21.01.-27.01.2019

  • Bandida Und, hast du die Miniaturen, die Tempo kleine Schnecke beilagen, denn schon bemalt .... ? :lachwein: Und mussten sich die Schnecken schon im Kampf gegen ein Bossmonster beweisen, wie den epischen Kampf gegen das Schneckenkorn oder das EingegrabeneZurHälfteMitBierGefüllteGlas ??

    Gruß aus Frankfurt, Helmut

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  • Machiavelli101


    Ich bin mir nicht ganz sicher, ob er unterfordert war. Zumindest saß er minimum 20 Sekunden einigermaßen still, ohne dass ich Angst hatte, dass er vom Tisch fällt und mir den Teppich mit Blut vollsaut. Gutes Zeichen! Muttason musste natürlich ganz klar gegen diversen Gähnreiz ankämpfen, aber was tut man nicht alles? Heilloses Gekrakel als Kunstwerk deklarieren und den Kühlschrank dekorieren zum Beispiel ... allerdings die Altersempfehlung „3-7“ halte ich für zumindest stark diskussionswürdig


    Helmut R.


    Das Bossmonster sah arg nach RiesenholzminiaturmitlilaRobe aus und stammte glaub ich aus dem „Ersten Spieleschatz“

  • #Gloomhaven, #ImperialSettlers & #ChampionsOfNexum


    #Gloomhaven

    Der erste Charakter ist nach knapp 27 Stunden Spielzeit in den Ruhestand gegangen. Immer noch tolles Spiel mit tollen Szenarien, wir sind immer noch hart am Ball!


    PS: Ein Fehler ist mir zu Anfang unterlaufen, den ich erst bemerkte, als ich den neuen Champion freischaltete...


    #ImperialSettlers

    Ein schönes kleines leichtes Spiel, bei dem selbst Konfliktsituationen einen Vorteil für den Verlierer geben. Schöne Grafik, tolles Material, das war seine 17€ schon wert ;) Ich habe jetzt mehrere Runden solo hinter mir und eine zu 2. Jedoch bisher nur mit Römern und Barbaren. Ein typisches "Ich nehme X und mache Y"-Spiel. Für Neulinge vielleicht ein schönes Gateway-Spiel.


    Ich habe um Weihnachten herum auch ein paar Erweiterungen mitgenommen: Neben den beiden Völkern, die es auf DE gibt, sind auch "Die Magische 3", "Nachbarschaftshilfe" und die Promo-Box dazu gekommen. Naja, die Völker habe ich noch nicht gespielt und habe auch alle "Upgrade-Karten" für die bestehenden Völker aussortiert, die auf Tokens der neuen Völker zugreifen. Nachbarschaftshilfe führt quasi nur die offenen Produktionsstätten ein und die magische 3 die Set-Mechanik. Beides sehr einfach und kann direkt ins Hauptspiel eingebunden werden. Die Promobox hätte man sich dafür sparen können. Diese Plättchen sind ganz nett, aber bei sowas frage ich mich immer, wie es um die Balance aussieht.


    Apropos Balance: Die ist bei uns dann doch nicht so groß geschrieben, denn wir haben einfach besagte Karten zu einem Stapel von je 50 Karten zusammen gemischt. Laut den Turnierregeln sollte ein Deck nur aus 30 Karten bestehen. Ein interessanter Gedanke, in so ein Spiel Deckbau einzubauen, aber das ist mir dann doch zu swingy in der Ausrichtung und es macht ja auch so mit den 50 Karten eine Menge Spaß!


    #ChampionsOfNexum

    Chordcommander und ich haben eine Partie über TTS gemacht. Das negativste zuerst: Ich mag dieses Tool nicht... Tabletopia ist so viel schöner und einfacher, auch wenn das dennoch oft ein gefruckel mit der Maus ist. Geht eben nichts über analog aufm Tisch...


    Zum Spiel: Erst war ich sehr skeptisch, dann nach ein paar Runden ziemlich enttäuscht, dann nach unserem Gespräch zumindest nicht mehr ganz so abgeneigt. Wenn es Moba sein soll, dann extrem abstrakt. Grob gesagt sieht die Map und die Champions danach aus. Die Tower sind eher Siegpunkte, deren Zerstörung einem mehr Bewegungsfreiraum in der gegnerischen Hälfte ermöglichen. Soweit, so gut.


    Das Kampfsystem an sich war auch ganz nett und schnell gespielt. Gefiel mir eigentlich auch ganz gut. Was mir dagegen gar nicht gefallen wollte waren die Spielkarten. Man bewegt sich 2-3 Felder und nimmt eine Karte auf, je nach Ort, auf dem man sich befindet. Was dann aber durch diese Karten passiert hat irgendwie überhaupt keinen Bezug zum Spiel.


    Beispiel: Jeder von uns spielte mit 2 Helden. Als Jochen loslief und eine Karte spielte, konnte er schon in der ersten Runde meinem Assassinen 5 Schaden machen - da war der noch nicht einmal losgelaufen. Das ist thematisch nicht eingebunden noch kann man es irgendwie nachvollziehen oder noch schlimmer: Nicht vorhersehen. Der steht einfach in der Heimatbasis und bekommt durch eine Aktionskarte 5 Schaden (von 11 Lebenspunkten!).


    Das Spiel hat ein paar schöne Ideen und braucht noch ein bißchen Feinarbeit mit den Lanes, aber sowas wie mit den Karten geht eigentlich gar nicht. Das ist in diesem Fall ja auch nicht mehr als Spiel des Lebens. Weder habe ich die Wahl, noch macht es irgendeinen thematischen Sinn. Ich könnte mir vorstellen, dass sie durch die Karten um eine Minion-Mechanik herumkommen, aber da muss auf jeden Fall noch was getweakted werden.

    Designer, Kickstarter, Hobbyautor, Sprecher, Lektor & Spielenerd.

  • Gestern mit 4 Spielern aus der 18xx Gruppe


    Age of Steam auf der Skandinavien-Karte: Nett durch die Fährverbindungen aber auch sehr anspruchsvoll im Streckenbau. Wird in einer BGG-Liste als beste Karte für 4 Spieler bezeichnet. Ich fand sie gut, aber nicht herausragend. AoS ist für mich eine knappe 10/10, die Map eine 8/10.


    Danach noch eine Partie First Train to Nürnberg. Da wurde in meinen Augen ein relativ simples Spiel zu kompliziert ausgebaut. Viele Leisten, jede ergibt Sinn aber es ist dann doch etwas viel Verwalterei um den recht simplen Kern. Und die Scheiben für die Snzeige der diversen Leisten sind viel zu klein geraten, da waren die im Originalspiel Last Train to Wenslaydale gelungener. Für mich eine gute 7/10.


    #AgeOfSteam #FirstTrainToNuremberg #FirstTrainToNürnberg

    Gruß aus dem Münsterland
    Herbert

    ______________________________
    I'm old enough to know what's wise
    and young enough not to choose it

  • Als "Fan" des Spielst möchte ich kurz auf deinen kleinen Bericht eingehen.
    Ich spiele das Spiel zu 99% mit meiner Frau, dabei hast du mit mir einen Deckbau-Veteranen und mit meiner Frau einen Deckbau-Muffel.
    Ich sehe durchaus Sinn darin, dass man vor einer Partie die Anzahl der Völkerkarten auf einem entsprechenden Level hält, da man so auch die Möglichkeit bekommt, das Deck ggf. leer zu ziehen und somit die Siegpunkte-Engine eines jeden Volkes früher oder später etablieren zu können. Ansonsten zieht dir der eine Spieler davon, während der andere nicht wirklich Spass hat. Daher kam bei uns das Spiel mit zunehmenden Karten immer seltener auf den Tisch, da meine Frau keine Lust hatte im Vorfeld ihr Deck zu bauen.


    Ich bin bei dir, dass man vor allem die nicht-Völkerkarten aller Erweiterungen in den großen Stapel mischen kann, allerdings sind einige dann vielleicht wertlos, wenn man z.B. ohne Azteken und somit ohne Technologie-Plättchen spielt. Wenn sowas gezogen wird, entscheiden wir meist, diese dann gegen eine neugezogene zu tauschen.


    Ich selbst muss mir mal ein einfaches System überlegen, wie man ohne großen Deckbau recht einfach an die 30 Karten kommt, abhängig von den gewählten Völkern und Themensets ... Apropos Themensets .. ich habs selbst noch nicht ausprobiert, aber die letzte kleine Erweiterung "Die haben angefangen", führt die neue Aktion "Erobern" ein, mit deren Hilfe man Völkerorte seiner Gegner übernehmen kann. Diese Aktion kann man unabhängig dieses Themensets nutzen und erhöht nochmal die Interakion. imperial_settlers_-__4250231715648_de.pdf
    Vielleicht gefällt dir das ja.

  • Ich finde die Interaktion soweit ganz gut, weil man immer noch mit einem Vorteil herausgeht (1 Holz + 1 Fundament) und man für die wirklich lohnenswerten Gebäude sowieso Fundamente braucht/Gebäude abreißen muss. Die Erobern-Erweiterung braucht es da für mich nicht wirklich. Ich finde auch, dass es sich irgendwie komisch anfühlt "Die haben angefangen" mit "Nachbarschaftshilfe" zu kombinieren. Das eine ermöglicht es mir Orte direkt zu "stehlen". Das andere ermöglicht es mir Orte von anderen zu benutzen, wodurch alle einen Vorteil haben. Aus diesem Grund habe ich erstmal "Die haben angefangen" ausgelassen und das wird wohl auch so bleiben.


    Die Karten der Azteken und Atlanter, also auch die Karten dieser Erweiterungen, die für die anderen Stapel da sind, habe ich erstmal noch aussortiert. Eigentlich sind das nur alle Karten mit Erweiteurngs-Kürzel und eine Promo-Karte des Einsiedlers (glaube ich).


    Zu den Decks... Ja, damit, dass das Kartendeck mit 30 Karten eine Limitierung der Siegpunkte darstellt, stimmt natürlich. Das habe ich noch nicht bedacht. Dennoch kommt es bei uns noch selten vor, dass man die 30 Karten überhaupt durchrattert. Vielleicht wäre es da besser die Anzahl der Karten ohne Deckbau auf 30 zu beschränken, wobei natürlich auch nur Murks dabei herumkommen kann. Aber ich denke, in einem Kennerspiel muss auch nicht jede Karte 100%ig ausbalanciert sein und maximal effizient gespielt werden.

    Designer, Kickstarter, Hobbyautor, Sprecher, Lektor & Spielenerd.

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  • Im neuen Jahr war noch nicht viel geboten..


    #Warhammer

    Vorletzte Woche ein Maltutorial bekommen und im Anschluss meine erste Partie Warhammer angespielt. Mein Kumpel mit den Dunkelelfen gegen meine Skaven. Sehr faszinierend alles mit dem Zollstock auszumessen 😅

    Auf dem Spielfeld kommt mit den ganzen Miniaturen und modellierten Hindernissen gleich ne tolle Stimmung auf. Wir haben so ziemlich einfach drauf los gespielt, daher hab ich versucht nicht all zu viel zu grübeln... also Katapult u schützen auf den Berg. Die resttruppen hinter den anderen Berg.

    Die Dunkelelfen hatten armbrustschützen im Wald u gefährlich aussehende Kavallerie weit vorn platziert.

    Bis wir abgebrochen haben lief es gar nicht so schlecht.. mit meinem Zauberer hab ich die armbrustschützen am schießen gehindert, mein kanonenfutt.. die sklaven verwickelten die Kavallerie in einen ungleichen Nahkampf während Katapult, schützen u giftkanone versuchten alles zu Klump zu schießen, was dank Würfelpech eher schlecht als recht klappte. Ebenfalls übel lieg es für Meine Kerntruppe die dank zwei mieser moralwürfel erst geflohen ist, sich dann aber wieder sammeln konnte.

    Wir einigten uns dann auf Unentschieden, weil ich los musste.. 🤷🏻‍♂️

    Bockt auf jeden Fall.


    Ansonsten hab ich noch alle KDM Karten gesleeved u warte bis meine Farben geliefert werden. Ich will endlich los legen..


    Vorgestern dann ein kleiner Spieleabend mit Freundin u Schwester. Da darf nix Überkompliziertes auf den Tisch.


    #Siedler von Catan

    Das Ding stand gefühlt Jahrzehnte bei den Eltern. Hat Spaß gemacht.. meine Schwester hat sich aber schlecht platziert u bekam am Anfang kaum Rohstoffe.


    #ColtExpress

    Hier hätte ich an Stelle von Cheyenne besser Belle wählen sollen, da sich beide Mädels im Zweifel bei Beschuss immer für mich entschieden.

    Dazu gelang es mir nicht wirklich die Spezialfähigkeit oft einzusetzen. Somit blieb mir nur der letzte Platz 🤷🏻‍♂️😬

  • Ich finde die Interaktion soweit ganz gut, weil man immer noch mit einem Vorteil herausgeht (1 Holz + 1 Fundament) und man für die wirklich lohnenswerten Gebäude sowieso Fundamente braucht/Gebäude abreißen muss. Die Erobern-Erweiterung braucht es da für mich nicht wirklich. Ich finde auch, dass es sich irgendwie komisch anfühlt "Die haben angefangen" mit "Nachbarschaftshilfe" zu kombinieren. Das eine ermöglicht es mir Orte direkt zu "stehlen". Das andere ermöglicht es mir Orte von anderen zu benutzen, wodurch alle einen Vorteil haben. Aus diesem Grund habe ich erstmal "Die haben angefangen" ausgelassen und das wird wohl auch so bleiben.


    Die Karten der Azteken und Atlanter, also auch die Karten dieser Erweiterungen, die für die anderen Stapel da sind, habe ich erstmal noch aussortiert. Eigentlich sind das nur alle Karten mit Erweiteurngs-Kürzel und eine Promo-Karte des Einsiedlers (glaube ich).


    Zu den Decks... Ja, damit, dass das Kartendeck mit 30 Karten eine Limitierung der Siegpunkte darstellt, stimmt natürlich. Das habe ich noch nicht bedacht. Dennoch kommt es bei uns noch selten vor, dass man die 30 Karten überhaupt durchrattert. Vielleicht wäre es da besser die Anzahl der Karten ohne Deckbau auf 30 zu beschränken, wobei natürlich auch nur Murks dabei herumkommen kann. Aber ich denke, in einem Kennerspiel muss auch nicht jede Karte 100%ig ausbalanciert sein und maximal effizient gespielt werden.

    Ja, die Kürzel sind hilfreich, dennoch gibt es leider nicht zu jeder Erweiterung auch Karten für jedes Volk und umgekehrt. Somit hast du, wenn du alle kleinen Erweiterungen zusammischen würdest unterm Strich bei der ein oder anderen Fraktion weniger / mehr Karten. Allein dieses Ungleichgewicht gilt es bei der Wahl der Völker und ggf. Themensets zu beachten. Wie gesagt, ich muss mal in einem Eifer von Lust die Karten sortieren und mir da was überlegen, was auch meiner Frau zusagt.

    Ansonsten ... 30 Karten kann man durchaus schaffen. Das Deck ist halt ebenso eine Ressource, die man nutzen sollte. Vor allem die Völker, die mit Meeplen nicht geizen (Barbaren) können eine Menge Karten ziehen (je 2 Meeple für 1 Karte).
    Die Japaner beziehen sogar ihre Siegpunkte aus diesen Karten, da sie eine Engine haben, die auf Handelsabkommen basiert und diese sind nur durch Völkerorte möglich.
    Meine Frau meinte anfangs auch .. lass einfach mischen und losspielen ... war dann am Ende aber wenig begeistert, als ihr Volk halt so gar nicht laufen wollte.


    #ImperialSettlers

    Einmal editiert, zuletzt von JanW ()

  • meine erste Partie Warhammer

    Da du sagst, dass Truppen weggelaufen sind, habt ihr 8. Edition gespielt, und kein Age of Sigmar, oder?

    Da ich mich nicht wirklich auskenne.. es ist glaub ein Fanregelwerk mit reduzierter Truppenanzahl, wurde alles im Netz ausgedruckt.


    Den Moralwurf musste ich machen weil ich über x% Einzelsoldaten verloren hab. Dann wurde gewürfelt, ob die Dunkelelfen speerträger nachsetzen, was nicht erfolgte, dann konnte ich Würfeln ob sich meine skaven sammeln, was klappte. Dann hab ich die Truppe wieder gedreht.


    Regelfehler sind definitiv zu Gunsten des spielflusses nicht ausgeschlossen, meinte der Jung 🙃

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  • Wohl wahr. Auf 30 Karten zu reduzieren sollte also wichtig sein. Wie wärs denn mal mit einer Deckliste im eigentlichen Thread? :)

    Ich fände einen Deckbau-Thread sicherlich nicht verkehrt, allerdings ist es ja nur ein bedingter Deckbau. Da man ja quasi nur Karten-Sets zusammenwürfelt.

    3 x Drillinge (= 9 Karten)
    6 x Zwillinge (= 12 Karten)
    9 x Einzelkarten (= 9 Karten)

    Eine kleine Deckbauseite/-app, die einem hier die Tauschoptionen aufzeigt wäre schon was feines.
    Für ein Inlay könnte ich mir die Sortierung auf eben diese drei Kategorien vorstellen.

  • Aber das geht doch darüber hinaus? Du musst doch z.B. schauen, dass Du genug Äpfel bekommst, wenn Du eine Apfel-Siegpunkt-Maschinerie aufbaust? Klar kann man die tauschen, aber wirtschaftlich ist das ja auch nicht. Und schützen muss man sie auch noch... ;)


    Ich denke schon, dass da einiges an Taktiken durch Deckbau drin stecken könnte, allerdings sind die "liefernden" Gebäude ja eher im allgemeinen Stapel zu finden.


    Die Regelung nach Anzahl finde ich gar nicht verkehrt. Du meinst mit Drillingen aber nicht 3x exakt dieselbe Karte, sondern z.B. 3 rote Karten, um die Funktion "für jedes ROTE Gebäude (max. 3)" zu triggern, oder?

    Designer, Kickstarter, Hobbyautor, Sprecher, Lektor & Spielenerd.

  • Aber das geht doch darüber hinaus? Du musst doch z.B. schauen, dass Du genug Äpfel bekommst, wenn Du eine Apfel-Siegpunkt-Maschinerie aufbaust? Klar kann man die tauschen, aber wirtschaftlich ist das ja auch nicht. Und schützen muss man sie auch noch... ;)


    Ich denke schon, dass da einiges an Taktiken durch Deckbau drin stecken könnte, allerdings sind die "liefernden" Gebäude ja eher im allgemeinen Stapel zu finden.


    Die Regelung nach Anzahl finde ich gar nicht verkehrt. Du meinst mit Drillingen aber nicht 3x exakt dieselbe Karte, sondern z.B. 3 rote Karten, um die Funktion "für jedes ROTE Gebäude (max. 3)" zu triggern, oder?

    Na sicher, wenn du es "richtig" machen willst, musst du natürlich ein Deck zusammenschustern, das "perfekt" läuft. Wenn du aber ein Deckbau-Muffel bist, möchtest du nur 30 Karten haben. Darin gibt es essentielle Karten - diese muss ich mal heraussuchen - und ich sag mal austauschbare.


    Und ja .. du nimmst die Karten eines Sets ( 1, 2 oder 3 Symbole ) und tauschst diese gegen ein anderes Set aus.



  • Wehe nicht! X(:P

    Angeregt durch diese kausal schlüssige Argumentationskette sehe ich mich demnach gezwungen, innerhalb dieses multisozialem Raums einige abstrakt konventionell gehaltene Thesen zu verbreiten...:/:S^^


    Es geht um #SpaceCorp , wo ich den letzten Teil auf der Starfarer-Map noch etwas erläutern wollte. Da sind wir nun also, außerhalb des Sonnensystems breitet sich der interstellare Raum in seiner gnadenlosen Unendlichkeit vor uns aus. Demzufolge sind auch die neu zu bewältigenden Entfernungen alles andere als Kindergeburtstag. Um damit fertig zu werden, kommen bei den Movementkarten Multiplikatoren dazu - bsw. kann ich darauf aufbauend mit Move 3, 4. und 5 (also 12 in Summe) und einem Move x3 also 36 Bewegungspunkte erzeugen, weitere Multiplikatoren sind durchaus möglich.


    Jeder Spieler bekommt noch ein weiteres Team dazu, also 3 in Summe.

    Der 2. Teil bei den Adaption/Breakthrough Karten ist verfügbar.

    Ein Sternensystem kann nur indirekt angeflogen werden, man muss sich von außen nach innen über 3 Runden gedulden bevor man dort agieren kann.

    Kolonien können errichtet werden (nur 1 pro System) und erzeugen weitere Möglichkeiten/Punkte.

    Als neue Regel beim exploren und bauen gilt jetzt: Es werden bei Explore mit 1 Aktion gleich alle Teile entdeckt, man kann beim bauen auch sofort alles im System bauen!

    Für Dinge die gern vergessen werden, eignet sich ein Blick auf diesen Thread: Important Rules to Remember | SpaceCorp | BoardGameGeek


    Spielerisch scheint das die entscheidende Map zu sein - "Mariner" ist ein guter Auftakt, wenn man hier zurückliegt ist das kein Problem bei ca. 10 erreichten Punkten. Wer hinten liegt, kann ja als taktische Variante versuchen ein Team gleich den "1st beyond Marker" zu ergattern, was einen Vorteil bei der Platzierung auf der nächsten Map bringt.

    Bei "Planeteers" kommt die kosmische Strahlung hinter dem Asteroidengürtel als behindernder Faktor beim bewegen und bauen dazu - echt lästig, kann aber durch eine eigene oder fremde Shieldfactory kompensiert werden. Andernfalls 2 Punkte Abzug. Da es hier mehr Möglichkeiten zum ausbreiten gibt, dauert die Map auch etwas länger von der Spielzeit. Punktetechnisch kommt man hier gut voran.

    Das große Finale auf Starfarer bietet all das bisher gesagte plus diverser Neuerungen, die alle beachtet werden wollen! Zumindest bei den ersten Spielen wird die verbrachte Zeit auf dieser Map mindestens gleich sein wie auf den beiden vorherigen zusammen. Zu leicht kann man in Analyse/Paralyse verfallen, man muss nicht jeden Zug bis ins allerletzte Detail durchplanen. Vor allem aber sollte man einen Plan für den eigenen Zug fassen, wenn die lieben Mitspieler am Zug sind - DAS spart am meisten!


    Bei unserer Runde war ich tlw. mal 10-15 Punkte hinten, konnte mich aber wieder nach vorn schieben. Ein aufholen ist also möglich, man muss natürlich die jeweils richtigen Entscheidungen aus der Situation treffen. Am Ende waren wir alle bei rund 100 Punkten in einer 7-Punkte Range. Es kann vorkommen, das man echt Pech beim ziehen der Exploreplättchen hat und keine Produktionspunkte abbekommt. Auch verleiht der Umstand des kompletten exploren/bauen den Mehrfachsystemen eine höhere Wertigkeit, wer zuerst kommt zieht mehr Vorteil draus. Wenn nicht die gerade benötigten Karten in der Auslage liegen muss man eben Alternativen entwickeln.

    Sollten alle 3 Faktoren zusammenkommen, hat man wirklich Pech gehabt und ist eher Beiwerk als Aktivposten im Spiel. Üblicherweise sollte sich das aber über die Partie ausgleichen. Alles in allem bin von diesem Spiel überzeugt - es transportiert das Element der Besiedelung unseres Sonnesystems sehr anschaulich und spielerisch überzeugend. Trotz der steigenden Vielfalt an Möglichkeiten wirkt es nicht überladen, alles ergibt einen Sinn und kann auch logisch nachvollzogen werden. Das etwas "plump" wirkende Material der Holzqubes als Raumfahrerteams habe ich durch die Orbitale von Tau Ceti ersetzt, jetzt kann sich auch das Auge daran erfreuen. Karten sind jetzt gesleeved und in Ziptüten, damit passt alles noch in die Spielschachtel.



    Empfehlenswert ist es, sich diese Übersicht auszudrucken: BoardGameGeek

    Als doppelseitiges DIN-A5 Format nimmt es nicht viel Platz weg und erleichtert die Übersicht ungemein.

    So, ich habe fertig und feue mich auf die nächste Partie morgen...

    Bitte senden Sie mir Ihre E-Mail doppelt, ich brauche eine für´s Archiv :/

  • iDventures: 1.Fall Adlerstein: hat uns sehr gut gefallen!

    #51stStateMasterSet : Immer wieder gerne! Leider mit den Händlern die falschen Karten erwischt und mit 10pts verloren.

    #ArchitectsOfTheWestKingdom : Klasse! Schneller Workerplacer/catcher. 2 neue Mitspieler direkt abgeholt. Ohne lange Bedenkzeiten.


    Ein Krimi Dinner mit 6 Personen (at home): für alle war's das erste mal. Hat uns 4h beste Unterhaltung geboten und für viel Diskussionsstoff, Beschuldigungsvorwürfen und verzweifelten Erklärungsversuchen gesorgt.

    Jeder war begeistert. Definitiv in nem Monat wieder!!

  • Diese Woche hatten wir unser jährliches, verlängertes Männerwochenende: 4 Kumpels, Skifahren, Wandern, gutes Essen, Bier und natürlich viel Spielen 8-)):thumbup:. Was will man mehr!


    Das wichtigste Spiel: #Schafkopf , ohne Worte ;)


    Aber auch Brettspiele

    #Through the Ages am ersten Abend zu zweit. Für meinen Kumpel war es eine Kennenlernpartie, da merkt man wieder wie komplex das Spiel ist und endete dementsprechend mit der Aufgabe im dritten Zeitalter. Aber es hat ihm super gefallen und wir werden es demnächst auf jeden Fall wieder spielen.

    #Eclipse zu viert, geile Partie. Es dauert aber auch lange, es waren zwei Erstspieler, die Erklärung und der Aufbau dauerte dann schon fast ne Stunde. Aber das Spiel ist einfach geil. Es ging dann auch nicht zimperlich zur Sache, jeder rüstete auf und es kam vor allem zum Schluss zu spannenden Gefechten. Der Erstspieler konnte sogar gewinnen (25-22-20-19). Es hat halt eine gewisse Glückskomponente dabei, aber damit bleibt halt jeder im Spiel und auch Anfänger haben eine Chance. Anfangs deckte ich nur Plättchen auf, die nicht soviel brachten bzw. Ancient ships enthielten, die musste ich halt freikämpfen und so kam meine Economy langsam in Schwung. Trotzdem geht immer was und das ist motvierend. Top-Spiel

    #GaiaProject zu zweit. Während zwei Kumpels unterwegs waren haben wir mein Lieblingsspiel auf den Tisch gelegt. Angetreten sind Xenos (ich) gegen HadschHalla. Die Planetenverteilung war so, dass wir erstmal in unterschiedlichen Ecken gebaut haben und uns nicht so schnell in die Quere kamen. Dafür waren die Handelsposten teuer, für die Hadsch Halla kein Problem, da deren Wirtschaft schnell brummte . Später konnte ich mich dann gut ausbreiten und schaffte mit 3 Allianzen einen ungefährdeten Sieg (142-98). Wie immer geil zu spielen.

    Danach noch 2 Partien #Dokmus, ist ein ganz nettes, im Grunde abstraktes Spiel, bei dem es um geschicktes Setzen seiner Spielsteine auf einem Raster geht . Man bekommt am Ende Punkte für angrenzende Tempelfelder, bebaute Ruinen, komplett entdeckte Spielplanteile und Anzahl bebauter Spielplanteile. Durch die Rollenkarten gibt es noch taktische Möglichkeiten und Ärgerpotenzial. Das geht schnell und macht auch zwischendurch Spass, aber der Wiederspielreiz hält sich in Grenzen, da die Ziele immer dieselben sind, es sind nur immer andere Spielplanteile im Spiel. Zu zweit würde ich da z.B. #Onitama vorziehen.

    Abends haben wir dann Das Feuer in Adlerstein aufgeklärt (naja wir habens versucht ;)), der Fall hat echt Spass gemacht, wobei ich #Detective höher bewerte.

    Es wurden noch gespielt: #Rattus, etliche Partien #King of Tokyo , Schöne Sch#*!e, #RicochetRobots , #Pandemic Untergang Roms , #HalfPintHeroes


    Solche Wochen sollte es öfter geben :)

    1. Gaia Project-2.Through the Ages-3.Mage Knight-4.Tzolk'in-5.Viticulture-6.Caverna-7.Spirit Island-8.Hannibal&Hamilcar-9.Orleans-10.Dominion

    Einmal editiert, zuletzt von ludodiver ()

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  • Bei mir wurde gespielt:

    • #Agricola + #AgricolaArtifexDeck - zum ersten mal mit dem alternativen Deck. Agricola ist immer noch das gleiche, wundervolle Spiel, dazu brauche ich nix mehr schreiben. (9.5/10 für die Neuauflage) Da noch niemand die ganzen neuen Karten kannte, spielten wir einfach mit 7 zufälligen Karten, ohne Draft (sonst hatten wir zuletzt den schnellen Draft mit 3+2+2 Karten gespielt). Allererster Ersteindruck war, dass die Karten etwas kruder sind als die des Basisdecks, mehr merkwürdige Karten mit ungewöhnlichen Bedingungen. Zwei Spieler spielten relativ wenige Karten, der eine, der viele spielte, wurde am Ende letzter. Mein burgeoiser Steinhausbewohner konnte sich durch seine Renovierungsaufwände und einen halbwegs ausgeglichenen Hof am Ende noch so eben an den Bauerntölpeln meines Gegners mit ihrer florierenden Viehwirtschaft vorbeischieben. Zu fünft + Kuh in drei Holzzimmern, was sind denn das für Verhältnisse... So richtig gut lief es bei niemandem, am Ende 42 - 41- ~30. Ersteindruck zum Artifexdeck: Haben muss man das nur als Komplettionist oder wenn man sehr oft spielt und die Karten aus dem Basisset der Neuauflage langsam langweilig werden. Beim Bubulcus-Deck (neueste Deckerweiterung) werde ich erstmal aussetzen. Vielleicht kommen dafür mal die Moorbauern dazu, machdem sie inzwischen ja auch in der neuen Version erhältlich sind. Ausgereizt ist Agricola allein aber noch lange nicht.
    • #VoodooPrince - kleines Stichspiel von Knizia, das aber einen spannenden Kniff hat: Wer zuerst x Stiche hat (zu viert 3) scheidet aus und bekommt so viele Punkte, wie alle anderen Spieler Stiche haben. Außer der letzte Spieler, der nur so viele Punkte bekommt, wie er selbst Stiche hat. Am Anfang loszurennen und die ersten drei Stiche zu machen ist also worst case und endet mit 0 Punkten. Zu lange keine Stiche zu machen und als letzter übrig zu bleiben ist jedoch auch ungünstig, denn 1-2 Punkte sind verglichen mit den 6-8 Punkten, die der Vorletzte bekommt, ziemlich wenig. dazu kommen noch zwei Karten mit Sonderfunktionen, die etwas Würze ins Spiel bringen ohne besonders stark zu sein. Wer nach n Runden die meisten Punkte hat, gewinnt. Sehr simpel, aber nicht trivial. Wer Probleme hat, Farben zu unterscheiden, könnte sich bei schlechtem Licht über die Ähnlichkeit von blau und grün-blau ärgern. Ersteindruck: Gefällt mir gut, für mich eins der besseren kleinen Stichspiele. 7.5/10
    • #Red7 - auch ein kluges kleines Kartenspiel, mit ganz eigenen Mechanismen. Gefällt weiterhin gut, wir spielen mit den empfohlenen fortgeschrittenen Regeln, die das Spiel deutlich interessanter machen. Die "Experten-Variante" muss bei Gelegenheit auch ausgetestet werden. 8/10.
    • #Coup + #CoupReformation - zum ersten mal mit der Erweiterung #CoupReformation. Reformation teilt die Spielerschaft in zwei Fraktionen, man kann nur die Mitlieder der gegnerischen Fraktion angreifen, so lange es die andere Fraktion noch gibt, darf aber auch als Aktion Fraktion wechseln oder die Fraktion anderer Spieler ändern (was teurer ist als selbst zu wechseln). Die Münzen für Fraktionswechsel kommen in einen Schatz, welcher geklaut werden kann. Dadurch verbessert sich das Spiel für mich an zwei Stellen: Der Anfang wird weniger beliebig, weil eine Richtung vorgegeben ist, auf wen man schießt, was beim Original-Coup oft etwas beliebig ist - schließlich sind alle Spieler am Anfang noch sehr ähnlich unterwegs. Mit den Fraktionswechseln kommen am Ende ein paar interessante und gemeine Entscheidungen dazu. Zusätzlich ermöglicht Reformation durch weitere Karten, dass man auch zu siebt bis zehnt spielen kann, falls man das möchte. Coup mochten wir immer schon gern, jetzt nur noch mit Reformation. :) 8.5/10.
  • #GameofThrones (6 Spieler)

    Meine erste und sicherlich letzte Partie Game of Thrones: The Board Game (Second Edition) stand an. Mir war schon klar, dass mich das nicht begeistern wird, aber ich wollte es gern mal erleben. Es hatte in meinen Augen viel von einem aufgeblasenen Munchkin: es wird solange immer auf den wechselnden Führenden eingedroschen bis sich einer durchmogelt oder man nach Stunden das Rundenmaximum erreicht. Ohne Angreifen kann man nicht gewinnen, aber jeder Angriff macht einen verwundbar - ach nö. In der Gruppe wurde sich auch strikt an alle Abmachungen gehalten, was auch eher langweilig war.

    Runde 1: "Wir greifen uns nicht gegenseitig an, OK?" "Ja" - und dann wurde das wirklich so durchgezogen :|


    ... und dann noch diese Ereignisse! Manchmal führen sie zum blinden Bieten (was ich generell nicht mag) auf drei wichtige Leisten. Bei uns passierte das 4 Runden lang nicht und dann dreimal in Folge (oder so). Damit sind die Ausgaben in der ersten Bietrunde natürlich ziemlich sinnlos gewesen.

    Das Spiel fühlt sich an als würden die SUSD-Typen da was Lustiges draus machen können, aber ein gutes Spiel ist das für mich nicht.

  • .... Runde 1: "Wir greifen uns nicht gegenseitig an, OK?" "Ja" - und dann wurde das wirklich so durchgezogen :|...

    Ja, mega überraschend, sich vielleicht besser an sein Wort zu halten, weil sich Mitspieler doch so wahnsinnig gerne verarschen lassen und niemals aus Erfahrungen lernen würden.


    Ich breche in solchen Spielen auch die erst beste Abmachung, nur um mich dann darüber zu wundern, dass die Leute fortan einen Scheiß auf meine Zusagen geben.


    Im Ernst: Auf dem Gebiet Papier klingt diese Wortbrecherei und Backstabberei immer furchtbar spannend, aber sie ist aber auch schlicht nicht sehr praktikabel.

    Wenn mich ein Spieler verarscht, macht der das einmal, danach weiß ich , worauf ich mich zukünftig einlasse und mein Spiel werde ich ihm gegenüber entsprechend anpassen.

  • Die Abneigung gegen diese ganze Wortbrecherei/Backstabberei kenn ich aber auch nur hier aus Deutschland.

    Im Allgemeinen verabscheuen die Mehrzahl der Deutschen einen solchen Loyalitätsbruch, aber die Amerikaner stehen total auf solche Spiele/Mechaniken.

    Dort geht es am Tisch bei solchen Spielen heiß her. Z.B. auch bei Chinatown, da wird gnadenlos geschachert und hintergangen bis sich die Stahlträger biegen :sonne:

  • Die Abneigung gegen diese ganze Wortbrecherei/Backstabberei kenn ich aber auch nur hier aus Deutschland.

    Im Allgemeinen verabscheuen die Mehrzahl der Deutschen einen solchen Loyalitätsbruch, aber die Amerikaner stehen total auf solche Spiele/Mechaniken.

    Dort geht es am Tisch bei solchen Spielen heiß her. Z.B. auch bei Chinatown, da wird gnadenlos geschachert und hintergangen bis sich die Stahlträger biegen :sonne:

    Ja, ich verfluche da manchmal meine deutsche Mentalität, die es mir so schwer macht, solche Mechaniken und Spiele, mit denen Andere eine Riesengaudi haben, richtig zu genießen.

  • Arkham Horror LCG

    Der Pfad nach Carcosa - komplette Kampagne

    solo, 2 Ermittler


    Yes, das war ein Erlebnis.

    So langsam werden dieses LCG und ich warm miteinander.

    Es wird von Kampagne zu Kampagne besser. Dabei will ich nicht mal sagen, dass Dunwich schlechter war. Aber mittlerweile ist der Pool an Spielerkarten so groß, dass man anfangen kann, von Deckbau zu sprechen.

    Es ist immer noch so, dass manche Karten fast Pflicht sind und viele andere eher so lala. Aber es gibt erste Möglichkeiten, Decks einer Klasse wirklich verschieden zu basteln.

    Spätestens mit 2 weiteren Kampagnen und eventuell auch "Rückkehr nach"-Boxen, erwarte ich ein befriedigendes Deckbau-Erlebnis.


    Allerdings muss ich auch sagen, dass der Reiz, die Kampagnen noch einmal zu spielen auch so hoch ist.

    Man spielt sehr lange an einer Kampagne und hat dabei immer die gleichen Ermittler. Dabei gibt es noch so viele andere im Pool.

    Nach 3 Kampagnen und einer "Rückkehr nach"-Box kenne ich erst 4 Ermittler. Dabei war kein einziger Mystiker oder Schurke.

    Zudem gibt es gerade in dieser Kampagne sehr viele Wahlmöglichkeiten, die die Geschichte etwas verändern. Und die Szenarien waren auch überwiegend so gut gestaltet, dass sie zum Wiederspielen einladen.


    Die Geschichte vom König in Gelb und Carcosa ist zwar bekannt, aber gut und mit neuen Elementen umgesetzt. Ich selbst habe den König in Gelb nicht gelesen, aber kenne ihn aus Arkham Horror, dem Brettspiel.

    Die Qualität der Story ist so hoch, dass sie sich vor einer "richtigen" Geschichte nicht verstecken muss.


    Was noch etwas negativ ausfällt, ist die Wahl an taktischen Möglichkeiten.

    Grob runtergebrochen läuft es darauf hinaus:

    - Möglichst viele Aktionen haben durch zusätzliche Aktionen, spezielle Aktionen auf Karten oder "Schnell"-Karten

    - Seine Fertigkeiten steigern

    - Hinweise finden über Ermitteln oder andere Wege

    - Monster bekämpfen mit Waffen oder Zauber und dabei Karten für zusätzlich Schaden nutzen

    - Monstern entkommen und sie damit erschöpfen


    Viel mehr ist es nicht. Da könnte man noch etwas mehr reinbringen.


    Aber ich bin sehr motiviert weiter zu machen. Die Rückkehr zum Vermächtnis von Dunwich und das vergessene Zeitalter mit allen Erweiterungen liegen hier und rufen nach mir und meiner geistigen Gesundheit.

    Einmal editiert, zuletzt von openMfly ()

  • Ich sag ja auch gar nicht, dass das überraschend war - aber langweilig war es eben auch. Das Spiel bietet ja sonst nicht viel.


    Du darfst aber hier das Thema auch nicht ganz vergessen. Im Lied von Eis und Feuer werden Versprechen genauso oft gebrochen wie gegeben. Natürlich muss sich der Vertrauensverlust, den man erleidet auch auszahlen. Wenn aber jemand den Sieg in greifbarer Nähe hat, erwarte ich doch das er alles dafür tut und sich nicht an Nichtangriffspakte von vor 3 Runden hält.

    Mir liegt das auch nicht, deswegen, habe ich in der Partie zum Beispiel kaum etwas zugesagt und mich eher eingeigelt. Da ist in dem Spiel keine Option auf einen gemeinsamen Sieg gibt, können Absprachen kaum von ewiger Dauer sein - zu,mindest, wenn man auf Sieg spielt. Ich verstehe dich schon - glaube aber du hättest auch nicht viel Spaß an Game of Thrones.


    Interessanter als konkrete Absprachen waren so Sachen wie "Guck mal der bereitet sich auf einen Kampf vor. Der will dich bestimmt dort abschneiden, komm ihm mal lieber zuvor." Andere in Sachen reinquatschen, dass ist interessant, aber eine Gruppe muss das auch abkönnen.

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