19.11.-25.11.2018

  • Gespielt:


    #Orbis

    Dieses Mal zu dritt. Abartige 1,5 Stunden. Gàhn... Erinnerung an mich: nicht mehr mit Grüblen spielen.


    #MonsterSlaughter

    Natürlich die Kickstarter Variante. Mords-Gaudi, wenn auch nicht ganz so gut, wie das Thema verspricht. Die Szenarien sind ein echter Mehrwert.


    Was könnt ihr berichten?

    "We are the unknowns. Lower your shields and surrender your ships. We will add your biological and technological distinctiveness to our own. Your culture will adapt to service us. Resistance is futile."


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  • Mal wieder in aller Kürze:


    Crown of Emara

    Habe ich die Tage neu kennengelernt in einer 3er Runde und war am Ende schon ziemlich enttäuscht. Ich spiele zwar diverse Genre und habe auch ein gemischtes Regal, aber die Euros überwiegen halt schon (im Regal und auf dem Tisch). Und selbst als euroaffiner Spieler wäre ich beinahe gestorben vor Langeweile. Ich weiß nicht, ich kann mich an guten Mechaniken wirklich erfreuen, aber dieses unverblümte Rohstoffe in Siegpunkte tauschen wie hier ist mir dann doch zu trocken: auf dem Land holen und in der Stadt abgeben (als Geschenk an der Burg, als Spende an die Kirche, um Berater zu akquirieren, ganz egal). Keine thematische Einbindung oder irgendwie anders spannend verpackt, mag ich es mittlerweile nicht mehr (daher mag ich z.B. Auf den Spuren von Marco Polo auch nur so halb, weil der Teil des Spiels mit den Aufträgen genau das macht). Insgesamt macht man es dann auch noch zu oft, das trägt nicht wirklich. Was mir auch nicht so gut gefallen hat: für ein Kennerspiel war es mir deutlich zu verkopft. Mit 3 Karten auf der Hand (jeweils 1 Aktion) sowie 3 Bewegungsaktion (exakt 1, 2 oder 3 Schritte) sowie 3x 3 Zusatzaktionen lädt das Spiel schon heftigst zu AP ein. Und zuletzt werde ich mit diesem Kniziamechanismus in meinem Leben wohl auch nicht mehr warm (mehrere Parameter hochtreiben und am Spielende nur den schwächsten davon werten). #CrownofEmara




    Welcome To

    Richtig schöner „Filler“, den ich jetzt schon in 3 verschiedenen Runden gespielt habe und der immer sehr gut ankam. Erzeugt dieses typische Gefühl von „es hätte noch besser laufen können - ich will gleich nochmal“ (wobei ich zuletzt die 100 geknackt habe und das glaube schon gar nicht so übel ist). Der Kernmechanismus mit den Karten ist pfiffig und gefällt. Leider gab's es auch das ein oder andere Detail, das man erst mit den neuen Regeln so richtig klar rübergebracht hat (liegen auf BGG im Files-Bereich). #WelcomeTo




    Das Tiefe Land

    Zum 2. Mal in derselben 3er Konstellation gespielt. Zu Beginn lag eine interessante Kombination aus: Aktion Deichbau +2 sowie Deichbau fertigstellen = +3 Schritte auf der Deichleiste. Eine Kombination, die man mir tatsächlich überlassen hat und mit der ich das ganze Spiel nur am Deich beschäftigt war (natürlich aber nicht so, dass er hält). So gab es jede Runde massig Deichbruchmarker für die Mitspieler und am Ende massig Minuspunkte. War wieder sehr spannend und emotional. Die Aktionen selbst und die Plättchen sind teils recht belanglos oder fühlen sich so an. Aber durch den Deich ist einfach ein Spannungsmoment im Spiel, wo selbst der eingefleischte Eurogamer unruhig und hippelig wird. Gefällt mir weiterhin richtig gut. Ich kann mir allerdings nicht vorstellen, dass das Spiel zu zweit gut funktioniert. Daher wird es in meinem Regal vermutlich eher nicht auftauchen. #DastiefeLand


    Bärenpark

    Weiterhin ein schönes Familienspiel im Bereich der Puzzlespiele. Habe es mittlerweile auch selbst, weil es mir so gut gefällt. :) #Bärenpark


    Root

    Wieder in unserer eingespielten 3er Besetzung und wieder super spannend! Klassisches Setting mit Katzen, Vögeln und Mäusen (Woodland Alliance). Ich konnte mit der WA obsiegen. Die Mitspieler haben mich sehr lang klein gehalten, aber am Ende hat es gereicht, genau im richtigen Moment, bevor die Vögel in ihrem Zug beendet hätten. Im Grunde wurde hier alles gesagt: grandioses Spiel, das aber definitiv eine feste Runde braucht. Das zeigt sich von Mal zu Mal mehr. #Root




    Reworld

    Ich finde es ja deutlich besser als sein Ruf, habe es aber dieses Mal zu zweit gespielt und kann sagen: nie wieder! Zu zweit dauert es viel zu lang, man bekommt viel zu viele Plättchen und will eigentlich nach der 2. der 5 Runden im 1. Teil abbrechen. ;-) Ich habe es mittlerweile auch verkauft, weil mir ein Spiel, das ich nur zu viert spielen kann (und dann gibt es zugegebenermaßen deutlich bessere Spiele im Regal) nicht so recht gefallen mag. Aktuell wird es ja überall verramscht - wer es grundsätzlich interessant findet und eine 4er Gruppe hat, sollte vlt. jetzt einfach mal den Versuch wagen! :) #Reworld


    Ganymede

    Tolles Thema (wir stellen gemischte Expertenteams zusammen, schießen sie zum Mars und von dort zum Ganymede [größter Jupitermond bzw. auch größter Mond unseres Sonnensystems], um von dort aus unser Sonnensystem zu verlassen) - die optische Gestaltung finde ich etwas zu abstrakt. Abstrakt ist auch die Spielmechanik, aber Spaß hat es gemacht. Sehr kurzweilig, nicht zu verkopft, nette Synergien. Durchaus empfehlenswert! #Ganymede




    Fugitive

    Mit einem Freund gespielt, der die Sache leider etwas zu ernst nahm als Marshal und sich die ganze Zeit unglaublich viele Notizen gemacht hat. Dadurch zog sich das schöne und flotte Spiel dermaßen in die Länge, dass ich am liebsten gefangen worden wäre. ;-) Hat aber nicht sollen sein, ich konnte als Fugitive am Ende erfolgreich fliehen. Schönes kleines 2er Spiel gleichwohl. #Fugitive


    Sagrada

    Da ist bei mir so langsam ehrlich gesagt etwas die Luft raus. Es ist einfach zu leicht und durchschaubar, um nicht permanent gute bis optimale Züge zu machen. Das bedeutet, dass eigentlich in jeder Partie alle ganz eng beisammen sind. Die öffentlichen Aufträge werden fast immer gleich gut erfüllt und es entscheidet in der Regel der persönliche Auftrag, auf dessen Punkte man nur begrenzen Einfluss hat. #Sagrada

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  • Bei uns diesmal zu viert


    #ChimeraStation

    Ich mag dieses Spiel - auch wenn ich immer verliere, weil mir nachher die Zeit weg rennt und ich viel ausprobieren will.

    Einfach mal hier noch ´ne Klaue anbauen um den Gegner vom Feld zu treiben oder noch ein paar Blätter, da ich dann keine Nahrung für diesen Alien mehr brauche. Ich hatte halt die Gehirne vergessen, über die man mit dem Kommandomodul durchaus einen Batzen Punkte generieren kann, was ein Mitspieler so exzessiv betrieben hat (von Anfang an), dass er mit großem Vorsprung gewann.

    Wie gesagt dürften meinetwegen die Runden durchaus länger sein - aber es ist halt nun mal ein knallhartes Optimier-Spiel, welches Fehler in keinster Weise verzeiht.


    #MonsterSlaughter

    Aufgrund der Krankheit eines Mitspielers sollte dann nur noch ein kurzes, lustiges Spiel auf den Tisch. Nach Anschauen der Materialien wurde dann Monster Slaughter ausgepackt. Allerdings - leider - ohne Szenarien, Überraschungsgästen, Anbau und somit in der entschärften "FSK 16"-Version.

    Trotzdem wurde es zum Schluß hin ziemlich taktisch, als sich alle (!) Monster um den letzten Gast in der Toilette scharten (die dafür nun eigentlich wirklich zu klein war!!) und der sich - auch mit Hilfe der gezogenen Ereigniskarten und der Unterstützung anderer Monsterfamilien bis zum Schluß erfolgreich zur Wehr setzte.

    Aber das ist das Fantastische an dem Spiel: Am Schluss ergibt sich eine lustige Geschichte rund um die Partie, die dann tatsächlich der letzte überlebende Gast den eintreffenden Polizisten erzählen kann....aber wer glaubt schon einem betrunkenen, blutüberströmten, einzigen Überlebenden einer "Monsterparty"? :evil:

  • Komisch, bei uns konnten wir zwei Dinge beobachten:


    - der Kloraum ist ein beliebter Treffpunkt

    - die Blondine stirbt immer zuerst (haben in der zweiten Partie dann auch alle richtig getippt)

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  • Eine schöne Woche (aus Spielesicht, der Rest war eher kacke) war's


    Es ging los mit einem Vierer #TooManyBones


    Nach den Erfahrungen aus der Partie zwei Wochen zuvor zogen 4 mutige Helden (?) los, um dem Tyrannen Mulmesh eins auf die Murmel zu geben. Tantrum, der sich in unserer ersten Viererpartie auf's Sterben, pardon KO-Gehen, spezialisiert hatte musste auf die Bank, dafür wurde Boomer mitgenommen. Unsere Partie bestand also aus Patches, Picket, Gasket und Boomer. Wir spielten noch mal auf der leichtesten Stufe, da wir beim letzten Mal vom Türsteher Nom ziemlich vermöbelt wurden. Um es zusammenzufassen, wir gewannen und es war nirgendwo knapp. Im Gegensatz zum letzten Mal versteckten sich die ganzen fiesen Encounter irgendwo bzw. waren nicht im Deck, Mulmesh konnte auch gefühlt nicht viel (kein Vergleich mit Nom) und wir durften uns im Gefühl des Sieges suhlen. Es hat wieder große Freude gemacht, auch wenn es so ein bisschen einfach war. Beim nächsten Mal wird der Schwierigkeitsgrad aber sowas von angezogen! Immerhin hatte ich diesmal auch entfernt eine Ahnung davon, was meine Mitspieler so machen. Ich kann die nächste Partie kaum abwarten. Dieses Jahr bis jetzt echt mein absolutes Highlight von allen Spielen und ich muss mir wohl (leider) auch die fehlenden beiden Extra-Charaktere noch zulegen.


    Am nächsten Tag spielen wir zwei mal #Scythe mit #RiseofFenris


    Endlich wieder Scythe! Und diesmal mit neuer Kampagne. Wir waren zu dritt und es traten an die Nordischen Königreiche, die Republik Polonia und Clan Albion und somit alle Nationen aus dem Norden. Das erste Szenario führt erst mal relativ wenig neues ein, was ganz gut war, da der Mitspieler der Nordischen Königreiche seine erste Partie spielte. Zu Rise of Fenris sage ich inhaltlich gar nicht mehr, weil ich keinen spoilern will. Das erste Spiel gewann Polonia deutlich vor den Nordischen Königreichen und abgeschlagen Albion. Die zweite Partie änderte aber das Spielgeschehen schon ziemlich deutlich. Der Albion-Spieler hatte aus seinen Fehlern gelernt und konnte so den Sieg einheimsen, indem er auch permanent Druck auf die anderen, speziell Polonia ausüben konnte. Polonia musste sich knapp geschlagen geben, während in dieser Partie die Nordischen Königreiche nicht so richtig im Spiel waren.

    Die Erweiterung gefällt mir super, und da wir schon wissen, was uns in Szenario drei erwartet, kann ich es schon kaum erwarten damit anzufangen :) Hoffentlich geht es bald weiter.


    Am Freitag spielten wir zu dritt #GaiaProject


    Nachdem ich beim letzten Mal die Bal'tak alles andere als gut gespielt habe, wollte ich es diesmal besser machen. Es traten noch an die Taklons und für den Neueinsteiger, der aber Terra Mystica Erfahrung hat, die Xenos (alle Farben wurden gelost). Ich entschied mich dazu auf der Wissenschaftsleiste emporzusteigen und den einzigen freien eigenen Planeten in Reichweite einzusammeln. Beim letzten Mal bin ich die Gaia Forming Leiste hochgekraxelt und hatte danach keine Chance mehr, weil nur QIC-Einkommen nicht so viel gemacht hat. Meine Mitspieler fragten sich derweil, ob es nicht von mir eine extrem bescheuerte Idee war sich an den Rändern zu postieren, aber mir blieb gar nicht so viel Auswahl. Das führte jedenfalls dazu, dass sich meine beiden Mitspieler in ständiger Rivalität um irgendwelche Planeten befanden, allerdings auch einiges an Macht zirkulierten. Da ich davon nicht ausgeschlossen werden wollte, bewegte ich mich in Runde 2 auch in ihre Nähe (und sie sich in meine). Das Spiel lief für mich wie geschmiert. Ich konnte auf der Wissesnschaftsleiste, der Terraforming Leiste und der Gaiaforming Leiste jeweils ganz noch oben und auf der QIC-Leiste auf Position 4. Drei Allianzen und damit auch die meisten Gebäude in Allianzen, sowie die meisten Gaia-Planeten und zuvor schon jede Menge Rundenpunkte rundeten das Ergebnis ab. 188-105-67 oder so. Das Volk, bei dem ich noch nicht so recht weiß, sind die Taklons. Das wirkt bis zu einem gewissen Punkt echt immer stark was die machen, aber dann geht hinten raus die Puste aus. Zumindest habe ich das jetzt schon öfter so erlebt. Mein bestes Ergebnismit denen liegt auch unter 160. Naja.


    Danach spielten wir noch eine Partie #WelcomeTo


    Roll&Write ohne Roll? Das war spaßig. Hinterher konnte auch keiner meckern er hätte schlecht gewürfelt, denn wir hatten ja alle exakt das Selbe zur Verfügung. Das kann man als Absacker auf jeden Fall öfter mal einbauen.


    Gestern gab es dann noch zu dritt #UnderwaterCities


    Prinzipiell ein Worker Placement Spiel. Wir setzen reihum unsere Arbeiter (Türen?) auf ein Feld, welches grün, rot oder orange ist, ein und spielen eine Karte aus. Jedes Feld macht dabei etwas anderes. Wenn die Farbe der Karte mit der Farbe des Feldes übereinstimmt darf ich sowohl Karten-, als auch Feldaktion ausführen. Man sollte also sehen, dass das häufiger passiert. Jeder hat dazu drei Handkarten zur Auswahl und zieht am Ende jeder Runde eine nach. Mit diesen Aktionen bauen wir dann Unterwasser-Städte mitsamt Infrastruktur, die uns Ressourcen in der Produktionsphase verschafft, um dann, wer hätte es geahnt, wiederum mehr Städte und Infrastruktur zu bauen. Nachdem alle Spieler drei Arbeiter eingesetzt haben, wird eine neue Startreihenfolge bestimmt und wir machen das wieder. Bis zur ersten Produktion insgesamt 4 mal, zur zweiten 3 mal und zur dritten ebenso dreimal. Jeder setzt also 30 mal irgendwo ein und spielt 30 Karten aus. Dabei kommen auf dem Weg schon ein paar Punkte zusammen und hinten raus viel mehr. Das ist jetzt alles nichts besonderes, aber es hat mir doch irgendwie gut gefallen, mit einer paar Maluspunkten. Ich fand die Auswahl durchaus knackig. Ich wollte natürlich immer eine farblich passende Karte spielen, um beide Aktionen zu nutzen. Dabei standen aber nicht immer alle Farben zur Auswahl und so war man entweder auf bestimmte Bereiche beschränkt oder musste damit leben keinen Karteneffekt zu haben (hab ich nicht einmal gemacht). Dunmmerweise gibt es da diese Mitspieler, die auch die richtig guten Spots besetzen wollen. Das Spiel lebt von der Menge der zu treffenden Entscheidungen. Wie kombiniere ich Karte und Aktion möglichst sinnvoll, um den Ertrag zu maximieren. Aber an welchen Stellen priorisiere ich vielleicht die Karte über den von mir bevorzugten Aktionsspot und hoffe darauf, dass der nächste Runde noch frei ist, damit ich vielleicht erst noch die bspw. richtige Farbe ziehen kann oder noch mehr Ressourcen anschaffe oder mich in der Spielerreihenfolge vorbringe etc. Die Entscheidungen sind zwar kurz aber eben in der Summe, besonders für eine Runde, sehr relevant. Das Thema ist eher schwach ausgeprägt. Das Artwork der Karten ist nett, das der Tableaus auch. Die Plastikkomponenten sind es aber nicht. Die "Kuppeln" tragen ja noch irgendwie zum Spielgefühl bei, sehen aber billig aus. Die Steinchen, die Gebäude darstellen tun es nicht. Was aber einfach nur schade ist, ist die Qualität des Spielbretts und der individuellen "Bretter". Unsere Spielertableaus waren laminiert, was eine hervorragende Idee war, da die eigentlich nur ein Papier sind. Genauso Spielerhilfen und Siegpunktbedingungen. Das Spielbrett war auch kaum mehr als ein dickes Papier. Weitere Mängel waren für mich die Gestaltung der Worker Spots. Auf dem Spielbrett sind die Spots so gezeichnet, dass dort eine Karte halb aufgelegt werden soll. Dies führt doch zu Verwirrungen und sollte so auch gar nicht gemacht werden. Öfters ist es passiert, dass jemand statt seines Arbeiters die Karte darauf gelegt hat, um dann zu merken, dass dort eigentlich der Arbeiter hingehört. Die Zeichnung auf dem Brett suggeriert dies ja schließlich auch. Wenn ich aber tatsächlich erst meinen Arbeiter (aus Pappe übrigens) darauf lege und dann die Karte, verrutscht der beim Runternehmen der Karte sowieso. Zudem lege ich dann die Karte erst dort ab und schaffe sie danach an ihren eigentlich Bestimmungsort (Ablagestapel oder eigenen Auslage). Das ist einfach unpraktisch. Ein weiterer Kritikpunkt ist für mich, dass man beim Material auch einfach nicht konsequent war. Alles ist Plastik, außer dann drei Spielerfarbenmarkern, die aus Holz daher kommen. Das hab ich ehrlich gesagt nicht verstanden und das passte irgendwie haptisch und auch farblich gar nicht zum Rest. Die Spieldauer ist auch ein Punkt, den man hier erwähnen sollte. Zu viert würde ich das Spiel definitiv nicht spielen. Zu dritt spielten wir 2h40min etwa (ohne Aufbauen, Abbauen und Erklärung). Das ist ähnlich für mich wie bei Terraforming Mars, das Ende zieht sich ein wenig und hätte sich vielleicht verschlanken lassen. Alles in Allem aber trotzdem ein gutes Spiel, aber nichts, was ich selber brauche. Mit besserem Material hätte ich das, glaube ich, anders sehen können.

  • #Luxor

    Schöner Absacker oder für Abends nach der Arbeit. Die Einschränkung, dass man nur Karten ganz links oder ganz rechts von seiner Hand nehmen darf, um seine Abenteurer durch die Pyramide laufen zu lassen, benötigt schon etwas taktisch Planung, aber grüblerisch wird's zu keinem Zeitpunkt. Leider ist der Spannungsbogen erst zum Ende des Spiels wirklich da, aber als einfaches Familienspiel nicht ganz ohne Anspruch kann man Luxor als gelungen betrachten.


    #Tuvalu

    Abstraktes, konfrontatives Lege- und Setzspiel mit einfachen Regeln. Ich bin nicht so wirklich damit warm geworden, wäre aber einer weiteren Partie nicht abgeneigt um zu sehen, ob es nicht doch zündet.


    #Spirit Island

    Im Grunde ein deutlich komplexeres Pandemie. Das Spiel schon irgendwie faszinierend, aber die langen Diskussionen zur Koordination der Aktionen, die ständige Neuanalyse der Spielsituationen und den hohen Verwaltungsaufwand finde ich schon sehr anstrengend.


    #Onitama

    Als App heruntergeladen und bislang um die 50 Partien gespielt. Einfache Regeln und ein hoher Grad an Taktik. Onitama finde ich äußerst unterhaltsam.

    Ich spüre die Macht in mir.


    Könnte aber auch Hunger sein.

  • Puma : Danke für Deine Berichte, die finde ich immer sehr informativ :sonne:


    Ganz schön clever!

    Zigmal, mein persönlicher Rekord liegt momentan bei 255 Punkten.


    Clank! Sunken Treasures!

    Es wurde mal Zeit für die erste Erweiterung. Unterschiede zum Original: neue Karte mit Piratenschiff und Feldern unter Wasser. Wenn man auf einem solchen Feld seinen Zug beginnt, muss man "auftauchen", das heißt auf ein nicht überflutetes Feld ziehen, sonst gibt es einen Schaden. Ausnahme: man kauft sich vorher eine Taucherausrüstung, mit der man sich dann auch schneller bewegen kann. Manche Wege ("ins Wasser springen") machen automatisch Lärm. Und es gibt neue Karten inkl. Goldfisch, den man bekämpfen kann. Mit anderen Worten: eine klassische "more-of-the-same"-Erweiterung mit sehr übersichtlichen Neuheiten. Durch zwei neue Pläne und die neuen Karten lohnt sich das für Clank!-Veteranen sicher.


    Robinson Crusoe

    Das Szenario Poachers habe ich jetzt schon viermal ausprobiert (solo) und immer verloren. Man muss 3 Käfige bauen und 3 entführte Tiere retten. Dreimal ist mein Robinson (Zimmermann) draufgegangen, einmal ist mir die Zeit ausgegangen. Hat das schon mal jemand geschafft? Muss ich einen Charakter wählen? Eigentlich hielt ich den Zimmermann für die beste Wahl, weil so viel gebaut werden muss...


    Robin Hood and the Merry Men

    Diesmal zu dritt. Es wurde zweimal richtig knapp, als schon vier Wächter auf dem Guards-Track standen, da hat der Sherrif zum Glück nicht die falschen Orte zum Besuchen gewählt. Sehr gut hat diesmal das Befreien funktioniert, wir hatten nie Merry Men im zweiten Gefängnislevel. Und die Steuererhebung hat uns bisher nie in Gefahr gebracht. Insgesamt bestätigt Robin Hood den guten Eindruck. Hat schon mal jemand den kooperativen Modus ausprobiert? Kann mir bisher nicht vorstellen, dass das funktioniert...


    Viticulture

    Nach Ewigkeiten mal wieder ausprobiert, in der Essential-Edition von Feuerland. Tolles Spiel, gefällt mir sehr, auch wenn die Besucherkarten schon einen erheblichen Glücksfaktor darstellen. Allerdings muss ich sagen, dass mir das Spiel fast ein bisschen kurz vorkam. Ich hatte kaum angefangen, eine halbwegs ordentliche Weinproduktion hinzukriegen, da war es schon beendet.




    Also hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, damit alle, die an ihn glauben, nicht verloren gehen, sondern das ewige Leben haben.
    Die Bibel: Johannes 3,16

  • Eine schöne Woche (aus Spielesicht, der Rest war eher kacke) war's


    Es ging los mit einem Vierer #TooManyBones


    Nach den Erfahrungen aus der Partie zwei Wochen zuvor zogen 4 mutige Helden (?) los, um dem Tyrannen Mulmesh eins auf die Murmel zu geben. Tantrum, der sich in unserer ersten Viererpartie auf's Sterben, pardon KO-Gehen, spezialisiert hatte musste auf die Bank, dafür wurde Boomer mitgenommen. Unsere Partie bestand also aus Patches, Picket, Gasket und Boomer. Wir spielten noch mal auf der leichtesten Stufe, da wir beim letzten Mal vom Türsteher Nom ziemlich vermöbelt wurden. Um es zusammenzufassen, wir gewannen und es war nirgendwo knapp. Im Gegensatz zum letzten Mal versteckten sich die ganzen fiesen Encounter irgendwo bzw. waren nicht im Deck, Mulmesh konnte auch gefühlt nicht viel (kein Vergleich mit Nom) und wir durften uns im Gefühl des Sieges suhlen. Es hat wieder große Freude gemacht, auch wenn es so ein bisschen einfach war. Beim nächsten Mal wird der Schwierigkeitsgrad aber sowas von angezogen! Immerhin hatte ich diesmal auch entfernt eine Ahnung davon, was meine Mitspieler so machen. Ich kann die nächste Partie kaum abwarten. Dieses Jahr bis jetzt echt mein absolutes Highlight von allen Spielen und ich muss mir wohl (leider) auch die fehlenden beiden Extra-Charaktere noch zulegen.

    Und die Falle schnappt zu. ;)
    Freut mich sehr. Nehmt den Sieg nicht auf die leichte Schulter, es kommen wieder schwere Tage. Als Hinweis .. nur weil die Spiellänge einiger Tyrants kürzer ist als bei anderen, sind diese nicht umbeding leichter oder gar als "Einsteiger"-Tyrants anzusehen. Vor allem Nom bedarf in der recht kurzen Zeit ein gewisses Setup, damit man ihm überhaupt gegenüber steht.


    Einen Fernkämpfer aka Boomer anstelle eines 4. Nahkämpfers einzupacken ist immer eine gute Wahl. In einer 4er Nahkampfgruppe kann er sein Potential kaum ausschöpfen. Wenn Ghillie in deinem Arsenal vorhanden ist, lass ihn mal mit Tantrum ein Agro-Duo spielen. Das kommt gut.


    #SpiritIsland

    Im Grunde ein deutlich komplexeres Pandemie. Das Spiel schon irgendwie faszinierend, aber die langen Diskussionen zur Koordination der Aktionen, die ständige Neuanalyse der Spielsituationen und den hohen Verwaltungsaufwand finde ich schon sehr anstrengend.

    Sofern einem der "Verwaltungsaufwand" abschreckt, haltet es doch so, dass ihr euch lediglich auf euren eigenen Spielplan konzentriert und sollte es einen Brandherd geben, diesen in der Gruppe besprecht. Je nach gewähltem Schwierigkeitsgrad kommt das entweder selten bis jede Runde vor ;-)

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  • Gestern das erste Mal Whistle Stop mit der in Essen erworbenen Rocky Mountains Expansion gespielt. Ich habe hier ja immer das Gefühl, dass Whistle Stop etwas unter dem Radar fliegt, bei uns ist es allerdings bisher in allen Runden immer gut angekommen.


    Was bringt die Erweiterung mit? Zunächst einmal vergrößert sie den Spielplan um ein 3D-Mittelteil, die namensgebenden Rocky Mountains. Dazu kommen Aktien einer sechsten Eisenbahngesellschaft, 6er-Goldnuggets, neue Technologieteile (einige davon speziell ausgerichtet auf die Erweiterung) und neue Geländeteile. Unter den Geländeteilen finden sich Endteile mit neuen Möglichkeiten Siegpunkte zu erwirtschaften, neuartige Spezialteile und neue "normale" Geländeteile, auf denen man nun auch Goldnuggets, Whistles oder beliebige einfache Ressourcen bekommen kann.


    Was macht die Erweiterung? Sie bringt noch mehr Möglichkeiten in ein Spiel, das schon vorher viele Möglichkeiten geboten hatte. Bei Whistle Stop ist es nicht unüblich mit einem Spielzug oder einer bestimmten Strategie unverschämt viele Punkte einzufahren. Da dies aber über verschiedene Pfade möglich ist, wird hier nie jemand völlig aus dem Rennen geschossen. Es sei denn, man spielt planlos vor sich hin und ergreift nicht die gebotenen Chancen. Es gilt, wie in so vielen Spielen, immer ein Auge auf die lukrativsten Kombinationen zu haben. Dadurch, dass bei Whistle Stop der Spielplan erst durch das gemeinsame Legen der Geländeplättchen entsteht, werden immer wieder neue, interessante Möglichkeiten kreiert. Da lohnt es sich schon mal, seine Planungen über den Haufen zu werfen oder zumindest auszusetzen oder anzupassen.


    Die Rocky Mountains Expansion verlängert tendenziell das Grundspiel durch den größeren Spielplan und das notwendige Überwinden der Berge und bringt schöne, neue Elemente in das Spiel. Zum Beispiel das Endteil "Express Station" gibt zwei Siegpunkte für jede andere zu diesem Zeitpunkt auf dem Spielplan stehende Lokomotive, machte gestern für die erste eintreffende Lok mal eben schlappe 28 Punkte. Dann gibt es den "Scrap Yard": Geländeteil abschmeißen und die darauf abgebildeten Ressourcen kassieren oder alternativ zwei Kohle. Neu ist auch der Black Market: Gold in Aktien tauschen und umgekehrt. Mit der "Extended Gondola" kann ein fünfter Action Spot angelegt werden und mit dem "Tunnel Network" können einem die Rocky Mountains auch gleich ganz egal sein, man fährt einfach unter durch. Und, und, und ...


    Etwas einfacher wurde für uns die Versorgung mit Treibstoff. Hatte man im Grundspiel regelmäßig das Problem, genug Kohle und Whistles zu organisieren, lief dies gestern dank neuer Technologien und Felder wesentlich entspannter ab, musste aber trotzdem immer noch sinnig organisiert werden.


    Als Fazit bleibt für uns: Nie wieder ohne, es sei denn (vielleicht) mit Anfängern.


    #WhistleStop #RockyMountainsExpansion

  • #Tuvalu

    Abstraktes, konfrontatives Lege- und Setzspiel mit einfachen Regeln. Ich bin nicht so wirklich damit warm geworden, wäre aber einer weiteren Partie nicht abgeneigt um zu sehen, ob es nicht doch zündet.

    Taluva bzw. Taluva Deluxe?

    Taluva von Hans im Glück (natürlich nicht Tuvalu :floet:)

    Ich spüre die Macht in mir.


    Könnte aber auch Hunger sein.

  • Ich habe hier ja immer das Gefühl, dass Whistle Stop etwas unter dem Radar fliegt.

    Bei mir nicht, immerhin Platz 16 in meinen TOP50. Ich finde "Whiste Stop" auch richtig klasse, fühlt sich irgendwie frisch an. Nur die Upgrades kommen bei uns immer etwas kurz - ist das bei euch auch so? Die "Rocky Mountains"-Expansion war mir in Essen zu teuer, ist aber fest eingeplant 8-))


    Da geht noch was ;)

    Habe ich schon befürchtet, als ich die Tabelle im Regelheft gesehen habe ;)

    Also hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, damit alle, die an ihn glauben, nicht verloren gehen, sondern das ewige Leben haben.
    Die Bibel: Johannes 3,16

  • Nur die Upgrades kommen bei uns immer etwas kurz - ist das bei euch auch so?

    Nö, das war gestern ein Hauen und Stechen. Wir waren zu dritt und hatten neun Upgrades im Spiel. Acht davon wurden genommen und wechselten munter den Besitzer. Wir sind der Empfehlung gefolgt und haben im ersten Spiel mit der Erweiterung vier bestimmte Upgrades, die zur "Bearbeitung" des Gebirges nützlich sind ausgewählt, dazu fünf zufällig gezogene. Das letzte, nicht genommene Upgrade hätte mir auch geholfen, aber zu dem Zeitpunkt war meine Auslage schon voll und später bin ich nicht mehr dazu gekommen es zu nehmen, da ich alle Rohstoffe für Aktien verbraten hatte.

  • Gespräch zwischen zwei Eurogamern:


    Hallo, ich habe letztens ein neues Spiel gespielt: Crown of Emara.


    Oh. Ist das neu? - Natürlich.

    Aus Essen? - Woher sonst?

    Englischer Titel? - Jo, ist hipp klingt cooler als Krone von Emara.

    Weil das so nach Eurogame klingt? - Genau.

    Ist es ein Eurogame? - Aber hallo!

    Spielt es im Mittelalter? - Wo sonst?

    Worum gehts? - König fast tot, man will neuer König werden.

    Also das übliche? - Das Übliche.

    Gehts um Siegpunkte? - Natürlich worum sonst?

    Gibts Rohstoffe? - Jupp. Standardrohstoffe.

    Also? - Also Stein, Holz, Getreide und Tuch.

    Feste Rundenzahl? Klar, 6 Runden.

    Gibts Würfel? - Zum Glück nicht.

    Arbeiter? - Selbstredend.

    Ah, Workerplacement? - Nee, Rondel.

    Rondel? - Jo, kennt man. Sind sogar zwei im Spiel.

    Achso. Was machen die Arbeiter? - Holz holen, Getreide holen, Tuch holen, Stein holen, Brot backen.

    Brot backen, so wie bei Agricola? - So ähnlich.

    Wozu holt man das Zeug? - Na um es in Siegpunkte um zutauschen, oder andere Trickysachen.

    Trickysachen? - Nun der Autor hat noch Bücher und Gold und Siegelringe reingebaut um für mehr Abwechslung zu sorgen.

    Achso. Für was braucht man die Siegel und das Gold? - Na um sie in Siegpunkte umzutauschen, logisch, oder?

    Logisch. Also in Summe ein Spiel, wie man es schon 378 mal gesehen hat? - Ja.

    Bietet es irgend was neues? - Nö.

    Hat es Spass gemacht? - JA!!! :-)

    Einmal editiert, zuletzt von Kermeur ()

  • Dieses Wochenende gab es zwei sehr ausufernde Spieletage in wechselnder Besetzung und dementsprechend viel zu berichten:


    Freitag: Gestartet haben der “Suppenkasper“ Sansirion und ich mit Gugong als 2er. Für mich war es das erste Spiel. Erklärt war das ganze relativ zügig. Jede der Aktionen in den verschiedenen Bezirken war relativ klar. Komplexer wird das ganze dann natürlich durch das Zusammenspiel der diversen Aktionen und die Einschränkung durch die Handkarten, welchen Bezirk man überhaupt besuchen kann. Das Ganze spielt sich aber relativ flüssig und so waren wir in einer guten Stunde auch durch. Für mein Erstspiel hab ich mich ganz gut geschlagen und wurde immerhin Zweiter. :D Das würd ich jederzeit wieder mitspielen. Ein schönes rundes Kennerspiel mit toller Ausstattung in der KS-Version.


    Danach sorgte Sansirion für das leibliche Wohl und der neu eingetroffene Mitspieler und ich widmeten uns einer Partie Onitama. Für mich ein schönes abstraktes Spiel, das in einer Liga mit Hive spielt und sich wie ein Schach light anfühlt. Wenn schon was Abstraktes dann bitte sowas.


    Weiter ging's dann in 3er Runde mit Ravine als kurzer Snack. Ein Survival Spiel mit minimalistischem Artwork, das mir gut gefällt. Das Spiel an sich ist aber eher beliebig und vom Zufall und Push Your Luck geprägt.


    Dann kam endlich der Star des Abends auf den Tisch - Brass: Birmingham. Ich kannte als artverwandtes Spiel bisher nur Age of Industry, welches mir damals gar nicht gefallen hatte. Lag aber wohl auch an der zähen Runde damals. Somit war ich neugierig, aber auch ziemlich skeptisch. Bei der Regelerklärung wurden meine Bedenken noch größer, aber Augen zu und durch. Immerhin gabs Bier als Ressource und die Optik ist natürlich fantastisch. Nach ein paar intensiven Stunden mit allerhand interessanten Entscheidungen und vielen gemachten Fehlern haben sich meine Bedenken in Wohlgefallen aufgelöst. Ein tolles elegantes Wirtschaftsspiel, das aber auch knallharten Konkurrenzkampf darstellt. Sansirion konnte den Sieg knapp vor mir verbuchen. Er setzte vor allem in der Eisenbahnepoche auf viele Kohleminen und punktete am Ende extrem durch die Schienenwertungen. Ich hatte voll auf Eisenminen in der Kanalaepoche und dann später auf Töpfereien gesetzt. Da gibt es aber noch ganz viel zu entdecken. Top.


    Als Absacker gab es nochmals eine Runde Ravine. Ein super Abend mit sehr angenehmen Mitspielern.


    Da das Ganze jetzt ziemlich lang wurde, werde ich den Samstag später doch in einem gesonderten Post zusammenfassen.


    #Gugong #Ravine #BrassBirmingham #Onitama

  • Gespräch zwischen zwei Eurogamern

    :thumbup:Sehr cooles Format. Ich bin dafür, dass Du ab jetzt alle Spielberichte so schreibst... 8o

    Also hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, damit alle, die an ihn glauben, nicht verloren gehen, sondern das ewige Leben haben.
    Die Bibel: Johannes 3,16

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  • #CrownofEmara

    @Kermeur

    Ich würde ja einfach mal frech behaupten: Zwei Rodele, die durch Kartenauslegen aktiviert werden, sind was neues. Aber die Hauptsache ist natürlich, dass es Spaß macht.


    Mich würde noch interessieren: Hat schon jemand die Variante mit allen Karten auf der Hand probiert? Wie viel länger dauert das Spiel damit?


    (Besonders amüsant fanden wir die Vorstellung, dem König einen Stein zu schenken um Baron zu werden. So einfach ist das in Emara. :D)

    Einmal editiert, zuletzt von jorl ()

  • Gespräch zwischen zwei Eurogamern:


    Hallo, ich habe letztens ein neues Spiel gespielt: Crown of Emara.

    Haha! Kommt mir sehr bekannt vor. Als ich es am Freitag erklärt habe und natürlich mit dem Thema begonnen habe, wurde ich direkt nach den Worten: „Wir sind junge Adelige“ abgewürgt. „Alles klar, Eurogame, überspringen wir das.“ folgte als nächste Bemerkung. Aber ich wollte dann doch noch klarstellen, dass wir junge Adelige sind, die um die Gunst der Bevölkerung buhlen, um neuer König zu werden und uns dafür um Bautätigkeiten kümmern müssen mit Hilfe 2er Ratsmitglieder. Hat das Vorurteil dann aber nicht beseitigen können. :lachwein:

  • Dieses Jahr scheint ein gutes Jahr für mich und #Ringkrieg zu werden. Schon wieder eine Runde. Diesmal mit einem Neuling, der ganz mutig Schatten spielen wollte. Dies hat er sogar richtig richtig gut gemacht.


    Regeln hatte er zumindest schon gelesen, so ging dann die Erklärung auch recht fix und einige Regelunklarheiten wurden dann ausgeräumt. Ich glaube es waren maximal 30 Min für die Erklärung notwendig. Inklusiver diverser Strategie Optionen die der Schatten hat. Also dann frisch ans Werk und es wurde bereits in Runde 1 Saruman aufs Spielfeld gebracht und passenderweise wurden Drohungen und Versprechungen genutzt um die Völker Mittelerdes daran zu hindern sich auf den unweigerlichen Krieg vorzubereiten. Die Gemeinschaft hat sich langsam voran getastet und ist nur einmal gelaufen. Und auch Bilbo hat seinen Teil geleistet und uns Mithrilkettenhemd und Stich überlassen. In Runde 2 lief die Kriegsmaschinerie des Schattens auf Hochtouren, es wurde in Isengart und in Moria und Isengart rekrutiert. Ich habe die Gemeinschaft sich zweimal bewegen lassen und sie sind gut voran gekommen (2 Schritte). In Runde 3 wurde es ernst, der Schatten griff Lorien an und Lorien fiel im zweiten Angriff. Nebenbei wanderte der erste Trupp der Sauron Armee aus dem Schwarzen Tor. Nur wurden die Horden nicht gen Gondor geschickt sondern in den Norden! Die Gemeinschaft bewegte sich weiter und wurde leider entdeckt, sie entschied sich dennoch für den Weg durch Moria wodurch ein weiteres Plättchen gezogen werden durfte, durch das dann Gandalf verstarb. Als der Weg geschafft war, wollte Streicher sich als Schneller erweisen und ritt voraus um den eventuellen Angriff auf Minas Tirith zu bekämpfen und sich vorher noch zum König krönen zu lassen. Die Schattenarmee aus Morannon marschierte unaufhörlich Richtung Norden und griff dann Thal an. Dank hilfreicher Kundschafter konnte sich die Besatzung in das Waldlandreich zurückziehen (was weiterhin verstärkt wurde). Im Anschluss wurde das Reich unter dem einsamen Berg dem Erdboden gleich gemacht, allerdings unter recht herben Verlusten.


    In der nächsten Runde sah sich Saruman in einer guten Position Rohan anzugreifen, den inzwischen erschienen weißen Zauberer ignorierte er auf Grund von zu wenig Wissen. Hätte er es mal besser nicht getan und so kam es wie es kommen musste wenn Neulinge als Schatten Ringkrieg spielen. Der weiße Zauberer entfesselte die Ents mit Baumbart, was Saruman sein Leben kostetete. Und es sollte sogar noch schlimmer kommen. Denn in der Zwischenzeit hatten sich die Völker des Nordens organisiert, das Waldlandreich wurde verstärkt und Grimbeorn half den Nordvölkern in Carrock. Beide Armeen marschierten dann auch los. Thranduil wollte den Tod der Elben in Lorien rächen und griff Dol Goldur an (sogar Gandalf ritt wie der Wind auf Gwahir und half der Elbenarmee). Die Armee war dann auch siegreich gegen die eine Kompanie (1 Elite) der noch hastig rekrutiert wurde. Somit gab es nun 2 Siegpunkte für den Freie Völker Spieler. Und auch die Armee aus Carrock hat ihr Ziel (Mount Gundabad) denn die Truppen sind kurz vorher ausgezogen um das Auenland und/oder Bruchtal anzugreifen. Das hieß 4 Siegpunkte für die Freien Völker. Mit seiner letzten Aktion griff der Schatten die Besatzungstruppen in Mt Gundabad an. Der Hexenkönig half immens und so wurden Grimbeorn und die Nordvölker besiegt. Militärische Niederlage gerade so abgewendet. Doch hat sich in der Zwischenzeit die Gemeinschaft bis nach Ostemnet schleichen können (und immer noch mit Boromir, Gimli, Legolas, Merry und Pippin). In der folgenden Runde war der Fokus des Schattens extrem stark auf das militärische Vorankommen gerichtet (1 Auge im Jagdfeld). Die Gemeinschaft nutzte diese Gelegenheit für einen Sprint um zum Pass von Cirith Ungol zu gelangen (3 Schritte). Der Schatten mobilisierte seine Kräfte in Mordor und im Süden um Gondor in die Zange zu nehmen. Pelargir fiel auch noch. In der folgenden Runde wurde Minas Tirith belagert und dank eines Überraschungsangriffes und der Tapferkeit die den Männern durch Aragorn verliehen wurden konnte fast die gesamte Armee des Südens vernichtet werden. Aber Verstärkung rückte bereits aus Mordor heran. Aragorn starb einen Heldentod („Für Frodo!“) bevor die weiße Stadt fiel!


    Dies machte 7 Punkte auf der Siegpunkte Leiste und noch 3 Schritte für Frodo, Merry, Pippin und Legolas. Boromir und Gimli wurden am Anfang geopfert und auch Legolas fiel auf dem nächsten Schritt auf dem Weg zu den Feuern des Schicksalsberges. In der Zwischenzeit fiel Helms Klamm unter der Führung von Theodred. Theoden konnte leider nicht schnell genug von Sarumans Einfluss gereinigt werden. Also 9 Punkte für den Schatten und noch 3 mögliche Bewegungen bei 2 zwingenden Bewegungen um zu gewinnen. Dann war Galadriels Phiole das Licht in der Dunkelheit und brachte die 4 Hobbits wieder auf Kurs. Im letzten Schritt konnte Sauron nichts mehr tun außer seiner Vernichtung zuzusehen. Ich liebe Ringkrieg und seine Geschichten einfach.


    Anbei noch einige Bilder der Miniaturen in Aktion die ich schon im Und was habt ihr so bemalt...? Thread gezeigt habe.







    Dann hatten wir noch eine 5er Runde. Dort wurde dann das von einem Kumpel unterstützte Horizons / #Horizonte gespielt. Die erste Runde fand ich noch ganz spannend weil alle die gleichen Fähigkeiten haben obwohl ich sonst eher ein Asymmetrie Fan bin. Prinzipiell geht es darum Siegpunkte zu erlangen, dies kann man auf diversen Wegen erreichen (Missionen, Wissenschaftsmarker, Mehrheiten in den Systemen). Dies funktioniert auch sehr sehr gut, nur leider hätte dem Spiel etwas mehr redaktionieller Schliff ganz gut getan. Ich habe z.B. im ersten Spiel einfach alles daran gesetzt so viel wie möglich Wissenschaftsmarker zu bekommen. Diese sind begrenzt und auch laut Regelbuch so gewollt (wenn weg dann weg). Ich hatte dann schlussendlich 25-27 Wissenschaftsmarker und habe damit die Hälfte aller Verbündeten nutzlos gemacht. Sicher bei Spielen mit weniger Spielern klappt das nicht so schnell und auch wenn meine Mitspieler das Spiel besser können, würde es anders ablaufen. Allerdings geht ein dazwischen grätschen nur auf Kosten der eigenen Strategie. Also büßt man woanders etwas ein.


    Das zweite Spiel war dann „etwas“ unausgewogen, was leider auch damit zu tun hat das es Fehler auf mindestens einem Rassen Tableau gibt + wahrscheinlich noch ein Fehler bei der deutschen Übersetzung (gibt ja leider online kein englisches Regelbuch). Dies hat mich extrem genervt weil die Völker dadurch extrem unbalanciert sind. Zusätzlich gibt es immer einen Startverbündeten (5x gleich), durch Kickstarter gibt es noch 5 unterschiedliche die verteilt werden und man sich dann zwischen Standard und Speziell entscheiden kann. Der eine Charakter (habe den Namen leider nicht mehr im Kopf) war so toll, dass die eine Rasse bereits in Runde 2 die erste Kolonie ausspielen konnte. Und wenn er gewollt hätte hätte er das jede Runde geschafft. Dann wäre das Spiel in Runde 6 beendet ohne das man wirklich effektiv die Strategie verhindern könnte


    Horizonte wurde mehrfach als Valeria im Weltraum angesprochen. Finde den Vergleich okay aber nicht ganz passend. Ich persönlich würde es wieder mitspielen dann aber mit max 4, bei 5 war mir die Downtime zu hoch (liegt zum Teil aber an meiner Gruppe…) und auch vorerst nur mit Standardtableau und Standard Starverbündeten. In Summe 6/10 Hier noch ein Eindruck vom Spiel:




    Dann musste einer los und wir haben noch 2 Runden #RaceForTheGalaxy gespielt. Für die anderen 3 Neuland, was in Kombination zu der fortgeschrittenen Uhrzeit dazu führte das ich Handeln bestimmt 3 mal je Person erklärt habe. Denn genau wenn ich es erklärt habe, hat nur eine Person halb zugehört und der Rest in seine Karten… Gefiel dennoch allen so gut das wir noch eine zweite Runde gespielt haben. In Runde 1 war ich voll ausgelastet mit mehr oder weniger doofen Fragen beantworten. Habe da nichtmal im Ansatz um den Sieg mitgespielt. Dafür war Runde 2 umso besser für mich, einige haben da echt gefühlt schon geschlafen und so konnte ich einen extrem beachtlichen Sieg mit >40 Punkten einfahren. Finde das Spiel zu viert nicht ganz so gut aber immer noch extrem unterhaltsam. Race for the Galaxy is für mich eine 8/10 im 4er Spiel.




    Und bei einer anderen Gelegenheit eine Runde Terraforming Mars zu dritt auf der Standardkarte aber mit den Präludium Karten. Macht ein extrem gutes Spiel noch einen Ticken besser für mich da der Einstieg dadurch gut beschleunigt wird. Das wir dennoch 2,5h gespielt haben lag an meinen beiden Mitspielern. Und bei dem einen überlege ich ob ich in einer dreier Konstellation überhaupt noch solche Spiele spiele. Denn er hat 3 mal Sachen gemacht die dem dritten in die Hände gespielt haben. Der dritte hat dann auch mit 79 Punkten zu 75 zu 70 gewonnen. #TerraformingMars

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  • 3* #Monolith Arena zu 2 gespielt. Ein Mittelmäßiges Duell in einer Arena auf Hexfeldern. Die meisten werden es vom Vorgänger Neuroshima Hex kennen vom selben Autor. Soweit ich das jetzt nachgelesen hab ist es ein sehr ähnliches Spiel. Es ist nicht schlecht, habe mir aber mehr erwartet. Relativ Glückslastig im nachziehen der Plättchen. Der Monolith Experten Modus gefällt mir gar nicht. Combos auf die man hinarbeiten kann erkenne ich nicht. Grafisch ist es wirklich hübsch

    Der nächste Fehlversuch für mich ein Arenaspiel zu finden nach Wildlands, Warhammer Underworlds und dem noch etwas besseren Tash Kalar.


    Suche für mein Mage Wars Arena einen Nachfolger der leichter für neue Mitspieler zu erlernen ist und trotzdem eine gewisse Tiefe mitbringt. Deutsch ist Pflicht


    #Elisabeth I.: Die Religionskriege 1559-1598 zu 6

    Wurde in der 2 Runde abgebrochen wegen Regelproblemen und unlust mancher Mitspieler.

    Am Tag danach das Einstiegsspiel zu 2 probiert, durchgespielt aber das Regelheft ist echt schwer zu lesen für so ein umfangreiches Spiel. Leider ist da auf Deutsch auch wenig zu finden an Hilfen. Wir hatten zu zweit das Spiel erlernt und versucht es den Mitspielern näher zu bringen. Hat nicht wollen sein.


    Mit der Frau 2* #AuZtralien gespielt und 2*verloren gegen das Spiel. Gefällt meiner Frau sehr gut mir so mittelmäßig, kann mich mit den Siegbedingungen nicht so richtig anfreunden. Wenn ich im Spiel zurückliege was man sich ja ausrechnen kann warum soll ich dann noch was für die Gemeinschaft machen?

    Spielt sich sicher zu 3 oder 4 besser, mal sehen.



    Herrausgerissen hat es für mich diese Woche endlich wieder einmal #MageWars zu spielen. 2018 ist es leider leider sehr ruhig geworden. Es ist und bleibt das beste Spiel was ich kenne. Gespielt habe ich einen untytpischen Nekromanten gegen meinen ebenfalls erfahrenen Gegner der eine Tiermeisterin spielte. Zu Beginn fürchtete ich schon das er mich rushen will weil das die Tiermeisterin sehr gut kann. Das ist die einzige Schwäche in diesem Deck da ich mit Ehren, Mhegedden ein sehr langsames Deck gespielt habe das sich erst ab der 3 Runde richtig entfaltet und ab Runde 9-10 richtig abgeht mit dem Opferaltar. Aber er spielte mit einer Behausung in der ersten Runde einen soliden Grundaufbau. In den folgenden Runden musste ich mich mit viel fliegendem Geflügel abgeben was aber Dank zweier Elementarzauberstäbe mit Sturmwind kein großes Problem war. In den Endrunden konnte er trotz guter Rüstung dem Opferaltar den er nicht kommen sah und Ehren der wiederholt als Zombie geopfert wurde entgegensetzen.

  • Gerade wieder mit drei Freunden über den TTS eine 4er Partie Spirit Island beendet. Die Partie wieder Mal auf dem einfachen Schwierigkeitsgrad angesiedelt (Blühende Insel, keine Starterdecks, kein Szenario, keine Nation). Gespielt haben wir ca 2,5 Stunden mit Blitz, Erde, Fluss und Ozean und 5 Runden vor Ende gefahrlos gewonnen. War ein schönes Spiel, gerne wieder.


    #SpiritIsland

  • Ich habe solo im 2. Versuch das 5. und letzte Kapitel von #Blackout geschafft. Mit 156 von 125 nötigen Punkten sogar recht klar, nachdem ich im ersten Versuch nicht mal 100 Punkte schaffte. Die beiden Stromversorgungsaufträge habe ich etwa nach 2/3 der Spielzeit geschafft. Mit der Ärztin habe ich eine 7-Punkte-Helferin 3x aus dem Krankenhaus geholt, die ich gezielt bei Erkundungsmissionen „opferte“. Ich habe keinen einzigen Spezialisten angeworben, nur 2er und 3er Helfer sowie Ziele, die Rohstoffe als Häkchen Aktionen bringen.


    Ich mag Blackout sehr, kommt wahrscheinlich morgen als Dreier auf den Tisch. Mittlerweile auch schon 15x gespielt.


    Zu Zweit #LaIsla von alea. Okay, es ist schwächer als gedacht, muss man nicht wirklich haben. Leichtere Euros mit ca. 1 Stunde Spielzeit habe ich genug. Werde ich wohl nicht mehr oft spielen. Hatte ich irgendwie besser in Erinnerung.


    #ForumTrajanum ist angekommen und wurde ausgepöppelt. Ganz schönes Brett die Anleitung. Ich habe dann mal eine 2er Partie simuliert und es ist wie so oft dann alles halb so wild. Ich bin sehr neugierig wie es sich spielt. Mit den verschiedenen Wegen zu Punkten kommt es mir fast wie ein abgespecktes Teotihuacan vor. Man muss schon einen Plan haben wie man an seine Punkte kommen will. Bin gespannt.

    "Wo kämen wir denn hin, wenn alle sagten, wo kämen wir hin, und niemand ginge, um einmal zu schauen, wohin man käme, wenn man ginge!" (Kurt Marti)
    Top 15:
    1 Gaia Project — 2 Mombasa — 3 Nippon — 4 Auf den Spuren von MP — 5 Orleans — 6 Tzolkin

    7 Bora Bora. — 8 Lorenzo — 9 Great Western Trail — 10 Trajan — 11 Concordia — 12 Blackout

    13 Das tiefe Land — 14 Newton — 15 Troyes

  • Hallo Jochen, du Plättchenleger-Vertreter ;)

    #ForumTrajanum ist angekommen und wurde ausgepöppelt. Ganz schönes Brett die Anleitung. Ich habe dann mal eine 2er Partie simuliert und es ist wie so oft dann alles halb so wild. Ich bin sehr neugierig wie es sich spielt. Mit den verschiedenen Wegen zu Punkten kommt es mir fast wie ein abgespecktes Teotihuacan vor. Man muss schon einen Plan haben wie man an seine Punkte kommen will.

    Ich hatte ja meinen Eindruck geschildert, dass dieser Titel eine solch hohe Zugangshürde hätte. Wo #CarpeDiem mit gleichem Thema und ähnlicher Aufgabenfülle einem mit einer leichten Eleganz entgegen kommt, hat sich FT mir und meinem Regelerklärungen als sperrig erwiesen. Doch bei der letzten Partie nahm Hardy, ein Spielgruppenleiter aus Dorfen, teil. Der hat die Strukturen gleich durchdrungen und konnte mich in seiner ersten Partie auch gleich knapp schlagen. In sofern habe doch noch Hoffnung für den Titel, ihn anderen präsentieren zu wollen. Ich bin gespannt auf deine Erfahrungen.

    Liebe Grüße
    Nils (fragt sich, wo deine Vorurteile hin sind?)

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  • #StationCon - der Montag


    Eine Woche spielen, dieses Jahr allerdings nicht in Willingen.


    Am Sonntag zum warmwerden nach der Anreise eine Partie Keyforge mit den Einsteigerdecks. Der Stapel wurde einmal durchgespielt und am Ende ging es denkbar knapp aus: beide Seiten hatten die Æonen für den 3.Schlüssel vor sich liegen. Das Spiel an sich ist recht eingängig, wir hätten uns die Regeln nur an der einen oder anderen Stelle etwas klarer gewünscht. Mal segen wie das wird wenn mit den einzigartigen Decks gespielt wird. Vorläufig eine 7,5/10.


    Gestern dann eine Partie Maria zu dritt. Hier geht es um den österreichischen Erbfolgekrieg. Ich bin immer wieder erstaunt, wie gut das Spielprinzip von Friedrich hier für 3 Spieler umgesetzt wurde. Ein Spieler führt Preußen und die Pragmatische Armee. Preußen ist mit Frankreich verbündet und die Pragmatische Armee mit Österreich. Und es funktioniert. Gestern konnte Frankreich im Frühjahrszug 1743 den vorzeitigen Sieg erringen. Die Kaiserwahl haben wir nicht mehr erreicht, die wäre nach dieser Runde erfolgt. Bei mir weiterhin eine gute 8/10.


    Danach als Absacker eine Partie Rise of the Necromancers. Eine Essen-Neuheit die mein Radar bislang nicht wahrgenommen hatte. Die Totenbeschwörer laufen über das Spielbrett, erwürfeln Totenschädel, Knochen, Blutstropfen, Pergamente und Tränke, erwerben Gegenstände, erlernen Zaubersprüche, rekrutieren Armeen, bestehen Abenteuer in Dungeons, erobern Städte und erheben dort Steuern. Und am Ende hat einer seine 13 Gruftsteine gesetzt und gewinnt.

    Gruß aus dem Münsterland
    Herbert

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    Einmal editiert, zuletzt von Herbert ()

  • 2 Partien #ForumTrajanum


    War gar nicht so kompliziert wie erwartet. Nach den ersten paar Runden waren die Abläufe eigentlich klar und man hatte schon eine Vorstellung wieviel Möglichkeiten es gibt Punkte zu generieren. In der ersten Partie noch ohne große Strategie einfach mal von Wertung zu Wertung gespielt und letztendlich auch gewonnen.


    In der zweiten Partie wollte ich mich dann auf die Wertungskarte in der letzten Runde konzentrieren (in jeder der 3 Durchgänge gibt es eine Wertungskarte). Gleichzeitig wollte ich meinen Multiplikator bis dahin natürlich maximal ausgebaut haben. Zwischenzeitlich wuchs mein Rückstand auf über 30 Punkte an. Das konnte ich dank meiner starken Endwertung (35 Punkte durch die letzte Karte) zwar noch aufholen, allerdings siegte meine Frau trotzdem mit 1 Punkt Vorsprung. Knappes Ding.


    Gefällt mir bisher besser wie erwartet, habe auch schon wieder einen Plan für die nächste Partie geschmiedet, was für das Spiel spricht.

  • Warum dann nicht gleich Neuroshima?

    Mein Podcast: BenSpielt.de

    Mein Job: Spiele-Redakteur bei Frosted Games

  • Hallo zusammen,

    wir haben Nicht! gespielt:


    1. #Tribes einmal -- zu zweit. Das Spiel selbst war nach vier Runden beendet. Die Diskussion danach und während des Spiels dauerte etwas länger.


    Man hat ein Tableau mit drei Zeithorizonten (Steinzeit, Bronzezeit, Eisenzeit) mit je 4 Plättchen mit Aufgaben. Die Aufgaben bestehen darin, genügend Plättchen im eigenen Gebiet mit mindestens einem Leut darauf und dem richtigen Symbol zu haben. In der ersten Runde eines in der zweiten Runde zwei,...


    Danaben gibt es noch 4 Leisten für Bewegen, Leute auf eigenem Gebiet einsetzen(wo schon eigene Leute stehen), eigenes Gebiet erweitern und Stärke. Je weiter man nach oben kommt, desto mehr Siegpunkte am Ende und während des Spiels darf man die gewählte Aktion so oft wie auf der Leiste vorangegangen ausführen.


    Unterhalb gibt es 6 Aktionsplättchen mit den oben genannten Aktionen und der Zusatzaktion Aufgabe erfüllen (die immer zusammen mit einer der vier anderen Aktionen angeboten wird). Sobald eine Aktion ausgewählt wurde, wandert sie an das Ende der Reihe. Man kann auch Muscheln ausgeben, um Aktionen zu überspringen, die man nicht mag.


    Am rechten Rand liegen die Ereignisse, die jedesmal wenn eine Aufgabe mit Blitz erfüllt wurde hinten in die Aktionsreihe eingeschoben wird. Meistens ist es essentiell nicht eine dieser Ereignisse nicht ausführen zu müssen, oder zumindest die meiste Stärke zu haben, -- dann passiert einem am wenigsten.


    Die Plättchen für das eigene Gebiet werden aus einem Beutel gezogen. Damit fing es schon an.


    Du hast ein Pferd. Das ist das einzige Plättchen das Stärke bringt und ich nicht! -- Du kannst doch welche aus dem Beutel ziehen

    Und wann das ist, weiß keiner -- Du kannst doch ein Plättchen umdrehen und so tun als wäre es ein Pferd, natürlich muß dafür ein Männchen darauf stehen.

    Na toll, da muß ich eines meiner Geländeplättchen vernichten, ewig herumziehen, um ein Männchen darauf zu bringen und es dann wieder anderswohin ziehen, inzwischen kannst Du alles mögliche machen. -- Vielleicht gibt es ja in den nächsten Zeitaltern mehr Stärke.

    Dann decken wir das mal auf (ist jetzt auch schon egal). Siehst Du nur auf einem Plättchen der oberen Reihe gibt es noch einmal Stärke.Bis ich bis dorthin gekommen bin, bin ich doch tot. -- Na gut, wollen wir es dann noch spielen? -- Nein!!!


    Damit war das #Tribes erledigt. Das Spiel ist offensichtlich nur erfunden worden, um @canis zu ärgern.


    Ciao

    Nora

    Einmal editiert, zuletzt von nora ()

  • 3* #Monolith Arena zu 2 gespielt. Ein Mittelmäßiges Duell in einer Arena auf Hexfeldern. Die meisten werden es vom Vorgänger Neuroshima Hex kennen vom selben Autor.

    Warum dann nicht gleich Neuroshima?

    Habe mich nicht großartig informiert die Vorteile die ich für Monolith gesehen habe sind

    Thema Fantasy gegen Endzeit, Plättchen sind bei Monolith doppelt oder dreimal so groß. Grafisch hat mich Monolith besser gefallen. Die beworbene neue Monolith Mechanik, die jetzt wo ich sie gespielt habe mir nicht gefällt. Neuroshima hatte ich auch noch nie gespielt kannte ich nur von Bildern her.

  • Damit war das #Tribes erledigt.

    Ich nehme an, du redest von #TribesEarlyCivilization.

    Musste das auch einmal mitspielen und fand es nur grauenhaft, Besonders fies war, dass diejenigen, die weit vorne lagen, belohnt wurden und derjenige (ich), der eh schon am Boden war, auch noch einen Tritt ins Gesicht bekam.

    Das Spiel ist für mich tatsächlich broken.

    Wenn eine Schraube locker ist, hat das Leben etwas Spiel.

  • Wir haben zu dritt #Blackout gespielt. Die anderen beiden (D und C) haben es schon einmal gespielt und sind erfahrene Vielspieler.

    C hatte ruckzuck den 4. Slot freigeschalten (Stromversorgungsaufgabe) und kam auf viele Ressourcen. D konzentrierte sich auf Häkchen Aktionen die ihm Ressourcen brachten, was super funktionierte. Außerdem besetzte er viele kleine Bezirke um noch mehr Häkchen Aktionen freizuschalten. Beide schafften ihre beiden Stromversorgungsaufträge (4. Slot und 0-6 Marker). Den 0-6 Marker schaffte ich nicht, den 4. Slot erst spät. Dafür setzte ich alles auf Erkunden. In den ersten Runden je eine Trainingsaktion für zusätzliche GPS Signale und dann noch die beiden Ziele für weitere 2 dauerhafte GPS Signale. Dazu als ersten Bezirk-besetzt-Marker „1Buch für 1 GPS Marker freigeschalten. Das hat auch gut funktioniert. Eine 7er Helferin holte ich aus dem Krankenhaus für 7 Punkte.


    3 sehr unterschiedliche Strategien also, die alle drei gut funktionierten. Ich konnte in der letzten Runde noch meinen Notfallplan erfüllen und einen Spezialisten holen womit ich eine 7er Bezirk für 14 Punkte sichern konnte. Damit schaltete ich die Häkchen Aktionen 4$ für 2 Punkte frei und die Aktion 1 Werkzeug für 3 Punkte. Insgesamt also war der Notfallplan 19 Punkte für mich wert und damit spielentscheidend beim 105-95-90.

    Zwei Stunden Spielspaß für uns drei. Wir werden hoffentlich bald wieder in Hongkong umherstreifen:)

    "Wo kämen wir denn hin, wenn alle sagten, wo kämen wir hin, und niemand ginge, um einmal zu schauen, wohin man käme, wenn man ginge!" (Kurt Marti)
    Top 15:
    1 Gaia Project — 2 Mombasa — 3 Nippon — 4 Auf den Spuren von MP — 5 Orleans — 6 Tzolkin

    7 Bora Bora. — 8 Lorenzo — 9 Great Western Trail — 10 Trajan — 11 Concordia — 12 Blackout

    13 Das tiefe Land — 14 Newton — 15 Troyes

  • #StationCon - der Dienstag


    Auch gestern (Dienstag) wurde in der Vulkaneifel gespielt.


    Zunächst zwei Runden Scythe zu dritt. Jeweils das Grundspiel mit den Zusatzvölkern der ersten Erweiterung. Für mich ein Euro auf dem Player-Boards gepaart mit Amitrash auf dem Spielplan. Das Setting finde ich seltsam schräg, aber die Umsetzung geradlinig und konsequent. Aber irgendetwas fehlt diesem Spiel um mich komplett mitzunehmen. Es bleibt bei einer knappen 8/10.


    Danach endlich komplett zu viert eine Partie Britannia begonnen. Wir haben 9 Runden gespielt und nehmen die Hängepartie mit in den morgigen Tag. Nach der letzten blichen Römischen Anfangsoffensive sehe ich aktuell den Waliser vorne, da auch die Kaledonier und Jüten sehr gut punkten. Auch der Sachse steht recht gut, er war bereits 2 mal Brettwalda. Es bleibt spannend.

    Gruß aus dem Münsterland
    Herbert

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    2 Mal editiert, zuletzt von Herbert ()

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  • Nach der letzten blichen Römischen Anfangsoffensive sehe ich aktuell den Waliser vorne, da auch die Kaledonier und Jüten sehr gut punkten.

    Jupp, sehe ich genauso, da hätten vielleicht dir Iren etwas gegenhalten sollen ... :P

    Gruß aus Frankfurt, Helmut

  • Nein, ich werde kein Freund mehr von kooperativen Spielen. Auch Spirit Island, das ich gestern erstmals spielen konnte, ändert daran nur wenig, auch wenn es mir bislang in dem Bereich am besten gefallen hat. Bei meinen bisherigen kooperativen Versuchen (Robinson Crusoe, Pandemie Heilung und zuletzt auf der Messe Adventure Island) fühlte ich mich vor allem den Würfeln ausgeliefert. Zumindest das ist bei Spirit Island kein Problem. Hier halten sich die Zufallseinflüsse in Grenzen.


    Wir spielten zu dritt bzw. war das eigentlich der Plan, im Endeffekt steuerten wir aber über 80% des Spiels die drei Geister zu zweit, wodurch sich die Spieldauer sicher auch deutlich verlängert hat und wir am Ende erst nach gut drei Stunden fertig waren. Dabei hatten wir glaube ich grade mal 8 oder 9 Runden gespielt, dann waren alle Gebäude zerstört und so die Invasoren besiegt.


    Ich kann auf jeden Fall nachvollziehen, warum Spirit Island bei vielen so gut ankommt. Ich empfand die Partie trotz der langen Spielzeit keineswegs als langweilig. Die unterschiedlichen Geister sehen spannend aus, der Rundenablauf mit seinen Phasen gefällt mir grundsätzlich auch, ebenso der Deckbaumechanismus mit den Fähigkeitskarten. Ich kann auch gar nicht so richtig erklären, warum es mich trotzdem nicht komplett gepackt hat. Wahrscheinlich ist der kooperative Aspekt an sich einfach nicht meins und ich finde das Gegeneinander spannender.


    #SpiritIsland

    Meine Top 10 (in loser Reihenfolge):

    Terra Mystica - Gaia Project - Ein Fest für Odin - Tzolk'in - Agricola - Clans of Caledonia - Great Western Trail - Heaven & Ale - Auf den Spuren von Marco Polo - Scythe

  • Spannender finde ich "Gegeneinander" auch. Ein denkender Gegner spielt einfach anders. Dennoch sind kooperative Spiele gerade dann gut, wenn man Leute von modernen Brettspielen überzeugen möchte. Wie oft hört man von #Monopoly-geplagten Leuten nach einer Partie #Zombicide, #Pandemie oder #Time Stories: "Ich fand's gut, dass man nicht gegen einander spielt"...


    Dennoch, da geb ich dir recht, verliert das irgendwann seinen Reiz. Daher ist vielleicht gerade #SpiritIsland neben #RobinsonCrusoe interessant, weil beide einen sehr hohen Schwierigskeitsgrad aufweisen (können).

  • Dann spiel doch mal was kooperatives ohne Würfel? :)

    Man merkt, dass du Spirit Island noch nicht gespielt hast. ;)

    Wir spielten zu dritt bzw. war das eigentlich der Plan, im Endeffekt steuerten wir aber über 80% des Spiels die drei Geister zu zweit


    Ich kann auch gar nicht so richtig erklären, warum es mich trotzdem nicht komplett gepackt hat. Wahrscheinlich ist der kooperative Aspekt an sich einfach nicht meins und ich finde das Gegeneinander spannender.

    Entweder das oder aber es wäre ein besseres Erlebnis gewesen wenn Spieler Nr. 3 seinen Geist auch zu 100% selbst gespielt hätte.

    Ich habe jetzt schon an vielen Orten gelesen, dass die Erstpartien von Spirit Island oftmals einen schlechten Eindruck hinterlassen haben.
    Wie war denn euer Setup? Welche Geister habt ihr gewählt?
    Das Regelwerk empfielt je einen der weniger komplexen Geister zu wählen und dazu das vorgefertigte Kartendeck zu verwenden. Das mag für Einsteiger auch ein guter Anlauf zu sein, dennoch würde ich die eigenen Decks gegen das "zieh eine bliebige Kraft aus vier Karten"-Option nicht vorziehen. Dadurch, dass man den Spielern die Wahl lässt kann man vielleicht besser auf eine kommende Situation reagieren. Hier mal ein Verteidigen oder Verschiebn/Versammeln zum richtigen Zeitpunkt und ein ewaiger Brandherd ist nicht mehr existent. Das gleicht Unausgewogenheiten der Geister aus.


    Es kann natürlich auch sein, dass du kooperative Spiele nicht spannend genug findest... geht meiner Frau nicht anders. ;(

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