Beiträge von Luzifer

    Lustig. Gerade Hinweise auf andere Flüche und deren Symbole habe ich mir aufgeschrieben (mit einer Mini-Skizze, wo es grob zu finden ist), um später Zeit zu sparen...

    Noch ein paar Eckdaten aus dem Video:


    • Rob Daviau ist mit an Bord
    • Kein Legacy
    • Viele Würfel / keine Karten als Mechanismus
    • Kooperativ
    • Solo spielbar
    • 1 bis 5 Spieler
    • Man spielt als Investigatoren
    • "In your face, Cthulhu "
    • Die ersten Endgegner sind Hastur und Cthulhu höchstpersönlich.
    • Es gibt unterschiedliche Episoden (Szenarien)
    • Der Spielablauf ist zweigeteilt. Es gibt wohl ein Ritual. Wenn das ritual erfolgreich ist und der Große Alte erscheint, verändert sich das Spiel.
    • Man verliert, wenn alle Ermittler sterben oder verrückt werden.
    • Sieg bei Vernichtung des Großen Alten ( oder der Verhinderung des Rituals? Das hab ich nicht klar verstanden)

    (By the way "Santa Maria": Bin ich eigentlich der einzige, bei dem das Roland Kaiser Lied geistig mitsingt, wenn er auch nur ansatzweise an das Spiel denkt?! Ich mag es schon gar nicht mehr aus dem Regal holen, da ich mind. 2 Tage lang, nachdem ich das Spiel gespielt habe, immer noch an das Lied denke. :fffff: Ich glaube, ich bin echt eltern-geschädigt :kopfschuss: )

    Na vielen Dank für DIESEN geistigen Link. || Jetzt krieg ich den Ohrwurm auch nicht mehr aus dem Kopf...

    Die Maßnahme von PG das Omega 3 Regelbuch jetzt noch mal in einer Vorab-Version zu veröffentlichen hat mich erst mal verwundert. Es hat nämlich genau das geschafft, was sie mit dem frühen Druck deutscher Regeln schon mal geschaffen haben: Unruhe. Aber ich kann die Intention durchaus verstehen. Sie wollen keine Fehler mehr begehen und - mal wieder - kommt es mir ein wenig unbeholfen vor.


    Letzten Endes ist die Hauptsache, dass das finale Spiel in der deutschen Version möglichst gut übersetzt ist und auch spielbar ist. brettundpad.de , Maftiosi und ich haben wirklich viel Zeit investiert, um das zu unterstützen. Als Korrektorat. Dabei kamen wir erst zu einem Zeitpunkt ins Spiel, als ebenfalls die Aufregung recht groß war.

    An dieser Stelle will ich mal eine Lanze für den Übersetzer und die anderen Lektoren brechen, wovon ja auch Peer einer ist. Das Schrift- und Spielmaterial von Cthulhu Wars ist beim Einstieg von Ulisses dermaßen voluminös und umfangreich! Ich sage Chapeau zu der Übersetzungsleistung, die im Grundsatz den Ton sehr gut getroffen hat. Schlüsselwörter wie Töten, Eliminieren, Kontrollieren sind fast durchgehend kontinuierlich übersetzt worden. Das ist ein große Leistung.

    Leider merkten wir dann an einigen Stellen auch, dass der Übersetzer das Spiel wohl nicht selbst gespielt hatte. Das wäre meines Erachtens wünschenswert gewesen. Im Gegensatz zu anderen Spielen, die nur als Prototyp vorliegen mögen, ist Cthulhu Wars schon lange spielbar. Das kann für mich also nicht als Argument zählen. Das hätte vielleicht auch schon im Ansatz einige Fehler beseitigt. Denn einige heftige Fehler in den Regeln, die den Spielablauf betreffen waren durchaus drin. Vielleicht wären die aber auch entdeckt / behoben worden, wenn der Schnellschuss mit dem Vorabdruck zur SPIEL in Essen nicht passiert wäre. Vielleicht hätte PG und Ulisses auch viel besser miteinander in Kontakt stehen müssen oder der Autor mit dem Übersetzer. Vielleicht hätte auch PG mit einem strukturierterem Aufbau im Workflow sich selbst und Ulisses das Leben vereinfachen können. Vielleicht ... Vielleicht ... Vielleicht....


    Zu viele vielleichts, die für uns egal sein müssen, weil wir daran nichts mehr ändern können. Was wir drei ändern konnten, haben wir nachträglich beratend gemacht. Auch andere sind nach wie vor am Werk, um den deutschen Spielern ein möglichst fehlerfreies Regelwerk und Spielmaterial zu offerieren.


    Jetzt stehen wir dennoch erneut an einem Punkt, an dem Unruhe aufkeimt. Ich war erst erschrocken über die Fehler, die von dem User auf der KS Kommentarseite "in gerade mal 15 Minuten" aufgedeckt wurden. Dann hab ich sie mir mal näher angeschaut. Und mir wurde einiges klar. Bis auf einen Hinweis (Die Ausserdimensionale) handelt es sich durchgehend um Hinweise auf "Fehler" auf abgedruckten Zauberbüchern und Fraktionskarten. Also auf Grafiken, nicht auf geschriebene Regeln. Die Bilder dieses Spielmaterials scheinen tatsächich veraltet zu sein und von einer ursprünglichen Version zu stammen, aus einer Zeit noch VOR des Korrektorats. Zum Beispiel ist das Wort "eliminieren" auf dem Zauberbuch Zingaya in der Druckvorlage von Ulisses RICHTIG geschrieben! Das bedeutet für mich, dass das Printmaterial diesen Fehler nicht tragen dürfte. Und auch die andern Fehlerhinweise bestehen auf exakt der gleichen Problematik. Lediglich der Hinweis auf "Jenseits von Einem" ist beim Unabhängigen Großen Alten absolut richtig.


    Wieso also wurden alte Vorlagen von fehlerhaften Spielmaterial ins OMEGA als Bilder eingefügt? Darüber bleibt nur zu spekulieren, was ich hier nicht tun will.

    Müssen diese Grafiken zur Darstellung des Spielmaterials perfekt sein? Um ein perfektes Produkt zu haben: Ja.

    Stören die Grafiken das Spiel und den Spielablauf, wenn ich die korrigierten Spielmaterialien vor mir liegen habe? Muss jeder selbst entscheiden.


    Fehler sind da, um besser zu werden. Das dürfen sich einige zu Herzen nehmen.


    Ich bin nach wie vor guter Dinge, dass das Spiel auch auf Deutsch vielen Leuten Spaß machen wird.

    Wenn aber doch Rhino Hero Super Battle Kinderspiel des Jahres wird, hätten sie mit Menara ein zweites "Bauspiel". Handwerk first! ;)


    Selbst gegen eine mögliche "Jetzt erst recht nicht" Argumentation dürfte sich Azul meines Erachtens durchsetzen.


    Kennerspiel ist wirklich einfach nur schwer dieses Jahr.

    Ich habe es zu Zweit gespielt und zu Viert. Es hat jedes Mal begeistert.


    Die Optik und Haptik ist super. Das fehlende Einsetzfeld, wie von ravn beschrieben fehlt total. Und es wurde ja schon als abstrakt, knallhart und unverzeihlich beschrieben. Das kann ich unterschreiben. Das habe ich auch bei jeder bisherigen Partie voran gestellt. Und damit hat es bei uns gut funktioniert.

    Fühlt sich an wie Schach mit Bäumen. :D Ich gebe es nicht mehr her. Ärgere mich aber tatsächlich darüber, dass ich es in Essen für 40 Euro gekauft habe und es jetzt für 23 Euro verschleudert wird...

    Bei mir war es genauso, wie bei Miyagi. Es wurde auch bei Milan als Deutsch-Englische Version ausgezeichnet. Es ist aber auch keine Codierung auf der Seite ersichtlich. Da hilft vermutlich nur ein Anschreiben des Shops.

    #FoodChainMagnate


    Nachdem ich hier immer wieder davon gelesen habe und es wiederholt in verschiedenen Top-Listen aufgetaucht ist, habe ich mich näher mit #

    Food Chain Magnate beschäftigt. (Kann es sein, dass es keinen eigenen Thread dazu gibt, nur unzählige Eintragungen in den Wochenlisten?). Ich bin im tiefsten Herzen ein thematischer Spieler und sehe meine Vorlieben in der AT-Ecke. Deswegen hab ich länger gezögert. Als das Spiel dann aber vor Kurzem wieder erhältlich war, habe ich zugeschlagen. Und ich begab mich auf eine überraschende Reise, als ich den Deckel dieser DIN A4 Box öffnete.


    Oh...



    Mein...



    Gott!!!


    Wir haben gestern in etwa 2 Stunden die Einführungspartie gespielt. Also mit abgespeckten Regeln und abgespeckter Dauer und ohne einen Teil der (recht wesentlichen) Spielregeln (nämlich den Meilensteinen). Wir haben also lediglich an der Oberfläche des Spiels gekratzt. Oder anders gesagt, wir haben ein wenig an der Oberfläche geplantscht, dabei besteht das Spiel aus einem tiefen Ozean, der Abgründe aufweist, in welchem der Himalaya verschwinden könnte. Das Spiel ist für mich nach der ersten Partie der Mount Everest der Strategiespiele!


    Aber auch der Mount Everest wird bestiegen. Beginnend mit dem ersten Schritt:


    Der Aufbau ist im Grunde einfach und toll strukturiert, dank der hervorragenden Spielhilfe. Allerdings dauert es einen Moment, bis man alle Karten in der richtigen Ordnung auf dem Tisch gestapelt hat. Die Ordnung ist dabei wichtig, da man später von den Stapeln Karten nimmt, welche man sich vorher in der Spielhilfe zurecht gesucht hat.


    Spielplan und Holzpöppel sind dagegen schnell ausgelegt. Der Spielplan variiert anhand der Spierleranzahl, hier zu Dritt empfand ich die amerikanische Kleinstadt aus den 50 Jahren meiner Fantasie doch überraschend groß.


    Die Regelerklärung ging dank zwei Proberunden recht schnell. Die Regeln sind auch total überschaubar. Hat dennoch 20 Minuten gedauert. Aber kein Vergleich zu anderen Strategiemonstern.


    Die Hauptmechanik des Spiels ist eine Art offener Deckbuilder. Das Deck besteht aus Karten = Mitarbeitern, die jeweils besondere Fähigkeiten besitzen (z.B. produziere eine Pizza / besorge ein beliebiges Getränk). Aus meinen eigenen Karten kann ich zu Beginn der Runde frei wählen, wen ich zur Arbeit schicke. Allerdings müssen die Mitarbeiter vom Management beaufsichtigt werden, also gibt es eine vorgegebenen Anzahl an "Slots". Zu Beginn sind das 3 freie Slots, also 3 Mitarbeiter, die eingesetzt werden können. Natürlich gibt es zusätzliche Managemer, die man sich später holen kann, die zusätzliche Slots ermöglichen.


    Dann ging es los mit der freien Suche nach Mitarbeitern. Das Spiel ist buchstäblich die fleischgewordene "Qual der Wahl". Von Anfang an hat man schon eine Auswahl an acht "kostenlosen" Mitarbeitern, wie zum Beispiel einer Küchenhilfe oder einem Werbefuzzi (Marketing Trainee), oder einem Getränkelieferanten oder oder oder. Wir sind dennoch alle erst mal den gleichen Weg gegangen und haben uns je ein Recruiting Girl geholt, mit dem man jede Runde eine zusätzliche Person einstellen kann (neben der grundsätzlichen fähigkeit des CEOs - das ist man selbst). Erst ab der dritten Runde gab es dann abweichungen und jeder hat angefangen für sich selbst eine Strategie aufzustellen. Dennoch haben wir erst mal im Grunde alle das gleiche gemacht: In der Nachbarschaft zu unserem Restaurant eine Werbekampagne für Burger bzw. Pizza bzw. Bier gestartet und diese in den kommenden Runden bedient. So flossen die ersten Dollares in unsere Kassen. Mit etwas Geld in der Hinterhand kann man auch schon mal nachdenken die eigenen Arbeiter zu trainieren. Wer geschult wird, darf in der aktuellen Runde NICHT aktiv im Unternehmen beteiligt sein. Das bedeutet es muss eine neu eingestellte Kraft sein, oder jemand aus dem bisherigen Kartenstapel, der "Am Strand" ist.


    Trainierte Mitarbeiter haben bessere Fähigkeiten, ABER sie kosten am Ende der Runde auch Geld in Form von Gehalt. Kann oder will ich ein Gehalt nicht zahlen, dann kann ich die Person auch feuern, verliere dann aber auch die Karte und sämtliche Anstrengungen, die ich im Vorfeld unternommen habe, um diese Karte zu erhalten sind ebenfalls dahin.


    Auf dem Spielfeld entwickelte sich mit der Zeit einiges. Meine zwei Mitspieler waren recht dicht beieinander und ich hatte mich (die Lehre habe ich aus Cthulhu Wars) etwas abseits positioniert. Die anfängliche Wahl, wo das Restaurant auf dem Spielplan positioniert ist, hat man selbst (in umgedrehter Zugreihenfolge). Es führte dazu, dass die beiden sich sehr schnell ins Gehege kamen. Denn sobald man Werbekampagnen zu einem Produkt, z.B. einen Burger gestartet hat, bekommen die Bewohner der Stadt Hunger darauf. Aber nur diejenigen , welche von der Werbekampagne auch erreicht werden. Am Anfang sind das nur einzelne Häuser. Später können das durch Postwurfsendungen ganze Blocks sein, oder wenn der Zeppelin über die Stadt fliegt, sind das ganze Straßenzüge. Sobald etwas im Radio beworben wird, ist nahezu die ganze Stadt vom Burgerfieber infiziert. Diesen Bedarf an Burgern kann jetzt aber JEDER stillen. Wenn die Bürger Burger essen gehen wollen in einer eigenen Phase, wird jetzt verglichen, wo die Bewohner den Burger essen gehen. NAtürlich sind die Bewohner der Kleinstadt eher faul und wollen nicht weit laufen. Aber um zu sparen, bewegen sie sich dann doch. Weswegen ein Preiskampf entstehen kann und entstehen wird. Es gibt nämlich Mitarbeiter (Karten) welche den Stückpreis verringern. Und schon begibt sich der geizige, faule Stadtbewohner zu Gluttony Burger, anstatt zu Golden Duck Diner! Bei Gleichstand entscheiden die Anzahl der Kellnerinnen, wo die Leute hin pilgern. Ein Mitspieler verfolgte sehr zielgerichtet diese STrategie und hatte eine ganze Horde an Kellnerinnen in seinem Unternehmen, so dass wir ihn schon Gluttony Hooters nannten :D


    Und wenn man den Preis des anderen nicht unterbieten kann, so kann man aber vielleicht für ein verändertes Angebot sorgen. Nämlich reagieren die Bewohner auf ALLE Werbekampagnen. Unser Hooters-Spieler hatte sich zwar preislich gut aufgestellt, aber er hatte dann nicht erwartet, dass Santa Maria Pizza Werbung für Coke laufen ließ. Plötzlich wollten die Burger aus Haus Nr. 15 nicht nur einen Burger essen, sondern auch eine Coke dazu. Mr. Hooters hatte Burger und Bier produziert. Und damit konnte er den Bedarf aus Haus Nr. 15 nicht decken. Die Anwohner wollen aber ALLES auf einmal konsumieren, wenn sie sich schon mal aus dem Haus begeben. Falls sie nicht alles auf einmal bekommen können, gehen sie gar nicht erst weg und essen Tiefkühlpizza oder Käsenudeln aus der Dose. Santa Maria Pizza konnte aber eine Coke und einen Burger in der gleichen Runde liefern... und siehe da, Haus Nr. 15 kam und zahlte ihm insgesamt 20 Dollar (10 für die Coke und 10 für den Burger; Teure Coke!).


    Gleichzeitig sorgte ich mich in meinem Eck für eine Werbekampagne, die gleich zwei Häuser auf Pizza scharf werden ließ, während ich mir einen Pizza Koch trainierte, der in einer Runde gleich 3 Pizzen produzieren kann. Man kann übrigens keine Lebensmittel in die nächste Runde nehmen. Die werden immer am Ende weggeworfen. Man muss also jede Runde dafür sorgen, dass man den Bedarf auch decken kann.


    Später stellte ich über das Management sogar noch jemanden ein, der dabei half die Umgebung schöner zu machen und ich konnte passend zu meinen Gegebenheiten ein Haus bauen lassen. Das Haus überzog ich natürlich auch gleich mit der Werbekampagne für Pizza. Und da es ein Haus mit Garten war, bekam ich auch mehr Geld. Denn in dieser amerikanischen Kleinstadt bedeutet ein Garten Wohlstand. Und wer wohlhabend ist, der zahlt doppelt so für für seine Pizza oder sein Limo. Es ist einfach toll einen Garten zu haben! Der amerikanische Traum! Und mein Profit. :)


    Und während die anderen beiden in der letzten Runde hier ne Coke und dort zwei Burger verkauften, machte ich dank der gestapelten Sonderfähigkeiten meiner Mitarbeiter (u.a. eine Luxusmanagerin) und einer einzelnen Kellnerin (die gute Edda!) mit drei Stück Pizzen anstatt den regulären 30 Dollar sage und schreibe 89 Dollar! Damit hatte ich die Bank gesprengt und das Spiel war vorbei.


    Klar, lief es sehr gut für mich, denn ich hatte keinerlei Konkurrenz in der Ecke, in der ich agierte. Es sollte auch nur ums ausprobieren der Mechaniken gehen und wie sich welche Strategien eventuell entwickeln können. Sehr wohl war es hochinteressant, was durch die Stapelung von Effekten für Preise erzielt werden können und ich war auch hier noch lange nicht am Ende der Möglichkeiten angelangt. Wir haben vielleicht gerade mal ein Drittel der vorhandenen Karten im Ansatz überhaupt genutzt. Ganz zu schweigen von den Meilensteinen, welche das Spiel nochmal exponentiell komplexer machen, da man durch sie dauerhafte Sondereffekte erhält. Zwei Beispiele:

    • Wer als erster einen Burger verkauft, erhält für den Rest des Spiels (!) für jeden Burger 5 Dollar mehr.
    • Wer als erster Lebensmittel am Ende der Runde wegwerfen muss, erhält einen Kühlschrank in dem er Lebensmittel (als einziger?) in die nächste Runde mitnehmen kann!

    Das sind teilweise absolut krasse Effekte, welche dem Spiel nochmal einen ganz anderen Verlauf geben und den Spieler dazu nötigen sich einen Plan zu machen, worauf man abzielen will.


    Was mich wieder dazu führt, wie tiefgehend das Spiel ist. Ich habe heute Nacht von den Holfiguren auf dem Feld geträumt, so sehr hat es mich in seinen Bann gezogen. Und so ohnmächtig fühle ich mich gerade, wenn ich bedenke, was man alles bedenken muss bei einer Partie. Alle Infos sind jederzeit erhältlich. Man darf sogar unter den Stapel der anderen Spieler schauen. Aber eben weil alles offensichtlich ist, sah ich mich gestern schon einer Flut an Informationen gegenüber, die ich noch gar nicht so richtig verarbeiten konnte.

    Und es war wie gesagt erst mal der Weg aus dem Auto zum Basecamp! Mount Everest, ich werde dich bezwingen! Ich komme wieder!


     

    Möglicherweise des Rätsels Lösung:


    Es gibt wohl zwei Varianten der Box. Version 1 vom ersten KS hatte eine Größe von


    17 x 13 x 6,5 Inch


    Seit OS2 hat die Box noch die Größe laut Homepage von


    16,9 x 12,4 x 5,7 Inch


    Das gehört aber natürlich ausgeschildert, wenn man für so eine Box mit mehreren Varianten Inlays entwickelt. Vorausgesetzt der Verlag hat auch mal Feldherr darüber informiert...

    Jetzt komme ich gar nicht mehr dazu meine Erwartungen im Voraus zur Kampagne anzugeben, wie Ben2 sie erfragt hatte. Ich hole es einfach mal nach:


    Erwartet hatte ich einen Dungeon Crawler, der mechanisch ein Aufstieg der Helden in verschiedene Level vermutlich mit viel Verwaltungsarbeit umsetzt. Das ganze gepfeffert mit einer Prise Humor. Hoffnungen hatte ich überhaupt keine in die Kampagne. Es wundert mich dennoch, dass sie so aus dem Nichts kam und Sandy Petersen sich es antut, nach den Erfahrungen von OMD nochmal an eine andere Firma zu binden.

    Der Hintergund könnte durchaus in einer gewissen Notwendigkeit auf der Suche nach Kapital zu finden sein. Wobei das natürlich alles nur Gerüchte und Vermutungen sind.


    Was ich ganz und gar nicht erwartet hatte, war ein einfaches Würfelspiel zu diesem Preis. Die fehlende Notwendigkeit für Minis ist mir auch aufgefallen. Sie als Marker einzusetzen, welches Monster ich gerade angreife, ist ja fast schon obszön. Wobei, ich würde sie auch mitnehmen. Aber eben nicht zu diesem Preis. Das Spiel ist gefühlt in der 15 Euro Ecke... Da können keine Minis drin sein und müssten sie ja auch nicht.

    Das wird riesengross in die Hose gehen

    Vermute ich ebenfalls.

    Relativ kurzfristig nach der letzten KS von Planet Apocalypse hat Sandy Petersen durchsickern lassen, dass sie eine neue Kampagne planen. Diesmal wieder eine Brettspielumsetzung eines PC-Spieles.

    Ich wäre durchaus dafür, dass sie ihre Arbeitskraft darin investieren, ihre bisherigen Kampagnen auch an die Financiers zu liefern. Anstatt eine Kampagne nach der anderen raus zu hauen. In diesem Falle ist wohl eine zweite Firma zumindest beteiligt: Boss Fight Entertainment. Die haben das Computerspiel seinerzeit entwickelt. Erinnert mich alles sehr an Orcs Must Die: The Boardgame. Da hat die Familie Petersen berichtet, dass es recht schwierig war immer alles mit einem zweiten Partner, welcher die Lizenz besitzt alles final abzuklären. Da ja alles designmäßig zum Spiel passen muss.


    Von daher bin ich gespannt, wie sich diese Kampagne so darstellt. Zum Spiel selbst, gibt es ja noch nicht viel zu sehen. Genaugenommen gibt es nur einen kleinen Trailer:



    Das Design gefällt mir zumindest und der Humor des Videos auch. Das Spiel nimmt sich schon mal nicht so ernst. Schon mal ein Pluspunkt. Wie ich Petersen Games kenne, wird das Spiel nicht billig... Das könnte für diese Art von Spiel einen klarer Minuspunkt geben. Mal sehen wie es weiter geht.

    Die Woche war einges dabei:


    #ClansOfCaledonia

    Meine zweite Partie. Ich wurde wie schon in meiner ersten Zweiter. Der ewige Zweite. Und das gegegen 3 Erstspieler! Natürlich weiß ich aus der ersten Partie, wie wichtig, fast schon essentiell die Importaufträge sind. Darauf habe ich auch abgezielt, aber zwischendurch hat mich der schnöde Mammon abgelenkt. Ich hatte die Wahl einen unschlagbaren Preis für 3 Brote zu kassieren (45 Gold in der dritten Runde) und diese für mehr Siegpunkte für Bebauung am Rand zu nutzen. Oder einen Importauftrag zu erfüllen. Ich entschied mich gegen den Auftrag und baute dafür so einiges, was mich kurzfristig auch sehr weit voran brachte. Aber dadurch brauchte ich auch nochmal eine ganze Runde, bis ich meinen Aufgrag dann doch erfüllen konnte. Bis dahin waren Aufträge immer teuerer geworden und ich verlor wichtige Punkte.

    Dafür gewann schon wieder der Clan McFergusson, der am Rand startet. In Kombination mit dem oben erwähnten Siegpunkteplättchen ist das meines Erachtens immer ein Vorteil und dazu "geschenkte" Punkte.

    Ich mag am Spiel die Marktmechanik und dass immer etwas auf dem Spielfeld passiert. Man kann sich überall irgendwie einbringen, solange das Geld nicht allzuschnell aus geht. Aber dann hat man schon in der Vorrunde irgendwas falsch gemacht. Interessant ist die dreiteilige Mechanik der drei Tableaus im Spiel. Bei einem guten Spiel, denke ich, muss man sehr drauf aufpassen, dass man auf allen drei Tableaus aktiv ist. Wann man welches Tableau bearbeitet ist dann genau die Kunst des Spiels. Ich bin kein absoluter Euro Fan, aber hier würde ich - vielleicht auch weil ich mich über meinen zweifachen zweiten Platz so "ärgere" - das Spiel gerne wieder spielen.


    #ImperialAssault

    Wir sind mittlerweile bei der zweiten Kampagne. Fast hätten wir die erste abgebrochen, weil wir sie zu schwer für die Rebellen empfanden. Dann hat der Overlord für uns nachgebessert und uns gepusht. So sehr, dass wir das Finale dann auch gewannen. Guter Schachzug, denn so hat er uns auch für die zweite Kampagne eingefangen. Hier hatten wir jetzt nach 6 Spielen das Fazit, dass die Rebellen 5 davon gewannen, was zum Frust des Overlords führt. Zumal wir als Spieler auch diesmal zur Hälfte des Szenarios gemeckert haben, wie unbalanciert das Spiel sei. Pssst: Wir haben es dann doch noch gewonnen! War aber nicht abzusehen, nachdem was zwischenzeitlich alles so auf dem Tisch stand. Unter anderem ein


    So richtig will der Spielspaß bei Imperial Assault einfach nicht in unserer Gruppe überspringen. Etwas bedauerlich, schließlich ist es ja Star Wars, wir sind Fans von Würfelorgien und Miniaturen und auch von Dungeon Crawlern. Aber geradlinig bleibt das Spiel halt doch. Und wenn sich nicht grundlegen was ändert, sehe ich für unsere Gruppe keine dritte Kampagne.


    #7thContinent

    Der erste Fluch ist gebrochen!


    Die gefräßige Gottheit hat mir wirklich viel abverlangt. Hauptsächlich Zeit! Ich habe sage und schreibe 15 Stunden gebraucht, um den Fluch zu lösen. Natürlich liegt es daran, dass ich mir viel Zeit gelassen habe. Und ich habe bewusst den Kontinent erkundet. Selbst an einigen Stellen, von denen ich wusste, dass sie mich nicht zum Ziel bringen würden. Einfach nur aus jugendlicher Neugier heraus. Dann wiederum habe ich die Hinweiskarte zum Fluch nicht richtig interpretiert. Bzw. gibt es bei den Streckenverhältnissen einiges ans Interpretationsspielraum. Was dazu führte, dass ich in einem gänzlich falschen Landstrich gelandet bin. So habe ich aber eben noch mehr vom Kontinent entdecken können.

    Die Erkundung der Welt und die Lösung von kleinen Aufgaben sowie dem großen EINEN Rätsel, wie man den Fluch lösen kann, ist ein absolut spannendes Unterfangen.
    Das ganze wäre aber nicht möglich gewesen, ohne Hilfe. Also kann ich mich hier outen. Ich habe gecheatet! Ich habe die Hilfekarte 777 zweimal eingesetzt! Ohne die oben genannten Abzweigungen, hätte ich es vermutlich auch mit nur einem Bonus geschafft.


    Die 15 Stunden vergingen an 5 Spielabenden wie im Flug. Die Speicherfunktion ist grundsätzlich sehr gut, aber ich bin nicht absolut glücklich damit, dass ich immer wieder alles abräumen muss und anschließend neu erkunden muss. Das kostet nämlich meistens zusätzliche Aktionskarten und schmälert das eigene Deck. Natürlich bietet es auch Chancen. Letztlich kostet es aber meines Erachtens mehr, als man erhält. Dennoch ist es eine zwingend notwendige Funktion, denn aufgrund der Spiellänge, ist es gar nicht anders möglich. Die Spiellänge selbst hab mich doch überrascht. Und zum Leid meiner Frau, habe ich abends noch öfter die Couch links liegen lassen, um am Spieltisch über dem Kontinent zu brüten und mich mit ihm zu messen.

    Ein wenig Unmut kam bei mir selbst auf, als ich bei der vorletzten Partie eigentlich schon dachte den Fluch gelöst zu haben. DANN aber feststellen musste, dass mir etwas nicht unwesentliches dazu fehlte. Also musste ich NOCHMAL losziehen und etwas im Dunklen tappen. Der richtige Riecher brachte mich aber schließlichi darauf und ich fand, was ich finden musste. Ich gehe jetzt mal nicht näher darauf ein. Schließlich waren es aber nochmal fast 4 Stunden, bis ich dann final den Fluch von mir gelöst hatte. Diese Partie war dann etwas zäh, was wohl an der Einstellung lag. Denn eigentlich hatte ich shcon die absolut richtige Idee. Nur den richtigen Startpunkt dafür nicht. Und das war leider mühsam. Soll aber das Gesamtspielerlebnis nicht trüben. Das war nämlich super!

    Damals bei der Conan Kampagne war es ein tatsächlicher Running Gag, dass ein Kamel als Figur verlangt wurde. Als das Kamel dann wirklich kam, war das Gelächter groß. Nur in Anlehnung an diesen Witz, macht die Figur einen Sinn. Aber aufgewärmte Witze zünden bekanntlich nicht so gut. So bleibt mir gerade mal ein müdes Lächeln über die geflügelte Kuh.

    Hab auch noch nichts erhalten. Noch mehr Gegner wäre in den Jahren 7 und 8 aber auch nicht notwendig gewesen. Ein kompletter Partykill in Jahr 8! Schon der Zweite. Dabei war es "nur" eine Level 2 Antilope. Wir waren eigentlich gut aufgestellt. Die Jagd hatte uns aber schon so ausgelaugt und sogar ein Gruppenmitglied gekostet. Sowie sämtliches Survival! Das war schon zu Beginn des Showdowns abzusehen...


    So sieht bei mir der Tisch aus, wenn ich alles aufgebaut habe.




    Vielen Dank an Maftiosi für den Tipp mit dem Visitenkartenhalter. Die Halterung hält 8 Kartenstapel und die Karten passen perfekt hinein!



    Den Halter werde ich auch für div. andere Spiele nutzen können.

    Meiner Meinung nach ist das auch die einzige Daseinsberechtigung für Terrors.

    Das ist richtig. Plus dem Umstand, dass diese Einheitenart nachträglich erst erfunden wurde. Da konnte sich also keine Regel des Grundspiels drauf beziehen, ohne alles nachträglich zu verändern. Aus dem Mangel hat Sandy dann einen Vorteil gemacht.

    Du sprichst im Verlauf des Textes plötzlich von Verfallsmarker, ohne es vorher definiert zu haben. Im oberen Teil nutzt du einen anderen Terminus. Das verwirrt.


    Als Vorschlag:


    1. Passus:

    Ergänze nach deinem Text: [...] Feld 0 der Verdammnisleiste gelegt. Dieser Marker ist der Verfallsmarker.


    5. Passus:

    Ersetze "überschüssiger Fraktionsmarker" durch "Verfallsmarker".


    6. Passus:

    Ersetze "wie besagter Fraktionsmarker" durch "wie der Verfallsmarker"

    etwas zu Mythic Battles Pantheon (Sehe ich für mich persönlich glaube ich am ehesten als 2 Spieler Skirmisher)

    Kann gut darauf hinaus laufen. Die Variante zu viert ist ja im Grunde ein aufgestocktes Zweierspiel. In diesem Falle eben mit zwei Teams und jeweils 2 Gottheiten.

    Es kam einiges zusammen diese Woche (endlich mal wieder):


    #Azul

    Azul wurde ausgeliefert und ich hatte Recht, dass es meiner Frau gut gefallen wird. Sie mag puzzeln, setzen von Elementen und grübeln. Letzteres zu meinem Graus, denn das kann hier durchaus zu längeren Pausen führen. Der Wiederspielreiz ist hoch, weil es einfach wunderbar mal zwischendurch passt. Selbst meine Tochter (6) findet es gut und fliest eifrig mit.



    #The Mind

    Simple Regeln. Karten in Reihenfolge ablegen. Keine Kommunikation erlaubt. Wie langweilig soll dieses Spiel denn bitte sein?


    Verrückterweise überhaupt nicht. The Mind hat bei einer meiner Gruppen (Wenigspieler) derart eingeschlagen, dass wir es 3 Stunden lang am Stück gespielt haben! Und nie die Stufe 6 erreicht. Man hat wirklich gemerkt, wie wir unser Tempo angepasst hatten. Wenn dann eine Kombination aus vier oder mehr aufeinanderfolgenden Zahlen gelegt wird, fragt man sich tatsächlich ob das mit rechten Dingen zugeht. Es passiert gruppenintern auf jeden Fall so einiges hier. Und das finde ich wunderbar.

    Mit meiner Frau zusammen haben wir es im ersten Anlauf dagegen bis zur Stufe 12 durch geschafft. Gehirnwellen werden sich wohl mit der Zeit auch ähnlich :D;)


    #ZombieTsunami

    Das Spiel wurde diese Woche ausgeliefert und war ein Spieleschmiede-Projekt. Ich habe die Edition mit der 7Spieler-Erweiterung. Zunächst hab ich es nur in der Grundversion gespielt.

    Eine erste Dreierpartie liegt hinter mehr. Gleich vorweg: zu Dritt kommt das Spiel nicht richtig zur Geltung. Es ist als Partyspiel angelegt und eine Party mit 3 Personen... naja. Der wirkliche Reiz wird sich vermutlich erst ab 5-7 Personen einstellen. Aber mal von Anfang an:


    Bei Zombie Tsunami herrscht man über eine Horde Zombiwürfel und muss sie über eine lange Straße ins Ziel bringen. Die doofen Menschen versuchen mit Autos und Fallen die armen kleinen grünen Würfelchen zu killen. Mögen sie dafür verrecken. Wer nach drei Durchgängen auf der Straße die größte Zombiehorde sein eigen nennt, gewinnt!

    Es wird unheimlich viel gewürfelt. Und das mit den Holzzombies selbst. Eine Seite enthält ein Gesicht. Je nach Station ist es gut, wenn man Zombiegesichter erwürfelt hat. Meistens ist es jedoch schlecht und diese Anzahl an Würfeln wird vernichtet, weil z.B. die Menschen sie mit einem Auto überfahren haben :shout:

    Zwischendurch bekommt man hier und da Würfel dazu und es gibt zwei Kaufphasen pro Runde. Da kann man Gegenstände erwerben, welche die eigene Horde stärken, schützen oder die anderen Horden dezimieren. Ganz auf Sieg getrimmt.


    Ab und an gibt es dann noch eine interessante Spielmechanik. z.B. der Bus oder das Flugzeug: Hier müssen eine bestimmte Anzahl an Zombies erreicht werden. Meist indem sich mehre Spielern zu Gruppen zusammen finden. Alleine schafft man die Mindestanforderung (im Normalfall) nicht. Nur die Gruppen, die über genug Zombies verfügen, haben hier keine Verluste. Über die Gruppierung wird geheim mittels Farbsteinchen abgestimmt. Zuvor darf nach herzenslust diskutiert und gelogen werden. Denn zusätzlich hat jeder Spieler geheime Ziele. Dieses könnte zum Beispiel sein in der größten Gruppe oder in der kleinesten Gruppe zu sein. Als Belohnung winken noch mehr Zombies für den Einzelspieler.


    Und das waren auch schon fast alle Regeln. Sie sind in 3 Minuten am Spielabend erklärt und auf Heiterkeit aus. Das Spiel nimmt sich nicht ernst und so sollte man die Würfelorgie ohne Tiefgang auch betrachten. Durch die Gruppendiskussion kommt noch mal ein kommunikativer Spielbonus rein, welcher der Aneinanderreihung von Würfelwürfen sehr gut tut. Und in einem Markt Bomben zu kaufen, um die anderen zu schwächen, macht sowieso immer Laune.


    Fazit:

    Seicht, einfach, sarkastisch, zum drauf los spielen ohne Erwartung an ein strategisches Spiel. In einer großen Gruppe vermutlich umso witziger. Die 38 Euro in der Spieleschmiede (inklusive Erweiterung) ist es aber eher nicht wert. Die Zombird - Erweiterung bringt noch ein paar zusätzliche Karten und noch etwas Abwechslung. Kann man bedenkenlos gleich mit einbauen, so wie ich das sehe.


     


    #MythicBattlesPantheon

    Nach mehreren Partien des Intros konnte ich endlich mal einen tieferen Einblick in das Spiel gewinnen. Wir hatten diese Woche ein Spiel zu Dritt und konnten auf zwei Karten die Skirmish Variante ausprobieren. Dazu habe ich jetzt das gesamte Material des Grundspieles auf dem Feld gesehen und ein paar Truppen aus der Pandoras Box.


    Das reguläre Spiel ist zum Glück komplexer und umfangreicher, als das Intro. Allein die Tatsache, dass man die Einheiten erst mal aufs Feld bringen muss, ändert schon mal das Tempo des Spiels. Ist aber auch notwendig, sonst könnte es zu schnell durch sein.

    Wir haben uns sehr über die Verteilung der Omphalos Steine auf dem Feld gewundert. Zum einen waren es deutlich zu viele und weiterhin waren sie ungleich verteilt. Zwei Parteien hatten zwei Steine direkt vor der Haustüre, der Dritte musste deutlich mehr Felder gehen. Hierdurch gab es das typische Drei-Spieler-Problem. Zwei arbeiten am Omphalos-Eintreiben, der Dritte arbeitet gegen die beiden anderen. Natürlich hat sich der Dritte meine Wenigkeit ausgesucht, um mich zu stören. Weil ich mit Atalanta (sau schnell und agil) schon in der zweiten Runde einen Stein zu Hades brachte. Was Spieler 1 ermöglichte seelenruhig einzusammeln. Irgendwann dachte sich Spieler 3 er müsse auch mal gegen Spieler 1 gehen und das konnte ich dann nutzen und Stein 2 und 3 einsammeln. Unter völligem Verzicht auf Kämpfe... Ich bin nur gelaufen und hab eingesammelt bzw. mich positioniert. Spieler 1 konnte nicht gewinnen, weil ihm die richtigen Karten ausgegangen waren am Ende.


    Im zweiten Spiel haben wir bewusst die Omphalos reduziert, um die Karte interessanter zu machen. Hier dachte sich Spieler 3 er werde sich mittig positionieren und alle anderen einfach nur bekämpfen. Unter völligem Verzicht des Einsammelns von Omphalos. Sein Ares stand mehrfach auf einem STein und Spieler 3 hatte im gesamten Spiel (es wurde 1 x ein Reset durchgeführt) 10 Aktivierungskarten für Kämpfe und Aktionen eingesetzt. Zwischenzeitlich ging Spieler 1 auch gegen mich, was zum gloriosen Tode von Zeus führte, der über seinem letzten Omphalos zusammen brach. In der Runde zuvor hatte mir genau 1 richtige Karte gefehlt, dann hätte ich gewonnen. Aber das Kartenglück hatte mir gefehlt.


    Als Ergebnis nehme ich aus den Partien:


    • Man kann das Spiel mit unterschiedlichen Taktiken angehen.
    • Das Kartenglück ist ein nicht zu verachtender Faktor und muss zur entscheidenen Spielsituation passen. Es kann verbessert werden, durch Art-of-War-Karten.
    • Deckbuilding ist wichtig. Beim Aufbau der Arme ist darauf zu achten, dass genügend Art of War Karten im Deck sind! (siehe ein Punkt zuvor)
    • Die Beschränkung der Aktivierungskarten fühlte sich bis jetzt bei jedem Spiel auch so an, dass ich mich in meinen Spiel recht eingeschränkt gefühlt hatte.
    • Zu Dritt kann ich das Spiel im Skirmish Modus bislang nicht empfehlen. Irgendwie hauen immer 2 Spieler auf den Dritten. Wenn es sich nicht ausgleicht, ist einer dadurch schnell raus.
    • Die Figuren auf dem Feld und der kleine 3D-Eindruck sind toll.
    • Mein Mitspieler beschwerte sich über die hohe Downtime, wenn man nur 1 Karte spielt, die anderen aber aus den Vollen schöpfen und viel agieren (zwei Aktivierungen, Kampf mit Kampfwürfel werfen, Sonderfähigkeiten nutzen, etc.). Das ging mir persönlich nicht so, aber man kann schon auch viel Grübeln :D

    Zu Viert würde ich es sehr gerne mal probieren. Den richtigen Reiz zu Zweit vermute ich in den Szenarien. Diese lesen sich sehr interessant und nutzen das Potential und die ganzen Figurenschar auch nochmal mehr aus.






    #ChroniclesOfCrime

    Abschließend gab es gestern Nacht noch einen Soloeinblick in die Welt von Chronicles of Crime. Das PnP (alte Version) hatte ich schon länger hier herum liegen und das Tutorial gespielt. Ein Szenario war auch noch freigeschaltet in der App und lädt zum testen ein. Das Material ist übersichtlich. Die Karten auszuschneiden ist der langwierigste Akt.


    Bei dem Szenario gibt es eine Leiche im Park. Hier darf man das erste mal richtig ermitteln. Etwas schwierig fand ich bei der Untersuchung des Tatortes in der 2-D Variante alle wichtigen Details zu erkennen. Ranzoomen ging auch nicht so richtig. Aber ich hatte schon genug Infos beisammen, um immer mehr Personen an immer mehr Örtlichkeiten zu befragen. Notizen sind anzuraten, damit man auch kleine Hinweise aus Gesprächen später nicht übersieht.

    Da ich ins kalte Wasser geworfen wurde, hab ich mir ermittlungstechnisch viel Zeit gelassen und fast jede Figur zu fast allem anderen befragt. Hier kann man sich deutlich verbessern. Das Szenario basiert wohl darauf innerhalb von 12 Spielstunden gelöst zu werden. Ich habe 17 Spielstunden gebraucht.

    Gut gefallen hat mir, dass man zu unterschiedlichen Zeiten an den Örtlichkeiten andere Personen antrifft.

    Die App funktioniert prima und das Scannen klappt immer (ich hatte noch die erste Version. Es wurde hier sogar nochmal nachgekartet, so dass man auch aus schlechteren Winkeln scannen können soll). Ich hab für das Szenario etwa 30% Akku verbraucht.


    Letztlich hab ich bei der Lösung alle Fragen richtig beantwortet, außer die Frage nach dem Täter. Hier wurde ich auf eine falsche Fährte gelockt und hab eine Aussage falsch interpretiert. So wurde also der Falsche verhaftet. Ich schiebe das auf die späte Uhrzeit (2 Uhr). Und Luft nach oben muss ja auch vorhanden sein :D

    Insgesamt freue ich mich auf das Spiel und werde es definitiv mitbacken. Die KS Kampagne läuft noch 3 Tage.





    (Aber wohl auch nicht zuviel / alles auf einmal...)

    Als OS2 bei mir ankam, war ich mit dem Grundspiel schon etwa 2 Jahre vertraut. Dann hab ich mir ein Spaß daraus gemacht die 21 Erweiterungen aufzuteilen. Das ursprüngliche Ziel war es jeden Monat nur eine Erweiterung zu öffnen. Das hab ich aber nicht geschafft. Es ging schneller :) Eher so 2-4 Erweiterungen pro Monat. Aber dennoch war es ein Genuss mit Abstand nach und nach etwas neues einzubringen. Ich hab sogar noch eine Map, die ungeöffnet ist: Die Bibliothek. Das Design gefällt mir aber auch ehrlich gesagt am wenigsten. Obwohl ich die Idee zunächst sehr gut fand.

    Muss irgendwann auch dran glauben :D

    .jeder konnte sich vergleichsweise gemächlich ausbreiten und erstmal sein Ding machen,

    Mach dir keine Sorgen. Das ist absolut typisch für den Anfang. Man ist aus anderne Spielen gewohnt, dass man sich erst mal eine solide Machtbasis aufbaut und erst mit einer riesigen Armee anfäng anzugreifen. CW geht hier einen anderen Weg. Das Spiel ist schneller und Kämpfe können mal eine Zone komplett leer fegen und auch hier und da Einheiten kosten. Aber ein einzelner Kampf wird nie lediglich aufgrund des Verlustes von Einheiten den Sieg oder eine Niederlage bedeuten.


    Mehr Action kommt automatisch hinein, sobald man sich darauf einlässt, den andern auch schon früh zu stören und auch mal einen Vorstoß zu wagen, wenn man noch nicht alle Monster auf dem Plan hat. Gezieltes Stehlen und einander Abringen von Toren ist ein stetiger Wandel der Kräfteverhältnisse. Nur weil man selbst ein Tor in Afrika gebaut hat, bedeutet das lange nicht, dass man dieses Tor auch mit aller Kraft bis zum Ende behalten muss. Lieber mal aufgeben, wenn der Gegner sich stark darauf konzentriert und dafür ein Tor in Amerika einheimsen und gleich eines im Pazifischen Ozean dazu, weil der Gegner sich hier offenbart hat... (Und natürlich gibt es Ausnahmen :D)


    CW ist weniger statisch. Es ist ein Hin und Her, ein Hauen und Stechen, ein flexibles Taktieren. Je mehr Mitspieler auf dem Plan sind, umso schneller ist diese Philosophie offensichtlich. Zu Zweit hat man dagegen noch die meisten Möglichkeiten sich erst mal einzuturteln. Muss man sich ein bißchen dran gewöhnen.


    Auf jeden Fall gleich die nächste Partie spielen und die ersten Erkenntnisse umsetzen!

    ... oder nimm ihr die Scheu vor den Monstern durch Verwendung niedlicher Ersatzfiguren Happy Hippos, Schlümpfe, etc (sieht sicher Klasse aus, wenn Schlumpfine einem Großen Alten begegnet ... ^^;))

    =O Blasphemie!


    Harry2017

    Die Anforderungen sind ja mit CW fast nicht zu vereinen. Aber am elegantesten finde ich nach wie vor KC. Die Sonderfähigkeit der 2 Felder Bewegung ist von Anfang an sehr befriedigend. Andererseits sind die Monster nicht die Stärksten.


    Abraten würde ich vom Gelben Zeichen. Da muss man ganz anders denken, also eigentlich schon um die Ecke :)

    Maftiosi

    1. Toller Bericht. Eun guter Einblick. Ich bereue es ein wenig damals wieder ausgestiegen zu sein, weil ich schon so viele Dungeon Crawler habe.
    2. Geiler Tisch! Edel.
    3. Was sind das für durchsichtige Kartenhalter, mit denen sich die Karten aufrecht aufstellen lassen?

    könnte

    Hast du Maschinen für sowas?


    Ich kann mir im besten Willen nicht vorstellen eine geschwungene Linie und dann auch noch in diesen Abständen und dieser Präzision in Handarbeit herzustellen. Gerade Kanten kriege ich mittlerweile selbst ganz gut hin, aber im Vergleich hat noch nichts von mir selbst hergestelltes auch nur annähernd so ausgesehen.

    Hier geht ja einiges, wenn man kurz mal weg ist.


    Maftiosi Die PDFs gefallen mir gut. Der Flufftext wäre zu überdenken. Ich glaube die meisten schauen sich noch nicht mal den Text auf der Rückseite der Fraktionskarte an. Geht mir zumindest so. Aber ich lasse mich gerne eines besseren belehren. Um den Platz zu nutzen könnte man auch einfach den Phasenablauf dort hin pinnen. So muss man nicht zwei verschiedene Spielhilfekarten vor sich liegen haben.


    Ansonsten ist aus der Erfahrung heraus jeder Neueinsteiger recht dankbar für strategische Tipps, an die man sich in den ersten Runden klammern kann. Die Lernkurve steigt aber sehr schnell an, so dass man die Karten nach der dritten oder vierten Partie weniger brauchen wird. Als Hinweis und Denkhilfe für die Erstpartie mit einer neuen Fraktion ist es auf jeden Fall spitze.


    Harry2017 Ich denke Maftiosi hat schon einen ganz guten Einblick ins Regelwerk. Auch in die offiziellen deutschen Texte, die bald veröffentlich werden, Bateyes . Sollte mir jedoch was auffallen, sag ich gerne Bescheid.