Beiträge von FischerZ

    Wenn schon Kramer-Leiste, dann aber ohne den Überraschungseffekt am Ende durch seltsam weiter vergebende Punkte die noch nicht bekannt sind, denn dies macht dann die Leiste meiner Meinung nach obsolet.


    Es kommt aber tatsächlich auf´s Spiel drauf an - in manchen Spielen ergibt sich hierdurch eventuell für den Einzelnen die Notwendigkeit, mal etwas mehr Gas zu geben oder den Hinweis auf die momentan eventuell falsche oder nicht optimale Strategie (sollte man etwas weiter hinten liegen).


    Ich selbst kann aber ganz gut auch ohne Leiste spielen....dann sehe ich am Schluss halt, ob meine Strategie gepasst hat oder nicht.....

    Oh oh....das ist schon ein "schönes Blendwerk".....


    Wenn das am Ende aber dann wider Erwarten doch Pappaufsteller sind, dann ist der Preis vlt. doch wieder zu hoch..... :/


    Ich beobachte das mal weiter, denn das Spielprinzip klingt zumindest interessant...

    Soll das jetzt eine Anspielung auf den Film sein (Dawn of the Dead) oder nicht?

    Und ist das als Hommage oder Persiflage des Ursprungsverlags/Autors des Spiels gedacht?


    Wenn der Verlag/Autor das als Hommage gedacht hat, würde ich das so lassen - als Persiflage ebenfalls (hierzu verweise ich auf den Titel des Films "Shaun of the Dead" da der Titel bereits auf die Persiflage hinweist).

    Wenn es nur der Hinweis auf "irgendein" Zombie-Spiel sein soll, dann könnte man das durchaus eindeutschen in "Zombieapokalypse" oder "Erwachen der Zombies/Zombiehorden" o.ä. .....


    Aber will man das?

    Gibt es nicht schon viele Spiele mit "Zombie" im Namen?

    JAZAG (Just Another Zombie Apocalypse Game) wäre dann wohl der richtig passende Ausdruck dieser Art von Spiel..... ;)

    Nach schauen des DT/TV-Videos (in dem er das Spiel doch sehr lobt) und des Threads hier musste ich nun zuschlagen und hab das Spiel bestellt.

    60€ ist nicht wenig, aber es wird auch viel geboten - da kosten manche KS mehr und bieten weniger....


    Storytelling ist halt neben Dice-/Workerplacement ein Mit-Kauf-Argument für mich! :sonne:

    The Terror

    Oben schon von ravn beschrieben hatte ich mir die jetzt auch mal angeschaut. Bis heute kann ich dieses peinliche "Monstergedöns" nicht nachvollziehen. Passt irgendwie überhaupt nicht zu der Serie - vielleicht zu dem Buch?!

    Trotzdem hat mich die Serie bis zum Schluss unterhalten.


    Tyrant

    Kurze Abriss: Kinderarzt mit Wurzeln in ein fiktives Nah-Ost-Land kommt nach langer Zeit wieder in die Heimat und versucht dort, politische und ideologische Veränderungen vorzunehmen.

    Bis zum 1. Drittel der 3. Staffel war es durchaus spannend und interessant. Dann wurde es - zumindest für mich - irgendwie krude und chaotisch, was vielleicht auch durchaus gewollt war.

    Die letzte Folge war aber dann wieder so spannend, dass ich´s bedauert habe, dass es keine 4. Staffel mehr gibt - zuviele Handlungsstränge blieben und bleiben offen, was leider sehr unbefriedigend ist. Ich hätte mir für´s Serienfinale auch eine endgültige Entscheidung der Zukunft Abuddins gewünscht.

    Schade.

    [Tom]

    Naja, ein paar Aussagen hier im Thread und auch die Aussagen von Leder Games bei den FAQ´s - sowie die Hoffnung, dass es aufgrund der Erfahrung ein verbessertes Crystal Cavern sein wird haben mich auf den "Unterstützen"-Knopf drücken lassen..... :whistling:

    Bin jetzt - nach langem Überlegen - doch noch eingestiegen.

    Das Spiel hat schon was - zumindest hört es sich noch etwas an, was ich noch nicht in x-facher-Ausfertigung zu Hause liegen hätte.

    Der persönliche Diskussionsstil (von einigen) hier im Forum hat sich gewandelt - zu sehen an der "Diskussion" zur aktuellen H&C-Kampagne (und deren Begleitthreads).

    Da driftet die (relativ) sachlich beginnende Diskussion um die Sinnhaftigkeit einer Crowdfunding-Kampagne schnell ins persönliche und dann teilweise ins Beleidigende ab. Das akzeptieren oder eben nicht akzeptieren von Meinungen spielt da schon eine große Rolle, wie ravn treffenderweise schreibt.

    Ich nutze die Ignore-Funktion jedoch nicht, da ich mir über solche Diskussionen ein gutes Bild über den/die jeweiligen Benutzer machen und die Beiträge dann bewerten kann.


    Den Eindruck, dass sich der Stil hier im Forum wandelt, hatte ich - rein vom Bauchgefühl, ohne dies an konkreten Beispielen fest machen zu wollen - bereits seit längerer Zeit und dass sich einige User, die früher recht oft geschrieben haben, zum Teil doch sehr zurückgezogen haben, habe ich auch gemerkt; welche Gründe dahinter stecken erschließt sich mir aber nicht immer....manche wiederum kann ich durchaus nachvollziehen!


    Im anderen Thread wurde nach der Sinnhaftigkeit des Auslagerns von Threadinhalten gefragt - auch hier hatte ich den Eindruck, dass dies (das Auslagern) die "härteren" Diskussionen teilweise eher noch schürt, weil man die Streithähne nun im eigenen Thread weiter "kämpfen" lässt.

    In dem anderen Thread hätte man sie vielleicht des Themas wegen zur Ordnung gerufen ("back to Topic")?!

    Ich persönlich empfinde das häufige Auslagern von Diskussionen ebenfalls als störend und kann die Aussage von MetalPirate drüben im Auslagerungsthread zum Teil sogar zustimmen.


    Auch den Eindruck von MissBaybee weiter oben kann ich genau so unterstreichen - ohne den Twitter-Part, denn auch hier muss ich bei manchen Diskussionen schon den Kopf schütteln; bei wenigen Zeichen lassen sich leider auch Fehlinterpretationen und Missverständnisse raus lesen....


    Ich sehe das Forum immer noch als wertvolle Informationsquelle:

    Ob es nun die interessanten Diskussionen mancher Kickstarter-Kampagnen sind, die für mich manchmal als Entscheidungsgrundlage dienen oder die mich auf eine auch für mich interessante Kampagne hinweisen oder die Regelfragen und Klarstellungen zu vielen Spielen oder die wöchentlichen spannenden Spielberichte.

    Auf diese Informationen möchte ich nicht verzichten.


    Vielleicht sollten wir uns alle nicht so ernst nehmen.....und jetzt mal :prost:

    Wenn ich mich recht entsinne, dann


    Trotz meiner Stornierung hatte ich heute nochmal eine Statusmail der Spieleschmiede erhalten und habe nur verwundert den Kopf geschüttelt:


    Die Spiele sind wohl bis heute noch nicht ausgeliefert und den Verlag "Tailor Games" gibt es ebenfalls nicht mehr - es wird jetzt über einen anderen Verlag abgewickelt und mit denen ist man (meine Kurzfassung) in Gesprächen wegen der Abwicklung.


    Ich bin froh, dass ich vor zwei Monaten schon die Reißleine gezogen habe, denn das von mir im April beschrieben Hickhack geht ja anscheinend endlos weiter.....


    Ich wünsche den Dabeigebliebenen Schmieden weiterhin viel Geduld und viel Glück, dass das Spiel noch ausgeliefert wird!!

    Und das meine ich ganz ehrlich! :sonne:

    Was ich auf den Fotos sehe, reicht mir persönlich für das Spiel - wenn das Spiel selbst gut wird, kann ich bei der Qualität das ein oder andere Auge durchaus zudrücken....


    Und so schlecht wie die Miniaturen von FFG bei VdW werden sie schon nicht sein....hoffe ich! ;)

    Mittlerweile ausgeliefert - sogar (fast) pünktlich.


    Ersteindruck der Qualität: Für mich OK. Es hätte vielleicht noch ein Kartentrenner in die Box, damit die beiden Kartenstapel nicht immer wild umeinander fliegen.


    Mir fehlt aktuell aber leider die Gruppe, damit das auf den Tisch kommt...wie sieht´s bei anderen Backern aus?

    Bei uns diesmal auch recht mau...


    #BloodRage zu viert

    Endlich kam dieses Spiel mal auf den Tisch und ich muss sagen, es hat mir trotz des mir verhassten Mechanismus des Card-Draftings doch recht gut gefallen hat.

    Man kam gut rein und es ging auch recht zügig voran. Eine Downtime war fast nicht vorhanden, denn das Spiel selbst ist nicht so kompliziert; eher einfach vom Ablauf her gehalten.

    Ich sollte doch endlich meine Vorurteile gegenüber manchen Mechanismen aufgeben und die einfach mal ausprobieren.


    #Memoarrr (mit zwei oder drei "r"´s ?)

    Als kleines Zwischenspiel um nach Blood Rage wieder den Kopf frei zu bekommen. Ich mag keine Memory-Spiele und deshalb wird es - nett ausgedrückt - nicht mein Lieblingsspiel. Ach, sagte ich schon, dass ich Memory-Spiele nicht mag?!


    #LawlessEmpire zu viert

    Nachdem die Auslieferung endlich erfolgt ist, waren wir alle gespannt auf dieses Spiel.

    Ich (als Backer) musste mich durch die Regeln kämpfen und 1-2 Probepartien absolvieren, die man aufgrund der Spielerentscheidungen nicht wirklich gut simulieren konnte.

    Noch vertrackter ist bei solchen Spielen immer, wie man das den Mitspielern erklären soll, da das Spiel hauptsächlich dynamisch (auch noch nett formuliert) abläuft.


    Also gab ich mein Bestes, nur um am Ende drei Mitspieler zu haben, die mich mit großen Augen anschauten und anscheinend meine auf klingonisch verfasste Erklärung nicht ganz verstanden hatten - warum nur?!


    Die erste Runde war dann auch zunächst noch eine Erklärungsrunde und so langsam erkannten wir, was da auf dem Tisch liegt.

    Ein Spiel mit einer wahnsinnig hohen Downtime und (meiner Meinung nach) einem Glücksfaktor, dass es gerade so scheppert.


    Kurz zum Ablauf: Als Mitglied der Mafia bekleide ich dort eine von vielen Rollen mit jeweils eigenen Zielen die am Ende Punkte bringen.

    Mittels dem Setzen von vorher gewürfelten Würfeln versuche ich die Mehrheit (normalerweise höchster Würfelwert) bei den vier ausliegenden Plänen zu ergattern die mir Profit, weitere Bestechungsversuche, Kontrolle über ein Syndikat und/oder weitere Soldatis (Handlanger) einbringen.

    Das Problem dabei ist nur, dass es (fast) egal ist, was ich wo hinlege, denn nach dem Legen können die Mitspieler mittels ihrer Soldati noch die ausliegenden Würfel entsprechend manipulieren - und zwar nicht nur die eigenen, sondern alle!

    Da werden dann lustig die Würfel gedreht, werden Pläne gewechselt etc. etc. also ein (fast) komplettes Chaos bahn sich seinen Weg. Da man auch noch das Ergebnis oder die Regel der höchsten Würfelzahl durch eine vorher gelegte Intrigenkarte ändern kann (bspw. zählen alle gelegten Würfel mit den Werten 1,3,5 als "0"er Wert) ist dieses Chaos perfekt (wobei man an solch manipulierte Pläne ja nicht unbedingt seine Würfel hinlegen muss).


    Vorher (ganz grob) planen kann man nur, wenn man

    a) weiß, welche Ziele derjenige verfolgt (anhand seiner Rolle und seinen bisherigen Auslagen) - fast unmöglich

    b) alle möglichen Kombinationen von ausliegenden Soldatis berücksichtigt - auch fast unmöglich, da auch die lieben Mitspieler fremde Würfel einfach so zum Spaß manipulieren und man seinen Mitspielern dadurch gehörig in die Suppe spucken kann und

    c) anhand der ausliegenden Würfeln versucht, die evtl. ausgelegte Intrigenkarte zu erraten - eventuell möglich, da man ja weiß, wer diese Karte hingelegt hat und man sieht, welche Würfel derjenige hinlegt.


    Das alles führt bei jedem einzelnen der lieben Mitspieler zu einer Downtime, die nicht mehr lustig ist und man kann die nur dadurch umgehen, in dem man die Würfel zunächst nur nach den Werten hinlegt (mit dem Wissen um ausliegende Soldatis - aber auch das führt wieder zu Überlegungen, die Zeit und Geduld (der Mitspieler) kosten).


    Wenn dann die Phase der Würfelmanipulation vorbei ist, wird geschaut, wer jeweils die Höchstzahl der Würfelwerte auf den Feldern der ausliegenden Pläne hat bzw. je nach Intrigenkarte auch die wenigsten etc. und man erhält den entsprechenden Bonus (Profitmarker, Bestechungsmarker, weiteren Soldat zur Manipulierung der Würfel und/oder ein weiteres Syndikat.

    Wer ein solches erhält, kann dann seine Mitspieler einzeln fragen, ob der/die ihn unterstützt. Auch hier muss man sich wieder überlegen, wen man nimmt oder wen eben nicht. Aber wer nicht gefragt wurde, kann sich mittels der Abgabe von Profit- oder Bestechungsmarkern trotzdem dort "einkaufen".


    Danach erfolgt noch das Legen von Anweisungskarten die das Syndikat entweder schützen oder sabotieren - die Werte sind auch gewöhnungsbedürftig: entweder 100 oder 1...hier kommen aber die Ziele seines Charakters zum tragen, denn je nachdem erhält man durch gesicherte oder sabotierte Syndikate entsprechende Siegpunkte.

    Es gibt noch (durch Bestechungsmarker) mögliche Manipulationsmöglichkeiten, die aber auch wieder völlig glücksabhängig sind, denn man kann die an Syndikaten angelegten Anweisungskarten teilweise nur blind ziehen.


    Alles in allem ein völlig chaotisches Spiel, welches fast keinerlei Planung zulässt - oder man ist eben in der Lage, alle Ebenen so zu erfassen, dass man weiß was man selbst und jeder andere Mitspieler ungefähr plant.


    Daneben gibt es noch die Rollen, die völlig unausgewogen (oder gar falsch übersetzt sind) - ich hatte beispielsweise den Capo, der laut Karte für Syndikate je 2 Punkte erhält, welche unterstützt und gesichert sind. Das waren für mich (bei 7 ausliegenden Syndikaten wovon allerdings zwei sabotiert wurden) nur magere 10 Punkte. Andere Charaktere hatten zwei Siegbedingungen wobei für gesicherte Syndikate auch eben mal 5 Punkte ausgeschüttete wurden (also mehr als doppelt soviel wie der Capo für gesicherte erhalten würde?!).

    Dann auch noch die unausgewogenen Soldati-Fähigkeiten wovon es immer zwei gibt, die ähnliche Fähigkeiten haben wobei eine immer etwas schwächer ist als die andere.


    Eventuell sind es tatsächlich Übersetzungs- oder Verständnisfehler die bei uns zu solch einem holprigen Spiel geführt haben.

    Oder es war die fortgeschrittene Stunde die nicht zu solch einem Spiel gepasst hatte.

    Vielleicht haben wir etwas falsch gespielt oder verstanden - vielleicht musste man anders an das Spiel heran gehen, vielleicht bringt das Nutzen von Hausregeln etwas?!


    Ich selbst hatte mir das Spiel etwas anders vorgestellt und es war noch eines der Spiele, die ich blind gebacken hatte, ohne mich vorher eingehend damit zu beschäftigen. Nach dem Eindruck einer vorher positiv geführten "La Cosa Nostra"-Partie fand ich dieses Spiel nach den Beschreibungen interessant genug um einzusteigen.


    Insgesamt gesehen wollte es von uns keiner nochmal spielen und auch mir gefällt es nicht - somit musste es gehen und hat mittlerweile schon einen neuen Besitzer gefunden, der hoffentlich mehr Spaß daran hat und auch die entsprechende Gruppe, die solch eine Art Spiel auch wirklich durchdringen will.

    Es ist geschafft und wir sind durch - ich aber noch lange nicht fertig mit dem Spiel!


    Nach #PandemicLegacySeason1 war es das Legacy-Spiel, was mir am besten gefallen und mich am meisten fasziniert hat.

    Es hatte nicht die elitäre Ausstattung und Gesamtpaket, was PL:S1 hatte, auch nicht die dramatische Geschichte - dafür eine grundsolide Story (der ruhig auch etwas mehr Dramatik gut getan hätte), lustige und überraschende Einfälle und spannende "Einlagen" abseits von reinem kompetitiven Wettbewerb.


    Es war das Legacy-Spiel, welches uns zu zweit sehr viel Spaß gemacht und auch tatsächlich funktioniert hat.


    Es war mit Sicherheit eine Menge Arbeit, was die Brands hier rein gesteckt und letzendlich geschaffen haben - aber nicht nur das: Man merkt dem Spiel an, wieviel Herzblut darin steckt und mit wieviel Liebe zum Detail auch abseits der reinen Legacy-Wege man versucht hat, noch rein zu packen!

    Wir waren leider nicht so abenteuerlustig und haben etwas "straight" gespielt und dadurch einiges nicht gesehen, was ich sehr bedauere.


    An die zukünftigen RoQ-Spieler: Lasst Euch Zeit und entdeckt das Spiel auch mal abseits der reinen, vorgegebenen Punktewege. Probiert auch mal etwas aus - es lohnt sich!!


    An den Verlag: Überlegt Euch für ein weiteres Legacy-Spiel verdammt nochmal ein besseres System für die Zusatzkomponenten, damit man während des Spiels nicht hier und da unabsichtlich doch etwas gespoilert wird....da muss es abseits von kleinen Kisten wie in Pandemic Legacy oder Seafall noch was anderes, besseres geben.

    Das hätte das Spiel durchaus verdient! Und trotzdem, danke für den Mut, dieses Spiel heraus zu bringen.

    Ich hoffe, die "1" auf der Schachtel steht für eine Fortsetzung der Legacy-Reihe und die Brand´s sind wieder mit dabei.


    Ich würde dem Spiel - natürlich noch unter dem Eindruck aller Partien (und natürlich dem Gesamtsieg) - tatsächlich den Preis "Spiel des Jahres" vergeben - oder einen Preis in einer Sonderkategorie.


    Und hier ist, was vom Spiel an evtl. nutzbaren noch übrig geblieben ist - und das komplett ohne Spoiler:

    Fragt mich nicht warum, aber bei "Dungeon Lords" und "Lawless Empire" kann ich mich mit den Regeln einfach nicht anfreunden.

    Danke, denn zumindest in Bezug auf #LawlessEmpire hatte ich schon befürchtet, ich wäre zu blöd, das beim ersten Durchlesen zu kapieren.

    Erst beim simulierten Dreierspiel hab ich überhaupt geblickt, um was es geht und vor allem wie es funktioniert....


    Das Let´sPlay-Video der Macher war für mich auch nicht erhellend - eher noch verwirrender.

    Nach dem simulierten Spiel konnte ich dort zumindest etwas sinnvolles erkennen.


    #DungeonLords war durch die Erklärung des Kampfsystems, noch bevor man irgendwas anderes erklärt bekommt doch sehr schwer zu verstehen und vor allem später jemandem zu erklären. Diese Regeln musste ich ebenfalls einige Male durchlesen und auch erst ein komplettes simuliertes Spiel durchspielen, damit ich´s verstehe.


    Aber bei #DungeonLords wollte ich unbedingt verstehen wie´s klappt, denn da stand ich noch am Anfang meiner "Brettspielkarriere" - bei #LawlessEmpire war diese "Lust" mangels einem fest stehenden Spieltermin, weiterer zu ergründender Spiele leider nicht so hoch und es hat etwas gedauert, bis ich mir das zu Gemüte geführt hab.

    Weiteres - etwas größeres - Zwischenfazit nach mittlerweile 14 (oder 15?!) Partien und 1-2 Partien vor Schluß:

    Genau mein Spiel mit einer glatten 10 bei BGG - wenn ich die Abstriche beim chaotischen Material mal außen vor lasse und nur das reine Spiel bewerte; ebenfalls auch im Hinblick darauf, dass ich sehr gut ins Spiel gefunden und fast alle Partien für mich entscheiden konnte.

    Mir hat bis jetzt jede Partie Spaß gemacht und ich glaube ein Grund ist auch, dass das Spiel zu zweit recht gut funktioniert und vor allem schnell gespielt ist - das reine Spiel, denn die administrativen Dinge zwischen den Partien sind Zeitfresser.

    Ich würde maximal zu dritt spielen - zu viert wäre es mir eventuell zu lange, da es durchaus manchmal etwas Knobelei ist, auch die letzten Pünktchen am Schluss noch mitzunehmen um sein Epochenziel doch noch zu schaffen.


    Gefühlt habe ich auch hier mehr Material als in anderen Legacy-Spielen - zumindest ist der Berg an zu entledigenden Sachen gefühlt höher. Kann aber auch mit daran liegen, dass wir zu zweit spielen und viele Dinge die nur zu dritt/viert im Spiel sind, schon aussortiert werden.


    Bisher hat sich meine Befürchtung, was die Extremstrategie meines Mitspielers angeht, nicht bewahrheitet. Er hatte keinen nennenswerten Vorteil.

    Somit, in meinen Augen, wieder ein Pluspunkt für ein austariertes Spiel.


    Von der Story her, hätte es durchaus etwas (...) mehr und vor allem spannenderes geben können, denn die ist doch sehr seicht. Vielleicht beim zweiten Spiel - welches diesmal sehr gerne kooperativer Natur sein darf - ein anderes Setting mit spannenden Wendungen?!

    Und dann - vor allem - ein besseres System für das Spielmaterial - dieses ständige "nicht so genau hinschauen" ist nicht das Gelbe vom Ei und wie eingangs schon erwähnt ist der Aufwand zwischen den Partien - gerade beim Wechsel von Epochen - durchaus ebenfalls "episch"....


    Zu den Details:


    Es hat vermutlich sehr viel Aufwand gekostet,

    Auch viele Karten sind uns durch unsere Spielweise verborgen geblieben und wir haben vieles nicht mitbekommen, was bei mir durchaus den Wunsch nach einer zweiten Partie fördert - jetzt aber bewusst so spielend, dass man genau das erlebt, was man bisher nicht gesehen hat.

    Beispielsweise haben wir keine einzige der Wahrsager-Karten gesehen.


    Ich finde es seitens der Designer ebenfalls sehr gut, dass man auch mal mehr oder weniger "sinnlose" Sachen einbaut, die aber nachher immer wieder mal einen Vorteil oder sogar weitere Stories/Sinn mit bringen und somit etwas "Spielerei" rein bringen.


    Die letzten Partien - also zum Endspiel hin - ist leider die Varianz etwas verloren gegangen, denn


    Ein Riesenknackpunkt für meinen Mitspieler war gegen Ende der 10. oder 11. Partie,

    Das hat seine Stimmung und seine Bewertung des Spiels doch sehr getrübt.


    Weiterspielen, wie Ernest oben schreibt würde ich bei allem bisherigen Spaß am Spiel ebenfalls nicht - dafür ist es dann doch etwas zu dünn und es gibt bessere Dice Placement-Spiele in meinem Regal.


    Im Vergleich zu allen anderen kompetitiven Legacy-Spielen (#Seafall und #Charterstone) hat #TheRiseOfQueensdale bei mir zumindest meilenweit die Nase vorn.

    Der Grund ist, dass Charterstone mir zu eintönig war und keine großen Überraschungen bot - die Story (welche genau?!) war gefühlt überhaupt nicht vorhanden oder hat bei mir zumindest keinen bleibenden Eindruck hinterlassen.

    Dafür haben wir bei RoQ noch nicht alles gesehen, was es zu sehen gibt.


    Wenn ich die Wahl hätte, #Charterstone oder #TheRiseofQueensdale nochmal zu spielen, würde ich bei RoQ mit Freude nochmal einsteigen - wenn auch mit etwas Abstand natürlich.

    Odes Spielekiste

    Ihr gebt´ ja richtig Gas! 8-))


    Was die Extremspielweise angeht und Deine Anmerkungen dazu:



    Insgesamt bin ich jetzt schon auf unsere nächste Partie (morgen) gespannt und hoffe, dass es wieder ein paar neue wichtige Gebäude gibt die mir - Würfelglück und Ressourcen einsammeln vorausgesetzt - diesmal weiterhin ermöglichen, die Nase vorn zu halten! :evil:

    Jetzt erhoffe ich mir, dass sich weiteren Partien herausstellt, dass die Queensdale-Macher das weitaus interessantere Spiel herausgebracht haben. Wird sich zeigen und ich werde sicher viel Spaß dabei haben es heraus zu finden!

    Mir persönlich gefällt es um Längen besser als Charterstone - wie ich im RoQ-Thread (mein Eindruck nach 8 Partien) bereits geschrieben habe, ist die Abwechslung und Lust weiterzuspielen bei RoQ weitaus höher.

    Wie Du ja auch schon bemerkt hast, sollte man sich bei solch einer Art Spiel doch ein besseres System überlegen, als einfach Klebefolien und Pappmarker offen beizufügen. Es hätte schon geholfen, die nacheinander benötigten Aufkleber auf einzelne Bögen zusammen zu fassen und mit Trennblättern zu versehen, damit man nicht unnötigerweise doch noch gespoilert wird. X(


    Ich bin mal gespannt, wie es bei Euch läuft und hoffe auf weitere Infos nach Euren Partien! :sonne:

    Um nicht gespoilert zu werden hab ich den Thread "ignoriert"... Sorry!

    Kannstu Du "ent"-ignorieren soweit ich das sehe - die Spoiler sind (bisher) als solche gekennzeichnet. ;)

    So, nach mittlerweile 8 Partien (gefühlt und vom Spielbrett her die Hälfte) kann man wohl ein erstes Fazit ziehen:


    Das Spiel ist spannend, abwechslungsreich und sehr gut ausbalanciert - zumindest bis jetzt.

    Trotz Extremstrategien meines Mitspielers komme ich, der vieles ausprobiert und weitreichende Fehlentscheidungen getroffen hat noch sehr gut mit, wobei ich mich mehr anstrengen muss als er.

    Bis jetzt konnte ich meinen Vorsprung von einer Epoche noch immer halten - aber es wird von Spiel zu Spiel schwieriger und mittlerweile hoffe ich auf weitere Gebäude, die mich meine falschen Entscheidungen revidieren und somit auch in der letzten Hälfte noch im Spiel halten können.


    Bis hierhin haben wir aber in jeder Partie sehr viel Spaß und auch durch die Legacy-Elemente fühlen wir uns gut unterhalten; bei mir gefühlt sogar besser unterhalten als in Charterstone bei gleicher Spielanzahl.


    Die Abwechslung in RoQ gegenüber Charterstone ist höher und macht mehr Spaß.

    Mir gefallen sowieso Dice-Placement-Spiele, aber hier ist noch ein kleines Dice-Crafting-Element dabei, welches die Würfel immer individueller werden lässt. Sehr schön!


    Die CatchUp-Mechanismen sind schön, bevorteilen bei uns aber momentan den gefühlt über die Zeit besser aufgestellten Spieler. Ich sollte mich vielleicht mal nicht so sehr anstrengen und ihm den Sieg lassen, damit ich ihm nicht auch noch in die Hände spiele - da ist aber dummerweise mein Ego davor......irgendwann wird es wohl sowieso passieren.


    Die Skalierung auf zwei Spieler klappt - ich hatte bisher zu keiner Zeit das Gefühl, ein verkapptes 4-Spieler-Spiel zu spielen; außer natürlich, wenn mein Blick auf die verwaisten beiden Viertel fällt....


    Das Qualität des Materials ist passend zum Legacy-Aspekt des Spiels gut und ausreichend. Der einzige Wermutstropfen ist die Offenheit der Materialien die besonders bei den Regeln vor manch aufgeschnapptem Inhalt führt, den man gar nicht wissen will.

    Ich versuche, schon immer nicht so genau hinzuschauen, um mir selbst den Spaß nicht zu verderben.....immer verhindern lässt sich das aber leider nicht.

    Hier hätte man sich etwas anderes, besseres überlegen sollen. Gefühlt hat es irgendwie mehr Material als in anderen Legacy-Spielen - aber da kann mich mein Eindruck - bedingt durch die zwei Spieler Variante - auch täuschen.


    Man merkt dem Spiel an, dass viel Arbeit und viel Herzblut in ihm steckt und aktuell hoffe ich schon auf einen zweiten Teil bzw. ein weiteres Legacy-Spiel der beiden Autoren - ob das bis zum Ende anhält, weiß ich noch nicht.


    Die Regeln sind an manchen Stellen etwas komisch geschrieben und man sollte auch die FAQ´s (BGG) im Auge behalten (Stichwort Partieende und Kronenpunkte).


    Auch die Erweiterung der Regeln in Bezug auf manche Inhalte und die Nichterweiterung des Übersichtsblattes der notwendigen Schritte bei Partieende und den Beginn einer Partie sind nicht so ganz glücklich, falls zwischen den Partien ein paar Tage liegen und man manche "Kleinigkeiten" nicht mehr so genau weiß.

    Da ist die Gefahr schon groß, mal ein Detail zu vergessen....

    Aber das ist war bisher bei allen Legacy-Spielen mal mehr mal weniger eine "Herausforderung" und insgesamt gesehen passt es dann schon.


    Der größte Kritikpunkt - aktuell gesehen, denn es kann sich vielleicht noch im Laufe des Spiels ändern - ist das Zulassen von Extremstrategien.


    Wie oben geschildert ist hier zu zweit so etwas möglich - aber vielleicht habe ich nur noch nicht das passende Gegenmittel gefunden oder eiere noch mit anderen Sachen umher......warum gibt es aber


    Am Samstag geht´s bei uns weiter und ich freue mich - trotz der bisherigen Kritikpunkte - sehr auf die Fortsetzung unseres Spiels. Irgendwie hoffe ich auch, noch den Kniff zu bekommen um meinem Extrem-Strategie spielenden Kollegen die Suppe zu versalzen! ;)

    SpieleBlog

    Das werde ich - sobald wir fertig sind.


    Noch ein kurzer Einwurf: Die Würfel beklebe ich immer auf die vorherigen Aufkleber - wird das nicht irgendwann zu "dick" und landet öfter auf dieser Seite?? Oder ist es besser, ich versuche die vorherigen bestmöglich abzulösen?!? :/

    Naja zu zweit muss man in einige Epochen „zweimal“ den Zielpunkt erreichen bzw überschreiten

    Das war uns wiederum klar (wie oben von mir bereits erwähnt) - es geht mir hier nur um die Diskrepanz der Definition laut Anleitung was das Partieende anbelangt (wie ebenfalls oben ausgeführt).

    Vielleicht drücke ich mich hier auch etwas kompliziert aus?!

    Egal, denn mittlerweile spielen wir das so, dass die Partie immer (!) beendet ist, sobald jemand ein Etappenziel erreicht - egal wer.

    Der, der dann zweimal ran muß, muss das halt nochmal schaffen.


    Da ich ja jetzt den Umgang mit der Kronenleiste verstanden habe - wobei mir deren Vorteil dann aber immer noch etwas unklar ist - , ist das ja nicht so das große Problem.

    Ich hatte auf der Messe #RajasOfTheGanges gekauft und erst letztens erstmalig auf dem Tisch gehabt.

    Es fehlten 3 blaue Arbeitermeeples und statt eines grünen Ruhmmarkers war ein weiterer Geldmarker dabei.

    Denke aber nicht, dass es ein grundsätzliches Problem war, da ich davon bisher noch nichts gehört hatte....


    Zum Glück ist mir das bisher tatsächlich noch nie passiert (auch nicht bei den bisherigen Kickstartern) und ich habe bereit bei Huch Ersatz geordert....

    #RiseOfQueensdale

    Wir begannen unsere Bauaktivitäten zu zweit in einer sehr hübsch aussehenden Landschaft die ein Maler nicht besser hätte entwerfen können.

    Die ersten Tätigkeiten gingen schnell von der Hand und schon nach kurzer Zeit hatten wir verinnerlicht, wie genau wir das mit dem Bau des Turms angehen müssen.

    Dabei hatten wir mit einigen Unklarheiten zu kämpfen, was die Regeln in diesem Land angeht - es waren leider Kleinigkeiten, die zumindest bei der letzten Zusammenkunft beider Baumeister zu einer falsch genutzten Etappe geführt hatten und leider katastrophal endete.....

    Die Materialien, die uns zum Erreichen des Ziels jeweils zur Verfügung stehen sind bestenfalls als ausreichend anzusehen - ich habe schon schönere Bauplätze gesehen - und führen während der unterschiedlichen Etappen zu einem erhöhten Verwaltungsaufwand.

    Das die Bürokratie in einem so unberührten Flecken wie Queensdale so dermaßen zuschlägt, hätten wir uns im Traum nicht vorstellen können.


    Somit brauchten wir für zum Hinzufügen weiterer Regeln und deren Materialien, die das Zusammenleben in Queensdale in geordnete Bahnen lenkt, doch etwas mehr Platz als ursprünglich gedacht.

    Wesentlich eleganter ging´s da bei unseren letzten Aufträgen in Charterstone und Seafall zur Sache - aber es kommt wie es kommt (hochdeutsch gesprochen für einen alten aber durchaus passenden Satz aus den rheinischen Gefilden an denen ich mal tätig war...) und so müssen wir also nun damit leben.


    Trotz unserer Konkurrenz zueinander, fanden wir die Anpassung der Bautätigkeiten für zwei Baumeister beide sehr gut - es fühlt sich für uns nicht "zu groß" an.

    Außerdem hat man immer etwas positives zu tun und man spürt dennoch den Atem der Konkurrenz im Nacken - vor allem, wenn´s nahe ans jeweilige Tages-Etappenziel kommt. Da ist es dann eher ein Rennen als ein Bauen - und auch das macht uns beiden Spaß, da wir den Wettbewerb durchaus mögen.


    Das waren jetzt unsere ersten Gehversuche im neuen Land namens Queensdale - die Fundamente der neuen Türme sind gesetzt und wir hoffen, dass er stetig wächst und Königin Margarete eine Augenweide sein wird.


    Noch ein Wort zu den Materialien: Interessante Idee mit dem Pömpel (obwohl die Assoziation zu seinem großen Bruder schon ein leichtes Lächeln entlockt!) - erschwert etwas die Lagerung und wir haben immer Angst, dass sich doch etwas "verändert". Ob hier wirklich so oft die Gebäude geändert werden müssen, dass es nicht auch wie bei meinem letzten Auftraggeber in Charterstone gesehen, Aufkleber gereicht hätten?!


    Dann ist leider dadurch, dass alles soweit offen liegt, schon der ein oder andere Spoiler vorhanden; was uns sehr missfällt. Denn auch die Suche nach entsprechenden Aufklebern und Zusatzmaterial führt zu erhöhtem Suchen nach dem richtigen Sticker etc. am Ende eines Tages, in dem einer von uns ein neues Etappenziel erreicht hat.

    Dabei fällt dann das ein oder andere ins Auge, obwohl wir schon versuchen, nicht so genau hin zu schauen.

    Das haben die anderen Orte an denen ich tätig war, durchaus besser hin bekommen, denn da war die Spannung hoch aber der Verwaltungsaufwand (im Gegensatz zu Queensdale) lächerlich gering.

    Hier sollten die Verantwortlichen von Queensdale für zukünftige Arbeiten nochmal in sich gehen und eine bessere Lösung erarbeiten - eventuell hilft schon mit Zwischenfächern oder einem Inlay zu arbeiten oder ähnliches.......da gibt es bestimmt noch Möglichkeiten.


    Um nicht zukünftigen Baumeistern bereits einen Startvorsprung zu geben, gibt´s einen kurzen

    Die Regeln die in Queensdale gelten, sind auch von einer manchmal verwirrenden Qualität und führen schon jetzt zu bestimmten Erklärungen die man sich in einschlägigen Fachzeitschriften und deren vernetzten Seiten anschauen kann.

    Die "Kronenwerte" sind hier nur als Beispiel genannt - Kenner der Materie wissen jetzt schon mehr.

    Insgesamt gesehen kommen wir jedoch grundsätzlich gut damit zu recht.


    Zusammenfassend sei gesagt, dass wir gerne in Queensdale arbeiten und freuen uns auf den heutigen neuen Arbeitstag.

    Mal sehen, wie das Leben sich in Queensdale noch entwickelt!

    Brettspielpoesie

    Danke - dann ist es nicht ganz so stark wie wir dachten.... ?(


    SpieleBlog

    Das war uns klar - die Frage war aber, ob die laufende Partie sofort beendet wird, wenn derjenige, der zweimal das gleiche Etappenziel erreichen müsste, dieses zum ersten Mal schafft...

    Wir denken schon - aber streng nach Regeln widerspricht sich dies (Partieende=Etappenziel geschafft - Sonderregel 2 Spieler=Etappenziel bei zweier Etappen erst beim zweiten Durchlauf geschafft...?!).

    Die ersten Partien hinter uns und schon die ersten Fragen, die SpieleBlog vielleicht beantworten kann:


    1. Wie genau ist es bei zwei Spielern, wenn einer ein "normales" und der andere ein zweifaches Etappenziel erreichen muss, mit dem Partieende: Ist die Partie direkt zu Ende, wenn der zweite sein Etappenziel zum ersten Mal erreicht?
    2. Jede Partie startet man "normalerweise" beim Startfeld (außer bei Nutzung des Kronenfeldes) - richtig?

    und

    Ich hatte Amigo nicht genannt, nur Bandida zitiert....

    Außerdem war es unmissverständlich hypothetisch formuliert und diente nur als Beispiel einer Firma, die viele Spiele mit Karten herstellt....


    Es geht ja hier auch nicht um konkrete Fälle sondern nur um Beispiele.


    Also dass (Firma XYZ - geä. von FischerZ!) jetzt seine Spiele mit „Leinen“ auszeichnet und dann teurer verkauft, war nicht meine Intention

    Hier geht´s ja nicht um Intention, sondern darum, dass eine Firma damit argumentieren "könnte" - zumindest wäre das möglich.


    Die Meinungen sind unterschiedlich, ob Karten mit Leinenstruktur wirklich eine bessere Qualität haben.

    Zumindest in vielen KS-Kampagnen werden diese Karten als höheres Qualitätsmerkmal angepriesen - meiner Meinung nach finde ich das allerdings auch, da ich das Gegenbeispiel bei den 7th Contintent-Karten sehe....da schlagen die Ränder mindestens genauso aus......

    Leinenkarten dürften auch Otto bekannt sein, AMIGO macht das ja mehr oder weniger überwiegend glaub ich

    Ja, genau das meine ich - später wird´s einem dann als "verbesserte" Version verkauft, die dann teurer ist, da man die Karten jetzt mit "Linen-Finishing" anpreist.....obwohl die vorher genauso waren!

    Es geht mir auch nicht darum Standards festzulegen um Vergleiche anzustellen.

    Auch das meine ich - wer sagt denn, dass es ok ist, dass die Karten jetzt mit der Anpreisung des "Linen-Finishing" als teurer verkauft werden, obwohl sie das immer schon waren (um beim Beispiel zu bleiben); nur vorher hat niemand drauf geachtet.

    Ist das dann die Begründung die Dich sagen lässt "Klar, da zahle ich doch gerne mehr, denn die haben ja jetzt Leinenkarten!".

    Also woran mache ich eine "bessere Qualität" denn fest, damit sich der höhere Preis damit begründen lässt?!

    Du machst doch auch viel auf KS, stört dich die schwankende Qualität gar nicht? Wenn du weißt, dass es besser gegangen wäre?

    Hm...eigentlich nicht - ich kann mich jetzt an keinen Fall erinnern, wo ich regelrecht enttäuscht von der Qualität gewesen wäre - bis jetzt war es immer (zumindest) passend und erwartet.

    Aber es fehlen ja auch noch ein paar Projekte.....mal abwarten, ob sich meine Haltung dazu noch ändert.


    Grundsätzlich wird aber dort immer vorab kommuniziert, was man als Unterstützer erwarten kann.....vielleicht liegt es auch daran?!

    Ich habe Option 2 gewählt und bin eben nicht bereit für bessere Qualität grundsätzlich mehr zu bezahlen.


    Was heißt denn überhaupt "bessere Qualität"? Gibt es da Standards?

    Ist es dann die etwas dickere Pappe oder eventuell das Linen Finish bei Karten oder statt Pappfiguren, richtige Minis oder dickere Karten etc. etc.?! Auch die dünnere Pappe bei Boards kann evtl. sinnvoll sein - oder die (meiner Meinung nach) sehr rudimentäre Ausstattung von aktuell Rise of Queensdale, die aber doch zweckmäßig und ausreichend und für die Art von Spiel völlig in Ordnung ist.


    Wer legt denn dann die Standards für die Grundqualität fest an dem ich ausmachen kann, ob das jetzt eine bessere Qualität ist, die mich mehr kostet?


    Ganz ehrlich: Außer den Kennern der Szene, die ständig bei Kickstartern mit Kartendicken, Pappdicken, Linen Finish etc. etc. bombardiert werden und sich vom Endprodukt ein ungefähres Bild machen können (oder zumindest wissen (sollten), was diese Angaben besagen), bringen einem Otto-Normalspieler doch diese Angaben nicht so viel....


    Und am Ende zahle ich mehr und habe trotzdem keine bessere Qualität sondern im Vergleich zu heutigen Spielen wieder nur gleiche/ähnliche Qualität.


    Bei einem mehr an Ausstattung (mehr Minis bspw.) sieht das natürlich wieder anders aus - aber da sollte man evtl. kaufbare AddOns draus machen - Beispiel hierfür wäre das ExoSuit-AddOn von Anachrony.


    Von daher nochmal: Nein, ich bin eben nicht bereit, für bessere Qualität mehr Geld zu zahlen.