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Mechs VS Minions

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    • Ja! In einem Moba, auch wenn es auf den ersten Blick sehr nach "Blinke Blinke" und Reizüberflutung aussieht, gibt es sehr sehr wenig Zufall. Im Vergleich zu Brettspielen:

      - Bei Lol klicke ich auf 1 Ziel, mein Champion schießt und trifft zu 100%. Dann passiert folgendes. Es werden meine Items, Meisterschaften, Runen und Championattribute verrechnet, mit der Rüstung meines Gegners verglichen, etwaige Rüstungsdurchdringung und andere Passiva verrechnet und letztendlich dem Gegner an Leben abgezogen und mir bei vorhandenem Lebensraub gutgeschrieben. Das passiert innerhalb von Millisekunden. Das einzige, das zufallsbedingt gewürfelt wird, ist der kritische Treffer (=doppelter Schaden), den ich aber auch auf 100% bringen kann. Es wird also fast nichts gewürfelt sondern ist planbar.

      - Bei Zombicide würfle ich, ob ich überhaupt treffe. Wenn ja, ist der Schaden definiert.

      - Bei Warhammer (Age of Sigmar) muss ich würfeln, wie viele Treffer ich überhaupt lande und mit diesen dann anschließend wie viele dieser Treffer überhaupt Schaden anrichten.

      Die beiden Brettspiele ziehen ihren Reiz aus ganz anderen Mechaniken als das PC-Spiel. Analoges bringt den Würfel als Chaosfaktor rein, ist dahinter aber relativ simpel gestrickt damit das Spiel flüssig läuft, zugänglich ist und nicht erschlägt. Das digitale zieht den Reiz aus Geschwindigkeit und (bei einem Moba) Wissen und Erfahrung, lässt die ganze Mathematik aber wie nebenbei vom PC erledigen.

      Hier könnte man jetzt natürlich auf die Idee kommen eine App ins Spiel zu bringen, aber ich denke, sowas hat Golem Arkana schon probiert und das war ja dann eher ein App-Spiel mit Miniaturen auf dem Tisch. Und einer komischen Stift-Wurst ;)

      Wenn man eine haargenaue Umsetzung analog aufbauen würde, müsste man mit einem Taschenrechner bewaffnet da sitzen und würde kaum was anderes tun als Miniaturen zu bewegen und zahlen in den Rechner zu tippen. Ein Kampf wäre nichts anderes als "Mein ADC greift deinen Jungler an und macht ...*tip tip tip*... 3 Schaden."

      Auch die Fähigkeiten sind planbar, denn sie haben "erlernbare" Abklingzeiten. D.h. wenn ich sehe, dass das gegnerische Team die oben beschriebene Malphite + Yasuo-Kombo aktiviert hat, dann bin ich davor die nächsten >90 Sekunden geschützt, weil sie "verfeuert" ist.

      "Wissen ist Macht" trifft bei einem Moba wohl stärker zu als in irgendeinem anderen Spiel. All diese Dinge wären als Brettspiel nicht nur extrem träge, sondern auch ziemlich öde.
    • Braz schrieb:

      Bei mir fährt der Übersetzungskit seit Freitag mit dem UPS Fahrzeug durch die Gegend......bin mal gespannt, ob er heute rein zufällig bei uns vorbeifährt......denn dann könnte er, wenn er denn wollte, mir endlich den Kit bringen....
      Meine deutsche Version irrt auch seit Freitag umher. Wird von Tag zu Tag verschoben - nächster Termin morgen. Was treiben die mit den Paketen?
      Fazit: UPS kann nix...... :thumbdown:
    • Nupsi schrieb:

      liegt am Fahrer, nicht an UPS. Bei uns passt das immer gut. Sogar gefronene Lebensmittel kommen pünktlich an.
      Oftmals ist der Faktor Mensch doch ein Unsicherheitsfaktor.
      Und wer hat den Fahrer angestellt.....?
      Für mich kommt in solchen Fällen immer zuerst das Unternehmen. Die arme Wurst am Ende der Kette zuletzt.
      Ich kenn sein Gebiet nicht, evtl zu groß oder wurde zusammengelegt weil Personal eingespart wurde etc.
    • Benmartin70 schrieb:

      Nupsi schrieb:

      liegt am Fahrer, nicht an UPS. Bei uns passt das immer gut. Sogar gefronene Lebensmittel kommen pünktlich an.
      Oftmals ist der Faktor Mensch doch ein Unsicherheitsfaktor.
      Und wer hat den Fahrer angestellt.....?Für mich kommt in solchen Fällen immer zuerst das Unternehmen. Die arme Wurst am Ende der Kette zuletzt.
      Ich kenn sein Gebiet nicht, evtl zu groß oder wurde zusammengelegt weil Personal eingespart wurde etc.
      Ich bin ganz bei @Nupsi.

      Manche berichten hier, daß sie Schwierigkeiten mit DHL haben, manche mit DPD, manche mit GLS, manche mit UPS, manche mit FedEx.
      Ich hatte seit vielen Jahren überhaupt keine Probleme - alle Fahrer waren immer sehr freundlich, zuverlässig und pflichtbewußt ("wie man in den Wald hineinruft, ... ;) ").

      Das hat mit den Unternehmen kaum etwas zu tun.

      Ich glaube nicht, daß jemand wirklich objektiv sein kann - alle Meinungen sind subjektiv.
      Natürlich gilt das auch für mich.
    • [Tom] schrieb:

      @Warbear
      Na, der Waldrufer-Spruch ist aber auch unfair.
      Man könnte es so lesen, dass diejenigen, die Probleme mit den Paketboten haben auch unfreundlich zu diesen wären...
      Finde ich nicht - das war allgemein gemeint.

      Wenn alle immer freundlich zu ihnen sind, werden sie das auch sein.

      Aber wenn Du das unbedingt negativ lesen willst, kann und will ich Dich nicht daran hindern ... :)

      Ich glaube nicht, daß jemand wirklich objektiv sein kann - alle Meinungen sind subjektiv.
      Natürlich gilt das auch für mich.
    • Ich kenne meinen DPD Fahrer nicht - WEIL er nie Sachen hier oder bei den Nachbarn abgibt, sondern kreuz und quer irgendwo - (Selbst bei Privatmenschen/in einer Arztpraxis 5 Minuten Autofahrt entfernt, die dann das unbekannte Paket an den (belgischen!) Absender zurückgeschickt haben)...Oder halt im DPD Paketshop ohne Meldung, wo es dann nach 7 Tagen zurückgeschickt wird...

      Da konnte ich garnichts in den Wald hineinrufen...

      Bei Kickstarterpaketen einer ausländischen Firma bin ich dann verständlicherweise besorgt.
    • Enteiser schrieb:

      Wenn man etwas abgelegen und auf dem Land wohnt, wo quasi jede Tour für das Transportunternehmen ein größerer Aufwand ist, dann erlebt man mit jedem Unternehmen tolle Geschichten. Machen kann man dagegen leider nichts, selbst wenn man noch so nett in den Wald hineinruft.
      Kann man schon, man braucht nur starke Nerven ;)

      Ich hatte mal im Gebiet eines "netten" DHL-Mannes gewohnt, der kam im Sommer zu Fuß. Mit einer Tasche voller gelber Benachrichtigungszettel. Ich nahm mir für ein wichtiges Paket extra Urlaub und habe zu Hause gewartet - die Onlineabfrage ist ja recht genau heutzutage. Kurz vor Mittag sah ich den DHL-Mann und ging direkt runter. Der DHL-Mensch stopfte gerade mehrere der gelben Zettel in diverse Briefkästen. Mir drückte er einen davon in die Hand und meinte, ich könnte das Paket morgen bei der Filiale abholen. Bedingt durch meinen Urlaub und die nervigen Öffnungszeiten unserer Poststelle regte ich mich natürlich ein bißchen auf. Was wiederum für den DHL-Menschen total übertrieben sei.

      Darauf folgte leider keine Verbesserung, sodass ich bei der DHL-Hauptstelle anrief und mich beschwerte, die Post sei ja immerhin ein Zustell- und kein Benachrichtigungsdienst. Wider erwarten versuchte der Mensch am Telefon gar nicht sich irgendwie rauszureden sondern fragte nach meiner genauen Adresse. Gut, dachte ich, Thema gelöst.

      Bis ich in den folgenden Wochen dauernd E-Mails von Händlern bekam. Alle mit demselben Inhalt: "Ihr Paket kam als "unzustellbar" zurück. Bitte teilen Sie uns Ihre neue Adresse mit." Da hat der Kerl einfach keine Pakete mehr an mich ausgeliefert, und das über Wochen!

      Darauf hin habe ich all diese E-Mails archiviert und mit einem Beschwerdebrief wieder an die DHL-Hauptgeschäftsstelle geschickt. Das war alles ziemlich nervig und zusammen mit der Kommunikation mit den Händlern ziemliche Arbeit, aber ein paar Tage später hatten wir einen neuen DHL-Boten...
    • [Tom] schrieb:

      Njoltis schrieb:

      [Tom] schrieb:

      Ich frage mich, was die Versicherung davon hält...
      Ich dachte, sie haben die Nachweispflicht bis zur Auslieferung...
      Ob das die Mitarbeiter am Ende der Nahrungskette wirklich interessiert?
      Ich fürchte, das hat Auswirkungen auf ihren Job, meinst Du nicht?
      Hat es... aber erst, wenn was passiert... Dann sind sie der Arsch...

      Und ich sag mal so... ich arbeite bei einem Logistiker, ich war dort auch schon im Lager... Mich wundert gar nix mehr... ;)
    • Vielleicht einmal Auslagern in ein Thema "Paketdienste"?

      Als Arbeitsvermittler bekommt man mitunter ganz gut mit, wie hoch die Einstellungshürden sind bzw. wie "hart" ein Unternehmen die Einstellungshürden setzt / wen sie denn nehmen und wen nicht. Das sagt durchaus etwas über die Firma und die Einstellungskriterien aus (das gilt besonders für Transportunternehmen und Callcenter).

      Da gibt es Firmen, die gehen auf Masse mit entsprechend geringer Entlohnung und nehmen fast jeden der nicht bei 3 auf den Bäumen ist - Und dann gibt es auch Unternehmen die lehnen durchaus auch Bewerber ab.

      Zudem bekommt man viele Arbeitsverträge zu Gesicht und kann sich ein Bild über Einarbeitung und Schulung machen - Da gibt es Unternehmen, die einen neuen Mitarbeiter nach wenigen Tagen alleine losschicken und auch Unternehmen die mehr Wert auf eine längere Einarbeitung setzen...

      Da werden dann natürlich qualifiziertere Leute genommen, die Einarbeitung ist intensiver und es wird versucht ein Leitbild zu vermitteln - Dafür kostet das ganze natürlich auch im Versand für den Kunden etwas mehr. Ich bin gerne bereit, für wirklich jeden Artikel der kommt 1-2 Euro mehr zu zahlen, um eine DHL Lieferung zu bekommen - Leider ist nich immer der Anbieter für die Auswahl des Versandunternehmens zuständig. Wo möglich mache ich persönlich als Empfänger einen Bogen um DPD (und wenn möglich auch Hermes und GLS). Ich vergleiche schon bei transparenten Shops welches Unternehmen genutzt wird und greife auch mal zum etwas teureren Shop, wenn da eine Lieferung per DHL sichergestellt ist.
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