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Cthulhu Wars (dt.)

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    • Cthulhu Wars (dt.)

      Hallo liebe Spieler,

      einige haben es vielleicht schon gesehen, es gibt auf kickstarter inzwischen eine Kampagne für Cthulhu Wars auf deutsch.

      Ich finde das Spiel sieht, vor allem natürlich auf Grund der großen Figuren, sehr beeindruckend aus, aber....., lohnt sich das Spiel?

      Wie spielt es sich? Konnte es jemand in Essen Probe spielen und kann vielleicht ein paar Worte verlieren? Es sieht für mich rein optisch ähnlich aus wie "Chaos in der alten Welt", nur eben mit größeren Figuren. 8))

      Ich gehe irgendwie davon aus, dass das Spiel sowieso auf deutsch erscheinen wird, nach dem großen Erfolg der ersten kickstarter Kampagne. ;)

      Danke für eure Eindrücke. :)
    • Ja, das was ich gesehen habe war ne Demoversion (glaub ich?). Zum Verkaufen gab es noch nicht (?) bzw. habe mich nicht weiter darum gekümmert.
      Hatte den optischen Eindruck, dass das Brett viel zu klein sei...oder die Figuren viel zu groß ?( Jedenfalls braucht man schon Platz damit es wirkt, da die Oberbosse schon Handtellergroß sind.
      Aber Chaos in der alten Welt war bei mir auch sofort das Erste was dazu einfiel. Die paar Sekunden, bei denen ich zugeschaut habe, hat es schon an Chaos in der alten Welt erinnert. Vielleicht ist das Thema doch zu ähnlich.
    • Ich bin skeptisch, ob das Spiel die Absatzmarke knacken wird.

      1. Die offizielle KS-Kampagne wurde damals vorzeitig wegen drohendem Misserfolg abgebrochen seitens Petersen Games.

      2. Bin ich vom Ulisses-Verlag enttäuscht bezüglich der deutschen Umsetzung der Star Wars Rollenspielserie (die vom Heidelberger Spieleverlag übernommen wurde).
      Ich warte seit 2012 geduldig auf die Umsetzung der Grundregelwerke "Zeitalter der Rebellion" & "Macht & Schicksal". Falls die Kampagne erfolgreich sein sollte, könnte sich die Umsetzung noch lange hinziehen. Und ich weiß, dass eine Brettspielumsetzung schneller von statten geht als ein komplettes Rollenspielregelwerk.

      Trotz meines eher negativen " Mimimi" hoffe ich natürlich für alle Interessierten, dass sich das ganze positiv entwickelt und sie auch in den Genuss dieses Spieles in deutscher Sprache kommen können.
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      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Hypocrisy ()

    • Es ist wie mit vielen Spielen, die Nischenprodukte sind - die Erstauflage erschließt sich mit der englischen Ausgabe schon einen Großteil des deutschen Marktes - eben jene, die gut informiert sind und Neuheiten recht früh nach deren Erscheinen erwerben. Da Nischenprodukte per se einen kleineren Markt haben, und da sich gerade im Nischenbereich oft Kunden tummeln, die Produkte in englischer Sprache gewohnt sind (da dadurch die Nische in größerem Maße bedient wird), ist die Zielgruppe hinterher meist zu klein.

      Wäre Cthulhu Wars günstiger zu haben, würde das mitunter auch noch Neukunden hinzu locken. Der Preis aber macht gerade die Nische aus, hier.
    • Wenn man in einem Freak-Forum wie diesem eine Umfrage machen würde mit den Antwortmöglichkeiten:
      • Wenn mich ein Spiel interessiert, dann warte ich bereitwillig auf eine deutsche Version. Wenn sie kommt, gut, wenn nicht, auch gut, dann halt nicht. Was wirklich gut ist bei den ganzen Neuheiten, das wird auch lokalisiert. Das Warten auf Lokalisierungen schützt mich auch vor den schlimmsten Hypes.
      • Wenn ich sofort eine deutsche Version kriegen kann, dann kaufe ich direkt deutsch. Wenn es aber unsicher ist, ob es jemals eine deutsche Version geben wird, dann kaufe ich eben englisch. Geht auch. Wenn ich mich entschieden habe, dass ich ein Spiel haben will, dann so schnell wie möglich.
      • Ich kaufe grundsätzlich das fremdsprache Original, wenn ich die entsprechende Fremdsprache gut genug spreche. Ich will auch alle möglichen Erweiterungen sicher kaufen können und mich nicht über schlechte Übersetzungen ärgern müssen.
      Dann würden sicher nennenswerte Anteile der Unknowns-Leserschaft (-Schreiberschaft?) bei Nummer 2 oder Nummer 3 ihr Kreuzchen machen.

      In unseren Nischen des Spielemarktes geht der Trend ohnehin in diese Richtung, z.B. durch die Etablierung von Kickstarter als Verkaufskanal mit der dort mittlerweile üblichen Trennung zwischen einer "Deluxe Version" und der normalen Retailversion. Wenn überhaupt Lokalisierung, dann gibt's da eben "nur" die Retailversion später auf deutsch, ohne all die Extras, die man bekommt, man mit mit Englisch zumindest leben kann. Das drückt den Kunden dann schon spürbar Richtung Englisch und macht so den lokalisierenden Verlagen das Leben etwas schwerer. Erst recht, wenn die Distanz zwischen Deutsch und Englisch nicht ganz so groß ist wie bei den Spielern, die eine romanische oder slawische Sprache als Muttersprache haben und eben nichts aus der germanischen Sprachfamilie.
      Meine BGG-GeekList "Strategiespiele 2017" ist fertig: MetalPirates Strategiespielliste 2017 | BoardGameGeek. Meinungen, Kommentare, Anregungen, Likes erwünscht!
    • Ich sehe die Thematik aber ähnlich - und ich habe keine Probleme mit englischen Texten. Dennoch habe ich das Gefühl, dass ein nicht-muttersprachliches Spiel nie so eine dichte Atmosphäre aufbaut wie ein lokalisiertes - im Kopf entsteht eben noch die Übersetzungsbarriere.

      Beispiel Arkham Horror: Ein Text einer Ereigniskarte auf Deutsch geht sofort in die rechte Gehirnhälfte und wird verbildlicht. Der gleiche Text auf Englisch muss erst im Kopf dechiffriert werden (linke Hälfte), um das deutsche Äquivalent dann an die rechte Hirnhälfte zu übergeben. Das killt dann die Atmosphäre.

      Außer man ist so tief in einer Sprache drin, dass man automatisch in dieser Sprache denkt. Das ist aber meiner Meinung nach nie der Fall, wenn es nicht die Alltagssprache ist.

      Deshalb in Kurzform: Spielbar in Englisch ja, aber fesselnder wäre eine lokalisierte Version.
    • Sternenfahrer schrieb:

      Alltagssprache ist ein so diffuser Begriff, dass Deine Annahme sicher falsch ist. :sonne:
      Die Sprache, in der Du denkst. Lebst du in Deutschland und bist des Deutschen mächtig, wirst du irgendwann auf Deutsch denken. Ziehst Du nach England und bist nur noch von englischer Sprache umgeben, switched man irgendwann um. Es sei denn man spricht zu Hause wieder Deutsch und trifft sich nur mit Auswanderern, schaut deutsches Fernsehen.
    • Oder man spricht in Deutschland viel Englisch.
      Ich halte Sprache und Sprachvermögen für etwas höchst individuelles und glaube in Deinen Ausführungen zu erkennen, dass Du etwas für unmöglich hältst, nur, weil es Dir nicht möglich zu sein scheint.

      tl;dr: Du irrst.
      goo.gl/thT5cM [bgg for trade] - einfach anschreiben, wenn Dich davon was interessiert!
    • @MetalPirate

      Deine Ausführung war ja sehr allgemein gehalten, was Brettspiele und ihre Lokalisierung angeht. #CthulhuWars war für mich aus mehreren Gründen ein persönlicher Meilenstein:

      Vor CW habe ich englische Spiele abgelehnt (Also Kategorie 1 von dir). Zu 98 Prozent (Nur Twilight Imperium3 hab ich unter Protest gespielt. Gekauft hätte ich es mir nie!) Dann kam dieser besondere Moment auf der SPIEL in 2013. Ich war sowieso schon immer der Lektüre von Lovecraft und des Mythos verfallen. Zu dieser Zeit mal wieder besonders. Als ich um die Ecke bog, bot sich mir dieses imposante Bild, das sich mir fest ins Hirn gebrannt hat. Ein Tisch, voll gefühlt mit den größten Spielfiguren, die ich jeeee gesehen hatte. Darüber prangte in epochalen Lettern der Name CTHULHU. Ich näherte mich und sah, dass die Figuren auf einer riesigen Karte standen. Dort zwischendrin, in der Region, da ich Europa vermutete las ich erstaunt und verblüfft das Wort "Dreieich". Und wusste, dass sich mein (Brettspiel-) Schicksal in just diesem Moment erfüllte. Nun muss ich vielleicht hinzufügen, dass ich zu dieser Zeit in Dreieich im Rhein Main Gebiet gearbeitet habe. Zufall? Niemals! Karma!!!

      Der Rest ist Geschichte. Ich kaufte das Grundspiel und verfiel ihm. Ich fröhnte der Passion zu dem Spiel und wartete sehnlichst auf Nachschub und musste bis zur vergangenen Woche warten, bis sich weitere Unmengen an Figuren auf meinen eigenen Spieltisch ergossen.

      Zurück zum wesentlichen: Das Englisch hat mich zwar schon gestört, aber ich nahm es billigend in Kauf. Ich habe es auch zuvor mit einer deutschen Übersetzung von BGG probiert. Nur um fest zustellen, dass Laien mal eben so keine belastbaren Regeln verfassen können. Leider. Also hielt ich mich an die englische Version.
      Bei CW ist das nicht ganz so schlimm. Die Regeln sind geradlinig und die Phasen klar unterteilt. Sie sind in 15 Minuten erklärt und dann eingängi genug. Es gibt zwar Kartentext, aber der ist überschaubar. Somit lernt das Hirn schnell die Mechanismen einer Fraktion und muss sich nur noch wenig auf die Übersetzung in der linken Hirnhälfte konzentrieren, @Maftiosi.

      Schwieriger wird es im späteren Verlauf, wenn Fraktionsregeln auf andere Fraktionsregeln und Sonderfähigkeiten prallen. Da benötigt man öfters mal das BGG Forum :D und das ist Englisch ;)

      Ergo: Für das richtige Spiel wurde ich zur Kategorie 2. Und da ich erst einmal Blut geleckt hatte und auch noch Kickstarter sein übriges tat, blieb ich dabei.

      Und die Moral von der Geschicht, Cthulhu Wars liebt man, oder nicht.
    • Also, mir liegt Englisch und Deutsch gleichermaßen.
      Da ich Deutscher bin und in Deutschland lebe, bin ich jedoch von mehr Deutsch als Englisch umgeben. Daher ist es klar, dass ich nicht oder nur selten in Englisch träume, aber in Englisch denken - das ist 1. überhaupt kein Problem und schaltet sich 2. dann an, wenn ich es benötige. Tatsächlich würde ich sogar eher sagen, ich denke recht häufig zweisprachig bzw. mein Hirn schaltet am Tag mehrmals, manchmal im Satz oder Gedanken, die Sprache um.

      Was wohl dazu beiträgt:
      - ich habe Anglistik studiert, und das ziemlich (manche sagen viel zu) lange.
      - ich lese nahezu ausschließlich englische Literatur, und davon ne Menge
      - ich beschäftige mich im Netz hauptsächlich mit englischen Inhalten, und kommuniziere weitaus öfter auf Englisch als auf Deutsch in Foren
      - ich schaue schon seit Jahren Serien und Filme ausschließlich in Englisch (es sei denn, es gibt sie nur in anderen Sprachen, oder sie sind im Original deutsch, wobei es da nur sehr sehr wenig gibt, was ich überhaupt schaue)
      - ich kommuniziere zuhause mit meiner Frau (die zwar Deutsche ist, aber 9 Jahre in Amerika lebte) in Englisch und Deutsch, miteinander vermischt und ständig wechselnd


      Als Resultat bedeutet das, dass für mich die englische Sprache, bis auf wenige Details oder Fachjargon, genauso einfach und eindringlich ist wie die deutsche. Da wird nicht decodiert oder dechiffriert. Die englische Sprache spricht genauso viel oder wenig meine rechte Hirnhälfte an wie die deutsche - und in bezug auf Atmosphäre und Beschreibung sogar noch viel mehr.
      In Bezug auf Spiele heißt das, dass es mir persönlich vollkommen egal ist, welche von beiden Sprachen zur Wahl steht. Mit einer Ausnahme - wenn es um Inhalte des Cthulhu-Mythos geht, dann lehne ich ganz bewusst deutsche Übersetzungen im Gesellschaftsspielbereich ab! Ich zahle lieber Premium und habe dafür die englischen Packs vom AHLCG, mein AH und EH sind beide genauso in Englisch wie mein MoM 1.0 (2.0 fehlt noch), mein CW, mein ASiE und sogar mein Cthulhu Fluxx.
      Einzige Ausnahme - der deutsche Ableger des Cthulhu-RPGs!

      Allerdings ist Sprache dennoch für mich ein Thema beim Spiel - aufgrund meiner Mitspieler. Nicht bei Spielen, bei denen entweder Information ohnehin offen ist (CW, ASiE) oder recht einfach gehalten (CFluxx), bei denen mein Mitspieler auf einem recht ähnlichen Niveau die Sprache beherrscht (AHLCG) oder bei denen ich die Texte auf den Karten ohnehin simultan übersetze (AH/EH/MoM), aber ganz besonders bei Spielen, bei denen die Spieler geheime Information auf den Karten haben. Da habe ich auch schon Spiele mit den deutschen Ausgaben ersetzt, um es potentiellen Mitspielern einfacher zu machen.
    • Weil die Produkte und Überarbeitungen von Pegasus, im Vergleich zu Chaosium, meistens um Längen besser sind. Wahrscheinlich, weil der Schwerpunkt beim deutschen Cthulhu schon sehr sehr lange auf dem "Rollenspiel zwischen den Plot-Punkten" liegt.
      Und ich habe mich als langjähriger Spieler an die Übersetzungen gewöhnt. Auch, wenn ich nicht alles für gut empfinde. Schaue ich mir dann aber die Übersetzungsentwürfe anderer Verlage an (insbesondere Spieleverlage), da sträubt sich mir einfach alles...
    • Onslaught 3 hat nichts mit Ulisses bzw. mit der von Ulisses intendierten deutschen Ausgabe durch Crowdfunding zu tun!
      Stattdessen ist dies der dritte "Cthulhu Wars"-Kickstarter von Petersen Games. Der wird im Juli stattfinden!

      [Edit]
      Okay, interessant, Ulisses' deutsche Ausgabe wird Teil des Kickstarters? WTF?
      Sorry für den oben geschriebenen Blurb - Onslaught 3 ist schon länger bekannt, aber das ist neu (und meines Erachtens nach Unfug)...

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Dumon ()

    • Als Vorbereitung auf die Kickstarterkampagne nächsten Monat: Wie aieht es mit der Langzeitmotivation der bisherigen Backer aus? Ich weiß im Chaos in der alten Welt vs Cthulhu Wars haben sich 2 mit 10 bzw. 30 Spielen gemeldet und es als gut befunden - Trotzdem muss ich da nochmal nachhaken:

      Wie sehen das andere Backer / Käufer (Besonder aus-dem-Bauch-heraus-Spieler sind angesprochen)?

      Kritisch sehe ich:

      - Immer gleiche Startaufstellung - Standardsituationen pendeln sich ein, was ich per. Langweilig finde
      - Nur 6 Spellbooks - Unterschied / Varianz sehe ich dann nur darin welche Reihenfolge ich einschlage (klingt nach wenig Varianz - Ändert ja jetzt nicht absolut das Spiel)
      - Siegbedingung einfach Punkte machen - Gibt es mehrere grundlegend verschiedene Arten / Wege diese zu generieren (Beispiel Eclipse: Technologie / Kampf uswusw)

      Was macht die strategische Tiefe aus?

      Immer gleiche Startaufstellung finde ich zb persönlich immer irgendwie problematisch wenn nicht gar langweilig als Bauchspieler - Ich will nicht Schachmässig DIE Strategie austüfteln, um es jedesmal besser zu machen, ich will Abwechslung (abseits "nur" der Fraktionen) und lockeren Spaß statt besten-weg-austüfteln.

      An die Besitzer: Gibt CW mir das?
    • Harry2017 schrieb:

      An die Besitzer: Gibt CW mir das?
      Definitiv JA.

      Ich spiele allgemein nicht zu oft. Und wenn ich ein Spiel vielleicht fünf mal spiele, dann muss es wirklich gut sein und mich fesseln, was nicht viele Spiele schaffen.

      Aber CW hab ich (nur das Grundspiel) bestimmt 40 mal gespielt, und es wurde nicht langweilig. Nie.

      Was mich an vielen Strategiespielen stört ist, dass meist jeder in den ersten 1-4 Runden vor sich hin spielt. (schönes Beispiel dazu: Runewars) Ich finde das öde, denn es wird gefühlt jedes mal das gleiche gemacht. (Natürlich an den variablen Spielaufbau etwas angepasst)
      Wie du schon richtig gesagt hast, hat CW immer den gleichen Aufbau, aber bereits der aller erste Zug des ersten Spielers kann den kompletten Spielverlauf ändern. Man muss ab der ersten Runde auf seine Gegner reagieren.
      Baut der Gegner erst ein zweites Tor? Baut er bereits eine Einheit? Erfüllt er schon sein erstes Buch und kann das eine Gefahr für mich werden? Kann ich riskieren ein drittes Tor zu bauen? Oder hat jemand bereits ein drittes Tor gebaut und ich kann es ihm klauen? Alle diese Überlegungen müssen bereits in der ersten Runde getroffen werden.

      Ich bin, wie du, ein Bauchspieler. Ich hasse vorgefertigte Strategien. Sobald jemand die Strategie (die er vielleicht von BGG hat) anwendet, reizt mich das Spiel nicht mehr. CW lebt wirklich von der Interaktion mit den Mitspielern. Jede Aktion kann dich zum Handeln zwingen.

      Zu deinen anderen Kritikpunkten:
      - Immer gleiche Startaufstellung: Stört überhaupt nicht. Die Karte ist im Vergleich zu anderen Spielen so klein, dass man mit 1-3 Bewegungen eigentlich jedes andere Feld erreichen kann. Man kann sich also nicht wie bei Risiko in Australien einigeln oder ähnliches. Also mich hats nie gestört.

      - Nur 6 Spellbooks: Gegen den Kritikpunkt kann ich leider nicht viel entgegenbringen. Vielleicht wären ein paar mehr ganz nett, damit man die Fraktion auch im Endgame anders spielen kann. In Erweiterungen gibt es neutrale Spellbooks, die man statt den eigenen nutzen kann.

      - Siegbedingung einfach Punkte machen: Es gibt im Prinzip drei Arten Punkte zu machen. Man bekommt Punkte für Tore die man hat, man kann ein Ritual durchführen und es gibt versteckte Punkte durch Ältere Zeichen, die jede Fraktion spezifisch (und durch das Ritual) bekommen kann.

      Als letztes will ich noch zwei Argumente angeben:
      1) Das Spiel hat eine - wie ich finde - optimale Spielzeit. Wenn eine Fraktion wirklich gut spielt, ist das Spiel dann auch recht schnell vorbei. Es ist nicht wie bei anderen spielen, in denen nach zwei Stunden der Sieger eigentlich schon fest steht, aber es sich noch über zwei weitere Stunden hin zieht. Wenn einer klar führt, haben die anderen noch kurz Zeit, etwas dagegen zu unternehmen. Unterlassen sie dass, gewinnt der Spieler eben.
      2) Das Spiel wirkt nicht Variabel, ist es aber ungemein. Die ersten Spiele unterscheiden sich klar von den 5-10. Spielen. Und die unterscheiden sich wieder von denen danach. Als Spieler "lernt" man dazu, ohne jetzt die Taktik zu haben.
      Einfaches Beispiel: In unseren ersten Runden hat jeder in der ersten Runde zwei Tore gebaut. Irgendwann hat der erste angefangen auch ne Einheit zu bauen, und schon hat das die ersten Runden komplett über den Haufen geworfen.

      Also ich bin von dem Spiel begeistert. Noch nie habe ich ein Spiel ohne Erweiterungen so oft gespielt...., und hatte immer weiter Lust drauf.
    • Danke für die Ausführungen @DocZarius - Das klingt gut, ich weiß aber trotzdem nicht genau wo sich dieses "die Spiele bisher waren vollkommen unterschiedlich" wirklich herkommt... Klar muss ich mich auf mein Gegenüber der immer mal etwas anders handelt irgendwie eienstelen, aber das bringt (in meiner Theorie) noch keine komplette andere Partie mit sich.

      Runewars (als Vergleich einer meiner Lieblinge) hat unterschiedliche Jahreszeitenkarten als Varianz - Auch das aufpowern am Anfang: Strategisches Ressourcenernten etc birgt viele Möglichkeiten...

      Bei CW sehe ich da im Video von Benjamin Törck beispielsweise Standarderöffnungen wie bei dem Großen Alten, der 3 Seetore braucht - Immer wird sich sofort auf dem Wasser (durch die gleichbleibende Aufstellung auch immer auf den gleichen Gebieten) ausgebreitet und danach 3 Tore gebaut -> Fertig...das scheint für mich zunächst erst einmal eher langweilig zu sein...Runewars hat da auch eine variable Karte, die immer irgendwie anders ist und den Spielern somit Flexibilität abverlangt....

      Vielleicht muss ich aber auch einfach mal lernen, dass Dudes on a Map Spiele oft wie 4x Spiele aussehen, aber einfach keine sind :)
    • @Harry2017

      Harry2017 schrieb:



      Bei CW sehe ich da im Video von Benjamin Törck beispielsweise Standarderöffnungen wie bei dem Großen Alten, der 3 Seetore braucht - Immer wird sich sofort auf dem Wasser (durch die gleichbleibende Aufstellung auch immer auf den gleichen Gebieten) ausgebreitet und danach 3 Tore gebaut -> Fertig...das scheint für mich zunächst erst einmal eher langweilig zu sein...Runewars hat da auch eine variable Karte, die immer irgendwie anders ist und den Spielern somit Flexibilität abverlangt....


      Und das ist genau das, was ich meine. Es klingt nach einer Standarderöffnung. Macht ja auch rein theoretisch Sinn: Mehr Tore = mehr Energie, gleich ein Buch bekommen.
      Und genau so haben wir auch die ersten Runden gespielt.

      Aber lass dann z.B. Crawling Chaos (blaue Fraktion) mal eine Einheit bauen. Da hast du keine Chance deine drei Tore zu behalten. Schlimmer noch, er schnappt dir deinen Kultisten und dein Tor weg.
      Demnach hat er dann drei Tore und schon eine Einheit, während du nur zwei Tore, lediglich 5 Kultisten und noch kein Monster hast.

      Ich persönlich fand Runewars furchtbar. Mich hat die lange Spielzeit und die (für mich) Langeweile - da keine Interaktion - in den ersten Runden abgeschreckt.
      Wir haben 6h gebraucht...., und ich hätte das Spiel noch mehr in die Länge ziehen können. Gut, es war für uns alle neu, aber die Regeln waren vorher schon relativ klar.

      Cthulhu Wars spielt sich einfach deutlich schneller. Und diese Schnelligkeit verschafft dem Spiel dann irgenwie die Variabilität, weil man eben keine Zeit hat, sich mit einer Standardstrategie aufzubauen.

      Nur als Vergleich: In einer 4-er Runde mit zwei Neulingen haben wir in 4,5h drei Runden inklusive Erklärung geschafft.
      In einer anderen Runde waren es zwar nur zwei Runden, aber da wollten die beiden neuen Spieler gleich alles ganz genau wissen, wie welche Bücher funktionieren etc. Das lernt man aber sehr schnell, wenn man einfach mal 1-2 Runden spielt.
    • Danke für Deine Ausführungen. Hm was Du bei Runewars als langweilig empfindest finde ich episch - was Du bei CW dynamisch findest, finde ich seicht und langweilig (auf den ersten Blick) - Aber hilft ja nix - Je nach Aufbau der Kickstarter-Kampagne muss ich mir wohl wirklich ein eigenes Bild von dem Spiel machen :D Die Stimmung der Spieler hört sich ja gut an, ich weiß nur als Nicht-Spieler nicht woher die da wirklich kommen soll...muss ich wohl selbst ausprobieren :)
    • Scheinbar hast du keine Ahnung von guten Spielen. =O 8))

      Aber sicher, wenn du ein "episches" Spiel willst, das eben langsam beginnt und sich über mehrere Stundem erstreckt, dann bist du bei CW falsch.
      Ich war bereits beim 1. ks drin, aber bin dann wieder raus, da ich dachte, das Spiel hat nur große Figuren.
      Zum Glück konnte ich es dann bei einem Freund spielen. Mach dir selber ein Bild. Erwarte aber bitte kein Runewars.
      Wer weiß, vielleicht rührst du danach Runewars nie wieder an. :D