Beiträge von hhamburger

    Ich mag die Mischung. So wie zB in Zug um Zug.

    Einerseits gibt die Kramerleiste Dynamik in das Spiel. (Wer will nicht der Führende sein?!)

    Andererseits ist es frustrieren hinten zu liegen ohne eine Chance auf Ausgleich zu haben.

    Mein Vorschlag wäre, dass das Spiel mit verschiedenen Titeln auf den Markt kommt. Dann schaut man sich die Zahlen der Verkäufe an und hat dann Schwarz-auf-Weiß, was der beste Titel ist.

    Dann könnte man dazu ein Meta-Spiel aufsetzen: Wetten, welcher Titel sich durchsetzt.

    Für das Grund-Spiel bin ich ganz bei MetalPirate , tolle Analyse.


    Nun hat sich aber bei dem Einen oder Anderen die Erweiterung eingeschlichen.

    Was ändert sich mit der Erweiterung aus Würfel-Draft-Sicht?

    Da das Spiel jetzt auch zu fünft spielbar wird, kommen erst mal pro Farbe ein Würfel hinzu. Diese kann man ja einfach nach der Berechnung von MetalPirate zusätzlich entfernen.

    Was aber auch noch hinzukommt, dass sind die 11 fablosen Booster-Würfel (w6 mit den Werten 3-8). Die Anzahl entspricht somit der Anzahl der Klassenwürfel. Insgesamt wird also das gesamt Gefüge verwässert. Das ist aber nicht schlimm, da die Booster-Würfel einem bei den Attributen gut helfen können. Somit schlage ich vor, dass entsprechend der von MetalPirat vorgeschlagenen Anzahl zu entfernenden Klassen-Würfel, nun auch die selbe Anzahl Booster-Würfel mit entfernt wird.

    Dawn of the Zeds - Morgendämmerung

    Es wurde ja vorher schon mal erwähnt: "Dawn" kann man zwar 1:1 für sich als "Morgendämmerung" übersetzen, aber im Sinnzusammenhang bitte nicht.

    Morgendämmerung: Vati dreht sich noch mal im Bett herum und Mutti macht schon mal die Milch warm. Die Vögel fangen an zu piepen und die Blumen öffnen sich... oh je.

    "Oooooh!" war mein erster Gedanke, als ich die neu erstandene zweite Ausgabe gekauft und Daheim geöffnet habe.

    Die zweite Auflage unterscheidet sich gegenüber de Jubiläumsausgabe in mehr, als nur den Metallmünzen und den Waren-Holzklötztzchen. In der Jubiläumsausgabe ist auch die Pappe dicker. Die Pappe der zweiten Auflage ist zu dünn für meinen Geschmack.

    Wenn sich daran gleich ein erfahrener "Genießer" gestört fühlt, werde ich sowas demnächst in Privatkonversationen erledigen.

    Echt jetzt?!

    Wir schnacken hier doch nur über einen netten Zeitvertreib... Und jeder gibt halt seinen Senf dazu. Keiner muss seine Wurst in den Senf anderer stippen.

    Zum Thema "Tonic": Ich würde den Geschmack über den Preis stellen. Erst recht, wenn man schon vergleichsweise teuren Gin gekauft hat.

    Ich schätze mal, dass hier nur Genießer lesen und schreiben. Wenn man abends mal 1-2 GTs trinkt, dann machen doch die 1-2 Euros mehr für Tonic auch nichts aus, wenn es dann mit dem teuren Tonic besser schmeckt. (Falls das denn besser schmeckt)

    Mein Favorit ist "Schweppes Dry Tonic" gefolgt von "Goldberg Bone Dry".

    Aber das ist ja zum Glück alles Geschmackssache.

    Habe mir mal die Kampagne angeguckt.

    Erster Gedanke: Sieht nett aus!

    Zweiter Gedanke: Das Material und die Seite gibt mir keinen Hinweis, wie das Spiel laufen soll.

    Dritter Gedanke: Auf wiedersehen.


    Da ich so’n Schurke bin und bei der Arbeit derartige Infos angucke, sind halt Videos ein NoGo-Kriterium für mich.

    Manchmal nehme ich mir dann vor Zuhause die Videos zu gucken.

    Das wird dann regelmäßig vergessen.

    Funkenschlag ist klasse. In meiner Spielrunde funktioniert das Spiel gut, alle mögen es.

    Ich bin tendenziell ein Erweiterungs-Fetischist, aber ob man hier in Deutschland oder Skandinavien, Indien oder in England herumbaut fühlt sich für mich komplett gleich an. Ja, hier und da darf man halt mal kein Atomkraftwerk benutzen (oder ähnliche Änderungen), aber die eigentliche Spannung kommt vom Wechselspiel der Mitspieler untereinander: Das Bieten und der knappe Rohstoffmarkt.

    Joa, Gin ist gut. Nicht so gut wie ein guter Rum, aber gut.


    Ich hatte letztens einen Abend in einer kleinen Gin-Manufaktur verbracht. Das war interessant und desillusionierend.

    Da wurden verschieden Gins verkostet und man konnte eigene herstellen. Das war interessant.

    Desillusionierend war, dass die ganze momentane Gin-Flut die reinste Panscherei ist. Die Manufakturen kaufen einen neutralen Basis-Gin ein und kippen da einfach 1-n Destilate mit rein. Fertig.

    Natürlich kommt es letztlich darauf an ob einem das Zeug schmeckt, oder nicht. Gelernt habe ich dabei, dass, wenn man etwas Gutes in der Flasche haben will, sich einen "London Dry Gin" kaufen muss. Dieses Label besagt, dass die Zutaten mit-destilliert wurden. "Dry Gin" ist ein Blend.

    Ein Blend kann jeder Idiot herstellen, beim anderen braucht man Erfahrung, Zulassung und dergleichen.


    Mein Favorit ist (und war schon seit dem letzten Jahrtausend) Beefeater. Recht unspektakulär, ich weiß. Aber mir schmeckt’s.

    Freitag gab es eine Spielerunde zu sechst. Boah war es heiß bei uns im Norden, den Blicken meiner Mitspieler konnte ich entnehmen, dass große Gedankenleistungen nicht zu erwarten waren. So entschied ich mich Leichtgewichte ins Rennen zu werfen:


    #KarzyWordz

    Oh, wir hatten viel Spaß mit dem Spiel. Es war für jeden von uns die erste Partie. Danach hat auch der größte Skeptiker gesagt, dass wir das Spiel öfter mal zwischen schieben sollen. Gefühlt ist es wie "Nobody is perfect", nur anders herum. Es ist meiner Meinung nach aber etwas runder geschliffen und man kann es mit Leuten spielen, die bei "Nobody ist perfect" Spaßbremsen wären. Selber schreiben ist halt nicht mehr zeitgemäß, aber ein paar Buchstaben hin und her schieben schafft jeder noch.


    #Kingdomino + #Queendomino

    Die beiden Spiele haben wir zusammengemixt, damit wir es zu sechst spielen konnten. Technisch funktioniert das einwandfrei. Man braucht aber definitiv einen großen Tisch. Den hatten wir zum Glück. Mein Eindruck ist, dass in der Mixed-Variante die Stadt-Ausbau-Elemente nicht allzu stark in die Punkte gehen.

    Alle die auf Länder-Strategien gegangen sind hatten hinterher mehr Punkte, als die, die auf Städte gegangen sind.

    Die Meinung in unserer Runde ist aber, dass es durch Queendomino spannender wird. Für mich auch klar das Spannendere der beiden Spiele.

    Trotz sechs Spielern lief das Spiel schnell und flüssig. Die Variante kann ich empfehlen. Das nächste Mal wollen wir die Team-Variante ausprobieren: 3 aml 2 Spieler bauen gemeinsam an einem 7x7 Feld. Ich bin gespannt.


    #Wizard

    No Comment

    Das ist aber sehr frei interpretiert?!


    Meine Variante wäre eher: Brettspiele (inkl. Tikal) machen Spaß, besonders dann, wenn es kompetitiv gespielt wird.

    Und das nach den Regeln und im begleitenden Meta-Spiel.


    Andere Randbedingungen der geschilderten obigen Situation war, dass ich bei den Tempeln geschwächelt habe, also muss ich doch Versuchen meine situativen Stärken auszuspielen, statt meine Schwächen zu belasten. That’s the game.

    In meiner letzten Runde zu dritt gab es folgende Situation:

    Ich hatte die Schätze: a-a-a, b-b, c-c

    Links neben mir: d, e

    Rechts neben mir: d, f

    Ich wollte meinen Mitspielern das Sammeln madig machen und bei einem a gegen d tauschen.

    Zumal ich situativ die bessere Ausgangslage hatte neue Schätze zu sammeln.

    Eine Frage an die Gemeinde:

    Bei Tikal kann man ja auch Schätze sammeln um Punkte zu bekommen.

    Man ja gegen 3 Punkte auch einen eigenen Schatz gegen den eines Mitspielers tauschen.

    Laut Regeln aber nur, wenn dadurch kein Set von 2 oder 3 gleichen Schätzen zerstört wird.

    Das man einem Mitspieler ein Set nicht zersemmeln kann ist ja verständlich, aber darf man seine eigenen Sets aufbrechen für diesen Tausch?

    Interessante Frage. Bin ich pingelig? Hmmm....

    Ich behaupte immer gerne, dass mein Credo "nicht aufregen, nur wundern!" ist. In Wahrheit erwische ich mich dann aber immer wieder beim Sleeven und Zipbagging. Das ist wohl eine präventive Maßnahme, damit sich mein Credo auch erfüllt und ich mich nicht aufregen muss, wenn meine grob motorischen Mitspieler die Karten in Getränke-Lachen werfen.

    Hier gibt es ja auch eine Debatte, wie mangelhaft die 2te Ganges Auflage ist. Toll, dachte ich und habe mal mein Spiel angeschaut. Und siehe da, einige dieser Mängel finde ich auch in meiner Version. Hmmm. Erster gedanke: "Das ist aber nicht schön.." Zweiter Gedanke: "Aber die letzten Male, als das Spiel auf dem Tisch war hat es mich nicht gestört." Damit ich besser Schlafen kann entscheide ich mich im Zweifelsfall solche Gedanken wie den Zweiten zu verinnerlichen.

    Was mich wirklich stört, ist, wenn Macken am Material Vorhersagen zulassen, welche Karte als nächstes kommt. Da versuche ich dann für Ersatz zu sorgen.

    Ich bin also Teil-Pingelig.

    #IstanbulDasWürfelspiel

    Ein paar Runden in der letzten Woche mit wechselnder Besetzung absolviert.

    Nach meiner Meinung gewinnt das Spiel, wenn mehr Mitspieler dabei sind. 4>3>2, was ja auch mathematisch korrekt scheint.

    Wie häufig bei Würfelspielen, ist man von den Würfeln abhängig. Wenn man das einfach akzeptiert, ist das Spiel ein kurzer und netter Spaß mit einem Anflug vom Flair des großen Bruders. Ab und an werde ich es gern mal Spielen, aber ich habe so eine Ahnung, dass es sich schnell abnutzen kann.

    Erst haben wir #NochMal gespielt und dann #NochMal und #NochMal.

    Scheint das neue Lieblingsspiel meiner Liebsten zu sein.

    Ich finde es ok. Es lässt einen die Illusion der Entscheidung.

    Ist kurz und weilig. Wenn ich nach einer Partie darüber sinniere, warum ich gewonnen oder verloren habe komme ich zu dem Schluss, dass der Einfluss der jeweiligen Entscheidungen oft nur eine Illusion ist. Zwar kann man ein Ergebnis willentlich in die Grütze reiten, doch ob man gewinnt hängt meistens von den Würfeln ab.

    In der Basisversion gibt es keinen Ausgleich

    Nicht ganz richtig, da der mit weniger Arbeitern ein zufälliges weißes Ertragsplättchen bekommt und es sofort ausführt.



    Somit ist der Catch-Up-Mechanismus in der Basis-Variante mächtiger.


    EDIT: Da hat mein Gehirn wohl Regel-Passagen vermischt und intuitiv eine interessante Hausregel erfunden...

    Ich sehe in den ZielErtragsplättchen der Profivariante auch eine Art Catch-Up-Mechanismus. Wenn einer mit der Anzahl an Arbeitern hinterher hinkt, dann werden seine Provinz-Ziele automatisch besser. Das finde ich gut und der vermeintlich führende wird nicht abgewatscht.


    Wie MetalPirate schon schreibt, sehe ich auch die Aufwertung des Flusses durch den dritten Arbeiter als Verbesserung.


    Ob die Einschränkung auf 8 statt 10 Würfel sich wirklich auswirkt, kann ich nach meinen wenigen Partien nicht sagen. Mehr als 7 Würfel hatte ich nie.

    Was mich an meiner Version etwas stört ist, dass die ZielErtragsplättchen, die man bei der Tänzerin (u.a.) bekommen kann nicht richtig mittig ausgestanzt wurden.

    Wenn man es drauf anlegt, dann kann man sich die Teile einprägen und vorhersagen.

    Der Fluss ist ja nicht nur Fluss. Er bietet eine Menge Aktionen, die woanders schon besetzt sein können.

    Auch ein paar spezielle Aktionen sind dabei, wo kann man sonst 3 Karma bekommen.

    Und auch das Voranschreiten auf dem Fluss kann speziell sein, da man ja besetzte Felder nicht mit zählt.

    Ich möchte an dieser Stelle mal den Kundenservice von Huch! loben erwähnen.

    Die antworten auf eMails sehr schnell und sind sehr zuvorkommend.

    Ich widerspreche mal den Auslegungen weiter oben. Die Anleitung ist da recht eindeutig:

    Also weder deine Varianten A) noch B).