etwas Abwechslung) schaukelten wir uns gegenseitig und argwöhnisch beäugt hoch. Bis ca. 80 Punkte waren wir recht dicht beisammen, dann allerdings verlor der erste den Anschluss, da er primär auf Ausbreitung setzte und sich damit aktionstechnisch zu sehr beschränkte. Ist man auf der Weltkarte stark präsent, hat man nur wenig Aktionswürfel. Wahrscheinlich hätte er eine Teilrunde damit warten sollen, so das nur für die letzte Wertung Aktionswürfel "geopfert" werden.
    So marschierten mein Gegner und ich voran, am Ende trennte uns ein ganzer Punkt beim Endstand von 180 zu 179 für mich! Das Ergebnis allein ist schon bisher unerreicht, ebenso konnten wir 2 auch alle jeweiligen beiden Leaderboni erfüllen. An Wundern gab es 13 für mich, 12 für den zweiten und nur schlappe 4 für den letzten. Auch das ein Punkt, der ihm ein weiteres vorankommen nicht unbedingt erleichterte. Auf der Weltkarte wurde ich bis auf das letzte Land (kann nicht weggenommen werden) rausgekegelt.
    Ein kleiner taktischer Kniff: Wenn man nur noch 2 Gebiete hat, den Aktionspöppel einfach aus dem niedrigeren Punkteland entfernen und als Aktionspöppel nutzen. Schon bleibt man im besseren Land bis zum schluss.
    Ein packendes Finish, in dem wahrscheinlich die Aktion "Tourismus" (SP´s für Wunder) das Pendel zu meinem Gunsten ausschlug, da ich die Karte eine Runde eher nutzen konnte. Die allgemeine Ausrichtung zwischen uns war auch völlig konträr - er setzte auf Militär, ich hingegen voll auf Forschung. Beide schlugen wir am jeweiligen Ende an. Schöne spannende Partie, nächstes mal vielleicht Black Orchestra oder Cosmic Encounter mit der neuen Erweiterung...

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  • #Historia kam mal wieder auf den Tisch.

    Das steht seit neustem noch ungespielt im Regal. Blindkauf meiner Holden. Ich werde nicht so richtig warm damit nach Regelstudium da die Verwendung dieser Civbots empfohlen wird. Kannst du was zum 2er-Spiel sagen? Oder auch grundsätzlich zum Spiel? Also, wie du es findest?

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  • Dienstags ist zur Zeit immer Blood Bowl Tag - Ein Bekannter kommt zum zocken zu Besuch und es wird gekickt :-)


    Mit einer ausgeglichenen ersten Halbzeit gingen wir mit einem 1:1 in die zweite Runde, nachdem ich in der 7. Runde mit nem glücklichen Pass noch einen Touchdown erzielen konnte. Die 2. Halbzeit war dann ein Rush, weil uns nur noch 30 Minuten zur Verügung standen bis der Bus des Besuchers kam und meine Tochter ins Bett musste...


    ...Schlag auf Schlag gings - Hin und her wurde auf Risiko gespielt - Wir haben nur die Hälfte der 2. Halbzeit geschafft, aber schlussendlich konnte mein Kumpel mit seinen Menschen einen Megapass landen und das Spiel schlussendlich für sich entscheiden.


    Regelunfest dauert es für uns noch knapp 3 Stunden - Wird aber von Mal zu Mal besser...Zwerge und Skaven werden auch angeschafft, dazu die Starspieler und Big Ones der 4 Teams aus dem Willyminiatures Kickstarter.


    Bisschen lang für das was es macht - Aber mega spaßig und voller Schadenfreude und Ärgermomente :D


    #BloodBowl

    Top 10 (jeweils ohne Reihenfolge)

  • @Odes Spielekiste
    Da schon einiges darüber geschrieben wurde, verweise ich dich mal auf
    [Spiele-Jahrgang 2014] Historia sowie
    [2014] Historia - PEEP


    Ich selber finde es durchaus gut, ist ein Civ-Spiel im globalerem Maßstab. Du baust nicht klein/klein Gebäude o.ä. sondern agierst übergeordnet. Du verstehst bestimmt was ich meine...
    Mit den CivBots habe ich noch nicht gespielt, sollen aber gut funktionieren. Insbesondere bei nur zwei Spielern ersetzen sie wohl recht ordentlich andere Plätze und erzeugen damit "Druck". Wenn vorhanden, solltet ihr die kleinen Erweiterungen in der ersten Partie erstmal weglassen. Später kann man die dann punktuell dazu nehmen.

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  • #Tatsu
    Ein abstrakter 2er. Wir laufen mit drei Sorten von Steinen (festhalten, schlagen, vernichten) im Kreis herum und versuchen, die Steine des Gegners zu fangen. Ein bisschen wie "Mensch ärgere dich nicht", wenn man keine Zielfelder hätte, sondern nur fürs Schlagen spielen würde. Fühlte sich weniger taktisch an, als ich mir wünschen würde, liegt größtenteils am "roll to move".
    Hab zwei-drei mal zielgenau gewürfelt, um ein paar Steine zu vernichten, und mein Gegenüber dadurch in eine Art "Zugzwang" gebracht. Irgendwas musste er bewegen, und dann fresse ich irgendwas, was mir den Sieg bringt.
    Weiß nicht so recht, ob ich das Spiel gut finden soll. Solide gemacht, auch schönes Material, aber reizt mich nicht so sehr.


    #Cacao
    Ich hatte die Mehrheit an jedem einzelnen Tempel, aber dafür ein bisschen arg wenig Bohnen verkauft. Zweiter oder dritter Platz. Ausbaufähig. ;)

    Mein Blog (Illustrationen, Brettspieldesign, Angespielte Spiele)

  • Gestern in einer Viererpartie #Kepler3042 gespielt. Meine Erstpatrie, Madame hatte als einzige bereits zwei Partien unter der Haube und uns in den letzten beiden der 16 Runden deutlich gezeigt, was man da noch rausholen kann.



    Das Spiel selbst finde ich recht interessant, insbesondere den geschlossenen Resourcenrundlauf jedes Spielers. Man macht in jeder Aktion erschreckend wenig, sodass man fast ein wenig panisch versucht, wenigstens diese kleinen Krümel möglichst hinzuoptimieren. Die Regeln fande ich vergleichsweise easy, das Regelheft war allerdings durch das wühlige Layout manchmal nicht so ganz förderlich.


    Letztlich ist es auf einer 2D-Karte ein kleines 3X-Rennen ("eXterminate" fällt hier flach) mit Action Selection-Mechanismus und Upgrade-Tree. Ganz klar ein Euro, aber einer mit ganz schönem Spannungsbogen. Ersteindruck ist ne solide 7 auf der BGG Skala.

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