26.02.-04.03.2018

  • Die Zeit rennt, das Haar sitzt... 3-Wetter-Taft...


    Wir haben gespielt:


    #VampireQueen

    Für mich das schwächste Spiel aus der Reihe Skull King, Voodoo Prince und Vampire Queen. Der Abluxxen Ansatz ist unverkennbar. Aber leider ist der Glücksfaktor zu hoch. Und es kommt keine Stimmung auf.


    #TheMind

    Esoterisches Spiel, das bei der Ersterklärung fragende Augen hervorruft. „Hätte nie gedacht, dass du so Einer bist“ kann man auch zu hören bekommen. Das Spiel selber ist dann die ersten Runden unterhaltsam. Das nutzt sich aber schnell ab. Nett - mehr nicht.


    #Azul

    Nach wie vor sehr schönes Spiel, das auf breiter Ebene ankommt. Funktioniert auch zu zweit gut.


    #HeavenAndAle

    Gefällt mir nach wie vor sehr gut. Auch zu zweit. Einfache Regeln und trotzdem angenehme Spieltiefe bei 7ngeschlagener Spielzeit (30-45 Minuten).


    #Photosynthese

    Mhhh. Abstraktes Spiel mit thematischem Material. Komisch. Hat mir zu zweit nicht so gut gefallen. Große Punktunterschiede ergeben sich nicht wirklich. Mit steigender Spielerzahl wird es wahrscheinlicher immer chaotischer und somit wenig steuerbar. Ich hatte mir von dem Spiel mehr erwartet.


    Was könnt ihr berichten?

    "We are the unknowns. Lower your shields and surrender your ships. We will add your biological and technological distinctiveness to our own. Your culture will adapt to service us. Resistance is futile."


    Meine Spiele: Klick mich

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  • Vorgenommen haben wir uns, meinen "Pile of Shame" an einem langen Spieletag etwas abzuarbeiten, bevor die ganzen Kickstarter "demnächst" ankommen.....

    Eigentlich hatte ich dafür 8 Spiele eingepackt - davon wurden aber "nur" 3 vom Stapel "abgearbeitet".
    Es kam auf den Tisch:


    #ThisWarOfMine

    Zu zweit als Starter des Tages. Die Mischung der Beteiligten war - so dachte ich - denkbar ungünstig. Nur einen mit Stärke 2 (Namen...wenn ich mir die nur merken könnte) und zwei Frauen mit Stärke 0 und hoher Empathie.

    Trotzdem hatte dieses Trio unglaubliches Glück beim Plündern und auch bei Begegnungen, so dass das Lager nach zwei Plünderphasen reich gefüllt war und es uns an (fast) nichts mangelte. Selbst Zigaretten und Schnaps hatten wir reichlich, so dass auch diese Bedürfnisse einzelner Mitstreiter erfüllt wurden (ich spreche nur vom Spiel!!).

    Letzendlich konnten wir sogar den Bedürftigen mittels Nahrungsspenden helfen, so dass wir nun ein großes Stück weiter gekommen sind auf unserer Reise zum Überleben des ganzen Wahnsinns.....

    *Break* - da jetzt unser 3. Mitspieler eintraf, wurde das Schicksal unserer drei Protagonisten auf einen anderen Tag verschoben.


    Dann ging es also zu dritt weiter mit


    #Wendake

    Ich wusste es ja schon und meine Mitspieler erkannten aber auch ziemlich schnell: Dies ist ein besonders schönes Spiel mit einem erfrischenden neuen WP-Mechanismus. Unser Hauptstratege und AP-Anfälliger hatte - natürlich - den Stamm gezogen der ihm erlaubt, statt eines sogar zwei Entwicklungskärtchen zu ziehen, so dass er am Ende eine Monsterengine gebaut hat, die viel Pflege, Wartung und natürlich Überlegung brauchte, damit jedes Rädchen auch zum richtigen Zeitpunkte tickerte.....da dauerten manche Züge leider etwas länger und das Spiel war nach etwas über 4 Stunden (inkl. Erklärung und kurzer Abendessenpause) geschafft.

    Es hat allen ausnehmend gut gefallen und ich bin froh, dass sich mein positives Gefühl für das Spiel bestätigt hat und ich beim KS dabei war!


    #Otys

    Ein wirklich seltsames Spiel - es reißt einen nicht wirklich vom Hocker, hat aber Elemente, die es interessant machen und somit auch Spaß. Das ist in meinen (und auch in denen der anderen Mitspieler) ausreichend genug, um es spannend zu finden.
    Einig waren wir uns, dass man noch ein paar Partien braucht um den Wiederspielreiz zu testen. Alles in allem ist es aber mal was anderes. Bleibt auch, da es auch schicke Dual-Layer-Boards hat, die ich einfach gut finde (auch wenn die Qualität besser sein könnte!).


    #Klong!

    Was soll ich sagen - das musste einfach als Absacker rein. Wie immer ein Hochgenuß, auch wenn diesmal mein Mitspieler unglaubliches Karten- und Ziehglück hatte und ich diesmal leider mit stotterndem Deckmotor und angezogener Handbremse durch den Dungeon bin.

    Trotzdem hat auch diese Partie wieder sehr viel Spaß gemacht. Ein klasse unkompliziertes, relatives schnelles Spaßspiel.

    Bin ich froh, dass ich das noch gekauft habe!!


    Nach insgesamt 9 Stunden war leider dann auch bei uns Schicht im Schacht.


    Tja, bleiben immer noch eine Menge vom "Stapel der Schande" übrig - aber da freuen wir uns dann beim nächsten Mal drauf...Fortsetzung folgt. :sonne:

  • Endlich wieder einen Euro:

    #Funkenschlag in der Nachbarschaft, leider nicht zu sechst.

    Für 3 von 5 Spielern war es die erste Partie und ich hab auch schon lange nicht mehr auf Kernkraftwerke geboten.. Bin damit ganz gut gefahren, erstmal teure Kraftwerke zu kaufen, Rohstoffe zu bunkern und meine wenigen Städte nur mit Ökokraftwerken zu befeuern. Da niemand sein 7. Gebäude bauen wollte und ich der einzige war, der sich am Uran am Markt bediente, bin ich insgesamt ganz güstig durchgekommen und hab am Ende auch 12 Städte versorgen können. Hatte nur leider zu wenig Geld um das Unentschieden für mich zu entscheiden.


    Phase 2 kam sehr spät und war dann auch glaub ich schon die vor-vorletzte Runde oder so. Ich bin mir nicht sicher, ob das überhaupt möglich ist, hatte aber in den Regeln so schnell nichts gefunden, was das verhindert.


    Ich hatte mir das Spiel mal ertauscht, in irgendeinem Mathtrade und hab es immer etwas stiefmütterlich hinter etwas anderem im Regal versteckt. Bis ich es mal ausprobieren konnte, und war dann wirklich begeistert. Man kann es auch durchaus schnell spielen, eigentlich dauert keine Phase lange. Nach einigen Partien in der letzten Zeit überlegte, es gegen die Deluxe Edition auszutauschen - finde das Material der normalen Ausgabe aber eigentlich mehr als ausreichend und bin eher dabei, mir noch ein paar der Erweiterungen dazu zu kaufen.


    #Bang

    Wir sind dem irgendwie gerade verfallen. Werden jetzt das Würfelspiel wieder verkaufen und behalten nur die Karten, wofür ich dann noch sone Kartenbox bastel.. Die olle Pistolenkugel-Verpackung "Bang! The Bullet" kriegt der gelbe Sack..


    #Enchanters

    Auf dem Spieleabend hatte wer das Spiel mitgebracht. Er hat es wohl in Essen mitgenommen, ich hatte grob in Erinnerung, dass es mal n Crowdfunding dazu gab. Ganz feines Kartenspiel: Die Spieler wählen pro Spieler ein Themendeck und mischen sie ordentlich in einen einzigen Vorratsstapel. Dann gibt es eine offene Auslage von 6 Karten mit von fünf Kristallen absteigenden Kosten, wenn man die Karte haben will. Die Karten zeigen Monster, Items und Verzauberungen. Zu Beginn besitzen wir nur eine Faust (Fist) und eine Verzauberung (.. of Enchanting), insgesamt mit 0 Attacken- und 0 Verteidigungswert und in unserem Zug nur zwei Optionen: Kaufen / bekämpfen oder Ausruhen (Kristalle nehmen, billigste Karte entfernen).


    Gekaufte Items und Verzauberungen werden versetzt auf diese Startkarten gelegt, sodass die Karten sich bis auf den obersten Abschnitt (ggf. mit Symbolen für Attacke oder Verteidigung) überdecken und alle sichtbaren Symbole stehen uns zur Verfügung, auch weitere Effekte auf der obersten Karte. Die besiegten Monster werden ähnlich übereinander gelegt, sodass nur die untere Leiste zu sehen ist (in der Regel nur Siegpunkte).


    Um Monster zu besiegen müssen ebenfalls die Kosten gezahlt werden, dann greift zunächst das Monster an (Differenz Attacke und Verteidigung = Schaden = negative Siegpunkte) und kann man danach selber mit genug Attackenwert aufwarten kann man es auf seinen Stapel ablegen.

    Ist der Stapel abgearbeitet, ist das Spiel zu Ende und es werden Punkte gezählt. Man kann in der Regel mit Kristallen auch temporäre Stärke dazukaufen.


    Dabei geben die Themendecks einige Möglichkeiten, ich habe etwa versucht vor allem Wunderlampen-Karten zu kaufen, um viele Kristalle anzuhäufen und dann pro entsprechender Karte für je 5 Kristalle einen Punkte zu bekommen (25 Kristalle, 5 mal 1 Punkt p. 5 Kristalle = 25 Punkte); Monster aus dem selben Deck zu besiegen, die mir dadurch Kristalle gaben und den anderen Spielern Kristalle abnahm usw.


    Super einfache Regeln, kaum spielrelevante Englische Texte (give X, take Y, after A do B, for every C get D), eigentlich schnell gespielt. Schade ist, dass sich die unterschiedlichen Decks dabei nicht oder nur wenig gegenseitig helfen. Ich kann mich nicht dran erinnern, etwa über die Karte eines anderen Decks Kristalle bekommen zu haben. Das Einhorn Deck ist das einzige, was einem Spieler erlauben Wunden zu heilen. Das Schlangendeck gibt nutzlose Gegenstände, die man anderen Spielern ins Inventar legen kann, um deren Karten zu verdecken...


    Insgesamt ist das Spiel nichts neues, aber: Die Illustrationen wie auch die Fluff-Texte sind großartig, wenn auch in winziger Textgröße. Da wir immer genau zwei oberste karten vor uns liegen haben, beginnt der Stapel mit den Items einen Namen und einen Satz (Fist: One Punch that...) , den die Verzauberung (of Enchanting: ..made you pass the magic school [o.s.ä.]) immer passend beendet. Genauso bei den Monstern, auf denen aber abgeschlossene Texte stehen (Queen of Thieves: Sie muss berühmt sein, überall hängen Plakate von ihr) und auf mehrfach vorhandenen Karten steht auch jeweils ein eigener Text, sodass auf den 3 Einhörnern jedes mal eine andere bescheuerte Begründung steht, warum sie selten sind.


    Hat mir sehr gefallen; mit richtiger Spielmatte wäre es sicher besser gewesen als in dieser Ausgabe, wo nur ein dünner Faltbogen das Spielfeld ausmachte (den sollte man lieber weglassen).

  • Van Helsing und seine bunt zusammengewürfelte Schar Adepten haben gegen mich, den Herrn der Finsternis, keine Sonne gesehen. (Man sehe mir diesen alten Vampir-Kalauer im Angesicht meines Triumphes nach.) Nach Jahren der Ruhe und des köstlichen, blutigen Friedens begann ich meinen Siegeszug durch Europa zu Füßen des Puy de Dome in Clermont-Ferrand und schlug mich durch die Reihen meiner Feinde nach Osten in Richtung meiner geliebten Heimat Transsylvanien. Aber dieses närrische Volk hielt sich an mir wie die Läuse im Pelz eines Wolfes. Wie Ironie kam es mir vor, dass ich mich nun in einen solchen verwandelte. Als dieser getarnt und mithilfe einiger geschickt platzierter Straßensperren meiner getreuen Vasallen erreichte ich Thessaloniki und konnte an Bord der Empusa gehen.


    Das Meer, diese urgewaltige Kraft, es ist meiner nicht zuträglich, aber es war der beste Weg meinen Häschern zu entkommen und mein gerechtes Werk in Spanien fortzuführen. Nachdem zuvor bereits meine heimlich gesetzte Saat in Zürich aufgegangen war, sollte auf der Iberischen Halbinsel das furiose Finale erfolgen. Anlandend in Alicante setzte ich zu meinem Vergnügen bald eine neue Brut in der alten Stadt Granada, beschwor Stürme herauf und ließ von meinen Getreuen die Gebirgspässe in den Pyrenäen abriegeln. Zufrieden sah ich mein Werk gedeihen, aber diese verfluchten, mit den schurkischen Mächten des Guten Verbundenen setzten nach und ich musste abermals meine Reise über das Meer fortsetzen.


    Diese Unwissenden, wie aufgeschreckte Kinder irrten sie umher, wussten nicht, wohin sie sich nun wenden sollten und konnten nur erahnen, wo ich mein neues, gewaltiges Zentrum der Macht errichten wollte. Der Thron des Elias schien mir geeignet und ich nahm ihn mir, denn meine Macht ist jetzt allgegenwärtig. Ihr, die Ihr diese Zeilen lest, wisset nun, dass Ihr Eurem neuen und ewigen Fürsten jetzt und in allen Zeiten in der Capitale Apuliens, in Bari aufwarten könnt.


    Fury of Dracula (3rd Edition) #FuryOfDracula

  • #DiceTown

    Von Würfeln gesteuertes Familienspiel, mit Pokerelementen und permanenten Gleichständen bei uns. Wirkte auf mich - trotz der Tatsache, dass es ein Absacker mit Würfeln ist - ausgesprochen unsteuerbar. Brauche ich eher nicht noch mal, da gibt es deutlich besser kleine Familienspiele für Beginn oder Ende eines Spieleabends.


    #Discoveries

    Der Würfelableger von Lewis & Clark. Kam hier im Forum nicht so gut weg, wenn mich meine Erinnerung nicht täuscht. Entsprechend gering waren meine Erwartungen. Am Ende fand ich es aber doch ziemlich gut. Das Gefühl von Lewis & Clark kommt eigentlich gut rüber, ohne dass es entsprechend verkopft ist wie der große Bruder. Trotz der Würfel kann man gut steuern und hat Entscheidungen zu treffen. Für meine Begriffe eine sehr gelungene (und ebenfalls sehr hübsche) Variante vom großen Titel.


    #ClansOfCaledonia

    Endlich mal wieder Clans of Caledonia gespielt, zu dritt. Gefällt mir weiterhin richtig gut, eines meiner Highlights vom letzten Jahr. Erstmals habe ich Clan Fergusson spielen können (3 Arbeiter zu Beginn, alle am Rand, erhöhte Schifffahrt). Den fand ich recht stark, da man direkt Zugriff auf die Häfen bekommen kann. So waren in Runde 1 schon 3 Aufträge erfüllt. Praktisch war auch, dass der Rundenbonus für die letzte Runde Figuren am Rand belohnte (18 Punkte allein damit gemacht). Das passte doch ganz wunderbar zu dem Clan. Ein Mitspieler hatte Buchanan und hat ihn ziemlich extrem gespielt: ab Runde 1 alle Rinder draußen und immer 32 Geld extra eingestrichen. Am Ende durch das Geld auch die meisten Aufträge erfüllt, aber die Rundenboni irgendwie völlig versäumt. Den Unterschied in der Kategorie (40:17 zu meinen Gunsten) konnte er dann nicht aufholen. Mit 152 Punkten reichte es dann zum Sieg.


    #IndianSummer

    Nachdem ich Cottage Garden jetzt nicht so toll fand (es war mir bzw. uns einfach etwas zu leicht), wollte ich Indian Summer zumindest trotzdem mal eine Chance geben, da wir große Patchworkfans sind. Ich hatte hier und an anderer Stelle gelesen, nach Cottage Garden mit der Zielgruppe Familie sei Indian Summer jetzt eher (auch) etwas für Vielspieler. Den Eindruck hatten wir jetzt nicht so. Das Spielgefühl war eigentlich ziemlich nah an Cottage Garden dran. Meine Frau mochte den Mechanismus als Wettrennen nicht allzu sehr (obwohl sie mich völlig gegen die Wand gespielt hat). Ich fands eigentlich gut, dass sich nicht jeder Titel der Reihe um Punkte dreht. Heute abend soll es nochmal zu viert gespielt werden. Danach werde ich entscheiden, was damit passiert. Ich finde es zumindest besser als Cottage Garden und es ist zudem wunderschön anzuschauen... :)

  • Ich dachte immer der "Pile of Shame", wären die Spiele, die man ungespielt rumliegen hat. TWOM und Klong! solltest doch schon ein paar Mal gespielt haben, oder nicht? Wären für mich jetzt irgendwie nur 2 Spiele ;)


    Ansonsten finde ich es super, dass du bei TWOM selbst einer vielleicht schwachen Gruppe ne Chance gibst. Krieg besteht halt nicht immer nur aus Kämpfen, manche Schlachten werden mit den "Schwachen" geschlagen und gewonnen. Ich drück deiner Gruppe die Daumen.

  • JanW

    Stimmt, aber wir mussten auf unseren Mitspieler warten und da ergab sich eine TWoM-Partie vorher, die wir ja dann abgebrochen haben.

    Und Klong am Schluss passte, da mir nach dem Erklären von drei Spielen vorher schon der Kopf geraucht hat und Klong ja jetzt kein Problem für´s erklären ist.


    Mit TWoM und Klong (die einem Mitspieler gänzlich unbekannt waren), wären es streng genommen vier abgearbeitete Spiele gewesen! ;)


    Und ich gebe jeder gezogenen Gruppe eine Chance - wer weiß wie sich die Tage entwickeln.....auch die vermeintlich schwache Gruppe hat ihre Vorzüge.

    Das reizt mich ja daran - alles andere wäre "cheaten"! :saint:

  • Bei uns gab es #Scythe zu viert. Während beim letzten Mal alle Spieler anfangs eher eine Langzeitstrategie verfolgten, aufbauten und der Sieger (Polonia) am Ende bei über 80 Punkten lag, verfolgte der Sachse diesmal eine Rushstrategie auf die Sterne und konnte mit 36 Punkten gewinnen - Rusviet und Polonia gelang es nicht, rechtzeitig noch genug Punkte zu sammeln, gerade wo auch das Ende mit zwei Sternen im letzten Zug recht abrupt kam. Die Krim mutierte zum Prügelknaben des Sachsen und erholte sich davon nur leidlich gut.


    Als Absacker #BlackSpy - es muss teils viel bedient werden und gefühlt hat man nicht ganz so viel Einfluss wie in manchen anderen Stichspielen (z.b. Skullking oder Sticheln), aber nichtsdestotrotz spaßig und ein bisschen denken kann man auch. SChadenfreude kommt auch nicht zu kurz. :)

  • Eine weitere Runde #ClankinSpace stand gestern an. Drei hoch motivierte Diebe machten sich auf den Weg, um Lord Eradikus seine wohlbehüteten Artefakte zu entreissen. Zwei davon scheiterten in den Wirren der Gänge und an des Lords Schergen, einer (ich) kam durch und beendete das ganze mit 65 Punkten.

    Mein Eindruck zum Spiel hat sich wie folgt gefestigt: Wer die Teleportfelder nutzen kann (dafür nötig ist der "Telepass" vom Marktplatz) hat schon einen echten Geschwindigkeitsvorteil! Schneller voran kommt man nicht und da es nur 2 gibt, ist es ein echt wertvolles Tool.

    Gerade zu Beginn ist man geneigt viele Karten der Auslage zu kaufen. Allerdings beschleunigt das auch das auftauchen Gegner mit entsprechendem Wunden beim "Clank aus dem Sack ziehen". Man sollte eher etwas zurückhaltender agieren und öfter mal die durchaus nicht schlechten und immer zur Verfügung stehenden Standardkarten wählen. Somit "erkauft" man sich etwas Zeit, alternativ auch einfach mal gar nichts kaufen. Was man zu Beginn nicht hat, sind Schwerter zum angreifen oder alternativ zur Abwehr von gesicherten Wegen. Da muss man schon etwas nachrüsten, ansonsten aber lieber ganz gezielt zu Werke gehen. Von meinen beiden Mitstreitern verzettelte sich einer im Versuch optimaler Züge mittels seiner Karten zu produzieren, der andere hatte zum Schluss leider Pech mit seinen gezogenen Clanks.


    Nachfolgend rundete ein #Powerships den Abend ab. Leider habe ich "Siebhirn" die Drehung vor der Bewegung falsch erklärt, weil sich das ganze im Nachgang als viel zu einfach darstellte :weia:...

    So gut wie es auch finde, anscheinend stellt sich hier sowas wie mein "Loveletter-Syndrom" ein - ich werde immer letzter. Aber wie heißt es doch so schön: Versuch macht kluch! ^^

    Bitte senden Sie mir Ihre E-Mail doppelt, ich brauche eine für´s Archiv :/

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  • Wir haben gespielt:


    Riverboat

    Eine gut geölte Siegpunktmaschine in vier Runden. Macht Spaß, auch wenn das Thema für mich absolut nicht existent ist. Mit 170 zu 128 zu 123 Punkten habe ich diesmal auch ein wirklich erfolgreiches Spiel hingelegt... :)


    Sebastian Fitzeks Safe House

    Nette Aufmachung mit dem aufklappbaren Buch. Im Prinzip müssen wir Kartensets unter Zeitdruck zusammenstellen. Ok, aber mehr auch nicht.


    Mountains of Madness

    Auch hier stellt man im Prinzip Sets unter Zeitdruck zusammen, wobei zusätzlich noch Madness-Karten ins Spiel kommen, die einem irgendein beklopptes Verhalten diktieren, ohne dass man den Inhalt der Karten den Mitspielern offenlegen darf (Du darfst nur mit Ja oder Nein antworten, Wenn eine Zahl genannt wird, nenne die nächstfolgende Zahl, Du redest nur noch mit Leuten mit künstlichem Schnurrbart...). Nicht ganz so belanglos wie Safehouse, aber auch keine Offenbarung.


    Zombicide Black Plague Wulfsburg

    Im sechsten Anlauf haben wir das erste Szenario der Wulfsburg-Erweiterung geschafft. Diese Wölfe sind wirklich übel. Gut fand ich, dass sich die Zauber wirklich taktisch einsetzen lassen, etwa um Zombies zurückzuschieben oder einen Charakter für die Zombies unsichtbar zu machen, so lange er nicht angreift. Das hat uns in diesem Spiel wirklich gerettet.


    Pandemic Legacy 2

    Ist! das! gut! Je länger wir das spielen, umso begeisterter bin ich. Wir sind jetzt mit dem April fertig, und auch wenn wir mehr Spiele verloren als gewonnen haben, finde ich PL2 sehr, sehr gut. Alle am Tisch fiebern richtig mit, und die Legacy-Aspekte sind noch mal viel stärker als in Season 1. Man hat hier wirklich viele Freiheiten, was man machen möchte und wie, so kommt ein phantastisches Spielerlebnis zustande. Meines Erachtens ist die Fortsetzung nochmal klar besser als die schon gute erste Staffel.

    Also hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, damit alle, die an ihn glauben, nicht verloren gehen, sondern das ewige Leben haben.
    Die Bibel: Johannes 3,16

  • Nachdem mir als stillem Leser dieses Forums vor allem die Wochenthreads sehr gefallen wollte ich auch mal meinen Teil beitragen. Also schnell registrieren und schon kanns losgehen... E-Mail-Adresse schon vergeben. oO? Eine schnelle Passwort-Wiederherstellung später stellt sich heraus: Ich hab vor einigen Jahren scheinbar schon einen Account erstellt. Auch gut, hier bin ich also und berichte von:


    #TerraMystica - 2er-Spiel mit meiner Frau

    Die Schwiegereltern hatten den kleinen Rabauken, also ging auch mal wieder was Längeres, so zumindest der Plan. Ich spielte die Alchemisten und meine Frau die Nixen. Nachdem sie anfänglich stark Punkten konnte ging es bei mir eher schleppend voran, aber Stück für Stück konnte ich mir ein ordentliches Machteinkommen aufbauen, von dem ich später noch profitieren würde. Entscheidend war aber vor allem, dass kurz nacheinander das Telefon (beste Freundin meiner Frau) und die Türglocke (Nachbarin) den Spielfluss unterbrachen woraufhin sie völlig den Faden verlor und ich mit dem Verbinden meiner beiden Städte zu einem größeren Gebiet sowie wirklich vielen Punkten über das Errichten von Handelszentren (und die entsprechende Bonuskarte beim Passen) noch recht deutlich an ihr vorbeiziehen konnte. Nach wie vor eins unserer Lieblingsspiele, wenn auch noch lieber zu dritt oder viert. :)


    #PandemicLegacySeason2 - 2er-Spiel mit meiner Frau

    Erste März-Partie



    Packt mich noch nicht ganz so wie Season 1, macht aber definitiv trotzdem Spass!


    #WettlaufNachElDorado – 2er Spiel mit meiner Frau


    Nach den ersten Runden hatten wir es als schönes Spiel befunden, aber irgendwie nicht wieder auf den Tisch gebracht. Jetzt infolge der Ankündigung von Erweiterungen mal wieder hervorgeholt und eine schnelle Runde noch vor dem Abendessen gespielt. Ich hab eher beide Figuren parallel gezogen, während meine Frau mit einem Männchen vorgeprescht ist und den anderen eher vernachlässigt hat. Auf dem Kartenmarkt habe ich deutlich mehr fürs Deckbuilding getan, was sich aber auf der ausgesuchten mittellangen Strecke nicht ausgezahlt hat. Meine Spezialisten für die Abkürzungen auf dem letzten Dschungelstück kamen nicht wie gewünscht und so wurde es ein recht ungefährdeter Sieg für meine Frau. Die richtige Balance aus Deckbuilding und Fortschritt auf der Strecke ist kniffliger als gedacht, wollen wir auf jeden Fall bald nochmal spielen.


    #Splendor – 2x 4er Spiel beim offenen Spieletreff


    Endlich bekam ich die Gelegenheit diese Bildungslücke in sehr angenehmer Runde zu schließen. Nachdem ich letzten Herbst das als ähnlich geltende Century ausprobiert hatte und mir dieses garnicht zusagte (fühlte sich an wie Arbeit…) war ich positiv überrascht wie angenehm sich Splendor spielt. Natürlich kein Schwergewicht aber durchaus taktisch und mit überschau- aber spürbaren Entscheidungen ist eine Runde schnell gespielt und die zweite folgte sogleich. Als Neuling mit erfahrenen Spielern reichte es beide Male nur zu einer Platzierung im Mittelfeld, aber ich hatte meine Spass! :)


    #IsleofSkye – 5er Spiel beim offenen Spieletreff


    In der Splendorrunde ging es mit einer zusätzlichen Mitspielerin weiter. Ich setzte auf die Strategie eher Schriftrollen mitzunehmen und nicht zu viele Punkte zu machen, um möglichst viel von den Ausgleichszahlungen zu profitieren. Das ging insofern auf, als ich die letzten beiden Runden als klar reichster bestritt und auch richtig Punkte machen konnte. Leider hatte sich eine Mitspielerin schon etwas abgesetzt und schlussendlich reichte es (auch aufgrund nicht durchgängig gewinnbringender Auswahl der Schriftrollenplättchen meinerseits) um einen Punkt nicht, diese noch abzufangen. Trotzdem eine schöne Partie in der sich wiedermal zeigte was für ein Heidenspaß IoS in einer kommunikativen Runde macht.


    Zwischenfazit: Super Woche. :up:

  • Zurück vom Spieletreff. #RiseToNobility als 3er. Wurde mehrfach innerhalb unserer Spielegruppe bestellt und heute verteilt. Einer konnte auch die Regeln schon erklären. Es sind aber eine Menge Detailregeln zu benachten. Wir haben ein paar Regelfehler gemacht, die sich nachträglich nicht mehr korrigieren ließen. Aber kein großes Problem, es ging ja nur um einen Ersteindruck. Der ist allerdings noch nicht so stabil bei mir.


    Der Start hängt schon sehr davon ab, was man würfelt. Ungerade ist besser als gerade, viele unterschiedliche Werte ist klar besser als nur hoch oder nur niedrig. Mit schlechtem Würfeln kann es einem schon ein wenig den Start verhageln. Solange die Würfel aber nicht zu extrem ausfallen, kann man trotzdem irgendwas sinnvolles damit anfangen. Bauchgefühl: diese gewisse Abhängigkeit vom Würfelglück war dem Autor bewusst, er hat sich Gegenmaßnahmen überlegt, in 95% der Fälle klappt das, aber bei allzu extremen Würfelergebnissen funktioniert die Kompensation dann eben nicht mehr. Ich glaube auch nicht, dass das Spiel wirklich gut von 1 bis 6 Spieler skaliert. Mit 6 Leuten zu spielen kann ich mir, ehrlich gesagt, nicht vorstellen. Insgesamt war der Ersteindruck aber trotzdem positiv mit hoher Unsicherheit. Das verlangt nach weiteren Spielen.



    Außerdem in der letzten Woche: #GaiaProject zweimal als 2er. Einmal die empfohlene 2er-Startaufstellung aus der Anleitung gespielt und einmal jeder ein zufälliges Spielerbrett mit freier Wahl der Seite. Kann man ja im 2er so machen; da kann niemand das Problem erwischen, dass beide Nachbarfarben belegt sind. Da hatte ich grau. Mad Androids gewählt. Klang witzig. Kam aber nicht so wirklich damit klar und habe gegen meine Frau (Terraner) verloren. Diese Mad Androids Rasse will ich aber auf jeden Fall nochmal spielen; der zweite Versuch wird sicher besser!

  • Nomaden


    Bei Nomaden sammelt man Siegpunktkarten, indem man Symbolplättchen in der geforderten Stückzahl eintauscht. Soweit so unspektakulär. Man darf aber von jeder Art Siegpunktkarte, die durch entsprechende Symbole gekennzeichnet sind, nur eine Karte besitzen. Die darf man aber upgraden. Wenn ich also die Siegpunktkarte mit der Zahl 3 besitze und in die Siegpunktkarte mit der Zahl 5 investieren möchte, benötige ich nur die Differenz an Symbolplättchen, mithin zwei.


    Symbolplättchen erhält man durch das Ablegen von Scheiben im oder gegen den Uhrzeigersinn. Acht Symbolplättchenstapel und acht neutrale sowie 11 Spielerscheiben werden zu Beginn rund um das Lagerfeuer auf acht Feldern verteilt. Zusätzlich wird ein Marker ausgelegt, der auf einen Symbolplättchenstapel zeigt. Dann zieht man einen der beiden Scheibenstapel, der die eigene Spielerfarbe enthält und hinterlässt auf jedem Spielerfeld, das man betritt, eine Scheibe. Landet die letzte Scheibe auf dem Feld vom Marker, wird dieser versetzt und man erhält das dortige oben liegende Plättchen. Anschließend erhält jeder Spieler für die sichtbaren Scheiben seiner Spielerfarbe das oben liegende Symbolplättchen.


    Spielt man mit weniger als 5 Spielern, werden bei den sichtbaren Scheiben ohne Mitspieler die oben liegenden Symbolplättchen aus dem Spiel genommen. Ferner gibt es noch Mondplättchen. Diese werden nie aus dem Spiel genommen, sondern bilden zu vier Teilen einen Vollmond, der eine Zwischenwertung auslöst.


    Bei der Zwischenwertung addiert man die Zahl auf den Siegpunktkarten und zieht die Zahl der vor sich liegenden Symbolplättchen ab. Derjenige mit den wenigsten Minuspunkten bzw. den höchsten Pluspunkten wird belohnt, weil er drei Mondteile erhält und der zweite einen. Die Mondteile zählen nur am Schluss je einen Siegpunkt. Ende ist, wenn nur noch 2 Symbolplättchenstapel zu Beginn des Spielzugs übrig sind. Dann erhält jeder Spieler noch die Möglichkeit eine Siegpunktkarte zu erwerben.


    In der ersten Partie lief das überhaupt nicht rund. Irgendwie war das komplett zufällig. Der einzige Grund, es nochmal zu versuchen, war der Mechanismus mit den Scheiben, weil der in unserem kleinen Spielekosmos noch nicht so ausgelutscht ist. Wir haben jetzt fünf Partien zu zweit hinter uns, und die vorletzte Partie war ein Unentschieden und die letzte ein Sieg mit einem Punkt Unterschied.


    Inzwischen gefällt uns das gut, weil man viel stärker darauf achtet, was der andere so sammelt. Da heißt es nämlich unter Umständen schnell in eine Karte mit niedrigem Wert zu investieren, damit der Mitspieler weiter sammeln muss und bei einer Zwischenwertung die nicht eingetauschten Symbolplättchen als Minuspunkte zählen muss. Da beschleunigen wir doch auch gerne die Zwischenwertung.


    Es reicht eben nicht, auf Teufel komm raus Symbolplättchen zu sammeln, wenn man die gesammelten Plättchen nicht in Siegpunktkarten eintauschen kann und bei der Zwischenwertung die ganzen Symbolplättchen mit je einem Minuspunkt zählen muss.


    Noch etwas zum Spielmaterial, weil das ja inzwischen den hohen Preis für eine kleine Spielidee rechtfertigt. Der Umkarton ist Müll. Man kann das Spiel nur hochkant transportieren und wenn man diesen Schuber abzieht, der wie ein Dach auf einem einem Haus sitzt, fällt das Spielmaterial teilweise heraus. Dafür kann man mit diesem Dach Wackeldackel spielen. Ansonsten ist das Spielmaterial zweckmäßig, was mir persönlich auch vollkommen ausreicht.


    Bei einem Spiel möchte ich von der Spielidee fasziniert sein. Will ich tolle Bilder, tolle Figuren oder aktive Exploration, besuche ich eine Ausstellung oder küsse meine Frau.

  • Ich hab mir vor ein paar Wochen #StarWarsRebellion zugelegt, weil mir so langsam das pure Eurogaming irgendwo rauskommt und ich was Thematisches wollte, was zu zweit spielbar ist. So viel die Wahl auf dieses Goldstück und ich durfte das am Dienstagabend mit einem guten Kumpel zum Einsatz bringen.

    Bevor er bei mir aufgekreuzt ist, habe ich das Standard Setup für die Erstpartie aufgebaut und noch mal die Regeln überflogen.

    Nach circa 15 Minuten Erklärung ging es dann los. Er war das Imperium und hatte direkt eine ganze Menge Zeug auf der Karte. Ich durfte mich an den Rebellen versuchen und fragte mich direkt zu Beginn, wie ich dieser Übermacht entgegentreten soll. Aber gut, war ja nicht das erste asymmetrische Spiel.

    Die ersten drei Runden starteten relativ langsam. Wir versuchten irgendwelche Missionen, er fliegt ein paar Planeten ab und und sucht meinen Stützpunkt, unterdrückt ein paar Systeme und produziert sich den Wolf. Ich hole mir auch ein paar Planeten, fliege ein wenig rum und versuche meist erfolglos irgendwelche Sabotageakte. Zu unseren Teams gesellen sich dann noch diverse andere Lieblinge wie Boba Fett, Chewi, Han Solo und Obi Wan. In Runde vier geht es dann das erste Mal rund, weil ich den Eindruck habe, mal ein Ziel erfüllen zu müssen. Ich initiiere also einen Angriff, wir produzieren jede Menge Weltraumschrott und ich lösche seine Bodentruppen aus, entferne damit den Unterdrückungsmarker und der Planet sympathisiert wieder mit mir. Dadurch kann ich mein erstes Ziel im Kampf erfüllen und direkt noch eines in der Auffrischungsphase (6 Marker in Systemen). Dafür habe ich so gut wie keine Raumschiffe mehr.

    Im weiteren Verlauf erfährt Obi Wan noch Training von Yoda, Chewi konvertiert auf die dunkle Seite der Macht und in einem lucky punch zwei Züge vor Ende kann ich mit der Mission, die auf unterdrückten Systemen drei Bodeneinheiten setzt, seine letzten beiden Einheiten (AT-ST und Storm Trooper) dort auslöschen. Diese waren zugleich die einzigen für ihn in Reichweite, die den Rebellenstützpunkt hätten einnehmen können. Sein Todesstern ist auch ein Feld zu weit weg. Glück gehabt.

    Wir haben viel gelacht und sehr lustige Momente gehabt. Zum Beispiel, als er mit seinem Todesstern in einen Teil meiner Flotte reinfliegt und der einsame Jäger nach der Weltraumschlacht versucht die Kugel vom Himmel zu holen. Sein Gesichtsausdruck als ich das Ziel aufdeckte, war Gold wert. Leider war der Jägerpilot besoffen und würfelte drei Misses (also er hat wirklich absolut gar nichts getroffen). Genauso haben wir uns köstlich amüsiert, als Dark Chewi den Sabotageakt von Han Solo vereitelt hat oder ich ihm nach einer seiner erfolgreichen Mission von 8 Suchdroidenkarten alle seine Planeten geben muss und er genau gar keine von mir bekommt (es gab nur 10 Planeten, die das überhaupt erfüllen konnten).


    Insgesamt war es eine ganz großartige Spielerfahrung, die nach 3.5 Stunden vorüber war. Wir waren uns einig, das sehr bald mal zu wiederholen, dann mit getauschten Rollen. In den nächsten zwei Wochen werde ich auch noch einen anderen Kumpel damit anfixen

  • #TerraMystica - 2er-Spiel mit meiner Frau

    Bei uns gestern abend auch zu zweit mit meiner Frau gespielt (Nixen vs. Chaosmagier). Die Promorundenkarte (3SP pro Schifffahrt) verträgt sich echt gut mit den Nixen. :D Wir haben erstmals die Sonderlandschaften eingesetzt - fanden wir durchaus sehr interessant. Damit bekommen die Promolandschaftsplättchen mit Gebäude drauf eine Funktion. Sie gelten als Gebäude der Stufe 1 (und damit für Stadtgründung, Machtregeln, etc.) und haben eine kleine, aber feine Funktion. Zumindest die beiden Gebäude gestern: die Chaosmagier können mit dem Bau der Festung ihre Sonderlandschaft sofort kostenlos überall auf ein rotes Feld legen. Netter Boost für den Chaosmagier, der mit einem Haus startet (im 2er Spiel natürlich nicht so entscheidend, da kommt man auch als Chaosmagier nicht unter die Räder). Die Nixen können ein Korallenriff auf dem Wasser platzieren, von dem aus ihre Flussfahrt zählt. Hiflt ungemein bei der Stadtgründung und beim Ausbreiten. Da werden wir sicher zukünftig immer mal die Plättchen mit Funktion benutzen. :)


    Ansonsten gab es 2 Partien #7WondersDuel - ich habe beide mit Wissenschaftssieg gewonnen, was schon etwas kurios ist. Ich glaube, meine Frau hat sich zu sehr auf Punkteoptimierung eingeschossen (bei Punkteabrechnung wäre ich auch untergegangen). Immer noch ein feines kurzes 2er! :)

  • Wir haben gestern zu Viert #LorenzoDerPrächtige mit Erweiterung gespielt.

    Es wurde recht hoch auf das Haus geboten mit welchem man 2 zusätzliche Anführer erhält und einen davon gleich auslegen darf. Sehr stark, allerdings hatte dieser Spieler (nennen wir ihn S) dann halt wenig Startrohstoffe. Dann war noch das Haus Este von Spielerin A am Start (darf 1 Schild in 2 Münzen umwandeln). Dazu noch das Haus von Spieler T mit welchem man pro farbigen Set zunächst 2 Anführer erhält, dann einen Anführer auslegen darf, dann 10, dann 15 Punkte erhält. Ich bot erfolgreich und günstig auf das Haus mit welchem man am Rundenende für 7 Diener eine Karte aus der Auslage erhält.


    Wie immer war das Spiel spannend und intensiv. Spieler S legte dank seines Hauses den Anführer aus mit welchem man beim Kauf einer blauen Karte immer 2 Diener erhält. In den ersten beiden Runden hatte er 3 blaue Karten und damit jede Menge Diener und war damit sehr flexibel. Spielerin A setzte auf gelbe Karten und boostete diese mit 2 blauen Karten, welche für die Bauaktion zusätzliche Würfelaugen bringen. Da sie sich auf niedrige Karten spezialisierte konnte sie fast jede Runde alle ihren gelben Karten 2x aktivieren, was jede Menge Punkte, je 2 Glaubensschritte und Rohstoffe brachte. Spieler T versuchte natürlich unterschiedliche Karten für seine Sets zu sammeln und schaffte am Ende 2 Sets. Allerdings waren seine ausgelegten Anführer nicht so stark.


    Ich holte mir in den ersten beiden Runden nur 1 blaue Karte. Ansonsten versuchte ich Diener zu bekommen um an Rundenende mit 7 Dienern immer eine Karte abgreifen zu können. Da man auch die Boni der letzten beiden Stufen erhält (ist doch so?) bekam ich starke Karten zu einem günstigen Preis samt Boni. Ich schaffte es bis auf Runde 5 immer, dass ich am Rundenende meine Zusatzkarte bekam. Meist war das eine lila Karte, die auch noch Glaubenspunkte brachte. Dennoch musste ich nach der 2. Glaubensüberprüfung eine Strafe akzeptieren (grüne Karte holen mit -4 Augen). Bis zum Spielende hatte ich nur eine grüne Karte, dennoch jede Menge Rohstoffe. Grund: ich hatte früh 2 Anführer ausliegen, von denen einer 1 Gunst und der andere 1 Stein/1Holz/1 Münze brachten.


    Nach 2 Stunden stand es 117-100-98-84. Letztendlich konnte ich gewinnen weil ich insgesamt 33 Punkte durch Glauben und 42 Punkte mit lila Karten hatte. Dazu noch ein paar mal meine gelben Karten aktiviert. Spielerin A wurde 2. Auch sie hatte viele Glaubenspunkte und noch mehr Punkte während des Spiels durch gelbe Karten gemacht. Spieler T setzte auf grüne Karten (20 Punkte) hatte aber zu wenig lila Karten um zu gewinnen. Ich mag Lorenzo sehr und finde es hat mit der Erweiterung noch einmal deutlich gewonnen. Nur die schwarzen Plättchen sind leider sehr unterschiedlich stark. Der 5. Turm, die zusätzlichen Anführer, die Verteuerung eines Turmes pro Runde und v. a. die neuen Karten finde ich klasse. Die Krönung sind natürlich die extrem unterschiedlichen Vorteile der Häuser. Sowas finde ich einfach klasse.

    "Wo kämen wir denn hin, wenn alle sagten, wo kämen wir hin, und niemand ginge, um einmal zu schauen, wohin man käme, wenn man ginge!" (Kurt Marti)
    Top 12:
    1 Gaia Project — 2 Mombasa — 3 Great Western Trail — 4 Auf den Spuren von MP — 5 Tzolkin —

    6 Bora Bora — 7 Orleans — 8 Nippon — 9 Trajan — 10 Caylus — 11 Heaven & Ale — 12 Lorenzo der Prächtige

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  • Diese Woche gabs bisher eine durchwachsene Erst-Runde #Shadespire - Und das war auch die Letzt-Runde für mich :-) Nicht mein Spiel - Mehr dazu hier: Warhammer Underworlds: Shadespire


    Spiel ist auch schon wieder verkauft und geht gleich schon in die Post...


    Dazu eine Runde #PortRoyal zu Zweit. Joa - Port Royal halt - Toller Push-your-Luck Mechanismus in einem „ganz okayen“ Spiel. Keine Offenbahrung, aber kann man mal machen.


    Dazu meine Lego Eisenbahn aufgebaut und zugeschaut, wie sich die Tochter extrem freut, wenn sie steuern darf - Mein Spielehighlight diese Woche :-)

    Top 10 (jeweils ohne Reihenfolge)

    3 Mal editiert, zuletzt von Harry2017 ()

  • Außerdem in der letzten Woche: #GaiaProject zweimal als 2er. Einmal die empfohlene 2er-Startaufstellung aus der Anleitung gespielt und einmal jeder ein zufälliges Spielerbrett mit freier Wahl der Seite. Kann man ja im 2er so machen; da kann niemand das Problem erwischen, dass beide Nachbarfarben belegt sind. Da hatte ich grau. Mad Androids gewählt. Klang witzig. Kam aber nicht so wirklich damit klar und habe gegen meine Frau (Terraner) verloren. Diese Mad Androids Rasse will ich aber auf jeden Fall nochmal spielen; der zweite Versuch wird sicher besser!

    Die Mad Androids sind die Rasse, mit welcher man am leichtesten Allianzen bilden kann. Noch besser als Ambas und Der Schwarm. Cool finde ich bei denen, dass man viel leichter eine Akademie in der ersten Runde bauen kann als bei allen anderen. Man hat auch kein Problem mit den Credits wenn man auf Forschungslabore setzt. Bei allen anderen Rassen sind dann ja immer die Handelszentren auf dem Tableau und somit die Creditseinnahmen durch Gebäude bei Null.

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  • Heaven&Ale 

    Sieht interessant aus, wenn man sich das Material ansieht. Man könnte versucht sein zu glauben, man habe eine Klosterbrauerei erfolgreich zu führen. Hat man aber nicht.


    Das Spiel hat mit seinem Thema nichts zu tun, es ist ein rein abstraktes Spiel. Im Kern aktiviert man farbige Plättchen und bekommt dafür, je nachdem, wo die Plättchen liegen, entweder Geld oder darf den entsprechenden farbigen Marker vorrücken. Der Braumeister braut nichts; er ist nur eine so bezeichnete Spielfigur, die man mit Aktionen auf einer Leiste vorrücken muss. Am Ende gibt es Punkte in Abhängigkeit von den Positionen des schlechtesten farbigen Markers und der Spielfigur. Total trockene Veranstaltung.


    Meine Frau findet es gut, weil sie ein Optimierfreak ist. Mich als thematisch orientierten Spieler lässt das Spiel völlig kalt.


    Ticket to Ride - France und Old West

    Diese MapCollection #6 bringt neue Aspekte, die sich gut in das Spielsystem Zug um Zug einfügen. Das macht schon Spaß.


    In Old West hat jeder eine Startstadt und muss von dort aus sein Schienennetz zusammenhängend bauen. Auch kann man im Verlauf des Spiels zwei weitere Städte als "eigene" markieren. Die üblichen Punkte für die Nutzung einer Strecke werden nicht wie üblich vergeben. Nutzt man eine Strecke, an deren beiden Enden kein Häuschen steht, bekommt der nutzende Spieler die Punkte. Stehen an den Enden ein oder zwei Häuschen, bekommen die Spieler die Punkte, die dort ein Häuschen stehen haben; da kann es schon vorkommen, dass man eine Strecke nutzt, aber die Punkte nicht bekommt.


    In France sind die meisten Strecken nur "Gleisbetten", die erst genutzt werden können, wenn auf ihnen ein farbiges Gleis gelegt worden ist, das damit auch die benötigte Wagenkartenfarbe festlegt. Außerdem gibt es Strecken, die sich kreuzen, von denen aber nur eine tatsächlich dann genutzt werden kann. Nimmt man Wagenkarten, muss man auch ein Gleis legen, egal wo. Legt man ein Gleis, reserviert man sich damit die betreffende Strecke aber nicht. Da man nach dem Nehmen von Wagenkarten wie üblich nicht sofort eine Strecke nutzen kann, kann es durchaus passieren, dass ein anderer Spieler die Strecke nutzt, auf die man ein Gleis gelegt hat. Dass sich daraus strategische Überlegungen ergeben können, liegt auf der Hand.

    Spielerische Grüße


    Ernest

    3 Mal editiert, zuletzt von Ernest () aus folgendem Grund: Hinzufügen eines Spiels

  • Ich konnte heute Abend endlich mal wieder spielen:


    #13Tage - die erste Runde einfach mal drauflos gespielt; man stochert ein wenig herum, ohne wirklich zu wissen, worauf das alles hinausläuft (genau wie beim großen Bruder, in den ich leider nie wirklich tief eingetaucht bin). Dann, in der dritten Runde auf einmal ganz klar die Strategie vor Augen gehabt - und da war es auch schon vorbei… konnte jedoch sehr viele Punkte wieder gutmachen; da mein Kumpel das mit den "Nachwirkungen" jedoch nicht ganz geblickt hatte, habe ich durch genau diese zwei Punkte gewonnen.

    Ich hoffe sehr, ich schaffe es in diese Kurzversion mal tiefer einzusteigen und den vollen Umfang des Spiels geniessen zu können.


    danach gabs #Fugitive - ist heute bei mir angekommen (Danke für den Tip Oxymoron ) Macht wirklich saumässig Spaß und bietet ne Menge Spannung. habe drei Mal hintereinander den Marshall gespielt und immer gewonnen. Brenne jetzt darauf, den Flüchtling zu spielen. Wärmste Empfehlung für dieses Spielchen.

  • Zweier Partie #GaiaProject mit einem Neuling. Hat ihm sehr viel Spaß gemacht (mir sowieso). Wir werden schon bald eine weitere Partie nachlegen. Der gute Mann ist heiß darauf die anderen Völker kennenzulernen. Juhu, ein neuer Spielpartner in der Nachbarschaft! :-)


    Auch so, gespielt haben die Taklons gegen die Terraner, wobei das Sumpfvolk knapp mit 107 zu 100 gewinnen konnte. Eine Q.I.C. Aktion zum Ende (2 QIC für 8 Punkte) gab den Ausschlag.


    Ich habe bisher noch keine meiner bisherigen Partien so interaktiv erlebt. Mit den Taklons habe ich 2 Gaia Planeten zugebaut nur damit der Terraner nicht noch mehr Punkte durch seine Technologie (3 je Gaia Planet) erhält. Natürlich brauchte ich für die Zirkulation meines Brainstones auch die Nähe.


    Im Gegenzug baute der Terraner fast alle Planeten zu die ich für die Schlusswertung (Planetenarten und Sektoren) brauchen konnte. War ein richtiger Kampf um die Vorherrschaft in bestimmten Weltraumbereichen. Einfach klasse.

    "Wo kämen wir denn hin, wenn alle sagten, wo kämen wir hin, und niemand ginge, um einmal zu schauen, wohin man käme, wenn man ginge!" (Kurt Marti)
    Top 12:
    1 Gaia Project — 2 Mombasa — 3 Great Western Trail — 4 Auf den Spuren von MP — 5 Tzolkin —

    6 Bora Bora — 7 Orleans — 8 Nippon — 9 Trajan — 10 Caylus — 11 Heaven & Ale — 12 Lorenzo der Prächtige

  • So, aus aktuellem Anlass: Warum ist Wallenstein 2nd Edition besser als Wallenstein 1st. Edition?


    Weil 1st Edition folgende, ziemlich ätzende Merkmale hat. Und das sind

    1. Das Cover -- eine Scheußlichkeit!
    2. Das Regelwerk -- der Schmerz im Anus!
    3. Unintuitive Regeln -- warum kämpfen die Bauern noch an der Seite des Verteidigers, wenn bereits ein Unruhemarker im Zielland liegt?
    4. Die Würfelturm-Schale ist nicht transparent -- man sieht gar nicht, was der eigentlich ausspuckt, wenn man weit weg davon sitzt!

    Gut, man kann ja Regeln aus der 2nd Edition einfach in die erste übernehmen. Man kann sogar die Bietrunde daraus in der 1st Edition improvisieren. Aber dass die Würfelturmschale nicht transparent ist, ist ein Spannungskiller. Ich vermute, die 5er-Runde von gerade eben war für zumindest eine kleingewachsene Mitspielerin am anderen Tischende aus eben jenem Grund nicht gerade die Offenbarung. Schade.


    Ich finde Wallenstein nämlich nach wie vor genial, ein absolutes Spitzenspiel. Wallenstein ist genau mein Ding: Mittelhoher Glücksfaktor, eher taktisch als strategisch, und mit richtig viel direkter Interaktion, vor allem Kampf! Dazu mit rund 3 Stunden Spielzeit noch eine abendfüllende Länge, ohne, dass es dabei meine Aufmerksamkeitsspanne überstrapazieren könnte. Aber ich bereue inzwischen wirklich, nicht das Geld für die zweite Ausgabe in die Hand genommen zu haben.


    Oh, das war jetzt blöd, den Kommentar hier zu verfassen. Zumindest über unknowns kriege ich die 1st Edition jetzt wahrscheinlich nicht mehr wieder verkauft. Gnaa... Aber die 2nd kannst ja auch nicht mehr bezahlen heutzutage.


    #Wallenstein1stEd

    Trabreib Soahc Dleif fhtagn.

    Einmal editiert, zuletzt von Bierbart () aus folgendem Grund: Wortdopplung

  • Aber die 2nd kannst ja auch nicht mehr bezahlen heutzutage.

    < 40 € just letzte Woche. Mit etwas Geduld bekommt man für die Erstauflage sogar mehr und wenn nicht, hielte sich der Verlust in Grenzen.

    Die Auffangschale könnte Queen Games als Ersatzteil haben …

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  • Ich konnte heute Abend endlich mal wieder spielen:


    #13Tage - die erste Runde einfach mal drauflos gespielt; man stochert ein wenig herum, ohne wirklich zu wissen, worauf das alles hinausläuft (genau wie beim großen Bruder, in den ich leider nie wirklich tief eingetaucht bin). Dann, in der dritten Runde auf einmal ganz klar die Strategie vor Augen gehabt - und da war es auch schon vorbei… konnte jedoch sehr viele Punkte wieder gutmachen; da mein Kumpel das mit den "Nachwirkungen" jedoch nicht ganz geblickt hatte, habe ich durch genau diese zwei Punkte gewonnen.

    Ich hoffe sehr, ich schaffe es in diese Kurzversion mal tiefer einzusteigen und den vollen Umfang des Spiels geniessen zu können.

    Das hoffe ich für dich auch.


    Unsere 1-3 Erst-Partien liefen genauso ab.

    Mittlerweile kommt das Spiel so oft auf den Tisch, dass ich sagen kann, dass es das meistgespielte Spiel in 2018 bisher war.


    Bin schon am überlegen, mir den großen Bruder auch noch zu holen.



    Der Gernspieler

  • Wir haben am Dienstag zu viert #Otys gespielt. Ich kann Taucher aktivieren die unter anderem Ressourcen mir liefern um Aufträge zu erfüllen. Dazu kann ich einen Rundenbonus erhalten( z.b Aktion 2x durchführen) .Der Bonus kann durch ein Plättchen durchwechseln. Also interessiert es mich erst wenn ich wieder dran bin welchen Taucher ich aktiviere. Mag solche Spiele überhaupt nicht. Ist mir insgesamt auch zu verkopft. Die Spielerboards sind krumm wie flitzebogen. Zu allem Überfluss befinden sich Marker an der unteren und rechten Seite des Boards. So ist man nach seinem Zug damit beschäftigt die Marker wieder an die richtige Stelle zu bringen. Sozusagen das Spiel im Spiel.

    Es ist bei Leibe kein schlechtes Spiel aber eben nichts für mich.

  • Gestern gab es wieder einen Spieleabend mit der Freundin. Als erstes kam #TerraformingMars von Jacob Fryxelius auf den Tisch. Dieses mal verwendeten wir zusätzlich die Venus-Erweiterung. Meine Freundin spielte den Konzern "Manutech" (bei Erhöhung der Produktion bekommt sie die Ressource direkt) und ich wählte den Konzern "Republik Tharsis" (erhöht die MegaCredit Produktion beim platzieren von Stadtplättchen). Die ersten Generationen liefen sehr schleppend, da keiner geeignete Projekte zur Produktionssteigerung erhalten konnte. Daher nutzte ich meine "Grundwasserpumpe" (8 MegaCredits für das platzieren eines Ozeanplättchen) um wenigstens mein Einkommen durch Terraformwert zu erhöhen. Meine Freundin sammelte währenddessen Schweber auf ihrem Projekt "lokale Abschattung" um sich den neuen Meilenstein "Wolkenkönig" (7 Schweber) zu sichern. Durch die Projekte "Luna Metropolis" und "Urlaubsort Miranda" konnte ich mit meinen Erdsymbolen meine MegaCredit Produktion ankurbeln, sodass ich früh die Auszeichnung "Banker" finanzierte. Nachdem meine Freundin die "Ameisen" (Mikroben von anderen Karten übernehmen) platzierte, machte ich den Fehler meine "Bärtierchen" weiter zu vermehren, sodass ich ihr hier praktisch die Siegpunkte spendierte. Hinzu kam, dass ich obwohl ich bereits die Bedingungen für die Meilensteine "Terraformer" und "Gärtner" (3 Grünflächenplättchen) erfüllt hatte, vergaß einen davon zu beanspruchen. Meine Freundin nutzte also die Standardaktion zum Platzieren eines Grünflächenplättchens und beanspruchte den "Gärtner" bevor ich noch einmal reagieren konnte. Im weiteren Verlauf nutzte ich meine MegaCredit Produktion zum platzieren von Stadt- und Grünflächenplättchen um die Auszeichnung "Grundbesitzer" zu gewinnen. Meine Freundin konnte einiges an Stahl anhäufen, da sie keine Projekte mit "Gebäudesymbol" bekam und finanzierte daher die "Bergmann" Auszeichnung. Durch die vielen Standardprojekte meinerseits konnte sich meine Freundin durch das ausspielen von Projektkarten zwar noch einige Punkte sichern (u.a. mit "Vieh", "Vögel" und "Fortgeschrittenes Ökosystem"), es sollte aber zum Sieg nicht mehr reichen. Das Spiel ging mit 88-75 an mich.

    Die neu eingeführte "Solarphase" (globaler Parameter wird erhöht) beschleunigt das Spiel, wodurch sich die Spielzeit verkürzt. Das könnte das Spiel auch für Spieleabende interessant machen, in denen die Zeit schon weiter fortgeschritten ist. Die neuen Venus-Karten bringen zwar Abwechselung aber keinen spielerischen Mehrwert im Vergleich zu den bisherigen Projekten, daher muss sich noch Zeigen ob sich die Erweiterung auch in diesem Aspekt lohnt.



    Als zweites gab es eine Partie #RollForTheGalaxy von Wei-Hwa Huang und Tom Lehmann. Wir spielten mit der Erweiterung "Der große Traum" aber ohne das Aufgaben-Modul. Durch meine Heimatwelt und das Fraktions-Plättchen hatte ich bereits drei zusätzliche Würfel in Becher und Bevölkerung, sodass ich im Gegensatz zu meiner Freundin die zwei Güter auf ihren Welten hatte flexibler agieren konnte. Sie konnte zwar durch das verbrauchen der Güter ihre ersten Punkte machen, ich hatte in der Zeit jedoch meine Würfelanzahl ausgebaut. Die Entwicklung "Datenanalyst" (Tausch einen beliebigen gegen zwei Luxusartikelwürfel) sowie zwei Luxusartikel-Welten brachten mir die Möglichkeit viel produzieren und verbrauchen zu können. Das ich teilweise 9 und mehr Würfel im Becher hatte machte es mir auch einfach die passenden Aktionen zu bekommen. Während meine Freundin also noch durch Entwicklungen ihre Situation verbesserte (u.a. "Replikator-Roboter" (günstigeres Siedeln)) lief meine Punktemachine an und durch eine Runde mit Produktions- und Verladephase beendete ich über Siegpunkte-Chips das Spiel. Nach auszählen der Punkte ging das Spiel auch erwartet mit 34-27 an mich. Das Würfelglück und die Startsituation machten es meiner Freundin schwierig ins Spiel zu kommen.

    Durch das "Abgeben" beim "Aufklären" (mehrere Plättchen durch neue ersetzen) bietet das Spiel die Möglichkeit das taktische Würfeln mit einer gewählten Strategie zu verbinden. Das vorhandene Glück beim Würfeln ist bei der Spieldauer auch zu akzeptieren. Das zusätzliche Modul der Erweiterung wird unsere nächste Aufgabe sein.


    Dann wurde wieder #Blueprints von Yves Tourigny hervorgeholt. Die erste Runde konnte meine Freundin klar für sich entscheiden. Sie hatte beim "Würfel-Drafting" aufgepasst und konnte mir den notwendigen Würfel mit 3 Augen vorenthalten, sodass ich den "Geometrie-Preis" (alle Augenzahlen) nicht beanspruchen konnte. Diesen holte sie sich und gewann über das begehrte Material auch die Auszeichnung. Die zweite Runde konnte ich anschließend nutzen um auszugleichen. Zwar konnte sie den "Material-Preis" (5x selbe Farbe) beanspruchen, konnte mich aber nicht aufhalten den "Strukturelle-Integrität-Preis" (4x selbe Augenzahl) und den "Hochhaus-Preis" (5x Würfel übereinander) zu beanspruchen. Die Entscheidung sollte also in der dritten Runde fallen. Nachdem ich beim Versuch des "Geometrie-Preises" früh aufgeben musste, versuchte ich erneut mit dem "Hochhaus-Preis" zu punkten, scheiterte jedoch auch hier am letzten Würfel, da keine Augenzahl größer als 4 vorhanden war. Da meine Freundin es auch nicht geschafft hat ihren "Strukturelle-Integrität-Preis" zu beenden musste die Auszeichnung entscheiden. Diese ging klar an meine Freundin, die das Spiel entsprechend mit 8-6 für sich entschied.

    Nachdem nun auch in einer Partie der "Material-Preis" erreicht wurde, sind alle Bereiche des Spieles erkundet. Es wird sich zeigen, ob das Spiel jetzt noch genügend Interesse weckt für weitere Partien.


              


    Zum Abschluss gab es wieder einmal #LoveLetter von Seiji Kanai. Die ersten Runden standen klar im Zeichen der Prinzessin. Erst wurde diese früh durch die Wächterin und Prinz raus genommen, dann besiegte sie die Kombination aus Baron und König. Als ich merkte, dass meine Freundin langsam von den Herzen her wegzog ging ich volles Risiko. Bei der Auslage Gräfin, Priester, König setzte ich mich mit Baron und Zofe gegen ihre Wächterin durch. Gutes einsetzen der Wächterin gegen Baron und Prinz sorgten für eine Entscheidungsrunde. In dieser gelang es mir nicht eine passende Karte für meinen Baron zu finden, sodass ich mich der Kombination Baron und König geschlagen geben musste. Damit ergab sich das knappe Endergebnis von 5-4 mit besserem Ende für meine Freundin.

    Mir gefällt es, wenn die Verlage eine gute Variante finden um den Startspieler zu bestimmen. Bei Love Letter kommen wir mit "Der Spieler, der als letzter ein Rendezvous hatte, beginnt das Spiel." aber irgendwie nicht sehr weit.


  • #Seasons - 2er-Spiel mit meiner Frau


    Das haben wir schon lang nicht mehr gespielt und so kam es auf Wunsch meiner Frau auf den Tisch (mit den Erweiterungskarten, aber ohne sonstige Module). Sie ging mehr auf Kristallgeneration und ich hatte eine bunte Mischung mit einigen Karten zur Energiegenerierung und der zweimal Truhe für Punkte am Spielende wenn man keine Gefährten hat. Da ich neben den starken Endeffekten auch aufs ziehen neuer Karten gesetzt hatte, traf es mich hart, dass zwei dieser drei Karten Gefährten waren (aus dem Bauch raus gesagt dürfte maximal jede 5.-10. Karte ein Gefährte sein) und die dritte hatte ich zu allem Überfluss schon. :weia:Schlussendlich musste ich mich ihrer Kristallproduktion deutlich geschlagen geben, da waren die Minuspunkte durch die zwei ungespielten Gefährten nur einer von mehreren Sargnägeln.

    Immerhin am wirklich wunderschönen Artwork kann ich mich jedes mal erfreuen und nächstes Mal läufts bestimmt wieder besser! :box:

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  • Freitag

    Verflucht

    Verflucht ist ein geistiger Nachfolger von The Game, d.h. selber Autor, ähnliches Spielprinzip aber noch einfacher. So einfach, dass ich es schon lächerlich einfach fand. Bislang 4 Partien gespielt und das schlimmste was passiert war war, dass wir mal ein Siegel brechen mussten (von 3 oder 4en). Das einzige was daran gut war, es ist schnell gespielt und erklärt. Guter Absacker / Einsteiger um die Wartezeit zu überbrücken. So auch hier. Jemand war noch "kurz" weg, das gestaltete sich länger als erwartet und Verflucht konnte man dazwischen schieben. Haben wir getan.

    Um so überraschter war ich auch, dass ich in ausgerechnet dieser Runde vom dem Spiel mal einen Arschtritt bekommen habe. Noch nichtmal ausnahmsweise 2 Siegel oder dergleichen. Nein, wir haben verloren! So vollumfänglich. Mal endlich, muss ich fast sagen. Es geht ja doch? Vielleicht ist also doch noch ein wenig Reiz im Spiel und wir hatten nur einfach viel Glück die ersten Partien? So oder so, es bleibt eine seichte Erfahrung. Aber vielleicht kann ich nun auch mal ein wenig mitfiebern.

    Word Slam

    Ein Partiespiel wo man Dinge erklären muss, ohne Reden aber dafür mit Karten.
    Sehr angenehm, dass die Gruppe langsam anwachsen konnte und das dem Spiel keinen Abbruch tut.
    Spielerisch jetzt nicht ein absolutes Highlight, aber gut um "warm" zu werden. Sich kennenzulernen und die ersten ankommen zu lassen.

    Pick a polar bear

    Gleiche Kategorie: schnelles Spiel. Man muss schnell Bilder erkennen und die Unterschiede quantifizierne, d.h. maximal einen Unterschied erkennen und aus einer Auswahl von mehreren Bildern schnell die richtigen raus "grapschen".
    Kann man mal machen, hier war der entscheidende Faktor: Zeitslot 20 bis 25min (mit Erklärung). Also gut.

    Race for the Galaxy

    Endlich mal wieder! Arc 1 mit allen Erweiterungen und zwei Anfängern am Tisch.
    Hab meine Schuldigkeit getan und das Spiel erklärt, aber auch klar gemacht, dass es trotz Karten kein reines Glücksspiel ist.
    D.h. mit einigem Abstand gewonnnen. Dennoch schön mal endlich wieder zu spielen.

    Vodoo Prince

    Immer wieder nett, ich mag ja sowieso Stichspiele.
    Der Reiz hier ist die Kurve zu kriegen zwischen "Ich will keine Stiche machen" und dann später zu
    "jetzt will ich schnell 3 Stiche gemacht haben" (die Zahl 3 bezieht sich auf unsere 4 Personenpartie).

    Samstag

    Half Pint Heroes

    Ich mag es eigentlich sehr gerne. Aber idealerweise spiele ich es nicht mehr unter Vielspielern, die sind hier einfach das falsche Publikum, glaube ich.
    Mit Gelegenheitsspielern, die idealerweise einen Bezug zu Poker haben?
    Ein chaotischeres Stichspiel mit allerlei Schadenfreude Potential und idealerweise noch ein wenig Alkohol.

    Pick a pig

    Nachdem wir am vorherigen Tag "Pick a polar bear" kennen gelernt hatten, nun also den geistigen Vorgänger.
    Auch hier wieder das Kriterium: Zeitslot: 15min. Diesmal brauchte es keine große Erklärung mehr.

    Les Poilus

    Kennenlernrunde für 2 Mitspieler in einer Runde, in der direkt zu anfang viele persönliche Schicksale die Runde erschwerten.
    Dafür waren wir dem Frieden schon zeitlich sehr nah, haben es aber dank der vielen persönlichen Probleme nicht geschafft,
    bei jedem Spieler die Hand zu leeren.

    Das Genick hat uns dann gebrochen, dass wir bei einem Spieler den 4ten Schicksalsschlag legten, dachten wir würden das zum Rundenende Noch auffangen können und dann aber ein Patt bei der Unterstützung geschafft haben.
    Dumm gelaufen…

    Azul

    Zugesehen, während ich die Regeln für Age of Industry gelesen / vorbereitet habe.
    Ich bilde mir ein, langsam auch mal Kombinationen oder auf Mitspielertableaus zu achten.
    Sollte ich ggfs. doch nochmal spielen.h

    Age of Industry

    Mein persönliches Waterloo des Tages. Anhand der Regeln und einiger älterer Erinnerungen an Brass versucht zusammen zu schustern.
    Hat auch fast geklappt, dennoch sind mir die Regeln nachhaltig bitter aufgestossen.

    Hier ein paar Dinge, die ich nicht gefunden hatte:

    • Verkauft man Waren an einen neutralen Markt, so dreht man diesen um. Dort sieht man eine goldene Scheibe. Goldene Scheiben wären dann also 5$, genauso wie ein Stufe 1 Hafen. Aber von einer Belohnung steht in der Regel nichts. Es steht auch nicht drin, dass man keine bekommt. BGG sagt: Man bekommt auch keine. Aber warum ist diese dämliche Scheibe da drauf, die mir suggeriert, man bekommt eine 5$ Münze?! Und natürlich sagte die Erinnerung: Doch, da gab es was… stimmt! Bei Brass. Manchmal.
    • Apropo Münzen: es sind 30 goldene und 20 silberne oder so drin. Ich meine im Brass war das Gold noch Kupfer und damit weniger wert (was ich unintuitiv fand). Nun ist es Gold und Silber. Vermutlich: Gold ist mehr wert als Silber. In der Regel steht es aber nicht explizit (zumindest nicht in der Deutschen… in der Englischen schon!) In der deutschen kann man es an einigen Beispielen ableiten… argh!
    • Auf Feldern ohne Symbol steht in der Regel, dass man einen von 3 Gebäuden bauen darf. Es gibt aber 5 bis 6 verschiedene Gebäude / Industrien.
      Da steht sogar auf der Übersicht auch angemerkt, dass man einige Gebäude nur auf diese speziellen Plätze bauen darf. In der Regel steht aber nur drin, dass man auf den Plätzen ohne spezielle Symbolik einen der 3 folgenden Dinge bauen darf. Wenn man da so drüber liest, dann überliest man leicht, dass das andersrum eine Einschränkung auf genau diese 3 Typen ist und damit die anderen 3 ausschliesst. Immer gut, wenn man positive Logik mit negativer Logik mischt! Kein Symbol = keine Einschränkung wäre meine Erwartung gewesen. Nope.
      Aufgefallen, als ich mich gefragt hatte, ob ich auch einen Hafen ins Inland bauen darf. Vielleicht als Binnenhafen?! War ja keine Einschränkung… doch doch.
    • Aus der Erinnerung hatte ich mir noch gemerkt: "Eisen fliegt". Ich meine bei Brass muss man Eisen nicht mit einer Strecke anliefern. Das kommt auch ohne "herbeigeschwebt". Hier steht sowas nicht in der Regel, aber auch nicht explizit das Gegenteil. Oder ich hab es überlesen? Jedenfalls hat mir auch hier erst BGG gesagt: Nö, ist hier nicht so. Hätte mir wirklich einen Kasten: "Sie kennen Brass? Das folgende ist im übrigen anders!" gewünscht

    Das Spiel hat sich dann auch echt gezogen und das tat ihm gar nicht gut. Immerhin ist es auf der Deutschlandseite deutlich seichter als Brass.
    Die ganze Kehrtwende mit dem Wechsel zwischen Eisenbahnen und Kanälen fehlt bspw.
    Gegen Ende hatten wir wieder Routine und ich glaube, es ist jetzt nicht so schlecht, wie der erste Eindruck nach langer Zeit suggerierte.
    Hätten wir es flüssiger runtergespielt ohne ständig verwirrt zu sein, was nun wie richtig ist. So leider wirklich kein guter Eindruck. Brrrrrr.

    Und wir dachten schon, dass das Spiel einfach nicht gut gealterst sei, wobei es ja nun auch nicht soooo alt war.

    Space Race

    Erschliesst sich mir noch nicht recht. Ist mir etwas zu chaotisch. Kann aber auch sein, dass das nur bedeutet, dass ich es noch nicht erfasst haben?
    Die Runde habe ich gewonnen, in dem ich viele Karten in mein Laboratory spielen konnte und einige Breakthroughs abesahnt habe.
    Ich war quasi überall dabei, d.h. 2 musste ich abgeben, aber 2 habe ich auch mit jeweils einer Karte mitgenommen.
    Am Ende hat es gereicht. Fühlt sich aber insgesamt noch eher taktisch an.

    Die Vergleiche mit Race kann ich (noch?) nicht nachvollziehen. Aber da habe ich auch deutlich mehr Partien hinter mir.

    Pause

    Irgendwnann musste ich auch diese Zeilen schreiben. Also jetzt.
    Natürlich wird noch fleissig gezockt, nur nicht mit mir.
    Ich geniesse gerade eine Pause, surfe etwas, schreibe etwas.
    Vermutlich besser für meine Langzeitmotivation.
    Vielleicht geht es ja gleich auch weiter. Mal sehen!
    Soweit, so gut…

  • Heute kennengelernt: #RisetoNobility

    Vorab: die Bewertung des ersten Eindrucks beruht auf einem 2er Spiel (ich habe so ein Gefühl, dass zwar 1-6 draufsteht, aber der Sweetspot eher bei 3-4 Spielern liegt) und ohne jegliche der Varianten/Erweiterungen. Hat uns insgesamt eher nicht gefallen, muss ich leider so klar sagen, nachdem ich mich sehr auf das Spiel gefreut hatte. Auch das Lesen der für meine Begriffe etwas chaotisch aufgebauten Anleitung, machte Lust auf das Spiel. Am Ende doch eine herbe Enttäuschung. Für längere Ausführungen fehlt mir gerade die Lust, es war einfach so, dass wir mehrfach ans Abbrechen gedacht haben, weil keine Spannung aufkam und die 10 Runden (in denen man immer wieder dasselbe macht, nämlich Rohstoffe/Geld holen, um Personenkarten oder andere Aufträge zu erfüllen bzw. Gebäude zu bauen) zu viele und zu repetitiv waren. Über die 2 Stunden hat das Spiel überhaupt nicht getragen. Die Würfel spielten auch nicht die Rolle, wie man es beispielsweise von "BuBu" kennt, da man mit etwas gesteigertem Ansehen, ein paar Modifikatoren sowie Neuwürfeloptionen (da lagen heute direkt 2 zu Spielstart aus) eigentlich gut klar kommt, egal, was man würfelt. Die Anpassung (Verknappung) für 2 Spieler fällt moderat aus, sodass man eigentlich jede Runde mehr oder weniger alles machen konnte. Vielleicht ist das Urteil nach einer Partie zu hart, aber wir werden es kein 2. Mal anfassen. :(

    (Foto noch vom Aufbau)



  • Beim Terraformen gibt es keinen Unterschied zwischen Solo- und Mehrpersonen Spiel.

    "Wo kämen wir denn hin, wenn alle sagten, wo kämen wir hin, und niemand ginge, um einmal zu schauen, wohin man käme, wenn man ginge!" (Kurt Marti)
    Top 12:
    1 Gaia Project — 2 Mombasa — 3 Great Western Trail — 4 Auf den Spuren von MP — 5 Tzolkin —

    6 Bora Bora — 7 Orleans — 8 Nippon — 9 Trajan — 10 Caylus — 11 Heaven & Ale — 12 Lorenzo der Prächtige

  • #PandemicLegacySeason2 – 2er-Spiel mit meiner Frau

    Erste April-Partie


    Langsam kommt bei uns immer mehr das Gefühl auf, die Welt wiederaufzubauen, was wirklich richtig Spass macht. Die sonstige Story plätschert aber immer noch eher dahin, trotzdem steigt die Vorfreude aufs nächste Mal!

  • Stimmt, habe ich übersehen.

    Und wie ist es im Mehrpersonen-Spiel? Kann ich die Kosten auf einmal zahlen oder muss ich das in mehreren Schritten tun?



    Der Gernspieler

  • Du zahlst die Kosten füs Terraformen immer komplett. Auch in Kombination mit einer Machtaktion (1 oder 2 Terramormingschritte) zahlst du ggf. Den Rest noch in Erz drauf. Teilschritte gibt es nicht.

    "Wo kämen wir denn hin, wenn alle sagten, wo kämen wir hin, und niemand ginge, um einmal zu schauen, wohin man käme, wenn man ginge!" (Kurt Marti)
    Top 12:
    1 Gaia Project — 2 Mombasa — 3 Great Western Trail — 4 Auf den Spuren von MP — 5 Tzolkin —

    6 Bora Bora — 7 Orleans — 8 Nippon — 9 Trajan — 10 Caylus — 11 Heaven & Ale — 12 Lorenzo der Prächtige

  • Sonntag

    König der Imbisswagen

    Bei Space Race habe ich mehrfach gelesen, dass es eine Mischung aus Race for the Galaxy und Ruhm für Rom sein sollte.
    Das kann ich nicht nachvollziehen?! Aber jetzt stelle ich derartige Vergleiche selbst an: Food Truck Champion (der englische Titel gefällt mir besser…) erinnert mich stark an Ruhm für Rom.
    Ganz ohne Race for the Galaxy. Also: Ruhm für Rom. Nur in einfacher.
    Vielleicht eine Gateway Variante für Ruhm für Rom?

    Es werden Rollen ausgespielt und andere folgen dieser Rolle. Karten haben Mehrfachfunktionen und werden je nachdem am Tableau angelegt.
    Es werden Karten (Gebäude / Gerichte) fertig gestellt. Allerdings haben fertig gestellte Gerichte hier keine spielverändernde Auswirkungen (von Siegpunkten mal abgesehen).
    Ich würde bei Ruhm für Rom bleiben, wenn ich das schon kenne / mag.

    Was mir hier auch wieder negativ auffällt: Die Regel habe ich nur überflogen. Hab es erklärt bekommen.
    Die Regel erinnert mich an die ursprüngliche Ruhm für Rom Regel, die auch reichlich chaotisch war.
    Leider weiss ich gar nicht mehr, ob die deutsche Variante (von Lookout) diese redaktionell überarbeitet hatte?
    Hier jedenfalls hat sich Schwerkraft in meinen Augen keinen Gefallen getan.
    Die Regeln erinnern mich an die ursprünglich (auch schon nicht gelobten) Ruhm für Rom Regeln.
    Es gibt keine Spielübersichten außer auf der Rückseite der Regeln. Erläuternde Symbole (bspw. auf den Spielertableaus) wurde verzichtet.

    Ich glaube ich würde im Internet nach einem guten Erklärvideo Ausschau halten, wenn ich mich für das Spiel interessiere.

    Magic Maze

    Spiele mit Szenarien und steigenden Regeln neigen bei mir dazu, dass ich die Einstiegsszenarien dutzendfach spiele,
    da quasi immer jemand neu am Tisch ist. So auch diesmal wieder.
    Also mit Szenario 3 begonnen und ich glaube dann noch ein paar Runden Szenario 7 oder dergleichen.

    Hat auch gut funktioniert, nur dass ich langsam keine Lust mehr habe und wenn dann lieber mal Szenario 10+ spielen würde.

    Black Jacky

    Um einen Mitspieler zu zitieren: Es hat süße Katzen. Damit ist alles positive gesagt.
    Black Jacky ist ein Spiel um Westernkatzen und bedient sich an Black Jack Regeln.
    Highlight: Man spielt darauf, möglichst nah an 21 zu kommen. Dabei hat man ab einem Wert von 21 verloren.
    Eh? War da nicht was? Ja, genau. Bei Black Jack will man möglichst die 21 erreichen. Hier ist es genau die falsche Zahl.

    Es gibt Zahlen von 1 bis 8 und jede hat eine Fähigkeit, ganz analog zu anderen Mikrogames:
    Sagen wir mal Love Letter. Dabei gewinnt man nicht, man beendet irgendwann die Runde und dann verliert mindestens ein Spieler.
    Gewinnen kann man also, in dem alle anderen verlieren. Last cat standing ist der Gewinner.
    Leider bedeutet das auch, dass sich das Spiel etwas zieht.

    Insgesamt würde ich sagen: Finger weg.

    The Mind

    Kennt ihr das, wenn ihr bei Hanabi taktisch kommuniziert, ohne zu kommunizieren? Dabei wird dann viel mit dem Zeitpunkt kommuniziert, zu dem man eine gewisse Aktion gemacht wurde.
    The Mind treibt dieses Prinzip auf die Spitze. Ziel des Spiels ist es, analog zu "The Game" seine Karten aufsteigend abzulegen.
    Dabei kennt man nur die eigenen Karten, muss aber die Karten aller Spieler in der richtigen Reihenfolge ablegen.
    Die Karten der Mitspieler kennt man dabei aber eben nicht.


    Kommunikation, geheime Zeichen und all diese Dinge sind explizit verboten. Es geht also tatsächlich nur noch darum,
    gemeinsam ein Gefühl für das "Wann" zu bekommen.

    Wobei es doch noch ein taktisches "Out" gibt: den Wurfstern.

    Neben thematischer Gruppentranszendez, Space Bunnies gibt es auch noch Ninja Wurfsterne.
    Ich spekuliere, der Grafiker "Freudenreich" hat seinem Namen alle Ehre gemacht? Wie passt das zusammen?! Egal…


    Spielerisch ist es eine interessante Idee / Erfahrung. Ob ich allerdings nachhaltig daran Spaß finden würde, würde ich jetzt mal in Frage stellen.

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