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Deutschland ist ein 100€ / Stunde Land?

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      Attila schrieb:

      Moin,

      Manchmal bin ich dann doch noch überrascht wie hoch manche (,- wenige) über jedes Stöckchen springen, was ihnen hingehalten wird.

      Andererseit ... war ja eigentlich auch klar. :lachwein:
      Andererseits: Frühsport soll ja auch gesund sein.

      Atti
      Du äußerst eine kontroverse These, obschon dir die Diskussionskultur hier doch bekannt ist, und schiebst dann so einen Spruch hinterher?
      Das ist schon eine billige Art einer argumentativen Auseinandersetzung aus dem Weg zu gehen.
      Oder es ist schlicht arrogant.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von drfunk ()

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      Sir Pech schrieb:

      @f-p-p-m Stundelohn ist schwierig, Jahreseinkommen leichter vergleichbar. Aber auch davon finanziere ich zuerst Frau, Tochter, Wohnung etc. und dann bleibt ein Rest für Hobbys. Sicherlich ist dieser Rest größer, je höher das Einkommen ist. Wer aber mehrere Kinder oder hohe Wohnkosten o.ä. finanzieren muss, der hat auch trotz eines höheren Stundenlohns nicht unbedingt mehr Geld für Hobbys übrig. Kinder sind traurigerweise ein Armutsrisiko hierzulande. Die Aussage von @Attila habe ich mehr als schnellen 3-Zeiler verstanden und nicht für die Goldwaage.
      Habe da auch nichts auf die Goldwaage gelegt, fand die Aussage nur erstmal etwas irritierend und es hat mein Interesse geweckt wie es denn in Deutschland (genauer natürlich: hier im Forum, um nicht die nächste Diskussion loszutreten in wie weit man dieses Forum als repräsentativ für Deutschland erachten kann) wirklich aussieht.
      Ich habe dabei natürlich unterschätzt wie Forenmitglieder darauf reagieren die es gewohnt sind Regeln zu lesen die kleinste Auslegungsschlupflöcher enthalten und schon damit Diskussionsstoff für Jahrzehnte liefern.
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      Spiele die kürzlich in meine Sammlung aufgenommen wurden:
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      Attila schrieb:

      Moin,

      Manchmal bin ich dann doch noch überrascht wie hoch manche (,- wenige) über jedes Stöckchen springen, was ihnen hingehalten wird.

      Andererseit ... war ja eigentlich auch klar. :lachwein:
      Andererseits: Frühsport soll ja auch gesund sein.

      Atti
      Habe lange überlegt ob ich springe, schließlich sind solche provokativen Aussagen ja hier von manchen (,-wenigen) nicht unüblich.
      Letztendlich habe ich den Sprung dann bloss aus Neugier gemacht............und bin entsetzt/überrascht welche Ausmaße das ganze angenommen hat.........und auch irgendwie belustigt!
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      Stundenlohn oder Jahesbrutto ist doch uninteressant. Einzig und alleine zählt was Netto übrig bleibt, und zwar bei Selbstständigen abzüglich privater Krankenversicherung etc. Dann muss man noch die Miete , Fahrtkosten usw. Abziehen. Der Rest ist dann die verfügbare Summe von dem man einen Teil fürs Hobby bezweigt.

      Was nützt einem 40.000 Brutto bei den Mietpreisen in München, während man in einer kleinen Stadt damit gut leben kann. Anderen wohnen im Eigenheim müssen aber Autos unterhalten, um zur Firma zu kommen.
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      santenza schrieb:

      Stundenlohn oder Jahesbrutto ist doch uninteressant. Einzig und alleine zählt was Netto übrig bleibt, und zwar bei Selbstständigen abzüglich privater Krankenversicherung etc. Dann muss man noch die Miete , Fahrtkosten usw. Abziehen. Der Rest ist dann die verfügbare Summe von dem man einen Teil fürs Hobby bezweigt.

      Was nützt einem 40.000 Brutto bei den Mietpreisen in München, während man in einer kleinen Stadt damit gut leben kann. Anderen wohnen im Eigenheim müssen aber Autos unterhalten, um zur Firma zu kommen.
      Dann starte doch die nächste Umfrage: Wieviel bleibt Euch Netto, nach Abzug aller laufenden Kosten zur freien Verfügung monatlich übrig.

      Natürlich muss man dann berücksichtigen das sich Lebensmittel- und Benzinpreise ständig ändern, in manchen Jahren mehr für die Heizung ausgegeben werden muss als in anderen und die Kinder ja mal mehr und mal weniger benötigen, aber im grossen und ganzen doch eine ganz einfache Frage.

      Langsam bezweifle ich das selbst die Frage nach schwarz oder weiß hier nicht einfach zu beantworten wäre, weil ja evtl. auch sehr dunkle Graustufen noch als schwarz erkannt werden könnten :aufgeb: .
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      Attila schrieb:

      Manchmal bin ich dann doch noch überrascht wie hoch manche (,- wenige) über jedes Stöckchen springen, was ihnen hingehalten wird.
      Naja. Eine gekonnte Provokation ist eine Bereicherung.

      Zumindest ausgehend von meinem Umfeld, in dem praktisch alle prekär arbeiten, kann ich Dir aber versichern: Da fressen viele Leute jeden Tag stillschweigend ne ganze Menge Wut in sich hinein, teilweise schon seit Jahren. Da braucht man sich nicht groß über die Reaktion auf den Bockmist wundern, den Du da so nebenbei verzapft hast. Nichts für ungut. :)
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      @openMfly Das geht natürlich wieder für neue Sachen drauf :)


      Bierbart schrieb:


      Zumindest ausgehend von meinem Umfeld, in dem praktisch alle prekär arbeiten, kann ich Dir aber versichern: Da fressen viele Leute jeden Tag stillschweigend ne ganze Menge Wut in sich hinein, teilweise schon seit Jahren.
      Wie ist das zu verstehen? Von welchem Umfeld/Branche redest du?
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      Sind hauptsächlich (nicht promovierende) Wissenschaftler, sowie auch ausgesourcte Dienstleister für verschiedene Bundes- oder Landesministerien (in meinem Umfeld überwiegend im Umweltbereich, es könnten beispielsweise aber auch Bauingenieure sein, die im Auftrag des Landes ein paar hundert Brücken auf Sicherheit begutachten). Alles prinzipiell zwar hochquaifiziert, aber Planungshorizont permanent bestenfalls Monate, Einkommen ist im durchschnittlich vllt bei 3000 EUR brutto (ist halt ein freier Markt und neue Akademiker werden ja ohne Ende ausgebildet, obwohl die der Markt nicht wirklich braucht) Bei uns "in der Branche", wenn man das überhaupt so sagen kann, gibt's eigentlich überhaupt keine "normalen" Arbeitsverträge. Es gibt nur zwei Arten von Arbeitsverhältnissen:

      1.) Zeitvertrag bei irgendeiner Forschungseinrichtung (weil immer projektgebunden oder Elternvertretung oder was auch immer). Das läuft dann normalerweise auf ne Serie von z.B. acht Zeitverträgen in sechs Jahren hinaus. Nach diesen 6 Jahren geht's für viele in die Selbstständigkeit
      2.) Werkvertrag. Nach einer Ausschreibung bekommst Du als selbstständiger "Unternehmer" einen Auftrag (von mir aus eine Biotopkartierung fürs Umweltministerium) -- natürlich nur, wenn Du der billigste bist. Wenn Du nicht der billgste bist, dann kannst ggf als Subunternehmer für denjenigen arbeiten, der Dich bei der Ausschreibung unterboten hat, natürlich zu noch schlechteren Bedingungen.

      (Ist natürlich ein bisschen vereinfacht, aber im Prinzip läuft das so; und eigentlich will ja auch jeder raus aus dem System, aber das geht halt nicht so ohne weiteres.

      Soweit nachvollziehbar? :)

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Bierbart ()

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      Einblick in eine andere Branche heute in der SZ:

      sueddeutsche.de/kultur/buchbra…r-eigentlich-so-1.3704687

      "Für die meisten ist und bleibt das Bücherschreiben eine Art ehrenamtlicher Tätigkeit. Denn trotz des romantisch-verklärten Images vom "Kulturgut Buch" ist der Buchmarkt genauso knallhart und schnelllebig wie der Discounterpreiskampf oder der Markt für Smartphones."
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      Sir Pech schrieb:

      Einblick in eine andere Branche heute in der SZ:

      sueddeutsche.de/kultur/buchbra…r-eigentlich-so-1.3704687

      "Für die meisten ist und bleibt das Bücherschreiben eine Art ehrenamtlicher Tätigkeit. Denn trotz des romantisch-verklärten Images vom "Kulturgut Buch" ist der Buchmarkt genauso knallhart und schnelllebig wie der Discounterpreiskampf oder der Markt für Smartphones."
      Toller Artikel. Danke für den Link.
      "Wo kämen wir denn hin, wenn alle sagten, wo kämen wir hin, und niemand ginge, um einmal zu schauen, wohin man käme, wenn man ginge!" (Kurt Marti)
      Top 10:
      1 Nippon----2 Tzolkin----3 Great Western Trail----4 Mombasa-----5 Lorenzo Il Magnifico----
      6 Bora Bora----7 Orleans----8 Auf den Spuren von Marco Polo----9 Trajan----10 Concordia
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      Das ist die Krux an der Sache. Die Mehrheit verdient (teils deutlich) weniger als der Durchschnitt. Sehr eindrücklich ist dazu eine Grafik aus Verdienste auf einen Blick (Ausgabe 2017, PDF, 1 MB, Datei ist barrierefrei⁄barrierearm) des Statistischen Bundesamtes:




      Auch ohne Integralrechnung sollte klar sein, wie der Hase läuft... Laut Begleittext verdienen 2/3 weniger als das Durchschnittsgehalt. Der durchschnittliche "Bruttostundenverdienst" aller (!) Beschäftigten lag 2014 bei knapp 17 €. Ab 31 € gehörte man schon zu den bestbezahlten 10 %.
      "We all enjoy dice once in a while. Especially dice you don’t roll." Edward Uhler (Heavy Cardboard)

      [Mod] = Ich schreibe in meiner Funktion als Moderator.
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      Fakt ist, ich verdiene zu wenig, für das, wie ich mich jeden Tag aufregen (über die Unfähigkeit anderer) muss :) Aber ne Schmerzensgeldzulage oder ne Packung Beruhigungspillen lehnt mein Chef ab. Und das mit dem Monetarisieren des Blogs hab ich auch verkackt... vielleicht starte ich nen Patreon: Titel rettet diesen Blog, sonst hör ich auf. :) (grade viele dieser Aufrufe da draußen, spannend immer direkt vor Essen :) )

      Der nächste Fakt: Ich verdiene genug, dass Geld für bedruckte Pappe übrig ist.... irgendwie doch auch schön. Ich kenne das auch anders.
      knopfspiele.de -=- Spielrezensionen, Kinderspiele, Familienspiele und Solo Spiele....
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      yzemaze schrieb:

      Laut Begleittext verdienen 2/3 weniger als das Durchschnittsgehalt
      Bei assymetrischen Verteilungen ist der Median meist aussagekräftiger als der Durchschnitt. Also der Bruttomonatsverdienst, bei dem 50% darüber liegen und 50% darunter liegen. Laut der Grafik würde ich mal ca. 2800 Euro schätzen (wohlgemerkt bei den Vollzeitbeschäftigten!).

      yzemaze schrieb:

      Der durchschnittliche "Bruttostundenverdienst" aller (!) Beschäftigten lag 2014 bei knapp 17 €. Ab 31 € gehörte man schon zu den bestbezahlten 10 %.
      In unserer Umfrage haben 35% angegeben, dass sie mehr als 30 Euro Stundenlohn haben. Das finde ich sehr bemerkenswert.

      Dagegen haben 9% einen Stundenlohn von weniger als 10 Euro angegeben. Laut Statistisches Bundesamt kommen 10% aller Beschäftigten auf weniger als 9,10 Euro, also auf den ersten Blick eine ähnliche Verteilung. Allerdings haben vermutlich nicht alle Teilnehmer unserer Umfrage eine Beschäftigung.

      Auf jeden Fall ist bei den meisten von uns genügend Geld für Brettspiele vorhanden ^^ . Aber Brettspiele sind ja auch ein verhältnismäßig günstiges Hobby!
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      Capote schrieb:

      In unserer Umfrage haben 35% angegeben, dass sie mehr als 30 Euro Stundenlohn haben. Das finde ich sehr bemerkenswert.
      Viele Spiele zu kaufen, ist ja auch ein geldintensives Hobby.

      Capote schrieb:

      Auf jeden Fall ist bei den meisten von uns genügend Geld für Brettspiele vorhanden.
      Sonst würde man sich vermutlich eher seltener in dieses Forum verirren.
      André Bronswijk
      Thygra Spiele
      (u. a. für Pegasus Spiele tätig)
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      openMfly schrieb:

      In der Altenpflege sind wir auch ein kleines Stück weit weg von den 100€ die Stunde.
      Aber wir haben einen Vorteil: MäDn wird vom Arbeitgeber gestellt. ^^
      Ja Kollege, aber wer will das spielen ?
      Witzig ist, das sich einige unserer alten Bewohner tatsächlich mal eines meiner Spiele zeigen lassen wollten, weil sie sich absolut nichts darunter vorstellen konnten was denn an meinen Spielen so anders ist als bei MäDn, da habe ich denen mal Twilight Imperium 3 gezeigt, jetzt wissen sie es.
      Die Blicke waren echt nicht schlecht, ich glaube die dachten das ich einen Sarg mitbringe.
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      Spiele die kürzlich in meine Sammlung aufgenommen wurden:
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      f-p-p-m schrieb:

      Ja Kollege, aber wer will das spielen ?
      Hatte vor zwei Wochen einer Lehrerin, die u.a. für die Aktivierungen zuständig ist, versucht zu erklären, wie furchtbar MäDn ist. Sie war nicht zu überzeugen.

      Und gestern kam tatsächlich eine Bewohnerin, die nicht mal die 70 erreicht hat und keine Anzeichen einer Demenz zeigt, und erzählte begeistert, dass sie am Tag zuvor eben dieses Spiel gespielt habe.
      Dafür gibt es in meinen Augen zwei Faktoren: 1. das Spiel ist so einfach, dass man keine Angst haben muss, sich zu blamieren. 2. es geht um die Gesellschaft, die man sonst nicht unbedingt hat. Es steht das Spiel im Vordergrund, keine verzweifelt gesuchten Themen, über die man sich irgendwie länger unterhalten könnte.

      Wir haben aber auch noch diverse Memory-Versionen und Sprüche-Quiz.
      Ein Memory mit Thema Christentum bzw. katholische Kirche war mir sogar mal sehr hilfreich beim Zugang zu einer Bewohnerin mit schwerer Demenz.

      Angehörige haben aber auch schon Rummicub und Ubongo mitgebracht und mit Bewohnern gespielt.
      Da hätte ich mich am liebsten dazu gesetzt.
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