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Army Painter Mega Paint Set

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      Maftiosi schrieb:

      Ein bißchen habe ich mit Farbe, Farbmischung und Farbwirkung ja auch zu tun. Ich glaube das generelle Problem, das Neulinge (zu denen ich mich dann handwerklich auch zähle) haben ist, dass die Farben zu knallig wirken. In der Realität sind Farben eigentlich nie so gesättigt und/oder sauber, wie man sich das vorstellt. Das Grün für einen realistisch anmutenden Ork würde ich irgendwo im Braun/Grün sehen anstatt reines Grün zu nehmen. Bei Spielen wie R&B oder Arcadia Quest sollte das dagegen wieder gut passen.

      Meine Wunschvorstellung wäre tatsächlich so etwas. Eher realistisch statt poppig. Wobei die Figuren des Yellow Sign nicht zwingend einen gelben Grundton haben müssten. Dafür gibt es ja noch die Bases. Aber da muss noch an vielen Zombicide-Miniaturen geübt werden ;)
      Das ist ein ganzes Zombicide und mehr es sei den du bist ein Naturtalent. Wobei du feststellen wirst, dass große Flächen vernünftig aussehen zu lassen wesentlich schwerer ist, als einzelne Details zur Geltung zu bringen.

      Man muss sich immer vergegenwärtigen aus welcher Nähe man die Figuren sieht. In der Regel werden es 50 cm und mehr sein. Durch die Entfernung relativieren sich Schnitzer usw. und die Wirkung ist eine Ganz andere.

      MfG
      fleXfuX
      Spielziel 2015
      Jedem das Seine, mir nur das Feine
      Jedem Tierchen sein Pläsierchen

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      Vor allem verliert man sich durch so eine Lupe im Detail, gerade als Anfänger, was man auf dem Tisch eh nicht sieht. Es ist sicher nett so etwas zu haben, aber als Anfänger geht es erstmal um die Basics. Ich persönlich finde eine Lupe da etwas überambitioniert.
      Brett und Pad – der Blog über Brett-, Videospiele und Tabletops. Aktuell: Meine Spiel'17 Highlights
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      Habt ihr eigentlich schon mal eine Miniatur total verhunzt, sodass ihr irgendwie von neuem anfangen wolltet? Was macht man dann? Schmeißt man die Miniatur in Terpentin und hofft, dass noch möglichst viel wieder abgeht? Oder muss man wohl oder übel nochmal drüber-grundieren?

      PS: Und wie geht ihr mit vom Werk aus leicht verbogenen Minis um? In kochendes Wasser tauchen und dann biegen?
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      Maftiosi schrieb:

      PS: Und wie geht ihr mit vom Werk aus leicht verbogenen Minis um? In kochendes Wasser tauchen und dann biegen?
      Genau. Danach kaltes Wasser und alles ist gut. Oft muss man sogar gar nicht biegen, weil durch das warme Wasser (nicht zu heiß!) die originale Form schon wieder hergestellt wird.

      Zur Lupe: Langsam sagen mir meine Augen, ich sollte mir so etwas mal anschaffen. ^^
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      Danke! Ich habe nämlich das Problem bei Arcadia Quest. Eine Base ist leicht krumm, sodass die "Miniatur" leicht wackelt. Und bei einem Helden hat ein Mitspieler beim Einpacken einfach alles in den Karton gepresst, sodass eine Base nun fast im 90°-Winkel absteht. Habe ich leider nicht gesehen...

      Hier sind mal 2 Beispiele von Phantasos Studio, die als Auftrag bemalen. Das eine ist mit die günstigste Variante, die andere fast die teuerste, wobei die Preise individuell sind. Ich denke, für normale Minis reicht der Detailgrad von "Regiment" eigentlich schon aus, oder? Bei "Hero" sehen meine Anfängeraugen nur mehr Details, die Augen natürlich, Highlights und selbstverständlich die Waffe. Würde man so einen Farbverlauf auch mit Pinseln gut hinbekommen?


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      Du bekommst alles mit dem Pinsel hin, ist nur eine Frage der Übung ;)

      Zum Entfärben von Figuren:

      Zinnfiguren kann man super in Aceton einlegen und dann mit einer Zahnbürste wirklich wieder blank kriegen. ACHTUNG: Plastik und Resin lösen sich in Aceton komplett auf (sollte die Figur auf einer Base kleben ist die weg).

      Plastik- und Resinfiguren kann man mit 99%-Isoprophanol entfärben. Viele schreiben auch Sterilium aber da ist als Wirkstoff am Ende eben auch Iso drin. Danach wieder mit der Zahnbürste drangehen. WICHTiG: Feingefühl. Ein Plastikspeer bricht schnell. Bei dieser Methode bleiben oft noch Teile der Grundierung erhalten oder Farbreste in Vertiefungen. Zahnstocher hilft, wirkt aber keine Wunder. Anschließend kann man die Figuren wieder neu grundieren und bemalen :)
      Spiel ist eine freiwillige Handlung oder Beschäftigung, die innerhalb gewisser festgesetzer Grenzen von Zeit und Raum nach freiwillig angenommenen, aber unbedingt bindenden Regeln verrichtet wird, ihr Ziel in sich selber hat und begleitet wird von einem Gefühl der Spannung und Freude und dem Bewußtsein des “Andersseins” als das “gewöhnliche Leben (J. Huizinga, Homo Ludens)
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      Für "fast die teuerste Variante" finde ich den "Hero-Level" recht mager und ziemlich "Basic".

      Davon aber mal abgesehen:
      Farbverläufe bekommst du auch mit dem Pinsel hin. Gerade wenn du so grossflächig und unsauber arbeiten kannst wie bei der Stabspitze ist hier der beste Ansatz eigentlich Trockenbürsten. Überlege dir, was die dunkelste Lichtfarbe sein soll (also die Farbe des Leuchteffekts, den du am weitesten von der Lichtquelle entfernt noch sehen willst; bei der Mini oben dunkelblau). Die bürstest du dann ganz leicht über die beleuchteten Bereiche. Danach nimmst du eine etwas hellere Farbe und fängst etwas näher an der Lichtquelle an (lässt also noch etwas von der dunkleren Farbe "überstehen"). Das Prozedere wiederholst du dann solange, bis du bei der hellsten Farbe angekommen bist. Das ganze kannst du durch Zwischenschritte beliebig erweitern, z.B. indem du zwei Schichten pro Farbe machst, wobei die zweite Schicht erneut weniger Fläche bedeckt als die erste. Damit bekommst du im Tausch gegen mehr Aufwand schönere Übergänge.

      Alternativ kannst du bei stark strukturierten Flächen sehr gut mit Washes arbeiten, um Farbübergänge zu erzielen.
      Am besten verdünnst du diese mit Lahmian Medium und gehst dann nach dem gleichen Prinzip wie oben beschrieben vor. Hast du eine Farbe nicht als Wash, verdünne sie sehr stark mit Lahmian Medium bis du bei einer Wash-ähnlichen Konsistenz angekommen bist.

      Farbübergänge werden mit dem Pinsel dann mühsam, wenn sie grossflächig und sauber sein sollen. Es geht schon, dauert aber ewig und lohnt sich für den "Spielgebrauch" einfach nicht.
      Der Deathwing-Terminator beispielsweise hat rund 15 Schichten Farbe alleine an den knochenfarbenen Bereichen der Rüstung, die ganzen Details dann noch obendrauf. Er hat bis heute keinen bemalten Kameraden bekommen, weil ich vor dem immensen Aufwand zurückschrecke.
      Die Brimstone Horrors aus Silvertower - anderes Extrem - sind grundiert, mit 2 Washes bearbeitet, weisse Augen, diese noch lasiert (= ganz dünne Farbe drübermalen), Texturfarbe auf die Base und die dann noch mit einem "Feuereffekt" trockenbürsten. Insgesamt vielleicht 3h für die vier Gesellen, inklusive Trocknungszeit.
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      Wenn dir egal ist, wo du bist, kannst du dich auch nicht verlaufen.
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      Maftiosi schrieb:

      Habt ihr eigentlich schon mal eine Miniatur total verhunzt, sodass ihr irgendwie von neuem anfangen wolltet? Was macht man dann? Schmeißt man die Miniatur in Terpentin und hofft, dass noch möglichst viel wieder abgeht? Oder muss man wohl oder übel nochmal drüber-grundieren?
      Das aller aller beste ist in Sterilium einlegen, ja das Händedesinfektionsmittel.

      Maftiosi schrieb:

      PS: Und wie geht ihr mit vom Werk aus leicht verbogenen Minis um? In kochendes Wasser tauchen und dann biegen?
      Oder mit Fön bei Plastik

      Hier auch noch 3 gute Youtube Channels:
      Miniature Painting 101 - YouTube
      Next Level Painting
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      Warhammer TV
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