Beiträge von Elektro

    Wenn ein Spiel gut ist, dann ist es mir wumpe ob es abstrakt(er) ist oder ein (aufgesetztes) Thema hat. Ich möchte es immer wieder spielen, das ist doch das einzig entscheidende.


    Daher verstehe ich auch die Differenzierung anderer (inflationärer) Preise wie den BGG Award mit "Best Abstract Game" etc nicht - diese Verwässerung braucht doch kein Mensch (vllt. brauchen es die Geeks, die alle Ihre Lieblingsspiel irgendwo repräsentiert sehen möchten, aber der Masse ist das herzlich Wurst).


    Aus meiner Sicht macht die Jury eine gute Arbeit - hin und wieder kann man über eine Nominierung bzw. deren fehlen irritiert sein, aber im Grossen und Ganzen sind das meistens sehr gute Spiele die man im (auch weniger vielspielenden) Freundes/Familienkreis ohne grosses Risiko auch blind empfehlen kann.


    An die Kritiker der diesjährigen Listen - welche hätten es denn Eurer Meinung nach werden sollen? Beim Kennerspiel bin ich über "Ganz schön clever" etwas verwundert (ich kenne es nicht, aber würde sowas pauschal eher in Rot einordnen), bzw. das Fehlen von Raja das ja schon hinlänglich diskutiert wurde.


    Was war denn bei Rot bemerkenswerter als The Mind (grossartig) und Azul (ebenfalls grossartig)? Luxor fand ich hingegen nur okay, aber das wäre sicherlich auch kein Weltuntergang wenn es gewinnen würde.

    Irgendwie amüsant, dass bei Brettspielen immer das Geselligkeitsthema als Pro-Argument ganz oben steht, aber in der Realität dann doch die verschiedenen Bedürfnisse/Vorlieben/Abneigungen/Empfindlichkeiten/Missverständnisse einem gemeinsamem öffentlichen Spieleabend im Weg zu stehen scheinen ;)


    Ich habe diesbezüglich wenig bis keine Erfahrung (meine öffentlichen Spielesessions beschränken sich meist auf die Messen). Ich habe eine private Runde die sich wöchentlich trifft, und da sind die Bedürfnisse über die Jahre hinweg natürlich weitgehend abgeglichen und deckungsgleich.

    Mal noch ne andere Frage dazu: Clank bzw. "in Space" kostet ca. 50 Euro. Okay, da sind sicherlich viele Karten dabei, und gegenüber Dominion (unter 30 Euro erhältlich) auch noch ein Spielbrett und evtl. noch Pappmarker. Aber gibt es sonst noch weitere hochwertige/besondere Materialen die diesen doch recht stattlichen Preis rechtfertigen?

    Vorabhinweis: Duel Decks gibt es bald nicht mehr, die neuen Duel Decks werden zukünftig Challenger Decks heissen.


    Brian vom Tolarian Community College (einflussreichster MTG Content Creator auf Youtube) bringt in der Regel zu jedem neuen MtG Produkt ein Video raus, so auch hierzu:


    Ich habe seit 1995 Magic gespielt, 2005 aufgehört, und bin 2013 mit dem Duel Deck Izzet vs. Golgari wieder eingestiegen. Die Duel/Challenger Decks eignen sich also sowohl für Neueinsteiger als auch "alte Hasen" wie mich gut zum (wieder-)Einstieg, da Sie in der Regel zwei direkt aus der Box spielbare halbwegs ausbalancierte Decks beinhalten :)


    Welches Duel Deck du wählst ist nicht soo wichtig, eines der Neueren heisst Merfolk vs. Goblins und sah soweit ganz gut aus:



    Wenns noch Fragen gibt einfach Fragen.

    Ich habe gestern bei Müller ein Sheep and Thief für 7€ erstanden.


    #SheepThief


    Danke für den Tipp!

    Aber Achtung: offenbar hat nicht jede Filiale diesen Preis ausgezeichnet. In der Filiale in Stuttgart Vaihingen bspw. ist der "alte" Aktionspreis von 14 Euro hinterlegt. Die nette Mitarbeiterin hat mir auf kurze Nachfrage hin dann aber einen 7 Euro Rabatt beim Bezahlen gewährt.

    Wieso sollte man die denn nicht mehr lesen? Besteht die Spielbox nur aus News-Artikeln die übermorgen keinen Belang mehr haben?

    Ich habe inzwischen auch 6 Jahgänge rumstehen und lese immer mal wieder auch in ältere Ausgaben rein, weil ich z.B. die Rezi für ein bestimmtes Spiel nochmals lesen möchte oder mich einer der anderen Artikel (Artikel über Verlage, Autoren, Spielegeschichte, Veranstaltungen etc.) wieder interessiert.


    In heutigen Zeiten von Facebook-Walls und Twitter-Meldungen, wo das Geschwätz von gestern bereits nicht mehr interessiert, mag dies antiquiert wirken, aber aus meiner Sicht sind es sind oft gut geschriebene und recherchierte Artikel deren Bedeutung über die Zeit nicht zwingend abnimmt sondern mir zumindest immer mal wieder als Nachschlagewerk dient.

    Bin ich denn da so alleine mit diesem Standpunkt? :/

    Nach dem Lesen der Regeln für die 9 Erweiterungsmodule frage ich mich welche davon ausprobiert werden sollten. Hier hier schon jemand Erfahrung sammeln bzw. in Foren darüber lesen können?


    Nicht alle 9 Module scheinen mir einen spielerischen Mehrwert ohne unnötige Verkomplizierung zu bringen. Das Spiel lebt ja vor allem von seinem elegant-schlanken Design, und manche der Module scheinen das etwas aufzublähen (und es auch teilweise sogar noch glückslastiger zu machen als es eh schon ist).

    Ich liste hier mal ein paar der Punkte auf die uns beim Spielen haben rätseln lassen (in der Hoffung dass es dazu klare Regelungen gibt, die wir in der Eile vllt. einfach übersehen/nicht gefunden haben):


    Kann der Wikinger-Spieler in der allerersten Spielrunde des Spiels 1 oder 2 Heere bewegen?

    Wir haben uns auf 1 Heer verständigt, da dass erste Heer ja aus der Invasionskarte besteht, und um ein zweites Heer im selben Zug zu bewegen muss sich der Anführer ja zumindest auf 1 Küstenfeld bewegen. Damit wären alle Einheiten in diesem ersten Zug bereits bewegt und können sich nicht nochmals (separat) bewegen sofern Einheiten auf dem Feld zurückgelassen werden sollten. Wir konnten in den Dokumenten (Regelbuch DE/EN, FAQ) keine eindeutige Regelung dazu finden.


    Was passiert wenn ein Anführer mit seinem letzten Bewegungspunkt auf einen feindlichen Feld landet, und den Kampf im ersten Anlauf nicht schafft?

    Laut Regelbuch müsste er für den Fortgang des Kampfes einen Bewegungspunkt bezahlen. Da er jedoch keine Bewegungspunkte mehr hat, sind wir davon ausgegangen dass gemäss der normalen Kampfregel der Kampf solange weitergeht bis nur noch 1 Partei übrig bleibt. Wir konnten in den Dokumenten (Regelbuch DE/EN, FAQ) keine eindeutige Regelung dazu finden.


    Die Sächsische Flotte (Ereigniskarte):

    Gemäss dem Kartentext dürfte der Spieler der Engländer die Karte erst in der Bewegungsphase der Wikinger spielen, also erst NACH der Anführerphase der Wikinger, wo bereits die meisten Bewegungen der Wikinger stattfinden werden (die Wikinger bewegen sich in der Regel eigentlich fast immer mit Anführern). Diese Karte würde dann eigentlich keinen grossen Sinn mehr machen und wenig Mehrwert bieten. Wir haben uns darauf geeinigt dass die Karte bereits zu Beginn der Anführerphase der Wikinger gespielt werden sollte, um eben auch die Bewegungen durch Anführer-Heere einschränken zu können. Wir konnten in den Dokumenten (Regelbuch DE/EN, FAQ) keine eindeutige Regelung dazu finden.



    Weitere Punkte würde ich ggflls noch ergänzen sobald sie mir wieder einfallen.

    Nur kurz: nach der ersten Partie mit den Deutschen Regeln heute (reine Spieldauer ca. 3h, Sieg der Wikinger nach Runde 5 mit 9 kontrollierten Städten) muss ich feststellen dass auch die Originalvorlage der Dt. Übersetzung erschreckend viele Regellücken und Unklarheiten aufweist (und das bei einem Spiel das im Kern wirklich nicht sonderlich komplex ist und mit relativ wenig Regeln daherkommt). Ist das bei den Vorgängerspielen denn auch so ein Graus (1775 Rebellion etc.)?


    Selbst mit der seitenlangen FAQ von Uwe Eickert himself sowie der Englischen Originalregel konnten wir manche Regelfragen bzw. Unklarheiten bezüglich Formulierungen der Regeln bzw. spezifischen Karteneffekten nicht eindeutig für uns lösen (wobei es dann doch feine übersetzungstechnische Unterschiede gab bei denen uns die Englische Regel eher weitergeholfen hat als die Deutsche). Ich bin offenbar zu wenig Ameritrash gewohnt, aber von hiesigen Spielen kenne ich solche schwarzen Regellöcher nur äusserst selten =O


    Da es eigentlich ein erprobtes Spielsystem zu sein scheint bin ich doch etwas überrascht dass es bei so einem Nachfolgewerk soviele Hürden gibt, die Regel ist wohl absichtlich knapp und übersichtlich gehalten worden, aber dafür sind auch ein paar Klarstellungen und notwendige Detailierungen hinten runtergefallen :(


    Ein Glück dass der Spielspass, trotz aller Hürden, nicht getrübt wurde. Es war ein heftiges Hauen und Stechen, und das Finale denkbar knapp. Das Spiel an sich ist wirklich kurzweilig, auch wenn natürlich viele Zufallsfaktoren (wer ist in welcher Runde zuerst drann, wer zieht wann welche wichtige Ereigniskarte, etc.) für einen manchmal chaotisch-unberechenbaren Spielablauf sorgen und das Pendel heftig in eine Richtung ausschwenken lassen. In Summe aber ein durchaus schönes emotionales Spielerlebnis mit Konzentration auf das Wesentliche, dem lediglich die Regeln manchmal etwas im Weg stehen (zumindest solange bis nach der Erstpartie dann hoffentlich alle Unklarheiten beseitigt sind).

    Nach Seite 10 von 18 des Regelbuchs (die eigentlichen Spielregeln ,der Rest ist "Anhang" bzw. Kartenerklärungen) muss ich leider sagen dass das Übersetzungsbüro bzw. das Lektorat nicht gerade eine Glanzleistung hingelegt hat (teilweise sind noch Fehler und unschöne Satzkonstrukte/Formulierungen enthalten). Meine Befürchtung ist ausserdem, dass Sie eine direkte Übersetzung zwar beherrschen, aber nicht aus Sicht der Spieler und des Leseflusses aus Spielersicht, und das Spiel vmtl. auch gar nicht gespielt haben.


    Wie schwer ist es bei einem derart übersichtlichen Regelbuch (wenig Text, viele Bilder und Beispiele) solche offensichtlichen Fehler nicht zu finden und zu fixen?

    "An dem Kampf nehmen Einheiten der Seite teil, die auf der Invasionskarte und die im Gebiet."


    Liest das eigentlich jemand aus der Spielschmiede noch Probe, oder vertrauen Sie hier blind einem Dienstleister? Was war noch gleich die Hauptaufgabe der Spieleschmiede? Es ging im Wesentlichen ja nur noch um die Übersetzungen der Regeltexte/Kartentexte.


    Für 65 Euro erwarte ich dann doch etwas mehr als eine gefühlte Wort-für-Wort-Übersetzung mit offensichtlichen Fehlern, die jedem Praktikanten beim ersten Durchlesen direkt auffallen würden. Das ist für mich, neben den leichten Materialschwächen, der eigentliche Downer an dieser Geschichte (die Verzögerung von 1/2 Jahr lege ich schon gar nicht mehr in die Waagschale).

    Kurzes Fazit nach Erstbegutachtung des Materials:


    Basisspiel:

    + Gute stabile Box

    + Schöne Custom-Dice

    + Die Minis sind wirklich mini, aber gut gemacht

    + Stabiler Stoffbeutel

    + Errata-Karten liegen bei (mit Anleitung was damit zu tun ist)

    + 4 übergrosse "Clear Sleeves" (von denen ich nicht weiss was ich damit anstellen soll?)


    Erweiterung:

    + Stabile Box mit schöner Cover-Grafik

    - Stanzungen bei den Pappmarkern teilweise etwas unsauber, daher Gefahr dass beim Auspöppeln die Marker einreissen

    - Karten von mittelmässiger Qualität, teilweise sind die Grafiken nicht sauber zentriert

    - Riesige Box für geringen Inhalt (ein Stapel Karten, ein Sheet Pappmarker, 1 Anleitung)


    Spielschmiede-Goodies:

    + Die Kartenhalter aus Holz (?) machen einen sehr guten soliden Eindruck

    - Das Treaty-of-Wedmore Board ist bei mir komplett verbogen, da ist ne richtige Wölbung drin (wie kriege ich sowas wieder richtig plan?)



    Die Anleitung bzw. deren Übersetzung konnte ich auf die schnelle noch nicht checken.


    Alles in allem macht es vom Material/Ausstattung her einen durchaus soliden Eindruck, wenn auch einige Materialschwächen erkennbar sind die auf den ersten Blick, angesichts des Preises, dann doch etwas enttäuschen - Ludofact wäre das sicherlich nicht passiert (weiss jemand wo das produziert wurde? Ich tippe auf China).


    Dennoch macht das Spiel Lust darauf es sofort auszuprobieren, evtl. komme ich bereits morgen Abend dazu und könnte dann noch etwas mehr berichten.

    Pile? Haha, lächerlich. Es gibt Leute die haben eine ganze "Wall of Shame" (bzw. wenn man es genau nimmt sind es in Summe wahrscheinlich sogar weit über 50% der gesamten, angeblich Guiness Buch Rekordverdächtigen Sammlung die noch "shrinkwrapped" sind):


    A Tour of Jason's Game Collection :whistling::D (Jason Levine, Dice Tower Member)

    Im Gegenzug sind Veganer und Vegetarier auch heute noch in vielen Restaurants,Kantinen, Kneipen was auch immer täglich außen vor.


    Meine Wahrnehmung ist da eine andere - ich finde das Angebot grösser denn je (Vegan vielleicht nicht in der Breite, aber zumindest Vegetarische Alternativen bekommt man inzwischen fast überall). Es war vmtl. nie besser ein Vegetarier zu sein als heutzutage (P.S.: bin selbst zwar keiner, finde die Küche aber gut und entscheide mich oft gerne für diese Alternative).


    Aber ich fürchte das driftet es jetzt etwas weit ins Offtopic ab, daher ziehe ich mich zum Thema Vegan/Veggie lieber wieder zurück (diese Folgediskussion kann ja dann auch gerne wieder "reisserisch" ausgelagert werden) ;)

    Auch wenn es das Klischee ist, kenne ich weder Veganer, noch Feministen, die ebenso reagieren und versuchen Anderen aufzudrängen wie sie sich zu verhalten haben.


    ...wie war das noch gleich mit der Zwangs-Veggie-Day Idee der Grünen für die Kantinen? :whistling:

    Sie werden immer diese verdammten Sonderlinge sein, zu denen IHR sie erst aus falsch verstandener Menschenfreundlichkeit macht, weil ihr meint für sie sprechen zu müssen.


    :thumbup: (damit hast du den Begriff des "Social Justice Warriors" anskizziert, der das sagt/tut nicht weil er im Innersten voll überzeugt davon ist, sondern weil er sich damit persönliche Reputation in einem bestimmen Umfeld erhofft). Ich mag deinen Pragmatismus, auch wenn er für manche hier offenbar etwas polternd daherzukommen zu scheint.

    ...als weiterführende "Lektüre" zu diesem Thema empfehle, wie bereits erwähnt, einige Interviews mit Jordan Peterson zu diesem Thema (der Aufgrund der Kanadischen Bill C-16 eine kleine Medien-Hysterie um sich bzw. dieses Thema diesbezüglich ausgelöst hat - sicherlich mit teilweise reisserischen Überschriften (clickbait!), aber man kriegt bei einigen der Beiträge einen ganz guten Eindruck davon wie beide Seiten zu diesem Thema jeweils argumentieren):


    jordan peterson gender - YouTube


    Diese "Debatte" hat ja den Kanadischen Psychologen Jordan Peterson überregional bekannt gemacht (gibt auch allerlei Youtube Videos von Ihm dazu).


    Hier nur ein kurzer Auszug aus Wikipedia zur Kontroverse die er mit seiner Haltung offensichtlich ausgelöst hat:

    Öffentliche Aufmerksamkeit erlangte Peterson 2016 als Kritiker des im Juni 2017 verabschiedeten kanadischen Gesetzes „Bill C-16“. Die Gesetzesänderung soll Transgender-Rechte über Geschlechtsidentität („gender identity“) und -ausdruck („gender expression“) stärken.[Anm. 1] Bezüglich nicht-binärer Geschlechter, die nicht exklusiv maskulin oder feminin sind (Intersexualität), steht Peterson auf dem Standpunkt, es gäbe nicht ausreichend Belege dafür, dass Geschlechtsidentität und biologische Sexualität unterschiedliche, voneinander unabhängige Konstrukte wären.[12] Die Verwendung von durch Betroffene gewünschte spezifische Pronomen in der dritten Person lehnt er ab[13] und nennt diese: „Konstrukte einer kleinen Koterie ideologisch motivierter Menschen“.[12] Er beruft sich dabei auf sein Recht auf freie Meinungsäußerung: „Ich werde keine Worte von Ideologen aussprechen, denn wer das macht, wird zur Marionette ihrer Ideologie.“

    Das einzige was mich an Terra Mystica so richtig gestört hat waren die Rundenboni.


    Wenn man um den Sieg mitspielen wollte konnte man diese kaum ignorieren (zumindest nicht jede Runde), und das hat aber leider oft zu einem komischen Spielverlauf geführt, weil eigentlich in jeder Runde immer klar was was die Spieler in dieser Runde noch machen werden (noch soviele Häuschen bauen wie möglich, noch soviele Schritte auf der Kult-Leiste gehen wie möglich... um möglichst viele Boni zu kassieren).


    Ich finde die Rundenboni geben zu stark vor was man machen sollte bzw. sogar machen muss (um nicht den Punkteanschluss zu verlieren) - ich fühlte mich dabei immer gespielt, und konnte nicht das bauen/machen was ich eigentlich in der Runde bauen/machen wollte. Hat jemand von Euch ein ähnliches Gefühl verspürt? In unserer Spielrunde scheine ich jedenfalls der einzige der das so kritisch sieht ;)


    Leider hat Gaia Project dieses von mir so ungeliebte Element von TM beibehalten, daher bin ich skeptisch, würde es aber trotzdem gerne mal ausprobieren.

    Ich habe mir 2016 mal Hüllen von FFG und Arcane Tinmen besorgt. Ich konnte da überhaupt keinen Unterschied erkennen. Nachdem ich sie einmal aus der Packung genommen und gemischt hatte war mir ein Zurücksortieren nicht möglich. Meine Vermutung ist dass FFG die bei Arcane Tinmen produziert.


    Da die Arcane Tinmen Hüllen ungefähr die Hälfte der FFG Hüllen kosten bestelle ich nur noch andere Hüllen falls Arcane Timen das entsprechende Format nicht herstellt.


    Als Magicspieler der seit ca. 1994 intensiv mit Kartensleeves zu tun hat, kann ich die FFG und AT Hüllen tatsächlich bei einem "Fühltest" voneinander entscheiden. Die Arcane Tinmen Hüllen sind einen Tick dünner als die FFGs, das spürt man schon heraus wenn man ganz genau tastet und die Hüllen zwischen den Fingern etwas hin- und herrollen lässt.


    Am Endes des Tages macht es in der Praxis jedoch kaum einen Unterschied im Handling bzw. der Haltbarkeit. Als Vorteil der etwas dünneren AT Sleeves sehe ich halt die etwas dünneren Stapel und damit die etwas einfachere Mischbarkeit (bei einem Spiel wie Dominion ist das bspw. nicht ganz irrelevant).


    Daher ist für mich die Reihenfolge (Referenzpreise für die beispielhaft gewählte Eurogame-Kartengrösse in Klammer):


    1. Arance Tinmen (100 Stück 57x89mm - 3.50€ bei Milanspiele)

    2. FFG (2x50 Stück 56x87mm - 7.60€ bei Magierspiele)

    3. Swan Panasia (für Spezialformate wie Dixit, 7 Wonders, WaroftheRing etc.)


    Für ein kleines bisschen dickere Hüllen muss man bei FFG im Vergleich zu AT über 100% draufzahlen, was es aus meiner Sicht nie und nimmer wert ist, so gross ist der Unterschied in der Praxis einfach nicht (da ich beide Hüllentypen im Einsatz habe kann ich aus Erfahrung sprechen). Daher ist für mich AT ganz klar der Preis/Leistungssieger.


    @JimmyDean - Arcane Tinmen forthewin :D Grüsse (heisse übrigens ebenfalls Marc, muss also am Namen liegen ;) )

    viel interessanter wäre: kennt jemand Sleeves in FFG Qualität, die auch noch günstiger sind?


    wurde hier im Prinzip schon genannt: Arcane Tinmen (schau mal bei Magierspiele oder Milan-Spiele, die führen verschiedene Grössenformate).


    Preis/Leistungsmässig habe ich bisher noch keine besseren Hüllen gefunden. Sie sind einen Tick dünner als FFG, aber immer noch "Premium" Qualität. Und dünner bedeutet auch etwas einfacher mischbar und die Stapel sind auch etwas kleiner. Für mich jedenfalls die beste Lösung (die ich seit ca. 2012 im Einsatz habe).

    Als "balanced" würde ich eher bezeichnen wenn es entweder asymmetrische Startbedingungen und/oder verschiedene Wege zum Sieg gibt und alle diese Wege ähnlich erfolgsversprechend sein können.


    Eines der besten Beispiele hierfür ist meines Erachtens Russian Railroads mit den verschiedenen Strategien, die aus meiner Sicht alle ähnlich gut zum Erfolg gebracht werden können. Gegenbeispiel: die Völker bei Terra Mystica sind teilweise sehr unterschiedlich stark und somit sind die Siegchancen nicht unbedingt vergleichbar hoch (daher wurde in der Erweiterung ja auch der Versteigerungsmechnismus eingebaut um dem entgegenzuwirken).