Beiträge von Maftiosi

    Du bist durch Terraforming Mars durchgekommen und fandest das Regelstudium zu Anachrony eine Qual? :D


    Ich fand das fast umgekehrt. Anachrony liest sich flockig runter und es gibt danach kaum noch Fragen. Im Gegensatz zu Trickerion ist es bei weitem einfacher als sein Ruf.

    Toadstool Falls es dich interessiert, ich habe Vektordaten hier für Laserschnitt aus Pressholz. Die müsste man dann nur noch lackieren/besprühen. Wenn jemand Zugriff auf so eine Maschine hätte... Vielleicht gibt es das in den Fab Labs oder so?


    Wenn das Spiel auf DE rauskommt greife ich vielleicht auch zu.

    Ich habe heute abend auch mein Exemplar erhalten und kann Entwarnung geben.


    Zum Spiel: Es ist dunkel, ja. Sieht aber nicht nach einem Fehldruck aus, also nicht nach zu viel Kontrast oder Schwarzanteil. Es spielt eben in einer Zeit, in der an jeder Ecke Kohle gescheffelt und verbrannt wurde. Das soll denke ich so sein. Es ist auf jeden Fall sehr edel, stimmig und schön. Die Karten gehören mit zum besten, was ich je in der Hand gehabt habe. Erinnert mich stark an Mage Knight.


    Zu den Clays: Hätte ich hier nicht die negative Kritik gelesen wäre mir nicht in den Sinn gekommen, dass man davon enttäuscht sein könnte. Ich habe beim durchlesen der Anleitung andauernd Chipstapel in einandergeschoben (alte Pokerkrankheit ;) ) und finde die Chips fantastisch! Tolle Haptik, tolles Gewicht, tolle Optik, sogar tolle Akustik beim stapeln - kein helles plastikklicken, sondern etwas gedämpfter, weicher. Sehr edel und dezent, aber gut zu unterscheiden. Daran habe ich wirklich nichts auszusetzen.


    Zum Inlay: Ja, es hätte schöner sein können (schwarz eben), aber es ist funktional, hat genügend große Fächer um alles zu sortieren. Die Karten passen premium-gesleeved hinein. Alles super, so würde ich mir das von FFG mal wünschen.


    Letztendlich bin ich vollstens zufrieden damit und kann mich über Material nicht beschweren.

    Weil's kein "einzige Chance"-Kickstarter wie Gloomhaven und Co ist lasse ich das hier mal aus. Findet man bestimmt irgendwann im Retail oder im Gebrauchtmarkt. Auf Facebook schrieb jemand das sei eher ein gehobenes Familienspiel? Dann wäre ich sowieso raus.

    Kritikpunkt 1: Die Grafik. Sieht aus wie aus einem Playmobilkatalog

    Kritikpunkt 2: Die Bilder. Fotos gemsicht mit Zeichnungen gemischt mit billigen 3D-Renderbildern aus der Zeit von O-Game. Da blutet mein Designerherz!

    Kritikpunkt 3: Das Material. Karten wirken (ohne Sleeves) billig. Kein Inlay. Die Playerboards sind gerade bei ihrer Bedeutung im Spiel ein Witz. Ohne Overlay für mich nicht verlässlich spielbar. Die Marsplättchen habe ich bei mir alle durchlöchert, damit die Würfel darin halten. Eine Deluxe-Variante mit 3D-Teilen fände ich noch schöner. Wenigstens stimmt aber die Qualität der Plättchen.


    Den Glücksfaktor sehe ich allerdings nicht als Negativ an. Drafting finde ich unnötig. Ja, es gibt Phasen in denen man schleppend startet, aber das ist ja das Prinzip eines Enginebuilders. Ist das schlechtes Gamedesign oder schlecht gespielt? ;) Ich finde, dass das Spiel genügend Mechanismen hat um schlechte Hände zu umgehen. Grünzeug kann man auch einfach für Geld kaufen.


    Die Kritik von Ressless mit dem Grünzeug verstehe ich auch nicht, ist doch nur thematisch. Bei -30° und Trockenheit wachsen die meisten Pflanzen schlecht ;)


    Kurz gesagt: Das Spiel wird für mich seinem Ruf gerecht, nur das Material sieht aus wie von 92 und fühlt sich auch so an.

    Ich muss wohl meinen Post von oben revidieren! Hab's gerade gefunden:


    • Offizielle Casino-Jetons wiegen oft zwischen 8,5 und 11,5 Gramm. Brass: 9,5-10g = Check
    • Preisgünstige (!) Jetons erreichen dieses Gewicht über einen Metallkern in Plastik. Hochwerige Chips, werden aus Clay (Ton/Lehmmischung) hergestellt und benötigen durch das andere Material keinen Metallkern und, wodurch sich das Gewicht gleichmäßiger verteilt.
    • 39mm ist dabei das Standardmaß.


    Wie es nun mit der Optik und der Verarbeitung aussieht, kann ich ohne eigenes Exemplar noch nicht sagen, aber rein vom Gewicht und dem Material her sind die Brass-Chips damit sehr hochwertig. Das, was ich für hochwertig gehalten habe, scheint wohl die Billigversion zu sein


    :secret:

    Gerade kam die Pledgemanager-Mail. Erst in der französischen Version, unten angefügt die englische. Ich hätte die Mail schon fast gelöscht. Diese arrogante Franzosenmasche geht mir manchmal ganz schön gegen den Strich, in einem internationalen Projekt...

    unittype001 sie sind wesentlich leichter als Pokerchips, für mein GEFÜHL nur unwesentlich schwerer als reine Plastikchips, auch wenn die Chips in der Menge ordentlich was wiegen.

    Bisher habe ich Pokerchips und ähnliches als sehr hartes Material erlebt, die Chips aus Brass fühlen sich aber sehr nach Plastik an.
    Da beides meinen Erwartungen widerspricht, bin ich enttäuscht.

    Das ist ja mal krass. Die haben dann wohl nichtmal einen Metallkern? Was war da noch der Standard? 12,5g? Das ist in der Tat etwas enttäuschend. Dann sind das keine Pokerchips sondern einfache Plastikplättchen?

    Maftiosi Vorsicht, ich habe mich auf eine überarbeitete 2.0 Version bezogen. FAQ's und Fehler werden in den deutschen Auflagen schon immer mit eingearbeitet und korrigiert.

    Ja natürlich! Ich habe mich nur darauf bezogen, dass die "Fehler" in Fallout ja auch durch kleinere Veränderungen in der Wertung schon behoben werden könnten und dass sowas in einen 2nd Printrun einfließen könnte. Aber ich habe über die Notwendigkeit und das Ausmaß einer Überarbeitung bei Fallout keine Ahnung, ich habs noch nicht gespielt.


    Ich würde mich allerdings (anerkennend) totlachen, wenn der offizielle "Regeltweak" in ein paar Jahren "The Elder Scrolls - Boardgame" heißt :)

    Dass die chips nicht der Bringer sind, hab ich mir schon gedacht. Ich verstehe aber auch die Faszination darum nicht so ganz.

    Die ist Hausgemacht. Mir wäre das auch theoretisch egal, aber gefühlt wurde das Spiel wegen der blöden Chips um 3 Monate verschoben und es gibt mehrere Updates quasi nur um die Dinger. Klar, dass man da jetzt ziemlich viel erwartet.

    Vielleicht kommt die dt. Version ja als ordentlich überarbeitete 2.0 Version raus.

    Vergiss es. Das ist noch nie und wird nie passieren, da eine deutsche Version immer mit der englischen Zusammen gedruckt wird und damit beide auf den gleichen Daten beruhen.

    Muss ja nicht zwingend so sein. Bei Star Wars Rebellion wurde - so schätze ich aufgrund der zeitlichen Diskrepanz - die deutsche Variante wohl erst bei einem Reprint der englischen mitproduziert. Wenn nun Fehler dabei sind wie z.B. in Berge des Wahnsinns (mal ein Wort falsch), dann wird das ja auch direkt korrigiert. Allerdings ist genau das der Fall, wenn Titel wie die Arkham Horror-Addons oder die POD-Erweiterungen zu z.B. Der Eiserne Thron so lang ausverkauft sind: Es sind noch EN-Exemplare da und solang nicht nachgedruckt werden soll, gibt's auch keinen Nachschub für die lokalisierten Versionen. Genau so verhält es sich wohl auch mit den DE-Versionen der POD-Arkahm Horror LCG-Erweiterungen (Ragarou und Carneval): Die EN-Varianten sind noch nicht ausverkauft und solang die nicht in den 2nd Printrun gehen, gibt's die DE-Versionen nicht.


    Ob allerdings so schwerwiegende Fehler korrigiert werden, halte ich sowohl in der Basisversion als auch in der DE-Version für zu tiefgreifend. Die schicken ja nicht, wie in einem 2nd Printrun bei KS üblich, ein Upgrade-Kit an alle Käufer der ersten Version heraus.


    PS: das wäre vom Produktlebenszyklus her auch Banane, denn das Produkt ist ja schon da. Wahrscheinlich wird das erstmal verkauft bis es aus ist. Wenn die Nachfrage immernoch vorhanden ist, wird nachgedruckt. Profit ohne weiteren Redaktionsaufwand. Erst wenn das Spiel ausverkauft ist und sich ein Reprint nicht mehr lohnt macht es Sinn über eine Neuauflage mit angepassten Regeln nachzudenken. Idealer Weise allerdings in einem anderen Setting (hier bietet sich ja quasi Elder Scrolls geradezu auf penetrante Art und Weise an ;) ). Neues Theme, um die abzuholen, die Fallout nicht abholen konnte und zusätzlich die Fallout-Käufer und gleichzeitig mit "Revised Ruleset" zu werben.

    Ich habe in der Zwischenzeit eine Auflistung bei BGG gefunden (link ist aber gerade nicht mehr verfügbar). Darin stand in etwa:


    - Curse-Addons sind eben Curse-Addons. Mehr Stoff, der nach dem Grundspiel kommt. Wer also mehr will kann ruhig alle nehmen.

    - Facing the elements (Wetter) bringt eine neue Komponente in ALLE Curses

    - Devourer macht ALLE Curses etwas schwieriger (neue Herausforderung)

    - Path of Repentance macht ALLE Curses ein wenig einfacher (neue Hilfen)


    Alles in allem finde ich Expansions immer gut, die ein Grundspiel einfach anreichern. Da funktioniert natürlich die "Ich kaufe erst Expansions, wenn das Grundspiel durch ist"-Regel nicht, aber dafür kommt sie so immer zum Einsatz.


    Ich habe mich nun doch mal dazu durchgerunden das Spiel mitzunehmen, und zwar


    - Grundspiel

    - alle 3 Expansion-Curses

    - Elements

    - Devourer

    - Repentance

    - Pets

    - Promos

    - Notebook


    Würfel, Playmat und alles was fliegt (What goes up must come down + flying roots) habe ich ausgelassen. Die 2nd Kickstarter-Sachen haben mir irgendwie nicht so gut gefallen. Weiß auch nicht warum.


    PS: Die Expansion-Prio laut BGG-Umfrage war...


    1. One or all Curse-Expansions
    2. Elements
    3. Repentance
    4. Devourer

    Alles in allem schneidet der Devourer am schlechtesten ab. Ich könnte mir aber vorstellen, dass das dadurch begründet sein könnte, dass er eine sich bewegende zusätzliche Gefahr ins Spiel bringt, die Spieler in deren Bewegungsfreiheit und Wunsch nach Erforschung stark beeinflussen kann. Positiv betrachtet sind die Würmchen aber wohl auch ne gute Nahrungsquelle ;)

    Da gibt es kein Projektrisiko. Du bestellst und wenn es vorhanden ist, bekommst du es schon in 2-3 Monaten. Wenn nicht bekommst du natürlich dein Geld zurück ;)


    Ich habe noch eine Frage zu den Expansions, wie würdet ihr die bewerten?


    Das Bundle der 3 alten Expansions kann man denke ich mitnehmen, mehr Curses sind ja immer gut. Ähnlich verhält es sich mit der What goes up must come down-Erweiterung.


    Wieviel aber bringen bzw. wie ist die Qualität von...

    - Bone Dice

    - Cartographer-Notizblock

    - Wetter-Expansion

    - Devourer-Expansion


    Und hat das Spiel jemand gesleeved? Ich persönlich würde ja prinzipiell alles sleeven, aber es gibt ja nicht umsonst die Option nur 200 Sleeves zu kaufen. Reicht das aus für eine bestimmte Art von Karten, wie man oft in der Hand hat/mischt? Ich habe gelesen, dass alle Karten gesleeved kaum noch in die Box passen bzw. nur ohne Addons - das wäre natürlich nicht gerade Sinn der Sache.

    Ich weiß, dass es nur ein Randbereich der Diskussion ist, aber dazu muss ich gerade nochmal was loswerden:

    Die Hostessen müssen sich der Kleiderordnung meistens anpassen, ansonsten gibts den Job nicht und ohne Job keine Kohle...

    Das klingt mir zu sehr nach "Die Frau als Opfer!". Wer einen Hostessenjob machen kann, der/die kann auch Kellnern, mit dem Fahrrad "courieren", Pizza austragen, Medikamente in Versandtaschen packen, etc. pp. Damit will ich sagen: Es gibt genügend Jobs, die man mit ähnlicher Bezahlung ebenfalls machen kann, wo es kein Stück auf Kleidung, Optik und Geschlecht ankommt.

    Manche fühlen sich aber auch sehr wohl in diesen Outfits. Das ist vollkommen ok.

    Genau so sieht's nämlich aus.

    Ist nicht identisch. Die Kickstarter Edition ist "Deluxe" mit besserem Material.

    Unterschied Deluxe zu Standard (soweit ich das aus der Kampagne sehen konnte):


    - Upgraded Player Mats (2 statt 1 mm)

    - Foil Box Upgrade (sieht nach Heißfolienprägung auf der Box aus - Schnickschnack)

    - Black Chitboard Tiles (die Kanten der Industrieplättchen sind schwarz gefärbt statt unbehandelter Pappe)

    - Custom Vac Tray Insert incl. sleeved Cards (Insert aus Pastik)

    - Deluxe Edition Numbering (Nummer der limitierten Version auf dem Rücken der Box)

    - 70 Clay-style Money Cips (die Pokerchips)

    - 2 Color Money Chip Upgrade (Aufwertung der Pokerchips)

    - Money Chip Size Upgrade & Modular Vactray (Größere Pokerchips & Plastikinsert dafür)


    Die Standard-Stretchgoals beziehen sich auf Linen Finish Cards & Gameboard, alternative Artworks und ein Introszenario, grob gesagt.

    Genau deswegen ist er so unentbehrlich.

    Genau weswegen?

    Und den Zusammenhang mit dem "neoliberalen Staat" musst Du mir auch mal erklären...


    Glaubt hier jemand wirklich, dass irgendeine Regierung dieser Welt Milliarden in ein System pumpen würde, von dem sie ernsthafte Kritik zu erwarten hätte? Dass der ÖR-Rundfunk tatsächlich von Menschen für "staatsfern" oder "neutral/objektiv" gehalten wird, kann ich mir nur durch die jahrelange Berieselung durch ebendiesen erklären.

    To be continued... Das sind nur wahllos herausgesuchte Schnipsel und Episoden.


    Um nur mal bei einem Format zu bleiben.

    Verpasse ich da etwas? Ist das Spiel ein Remake oder ist der Autor/der Verlag bekannt? Ich verstehe gerade nicht, warum ein so simples und dazu gefühlt sehr teures Spiel so erfolgreich startet. Die günstigere Holzversion würde ich der "Deluxe-Variante" mit den häßlichen Minis immer vorziehen, wenn mich das Spiel interessieren würde. Die Minis sind mMn nicht so schön geraten.



    Noch dazu frage ich mich, warum der Drache einen Arm auf dem Rücken hat:


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    Ich habe mir die 80cm Schiene/Lineal und den Gerade/Schräg-Cutter bestellt und gestern getestet. Ich muss sagen, dass es kein Ersatz für mein bisheriges Werkzeug ist. Allerdings eine sinnvolle Bereicherung.


    Pro:

    • Die Schiene ist sehr stabil und schwer, liegt also sicher auf dem Material - das ist schon einmal sehr gut und ersetzt mein normales Lineal. Dafür allerdings ist sie sehr sperrig und wenig genau bei kleinen Teilen und Schnitten - da ist das 30cm-Metallineal immer noch besser geeignet.
    • Das cm-Maß fängt direkt an der Kante an, wie ein Zollstock. Ein Lineal hat häufig 0,5cm "Rand" bis zum Beginn der Skala. So kann man das Lineal gefühlt besser anlegen.
    • Der Cutter gleitet gut durch das Material, da man durch die Form und das stabile Lineal guten Kraftfluss hat. Durch die Dicke des Materials läuft (im Gegensatz zu Cuttermesser und Lineal) das Messer nicht direkt an der Schiene, sondern 1-2mm daneben. Das muss man beim Anlegen beachten.
    • Lange Schnitte werden wirklich sauber - besser als mit Cuttermesser!

    Contra:

    • Die Schienenfunktion selbst funktioniert mit dem Cutter nicht, den kann man "nur" anlegen. Das ist zwar auch ziemlich Stabil und lässt eigentlich kaum Wünsche offen, aber einen Haken oder eine Nut, die man über die Schiene schiebt, gibt es nicht.
    • Die Anzeigen in der Arretierung der Klinge (man kann sie auf unterschiedlich dickes Material einstellen) stimmen nicht. Wenn ich auf 5mm einstelle schaut die Klinge so weit heraus, dass ich sehr tiefe Schnitte in die Schneidmatte ritze und der Cutter dennoch nicht auf dem Material aufliegt. Hier braucht's Erfahrungswerte.
    • Sobald das Material ausgeht (also am Ende des Schnitts) wird's wackelig.
    • Die Schrägschneide-Funktion ist für präzise Schnitte nicht zu gebrauchen. Ich habe beispielsweise versucht 2x 2,5cm lange Streifen zu schneiden, die auf der einen Seite gerade und auf der anderen Seite in 45° abgewinkelt sind, um daraus einen rechten Winkel zu kleben. Leider kann man beim Anlegen der Schiene nicht auf die genaue Position der Klinge schließen, sodass man nicht genau weiß, wie lang das Bauteil letztendlich werden wird. Hier muss man wohl erst eine Platte schräg trennen und anschließend den geraden Schnitt an der anderen Seite auf Maß setzen. Das bedeutet auch etwas mehr Verschnitt. Die Winkel haben dafür in 3 von 4 Versuchen gepasst - hier kommt es auch wieder auf die genaue Einstellung der Klinge an. Zu Kurz und das Material wird nicht durchtrennt. Zu lang und die Klinge hebelt den Cutter hoch. Schlecht für die Klinge, wackelig für den Schnitt, hakelig für die Schneidunterlage, fatal für den Winkel - denn es sind dann keine 45° mehr.

    Fazit: Für lange gerade Schnitte sehr gut geeignet. Für kleinere Teile ist ein leichteres Lineal mit Cuttermesser immernoch genauer. Der 45°-Schnitt muss genau einstellt sein und ist nicht wirklich mm-genau zu setzen. Das braucht mehr Erfahrung. Große Teile für Inlays (Bodenplatten, Wände, etc.) werde ich mit dem neuen Werkzeug schneller und sauberer schneiden können. Für das Finish braucht man aber nachwievor Werkzeug mit etwas mehr Präzision.

    Ich habe die "Battlemat" gestern gedruckt und gebaut und habe Füße zusammengesetzt, die mit Magneten abnehmbar sind, sodass die Mat über Einheiten stehen kann, in der Mitte der Karte. Ich habe keine Fotos gemacht, aber ich denke, ihr könnt es euch vorstellen ;)

    Ich habe neulich mit meiner Freundin mal wieder #Abyss mit Ed Harris auf Netflix geschaut. Sie kannte ihn noch nicht. Ein eigentlich total spannender Film, auch wenn er größten Teils totaler Quatsch ist (in 500 Fuß Tiefe ohne Probleme ohne Geräte herumtauchen, etc). Dennoch hat er eine total spannende Atmosphäre. Allerdings ist die Netflix-Version davon überhaupt nicht zu empfehlen:


    PS: Alles in allem war ich mal wieder sehr überrascht, wie viel "Abyss" doch in "Der Schwarm" steckt...


    EDIT: Das letzte Mal habe ich den Film vor über 20 Jahren gesehen, da war es mir nicht so bewusst, aber sowas wie Flüssigkeitsatmung gibt es bis heute nicht. Ergo sieht man in dem Film einer Ratte (laut Wikipedia sogar 6 Ratten) beim Ersaufen zu... Schon ziemlich grausam! Offiziell sind zwar keine Ratten gestorben oder verletzt worden, aber man sieht, wie das Tier Flüssigkeit einatmet, nachdem es panisch durch's Wasser zappelt. Da wird einem schon anders...