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Villen des Wahnsinns 2nd Edition angekündigt - Appgesteuert

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    • Die beiden Erweiterungspacks sind angekündigt. Das 1. beinhaltet das Zeug aus dem Grundspiel - Die 2. Erweiterung alles notwendige aus den Erweiterungen. Beide bringen jeweils ein neues Szenario mit - Das sich glücklicherweise auch mit den alten Komponenten spielen / freischalten lässt. Mir fehlt nur Ruf der Wildnis - Hoffe das nun vielleicht doch nochmal zu bekommen, vielleicht steigt ja der eine oder andere komplett auf die 2. um :)

      fantasyflightgames.com/en/news…/12/a-horror-without-end/
    • Hmmm......am Anfang dachte ich mir, dass das eine gute Kiste wäre mit der App.......nach dem Hunter und Cron Video bin ich aber wieder davon abgekommen.....wenn die App wirklich so stark textlastig ist, dann interessiert es mich irgendwie nicht mehr......ich brauche schließlich kein Brettspieltool bei dem der Hauptaugenmerk während des Spielens die elektronische Hardware ist und nicht das Brett....will ich wirklich ohne Overlord spielen, dann hole ich eben wieder Shadows of Brimstone aus dem Schrank..... ;)
    • Ich finds eigentlich ganz gut, dass das Vorlesen jetzt eine zur Thematik pasende Stimme übernimmt. VdW war ja schon immer ein mehr auf Story ausgelegtes Spiel.

      Bin mal gespannt, wie es sich in echt anfühlt, vllt. täuscht der Eindruck. Sollte eigentlich längst hier sein *grmpf
      «Um ein tadelloses Mitglied einer Schafherde sein zu können, muss man vor allem ein Schaf sein.»
    • ravn schrieb:

      Werden die Texte wirklich alle vorgelesen von der App?
      Ich habe mal einen kleines Test mit der App gemacht. Vorgelesen wurde nur er Hintergrund zum Szenario ganz zu Beginn. Danach war es auch schon vorbei. Ob später vielleicht noch etwas vorgelesen wird, weiß ich nicht da ich das Szenario dann irgendwann abgebrochen habe. Wenn dann vermute ich aber, dass nur Fluff-Texte noch vorgelesen werden. Der Großteil der Texte wird nicht vorgelesen.
    • kguide schrieb:

      Moin moin,

      kennt jemand die Endgeräte, auf denen die App läuft? Habs mal auf mein Galaxy Tab 2 runtergeladen, da streikt die App :-(((((
      Und dabei hatte ich mich so drauf gefreut und hätte das Spiel auch gekauft, aber extra nen neues Tablet kaufen ---- nein danke.
      Interessanterweise geht die App auf meinen Galaxy s2 phone - was ein Käse....

      Grüße
      Also beim mir am Galaxy Tab S läuft es tadellos
    • kguide schrieb:

      Moin moin,

      kennt jemand die Endgeräte, auf denen die App läuft? Habs mal auf mein Galaxy Tab 2 runtergeladen, da streikt die App :-(((((
      Und dabei hatte ich mich so drauf gefreut und hätte das Spiel auch gekauft, aber extra nen neues Tablet kaufen ---- nein danke.
      Interessanterweise geht die App auf meinen Galaxy s2 phone - was ein Käse....

      Grüße
      Richtig blöd wird's ja, wenn ein Softwareupdate (App oder Gerät) dazu führt, dass die App nicht mehr geht.
    • sychobob schrieb:

      kguide schrieb:

      Moin moin,

      kennt jemand die Endgeräte, auf denen die App läuft? Habs mal auf mein Galaxy Tab 2 runtergeladen, da streikt die App :-(((((
      Und dabei hatte ich mich so drauf gefreut und hätte das Spiel auch gekauft, aber extra nen neues Tablet kaufen ---- nein danke.
      Interessanterweise geht die App auf meinen Galaxy s2 phone - was ein Käse....

      Grüße
      Richtig blöd wird's ja, wenn ein Softwareupdate (App oder Gerät) dazu führt, dass die App nicht mehr geht.
      Eben, und wer garantiert mir, dass auch in 10 Jahren das Gerät, das Betriebssystem und die Software noch eine lauffähige App hergeben? Kann das Spiel zur Not auch ohne Technik-Schnickschnack gespielt werden, oder ist es dann ein Fall für die Tonne?

      Edit: Ich mach mir bestimmt mal wieder viel zu viele Gedanken, "Einweg-Spiele" sind ja eh der Trend...
    • Da es aktuell immer noch möglich ist, uralte C64 Spiele per Emulator auf heutigen Geräten laufen zu lassen, mache ich mir da um Spiele-Apps weniger Gedanken. Es wird immer irgendwelche Technik-Freaks geben, die das auf der neuesten Gerätegeneration zum laufen bringen. Nur glaube ich nicht wirklich, dass in 30 Jahren noch jemand Villen des Wahnsinns 2nd Edition spielen wird. Da werden wir uns mit unseren VR-Sonnenbrillen direkt durch die wahnsinnige Villa bewegen.
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    • ravn schrieb:

      Da werden wir uns mit unseren VR-Sonnenbrillen direkt durch die wahnsinnige Villa bewegen.
      Enrweder das oder bis dahin gibt es endlich diese ultra-genialen elektronischen Spieltische für Jedermann zum erschwinglichen Preis mit Grafik-Animierung und Geräuschen. Darauf werden alle Spiele gespeichert, IKEA verkauft nur noch 1/4 seiner Kallax-Regale und die Old-School-Gamer, die per se alles Elektronische ablehnen, haben sowieso noch ihre 1st Edition ;)
      «Um ein tadelloses Mitglied einer Schafherde sein zu können, muss man vor allem ein Schaf sein.»

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Bandida ()

    • BGBandit schrieb:

      die Old-School-Gamer, die per se alles Elektronische ablehnen, haben sowieso noch ihre 1st Edition ;)
      Mir egal ob ich bis dahin Old-School-Gamer oder Steinzeitmensch genannt werde, ich hoffe inständig darauf dass es auch dann noch Brettspiele geben wird, die ohne elektronischen Schnick-Schnack auskommen. Ansonsten spiele ich in der Tat lieber die guten alten Spiele weiter... ^^
      Spiel ist eine freiwillige Handlung oder Beschäftigung, die innerhalb gewisser festgesetzer Grenzen von Zeit und Raum nach freiwillig angenommenen, aber unbedingt bindenden Regeln verrichtet wird, ihr Ziel in sich selber hat und begleitet wird von einem Gefühl der Spannung und Freude und dem Bewußtsein des “Andersseins” als das “gewöhnliche Leben (J. Huizinga, Homo Ludens)
    • Ich glaube nicht, dass du dann allein auf weiter Flur stehen würdest. Gibt ne Menge Spieler, die alles Elektronische ablehnen


      Hauptsache ich bekomme meinen Elektro-Spieltisch und kann meine Sammlung 1st Editions meistbietend verkaufen. Vielleicht reicht esdann noch für die von ravn angesprochene VR-Brille :D
      «Um ein tadelloses Mitglied einer Schafherde sein zu können, muss man vor allem ein Schaf sein.»
    • Also die App, ich habe sie eben mal ausprobiert, ist wirklich ganz nett gemacht, da eine Hinterhrundmusik spielt und es stimmungsvolle Geräusche gibt, wie z.B. Türe öffnen etc. Ich finde aber, dass da wirklich verdammt viel Text dabei ist und so hoffe ich, dass iPad versus Brettspiel noch in einem ausgewogenen Verhältnis zueinander sind.

      Generell spiele ich lieber Brettspiele, bei denen der Hauptaugenmerk das Brett ist und nicht die App.....bei diesem Spiel ist das mE wirklich fraglich......ich werde es aber auf jeden Fall einmal ausprobieren, wenngleich ich wirklich ehr als skeptisch bin, ob mir das gefällt.....
    • Rei schrieb:

      Außerdem wären das dann keine Brettspiele mehr sondern Video/Computerspiele, die auch ganz anders funktionieren.
      Also das sehe ich z.B. anders, auch wenn die grenzen vielleicht etwas verschwimmen. Nu weil ich einen animierten Spielplan habe, der beispielsweise regelkonforme Züge (Figur 1 von Feld A auf Feld B) automatisch erkennt, oder ein Brüllen von sich gibt, wenn man einen Drachen angreift, ist das für mich immer noch ein Brettspiel und kein Videospiel. Natürlich muss der Charakter eines Brettspiels erhalten bleiben. Und das funktioniert natürlich nicht bei allen Genres. Außerdem wäre der elektronische Spielplan für mich auch immer nur eine Ergänzung, die den Dungeon ersetzt, Regeln kennt, sich "Zustände" und andere Marker merkt ... und halt jede Menge platzt spart.

      Solange ich noch "denken" muss und nicht nur an einem Steuerpad reagierend Knöpfe bediene.

      Siedler von Catan kann man ja auch schon ewig lange auf PC spielen, ist für mich aber trotzdem ein Brettspiel. Hätte ich das Spielfeld in elektronischer Form vor mir auf dem Tisch liegen, meine Mitspieler säßen daneben und gewürfelt würde per "Knopfdruck", wäre das sogar noch viel mehr an einem Brettspiel dran, als das Spiel auf dem PC.

      Ist halt die Frage, wo man die Grenze zieht und das wird, wie wir ja hier schon sehen, bei jedem Spieler woanders sein. Aber dass die prinzipiell "anders funktionieren" sehe ich nicht so. Natürlich würde ich Poker oder 6 nimmt auch lieber oldschool mit Karten in der Hand spielen, als mit elektronischen Karten auf einem Bildschirm, die ich nicht anfassen kann. Hat man keine Mitspieler, ist das aber sicherlich eine gute Alternative.

      Bleibt die Frage, was denn eigentlich der "Charakter" eines Brettspiels ist. Eine durchaus interessante Frage. Für mich hat das immer sehr viel mit dem "wie und was" zu tun. Bei Brettspielen möchte ich nicht nur reagieren und z.B. möglichst schnell auf auftauchende Monster schiessen, sondern viel mehr planen. Ich möchte verschiedene Möglichkeiten im Kopf durchgehen können. Reaktionsspiele und sowas natürlich ausgenommen.
      «Um ein tadelloses Mitglied einer Schafherde sein zu können, muss man vor allem ein Schaf sein.»
    • Braz schrieb:

      Ich finde aber, dass da wirklich verdammt viel Text dabei ist und so hoffe ich, dass iPad versus Brettspiel noch in einem ausgewogenen Verhältnis zueinander sind.
      Wenn man sich in der 1st Edition mal wirklich alle Flufftexte (Szenariobuch, Karten) durchliest, kommt auch sehr viel Text zusammen. Davon lebt das Spiel zu gewissen Teilen
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    • Ist die App auf einem Smartphone (Galaxy Note II) nutzbar, sprich die Texte lesbar? Weil das Display, wenn auf grösser als typische Handys, ist kleiner als ein Tablet.

      Hat das schon wer in einer Partie und damit im Praxistest ausprobiert?

      Weil Karten und deren Texte kann ich herumreichen, beim Smartphone dreht sich der Bildschirm, oder der Stromsparmodus geht an oder die Schrift ist zu klein oder der Bildausschnitt ungünstig oder jemand vertippt sich oder der Akku reicht nicht mehr. Ist der Mehrwert die Mühen wert?
    • ravn schrieb:

      Ist die App auf einem Smartphone (Galaxy Note II) nutzbar, sprich die Texte lesbar? Weil das Display, wenn auf grösser als typische Handys, ist kleiner als ein Tablet.

      Hat das schon wer in einer Partie und damit im Praxistest ausprobiert?

      Weil Karten und deren Texte kann ich herumreichen, beim Smartphone dreht sich der Bildschirm, oder der Stromsparmodus geht an oder die Schrift ist zu klein oder der Bildausschnitt ungünstig oder jemand vertippt sich oder der Akku reicht nicht mehr. Ist der Mehrwert die Mühen wert?
      Also ich habs auf dem S5 und S7 getestet und das ist kein Vergleich mit dem Galaxy Tab oder dem Ipad. Mir sind die Texte auf dem Telefon auf die Dauer für ein textlastiges Spiel viel zu klein.
      Auf dem Tablet finde ich es super und das klappt auch wie z.B. bei Road to Legend oder Xcom über viele Stunden hinweg.
      Aber wenn du fast die ganze Zeit eher ne Lupe brauchst, ist das nicht mehr mein Ding. Evtl. brauch ich auch langsam ne Gleitsichtbrille ;)
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    • So jetzt aber...

      Ich oute mich mal als Frickler:

      Hab das Ding jetzt mal über den Blue Stacks App Player auf meinem PC installiert und die App läuft. Allerdings habe ich noch Win 7, der Blue Stacks App Player soll aber auch unter Win 10 laufen

      Vielleicht einfach mal ausprobieren? Die App kostet ja nix

      @Firkin: genaugeommen ist das Teil auch für Smartphones und Tablets entwickelt. Man kann also keinen Vorwurf machen, wenn es nicht funktionierte, nur weil es ein anderes Betriebssystem benötigt
      «Um ein tadelloses Mitglied einer Schafherde sein zu können, muss man vor allem ein Schaf sein.»
    • Firkin schrieb:

      Und wenn ich aber nur einen PC, aber bewusst kein Smartphone oder Tablet besitze?
      Dann gehörst du zum gleichen Verein wie ich, den ewiggestrigen Technikverweigerern die gerne wieder in einer Höhle wohnen würden um ja nicht mit Teufelszaug zu tun zu haben... ;( (so sehen uns zumindest scheinbar viele).

      Evtl. gehört uns aber auch die Zukunft weil wir nicht dämlich auf unser Smartphone blickend vor das nächste Auto rennen dessen Fahrer gerade imaginäre japanische Kuscheltiere jagt. Die natürliche Auslese wird uns auf lange Sicht zu Hilfe kommen :D
      Spiel ist eine freiwillige Handlung oder Beschäftigung, die innerhalb gewisser festgesetzer Grenzen von Zeit und Raum nach freiwillig angenommenen, aber unbedingt bindenden Regeln verrichtet wird, ihr Ziel in sich selber hat und begleitet wird von einem Gefühl der Spannung und Freude und dem Bewußtsein des “Andersseins” als das “gewöhnliche Leben (J. Huizinga, Homo Ludens)
    • Hmmm ich will mich nicht zu weit aus dem Fenster lehnen, aber ich vermute, dass die Verlage einfach davon ausgehen, dass man heutzutage PC, Internet und Smartphone besitzt. Gehört ja fast schon zur Grundausstattung im KiGa

      Es wird immer jemanden geben, der heute noch sein Wahlscheibentelefon benutzt, aber wie viele sind das?

      Stillstand bedeutet Rückschritt, ergo gehen die Verlage natürlich mit der Zeit und versuchen neue Dinge. Dazu gehört nunmal die Einbindung von Smartphone etc.

      Wen das stört, der braucht sich ja nicht unbedingt das Spiel MIT elektronischer Unterstützung kaufen. Ich denke aber, dass das mit den Apps jetzt eher nach vorne geht. Ist natürlich schade, wenn man nicht mehr die Wahl hat, kann ich verstehen. Erstmal wird sich das mit den Apps aber auch wohl bei den thematischen Spielen durchsetzen, wo es m.M.n. auch am meisten Sinn macht

      Alles andere regelt sowieso der Markt: Wen sich das nicht durchsetzt und es niemand kauft, wird es auch ganz schnell wieder verschwinden. Ich gehe allerdings eher vom Gegenteiligen aus (Vermutung)

      Früher wollte auch kein DJ seine Schallplatten missen. Heutzutage kommt kaum noch einer damit klar. Der Lauf der Zeit....
      «Um ein tadelloses Mitglied einer Schafherde sein zu können, muss man vor allem ein Schaf sein.»
    • BGBandit schrieb:

      Gehört ja fast schon zur Grundausstattung im KiGa
      :D :D :D Moment, geht gleich wie.... :D :D :D

      BGBandit schrieb:

      Früher wollte auch kein DJ seine Schallplatten missen. Heutzutage kommt kaum noch einer damit klar. Der Lauf der Zeit....
      Wieder diese Sache mit den Vergleichen (wurde ich vor kurzem für kritisiert). Die Entwicklung von Schaltplatte auf CD änderte zwar das Trägermedium aber nicht das Produkt Musik an sich. Allerdings erfährt die Schallplatte heute wieder eine kleine Wiederbelebung, mal schauen wie das ausgeht.

      Bei app-gesteuerten Spielen habe ich für mich die Sorge das Aspekte des Spiels verloren gehen welche mir am Produkt Spiel wichtig sind. Das ist hier noch nicht zu 100% der Fall aber sobald spielrelevante Teile welche sonst physisch vorhanden wären durch eine App ersetzt werden hätte ich damit ein großes Problem...
      Spiel ist eine freiwillige Handlung oder Beschäftigung, die innerhalb gewisser festgesetzer Grenzen von Zeit und Raum nach freiwillig angenommenen, aber unbedingt bindenden Regeln verrichtet wird, ihr Ziel in sich selber hat und begleitet wird von einem Gefühl der Spannung und Freude und dem Bewußtsein des “Andersseins” als das “gewöhnliche Leben (J. Huizinga, Homo Ludens)
    • Meister Yoda schrieb:

      Firkin schrieb:

      Und wenn ich aber nur einen PC, aber bewusst kein Smartphone oder Tablet besitze?
      Dann gehörst du zum gleichen Verein wie ich, den ewiggestrigen Technikverweigerern die gerne wieder in einer Höhle wohnen würden um ja nicht mit Teufelszaug zu tun zu haben... ;( (so sehen uns zumindest scheinbar viele).
      Evtl. gehört uns aber auch die Zukunft weil wir nicht dämlich auf unser Smartphone blickend vor das nächste Auto rennen dessen Fahrer gerade imaginäre japanische Kuscheltiere jagt. Die natürliche Auslese wird uns auf lange Sicht zu Hilfe kommen :D
      Jetzt sag nicht, du baust auch noch im Garten dein eigenes Gemüse an und hast ein Auto ohne elektrische Fensterheber und Klimaanlage :D
      (Wobei ich gestern rausgefunden habe, dass bei meinem Auto noch nicht mal das Blinkergeräusch "echt" ist, sondern über einen Lautsprecher erzeugt wird :huh: - aber bestimmt gibt es auch dafür eine App, falls der Lautsprecher mal kaputt geht...oder ich mach einfach selbst "tick-tack".)
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    • Meister Yoda schrieb:

      Bei app-gesteuerten Spielen habe ich für mich die Sorge das Aspekte des Spiels verloren gehen welche mir am Produkt Spiel wichtig sind.

      Meister Yoda schrieb:

      Die Entwicklung von Schaltplatte auf CD änderte zwar das Trägermedium aber nicht das Produkt Musik an sich.
      Das wird eben die Kunst sein und da bin ich auch ganz bei dir, damit aus dem Brettspiel eben KEIN Computerspiel wird. Wenn ich ein Computerspiel haben wollte, würde ich ein Computerspiel spielen.

      Ich sehe die App auch in Zukunft lediglich als Unterstützung an, die auch für mich nicht in allen Bereichen funktioniert. Die Verlage werden sich aber glaub ich hüten, das Medium Brettspiel komplett auszuklinken. Damit sägten sie ja am Ast, auf dem sie sitzen. Wo ich mir aber eine sinnvolle Unterstützung vorstellen kann, wäre:

      Regeln: Wenn man sich mal allein die Regel-threads der vergangenen Tage anschaut, sitzt da mächtig Potenzial. Bei XCOM fand ich das beispielsweise schonmal sehr gut gemacht und das wäre bestimmt noch ausbaufähig. Wenn man es hinbekommen würde, dass die Spieler auch komplexere Spiele schneller losspielen könnten und man gewisse Regeldetails direkt über Material etc. nochmal abfragen könnte, ohne lange in einem Heft oder Refenrenzhandbuch nachschlagen zu müssen. Oder wenn man beispielsweise direkt sehen könnte, ob die Entfernung passt oder ein Spielzug regelkonform ist

      Platzbedarf: Gerade bei Dungeoncrawlern wäre das doch super, wenn man nicht alles auf dem Tisch physisch aufbauen müsste. Viele Spieler klagen heute über viel zu wenig Platz (große Spielpläne und viel Material). Wenn man das wie auf einem Monitor verschieben könnte... bessergehts doch nicht.

      Stimmung: Ich fände es bei thematischen Spielen sehr stimmungsvoll, wenn eine gruselige Stimme die Flufftexte optional vorliest, währed im Hintergrund der Regen prasselt etc. Oder ein Brüllen ertönt, während ich einen Drachen attackiere.

      Solospieler: Klar für mich als Solospieler ganz wichtig: wenn ich keine echten Gegner mehr bräuchte, wenn gerade mal keiner da ist. Oder wie eben beim aktuellen Spiel: wenn der Overlordspieler wegfällt, denn ganz oft will den einfach niemand spielen. Setzt natürlich eine gute KI voraus. Bevor jetzt irgendjemand anführt, dass man Gesellschaftsspiele doch in Gesellschaft spielen müsste: es gibt einen Grund, warum meine Seite funktioniert ;) Da draußen sind eine ganze Menge Solospieler

      Markierung: Ich fände es hilfreich, wenn eine App bestimmte Zustände usw. als Symbol anzeigen würde,so dass ich nur die Spielfigur zu bewegen brauche, ohne auch noch mit irgendwelchen Markern rumhantieren zu müssen. Kleine Pappmarker finde ich sehr oft sehr fuzzelig und nervig

      Gibt bestimmt noch mehr sinnvolle Beispiele. Natürlich müsste alles, was in irgendeiner Form mit dem Kombinieren irgendwelcher Mechaniken zu tun, weiterhin beim Spieler liegen. Das darf natürlich nicht von einer App gesteuert werden.
      «Um ein tadelloses Mitglied einer Schafherde sein zu können, muss man vor allem ein Schaf sein.»
    • BGBandit schrieb:

      Oder wenn man beispielsweise direkt sehen könnte, ob die Entfernung passt oder ein Spielzug regelkonform ist
      Finde ich zweischneidig. Ein Brettspiel hat für mich viel mit kognitiver Arbeit zu tun. Ich muss mir Regeln behalten, sie konkret anwenden und dass am besten so dass ich einen Vorteil dadurch erhalte (regelkonform). Nimmt nun eine App mir zu viel dieser Arbeit ab wäre mir das schon zu viel. Als Beispiel: ich war vor ca. 10 Jahren für einige Zeit in der Brettspielwelt aktiv. Ich habe da manche Mitspieler kennengelernt mit denen ich dann regelmäßig gespielt habe, damals unter anderem gerne Carcassonne. Dabei musste ich feststellen dass viele meiner Mitspieler nicht genau wussten wie am Ende die Punkte zusammengezählt werden. Viele haben durch fehlende Mitspieler rein online gespielt und das Spiel auch dort gelernt und konnten mir auf Nachfrage nicht korrekt wiedergeben wie die Punkte zustande kommen. Natürlich ist es so gemütlicher aber mir fehlt da was.

      Oder ein anderes Beispiel: in ASL kannst du auf jeden Gegner in Reichweite schießen. Ob du ihn siehst wird erst bestimmt nachdem du geschossen hast. Bleibt dein Schuss hat einem Hauseck hängen hat er keinen Effekt auf den Gegner aber deine Waffe kann dabei (wie bei jedem Schuss) kaputtgehen. Würde mir hier eine App vorher anzeigen ob der Schuss gelingt wäre das für das Spiel schlecht.

      BGBandit schrieb:

      Platzbedarf: Gerade bei Dungeoncrawlern wäre das doch super, wenn man nicht alles auf dem Tisch physisch aufbauen müsste. Viele Spieler klagen heute über viel zu wenig Platz (große Spielpläne und viel Material). Wenn man das wie auf einem Monitor verschieben könnte... bessergehts doch nicht.
      Nein, nein und nein. Das kannst du einem Dungeoncrawler nicht antun. Junge..ähhh...Mädchen, mir kommen gleich die Tränen ;(

      Ich habe früher extrem viel Descent 1 gespielt. Wir hatten 1x Spieltisch und für die Nachziehstapel und Ersatzmonster einen kleineren Tisch daneben. Geht alles. Hinterher habe ich meistens ca. 30 Minuten alles alleine aufgeräumt, nachdem meine Gäste gegangen sind. Die Zeit habe ich auch für mich gebraucht und genossen um aus dem Spielerlebnis wieder zurück in die normale Welt zu kommen. Das gehört für mich dazu :cursing:

      BGBandit schrieb:

      Markierung: Ich fände es hilfreich, wenn eine App bestimmte Zustände usw. als Symbol anzeigen würde,so dass ich nur die Spielfigur zu bewegen brauche, ohne auch noch mit irgendwelchen Markern rumhantieren zu müssen. Kleine Pappmarker finde ich sehr oft sehr fuzzelig und nervig
      Dann müsste es aber so gemacht sein dass alle Mitspieler diese Markierung sehen, daher müsste entweder das ganze Spielbrett ein Bildschirm sein bzw. Touchscreen (was ich ablehne) oder ...?
      Spiel ist eine freiwillige Handlung oder Beschäftigung, die innerhalb gewisser festgesetzer Grenzen von Zeit und Raum nach freiwillig angenommenen, aber unbedingt bindenden Regeln verrichtet wird, ihr Ziel in sich selber hat und begleitet wird von einem Gefühl der Spannung und Freude und dem Bewußtsein des “Andersseins” als das “gewöhnliche Leben (J. Huizinga, Homo Ludens)
    • Die Lösung könnte Augmented Reality heissen: Wir behalten weiterhin den haptischen Hochgenuss eines Brettspiels, aber mittels einer Brille werden uns virtuelle Objekte auf die Netzhaut projiziert, die man aufgrund der verwendeten Technik nicht von realen Objekten unterscheiden kann bzw. die sich nahtlos in das Gesehene einfügen und dadurch mit Informationen und mehr anreichern.

      Siehe Magic Leap (angeblich noch Ende 2016 im Handel): Magic Leap & Magic Leap
    • @Meister Yoda

      Wie gesagt es gibt bestimmt für alles eine Ausnahme. Gerade die Reichweite, wenn es ein taktisches Element ist (wie auch in vielen TTs). Das muss schon passen. Wenn ich aber VORHER zählen oder messen darf, dann würde die App Zeit sparen. Oder in "Rattle Battle Grab the loot" beispielsweise war das Hantieren IN der Schachtel richtig nervig, weil man den Messtab in der Schachel kaum bewegen konnte. Solche Sachen

      Markierung: ja sicher das meine ich ja, wenn das Spielbrett durch einen großen Bildschirm ersetzt wird, wie z.B. der e-pawn, nur in ausgereifter und etwas größer. Die Spielfiguren haben so einen Chip in sich, die sich dann alls merken. Kann man flux zusammenpacken und beim Freund wieder aufstellen und die abgebrochene Partie einfach weiterspielen. Da könnte man dann auch eintippen, wer welche Karten hatte usw. damit jeder wieder genau das bekommt, was er vor Abbruch auch hatte

      Doch, doch, doch, GERDAE einem Dungeoncrawler kann ich GENAU DAS antun. Ok für mich wäre es halt extrem praktisch, ich finde Material sortieren und aufbauen und das ganze Zeugs doof und es nervt mich. Für viele Spieler ist das entspannend, für mich halt nicht. Geschmackssache, ich spiele einfach lieber. Und gerade Stadtbewohner mit kleinen Wohnungen hätten dadurch doch riesen Vorteile

      Ich finde das hier einfach nur mega äh (Tischgröße 1m x 2m)

      «Um ein tadelloses Mitglied einer Schafherde sein zu können, muss man vor allem ein Schaf sein.»