Welche Spiele von heute sind morgen Klassiker?

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  • Herbert schrieb:


    Zitat

    Ich frage mich ja eher umgekehrt was aus der aktuellen Neuheitenflut das Zeug zum Klassiker haben könnte.


    Voila - und schon gibt es einen neuen Thread.


    Ich denke:


    -Terra Mystica


    ...und die anderen Spiele aus meiner Sammlung ;-)

    "We are the unknowns. Lower your shields and surrender your ships. We will add your biological and technological distinctiveness to our own. Your culture will adapt to service us. Resistance is futile."


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  • Ich glaube, so richtige Klassiker wird es aufgrund der Masse an Spielen nicht mehr geben. Pandemic ist glaube ich ein Kandidat. Aber um ein Klassiker zu sein, muss das Spiel eine weiter Verbreitung haben. Und das sind momentan echt wenige Spiele.


    ich denke, die Spiele des SdJ werden uns eine Weile begleiten.

  • Welche Spiele gelten denn als "Spiele von Heute" ? Wenn ich als willkürliche Grenze mal das (Erscheinungs-)Jahr 2010 hernehme und Spiele in Betracht ziehe, die nicht zu sehr auf ein Nischenpublikum zielen, dann tippe ich auf Spiele wie 7 Wonders, Die Burgen von Burgund, Kingdom Builder, Las Vegas, Splendor ...

    Gruß aus Frankfurt, Helmut

  • Schließe mich @dawue weitgehend an. Ich denke, dass einige SdJ Kandidaten/Nominierte (Codenames, Dixit etc.) zu Klassikern werden (könnten). Ansonsten sehe ich Spiele mit 'großer' Verbreitung und Potential zur Massentauglichkeit - das können auch anspruchsvollere Spiele sein - als mögliche Kandidaten. Vielleicht wird mal ein GWT oder Mombasa zum Klassiker... Wahrscheinlich wünsche ich mir das aber nur. ;)

  • Welche Spiele gelten denn als "Spiele von Heute" ?

    Das ist die eine Frage, und die andere ist, "Was ist ein Klassiker?"


    Ich will ja gar nicht die Goldwaage herausholen, aber gerade der Begriff "Klassiker" ist doch ganz offensichtlich hier im Forum sehr unterschiedlich ausgedeutet. Für mich ist das Problem, das viele Verlage Spiele als "Klassiker" bezeichnen, damit sie zu solchen werden. Sicher sind z.B. Monopoly, MÄDN und Scrabble "Klassiker", aber doch nicht im Sinne des Threaderstellers?


    Ansonsten sehe ich es ähnlich wie @dawue, es gibt auch keine Pop-, Show- oder Filmstars mehr, und es gibt auch keine (neuen) Spieleklassiker mehr.

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  • "Was ist ein Klassiker?"

    Das was man selber dafür definiert, da es eben keine allgemein gültige Definition gibt.
    Für mich sind das Spiele, bei denen ich mit glänzenden Augen und feuchten Händen freudig erregt der nächsten Runde entgegensabbere - denkwürdige Partien aus der Vergangenheit ziehen am inneren Auge vorbei und die abgedroschene Floskel:
    "Früher war alles besser" schwirrt einem im Hirn rum. Das sind für mich Klassiker ^^ , eben die guten alten Spiele, die sooo heutzutage vermutlich nicht nochmal entwickelt würden.

    Bitte senden Sie mir Ihre E-Mail doppelt, ich brauche eine für´s Archiv :/

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  • Terraforming Mars glaube ich kaum. Das Spiel wird aktuell gehyped. Die Kritiken sind durchwachsen. Der Hype kommt viel daher, weil Schwerkraft die Menge reduziert. Würde das in großer Menge analog aller anderen Spiele kommen, wäre das ganze nur halb so wild.


    Orleans und Terra Mystica kann ich mir gut vorstellen (auch vom Material). Da könnten bei Einstellung auch später durchaus Sammlerwerte entstehen.

  • Interessante Frage und ein ebenso interessantes Dilemma. Ich stelle mir unter Klassiker etwas vor, was "zu seiner Zeit" bahnbrechend oder besonders innovativ war und "stood the test of time", also auch nach Jahren noch immer gespielt wird. Etwas was vielleicht einen bestimmten Mechanismus (Worker Placement, Card Drafting, Verräterrolle, 18xx etc.) eingeführt hat und so eingeschlagen hat, dass es eine Vielzahl von anderen Spielen ähnlicher Art die den Mechanismus verwenden gibt und man sich auch noch Jahre später noch freudig an die Partien des "Urvaters" erinnert.


    Dass es gar keine Klassiker mehr geben wird, mit der düsteren Prognose stimme ich nicht überein. Am ehesten kann man den Begriff vielleicht noch mit den Klassikern in Bezug auf "Kinofilme" vergleichen. Ben Hur z.B. wird vielleicht nicht mehr so oft geschaut, aber jeder kennt ihn und jeder hat ihn mindestens einmal gesehen. Ich gehe davon aus, dass auch neuere Kinofilme noch diesen Status erreichen können. Das Mengen-Verhältnis zwischen Klassikern und Schrott mag sich verschieben, aber den ein oder anderen Film aus der neueren Zeit könnte ich mir vorstellen, werden wir auch in ein paar Jahrzehnten noch gerne sehen.


    Zurück zum Spielethema. Für mich würden daher folgende, neueren Spiele das Potential zum Klassiker haben:


    Siedler von Catan
    7 Wonders
    Der Ringkrieg
    Codenames
    Agricola
    Zug um Zug
    ...


    Aber die Liste ist unvollständig, völlig subjektiv und auch nur ein Blick in die Glaskugel. Die Ausgangsfrage "Welche Spiele von heute sind morgen Klassiker?" beantworte ich daher am besten mit einem überzeugtem "Schaun 'mer mal.". ;)

    The dice decide my fate. And that's a shame.

  • Das was man selber dafür definiert, da es eben keine allgemein gültige Definition gibt.Für mich sind das Spiele, bei denen ich mit glänzenden Augen und feuchten Händen freudig erregt der nächsten Runde entgegensabbere - denkwürdige Partien aus der Vergangenheit ziehen am inneren Auge vorbei und die abgedroschene Floskel:
    "Früher war alles besser" schwirrt einem im Hirn rum. Das sind für mich Klassiker ^^ , eben die guten alten Spiele, die sooo heutzutage vermutlich nicht nochmal entwickelt würden.

    Ich glaube, ich verstehe, was Du meinst:


    "Die Geschichte wurde an jenem Tag neu geschrieben, als meine zittrigen verschwitzten Hände erst im zweiten Versuch den Würfel erwischten und mein Herzschlag das dumpf-klopfende Geräusch im Würfelbecher aus zartestem Bison-Leder locker übertönten. Mein Puls lag bei 155, als der Elfenbeinwürfel in Zeitlupe herauskullerte, auf einer Ecke fast endlos tanzte. Als dann tatsächlich die 5 liegen blieb und ich den großen Favoriten auf dem letzten Feld vor seinem Zielbereich noch abfangen konnte, hätte ich die Welt umarmen können!"
    Warst Du nicht derjenige, der in Essen lange an diesem Stand mit den extra-großen MÄDN-Brettern stand? ;-P:mobb:

  • Warst Du nicht derjenige, der in Essen lange an diesem Stand mit den extra-großen MÄDN-Brettern stand?

    Hm, nicht das ich wüsste, zumindest nicht bewußt. Vielleicht habe ich auf jemand gewartet oder mein ausgemergelter Leib wollte einfach nur mal kurz ausruhen... :D

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  • Ich gehe davon aus, dass auch neuere Kinofilme noch diesen Status erreichen können.

    Wieso?
    Für mich steht diesem Gefühl die "jederzeit verfügbar" - Mentalität im Weg.
    Ben Hur hat "jeder gesehen", weil der halt Samstag Abend im TV lief und sonst nichts. Und bis zur nächsten Wiederholung konnte man ihn auch nicht sehen... In Schulen war das Montags dann DAS Pausengespräch.


    Auf Spiele übertragen, früher haben wir im Urlaub und auf Freizeiten immer Monopoly und Risiko gespielt, hunderte Partien. Heute nehme ich zu jeder Gelegenheit andere, an die Zielgruppe angepasste Spiele mit... Wie soll da Tradition entstehen? Und warum auch?

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  • Ein Klassiker ist für mich ein erfolgreiches Spiel das eine ganz besondere Erinnerung versprüht (hat), die über Jahre nachhaltig austrahlt.


    Für mich wird das sicher aus den letzten Jahren Pandemic Legacy, Orleans und Times Stories sein. Desweiteren Agricola und Terry Mystica.


    Grundsätzlich gehe ich aber damit komform das die Zeit der richtigen Klassiker vielleicht vorbei ist, weil das Angebot so breit und speziell geworden ist.

    Terraforming Mars glaube ich kaum. Das Spiel wird aktuell gehyped. Die Kritiken sind durchwachsen.

    Hype hin oder her, wo sind die durchwachsenen Kritiken? Ich habe fast nur positives über das Spiel gelesen und empfinde es selber genau so.

  • Wieso?Für mich steht diesem Gefühl die "jederzeit verfügbar" - Mentalität im Weg.
    Ben Hur hat "jeder gesehen", weil der halt Samstag Abend im TV lief und sonst nichts. Und bis zur nächsten Wiederholung konnte man ihn auch nicht sehen... In Schulen war das Montags dann DAS Pausengespräch.

    Wieso nicht? Ich bin fest überzeugt, dass auch heutzutage noch so gute Filme, Platten und auch Spiele gemacht werden, dass man noch in Jahren darüber spricht und sie auch trotz oder gerade wegen der Möglichkeit des "jederzeit verfügbar" seins, zum wiederholten mal genießen kann und sie nicht in der Versenkung verschwinden werden ohne irgendwelche Spuren hinterlassen zu haben. Es fällt mir schwer, das für aktuelle Filme (<10 Jahre) vorherzusagen, aber wenn ich mal ein paar Filme aus den 80ern oder 90ern durchgehe, sind da schon einige dabei, die diesen Status erlangen können.



    Zitat von Sternenfahrer

    Auf Spiele übertragen, früher haben wir im Urlaub und auf Freizeiten immer Monopoly und Risiko gespielt, hunderte Partien. Heute nehme ich zu jeder Gelegenheit andere, an die Zielgruppe angepasste Spiele mit... Wie soll da Tradition entstehen? Und warum auch?

    Klassiker im Sinne von Spielen bedeutet für mich nicht unbedingt, dass man diese genauso häufig und wiederholt spielt wie aktuelle Spiele. Aber den Status verlieren sie deswegen ja nicht. Auch in Jahrzehnten werden wir uns vielleicht noch daran erinnern, wie z.B. Keydom das Worker Placement "erfunden" hat und in Klassikern wie Caylus oder Agricola perfektioniert wurde. Das bedeutet nicht, dass man aus "Tradition" (der Begriff passt auch irgendwie nicht. Ich schau Ben Hur ja nicht "aus Tradition" auch wenn das Fernsehprogramm der Sender dies zu Ostern oder Weihnachten vermuten ließe) olle Kamellen spielen muss/will/soll.

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    Einmal editiert, zuletzt von Nafets ()

  • Ich bin fest überzeugt, dass auch heutzutage noch so gute Filme, Platten und auch Spiele gemacht werden

    Ich auch - aber das sind eben heute für verschiedene Menschen unterschiedliche Filme/Platten/Spiele, während es früher für alle dieselben waren (ich übertreibe).


    Wie gesagt, Monopoly kennt jeder, aber viele hier genannte Spitzenspiele haben nicht mal alle von uns hier gespielt. Ich glaube, der letzte Neuzugang der Klassiker dürfte SvC gewesen sein.

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  • Ich bin fest überzeugt, dass auch heutzutage noch so gute Filme, Platten und auch Spiele gemacht werden, dass man noch in Jahren darüber spricht

    "Darüber sprechen" sicher schon, aber eben nur in der kleinen Nische, in der sich jeder besonders wohl fühlt und dank Internet auch jederzeit genügend Gleichgesinnte findet. Im Vergleich zu früheren Filmen, Platten oder Spielen fehlt die allgemeine Verbreitung der herausragenden (bzw. als solches empfundenen) Werke, auch weil sich alles in immer mehr Genres und Subgenres ausdifferenziert.


    Zum Vergleich: Vor knapp 20 Jahren war Tikal Spiel des Jahres und wurde in einer Auflage verkauft, von der heutige Spiele nur noch träumen können. Diese Verbreitung anspruchsvoller Spiele im Massenmarkt wird es so nie wieder geben. Heute bekommt jeder in seiner eigenen Nische serviert, was er haben möchte. Das Angebot ist riesig! Aber die "Klassiker", die jeder kennt (oder sogar kennen muss), die gibt's dann eben nicht mehr.


    Bitte nicht falsch verstehen. Ich trauere nicht den alten Zeiten hinterher. Ein die Vergangenheit verklärendes "früher war alles besser!" ist fast immer Blödsinn; ein "früher ging's einfach nicht besser!" oder "früher gab's einfach nichts anderes!" ist oft näher an der Wahrheit. Dennoch war es gut, dass sie solche Klassiker in allen Bereichen herausbilden konnten, denn sowas ist eine gemeinsame Grundlage, auf der sich etwas Größeres entwickeln kann. Je mehr Differenzierung, umso eher redet man aneinander vorbei.

  • Was mich interessiert: Nicht jeder hat unendlich viel Platz zu Hause. Heißt das, dass der Trend, immer neue Spiele in immer kürzeren Zeitabständen zu produzieren und zu verkaufen längerfristig anhält? Ist nicht längerfristig mit einer Sättigung zu rechnen?


    @toasted hat im "Brass Thread" geschrieben, dass der Gewinn je Spiel vermutlich nicht höher als 20% betragen dürfte. Das könnte gut sein, aber ist das nicht bereits okay? Für Hobbyspieler mag der Gewinn kein ausschlaggebendes Kriterium sein, aber auch wenn in Zukunft Kickstarterprojekte zum reinen Selbstkostenpreis gestartet werden, der Platz bei den Konsumenten ist begrenzt. Und last but not least: Wenn die Spiele wirklich mehr oder weniger zum Selbstkostenpreis angeboten werden, dann wird die Qualität sinken.


    Kurz und knapp: Ich glaube, dass der Trend, den wir zur Zeit erleben, nicht dauerhaft sein wird.


    Wie denkt ihr darüber?


    Gruß
    Marc

    3 Mal editiert, zuletzt von Jimmy_Dean ()

  • also ich kenne einige Personen die es wieder verkauft haben. Ich orientiere mich gerne bei hal9000, die dortigen Meinungen passen aus meiner Sicht oft gut und da ist es sehr durchwachsen....aber anderes Thema.

  • Klassiker sind für mich Spiele wie Mensch ärger dich nicht, Malefiz, Monopoly, Scrabble, Skat, Doppelkopf, Schach, Dame oder so. Reingerutscht sind in den Bereich mMn. Spiele wie Kniffel und Siedler von Catan und mit einigen Abstrichen Carcassonne und Agricola, bei den Kartenspielen Tichu und Wizzard. Abstriche weil eine "Massenverbreitung in der Form durch das große Angebot an Spielen sehr schwer geworden ist. Bei "Klassikern" für Vielspieler sieht die Sache schon anders aus. Da kommen dann auch so Spiele wie Terra Mystica, St. Petersburg und Russian Railroad zum tragen.
    Es ist durch die schiere Zahl an guten Spielen auch kaum möglich, hier absehen zu können, was sich durch die Jahrzehnte herauskristalliersieren könnte als echter Klassiker und nicht nur Klassiker der (eigenen) Herzen ;-)
    Wer kann schon überschauen, wie die Verbreitung eines Spieles so weltweit ist und ob das gekaufte Exemplar denn auch das regelmäßige Spielelicht der Welt erblickt. Ich habe z.B. den Verdacht, dass das Spiel Boggle in den USA sehr weit verbreitet ist, während es bei uns eher ein Schattendasein fristet, was ICH freilich gar nicht verstehen kann, als großer Fan :-)

    Einmal editiert, zuletzt von Gernial ()

  • Ich glaube, dass der Trend, den wir zur Zeit erleben, nicht dauerhaft sein wird.


    Wie denkt ihr darüber?

    Ich glaube, daß "Trend" in der Wortbedeutung bereits enthält, daß er nicht dauerhaft sein wird. :-)


    Aber im Ernst, schwer zu sagen. Der Kapitalismus produziert ständig solche Blasen, Nachfragen haben fast immer Überangebote zur Folge, gefolgt von Marktbereinigung, gefolgt von... Stabilisierung?
    Gibt es heutzutage, wird es in Zukunft überhaupt noch Stabilisierung geben? Wer weiß, ob nicht VR doch irgendwann mal Brettspiele insgesamt verschwinden läßt.


    Im Moment denke ich, gibt es noch Raum für Wachstum, weil ganz viele Menschen, denen Spiele Spaß machen könnten, noch nicht spielen. Ich glaube, das ist gerade z.B. in den USA ein Riesenwachstumstreiber - Leute, die das Hobby neu entdecken. Ob in Deutschland noch sehr viel mehr Spiele verkauft werden könnten, als verkauft werden, glaube ich nicht unbedingt.


    Ich selbst z.B. kaufe Jahr für Jahr weniger Spiele (was durchaus auch an der Güte der Spiele liegt, die ich schon besitze). Ich bin aber auch nicht so mechanismusgetrieben, wie andere. Ich habe nicht Lust auf [beliebiger origineller Mechanismus], ich will z.B. in einem Spiel Autos vermarkten oder ein Weltraumimperium errichten... aber das führt zu weit. Was ich sagen will - für mich müßte es gar keine neuen Spiele geben. Vielleicht zwei oder drei im Jahr. Das würde mir reichen, mindestens für eine Dekade, bis ich alles genügend gespielt habe, was ich schon besitze...

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  • Ich definiere Klassiker genau wie @Torlok



    Das was man selber dafür definiert, da es eben keine allgemein gültige Definition gibt.Für mich sind das Spiele, bei denen ich mit glänzenden Augen und feuchten Händen freudig erregt der nächsten Runde entgegensabbere - denkwürdige Partien aus der Vergangenheit ziehen am inneren Auge vorbei und die abgedroschene Floskel:
    "Früher war alles besser" schwirrt einem im Hirn rum. Das sind für mich Klassiker ^^ , eben die guten alten Spiele, die sooo heutzutage vermutlich nicht nochmal entwickelt würden.

    so gesehen sind meine Klassiker meine Top 10 :)
    Was anderes, v. a. die breite Masse, interessiert mich nicht.

  • Wenn man Klassiker auf Spiele wie Skat, Schach, Mensch ärgere dich nicht und Monopoly beschränkt, dann ist die Diskussion hier sinnlos. Da gibt es von moderneren Spielen gerade mal Catan, dass da irgendwie in der allgemeinen Wahrnehmung mithalten kann.


    Zu "modernen" Klassikern würde ich schon einige Spiele (neben Catan) zählen: Carcassonne, Zug um Zug, Puerto Rico, Funkenschlag und Dominion. Vielleicht bin ich da auch zu sehr von meiner Filterbubble (also den eigenen Spielegruppen) abhängig, aber Bohnanza, Pandemie, Agricola und Kohle zähle ich da auch noch hinzu.


    Was ab 2010 könnte in Zukunft dazugehören? Bei Familienspielen auf jeden Fall King of Tokyo. Vielleicht Codenames und Camel Up, in meiner Familie auch Mysterium. Bei den etwas anspruchsvollen Spielen gibt es vielleicht gar nicht allgemein "die Klassiker", sondern eher hat jede Spielgruppe so ihre eigenen paar Klassiker. Terra Mystica hat sicher bei vielen schon diesen Status. Bei den aktuellen Spielen traue ich Terraforming Mars und Scythe ähnliches zu.


    Legacy Spiele fallen in meinen Augen aus der Diskussion raus, weil man das Spielgefühl nicht wieder reproduzieren kann und das Spiel mal einfach wieder auf den Tisch bringen kann. Trotzdem bleiben die mir wahrscheinlich lange in Erinnerung und sind dann sowas wie "Klassiker mit Sternchen".

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  • Ich definiere Klassiker genau wie @Torlok



    so gesehen sind meine Klassiker meine Top 10 :) Was anderes, v. a. die breite Masse, interessiert mich nicht.

    Jeder darf sich sicherlich die Welt so machen, wie sie ihm gefällt, keine Frage :-)
    Dennoch darf man eine allgemeine Definition als gegeben annehmen im allgemeinen Diskurs, wie z.B. aus Wikipedia:
    ---------------------------------------------------------------------------------------------
    Merkmale eines Klassikers

    • lange überregionale Bekanntheit (oft auch generationsübergreifend)
    • gewisser Traditionswert
    • hoher Wiedererkennungswert
    • hohe Qualität wird zugestanden
    • Innovationspotential
    • Einfluss auf die Kultur
    • bei Texten: Zeitlosigkeit der Themen, so zum Beispiel Liebe, Hass & Wut, Familie, Abenteuer, Widerstand & Anpassung

    Es müssen nicht alle Merkmale auf jeden Klassiker zutreffen.
    -----------------------------------------------------------------------------------------------
    Und zum Begriff Trend grenzt sich Klassiker glaube ich maximal ab: "Das Klassische bildet den zeitlosen Kontrapunkt zur zeitabhängigen Mode."

  • Bei Spielen finde ich die Nachhaltigkeit ohnehin für zu gering als den Begriff Klassiker im großen Stil auszubuddeln.
    Dafür ist die Historie und Bindung zu einem Spiel zu gering.Vor allem in der kleinen Nische von Hardcore-Spielern hier.


    MÄDN, Schach & Co "gestehe" ich das noch am ehesten zu, weil sie die größte Breitenwirkung und eine lange Historie gegeben sind. Allenfalls Siedler von Catan hätte meiner Meinung nach einen solchen Stellenwert.


    Jetzt von Klassikern zu sprechen, die 95% der Bevölkerung nicht mal kennen halte ich für etwas schräg.
    Das wäre so als hätte man 1927 schon davon gesprochen, dass Tus Herne gegen Castrop Rauxel mal zu DEM Fussballklassiker des Reviers werden würde.

    Besucht uns auf unserer Seite unter "www.mister-x.de"

  • Risiko Evolution (Risk Legacy). Hat den Legacy Mechanismus grandios eingeführt und umgesetzt. An so erfolgreichen Spielen wie Pandemie L. oder Fabelsaft sieht man das Potenzial. Risiko Evolution war zu seiner Zeit (2012) grandios und ist es immer noch! Also wird es in meinen Aufgen ein Klassiker! Seid mal ehrlich, wer hat das Brett "vollgespielt" bzw. durchgespielt (15x)?


    Ansonsten ganz klar Terra Mystica und vom Kult-Potenzial her vielleicht noch Winter der Toten.


    Tzolk'In traue ich auf Grund des Rades auch Kultpotenzial zu.


    Und "ein hab ich noch": Time Stories wird glaube ich wegen seines alleinstellungsmerkmales des besonderen Storytellings (mal schauen wie lange noch) auch in Zukunft noch äußerst beliebt bleiben. Auch wenn die "Technik" irgendwann veraltet ist bleiben doch die Geschichten. Wie bei einem Film..

    2 Mal editiert, zuletzt von Machete ()

  • Hallo Heike,

    Da könnten bei Einstellung auch später durchaus Sammlerwerte entstehen.

    Von einem Klassiker habe ich eine andere Vorstellung. ALLES was out of print geht - ist eigentlich kein Klassiker.
    Dann bleiben von den Jahrgängen auch nicht mehr viel nach. Ein Verdächtiger wäre vielleicht CODENAMES. Das hat bereits jetzt eine überdurchschnittliche Verbreitung erlangt.


    Liebe Grüße
    Nils

  • "ALLES was out of print geht - ist eigentlich kein Klassiker."
    Genau das! Hier die eigenen Favoriten als Klassiker anzuführen, finde ich nicht angebracht.
    Ein weiteres gutes Kriterium ist, denke ich, ob es von etwas (jenseits des Verlagsmarketings) auch Meisterschaften gibt, selbstorganisierte Turniere und so.

  • Folgende Spiele der Jahrgänge 2015 bis 2017 haben es unter die Top 100 bei BGG gebracht und sind daher ernsthafte Kandidaten.


    [Blockierte Grafik: https://cf.geekdo-images.com/images/pic3013600_mt.jpg]Through the Ages: Eine neue Geschichte der Zivilisation (Jahrgang 2015, aktuell Rang 2)
    Meine Einschätzung: Ist auf dem besten Weg zum Klassiker, da ja eine Neuauflage von Through the Ages: A Story of Civilization (2006)



    [Blockierte Grafik: https://cf.geekdo-images.com/images/pic2737530_mt.png]Star Wars: Rebellion (Jahrgang 2016, aktuell Rang 5)
    Meine Einschätzung: Für mich ein ganz heißer Kandidat für einen Klassiker



    [Blockierte Grafik: https://cf.geekdo-images.com/images/pic3082476_mt.png]Scythe (Jahrgang 2016, aktuell Rang 6)
    Meine Einschätzung: Das wird wahrscheinlich bald in Vergessenheit geraten.



    [Blockierte Grafik: https://cf.geekdo-images.com/images/pic3376065_mt.jpg]7 Wonders Duel (Jahrgang2015, aktuell Rang 8)
    Meine Einschätzung: Das wird ein Klassiker!



    [Blockierte Grafik: https://cf.geekdo-images.com/images/pic2891964_mt.jpg]Terraforming Mars (Jahrgang 2016, aktuell Rang 10)
    Meine Einschätzung: Das Spiel wird uns auch noch lange begleiten.



    [Blockierte Grafik: https://cf.geekdo-images.com/images/pic2773610_mt.jpg]Blood Rage (Jahrgang 2015, aktuell Rang 15)
    Meine Einschätzung: Das wird wahrscheinlich bald in Vergessenheit geraten.



    [Blockierte Grafik: https://cf.geekdo-images.com/images/pic2617634_mt.png]T.I.M.E Stories (Jahrgang 2015, aktuell Rang 29)
    Meine Einschätzung: Ich schätze mal es wird maximal noch ein Dutzend neue neue Module geben und wird dann von Innovatierem verdrängt.



    [Blockierte Grafik: https://cf.geekdo-images.com/images/pic2391452_mt.png]Auf den Spuren von Marco Polo (Jahrgang2015, aktuell Rang 37)
    Meine Einschätzung: Das wird wahrscheinlich bald in Vergessenheit geraten.



    [Blockierte Grafik: https://cf.geekdo-images.com/images/pic2678433_mt.jpg]Mombasa (Jahrgang 2015, aktuell Rang 60)
    Meine Einschätzung: Das wird wahrscheinlich bald in Vergessenheit geraten.



    [Blockierte Grafik: https://cf.geekdo-images.com/images/pic2503200_mt.png]The Gallerist (Jahrgang 2015, aktuell Rang 75)
    Meine Einschätzung: Das wird wahrscheinlich bald in Vergessenheit geraten.




    Und dann noch 2 Kandidaten denen ich es wünschen würde:


    [Blockierte Grafik: https://cf.geekdo-images.com/images/pic2497742_mt.jpg]Triumph & Tragedy (Jahrgang 2015, aktuell Rang 478)
    Meine Einschätzung: Ein Spiel zum 2. Weltkrieg mit Schwerpunkt Diplomatie. Keine 2 Partien verlaufen gleich. In jeder Partie kann man viel über Geschichte und sich selbst lernen. Wird hoffentlich ein Klassiker für 3!



    [Blockierte Grafik: https://cf.geekdo-images.com/images/pic3154683_mt.jpg]Hands in the Sea (Jahrgang 2016, aktuell Rang 1988)
    Meine Einschätzung: A few Acres of Snow hätte das Zeug zm Klassiker, wäre da nicht der Mythos vom Halifax-Hammer. Geringe Chancen sehe ich für Hands in the Sea genau diese Lücke auf Dauer auszufüllen.

    Gruß aus dem Münsterland
    Herbert

    ______________________________

    I'm old enough to know what's wise
    and young enough not to choose it

    Einmal editiert, zuletzt von Herbert ()

  • ALLES was out of print geht - ist eigentlich kein Klassiker.

    Wenn alles, was "out of print geht" kein Klassiker wäre, dann würde der Mainstream Kunst erkennen. Das fällt ihm aber ob seiner jeweiligen, gesellschaftlichen Diktion und der normativen Ausrichtung schwer, da Kunst die Norm hinter sich lässt.


    Die Geschichte der Literatur, der bildenden Kunst oder der fortschrittlichen Gedanken ist randvoll mit Beispielen, in denen kommende Klassiker nicht erkannt oder sogar belächelt oder sogar als Bedrohung aktiv bekämpft wurden.


    Später nimmt der Mainstream das, was er misstrauisch beäugt hat, baut es in seine normative Ausrichtung ein und verehrt es als Klassiker, den er erkannt zu haben glaubt. Dieser Ablauf ist ein Archetyp, den gerade der Mainstream nicht ändern kann, da seine Energie träge und sein Handeln konservativ und reaktiv ist.


    Der Diskurs hier ist insofern lustig, als das sich die meisten hier besprochenen Spiele ohnehin schon jenseits des Mainstreams bewegen und nur innerhalb einer Subkultur eine besondere Position einnehmen, in der wiederum ein subkulturinterner Mainstream definiert wird, den es aber gar nicht gibt. Es ist nur eine Seifenblase aus der Pustefix-Dose:



  • Ich glaube, beides ist richtig. Ja, diverse heute berühmte Maler oder Komponisten waren zu ihrer Zeit ziemlich erfolglos und verkannt. Die Erfolglosigkeit kann man durchaus vergleichen mit Spielen, die "out of print" gehen. Nicht zuletzt gibt es auch diverse Brettspiele, wenn auch deutlich unterhalb der Ebene "Klassiker", die irgendwann verramscht worden sind und erst später dann als OOP-Spiele hohe bis astronomische Gebrauchtpreise deutlich über dem damaligen UVP-Preis erreicht haben. Manchmal gibt's den Ruhm eben es später. Die Redewendung, dass irgendwas "seiner Zeit voraus" ist, kommt nicht von ungefähr.


    Trotzdem bleibt das Verschwinden vom Markt in bestimmt 99% der Fälle ein tauglicher Indikator dafür, dass irgendwas dann doch nicht so toll ist, wie es in dem ersten Hype gemacht wurde. Dass @Herbert fast alle Kickstarter-Spiele mit "Das wird wahrscheinlich bald in Vergessenheit geraten." klassifiziert hat, ist für mich kein Zufall. Deren Note ist bei BGG vielfach zu hoch für meinen Geschmack. Erfolgreiches Crowdfunding basiert ja gerade auf Hype-Generierung. In einer Zeit des Überflusses mit einer vierstelligen Zahl von Neuveröffentlichungen jährlich ist es sicher ein gutes Qualitätszeichen, wenn ein Spiel immer und immer wieder neu aufgelegt wird.

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  • Hi,


    Am Ende ist doch das Problem, dass das Wort "Klassiker" nix anderes als eine leere Worthülse ist. Jeder hat eine andere Vorstellung davon und jeder nennt primär die Spiele die er besonders toll findet.


    Monopoly, Risiko und Siedler sind aber alle keine besonders tollen Spiele (vielleicht waren sie das zu ihrer Zeit) ...


    Atti

  • Hi,


    In Herberts Liste fehlen noch einige "Neuzugänge":


    - Gloomhaven - für mich die "neue" Crawlerreferenz. Ich gehe davon aus, dass das auf absehbare Zeit so bleibt.


    - Willen des Wahnsinns 2nd - kann ich wenig zu sagen.


    - Mechs vs Minions - alleine die Ausstattung wird man auch in 10 Jahren noch mit grossen Augen bestaunen.


    - Food Chain Magnat - das ist für mich jetzt schon ein Klassiker. "Good old style of gaming" trifft es im positiven Sinne. Es ist so 70er - aber so genial.


    - Codenames - keine Frage. Ob man es mag oder nicht, da wird man lange nicht dran vorbei kommen. Oder man vermeidet Spieletreffs halt konsequent.


    - Orleans - sehr beliebt aktuell. Sieht man immer wieder auf den Tischen.


    - GWT - auch recht beliebt. Wird imo etwas verblassen aber auf hohem Niveau.


    - Arkam Horror Cardgame - k.A.


    - Santorini - was? nie gehört.


    - Forbidden Stars - könnte mal eine "vergessene Perle" werden. (Ist es heute schon fast)



    Atti

  • Auch wenn "Mensch ärgere Dich nicht" ebenso wie Risiko und Monopoly heutzutage als Klassiker gelten, wie oft oder überhaupt kommen die heute noch auf den Tisch bei Euch? Ich habe alle drei Spiele in meiner Kindheit (rund 10 Jahre vor Siedler von Catan) gespielt, eben weil man nichts anderes kannte und sich Spiele nur durch Mund-zu-Mund-Propaganda weiterverbreiteten. Spielregeln hat damals niemand gelesen, die wurden wie Volksmythen weitererzählt. Das führte dann auch dazu, dass ich Monopoly nie richtig gespielt habe, es aber trotzdem Spass gemacht hat. Wenn jemand mehr als eine handvoll Spiele hatte, war das schon eine absolute Ausnahme.


    Aktuell würde ich diese Klassiker aber nicht erneut spielen wollen - oder nur auf ausdrücklicken Mitspielerwunsch. Klassiker ja, aber wohl eher nostalgisch verklärt. Aus heutiger Sicht sind das Spiele, in denen man eher gespielt wird, als dass man selbst spielt. Somit wurden die nur zu Klassikern, weil die eine hohe Verbreitung erreicht haben, es wenig Alternativen gabe, aber die nicht zwingend spielerisch toll waren.


    Kurz gesagt, die Kriterien, die damals dazu geführt haben, dass diese Spiele zu Klassikern wurden, sind heutzutage ganz anders gewichtet oder schlicht nicht mehr gegeben. Als moderne Klassiker würde ich höchstens "Siedler von Catan" und Wizard bezeichnen. Aber auch nur aus ganz subjektiver Wahrnehmung, weil die für mich neue Spielehorizonte eröffnet oder begleitet haben. Heutzutage sind die Spiele viel zu kurzlebig und zu schnell von noch tolleren (oder zumindest neueren) Neuheiten verdrängt, als dass sich echte Klassiker ergeben könnten.

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  • Kurz gesagt, die Kriterien, die damals dazu geführt haben, dass diese Spiele zu Klassikern wurden, sind heutzutage ganz anders gewichtet oder schlicht nicht mehr gegeben.

    Meinst Du damit, dass Du den Begriff heute anders verwendest als damals?

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  • für mich sind Klassiker der letzten 2-3 Jahrzehnte ( abseits von Monopoly, Risiko, Scrabble, Mensch-ärgere-dich-nicht, Skat, Kniffel, Skipbo...) Siedler, Carcassonne, Zug um Zug, Das verrückte Labyrinth, Ubongo, Bohnanza, Wizard : Spiele mit ständigen Auflagen, zu denen es von Zeit zu Zeit Erweiterungen oder Weiterentwicklungen gibt.
    Vorstellen kann ich mir eine "Klassiker-Entwicklung" bei "Qwixx" und " Qwinto" und "Splendor", ohne dass es Erweiterungen dazu geben wird.
    Zum Klassiker werden kann meiner Einschätzung nach nur ein Spiel mit weiter Verbreitung in der Gesellschaft...

  • Meiner Meinung nach ist Puerto Rico ein echter Klassiker aber das Spiel ist ja schon "älter" und das war auch nicht die Frage *hüstel*.


    Das hier ist ein "echter" Klassiker:
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    Okay, das war auch nicht die Frage, aber ich konnte nicht wiederstehen... :D


    Das Problem in der heutigen Zeit sind tatsächlich die breite Masse an Neuheiten, so dass Spiele zunehmend eine immer geringe Halbwertszeit haben und relativ schnell wieder von der Bildfläche verschwinden. Es ist schwer zu sagen, ob überhaupt ein aktuelles Spiel Klassikerpotenzial hat. Rückblickend ist das natürlich deutlich einfacher zu sagen.


    Stone Age ist für mich ein Klassiker im Bereich "Worker Placement", aber das mögen viele anders sehen.


    Aktuell kann ich mir durchaus bei Terraforming Mars Klassikerpotenzial vorstellen, da es nach meinen Erfahrungen sehr unterschiedliche Spielertypen angesprochen hat. Die geplante Erweiterung wird zuindest die heutzutage eher geringe Halbwertzeit etwas verlängern. Klassikerpotenzial könnte durchaus auch Mega Civ haben, da es sich aus der breiten Masse von Spielen abhebt und ich das normale Civ als Klassiker betrachte.


    Es wird sich langfristig zeigen, ob derzeit aktuelle Spiele Klassiker geworden sein werden. :D

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