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[2016] Seafall

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    • Spielphase schrieb:

      Nachdem mir vier (!) Leute von Heidelberger vom Spiel abgeraten haben, hab ich das Ding ausgelassen. Wird also wahrscheinlich (siehe auch die vielen durchwachsenen Berichte) bald auf der Resterampe liegen...
      Faszinierend. Heidelberger schafft es doch tatsächlich wie kein anderer Verlag bei aller Ambitioniertheit doch immer wieder sagenhafte Graupen zu produzieren. Wenn jetzt schon zu Beginn vier Leute aus dem eigenen Stall vom Spiel abraten, da frage ich mich, wo waren diese Leute während der Zeit der redaktionellen Bearbeitung. ?(

      Oder produziert Heidelberger Spiele wie Seafall nur, um den Nachschub für die eigene Resterampe in Essen am Leben zu halten :D
    • Sagenhafte Graupen? Kann nur eine Sage sein, weil gespielt hast Du es offenbar noch nicht. Ich auch nicht, aber ich maße mir auch keine solche Beurteilung Vorverurteilung an!

      Vier Leute aus dem eigenen Stall? Erklärbären sind nicht für die redaktionelle Bearbeitung zuständig, und das aus gutem Grund! Vielleicht war den Erklärbären die Erklärung auch zu mühselig/aufwendig, um auch einmal einen völlig aus der Luft gegriffenen Vorwurf in den Raum zu werfen!

      Und ja klar, ein Verlag produziert ein immens aufwendiges Spiel wie Seafall für die Resterampe. Das ist so doof, da hilft auch der Grinse-Smile nicht weiter.

      Sorry, @Eduard Zuhorstrapadse, ich habe selten so viel Müll in so wenigen Sätzen gelesen. Da kommt fast nur der alte Trump ran!
      BGG-User: Cyberian (habe mehr als 500 Spiele im Tausch abzugeben und freue mich über jedes Angebot!)
    • Cyberian schrieb:

      Sagenhafte Graupen? Kann nur eine Sage sein, weil gespielt hast Du es offenbar noch nicht. Ich auch nicht, aber ich maße mir auch keine solche Beurteilung Vorverurteilung an!

      Vier Leute aus dem eigenen Stall? Erklärbären sind nicht für die redaktionelle Bearbeitung zuständig, und das aus gutem Grund! Vielleicht war den Erklärbären die Erklärung auch zu mühselig/aufwendig, um auch einmal einen völlig aus der Luft gegriffenen Vorwurf in den Raum zu werfen!
      Moin!

      Ich habe nicht gesagt, dass es sich bei den Personen um Erklärbären handelte... Das nur mal so am Rande. Da ich zumindest einen Teil dieser Personen persönlich kenne, kann ich deren Geschmack einschätzen und kam für mich zu der Entscheidung, dass ich das Spiel nicht brauche. Und ich bin da ja auch wirklich nicht alleine. Letztendlich muss aber natürlich jeder selbst anhand von Informationen und/oder einem Probespiel entscheiden, ob das Ding was für ihn ist.
      Ciao,

      Andreas Keirat
      www.spielphase.de
    • Hm....waren es jetzt vier Erklärbaren oder vier Heidelbärger wie @Spielphase schreibt?

      Würde mich noch interessieren.....

      Ich sehe schon, dass ich meine Spielrunde für Seafall so früh wie möglich einlade, damit wir das endlich ausprobieren können und ich mir selbst ein Urteil erlauben kann.

      Bei Kosten von 23,30 € pro Nase (3 Nasen) wäre ein Griff ins Klo durchaus verschmerzbar falls wir es tatsächlich abbrechen müssten. Zu dem Preis habe ich schon Gurken gekauft, die mir heute im Regal verschimmeln....und das Cover von Seafall gefällt mir so, dass ich´s dann einrahmen und mir an die Wand hängen würde !! ^^
    • Eduard Zuhorstrapadse schrieb:

      Heidelberger schafft es doch tatsächlich wie kein anderer Verlag bei aller Ambitioniertheit doch immer wieder sagenhafte Graupen zu produzieren. Wenn jetzt schon zu Beginn vier Leute aus dem eigenen Stall vom Spiel abraten, da frage ich mich, wo waren diese Leute während der Zeit der redaktionellen Bearbeitung.
      Wenn Dir nicht klar ist, welche Arbeit seitens des Heidelberger Spielverlages in dem Spiel steckt, dann rate ich Dir: einfach mal die *** halten. Entwickelt hat das Spiel nämlich Plaid Hat Games, die Heidelberger sind lediglich für die Übersetzung und nur dafür allein verantwortlich zu machen. Und im Gegensatz zu anderen Verlagen pickt sich der HDS nicht die Rosinen aus dem Angebot ihrer Partner raus, sondern bringt aus Loyalität weitgehend alles auf den deutschen Markt, zumindest war das früher so und wurde vom - kürzlich verstorbenen - Verlagsgründer auch so propagiert. Der HDS hat dabei auch immer in Kauf genommen, besseren Wissens Gurken auf den Markt zu werfen. - Diese Firmenpolitik mag sich heute etwas geändert haben (bin bei den Bären nicht mehr so drin), aber ein vorab so gehyptes Seafall lässt man nicht links liegen, auch wenn man es intern für eine "Graupe" hält.
    • Habe Seafall gleich am Donnerstagmorgen angespielt. Wir haben bis zum ersten Abschnitt des Prologs, also 3 Siegpunkte, gespielt. Es ist im Kern ein aufgebohrtes Korsaren der Karibik mit Elementen aus der Anno-PC-Reihe, garniert mit Chrom. Ich mag Korsaren der Karibik, auch wenn es für das Gebotene zu lang dauert. Ähnlich verhält es sich wohl mit Seafall.
      Ich konnte den CIV-Aspekt erahnen. Das Spiel entwickelt sich langsam, aber dennoch fehlt mir da das Epische, bzw. die Anknüpfungspunkte an die Popkultur, die Philosophie oder die Geschichte.
      Sprich, es macht augenscheinlich keinen Unterschied, ob ich gut oder böse bin. Also z.B. Inselbwohner ausraube o.ä.. Es verschlechtern sich (laut Erklärbär) nur die zukünftigen Handelsbeziehungen mit den betroffenden Insulanern. Handeln darf ich noch, muss aber Strafgebühren zahlen.
      Bei Korsaren der Karibik werde ich wenigstens von der betroffenen Nation gejagt. Es ist bei Seafall also nur eine ökonomische Abwägung (Handelsbeziehungen aufbauen vs Ausrauben). An dieser Stelle kam der Anno-Faktor zum tragen.
      Wer Anno liebt, die Mechaniken von Korsaren der Karibik und das Thema mag ist mit dem Spiel sehr gut bedient.
      Wenn ich mich richtig erinnere, besitzt das Spiel an die 15 "Missionen". Bei 5 Spielern und gemeinsam getragenen Kaufkosten (70€) ist das ein sehr guter Schnitt. Dieser Zielgruppe kann ich das Spiel empfehlen.

      Ich selbst habe es mir nicht geholt, da ich dafür keine feste Spielgruppe habe, bzw. die Haltung ein Spiel gemeinsam zu kaufen noch nicht verbreitet ist. Außerdem fehlt mir in diesem Spiel die Seele, bzw. der rote Faden. Auch wenn es kein schlechtes Spiel ist, wurde,wie Ich finde, viel Potential nicht genutzt. Schade drum. Gekostet hat es bei den Heidelbergen um die 90€ =O (viel zu teuer für solch ein Spiel) und bei den Händlern auf der Messe um die 70€.

      Horst schrieb:

      Bei "Shup up and sit down" ist es mit der Begründung durchgefallen, dass das Spielsystem selbst nicht trägt. Der Legacy Anteil sei weiter spannend und interessant, aber gegenüber Risk oder Pandemic verfüge Seafall nicht über ein "gutes Grundspiel".
      Naja, Risiko als gutes Grundspiel zu bezeichnen... Da ist Korsaren der Karibik aka Seafall schon anspruchsvoller. Und gerade Pandemie leidet unter einem massiven Alpha-Männchen-Problem, was eigentlich nicht für ein gutes Koopspiel spricht.
    • Danke @Machiavelli101 für diese klare und nachvollziehbare Einschätzung!!

      Ich habe vorher ja schon Seafall mit Korsaren der Karibik verglichen - rein vom Thema und meinem Gefühl begründet.

      So werde ich das Spiel auch sehen und freue mich dann über die ein oder andere Überraschung aus dem Legacy-Prinzip.

      Sobald wir durch sind, werde ich berichten!
    • Kann (bzw. sollte) man ein Legacy-Spiel nicht erst dann bewerten, wenn man es durchgespielt hat? Oder anders gesagt: ist es überhaupt möglich, das Spiel aufgrund eines Anspielens auf einer Messe sinnvoll zu beurteilen?
      Meine BGG-GeekList "Strategiespiele 2017" ist fertig: MetalPirates Strategiespielliste 2017 | BoardGameGeek. Meinungen, Kommentare, Anregungen, Likes erwünscht!
    • Hi,

      Horst schrieb:

      Bei "Shup up and sit down" ist es mit der Begründung durchgefallen, dass das Spielsystem selbst nicht trägt. Der Legacy Anteil sei weiter spannend und interessant, aber gegenüber Risk oder Pandemic verfüge Seafall nicht über ein "gutes Grundspiel".

      Angesichts das Rob Daviau einer der beider Autoren ist, halte ich das für ein eher unwahrscheinliches Szenario.

      Atti
    • @DamonWilder
      Nach meiner Interpratation gingen die Reviewer von einem Grundspiel, also ohne Legacyaspekt, aus. Oder was war deiner Meinung nach mit Grundspiel gemeint?
      Pandemie als "Grundspiel" hat mir nicht so gut gefallen, ganz im Gegensatz zur Legacyvariante. Das sind dann wirklich zwei verschiedene Spiele.

      @MetalPirate
      Da hast du irgendwo Recht, nur kann man dann solche Spiele nie auf Messen antesten, bzw. müsste es ja auch für jedes andere Spiel gelten? In einem anderen Threads geht es ja um eine ähnliche Problematik: An- oder Durchspielen?

      @FischerZ
      Auf deinen Bericht bin ich gespannt. Vor allem auf den Legacyaspekt. Wenn der wirklich zündet, könnte das Spiel ein Knaller und für mich wieder interessant werden.
    • @Machiavelli101: Schon klar: sobald man etwas anspielt, hat man einen ersten Eindruck davon, und dass andere dann an diesem Ersteindruck interessiert sind, ist auch logisch bei den interessanten Neuheiten. Also schreibt man z.B. in einem Forum wie diesem etwas dazu. Nur: wer in der Situation ist, über eine Anspielerfahrung mit einem Legacy-Spiel erzählen zu sollen, ist halt in der unauflösbaren Zwickmühle, dass er nur einen Bruchteil vom Spiel gesehen hat. Völig systembedingt logisch und unvermeidbar. Die guten Legacy-Spiele sollen ja gerade auch unerwartete Wendung im Spielverlauf nehmen.
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    • @MetalPirate Ich habe den Beitrag von @Machiavelli101 auch für mich als Einschätzung klassifiziert. Meinen Mitspielern und mir hat auch die Standerklärung gereicht um zu sagen, dass wir´s auf alle Fälle ausprobieren wollen. Ich bin echt mal gespannt, ob der gute Daviau hier tatsächlich ein "nicht so gutes Spiel" produziert hat.
      Umso mehr freuen wir uns dann auf Pandemic:Legcy Part 2 !

      @Machiavelli101 Ich denke bei ca. 15 Spielen (was man so hört) und einer Spielzeit pro Spiel von ca. 2-2,5 Stunden wird´s noch ein wenig dauern bis wir soweit durch sind um eine verlässliche Bewertung abgeben zu können....wenn ich gut drauf bin, könnte ich mich für ein Spieletagebuch erwärmen - wenn das spoilerfrei überhaupt möglich ist....
      Mal schauen, wann wir es schaffen uns an das Spiel zu wagen. Wenn´s nach mir ginge, so schnell wie möglich (nachdem´s endlich geliefert wurde, natürlich!).
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    • Machiavelli101 schrieb:

      Oder was war deiner Meinung nach mit Grundspiel gemeint?
      Ich habe die Review nicht gesehen (nur die nach den ersten paar Spielen), aber ich gehe davon aus, dass sie das Risk Legacy Grundspiel und nicht das handelsübliche Risiko meinen. Auch diese beiden Spiele unterscheiden sich erheblich. Im Gegensatz dazu unterscheiden sich das Pandemie Grundspiel und das Pandemic Legacy Grundspiel nicht.
    • Ich bin da ganz bei @MetalPirate. Wir reden über ein Legacy Spiel (übrigens eines OHNE Grundspiel). Es steht jedem frei sich für oder gegen ein solches Spielsystem zu entscheiden, darüber urteilen wie das Spiel letztlich zu bewerten ist kann niemand, der es nicht ergründet hat. Auch kein Heidelbär. Unser ganz fabelhafter!!!!! Erklärbär von Asmodee hat immer wieder darauf hingewiesen, dass auch er nur spekulieren kann wie sich das ganze entwickeln wird....
      Die pure Konsumhaltung, flüchtiger Blick, rasches Urteil funktioniert hier meines Erachtens jedenfalls nicht mehr. Sich einfach darauf einlassen oder es sein lassen....
    • Gestern ist´s eingetroffen und was soll ich sagen: WOW. Schweres Paket!!

      Auf der Packung steht etwas, was mich in Brettspielen immer stutzig macht - finde es aber interessant:

      Spoiler anzeigen
      "Das Spiel enthält 1,5V Batterien" - wofür die bloß sind?!


      Die Spielanleitung ist stolze 28 Seiten lang.....und was ich bis jetzt gelesen habe bringt mich dazu, doch ein wenig Vorfreude zu entwickeln....naja. vielleicht auch etwas mehr als "ein wenig".
      Jedenfalls bin ich ganz neugierig auf das Spiel und freue mich, als Pirat, Entdecker oder Händler zu spielen.

      Der Termin für das erste Spiel - der "Prolog" - steht auch schon fest: Am 31.10. geht´s los und ich kann´s kaum erwarten.

      Den Preis finde ich allerdings tatsächlich etwas hoch - auch im Vergleich zu Pandemic: Legacy. Dort waren die Komponenten auch sehr hochwertig und durch die "Fenster"-Boards wohl auch aufwändiger als das, was ich bis jetzt hier sehe.
      Aber das bewerte ich dann endgültig nochmal am Ende der Kampagne nachdem klar ist, was tatsächlich an Komponenten enthalten ist.
    • Gestern haben wir die ersten zwei Spiele durch: Den Prolog und Spiel 1.

      Der Prolog war mit 2,5 Stunden trotz etlicher Regelprüfungen und -sichtungen doch erstaunlich im Rahmen der erwarteten Zeitspanne geblieben.
      Das 1. Spiel dauerte dann auch nochmal 2,5 Stunden.

      An üblichen "Nacharbeiten" (Stichwort: Buchhaltung/Management) fallen nochmal jeweils ca. 30 Minuten an.

      Somit dauerte der erste #Seafall Abend tatsächlich 6 Stunden.

      Wie war es? Bis jetzt richtig gut.

      Insgesamt waren wir ja bereits durch ein paar Reviews und Infos mit relativ niedrigen Erwartungen in das Spiel gestartet und hatten uns auf ein "Mega-Korsaren der Karibik" eingestellt. Und bis jetzt ist dies der beste Vergleich den man machen kann um dem Spiel gerecht zu werden.

      Man schippert mit seinen Seelenverkäufern von Insel zu Insel und mimt einen auf Händler und Eroberer. Durch das Abenteuerbuch wird man an "Oben und Unten" erinnert bzw. an die Bücher, die mein Sohn früher gern gelesen hat ("....raubst Du das Geschäft aus (666) oder kaufst Du Dir den Schmuck für Deine Frau (777)?...").
      Die Schrift und der Stil der Texte in diesem Logbuch ist sehr gewöhnungsbedürftig und auf Alt getrimmt - das Geschnörkelte für einen Altersblinden wie mich bei schummrigen Licht wirklich schlecht zu lesen!

      Hierdurch entwickelt sich - noch etwas verborgen - eine Geschichte; und das ist auch für uns der Schlüssel, das Spiel zu "erspielen" und erleben: Jeder Text wird von dem vorgelesen, der dazu vom Spiel aufgefordert wird.

      Ob das jetzt durch alle Partien trägt? Wir sind gespannt!

      Alles in allem bisher ein spannendes und vor allem thematisches "PickUp&Deliver"-Euro-Spiel mit "Nimm das!"- und (durch die Würfel und Karten) Glücks-Elementen. Wer das nicht mag, sollte sich gut überlegen mit #Seafall überhaupt anzufangen.

      Was uns aber absolut nicht gefällt und völlig unthematisch ist:

      Spoiler anzeigen
      Alle Verbesserungen (Gebäude, Aufwertungen sowie gekaufte Berater sind - bis auf einen den man nach jeder Partie behalten darf - am Schluss alle weg. Das lässt sich spielmechanisch erklären - thematisch ist das überhaupt nicht und ist für uns ein richtiger Knackpunkt des Spiels, denn wie erklärt man, dass die Gebäude die man in seiner Provinz und die Aufwertungen die man an seinen Schiffen gebaut hat, im nächsten Jahr plötzlich weg sind?! Das war in Pandemic:Legacy besser gelöst!


      Ist das jetzt ein "Legacy"-Spiel? Durchaus und vom Thema her auch - bis jetzt - passend integriert und eingebettet.
      Ist es so gut wie Pandemic:Legacy? Aus aktueller Sicht: Nein! Da war mir Pandemic eindeutig eingängiger und schneller - was aber auch zum Thema passte.
      Hier zieht es sich etwas und dauert bei weitem länger - man muss sich darauf einstellen und hat Spaß. Wenn man schnelles "rushen" und schnelle Änderungen will, ist Pandemic das bessere Spiel.

      Außerdem sind es viele kleine zu beachtenden Regeln die verschachtelt im Regelheft zu finden sind und nicht immer eindeutig ist, wie und was gemeint ist.

      Wir sind aber trotzdem auf die nächste Partie gespannt und vor allem, wie es weitergeht in der Geschichte, die wir selbst erleben dürfen!
    • Diese beiden Videos widersprechen sich ja nicht wirklich, oder sehe ich das falsch?

      Miami Dice macht ein Review nach 7 Spielen und sagt: Das ist für 7 Spiele je 3 Stunden zu wenig.
      Dabei waren sie selber nach dem Prolog noch alle posotiv gestimmt.
      Sie gehen - weil spoilerfrei - halt nicht ganz konkret auf die negativen Punkte ein.
      Ein Spiel, was den Dreien aber auf Dauer keinen Spaß macht ... bäääm.

      Das zweite Video ist auch nach dem Prolog (vielleicht auch nach dem 1. Spiel).
      Dort ist die Begeisterung ja auch noch da.
      Wer weiß, was der Kollege nach 7 Spielen so sagt.
      4 8 15 16 23 42
    • Es scheint mit Seafall wohl leider darauf hinauszulaufen, dass es arg hohe Erwartungen geweckt hat, die es dann doch nicht erfüllen konnte. Bei Risiko und Pandemie wuste man, ob einem das grundsätzliche Spielkonzept gefällt und ob man sich auf eine Erlebnisreise auf Basis dieses Spielkonzeptes wagen und Spielzeit investieren will. In Seafall wurde hingegen eine Menge hineininterpretiert und gewüscht, was anscheinend das Spiel so nicht halten kann:

      - Die Einzelpartien dauern zu lange
      - Die Entwicklung ist deshalb zu langsam
      - Die Downtime ist zu hoch
      - Das Spiel ist zu glückslastig für die Spieldauer
      - Die Geschichte betrifft eher das Universum des Spiels und weniger einen selbst
      - Die Entscheidungen sind teils vorgegeben und bestimmte Richtungen bevorzugt, ob man will oder nicht
      - Man selbst als Charakter bleibt eher farblos

      Alle spoilerfreien Reviews, die ich bisher gesehen und gelesen habe, vereinen einen Eindruck: Die Euphorie ist anfangs gross, danach lebt das Spiel von der Hoffnung und dann setzt die Ernüchterung ein. Oder gibt es jemanden, der nach 7 oder 10 oder allen Partien gesagt hat, dass er absolut vom Spiel begeistert war? Ich glaube, da spiele ich lieber Archipelago oder Korsaren der Karibik und weiss, dass ich in einer Partie alles gesehen habe, was mir das Spiel bieten kann.
    • Wow... Ok , das ist ja keine schöne Bewertung von Miami Dice .
      Ich habe mir beide Videos angeschaut und weiß nun , dass ich selbst dem Spiel eine Chance geben würde , einfach schon aus Neugier .
      Aber das Vorhaben , das Spiel mit @Cyberian und unseren Frauen zu spielen - wie #PandemicLegacy - sehe ich eher als gescheitert an . Leider . Andere Meinung dazu , Christian ?

      Auf der anderen Seite habe ich gerade die Regeln zu #NearandFar gelesen und denke , das Spiel erfüllt eher diesen Spot , den wir suchen . Insbesondere die Geschichte , bei der man selbst entscheiden kann , was man tut . . .
    • Zu dritt dauern bei uns die Partien zur Zeit 2,5 Stunden - Prolog und Runde 1 mit mehr oder weniger vielen Regelfragen.

      Was die Regeln angeht: Wie ich oben schon beschrieb, sind diese wirklich nicht so toll - es geht...aber bereits mit Öffnen der ersten Kiste haben sich bei uns ein paar Fragezeichen aufgetan .

      Spoiler anzeigen
      Beispielsweise werden Abenteuerkarten und Gefährliche Gewässerkarten hinzugefügt. Was jetzt was genau ist, wird in den Regeln nicht genau definiert - dies konnten wir anhand der Kartentexte rauskriegen.


      Nichts, was sich nicht lösen ließe, aber es hätte nicht sein müssen.

      Bei unserem Spiel ist auch schon aufgefallen, dass der Gewinner einer Partie doch sehr gefördert wird während die anderen nur die "vom Tisch gefallenen Brotkrumen" erhalten, die aber der Erste auch zusätzlich noch bekommt. Warum auch nicht, den schließlich hat man ja auch gewonnen ! Ob die im Spiel integrierten "Abfang"-Mechanismen greifen und etwas bringen, werden wir in den nächsten Partien sehen.

      Spoiler anzeigen
      Was aber jetzt schon erkennbar ist: Es ist ein Wettrüsten um die Militärmacht zwischen den Mitspielern. Da wurde von meinen beiden Kontrahenten bereits in der letzten Runde extremst auf Überfall gerüstet, während ich mich blöderweise aufs Entdecken konzentriert und auch die beiden Spiele ohne Probs gewonnen habe. Jetzt allerdings wird vom Spiel durch die Meilensteine die Richtung vorgegeben und die heisst: Angriff und Konfrontation! Bei beiden hat sich schon so etwas wie ein Pakt gegen den Führenden (...) gebildet. Mal schauen, wie ich am Ende von Runde 3 bzw. die nächsten Runde dastehe und ob die Auto-Verteidigung in Gestalt der Feindschaftsmarken mir hilft oder nicht, meine Entdeckerstrategie weiter zu verfolgen.


      Die anderen, von den DT-Jungs angesprochenen Kritikpunkte kann ich so unterschreiben - diese stören mich aber (noch) nicht.


      Auch die anfängliche Euphorie ist bei uns da - wir werden u.U. morgen unsere zweite Runde spielen (insgesamt also Runde 3 inkl. Prolog) und gehen weiterhin ohne überschwängliche Erwartungshaltung daran.
      Vorgenommen haben wir uns bis zum bitteren Ende zu spielen - mal sehen, ob wir das durchhalten, denn der Knackpunkt ist ja wohl Spiel 6 (ich glaube bei SU&SD war das so) oder Spiel 7 (DT).

      Ich freue mich trotzdem (noch) und werde berichten.
    • Zweite Partie mit 3 Stunden hinter uns gebracht.
      War eindeutig zu lang....am Schluss schlichen sich dann auch noch Konzentrationsfehler ein.

      Leider merkt man immer mehr, dass die Kritikpunkte der DT-Jungs durchaus berechtigt sind:

      - die Meilensteine geben verhältnismäßig viele Punkte
      - das Spiel zwingt in eine bestimmte Richtung zu spielen
      - "Nimm das!" - Mechanismen die einem den kompletten Zug - bzw. einige Züge - verhageln können
      - sehr glückslastig; und das nicht nur wegen der Würfel!
      Spoiler anzeigen
      Der Meilenstein - "Verkaufe vier Waren in einem Zug" - ist ja nur mittels des Händler-Advisors möglïch. Und wann der kommt.....

      - Identifikation mit dem Charakter oder der Story ist nicht wirklich möglich..

      Das Alles muss man mögen - auch wenn man mal nicht auf der Sunnyside steht.....wie ich heute leidlich feststellen musste... :S

      Spoiler anzeigen
      Hinzu kommt ein Regelwahnsinn, der schon fast überfordernd ist. Alleine in den beiden bisher geöffneten Kisten werden die Regeln ja um die Angriffe auf gegnerische Schiffe sowie Kolonien erweitert, die an sich schon kompliziert beschrieben sind und die Runden der Mitspieler durch die vielen Möglichkeiten und Regelbeachtungen zum Downtime-Monster aufblähen!
      DAS ist momentan tatschlich unsere größte Kritik am Spiel!


      Aber wir versuchen weiterhin dem Spiel zu trotzen.
      War halt heute eine nicht so tolle Runde - die nächste wird besser - bestimmt! :whistling:

      So geht's dann mit Hoffnung in die dritte Partie: "Es kann nur besser werden!" :thumbup:
    • Ohne die "unfriendly"-EU-Versand-Politik von Plaidhat (63 Dollar Versand + Zoll) hätte ich das Spiel auf jeden Fall vorbestellt. MIttlerweile bin ich ganz froh, dass das nicht möglich war... ;)
      Das ist gewisslich wahr und ein Wort, des Glaubens wert, dass Christus Jesus in die Welt gekommen ist, die Sünder selig zu machen, unter denen ich der erste bin.
      1. Timotheus 1,15
    • santenza schrieb:

      Es gibt wohl ein paar Konzepte, die sich schwer als ein Brettspiel realisieren lassen.
      Tja, manche vielleicht schon - Seafall gehört aber m.M.n. eindeutig nicht dazu, denn hier bedient sich Rob Daviau der Mechanik oder dem Inhalt von verschiedenen, bereits mehr oder weniger erfolgreichen Brettspielen bzw. Brettspielkonzepten die ja alle schon realisiert wurden und auch funktionieren.

      Ein bisschen "Korsaren der Karibik", ein bisschen "Oben und unten", ein bisschen "Eurogame", ein bisschen "Ameritrash", ein bisschen "PickUp&Deliver" und und und.....

      Dieser Mix aus Verschiedenem ist hier aber eindeutig übertrieben worden - von vielem ein bisschen ohne das alles fein komponiert zu haben ergibt letztendlich - auf die Musik übertragen - ein Musikstück das halt als Musikstück erkennbar ist aber eben kein wirklich superfein komponierter Meilenstein der Musikgeschichte - oder hier der Brettspielgeschichte.

      Und nicht das wir uns falsch verstehen: Das Niveau von Seafall in seinem Mechanik-Mix ist durchaus hoch und interessant, aber es passt eben nicht so wie ein Handschuh sondern eher wie ein etwas zu enges Korsett welches bei längerer Tragedauer immer unbequemer wird.
      Ich finde Seafall fordert einen heraus - sowohl strategisch als auch taktisch und vom Optimieraspekt mal ganz zu schweigen. Der Stratege und Optimierer unserer Gruppe findet Seafall somit auch ganz spannend.
      Für mich hingegen wird´s dann Arbeit und der dritte im Bunde ist so zweigeteilt.

      Bin mal auf die nächsten 1-2 Runden gespannt ob sich das so fortsetzt oder hier nochmal eins draufgesetzt wird.
    • Aus den Berichten über das Spiel lese ich so ein bisschen heraus, dass #Seafall sich eben doch auf ein Territorium begibt, das Videospiele besser können. Nämlich das adaptive Anpassen der Spielregeln in einer Form, so dass es für den Spieler intuitiv verständlich ist. Da scheint mir Seafall immer wieder Arbeit zu sein, so dass man sich früher oder später fragt, ob es das wirklich wert ist oder man nicht lieber zu einem der vielen anderen Spiele im Regel greifen sollten, von denen man sicher weiß, dass sie Spielspaß bringen.

      Dieses "Anpassen der Spielregeln" bezieht sich dabei einerseits auf dem Umfang, der beim Brettspiel in Seiten von exakt zu lesendem Text zu bemessen ist (in jedem Falle Arbeit!), aber in letzter Konsequenz kann das das Videospiel so eine Anpassung sicher auch deshalb besser, weil der Computer fehlerhafte Züge gar nicht erst nicht zulässt und dabei sogar auch noch Hilfen geben kann, was falsch gemacht wurde und was erlaubt wäre -- während das Brettspiel immer Gefahr läuft, den Benutzer in Regelfehler hereinlaufen zu lassen, was wiederum bedeutet, dass man neue Regeln besonders gründlich lesen muss, womit wir wieder bei der Arbeit wären. (DAS dürfte sicher auch ein wesentlicher Vorteil von den bisherigen Legacy-Varianten bekannter Grundspiele wie Risiko und Pandemie sein.)

      Vielleicht ist Seafall in diesem Sinne auch ein bisschen vergleichbar mit #504 von Friedemann Friese: ein von einem Könner des Fachs mit viel Arbeit und Aufwand entwickeltes System, das definitiv tollen Spielspaß bringen kann, aber letztendlich daran scheitert, dass jedes Spielen erstmal eine Grundinvestition erfordert, die man als Spieler nur beim einmaligen Erstkontakt zu leisten bereit ist -- um das Spiel dann eben bei allen weiteren Spieleabenden einfach nur ohne vorherige Arbeit genießen zu können. Auf den Tisch legen, losspielen, garantierten Spiel haben -- genau das geht bei Seafall offensichtlich genauso wenig wie bei 504. Weil eben jedes Mal vorher "Regelarbeit" investiert werden muss.

      (Alles so ein bisschen aus der Distanz beobachtet, weil ich ein Legacy-System mit Zerstören von Spielmaterial eher kritisch sehe.)


      BTW: Zur Anspassung bzw. Hinzunahme von Spielregeln finde ich auch Mechs vs Minions #MechsVsMinions interessant. Das ist das erste Brettspiel eines sehr erfolgreichen (und millionenschweren) Videospielherstellers. So macht das also jemand, der aus der (für uns hier) "anderen" Welt kommt. In diesem Spiel kommen in den Missionen immer wieder ganz bewusst kleine (!) Regelverschärfungen und -varianten dazu. Oder eine paar wenige zusätzliche Karten. In Sachen Komplexität sicher alles weit unter dem, was wir Vielspieler hier verdauen könnten, aber ich finde schon, dass sich da der Blick über den Tellerrand lohnt. Erst recht, wenn mit Seafall ein Versuch aus "unserer" Brettspielewelt offensichtlich deutlich hinter den hochgesteckten Erwartungen zurückzubleiben scheint. Denn bisher scheint ja so ziemlich jeder Gruppe nach spätestens 6-7 Szenarien die Lust auf das Spiel ausgegangen zu sein.
      Meine BGG-GeekList "Strategiespiele 2017" ist fertig: MetalPirates Strategiespielliste 2017 | BoardGameGeek. Meinungen, Kommentare, Anregungen, Likes erwünscht!
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    • MetalPirate schrieb:

      Aus den Berichten über das Spiel lese ich so ein bisschen heraus, dass #Seafall sich eben doch auf ein Territorium begibt, das Videospiele besser können. Nämlich das adaptive Anpassen der Spielregeln in einer Form, so dass es für den Spieler intuitiv verständlich ist.
      Hm....ich denke eher, dass Dein zweiter Satz hierzu richtiger ist und auf Seafall eher zutrifft, nämlich

      MetalPirate schrieb:

      DAS dürfte sicher auch ein wesentlicher Vorteil von den bisherigen Legacy-Varianten bekannter Grundspiele wie Risiko und Pandemie sein.)
      Hier wurde ein neues Spiel kreiert, welches man sich erstmal erspielen muss, da es keinerlei Vorlagen gab (außer der Vorlagen, welcher sich Seafall vielleicht bedient hat..).

      Und das ist genau der Punkt, an dem Seafall auch bei den Kritikern - und vermutlich auch Spielern - scheitert: Es will zu schnell zuviel ohne das man sich an´s Spiel selbst gewöhnen kann.
      Wir sind jetzt in der 3. Partie und es kam bisher immer was Neues hinzu, was auch spieltechnisch das Spiel sehr verändert und aufbohrt.

      Das war bei Pandemic:Legacy tatsächlich eleganter gelöst (viele kleinere Schritte mit nacheinander nicht zu schnell eingeworfenen Regelerweiterungen) und hätte auch Seafall wahrscheinlich besser gemacht.

      Spoiler anzeigen
      Ich persönlich hätte mir beispielsweise gewünscht, dass erst mal die bekannten Mechanismen mit Beratern und Entdeckungen weiter ausgebaut und später dann erst der Aspekt des gegeneinander Kämpfens und Verwaltens und Überfallen von eigenen bzw. generischen Kolonien hinzu kommt, damit - um bei meinem Vergleich zu bleiben - etwas passenderes wird als ein zu enges Korsett!
      Hier hämmert einen das - eigentlich ja noch neue und unbekannte Spielprinzip - zu: Prolog: Entdecken, 1. Partie: Entdecken, Handeln, 2. Partie: Entdecken, Handeln, Erobern, Kämpfen. Das hört sich toll an - ist aber tatsächlich "too much", da sich ja dann erstmal - was sich auch anhand der Anforderung der jetzt hinzugefügten Meilensteine abzeichnet - wohl länger nichts mehr tut.
    • Hinter uns liegt jetzt die dritte Partie (4. nach Prolog) und diese war mit insgesamt 4 Stunden (!!) wieder sehr lang.
      Es gab allerdings einige Regelfragen und Kartenunklarheiten die ausdiskutiert werden mussten und das Spiel dadurch in die Länge gezogen hat.

      Außerdem gab es eine Situation die nochmal brutal gezeigt hat, dass das Spiel einen verdammt hohen Glücksanteil hat, der sogar spielentscheidend sein kann:

      Spoiler anzeigen
      Angriff auf einen Mitspieler, der gerade seine letzten zwei Ressourcen gekauft hatte, um im nächsten Zug eine Kolonie zu gründen ging knapp mit zwei Erfolgen so aus, dass der Angreifer diese zwei Ressourcen stehlen konnte. Flüchten ging dann leider nicht mehr, so dass der Gegenangriff prompt erfolgte und mit auch zwei Erfolgen sehr knapp ausging. Letztendlich war dies der Sieg durch Gründung der Kolonie und Erhalt von 4 Siegpunkten! Hätte auch anders ausgehen können und wäre nach mehr als 3 Stunden Spielzeit sehr ärgerlich gewesen! Möglich gewesen wäre es aber!


      Fazit nach diesem Spiel: Es dauert sehr lange (ca. 1,5-2 Spieljahre) bis seine Engine mal läuft.
      Das Spiel zwingt einen weiterhin ständig zu reagieren und seine ursprüngliche Strategie anzupassen oder zu ändern - man ist meistens Getriebener.

      Spoiler anzeigen
      Die Angriffe des Piratenkapitäns sind in dieser Hinsicht echt ätzend und schmeißen im ungünstigsten Falle eine komplette Strategie über den Haufen. Und auch hier wieder: Hoher Glücksanteil!


      Der Verlauf der nächsten Partie ist schon vorgegeben - es sei denn man spielt nicht auf Sieg...und wer macht das nicht?!
      Ich wollte eigentlich Entdeckungen durchführen - dieses Vorhaben hat sich erstmal erledigt.

      Zusammenfassung der 4 Stunden:
      - drei Entdeckungen durchgeführt
      - keine Kiste geöffnet
      Spoiler anzeigen
      -zwei Kolonien gegründet

      - viel gehandelt
      - zwei Konfrontationen abgehandelt

      Kleine Anmerkung am Schluss: Der Berater den man gerade am dringendsten braucht kommt immer dann, wenn man gerade nicht am Zug ist; und ist weg, wenn man dran ist. Immer. Ständig. Unwiderruflich! :cursing:

      :D
    • @FischerZ

      Vielen Dank für deine schönen Berichte zu Seafall, die ich von Anfang an sehr gespannt mitverfolge.

      Allerdings nicht ohne Hintergedanken, denn wir haben jetzt am Freitag ebenfalls mit dem Prolog begonnen und daher versuche ich sämtliche Infos in Sachen Regel, Errata, FAQ´s usw. die ich bekommen kann auch mitzumnehmen. (Als gebranntes Pandenic-Legacy Kind, wo ich eben genau das nach dem 6-7 Monat nicht mehr gemacht habe und das Spiel dann letztlich im November an die Wand gefahren war, was bei Legacy natürlich ausgesprochen toll ist ...)

      Da ihr uns jetzt schon ein paar Partien voraus seid, mein Frage. Wie konntet ihr die oben angesprochenen Unklarheiten denn gelöst (BGG?) bzw. was stand denn bei euch zur Diskussion?

      Wie empfandet ihr denn in euren Partien, das "Problem" mit den Meilensteinen, denn wir haben jetzt nach unserer Prologpartie sehr ausgiebig drüber diskutiert, warum der eh schon Führende (und das kann ja, wenn es gut läuft um ne ganze Ecke sein) noch zusätzlich "relativ viel Zeug" nachgeworfen bekommt? Der Endstand war 3/9/12.
    • aphratus schrieb:

      Wie konntet ihr die oben angesprochenen Unklarheiten denn gelöst (BGG?) bzw. was stand denn bei euch zur Diskussion?
      Bitte erst nach dem Meilenstein
      Spoiler anzeigen
      Versenke ein Schiff der gegnerischen Provinz

      lesen:

      Spoiler anzeigen
      Es war die Frage, ob das Geisterschiff auch Schiffe im Hafen angreift, weil dies nach der Formulierung möglich wäre. Wir haben entschieden- auch für zukünftige Partien - dass das nicht so ist, da das Geisterschiff ja auf dem Meer ist und somit nur Schiffe auf dem Meer angreift.


      Dann gab's noch kleinere Regelfragen wegen
      Spoiler anzeigen
      den Kolonien. Die Frage war ob es möglich ist, fremde Kolonien zu übernehmen. Da haben wir nichts zu gefunden - zumindest noch nichts. Es bleibt bei Überfällen und den in den Regeln genannten Konsequenzen analog Provinzen.

      aphratus schrieb:

      Wie empfandet ihr denn in euren Partien, das "Problem" mit den Meilensteinen, denn wir haben jetzt nach unserer Prologpartie sehr ausgiebig drüber diskutiert, warum der eh schon Führende (und das kann ja, wenn es gut läuft um ne ganze Ecke sein) noch zusätzlich "relativ viel Zeug" nachgeworfen bekommt? Der Endstand war 3/9/12.
      Naja. ..das war bei uns auch anfangs die Diskussion. Soviel ist es aber nicht - man kann ja nur eine Sache von - vier? - möglichen wählen.
      Viel besser ist es
      Spoiler anzeigen
      auf die Erfüllung der Meilensteine zu spielen und diese zu erreichen und nicht auf den Spielsieg! Durch diese Meilensteine bekommt der Erfüller noch viel mehr Zeug "nachgeworfen" und diese Sachen bringen wesentlich mehr als der Spielsieg!


      Strategietip:
      Spoiler anzeigen
      Im Gegenteil: Lieber nicht immer auf den Spielsieg der einzelnen Partien spielen, denn der Führende im Gesamtklassement hat ja auch noch wesentliche Nachteile zu den tieferen Rängen. Immer schauen, dass man ca. 5 Punkte auf den Gesamtführenden hat und zweiter ist!! Ist - wie vieles in diesem Spiel - genau zu berechnen. Es sollte eigentlich Pflichtlektüre für Mathe-Studenten mit Schwerpunkt "Wahrscheinlichkeitsberechnung" sein!! :P

      aphratus schrieb:

      Der Endstand war 3/9/12.
      Oh....da muss sich der 3er-Kandidat aber gehörig anstrengen um nicht den Anschluss zu verlieren - möglich ist das aber durchaus!

      Bin auch auf Eure weiteren Spiele gespannt - berichte mal und wenn Du Fragen hast oder andere Erkenntnisse als wir - denn uns kann ja auch durchaus mal was entgehen: Immer her damit! :thumbup:

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von FischerZ ()

    • @FischerZ

      super, herzlichen Dank.

      Also bei uns ist bis jetzt nur der Fehler mit der "Berühmten Händlerin" aufgetreten, welcher aber halt leicht ersichtlich und selber zu lösen ist. (und ja offiziell berichtigt wurde)

      Hab inzwischen ja sogar auch den Errata Thread bei BGG entdeckt ;) . Für alle Interessierten:

      Hurra! Der Errata-Thread ist da! Natürlich SPOILERFREI | SeaFall | BoardGameGeek

      Wir kommen wie es momentan ausschaut, immer nur am Freitag zu einer Partie, also da werden wir wohl hinter euch herzockln, was das Weiterkommen angeht.

      Werde aber gerne Bericht erstatten, wie es bei uns so abläuft... Bis jetzt zumindest war es so, dass wir versucht haben mit möglichst wenig Vorschusslorbeeren und Erwartungen an das Spiel heran zugehen und ich muss sagen, diese wurden klar übertroffen, sprich es geht zumindest mal sehr gut los :)
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