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Deutsche Autoren in der eigenen Spielesammlung

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    • Deutsche Autoren in der eigenen Spielesammlung

      Wieviele Spiele deiner Sammlung stammen von deutschen Autoren? 43
      1.  
        0 Prozent (0) 0%
      2.  
        1-9 Prozent (3) 7%
      3.  
        10-19 Prozent (8) 19%
      4.  
        20-29 Prozent (2) 5%
      5.  
        30-39 Prozent (10) 23%
      6.  
        40-49 Prozent (8) 19%
      7.  
        50-59 Prozent (5) 12%
      8.  
        60-69 Prozent (5) 12%
      9.  
        70-79 Prozent (1) 2%
      10.  
        80-89 Prozent (1) 2%
      11.  
        90-99 Prozent (0) 0%
      12.  
        100 Prozent (0) 0%
      Meine Frau und ich haben letztens The Great Dinosaur Rush gespielt und festgestellt, dass es sich beim Autor mal wieder um einen US-Amerikaner handelt. Darauf hin haben wir unsere Spiele mal durchgeschaut um zu sehen, wieviele Autoren den überhaupt aus Deutschland kommen. Das Ergebnis war überraschend: Gerade einmal 32 Prozent!

      Wie schaut´s bei euch aus?

      Dazu einfach mal alle Spiele (ohne Erweiterung zählen), dann die die Spiele deutscher Autoren zählen und voila: bei dem entsprechenden Prozentabschnitt das Häkchen setzten. Ich bin gespannt!

      Achja: Wer die Umfrage doof findet ignoriert sie einfach. :)

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Kermeur ()

    • Sorry, aber bei ca. 4.500 Spielen ist mir der Aufwand dafür viel zu groß.

      Da aber fast die Hälfte meiner Spiele CoSims/Wargames sind, die eh so gut wie alle von ausländischen Autoren stammen, schätze ich den Anteil deutscher Autoren bei mir unter 20%.

      Ich glaube nicht, daß jemand wirklich objektiv sein kann - alle Meinungen sind subjektiv.
      Natürlich gilt das auch für mich.
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    • Wozu zählt denn Phil Eklund?
      Erfunden wurden einige seiner Spiele in Deutschland, aber eben nicht von einem Deutschen (oder tue ich ihm Unrecht, und er hat die deutsche Staatsbürgerschaft?)...

      Da es ja nicht so ist, dass Verlage nur Autoren aus dem eigenen Land veröffentlichen (obwohl es wohl Verlage gibt, die sich das auf die Fahne geschrieben haben - um die Autorenszene des Landes publiker zu machen), finde ich eine solche Aufschlüsselung auch nicht unbedingt sinnvoll...
      :)

      Ich kaufe auf jeden Fall selten nach Autor. Zwar gibt es Autoren, deren Spiele ich mir schon gezielt anschaue, wenn sie rauskommen, aber diese wandern dennoch häufig in den Eimer der Nicht-Gekauften...
    • [Tom] schrieb:

      leider ist das bei BGG keine auswählbare Spalte
      Die Nationalität der Autoren wird afaik nicht erfasst. Man muss seine Pappenheimer also schon kennen und die Schweizer und Österreicher aussortieren ;) (Keller, Pfister, Pelikan, ...)
      Man könnte aber bei BGG oder friendless abzählen. Nur muss man dann wieder auf Co-Autorenschaften achten. Und was ist mit Spezialfällen wie #LaGranja? Zählt das für DE oder nicht? (Immer davon ausgehend, dass @Freakgeims tatsächlich Schweizer Staatsbürger ist.)

      Kermeur schrieb:

      Gerade einmal 32 Prozent unserer Spiele sind in Deutschland erfunden wurden!
      Gewagte Schlussfolgerung...
      "We all enjoy dice once in a while. Especially dice you don’t roll." Edward Uhler (Heavy Cardboard)

      [Mod] = Ich schreibe in meiner Funktion als Moderator.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von yzemaze ()

    • yzemaze schrieb:

      [Tom] schrieb:

      leider ist das bei BGG keine auswählbare Spalte
      Die Nationalität der Autoren wird afaik nicht erfasst. Man muss seine Pappenheimer also schon kennen und die Schweizer und Österreicher aussortieren ;) (Keller, Pfister, Pelikan, ...)Man könnte aber bei BGG oder friendless abzählen. Nur muss man dann wieder auf Co-Autorenschaften achten.
      Wie gesagt - würde ich tun.
      Aber ich bekomme bei BGG ja keine Auflistung nach Autoren. Oder kenne ich die nur nicht?
    • Ich zähl das auch nicht. Aber es werden drfinitiv immer weniger:

      Das hat verschiedene Grunde:

      A. Mein Fokus hat sich geändert, und mich langweilt inzwischen das meiste, was aus deutscher Feder stammt
      B. Die Asiaten holen möchtig auf und durch die schöne Globalisierung kann ich locker heute ein Spiel kaufen, was im februar in Tokyo vorgestellt wurde....
      C. Qualität von Quantität :)
      D. Ich kaufe fast nur noch englischsprachige Titel :)

      Bei Kinderspielen ist es etwas anders... Da dominiert Teubner, Knizia und Rogash :) Aber auch hier geht der Trend bei mir in ne andere Richtung.... es wird einfach zu oft das Selbe gemacht.
      Zum Glück ist der Markt inzwischen so groß, dass man sich aussuchen kann, ob man Spiele aus Brasilien, Japan, Taiwan, Russland oder den USA kaufen will.
      knopfspiele.de -=- Spielrezensionen, Kinderspiele, Familienspiele und Solo Spiele....
    • Dumon schrieb:

      Wozu zählt denn Phil Eklund?
      Erfunden wurden einige seiner Spiele in Deutschland, aber eben nicht von einem Deutschen (oder tue ich ihm Unrecht, und er hat die deutsche Staatsbürgerschaft?)...
      Es gibt natürlich noch viel mehr solche Fälle. Die meisten Spiele von Reiner Knizia wurden in England erfunden. Jeffrey Allers war (oder ist noch?) ein Amerikaner in Berlin. usw. usw.

      Geht es also um Autoren, die in Deutschland leben? Oder um Autoren mit deutschem Pass? Oder um Autoren, die in Deutschland geboten wurden?

      Was bringt eine solche Klassifizierung überhaupt im Zeitalter der Globalisierung noch?
      André Bronswijk
      Thygra Spiele
      (u. a. für Pegasus Spiele tätig)
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    • Warum?
      Ist nicht das Ergebnis, über Sinn und Unsinn einer solchen Umfrage zu diskutieren, an sich einen Thread wert? Die Umfrage war doch legitim. Und ich hab z.B. teilgenommen. Warum man gewisse Infos erheben will, dafür gibt es ja genug Gründe - einer davon ist z.B. schlicht und ergreifend Interesse.

      Ich versteh nicht, warum das gelöscht werden musste, Kermeur...
    • Bei mir sind 69 inkl. Karten- und Würfelspielen und Catan. Damit immerhin ca. 40 %.

      Edit: Allein 14 Spiele sind dabei von Rosenberg, 13 sind von Feld. :D Rosenberg und Feld machen insofern ca. 15 % meiner Sammlung aus, wenn man wirklich nur Grundspiele als Grundlage heranzieht.

      yzemaze schrieb:

      (Keller, Pfister, Pelikan, ...)
      Sehr guter Hinweis! :whistling:

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Marcel P. ()

    • Gedacht habe ich das aber ehrlicherweise auch. Mit gesundem Menschenverständnis zählt man oder überschlägt man das einfach kurz und klickt die Bandbreite an, die passt, wenn man überhaupt mitmachen möchte. Oder aber man zerpflückt alle Bestandteile der Frage in ihre Einzelteile. Ob nun z. B. La Granja zu 0,5 oder 1 eingeht, dürfte an der Bandbreiteneinschätzung bei den meisten hier vertretenden Brettspielsammlungen wenig ändern.

      Und aus dem Kontext geht für mich schon hervor, dass es um deutsche Autoren ging und nicht um Ideen, die vielleicht zufällig in Deutschland geboren wurden. Wer soll das auch schon im Detail wissen?

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Alex85 ()

    • dawue schrieb:

      Aber es werden definitiv immer weniger:

      Das hat verschiedene Grunde:

      A. Mein Fokus hat sich geändert, und mich langweilt inzwischen das meiste, was aus deutscher Feder stammt
      B. Die Asiaten holen möchtig auf und durch die schöne Globalisierung kann ich locker heute ein Spiel kaufen, was im februar in Tokyo vorgestellt wurde....
      C. Qualität von Quantität :)
      D. Ich kaufe fast nur noch englischsprachige Titel :)

      Bei Kinderspielen ist es etwas anders... Da dominiert Teubner, Knizia und Rogash :) Aber auch hier geht der Trend bei mir in ne andere Richtung.... es wird einfach zu oft das Selbe gemacht.
      Zum Glück ist der Markt inzwischen so groß, dass man sich aussuchen kann, ob man Spiele aus Brasilien, Japan, Taiwan, Russland oder den USA kaufen will.
      Mit geht es wie @dawue - es gibt inzwischen eine Menge ausländischer Spiele: zuletzt erworben XIA, Steampunkrallye.

      Und leider stehen meine Spiele inzwischen irgendwie überall und nicht mehr so geordnet und eine Liste gibt es auch nicht, so dass das Zählen sehr mühsam wäre.
      Trotzdem denke ich, dass der Anteil deutscher Autoren immer weniger wird. Ich hatte mir mal vorgenommen habe, komplexe Spiele nur zu kaufen, wenn sie eine deutsche Regel haben, aber inzwischen lerne ich englische Vokablen ...
      :jester:

      Ich könnte aufhören zu shoppen, aber Aufgeben war noch nie mein Ding..
    • yzemaze schrieb:

      [Mod]
      Auf Wunsch von @Kermeur habe ich die (gelöschte) Umfrage und den Threadtitel wiederhergestellt.
      Supercool.
      :)

      Ich finde es übrigens ein debattierenswertes Thema, wie problematisch eine Zuteilung zum Herkunftsland sein kann. Das soll nicht davon abhalten, an der Umfrage teilzunehmen - man kann ja beides machen - abstimmen und debattieren. Und das Ergebnis ist auf jeden Fall interessant, zeigt es doch einfach, wie sehr die Globalisierung (vermute ich - noch sind die Fallzahlen ja verschwindend gering) den Einzug von Autoren aus aller Herren Länder auf den Spieletisch vereinfacht, und in großem Umfang unterstützt...
      :)

      Interessant ist auch die Fragestellung: was ist ein deutsches Spiel? Eines von einem deutschen Verlag? Von einem deutschen Autor? Muss beides zusammenkommen? Was ist mit dem Ort, an dem es gefertigt wird? Deutsch ist hierbei natürlich absolut austauschbar...
    • @Dumon

      Ich habe einfach nur alle deutschen Autoren (so vom Namen her und wo ich halbwegs weiß wo sie wohnen) gezählt. Mir ist auch klar das zum Beispiel Jeffrey D. Allers (Niew Amsterdam) in Berlin wohnt, Alexander Pfister Österreicher ist und Mike Keller glaube aus der Schweiz kommt.

      Nach verlagen habe ich da gar nicht geschaut, da wird ja mittlerweile kreuzdiquer veröffentlicht.

      Vor 10 jahren noch hätte ich gesagt, dass der Großteil meiner Spiele von hier ist, aber dank Globalisierung, weltweiter Vernetzung und nicht zuletzt dank dem Internet ziehen (zumindest bei uns) Spiele von teilweise sonst woher ein. Was auch daran liegt, dass halt Autoren in Portugal oder Südkorea oder England die einfach cooleren Spieleideen mit interessanten Thematiken haben.
    • Kermeur schrieb:

      Was auch daran liegt, dass halt Autoren in Portugal oder Südkorea oder England die einfach cooleren Spieleideen mit interessanten Thematiken haben.
      Ist das wirklich so oder stellt sich irgendwann lediglich eine Sättigung an dem ein, was man schon lange kennt und hat? Ich vermute dass für viele ausländische Spieler u.A. eben deutsche Spiele diese Attribute zugeschrieben bekommen... :)
      Spiel ist eine freiwillige Handlung oder Beschäftigung, die innerhalb gewisser festgesetzer Grenzen von Zeit und Raum nach freiwillig angenommenen, aber unbedingt bindenden Regeln verrichtet wird, ihr Ziel in sich selber hat und begleitet wird von einem Gefühl der Spannung und Freude und dem Bewußtsein des “Andersseins” als das “gewöhnliche Leben (J. Huizinga, Homo Ludens)
    • Die 12 (!) Antwortkategorien sind vielleicht auch etwas zu fein abgestuft, um die Umfrage aus dem Bauch heraus zu beantworten. Vielleicht wurde auch deshalb eher über Details der Fragestellung diskutiert als über inhaltliche Sachen. Eventuell hätten nur 3-5 Antwortmöglichkeiten ("kaum welche" - "wenige" - "rund die Hälfte" - "viele" - "fast alle") zu besseren Ergebnissen im Sinne des Fragestellers geführt. Bei entsprechend grober Einteilung wird es ja irrelevant, ob man die Österreicher halb mitzählt. :)

      In meinem Falle sage ich mal: früher waren die meisten im Spieleregal vertretenen Spieleautoren und Verlage aus dem deutschsprachigen Bereich. Mittlerweile ist deren Anteil bei Neukäufen aber auf klar weniger als ein Viertel zurückgegangen. Das liegt teilweise an der (ausdrücklich zu begrüßenden!) Internationalisierung des Spielemarktes. Aus anderen Ländern kommt eben auch zunehmend gutes Zeugs, und dabei muss man gar nicht mal nach Amerika oder Asien schauen. Blick über die Grenze nach Tschechien, Polen oder Frankreich reicht. Zum anderen liegt es auch daran, dass mich vieles, was zuletzt aus deutschen Verlagen und von Autoren aus dem deutschsprachigen Raum kam, eher gelangweilt hat, weil es immer wieder das Gleiche in neuer Verpackung war, dabei mit leider zunehmender Tendenz zu Multiplayer-Solitär-Spielen, was nicht so ganz mein Fall ist.
      Meine BGG-GeekList "Strategiespiele 2017" ist fertig: MetalPirates Strategiespielliste 2017 | BoardGameGeek. Meinungen, Kommentare, Anregungen, Likes erwünscht!
    • Dumon schrieb:

      was ist ein deutsches Spiel?
      Es gibt gewisse Kräfte in unserem Land, die wie folgt antworten könnten:

      Ein DEUTSCHES Spiel ist
      von Geburt an deutsch.
      Seine Vorfahren sind deutsch.
      Es bekennt sich zur deutschen Kultur und liegt somit nur in Deutsch vor. Es handelt von deutschen Themen wie Wintersonnenwende, Schweinefleisch in Kindergarten- und Schulküchen, der Verteidigung des bestehenden deutschen Reiches seit Tausend Jahren oder man verhindert die Vermischung des Genpools....
      Es nimmt keine Mechanismen aus anderen Ländern auf.
      Es besteht nur aus Meeplen, oh, äh, Holzfiguren deutscher Eiche.
      Auf der Schachtelrückseite steht in Runenschrift, dass das Spiel nur unter deutscher Sonne gespielt werden darf.


      Disclaimer: dieser Schwachsinnspost bezieht sich nicht auf den Threadersteller oder andere Unknownsler.
    • @drfunk
      Tatsächlich hatte ich teilweise solche Gedanken, als ich Kermeurs Aufruf zum ersten mal las. Also nicht, dass er so denken würde, oder ein anderer unknownsler, aber eben, wie nah man solchen (bei Dir ja übertriebenen) Aspekten kommt, wenn man von einem "deutschen" Spiel spricht. Ist natürlich Quatsch, aber gerade auch im Hinblick auf solche Gedanken finde ich es gar nicht so verkehrt, dass wir Spiele zunehmend schwerer einordnen können. Dass das eben auch bedeutet, dass Grenzen verschwimmen oder gar verschwinden (wenn auch nur im kleinsten Bereich)...
    • MetalPirate schrieb:

      Früher waren die meisten im Spieleregal vertretenen Spieleautoren und Verlage aus dem deutschsprachigen Bereich.
      Ich habe Dich da mal stellvertretend zitiert.

      Warum war das so? "Früher" habe ich eher noch mehr internationale Spiele gespielt, meine ersten Schritte in das Hobby haben Spiele wie CAR WARS, CRY HAVOC, DIPLOMACY oder BATTLE TECH begleitet.
      Erst, als ich weniger Zeit hatte, hat das eine oder andere Eurogame Einzug in meine Sammlung gehalten.
      Auch Klassiker wie Risiko, Monopoly, Scrabble usw. sind ja nicht von deutschen Autoren. Also, ich bin überhaupt nicht überrascht, dass vermutlich nicht mal ein Viertel meiner Spiele von einem dt. Autor sein dürften.

      Hängt das Erstaunen über das Ergebnis der Umfrage davon ab, wann man mit dem Spielen begann?
      goo.gl/thT5cM [bgg for trade] - einfach anschreiben, wenn Dich davon was interessiert!
    • Meister Yoda schrieb:

      Kermeur schrieb:

      Was auch daran liegt, dass halt Autoren in Portugal oder Südkorea oder England die einfach cooleren Spieleideen mit interessanten Thematiken haben.
      Ist das wirklich so oder stellt sich irgendwann lediglich eine Sättigung an dem ein, was man schon lange kennt und hat? Ich vermute dass für viele ausländische Spieler u.A. eben deutsche Spiele diese Attribute zugeschrieben bekommen... :)
      Ich denke, dass es an anderen Dingen liegt. Da ist auf der einen Seite der Autor, der vielleicht auf bekanntes zurückgreift, sich gar selbst zitiert, oder eben aus dem Fundus der etablierten Mechanismen zurückgreift. Dann sind es die Kollegen, mit denen gesprochen wird, die natürlich ihre Ansichten dazu haben, was gut oder nicht gut ist, und die dann im kleinen oder großen Einfluss auf die Entwicklung eines Spieles nehmen können (und die deutschen Kollegen sind da doch den deutschen Autoren meist näher - z.B. auf Symposien, Fachtagungen etc.). Und nicht zuletzt sind da die Verlage, die sich vielleicht nicht zu sehr aus dem Fenster lehnen wollen, und Ecken und Kanten eines Spieles, die es vielleicht etwas unrund werden lassen, weniger akzeptieren, oder auch Ideen, die sie als zu problematisch ansehen, lieber nicht angehen.
      Vielleicht gibt es dazu im Ausland eher die Bereitschaft, etwas Neues zu versuchen, oder den Willen, dem Markt mit einem unbegangenen Pfad seinen eigenen Stempel aufzudrücken. Wir erinnern uns ja nun nur an die positiven Beispiele, weil es womöglich die ganzen negativen gar nicht zu uns, oder gar nicht in die engere Auswahl, schaffen. Aber wenn man mal zur SPIEL hin blickt, und sieht, wieviele neue Spiele dort präsentiert werden, wo die alle her kommen, was es an neuen (oder uns bisher unbekannten?) Verlagen gibt, und wie deren Philosophien bezüglich der Veröffentlichung von Spielen aussehen - wie viele davon fallen denn hinten runter? Und wie viele davon landen denn nun wirklich den Treffer des Jahres?
      Ich erinnere da mal an Orleans aus deutscher Feder, ein bis dato noch relativ unverbrauchtes Thema, untergebracht in einem ziemlich erfolgreichen Spiel. Gar nicht so lange her. Aber wenn die Konkurrenz größer wird, dann ist es eben auch schwerer für ein Land, regelmäßig Treffer zu landen...
    • [DEUTSCH!!!]

      Dumon schrieb:

      Tatsächlich hatte ich teilweise solche Gedanken, als ich Kermeurs Aufruf zum ersten mal las.
      Wenn man in Fragen zur Nationalität von Spieleautoren sofort Nationalismus und eine Nähe zu (Neo-)Nazi-Schwachköpfen hereininterpretiert, ist das aber auch nicht ganz normal...
      Meine BGG-GeekList "Strategiespiele 2017" ist fertig: MetalPirates Strategiespielliste 2017 | BoardGameGeek. Meinungen, Kommentare, Anregungen, Likes erwünscht!
    • yzemaze schrieb:

      Man muss seine Pappenheimer also schon kennen und die Schweizer und Österreicher aussortieren (Keller, Pfister, Pelikan, ...)
      Ich ergänze hier noch einen Bernd Brunnhofer, wobei sich die Frage stellt ob man bei 40+ Jahren in München noch von einem Österreicher sprechen kann ;)

      Alex85 schrieb:

      Zumal die "deutschen Spiele" ja dann gerne auch Murano, St. Petersburg, Brügge, Istanbul oder ähnlich heißen
      Naja, s.o. ist es ja ein Österreichisches Spiel 8))
    • @Dumon Damit hast du meinen Punkt "Sättigung" eigentlich perfekt beschrieben. Die allermeisten (nicht alle) fangen doch mit Spielen an die es früher im Laden um die Ecke gab. Und da ist natürlich ein großer Teil "Deutsch" davon. Hat man dann mal das halbe Ladenregal durch merkt man schnell, dass da kaum neues oder innovatives kommt und öffnet sich für andere Bereiche.

      Gab und gibt es nicht auch Diskussionen, warum Amerikaner Spiele aggressiver und schneller spielen als wir Deutschen? Ich kann mir schon vorstellen, dass gewisse Gruppen von Menschen (um nicht Volk zu sagen) eine gewisse Art zu Denken haben und entsprechend bestimmte Spiele bzw. Spielgenres bevorzugen. Ein Verlag ist doch gut beraten das im Auge zu behalten. Auch hier im Forum mehrfach angesprochen, unter anderem von @Thygra: Sci-Fi hat es in Deutschland schwer...

      Interessant ist die Frage in wie weit die Sozialisierung durch das Internet solche Dinge nach und nach verschwinden lassen :)
      Spiel ist eine freiwillige Handlung oder Beschäftigung, die innerhalb gewisser festgesetzer Grenzen von Zeit und Raum nach freiwillig angenommenen, aber unbedingt bindenden Regeln verrichtet wird, ihr Ziel in sich selber hat und begleitet wird von einem Gefühl der Spannung und Freude und dem Bewußtsein des “Andersseins” als das “gewöhnliche Leben (J. Huizinga, Homo Ludens)