ANZEIGE

Wie habt ihr eure Spielegruppen gefunden - Tipps und Tricks

    ANZEIGE
    • Wie habt ihr eure Spielegruppen gefunden - Tipps und Tricks

      Hallo zusammen,

      ich bin neu hier im Forum und habe über die Suche keinen passenden Thread gefunden, falls ich was übersehen habe, bitte nicht steinigen :D

      Mich hat seit ein paar Monaten wieder die absolute Spielleidenschaft gepackt.
      Leider bin ich in dem Ausmaß die Einzige in meinem Dunstkreis.

      Ich habe schon länger eine feste Spielegruppe, die sich so alle 4-6 Wochen trifft, und neu eine offene Spielegruppe, die sich wöchentlich trifft. So wirklich reicht mir das nicht.
      Wie ist das bei euch, wie oft und in welchen Konstellationen trefft ihr euch zum Spielen?

      Außerdem würde mich interessieren, wie ihr die entsprechenden Gruppen gefunden habt. Ich bin auf der Suche nach Mitspielern mittlerweile über einiges gestolpert, kenne aber bestimmt noch nicht alles und bin da für Tipps und Tricks dankbar.
      Vielleicht kann das ja hier eine Sammlung werden für andere Suchende. :)

      Was ich so gefunden habe:

      -Kalender hier im Forum (gibt's da noch mehr?)

      -Boardgamegeek (auch wenn die Seite zum Großteil für mich ein Dschungel ist) Unterforum für Spielergruppen in Deutschland

      -Gesellschaftsspieler-gesucht.de

      -Spontacts
    • Hier auf der Linkseite unknowns.de/wbb4/easylink/ bzw im Wiki haben sich einige Spieltreffs verewigt. Außerdem findest du auch Hinweise auf Veranstaltungen und Clubs/Vereine wie z.B. : Interessengemeinschaft Spielekreise – Spielend vernetzt – Vernetzt spielen Vielleicht findest du ja was in deiner Nähe ! :) Und es wird dich sicher niemand daran hindern hier im Forum nach Spielpartnern zu suchen, entweder durch einen Forumsbeitrag oder durch direkte Ansprache nnach einem Blick auf die Karte unknowns.de/wbb4/index.php?user-map/ ;) Viel Spaß beim Spielen !!
      Gruß aus Frankfurt, Helmut
    • Google mit Suchbegriff Brettspiele und die Orte in der Umgebung abklappern... manche Treffs haben auch eine Homepage oder sind gar als Verein aktiv
      Viele unserer neuen Mitglieder sind entweder darüber, oder über unsere Veranstaltungen zu uns gelangt. Der Rest war/ist dann privates Networking
      Besucht uns auf unserer Seite unter "www.mister-x.de" oder liked uns bei facebook um regelmäßig Neuigkeiten zu erfahren.
    • ich hab meine damaligen tabletop kollegen über einen wettbewerb gefunden. damals habe ich mir zusammen mit meiner frau star wars x-wing gekauft und habe mich daraufhin wenig später bei t3 angemeldet. ein paar wochen später war dann ein turnier in der nähe (wusste gar nicht das es so viele dafür gibt) und bin mal hingefahren. dadurch haben sich dann mehrere kontakte entwickelt und man hat sich dann teilweise 1-2 mal die woche zum üben getroffen. ich bin dann aber nach ner zeit wieder raus, weil mir das zu wenig im freundschaftlichen rahmen war, sondern alles nur auf turnierebene. dann war jetzt lange zeit nix mehr in dieser richtung, aber ich weiß jetzt wo anlaufstellen sind. da ich nun seit einiger zeit in einer mittelaltergruppe bin habe ich durch zufall wieder anschluss zu tabletopspielern gefunden weswegen ich auch wieder anfangen werde. ich finde sowieso, dass man es beim tabletop des etwas leichter hat als im reinen brettspielbereich was neue bekanntschaften betrifft
    • Ich habe mir vor Ort einen Spieleverein gesucht (damals hier über das Forum) und bin zuerst nur zu dem monatlich stattfindenden Treffen gegangen. Nach dem 3x Treffen ergab sich die erste private Runde mit Vereinsmitglieder und nach und nach kamen viele weitere dazu :)

      @Chronovisor Tabletop (wie ich es kenne) lebt von vielfältigen Gegnern. Wenn jeder nur 1 Fraktion hat spielt man quasi dauernd das gleiche, teilweise kommen dann z.B. Sonderfähigkeiten einzelner Figuren nie zur Anwendung.
      Bei Brettspielern (Achtung: Verallgemeinerung ohne Anspruch auf 100% Wahrheit) reicht eine Gruppe von 4 Personen, wenn sie den gleichen Geschmack teilen. Ich habe bei anderen wie auch bei mir beobachtet dass das Auftreten im Verein abnimmt wenn private Runden zunehmen. Dies ergibt häufig kleine geschlossene Runden, die sich selbst genug sind...
      Spiel ist eine freiwillige Handlung oder Beschäftigung, die innerhalb gewisser festgesetzer Grenzen von Zeit und Raum nach freiwillig angenommenen, aber unbedingt bindenden Regeln verrichtet wird, ihr Ziel in sich selber hat und begleitet wird von einem Gefühl der Spannung und Freude und dem Bewußtsein des “Andersseins” als das “gewöhnliche Leben (J. Huizinga, Homo Ludens)
    • Kinsa schrieb:

      Wie oft spielt ihr in welchen Gruppen? Wie habt ihr euch kennengelernt?
      Wir sind vor 3½ Jahren verstärkt in die Brettspielwelt eingetreten. Spieltechnisch läuft das meiste zu Hause mit Frau und Kind. Daneben treffen wir uns mit drei anderen Paaren. In der Regel sind diese Treffen separat, es spielen also nicht alle zusammen. Im Schnitt treffen wir uns so etwa alle drei Wochen, bedeutet also wöchentlich einen Termin. Das kann aber auch mal alles an einem Wochenende zusammentreffen, mit fliegendem Wechsel und so. :D

      Zweimal kam der Kontakt über den Terminkalender der Spielbox zustande, einmal über Gesellschaftsspieler gesucht. Mit unseren drei Kontakten sind wir ziemlich ausgelastet, mehr geht da kaum noch, das "Zivilleben" fordert schließlich auch noch seinen Tribut. Öffentliche Spieletreffs haben wir bisher nur anlässlich besonderer Veranstaltungen besucht.
    • Hallo Kinsa,

      ich spiele seit ein paar Wochen auch wieder regelmäßig nach mehrjähriger Pause. Ich habe meine beiden Spielegelegenheiten über Mitspieler gesucht (offener Spieletreff) und BGG (Private Runde) gefunden.

      Ich wohne übrigens in deiner Nähe (Gelsenkirchen). Jeden Dienstag Abend gibt es einen offenen Spieletreff in Gladbeck. Die Leute dort sind sehr nett und es werden meist 3-4 Spiele parallel gespielt. Dort habe ich auch schon Leute getroffen, mit denen ich dann auch mal am Wochenende zusammen spiele.

      Falls du Interesse hast, kannst du dich ja bei mir melden.

      Gruß Olli
    • Hallo Kinsa,

      etwa 20 Minuten die A 31 rauf gibt es den Spieletreff "Dorsten spielt" - dort treffen sich mittwochs alle 14 Tage etwa 8-12 Mitspieler in Räumen einer Kirchengemeinde.
      Etwa 20 Minuten die B 224 runter gibt es den Spieleladen "AllGames4you", die öffentliche Spieleveranstaltungen anbieten.

      Aus beiden Treffen haben sich schon diverse private Spielerunden entwickelt.

      Ansonsten kannst Du auch noch unter " NRW spielt" gucken....
      ANZEIGE
    • d0gb0t schrieb:

      @Kinsa warum hast Du dich denn noch nicht auf der Karte eingetragen?
      Ist mittlerweile drin.

      gab62 schrieb:


      etwa 20 Minuten die A 31 rauf gibt es den Spieletreff "Dorsten spielt" - dort treffen sich mittwochs alle 14 Tage etwa 8-12 Mitspieler in Räumen einer Kirchengemeinde.
      Etwa 20 Minuten die B 224 runter gibt es den Spieleladen "AllGames4you", die öffentliche Spieleveranstaltungen anbieten.
      Zwei gute Tipps, danke!
      AllGames4you ist recht unregelmäßig oder gibt's da noch eine Runde, die ich spontan nicht gesehen habe? Die nächste wäre dann am 02.09., richtig?
    • Meine Hauptspielgruppe habe ich vor 28 Jahren geheiratet fleißig Nachwuchs produziert (3) Und heute habe ich Frau, 3 Kinder mit jeweiligen Partnern eine ausreichend große Gruppe ;) Spielen praktisch jedes Wochenende einen Abend. Ansonsten besuche ich einen Spieletreff einensVereins wo 6500 Spiele vorrätig sind und einen privaten Spieletreff wo der Kontakt über Facebook endstanden ist.
    • Eine andere Möglichkeit bei BGG (statt der Länderforen, die nicht besonders frequentiert werden):

      Auf der Hauptseite über Misc > Find Users > Find Gamers (w/ Google Maps) - so zeigt es dir BGG-User in deiner Umgebung an. Und dann einfach ein paar anschreiben. Hat bei mir super funktioniert: wir haben mittlerweile einen festen Kern von 5-6 Leuten, die sich 1-2 Mal pro Woche in diversen Konstellationen treffen und ca. einmal pro Monat ein grösseres Treffen mit 12-16 Teilnehmern organisieren.
      [[ Twitter: MUWINSblog ]]
    • ShotgunPete schrieb:

      Eine andere Möglichkeit bei BGG (statt der Länderforen, die nicht besonders frequentiert werden):

      [...] Und dann einfach ein paar anschreiben. Hat bei mir super funktioniert [...]
      Über die direkte Städtesuche auf BGG (unter einem Benutzernamen auf die kleine Flagge klicken) findet man manchmal sogar noch ein paar User, die über das Google-Maps-Tool nicht zu finden sind.
    • Gibt es nicht über die Spiele-Offensive ein Forum, wo man auch Spielwillige finden kann. Das weiss ich von einem Bekannten, der darüber regelmäßig einlädt.

      Unsere private Spielerunde trifft sich einmal wöchentlich in privaten Wohnungen. Neu-Mitglieder kommen eher über Beziehung bei uns rein. Wie wurde es oben so schön formuliert: Wir sind uns selbst genug...
    • Hallo,

      Axayacatl schrieb:

      Wir sind uns selbst genug...
      Für einen Leiter einer Brettspielgruppe ein interessantes Statement.
      Ist das so?
      Ist es die ganze Motivation im eigenen Wohnzimmer, Küche, Keller, am Esstisch spielen zu wollen?

      Wenn wir privat Spielegäste haben (ca. 2x pro Woche), bedeutet es immer die Wohnung herzurichten, für die Verköstigung zu sorgen und gelegentlich sogar die Sorge, endlich mal die Nachtruhe zu finden. :huh:
      Manchmal finde ich es schade, dass wir keine zweite Brettspielgruppe im Ort haben, die man einfach sorgenfrei aufsuchen kann.

      Gibt es weitere Gründe, NICHT die Brettspielgruppe aufzusuchen, als dass man sich selbst genügt?

      Liebe Grüße
      Nils ( tät´ für die weitere Brettspielgruppe im örtlichen Brettspielladen ´n Heiermann pro Abend springen lassen sollen - nie und nimmer macht er das 8)) )
      83043 brettspielgruppe aiblinger zockerbande facebook

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von widow_s_cruse ()

    • widow_s_cruse schrieb:

      Hallo,

      Axayacatl schrieb:

      Wir sind uns selbst genug...
      Für einen Leiter einer Brettspielgruppe ein interessantes Statement.Ist das so?
      Gibt es weitere Gründe, NICHT die Brettspielgruppe aufzusuchen, als dass man sich selbst genügt?

      Liebe Grüße
      Nils
      .... da fallen mir diverse Gründe ein, warum ich lieber auf die private Runde daheim zurückgreife und nicht zur öffentlichen Spielerunde gehe:

      - in privaten Runden spiele ich genau mit den Menschen, die ich mag
      - in privaten Runden bekomme ICH auch mal ein Spiel erklärt und muss nicht immer den Erklärbären geben
      - in privaten Runden sitzt keiner, der sich nicht regelmäßig duscht, seine eigenen Spielzüge lautstark kommentiert oder dreimal die gleichen Regelfragen stellt
      - in privaten Runden habe ich keine Dauergrübler
      .
      .
      .

      Ich habe übrigens beides: mehrere private Runden und öffentliche Spieleabende...
    • Ein weiterer Grund gegen öffentliche Spieletreffen (wobei ich auch wie @widow_s_cruse der Meinung bin, dass es eine Reihe von Gründen DAFÜR gibt):
      Wenn ich feststelle, dass bei meinem Spiel ein Teil fehlt, dann suche ich es normalerweise in meiner eigenen Wohnung. Da kommt so schnell nix weg.
      Habe ich mein Spiel zu einem Spieletreffen mitgenommen, kann ich das Teil getrost abschreiben...
      ANZEIGE
    • Hallo,

      gab62 schrieb:

      .... da fallen mir diverse Gründe ein,
      wenn ich dein Anforderungsprofil für ein Spielertreffen so betrachte, kommt mir in den Sinn, dass mancher wöchentlich den Lebenspartner wechseln könnte. ;)

      Warum bringen wir im täglichen Leben oft größere Toleranz für das Umfeld auf als beim Spielertreff? Und eine selbstkritische Frage wäre, wer denn die "schwierige" Person ist; der unsympathische Flegel oder der selbsternannte, intolerante Ausgrenzer? 8-)) Auf meinen Treffen machen mir eigentlich eher die Ausgrenzer mit ihren fragwürdigen Ansprüchen größere Probleme. Schlimmsten Falls pflücken sie mir sogar mit ihrer Art Stammgäste endgültig aus der Gruppe für ihre Heimtreffen.

      Selten bin ich als Gruppenleiter auch Ausgrenzer geworden. Vielleicht zwei oder drei Mal in zehn Jahren; in der Regel wegen mangelnder sozialer Hygiene, die bereits drüber sind, das von mir gewünschte Gefüge zu zersetzen. Es gibt Leute, die merken das gar nicht oder es ist ihnen gleichgültig. Auf den Treffen bin ich bemüht, größtmögliche Toleranz walten zu lassen. Die Grenze ist eben die Gefährdung der Treffen. Gelegentlich sind sogar Migranten "geduldete" Teilnehmer; Preußen z.B. :whistling:

      Liebe Grüße
      Nils (´s Würze im Leben sind die Spielertreffen, hat wenig Appetit auf eine fade Suppe)
      83043 brettspielgruppe aiblinger zockerbande facebook

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von widow_s_cruse ()

    • Hallo Tom,

      [Tom] schrieb:

      bei meinem Spiel ein Teil fehlt, dann suche ich es normalerweise in meiner eigenen Wohnung.
      ich habe ein hervorragendes Verhältnis zu der Reinigungskraft der Cafeteria Ghersburg. Wenn etwas Relevantes zsammnkehrt wird, liegt es in Folge beim Spiele-Regal. Kommt ein oder zwei Mal im Jahr vor. Ich musste bisher sehr wenig Spiele wegen Unvollständigkeit aussortieren.

      Liebe Grüße
      Nils (kennt keine Sammlerleidenschaft)
      83043 brettspielgruppe aiblinger zockerbande facebook

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von widow_s_cruse ()

    • Gegen Verlust von Material helfen beschriftete ZIP-Tüten mit Mengenangaben der verschiedenen Plättchen / Teile, die die Spieler beim Zusammenräumen automatisch zum Nachzählen anhalten und Dir das Überprüfen der Vollständigkeit erleichtern.

      Unabhängig davon haben öffentliche Spieletreffs nicht selten eigene Spielebestände, so dass gar nicht überall das Mitbringen eigener Spiele erforderlich ist.
    • widow_s_cruse schrieb:


      Warum bringen wir im täglichen Leben oft größere Toleranz für das Umfeld auf als beim Spielertreff? Und eine selbstkritische Frage wäre, wer denn die "schwierige" Person ist; der unsympathische Flegel oder der selbsternannte, intolerante Ausgrenzer? 8-))
      Die erste Frage kann ich dir (für mich) einfach beantworten:
      Das tägliche Leben besteht für mich überwiegend aus der Arbeitswelt und den anderen Bereichen wo ich mich unkontrolliert der sozialen Umwelt aussetze. Das sind für mich die Bereiche, in denen meine Toleranz manchmal bis an die Schmerzgrenze belastet wird, weil ich auf Individuen treffe, die mit mir nicht sozialkompatibel sind. (Dies gilt übrigens umgekehrt genauso, dessen bin ich mir bewußt.)

      Deshalb nehme ich mir für den Rest meines (Privat)Lebens das Recht heraus ein intoleranter Ausgrenzer zu sein. Und das natürlich auch, wenn es um mein Hobby Spielen geht. Das sind die Momente in denen ich Kraft sammeln, meine Toleranzreserven wieder fülllen muss, damit sie zur Verfügung stehen, wenn ich sie benötige (s.o.).

      Als Kind und Jugendlicher habe ich versucht mit jedem auszukommen. Irgendwann habe ich gemerkt, dass es extrem anstrengend ist und in meinen Augen nichts bringt. Ab da wurde es einfacher und die Zahl derer, die mich mal am Ar... lecken können wuchs und wächst beständig (mal frei von irgendwem zitiert).

      Von daher ist es für mich völlig ok und sogar notwendig ein intoleranter Ausgrenzer zu sein, der allerdings in den Bereichen, wo er auf unsympathische Flegel trifft, Toleranz walten lässt, deshalb aber auch nicht unbedingt gleich ihre Nähe suchen muss.

      Was ich immer noch nicht abgelegt habe ist der Glaube den unsympathischen Flegel durch ein offenes Wort noch auf den richtigen Weg bringen zu können. Manchmal funktioniert es, manchmal werde ich dann aber auch total intolerant von dem Flegel ausgegrenzt. Das macht ihn für mich dann natürlich total schwierig, in diesem Fall sogar doppelt! :D
    • widow_s_cruse schrieb:

      Hallo,

      Axayacatl schrieb:

      Wir sind uns selbst genug...
      Manchmal finde ich es schade, dass wir keine zweite Brettspielgruppe im Ort haben, die man einfach sorgenfrei aufsuchen kann.

      widow_s_cruse schrieb:

      Hallo,

      gab62 schrieb:

      .... da fallen mir diverse Gründe ein,
      Warum bringen wir im täglichen Leben oft größere Toleranz für das Umfeld auf als beim Spielertreff? Und eine selbstkritische Frage wäre, wer denn die "schwierige" Person ist; der unsympathische Flegel oder der selbsternannte, intolerante Ausgrenzer? 8-)) Auf meinen Treffen machen mir eigentlich eher die Ausgrenzer mit ihren fragwürdigen Ansprüchen größere Probleme. Schlimmsten Falls pflücken sie mir sogar mit ihrer Art Stammgäste endgültig aus der Gruppe für ihre Heimtreffen
      ... ich sehe mich jetzt nicht als selbsternannter, intoleranter Ausgrenzer mit fragwürdigen Ansprüchen ( ... auch wenn ich bemerkt habe, dass Du mich nicht direkt damit tituliert hast)
      Diese schwarz-weiß Sichtweise halte ich für "fragwürdig" ;) .....

      Ich kann doch in einem öffentlichen Spielekreis von meinen Mitspielern erwarten, dass sie (m)einer Regelerklärung zuhören und nicht immer wieder die gleichen Regelfragen stellen, weil sie einfach keine Lust haben, zuzuhören.
      Und in einem Raum, der keine Gardinen und Teppiche enthält ( wo es also sehr laut ist) ,wo 3-4 Spielgruppen sitzen und gleichzeitig Spiele erklärt werden, sollten alle versuchen ihre Stimme zu dämpfen und nicht sprechen, als stände man in einer Autowerkstatt bei laufendem Betrieb.

      Das sorgenfreie Aufsuchen einer öffentlichen Brettspielgruppe ist leider für mich seit einigen Monaten vorbei,
      da viele neue Besucher der Spielegruppe mich als Erklärbären sehen, den man während des Erklärens und Spielens
      dauernd unterbrechen kann.
      Mein Ansatz ist: ich gehe zum Spielekreis, weil ich dort auf andere Spieler treffe, die ebenfalls überwiegend Lust auf komplexe oder mittelschwere Spiele haben, die sich auch mal eine Regel erarbeiten und anderen etwas erklären können.
      In meiner FREIZEIT möchte ich Spaß haben, abschalten können und mit Menschen zusammen sein, für die Rücksichtnahme kein Fremdwort ist...
      Anders sähe es aus, wenn ich als Sozialpädagoge beruflich einen Brettspielkreis leiten würde