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WIRKLICH simples tabletop?

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    • Bandida schrieb:

      Kurz und knapp: das was du suchst, gibt es nicht

      1. Die genannten Spiele sind, bis auf AoS, keine Tabletops. Das sind Brettspiele mit Miniaturen

      2. An die 4 Regeln von AoS kommt wohl derzeit kaum ein TT ran. Dummerweise brauchst du trotzdem das General's Handbook und die Bücher der einzelnen Armeen. Du hast zwar nur 4 Seiten Grundregeln, musst aber die ganzen Warscrolls kennen, um dir die Armeen zusammenzustellen. Um das zu können, musst du dir verdammt viele Warscrolls durchlesen. Außerdem natürlich noch die Kampagnenregeln, freies Spiel etc.

      3. Mit Starterboxen kann man de Grundregeln lernen. Man kratzt aber nichtmal an der Oberfläche des Möglichen.- Deswegen braucht man mehr

      4. Wenn man sowieso kein Interesse am Malen oder Geländebasteln hat, warum dann ausgerechnet TT? Das ist wie LCG spielen wollen, obwohl man das Zusammenbauen von Decks nicht mag. Das Bauen und Malen macht einen großen Teil des Hobbys aus

      5. AoS ist großartig, aber du musst Zeit investieren auf Dauer. Punkt

      Jaaaa, ich seh's doch ein :D Die Unzulänglichkeit meiner Begrifflichkeit habe ich verstanden und TT als solches relativiert :) Brettspiele mit Miniaturen sind auch ok, solange sie eben nicht totaaal rpg-lastig sind. Mir geht es um:
      Figuren - klare einfache Regeln (RICHTIG einsteigerfreundlich, nicht "spielt sehr viel, aber zum ersten mal ein Miniaturenspiel") - bissi Nah-, bissi Fernkampf - sich töten - getötete Einheit kommt weg - so wenig Text als möglich. Ob sich das am besten in nem TT oder einem "TT" findet ist nicht so wichtig, wie gesagt.
      Aber für den Fall ich würde die Storm of Sigmar 26 Euro Einsteigerbox holen und wir spielen das. Wir kratzen, wie du unter Punkt 3 sagst, an der Oberfläche via Grundregel, mein Mann spielt zum ersten Mal in seinem Leben etwas, das überhaupt in diese Richtung geht. Könnte das nicht trotzdem schonmal einen Eindruck vermitteln, ob diese Art von Spielen was für uns ist und wir könnten dann, falls ja, auf eher abgeschlossene bzw. nicht mehr reine TT-Systeme übergehen, die von den Regeln her niemals so ausarten wie Warhammer (eben zB Die Schlachten von Westeros)?

      Nupsi schrieb:

      Was ist eigentlich mit dem neuen Runewars Tabletop ?
      Das ist keiner von euch bisher dabei ?
      Oder ist das deutlich zu komplex?
      Normalerweise würde sich das doch jetzt anbieten frisch einzusteigen oder ?
      Doch das hatte @Netrunner schon vorgeschlagen und es ist auch auf meiner Liste von Beitrag 29 :)
      Bin nicht dagegen, auch für den Preis (seufz, aber falls es dafür meine ebenfalls in Post 29 erwähnten Bedingungen am besten erfüllen sollte, warum nicht), ist es denn einsteigerfreundlich? Das ist mir nach wie vor am wichtigsten. Und nur um es nochmal zu betonen, dabei geht es um einsteigerfreundlich-für-wenigspieler, nicht für "begeisterter boardgamer versucht sein erstes tabletop".

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Pikmin ()

    • Es ist richtig, dass Battlelore 2nd Edition kein Tabletop ist sondern eher ein Mischling aus TT und Boardgame aber anhand Deiner Beschreibung würde ich sagen, dass Du eigentlich kein TT suchst. Mich persönlich nervt an TTs die Messerei mit dem Meterstab und die ungenaue Figurenschubserei. Richtig anstrengend empfinde ich das, wenn auch noch Gelände dabei ist.
      Wenn Du weder Miniaturen bemalst, noch Lust darauf hast, Dich (fast) nur noch mit dem TT zu beschäftigen, bist Du mit Battlelore besser dran.
      Über Runewars kann ich noch nichts sagen. Aber mit den Schablonen a la X-Wing könnte ich mich noch eher anfreunden.
    • Netrunner schrieb:

      Mich persönlich nervt an TTs die Messerei mit dem Meterstab und die ungenaue Figurenschubserei. Richtig anstrengend empfinde ich das, wenn auch noch Gelände dabei ist.
      ...
      Aber mit den Schablonen a la X-Wing könnte ich mich noch eher anfreunden.
      Das kann ich nicht wirklich nachvollziehen. Die Schablonen sind mindestens so ungenau wie das Messen auf dem Spielfeld.
      Anstrengend finde ich es übrigens nur, wenn man nicht alles ausmessen darf und sich mit dem Gegenüber verständigen kann.

      Da war #FlamesOfWar sehr angenehm: Man durfte Alles ausmessen, und wenn man einen bestimmten Abstand zu den gegnerischen Panzern halten wollte, dann hat man das Metermaß angelegt, dem Gegenüber gezeigt, und sich darauf geeinigt, dass die Infanterie-Kompanie 41cm - im Zweifel aber mehr als 40cm! - entfernt von den Panzern steht.
      Damit gab es auch kein wildes rummessen und diskutieren mehr. Sehr angenehm!
    • Runewars ist nicht wirklich komplex. Komplex wird es erst später bei den verschiedenen Einheitentypen. Die Schablonen haben durchaus Sinn. Weil man mit ihnen Manöver plant und so ganz andere Taktiken nötig sind, als bei einer freien Bewegung wie im TT. Auf das planerische Msnöversystem ist das Spiel aufgebaut. Das IST das System ( sonst wäre es ein TT)

      Runewars kostet halt (um die 20-25€ pro Erweiterung)

      Und natürlich "braucht" man auf Dauer wieder alles wenn man richtig spielen will. Das X-Wing-Geldmachsystem perfektioniert

      Ja man kann auch nur mit der Grundbox spielen. Selbe Diskussion wie wir schon beim AH LCG geführt haben. Das will ich hier nicht wiederholen. Entweder ganz oder gar nicht. Wenn ich reinschnuppern will, Kauf ich mir ne Grundbox. Gefällt es mir, kauf ich dazu, ansonsten lässt man so ein System. Dann kauft man ein in sich geschlossenes Spiel, dass auch ohne (viele) Erweiterungen auskommt. Und kein System das von Erweiterungen lebt
      «Um ein tadelloses Mitglied einer Schafherde sein zu können, muss man vor allem ein Schaf sein.»

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Bandida ()

    • Ich habe nicht das Gefühl, dass Deine Vorgaben in irgendeiner Form zum Tabletop-Hobby passen.

      Tabletopper müssen viel lesen: Zig Stunden in ausufernd dicken Regel-, Armee- und Szenarienbüchern schmökern.

      Rechenspiele beim Armeelisten optimieren: Das ist oft die eigentliche Schlacht, das Spielen ist dann nur noch Abhandeln der Vorbereitung.
      Hobby: Haufenweise Geld und Bastelzeit. Wer kein Interesse am Sammeln und Bemalen von Miniaturen und Gelände hat, verpasst einen wesentlichen Aspekt.
      Regeln besser umsetzen: Oft wird eine Schlacht nicht nur durch Strategie Würfel entschieden, sondern schlicht durch bessere Regelkenntnis. "Ach krass, das darfst du, und ich muss jetzt das hier wegnehmen?"

      Wenn Deinem Mann kaum Text zuzumuten ist, sehe ich nicht so recht, wie ihm das Spaß machen soll.
      Und wenn euch der Hobbyaspekt nicht wichtig ist... warum dann Tabletop?

      Stattdessen würde ich zu abgespeckten Titeln raten, wo ihr 2 fertige Armeen mit simplen Regeln ineinander schieben könnt.
      Da gibt es auch einige, die nur bedingt mehr Regeln haben als Schach.
      Mein Blog (Illustrationen, Brettspieldesign, Angespielte Spiele)
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    • PeterRustemeyer schrieb:

      Wenn Deinem Mann kaum Text zuzumuten ist, sehe ich nicht so recht, wie ihm das Spaß machen soll.

      Und wenn euch der Hobbyaspekt nicht wichtig ist... warum dann Tabletop?

      Stattdessen würde ich zu abgespeckten Titeln raten, wo ihr 2 fertige Armeen mit simplen Regeln ineinander schieben könnt.
      Da gibt es auch einige, die nur bedingt mehr Regeln haben als Schach.
      Warum Tabletop? Erneut - es muss nicht tabletop sein. :D Ich dachte in Ermangelung besseren Wissens nur, das wäre was ich suche. "Brettspiel mit Miniaturen" kam mir nicht so sinnig vor, weil ich da vor allem Mice & Mystics und Andor kenne. Viel Story, viel Zusatzkärtchen, Items und pipapo, das will ich aber nicht. Sondern genau das, was du am Ende beschreibst. Zwei Armeen, die sich batteln. "Nur bedingt mehr Regeln als Schach" klingt wunderbar. Kann ich bitte Namen haben. :D

      Außerdem eine Bitte, ich weiß nicht ob das möglich ist, aber da ich wiederholt zugestanden habe, in keiner Weise auf "echtes tabletop" zu bestehen und es noch nicht klar zu sein scheint, könnte bitte ein Moderator den Titel ändern in "WIRKLICH simples "tabletop"" oder "WIRKLICH simples tabletopartiges Brettspiel" oder irgendetwas eindeutigeres?

      Bandida schrieb:



      Ja man kann auch nur mit der Grundbox spielen. Selbe Diskussion wie wir schon beim AH LCG geführt haben. Das will ich hier nicht wiederholen. Entweder ganz oder gar nicht. Wenn ich reinschnuppern will, Kauf ich mir ne Grundbox. Gefällt es mir, kauf ich dazu, ansonsten lässt man so ein System. Dann kauft man ein in sich geschlossenes Spiel, dass auch ohne (viele) Erweiterungen auskommt. Und kein System das von Erweiterungen lebt
      Diskussion beim bitte was. Dürfte ich einen Link haben? ^^
      Zu dem was du danach sagst, wenn "ganz oder gar nicht" deine Herangehensweise ist ist das völlig ok, andere Spielerveranlagungskonstellationen erfordern vielleicht andere Taktiken oder lassen sie zumindest als nicht ganz sinnlos erscheinen. Das muss ich dann mit mir ausbaldowern und ist meine Verantwortung, hier freue ich mich einfach über Tipps zu simplen (nicht) tabletops :D
    • Pikmin schrieb:

      Sondern genau das, was du am Ende beschreibst. Zwei Armeen, die sich batteln. "Nur bedingt mehr Regeln als Schach" klingt wunderbar. Kann ich bitte Namen haben. :D

      Summoner Wars wäre zum Beispiel so ein Spiel.
      Summoner Wars | Board Game | BoardGameGeek
      Statt Miniaturen legst du Karten aus, die dann deine Einheiten sind.


      (Bildquelle: BGG)

      Werden mit halbwegs simplen Regeln bewegt, und hauen sich dann, ebenfalls mit simplen Regeln.
      Hat Kartentexte, aber zumindest bei den ersten Armeen keine allzu komplexen.

      Ansonsten müsste ich selbst recherchieren. Ich hab einige Spiele vor dem geistigen Auge, aber mir wollen die Titel nicht einfallen.
      Mein Blog (Illustrationen, Brettspieldesign, Angespielte Spiele)
    • #PocketBattles ist mir auch in den Sinn gekommen bei dem Stichwort "simpel". Vorteile sind sicherlich der günstige Preis und die simplen Regeln. Das Spiel vermittelt außerdem gewisse Grundkonzepte, die man bei Tabletops findet wie z.B. das Zusammenstellen von Kampfeineheiten aus unterschiedlichen Kämpfertypen nach Punkten. Allerdings habe ich meines recht flott wieder abgestoßen, weil ich den Wiederspielreiz doch recht gering fand (was bei dem Preis allerdings zu verkraften ist ;) ) Und dann hat das Spiel zwar solides Pappmaterial, aber leider keine Miniaturen (scheint ja eine wesentliche Bedingung zu sein :) )
      Gruß aus Frankfurt, Helmut
    • [Tom] schrieb:

      Schau Dir mal #PocketBattles an! Das ist ein nettes, kleines Spiel, bei dem man sich relativ simpel gegenseitig auf die Mütze gibt! Und günstig ist es auch! ^^

      PeterRustemeyer schrieb:

      Summoner Wars wäre zum Beispiel so ein Spiel.
      Summoner Wars | Board Game | BoardGameGeek
      Statt Miniaturen legst du Karten aus, die dann deine Einheiten sind.


      Werden mit halbwegs simplen Regeln bewegt, und hauen sich dann, ebenfalls mit simplen Regeln.
      Hat Kartentexte, aber zumindest bei den ersten Armeen keine allzu komplexen.

      Ansonsten müsste ich selbst recherchieren. Ich hab einige Spiele vor dem geistigen Auge, aber mir wollen die Titel nicht einfallen.
      Also lieber Tom und lieber Peter, ich will wirklich nicht mehr als unbedingt nötig nerven und ich bin euch und allen anderen sehr dankbar für die Vorschläge und das Mitdenken, aber der Figuren-Teil, der mich zur nicht ganz richtigen Bezeichnung "tabletop" geführt hat, ist schon wichtig. Ich würde die beiden nun von euch erwähnten Titel sofort mitspielen, aber beim Problemkind, das mir die Auswahl so schwer macht, ist es nicht so leicht und über seine Schach-Leidenschaft hoffe ich ihn mit Figuren rumkriegen zu können, gerade weil dieses "stell dir vor, deine Einheit wäre diese Karte" einfach nicht dasselbe Erlebnis darstellt, wie eine "echte" Einheit. Sorry, dass es so kompliziert ist. :(
      Im Moment rangiert daher Battlelore/SvW noch ganz oben. (Was ich zuerst auch als Tabletop (miss)verstanden hatte)
    • Ich gebe den ganzen Texten recht das du kein Tabletop suchst und das hast du selber ja schon geschrieben – und du hast wunderbare Vorschläge bekommen. Von daher habe ich nicht wirklich bessere Anregungen.

      Zur allgemeinen Meinung zu Tabletops würde mich mal interessieren was ihr hier so gespielt habt. Ich habe hier das Gefühl das Tabletop mit GW gleichgesetzt wird. Vielleicht noch Warmachine. Dann lese ich Dinge wie, Spiele werden durch bessere Regelkenntnis entschieden - im Hobbykeller Regelficken genannt. Mir kräuseln sich da die Fußnägel. Games Workshop Tabletops sind teuer! Sehr teuer sogar. Warmachine auch. Aber wisst ihr wie viele Tabletops es eigentlich gibt? Und mit wie vielen man fetten Spaß haben kann ohne 800€ auszugeben? Ich bin begeisterter Tabletopspieler und Minaturenbemaler seit dem ich mir mit 12 Jahren die Warhammer 2te Edition Grundbox gekauft habe und über meine Tische sind wirklich viele Tabletops "geschoben" worden - es ist was man selber draus macht.

      Während man als "Games Workshop"-Spieler mal hundert Euro investiert um ein klein wenig Abwechslung zu bekommen, habe ich dafür in anderen Tabletops ne neue Armee. Wer in Guild Ball für ca. 24 Euro zwei Figuren austauscht, hat taktisch ein völlig anderes Spiel. Mit 60 Euro habe ich in Infinity mehr Varianz und Taktik in meiner Liste, als mit 300 Euro bei GW. Bei Dropfleet und Dropzone kann ich mit einer Box viele Miniaturen bauen, wer das magnetisiert, der hat mit wenig Geld eine enorme Vielfalt. Und selbst bei GW hat man z.B. mit Necromunda und wenigen Figuren durch das Kampagnensystem große Abwechslung ohne Extrakosten.

      Am Ende sind viele Tabletops durch Gelände, bemalen und Platten bauen wesentlich aufwendiger und sperriger als Brettspiele. Da will ich nicht widersprechen, aber man sollte nicht alle Tabletops über einen Kamm scheren noch Games Workshop, bei all ihrer Präsenz, als Maßstab nehmen.
      Brett und Pad – der Blog über Brett-, Videospiele und Tabletops.
    • Bei allem was ich hier so herauslese scheinen mir die Schlachten von Westeros wirklich das geeignetste Spiel, auch wenn es kein Tabletop ist.

      Mit der Grundbox bekommt man schon reichlich Material und die Möglichkeit zu Erweiterungen besteht. Und wenn man dazu noch affin zum Thema Game of Thrones ist (wer ist das nicht), dann kann man eigentlich nichts falsch machen.

      Über eBay und BGG sollte es auch noch zu bekommen sein.
      Gruß aus dem Münsterland
      Herbert

      ______________________________
      I'm old enough to know what's wise
      and young enough not to choose it
    • brettundpad.de schrieb:


      Dann lese ich Dinge wie, Spiele werden durch bessere Regelkenntnis entschieden - im Hobbykeller Regelficken genannt. Mir kräuseln sich da die Fußnägel.
      Ich meinte hier nicht das zu Recht verpönte "Regelficken".

      Aber wenn zum Beispiel einer beim Schach nicht weiss, dass Bauern en passant geschlagen werden können, was willst denn dann machen, wenn die Situation auftritt?

      Im Tabletop ist das nochmal ne Ecke schlimmer, die setzen nunmal meist ordentlich Lektüre und Kenntnis diverser Grundregeln, Ausnahmen, Spezialregeln, Sonderregeln voraus.
      Daher halte ich sie generell für das falsche Genre, wenn einer der beiden Parteien diese Lektüre nicht zugemutet werden kann.
      Zumindest kommt dann kein Spiel auf Augenhöhe raus, sondern ein ständiges Zurücknehmen von Zügen, erklären, Tipps geben...

      Ich habe noch keines kennen gelernt, das man mal eben in 5 Minuten erklärt hat, und dann nicht nacharbeiten und nachschlagen muss.
      Gehört ja irgendwie zum Reiz der Dinger, dass sie das Schlachtgeschehen detailgetreu abbilden.

      Daher habe ich das als eines der Argumente aufgeführt für: kein Tabletop, ein tabletopartiges "normales" Spiel.

      ...wobei - @Pikmin - die Einschränkung "wenig Texte, aber Miniaturen" es schon verdammt schwer macht.
      Mein Blog (Illustrationen, Brettspieldesign, Angespielte Spiele)
    • brettundpad.de schrieb:

      Ich gebe den ganzen Texten recht das du kein Tabletop suchst und das hast du selber ja schon geschrieben – und du hast wunderbare Vorschläge bekommen. Von daher habe ich nicht wirklich bessere Anregungen.

      Zur allgemeinen Meinung zu Tabletops würde mich mal interessieren was ihr hier so gespielt habt. Ich habe hier das Gefühl das Tabletop mit GW gleichgesetzt wird. Vielleicht noch Warmachine. Dann lese ich Dinge wie, Spiele werden durch bessere Regelkenntnis entschieden - im Hobbykeller Regelficken genannt. Mir kräuseln sich da die Fußnägel. Games Workshop Tabletops sind teuer! Sehr teuer sogar. Warmachine auch. Aber wisst ihr wie viele Tabletops es eigentlich gibt? Und mit wie vielen man fetten Spaß haben kann ohne 800€ auszugeben? Ich bin begeisterter Tabletopspieler und Minaturenbemaler seit dem ich mir mit 12 Jahren die Warhammer 2te Edition Grundbox gekauft habe und über meine Tische sind wirklich viele Tabletops "geschoben" worden - es ist was man selber draus macht.

      Während man als "Games Workshop"-Spieler mal hundert Euro investiert um ein klein wenig Abwechslung zu bekommen, habe ich dafür in anderen Tabletops ne neue Armee. Wer in Guild Ball für ca. 24 Euro zwei Figuren austauscht, hat taktisch ein völlig anderes Spiel. Mit 60 Euro habe ich in Infinity mehr Varianz und Taktik in meiner Liste, als mit 300 Euro bei GW. Bei Dropfleet und Dropzone kann ich mit einer Box viele Miniaturen bauen, wer das magnetisiert, der hat mit wenig Geld eine enorme Vielfalt. Und selbst bei GW hat man z.B. mit Necromunda und wenigen Figuren durch das Kampagnensystem große Abwechslung ohne Extrakosten.

      Am Ende sind viele Tabletops durch Gelände, bemalen und Platten bauen wesentlich aufwendiger und sperriger als Brettspiele. Da will ich nicht widersprechen, aber man sollte nicht alle Tabletops über einen Kamm scheren noch Games Workshop, bei all ihrer Präsenz, als Maßstab nehmen.
      Bei weitem nicht alles, aber genug, um eine ganz passable Vorstellung zu haben.
      Ich habe Warhammer 40k (was diverse Armeen kommen und gehen sehen hat - geblieben sind Dark Angels, Necrons und Dämonen), Warmachine (Khador und Circle Orboros), Infinity (Tohaa bei meiner Frau, Pan Oceania und Combined Army bei mir), Dropzone Commander (UCM, plus Startboxreste der Scourge) und MERCS. Malifaux, Flames of War, X-Wing und Armada habe ich mal ausprobiert, aber ich brauche nicht noch mehr Systeme - es sind eh schon zu viele.
      Steigt man wirklich in eines der Systeme ein, finde ich keines davon billig.

      Aber das ist ein Punkt, den man ohne Ergebnis totdiskutieren kann. Wichtiger ist für mich, ob es mir langfristig Spass macht und ob mich Hintergrund und Miniaturen begeistern können. Denn sonst relativiert die vergebens investierte Zeit die gesparten Finanzen ganz schnell wieder.
      Wenn dir egal ist, wo du bist, kannst du dich auch nicht verlaufen.
    • Mutter schrieb:

      PeterRustemeyer schrieb:

      "wenig Texte, aber Miniaturen"
      Ich bin noch einmal für Krosmaster!Habe ich mit meiner kleinen Tochter auch schon gespielt, ist aber auch tief genug, um es mit core-lastigeren Gamern zu spielen. Und die Figuren sind so niiiiiiiiiiiiiedlich!
      Wirklich keine schlechte Idee! Aber der Anspruch ist, wenn sich Erwachsene bekämpfen, auch nicht gerade gering. Was mich überrascht hat. Die Regeln mit ihrem praktischen Step-by-Step Szenarien sind dafür vorbildlich.

      PeterRustemeyer schrieb:

      Ich habe noch keines kennen gelernt, das man mal eben in 5 Minuten erklärt hat, und dann nicht nacharbeiten und nachschlagen muss.Gehört ja irgendwie zum Reiz der Dinger, dass sie das Schlachtgeschehen detailgetreu abbilden.
      Absolute Zustimmung! Darum spielen wir bei neuen Systeme die ersten Spiele eher zusammen gegeneinander um das Spiel zu lernen. Das gehört dazu, alles andere wäre unfair und würde mir keinen Spaß machen. Dafür eignen sich dann eben meist auch meine angesprochenen Schnellstarterregeln.
      Brett und Pad – der Blog über Brett-, Videospiele und Tabletops.
    • Ich stimme hier @Mutter zu!
      #Krosmaster hatte ich gerade nicht auf dem Schirm, aber es kommt in der Tat mit schon bemalten Figuren daher, und man kann ja auch mit #KrosmasterJunior einsteigen - da werden alle Regeln sehr schön aufgebaut!
      Und der Sammel/Zufallskauf-Aspekt ist ja hier egal, da es nicht im Turnier gespielt werden soll...
      Da gibt es genug Fixe Erweiterungen!
    • PeterRustemeyer schrieb:


      Ich habe noch keines kennen gelernt, das man mal eben in 5 Minuten erklärt hat, und dann nicht nacharbeiten und nachschlagen muss.


      ...wobei - @Pikmin - die Einschränkung "wenig Texte, aber Miniaturen" es schon verdammt schwer macht.
      Ich weiß ich weiß, tut mir auch leid :( Hätte das echt nicht gedacht, bin davon ausgegangen, dass es GANZ SICHER irgendwo ein "Losspiel"-TT (oder "TT") gibt.

      Aber dafür, dass es so schwierig ist, fühle ich mich wieder mal sehr gut beraten :)

      Mutter schrieb:

      Ich bin noch einmal für Krosmaster!Habe ich mit meiner kleinen Tochter auch schon gespielt, ist aber auch tief genug, um es mit core-lastigeren Gamern zu spielen. Und die Figuren sind so niiiiiiiiiiiiiedlich!
      Ok, das klingt gut, ebenso wie

      brettundpad.de schrieb:

      Die Regeln mit ihrem praktischen Step-by-Step Szenarien sind dafür vorbildlich.
      das hier. :) Guck ich mir mal ein lets Play an!
    • Hab jetzt eben auch mal den Ursprungsthread gelesen und noch vor f-p-p-m's Post gedacht: "Die sollten echt mal Dungeon Twister" ausprobieren! Gerade der deutliche Schachaspekt, der wunderbar in ein Thema verpackt ist, dürfte ein hervorragender Köder für Deine Mann sein!
      Und auch wenn wir uns damit im Kreis drehen sollten - habt Ihr es denn nun schon mal angespielt?
      Oder nur 'auf dem Radar'?
      Vielleicht liegt die Lösung ja schon greifbar nah: nämlich in Eurem Regal?
    • Zur Warhammer Eiinsteigerbox - Die ich nach meinem Erstvorschlag Battlelore immernoch als geeignet ansehe Deine Neugier auf TT zubefriedigen (und Dich entweder wahrscheinlich komplett abzuschrecken oder anzufixen).

      Es bietet Dir einen guten Einblick über den Ablauf und das ganze drumherum im TT Bereich und du bist ziemlich Neugierig auf genau so ein System - daher nimms ruhig! (auf die Gefahr hin, dass Dir das doch zuviel ist - Du hast aber nicht viel Geld in den Sand gesetzt und kannst das Teil auch noch halbwegs verkaufen).

      TT sind anders als Brettspiele. Wo Du bei Eclipse beispielsweise eine andere Rasse die beiliegt ausprobierst, oder einen anderen Schwerpunkt (Konfrontation, Exploration etcetc) im nächsten Spiel setzt, hast Du mit dieser Box im Endeffekt auf Eclipse gemünzt die Möglichkeit das Spiel in Grundzügen nur mit einer Rasse ohne besondere Raumschiffe nur eine einzige Möglichkeit der Strategie zu fahren. Zum kennenlernen ok, aber weitere Partien sind eher langweilig - Da ändert sich nach 2-3 Partien fast nix ausser das Würfelergebnis...das ist der Knackpunkt bei solchen kleinen Sets...Aber nochmal: Für den Einstieg ok und Du lernst auch noch das Bauen kennen.Und wirst wahrscheinlich danach doch zu Battlelore greifen :D (Aber vielleicht ja auch nicht...)

      Aber ohne Gelände ists halt (auf Dauer) auch nur was halbes - Eigentlich ist es ein komplett anderes Spielgefühl je nachdem was man da so hat. Hier mal 2 Vergleichsbilder Tisch und Landschaft:


      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Harry2017 ()

    • Ich möchte noch zwei Oldies in die Manege werfen. Conquest von Donald Benge und Feudal von 3 M Spiele.

      Beides sind "schachartige" Spiele für 2 oder 4 Spieler, keine Würfeln, unterschiedliche Figuren mit eigenen Zug und Schlagregeln, allerdings alles sehr überschaubar. Das wären dann Brettspiele mit Figuren und mit wenig Regeln.

      2 Armeen stehen sich gegenüber und dezimieren sich gegenseitig. Spielziel ist die Einnahme der gegnerischen Burg oder das Schlagen von König, Prinz und Herzog (Feudal) bzw. das Schlagen sämtlicher gegnerischen Figuren oder die Lahmlegung des Gegners durch die Einnahme der eigenen Stadtfelder (Conquest).

      Hat nichts mit Tabletop zu tun, keine Kartentexte, innerhalb von 10 Minuten zu lernen, nach heutigen Maßstäben bestimmt antiquiert. Ich habe beide Spiele heute immer noch im Keller liegen und würde sie durchaus gerne mal wieder für eine Stunde auf den Spieltisch bringen.
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    • Harry2017 schrieb:

      Zur Warhammer Einsteigerbox - Die ich nach meinem Erstvorschlag Battlelore immernoch als geeignet ansehe Deine Neugier auf TT zubefriedigen (und Dich entweder wahrscheinlich komplett abzuschrecken oder anzufixen).

      Es bietet Dir einen guten Einblick über den Ablauf und das ganze drumherum im TT Bereich und du bist ziemlich Neugierig auf genau so ein System - daher nimms ruhig! (auf die Gefahr hin, dass Dir das doch zuviel ist - Du hast aber nicht viel Geld in den Sand gesetzt und kannst das Teil auch noch halbwegs verkaufen).

      TT sind anders als Brettspiele. Wo Du bei Eclipse beispielsweise eine andere Rasse die beiliegt ausprobierst, oder einen anderen Schwerpunkt (Konfrontation, Exploration etcetc) im nächsten Spiel setzt, hast Du mit dieser Box im Endeffekt auf Eclipse gemünzt die Möglichkeit das Spiel in Grundzügen nur mit einer Rasse ohne besondere Raumschiffe nur eine einzige Möglichkeit der Strategie zu fahren. Zum kennenlernen ok, aber weitere Partien sind eher langweilig - Da ändert sich nach 2-3 Partien fast nix ausser das Würfelergebnis...das ist der Knackpunkt bei solchen kleinen Sets...Aber nochmal: Für den Einstieg ok und Du lernst auch noch das Bauen kennen.

      Hi Harry! Danke für deine Unterstützung :) Zu mir persönlich, ich habe schon leichte, erste Erfahrungen mit TTs (...wenn ich jetzt nicht gleich wieder zu hören bekomme, dass das keine echten TTs waren xD).
      Hatte früher Armalion gespielt (und gestern den Keller komplett auseinander genommen und es nicht gefunden :( ), das DSA-tt. Außerdem eine Weile Heroclix. In meinem Umfeld haben manche Warhammer gespielt. So nen groben Einblick hab ich also :) Was ich aber gleich sagen kann: das Bemalen ist nicht meins. Bin auch schlecht drin. Meine Armalionfiguren sahen AUS... <X

      Von daher, Warhammer ohne anmalen ist halt auch nix... Und die Hintergrundstory hat mich nie gepackt.
    • Dann musst Du für Dich entscheiden, ob Dir unbemalte Figurenkämpfe Spaß machen (oder so wie ich zumeist gebrauchte bemalte Figuren bei Ebay kaufen und nur wenige bis keine selbst anzumalen)...es zwingt Dich ja niemand die Figuren für den Hausgebrauch unbemalt zu nutzen...das Problem besteht bei nem Brettspiel natürlich auch - Auch Battlelore ist unbemalt...Da musst Du für Dich entscheiden, ob Dir das überhaupt was ausmacht....
    • [Tom] schrieb:

      Ich stimme hier @Mutter zu!
      #Krosmaster hatte ich gerade nicht auf dem Schirm, aber es kommt in der Tat mit schon bemalten Figuren daher, und man kann ja auch mit #KrosmasterJunior einsteigen - da werden alle Regeln sehr schön aufgebaut!
      Und der Sammel/Zufallskauf-Aspekt ist ja hier egal, da es nicht im Turnier gespielt werden soll...
      Da gibt es genug Fixe Erweiterungen!
      Krosmaster Arena ist ein tolles Spiel, aber Krosmaster Junior ist wirklich sehr simpel und für einen Erwachsenen aus meiner Sicht extrem langweilig. Krosmaster Junior haben wir gekauft um unsere kleine Tochter für das richtige Grundspiel zu begeistern. Mittlerweile spielen wir mit ihr nur noch Krosmaster Arena mit abgespeckten Hausregeln.
      Ein Display der Season 2 zusätzlich zu kaufen lohnt sich auf jeden Fall, nur mit den 8 Figuren aus der Grundpackung zu spielen wird schnell langweilig. Von Season 3 würde ich erst einmal abraten, die Figuren sind spieltechnisch eher schwach.
    • brettundpad.de schrieb:

      Zur allgemeinen Meinung zu Tabletops würde mich mal interessieren was ihr hier so gespielt habt. Ich habe hier das Gefühl das Tabletop mit GW gleichgesetzt wird.

      HdR, Legends of the old West, infinity, Frostgrave, Wolsung, WHF, AoS, WWX, Malifaux, Freebooters Fate

      Die hab ich hier so rumstehen
      «Um ein tadelloses Mitglied einer Schafherde sein zu können, muss man vor allem ein Schaf sein.»
    • VoSch schrieb:

      Ich möchte noch zwei Oldies in die Manege werfen. Conquest von Donald Benge und Feudal von 3 M Spiele.

      Beides sind "schachartige" Spiele für 2 oder 4 Spieler, keine Würfeln, unterschiedliche Figuren mit eigenen Zug und Schlagregeln, allerdings alles sehr überschaubar. Das wären dann Brettspiele mit Figuren und mit wenig Regeln.
      Feudal kenne ich leider nicht, aber was Conquest betrifft kann ich @VoSch nur beipflichten. Ein schönes,altes, abstraktes Kampfspiel, das zwar nichts mit Tabletops zu tun hat, aber vermutlich bestens dazu geeignet ist, einen Liebhaber abstrakter Spiele wie deinen Mann behutsam und schonend ^^ in die von dir gewünschte Richtung zu führen.

      Apropos @Pikmin du kommst ja ebenfalls aus der Mainmetropole. Falls du Interesse hast, kann ich dir gerne mal leihweise Conquest, Ringkrieg und Battlelore (1.Ed) überlassen,dann kannst du dir selbst ein Bild von Material, Sprachabhängigkeit und Regelwerk machen und in aller Ruhe entscheiden, ob die Spiele überhaupt was für euch sind. Allemal besser als sich blindlings in Unkosten zu stürzen ;) . Bei Interesse kontaktiere mich einfach via Konversation !!
      Gruß aus Frankfurt, Helmut
    • Ja, es gibt von Games Workshop ein Herr der Ringe Ableger. Ich finde es sehr gut, aber kann es bei deinen Anforderungen beim besten Willen nicht empfehlen:
      -Es ist sehr teuer und wird gefühlt nach jedem Jahr teurer.
      Als ich angefangen habe hat eine Packung einfacher Krieger (24 Stck.) um die 30 € gekostet. Jetzt kosten ca. 10-12 Krieger 30€.
      -Sehr viele Regeln
      -Malen & Gelände
    • Machiavelli101 schrieb:

      Ja, es gibt von Games Workshop ...
      ...Es ist sehr teuer und wird gefühlt nach jedem Jahr teurer.
      Damit hätten wir die Quintessenz :D Games Workshop ist einfach teuer und wird immer teurer. Am besten immer schnelle Editionswechsel, damit Regelbücher und Armeebücher zu Regalleichen mutieren. Ich gebe zu, bei der Firma bin ich nicht mehr sonderlich objektiv. Da steckt zu viel (negative) Emotion drin. Verhältnis wie zu ner geschiedenen Frau nach nem Rosenkrieg.
      Brett und Pad – der Blog über Brett-, Videospiele und Tabletops.
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    • Was hält euch davon ab, einfach weiter die alte Edition zu spielen?

      Die Minis werden ja nicht schlecht

      eine Firma, die ausschließlich von wenigen TT's lebt, muss wohl oder übel regelmäßig erneuern.

      Und AoS ist für Anfänger sehr einsteigerfreundlich. Alte Hasen spielen halt weiter WHF
      «Um ein tadelloses Mitglied einer Schafherde sein zu können, muss man vor allem ein Schaf sein.»
    • Bandida schrieb:

      Was hält euch davon ab, einfach weiter die alte Edition zu spielen?
      Zum einen fehlende Mitspieler, und zum anderen die Erlösung, die das Ende eines Mißbrauchsverhältnisses endlich mit sich bringt ... ;)
      (Bitte nicht zu ernst nehmen, das ist natürlich ein Spaß ... mit einem Körnchen Wahrheit.)

      GW hätte AoS auch einfach neben WHF veröffentlichen können.
      Und ICH zumindest kenne keinen von den 'alten Hasen', die einfach obsolete Editionen weiterspielen. Alle 12+ Leute, die in meinem Umfeld GW gespielt haben, haben entweder ganz mit TT aufgehört oder sich anderen Systemen zugewandt.
      Aber das sollte man vielleicht an anderer Stelle diskutieren, das wird bloß zu einer Büchse der Pandora. Offene Wunden und nicht-verheilter Schorf und so ... ;)
    • Grundsätzlich hält niemand einen ab, ein altes System weiter zu spielen. Keine Frage, das System bzw. das Spiel ist ja nicht auf einmal schlecht, es sei denn man ist Turnierspieler.
      Ist aber ähnlich zu Neuauflagen im Brettspielbereich siehe bsp.. Hannibal oder Brass. Bald "kann" man nur noch mit der Neuauflage spielen.
      Ich wurde z.B. schon nach der neuen Hannibalauflage gefragt. Als ich die Alte Version von Avalon Hill vorzeigte, wurde mehr oder weniger abgewunken. Ähnlich beim Eisernen Thron LCG 1. Edition.


      Bei GW Herr der Ringe verhält es sich ähnlich. Aus meinem erweiterten Spielgruppenumfeld in Freiburg haben alle mit HDR aufgehört, als GW eine Systemumstellung bzw. Editionenwechsel vollzogen hat, nämlich von Herr der Ringe auf Hobbit.
      War für mich in jeder Hinsicht sehr ärgerlich, da ich mit ca. 250€ für Püppchen für den Ringkrieg + 50€ Malzubehör eingestiegen bin und ein halbes Jahr später war mehr oder weniger Sense. Meine Mitspieler haben sich ähnlich wie @Mutter und @brettundpad.de aufgeführt. ;)
      Ich kann es absolut nachvollziehen und war auch verärgert, dass GW z.B. einfach den Boxeninhalt bei gleichem Preis halbiert haben.
      Es ist einfach schade, ich kenne zudem keine Firma die derart auf ihren Fans/ Kunden rumtrampelt.
    • Bandida schrieb:


      eine Firma, die ausschließlich von wenigen TT's lebt, muss wohl oder übel regelmäßig erneuern.

      Und AoS ist für Anfänger sehr einsteigerfreundlich. Alte Hasen spielen halt weiter WHF
      Da gibt es aber andere Möglichkeiten als die Art und Weise wie GW das zelebriert. Bei den ganzen Editionswechseln die ich mitgemacht habe fühlte sich die Maxime nach, das was keiner hat wird besser, das was alle haben schlechter, an. Ständig war man eigentlich gezwungen seine Armeelisten anzupassen und neue Sachen zu kaufen. Ich verstehe das aus wirtschaftlicher Sicht. Aber es gibt Spiele die bringen dann halt Erweiterungen raus, Kampagnensysteme und vor allem ist die Zeit zwischen den Editionen größer, die Implementierung softer. Auch der Preisanstieg ist humaner.

      Eine neue Edition sollte das Spiel besser machen. GW hat das gemacht um zu verkaufen.

      Bei Infinity kann ich mit Figuren spielen die vor zig Jahren gekauft wurden. Die haben immer noch ihre Berechtigung, trotz neuen Editionen. Bei GW verschwanden zum Teil komplette Einheiten oder Völker – zack haste Staubfänger!

      Nicht umsonst rührt GW gerade so die Werbetrommel für ihr neues WH40K, mit Slogans wie "wir sind das nette neue GW, nah an der Community". Denn die waren maximal entfernt!
      Brett und Pad – der Blog über Brett-, Videospiele und Tabletops.
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