18.02.-24.02.2019

  • #SmartphoneInc


    Bei mir gab es heute die erste Partie Smartphone Inc.

    Es handelt sich bei dem Spiel um genau das Spiel, das ich mir habe zuschicken lassen und bei dem es "etwas" Probleme mit DPD (in einem anderen Thread) gab.

    Wie auch immer: Spiel ist da und so ging es heute gleich zur ersten Partie.

    Im Spiel ist jeder eine Smartphone-Firma, die sich auf der Welt ausbreiten möchte, um möglichst viele Smartphones zu verkaufen. Denn für jedes verkaufte Smartphone gibt es Geld und Geld sind Siegpunkte in diesem Spiel.

    Der Clou an dem Spiel ist eigentlich die Planungsphase. Man hat 2 doppelseitige, mit unterschiedlichen Symbolen bemalte, Rechtecke, von denen jedes in etwa die Größe eines Smartphones hat. Auf jedem dieser Rechtecke sind, wie bereits erwähnt, unterschiedliche Symbole, die für Aktionen innerhalb der Runde stehen. In der Planungsphase muss man nun diese Rechtecke nach einer bestimmten Regel übereinander legen (=patchen) und deckt natürlich auf diese Art und Weise Symbole auf dem Rechteck darunter ab, denn wenn man 2 Rechtecke übereinander legen muss und auf beiden Symbole sind, verdeckt man folglich Symbole, die sich auf dem unteren Rechteck befinden. Auf diese Weise versucht man die bevorstehende Runde zu planen. Die Symbole stehen hierbei für bestimmte Aktionen, so gibt es ein Symbol, welches den Verkaufspreis meines Smartphones regelt, ein anderes Symbol hilft mir Forschungspunkte zu bekommen, mit deren Hilfe ich die Funktionen meines Smartphones erweitern kann (4G, WLAN, GPS usw.). Dann gibt es noch Symbole für die Produktion, den Verkauf, die Ausbreitung auf der Weltkarte usw.... Kurzum: Es muss viel bedacht werden bei diesem feinen Spielchen. Der Grundkern des Spiels, nämlich Smartphone verbessern, um möglichst viele in möglichst vielen Regionen zu verkaufen ist dabei recht simpel gehalten. Das Knifflige ist -wie bereits erwähnt- die Planungsphase samt Patchmechanismus....Es gibt wirklich einiges zu beachten: Versuche ich mich möglichst groß auszubreiten und möglichst viele billige Smartphones an den Mann oder die Frau zu bringen, oder verbessee ich meine Smartphones und verkaufe sie zu einem teureren Preis aber in nicht all zu vielen Regionen....

    Ich mag Spiele, die sich einem etwas anderen Mechanismus bedienen. Nun ist dieser Mechanismus an sich nichts Neues, denn er kam bereits in Patchistory und Honshu o.a. zur Anwendung, jedoch was hieran neu ist: Man plant seine Aktionen mit diesem Mechanismus. Das kannte ich z.B. in dieser Form noch nicht und ich fand es wirklich sehr interessant.

    Wir spielten das Spiel zu zweit mit einem Dummyspieler. Der Dummyspieler folgt einem Skript, aber spielt sich wirklich gut. Es ist nicht so, dass er sonderlich herausfordernd wäre, aber er nervt stellenweise ungemein.

    Kurzum: Nach nur einer ersten Partie hat mir das Spiel wirklich sehr gut gefallen. Absolut empfehlenswert.

    2 Mal editiert, zuletzt von Braz ()

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  • Was für eine tolle Woche! In vier verschiedenen Zusammensetzungen gab es sehr unterschiedliche, aber schöne Spielerlebnisse.

    Mechs vs. Minions

    Viel zu lange im Regal geschmort, ehe es wieder herausgeholt wurde. Das lustigste unter den kooperativen Spielen. Und das bestproduzierte ever! In Mission 3 kam der geheime Obermotz zum Einsatz, der aus der kleinen Zusatzschachtel förmlich herausbricht. Zu viert haben wir uns dran gemacht und unsere Mechs mit Karten programmiert. Bewegung, Drehung, Schießen, aber die vielen Minions machen einem das Leben schwer und verursachen Fehlerkarten. Und dann wird’s lustig, weil die Mechs plötzlich ganz anders agieren, als man das vorhatte. Gemeinsam haben wir es aber nach einer Stunde doch geschafft, viel Spaß gehabt und freuen uns schon auf Mission vier.


    Architekten des Westfrankenreichs

    Another Worker Placement! Mag ich, spiel ich gerne, aber was ist der USP dieses Spiels? Vielleicht die Sache mit dem Gefangennehmen. Man kann nämlich als eine der Aktionen beim Stadtamt die anderen „anschwärzen“ und im eigenen Haus einsperren sowie anschl. für Geld in den Stadtturm werfen lassen. Wo man sie aber leicht wieder rauskriegt. Dennoch ist das – zumindest zu viert – schon ein zusätzlicher Spielanreiz. Ansonsten Ressourcen sammeln, Personen einstellen, Sachen bauen. Alles schon da gewesen, aber andrerseits auch richtig nett aufbereitet. Ob da länger ein Spielreiz anhaltet, bezweifle ich etwas, aber probieren würde ich es schon wieder.


    Blue Lagoon

    Ein Spiel, das bislang völlig an mir vorbei gegangen ist. Immerhin ein Knizia, aber einer, über den ich nirgendwo was gelesen hatte. Man streut seine Südsee-Insulaner über ein Archipel aus, schafft Ketten, muss aber zwecks Zwischen- und Endwertung auch lose verstreute Ressourcen sammeln, viele der acht Inseln besetzen und auch noch möglichst Mehrheiten haben sowie seine fünf Hütten so platzieren, dass man beim zweiten Durchgang wieder gut starten kann. Da muss man nämlich nochmal sämtliche Insulaner platzieren. Das hat was von Taluva, Dokmus, sogar ein bisschen Brass und wahrscheinlich noch einem Dutzend weitere Spiele. Mehr als ein brauchbarer Absacker wird es aber nicht; zumindest für mich.


    Village

    Nach längerem wieder auf den Tisch gebracht. Und für mich ist das mit den Erweiterungen #VillageInn und #VillagePort eines der schönsten und vergnüglichsten Spiele. Die Lebensziele aus den Erweiterungen sowie die Möglichkeit auf Inseln Missionare abzusetzen und weitere neue Waren zu bekommen, bringt wirklich viel Spielspaß rein (und entschärft das ursprüngliche Markt-Übergewicht entscheidend). Und die Schlussbedingung mit den „Verstorbenen“ ist schon sehr originell. Holt es doch wieder mal raus und erfreut euch an diesem älteren Titel. Oldie but Goldie.


    Vor den Toren von Loyang

    Diesen „Oldie“ von Rosenberg kannte ich hingegen noch nicht. Da kommt mir wieder mal das Wörtchen „elegant“ in den Sinn. Schaut ein bisschen arm aus, wenn nur so ein kleines Winkeleck als Spielplan vor einem liegt, aber mit den Früchten, Gemüsen und Arbeitern wird es dann mit der Zeit schon etwas opulenter. Fernab von Materialschlachten wie Arler Erde bringt das viel Spielspaß mit. Wobei Ressourcentausch der Hauptmechanismus und die Wertung (Gegenteil von #LeHavre ) schon bei höchstens 20 Punkten beendet ist. Ein wahrlich „kleinerer“ Rosenberg, für den ich aber auch stets bereit wäre.


    Arler Erde

    Durch Loyang wieder in den Sinn gebracht, wurde am nächsten Tag dann gleich mal wieder der große Rosenberg-Bruder ausgepackt. Halbe Stunde Aufbau und Regelauffrischung und knapp drei Stunden Mega-Spielvergnügen. Die Zeit vergeht im Flug, wenn man aus den vielen Optionen die möglichst beste aussuchst. Dann hat man auch so richtig was vor sich mit den vielen Feldern, Gebäuden und Tieren. Vielleicht mein liebster Rosenberg. Aber das sag ich bei den meisten, wenn ich sie wieder mal spiele… Ein richtiges „Sonntagsspiel“ sagte mein Spielpartner ganz richtig, weil es einfach rundes, schönes und ausdauerndes Vergnügen bietet.


    #MechsvsMinions #ArchitektenDesWestfrankenreich #Village #VorDenTorenVonLoyang #ArlerErde

  • In der letzten Woche beschäftigte mich überwiegend ein Spiel: CASTELL von Aaron Vanderbeek.


    Bei Castell bauen wir Menschenpyramiden und nehmen an Festivals, die überall in Katalonien stattfinden, teil. Dies ist auf einer schön gestalteten Karte dargestellt und seine Menschenpyramide baut man über Cardboardteile, auf denen Menschen unterschiedlicher Stärke zu sehen sind.

    Das Spiel ist leicht zu erlernen. Mit einem Meeple reist man von einem Ort zum anderen, wirbt dort neue Menschen an und trainiert eine Fähigkeit, die einem mehr Freiheiten bei der Gestaltung der Pyramide gibt. Dadurch kann unsere Pyramide nun zum Beispiel breiter werden, oder man kann in einer Reihe unterschiedlich starke Menschen einsetzen etc..

    Dann kann man noch eine Spezialaktion ausführen um zum Beispiel ein Objective, eine vorgegebene Pyramide in der betreffenden Stadt zu erfüllen, für die es Siegpunkte gibt.

    Das Hauptaugenmerk liegt am Ende vieler Runden (je nach Spieleranzahl) auf dem Festival, dass in einer bestimmten Stadt stattfindet. Wenn man sich dort befindet und die nötigen, vorgegebenen Anforderungen erfüllt, kann man daran teilnehmen und sich mit den anderen Mitspielern messen. Wer die beste, den Anforderungen entsprechende Pyramide baut, erhält die meisten Siegpunkte!


    Die Qualität des Materials gefällt mir sehr, hier ist alles sehr liebevoll gestaltet und es gibt endlich mal ein sinnvolles Inlay, muss aber dazu sagen, dass ich die englische Version besitze. Würde mich auch mal interessieren ob dieses Inlay auch in der deutschen Version zu finden ist.


    Castell ist eigentlich kein Solo-Spiel. Da es auf BGG eine Solo-Variante gibt, habe ich mir das Spiel dennoch geholt.


    Langsam komme ich aber auf den Geschmack mir eigene Solo-Varianten zusammen zu basteln, wie vor kurzem schon bei Chimera Station.

    So auch hier. Wer Interesse hat, kann sich die Variante ja mal anschauen:

    Simple Solo-Variant for Castell | Castell | BoardGameGeek


    Man braucht nur 3 Würfel und dennoch ist der simple Bot bisher von mir noch nicht besiegt worden^^


    Ich muss aber dazu sagen, dass ich bei diesem Spiel auch noch ganz am Anfang stehe und die taktischen Möglichkeiten noch lange nicht ausgereizt habe, denn durch die immer wieder unterschiedlich gezogenen Castellers und ihrer verschiedenen Stärkepunkte, muss man sich immer wieder neu überlegen, wie man seine Pyramide zusammensetzt. Die Festivals finden in jedem Spiel wieder in den betreffenden Runden in anderen Städten statt und man muss genaustens Planen, in der jeweiligen Runde mit seinem Meeple in dieser Stadt auch präsent zu sein und die nötigen Casteller für das Event in seinem Team zu haben.


    So muss ein Spiel für mich sein. Simple Regeln aber sehr viel Tiefgang. Castell wird auf jeden Fall im Besitz bleiben und in nächster Zeit öfters auf den Tisch kommen!


    #Castell

    Meine derzeitigen Lieblingsspiele:

    1. Carpe Diem

    2. Race to the New Found Land

    3. Auztralia

    4. Bora Bora

    5. Gentes

    6. Die Tavernen vom tiefen Thal

    Top 5 Euro's: 1. Founders of Gloomhaven 2. Teotihuacán 3. Nusfjord 4. Bora Bora 5. Newton

    Top 5 Thematic : 1. Herr der Ringe LCG 2. Spirit Island 3. Arkham Horror LCG

    geplant für 3. Quartal '19: The KIng's Guild, Era of Kingdoms, Räuber der Nordsee, Troyes

  • Gestern in entspannter Viererrunde:


    Villen des Wahnnsins 2nd Edition mit App


    Ein Dungeon-Crawler im Cthulhu-Universum, der gleich in 2 Disziplinen des Spiele-Designs versucht neue Wege zu gehen.


    Da ist zum einen die Kombination von Brettspiel und elektronischen Medien. Die kostenlose App zum Spiel unterstützt beim Auslegen der Räume und der Platzierung von Personen und Artefakten in den Räumen. Auch werden Puzzles bereitgestellt für Spieler die schwierige Aufgaben lösen müssen. Bei haptischen Dingen wie dem Würfeln bleibt die App aber in Hintergrund, lässt uns Würfeln und das Ergebnis eingeben. Da es bei dem Spiel vor allem ums Erleben geht eine sehr gute Entscheidung.


    Zum zweiten versucht sie sich an der Herausforderung in einem Spiel ohne Dungeon-Master möglichst nahe an die Qualität eines guten Dungeon-Masters heranzukommen. Zu lösen wäre dies meiner Ansicht nach nur mit einer echten K/I, also einer App die zum einen über emotionale Sprache mit den Spielern kommuniziert und zum anderen aus der eigenen Spielerfahrung lernen kann. Dies bietet Villen des Wahnsinns allerdings nicht. Wir lesen Texte (bzw. ein Spieler ließt sie vor) und Eingaben erfolgen über den Touch-Screen.


    Im übrigen sind wir an unserem Auftrag, ierhalb eines Prozesses zum eigenen Wahnsinn einen Mord auf einem Luftschiff aufzuklären grandios gescheitert. Leider auch ohne am Ende sagen zu können wo wir jetzt entscheidende Fehler gemacht haben. Trotz dieser am Ende unbefriedigenden Situation des Scheiterns ohne Lerneffekt wurden wir aber ca. 4 Stunden gut unterhalten. Für mich eine sehr starke 7/10.


    SpaceCorp 2035-2300AD


    Wir breiten uns im Weltraum aus und machen dabei Siegpunkte. Da ich zur Vorbereitung kein brauchbares Regelvideo gefunden habe (aber durchaus geeignete Videos zum Verschaffen eines groben Überblicks), habe ich dann einfach mal zum Regelheft gegriffen und dabei festgestellt warum es kein Regelvideo braucht: Das Regelheft ist hervorragend aufgebaut und beim Lesen bekam ich mehr und mehr Lust auf das Spiel.


    Und das Spiel flutscht dann auch. Jeder reihum eine Aktion die nach etwas holprigem Beginn auch flott von der Hand gingen. Man fliegt in den Weltraum, erkundet Planeten, baut Basen und irgendwann gehen die Karten aus und die Phase ist vorbei obwohl man doch noch so viel hätte machen können. Und so nebenbei regnet es Siegpunkte, meist tröpfelten sie aber eher. So ein wenig verspürte ich das Dilemma, dass die Dinge die sich gut anfühlen und Spaß machen nicht unbedingt auch die Siegpunkte bringen. Am Anfang fühlt es sich an wie ein 4X-Spiel, am Ende wird es aber dann doch zu einem Euro. Wir haben mit Erklärung über 4 Stunden gebaucht aber 1 Stunde pro Phase sollte für Folgepartien realistisch sein. Bei mir derzeit eine knappe 8/10.


    #VillenDesWahnsinns2Ed #VillendesWahnsinns2ndEdition #MansionsOfMadness #VillendesWahnnsins2 #SpaceCorp #SpaceCorp2025-2300AD

    Gruß aus dem Münsterland
    Herbert

    ______________________________
    I'm old enough to know what's wise
    and young enough not to choose it

    5 Mal editiert, zuletzt von Herbert ()

  • Ein paar Partien #AndroidNetrunner. Stellt sich heraus: sobald ein Spieler verstanden hat, was die ganzen Begriffe meinen und wollen, ist es ein ziemlich flottes und relativ leicht von der Hand zu spielendes Spiel.


    Das schöne daran ist, dass es quasi jede Runde enden kann.

  • Da der geplante Spieleabend am Freitag krankheitsbedingt ausfiel, gab es lediglich eine Solopartie Gaia Project. Ich trat mit den Xenos gegen die Hadsch Halla an, die sich mal wieder als sehr starker Gegner erwiesen (drei Partien, 186 Punkte im Schnitt). Trotz 4+1 Allianzen und 179 Punkten reichte es für mich am Ende nicht zum Sieg, weil der Ultoma beide Schlusswertungen (Anzahl Gebäude und Sektoren) gewann, Endstand 179-189, Bilanz jetzt 13-12. Hat wieder großen Spaß gemacht.


    Am Samstag habe ich meinen Eltern Splendor gezeigt. Hat ihnen so gut gefallen, dass sie schon überlegen, sich das auch zu holen, obwohl sie weitestgehend nur spielen, wenn ich zu Besuch bin. Hab es ihnen jetzt erstmal ausgeliehen ? Die zweite Partie hat mein Vater dann auch direkt mal gewonnen und meine schon recht lange anhaltende Siegesserie unterbrochen.


    Abends gab es dann noch spontan Besuch von einem Kumpel und wir zockten bis halb drei.

    Bei Heaven & Ale war meine Frau noch mit dabei, aufgrund Müdigkeit aber geistig nur so halb ? Trotz des sehr deutlichen Endstands (70-36-9) und meines persönlichen Highscores, war ich mir eigentlich bis kurz vor Schluss nicht, sicher zu gewinnen. Auch bei meinem Kumpel lief es eigentlich ganz gut und er konnte seine Rohstoffmarker durch zwei 4er Scheunen in der Mitte des Hofgartens weit vorantreiben. Letztlich hat es der Braumeister dank meiner drei 0er Scheunen dann aber klar zu meinen Gunsten entschieden. Mir liegt Heaven & Ale auch einfach sehr, 12. Sieg bei jetzt 15 Partien. Wirklich toll, wie viel Spieltiefe hier bei kurzer Spielzeit (gestern eine gute Stunde) geboten wird.




    Weiter ging es zu zweit mit Ein Fest für Odin inklusive Norweger Erweiterung, mit gut zweieinhalb Stunden wieder ein episches Erlebnis und Scores in bisher unerreichten Regionen. Im Spiel hatten wir die Inseln der beiden Erweiterungen, holten uns dann jeweils zwei Inseln aus der Norweger-Erweiterung. Bei mir waren es Isle of Man und Cork, zudem gleich fünf Häuser und Hütten. Auf Tierzucht verzichteten wir beide. Am Ende stand es vor den Abzügen Unentschieden, ich hatte dann aber leider doch ein paar kleinere Lücken mehr und verlor 165-176. Solche Punktestände hatten wir bislang nicht für möglich gehalten, aber die Erweiterung sorgt scheinbar auch für leicht höhere Scores.




    Zum Abschluss noch Teotihuacan mit variablem Setup. Dass die drei Rohstofffelder nebeneinander lagen sorgte wieder für ein etwas anderes Spielgefühl. Mein Kumpel startete mit zwei Technologien, ich mit viel Kakao. Da im roten Tempel noch die Endwertung 5 Punkte pro Technologie lag, war der Weg meines Kumpels vorgezeichnet. Das brachte ihm am Ende dann auch 30 Punkte. Ich ging auf den grünen Tempel und holte so 18 Punkte für eingesammelte Plättchen. Noch nach der zweiten Eclipse sah ich mich relativ chancenlos, war anfangs im Häuserbau, später dann eher an der Pyramide aktiv, sammelte nebenbei ein paar Masken. Entscheidend war wohl, dass bei meinem Kumpel in der letzten Eclipse nicht mehr viel zusammenlief. Die neutralen Würfel verteuerten die Rohstoffproduktion, was mich deutlich weniger traf, da ich noch ein paar Vorräte hatte. Endstand nach knapp anderthalb Stunden 194-177.



    Toller Abend mit drei großartigen Spielen!


    #GaiaProject #Splendor #HeavenandAle #EinFestfürOdin #Teotihuacan

    Meine Top 10 (in loser Reihenfolge):

    Terra Mystica - Gaia Project - Ein Fest für Odin - Tzolk'in - Agricola - Clans of Caledonia - Great Western Trail - Heaven & Ale - Auf den Spuren von Marco Polo - Scythe

  • 2 Spielerunden diese Woche


    zu #Azul muss man wohl nichts mehr sagen. Als Aufwärmer immer wieder gut, wird von vielen immer wieder gewünscht. Ich spiels gerne mit, bin aber nicht so scharf drauf.

    Dann #Kingsburg second Edition, schon lange nicht mehr auf dem Tisch gehabt. Ich mag Würfeleinsetzspiele und Kingsburg ist immer noch eins der besten. Es war eine spannende Partie, die ich am Ende mit einem Punkt Vorsprung für mich entscheiden konnte. Wir haben die Grundversion gespielt, aber die Module bringen glaub ich schon noch Varianz rein. Leider spielt man es zu selten.

    Als Absacker hatte dann noch jemand #DoppeltSoClever dabei. Fand ich tatsächlich besser als #Ganzschönclever, es hat halt noch mehr Möglichkeiten durch das Zurückholen von Würfeln und den grauen Würfel. Die Kettenzüge waren noch krasser wie beim Vorgänger und das ist schon befriedigend. Es lief super für mich, auf Anhieb 286 Punkte (195-170).


    Dann mein Spiel der Woche: #Twilight Imperium 4 , Wow. Das haben wir schon vor längerem ausgemacht und ich habe mich megamäßig drauf gefreut, und ich wurde nicht entäuscht. Wir waren zu viert, für mich und meinen Kumpel war es die Erstpartie, die beiden anderen kannten auch schon die 3rd Edition. Ich finde, das hat eigentlich alles, was Brettspiele ausmacht: erstaunlich eingängige Regeln, trotzdem strategische Tiefe und viele Möglichkeiten, tolles Material, sehr geringe Downtime (man ist quasi dauernd involviert), Interaktion (Verhandlungen, Abstimmungen, Bündnisse, Bestechung, Kampf,...), davon lebt das Spiel. Wir haben den empfohlenen Aufbau und Rassen verwendet. Ich hatte die "Fisch"-Rasse, die im Bereich Technologie stark sind. Dazu waren noch die Space-Bugs, die Menschen und die Schildkröten im Spiel (ich weiß nicht mehr wie die alle heißen, aber Kenner werden es wahrscheinlich wissen ;)) . Ich musst natürlich voll auf Forschung setzen, was auch gut geklappt hat. Die Schildkröte hat ziemlich schnell Mercatol Rex besetzt und dort aufgerüstet. Die Spielzeit hielt sich sogar in Grenzen, wir haben auf 10 SP gespielt und waren nach nicht ganz 6 Stunden durch. Leider habe ich den letzten geheimen Auftrag zu spät gezogen und konnte den in der letzten Runde nicht mehr erfüllen. So haben die Schildkröten gewonnen 10-9-6-5 Die Rassen verhalten sich sehr unterschiedlich, was Lust auf weitere Partien macht. Ich bin begeistert. Der Zeitbedarf ist schon enorm, und man braucht halt die richtigen Mitspieler dafür, die sich auf das Meta-Spiel außerhalb des Spielbretts einlassen. Wieder ein Spiel, bei dem ich mich ärgere es erst jetzt kennengelernt zu haben. Aber lieber spät als nie8-)).

    1. Gaia Project-2.Through the Ages-3.Mage Knight-4.Tzolk'in-5.Viticulture-6.Caverna-7.Spirit Island-8.Hannibal&Hamilcar-9.Orleans-10.Dominion

  • Dies war eine wundervolle Spielewoche.

    Am Dienstag gab es zu fünft #RisingSun

    Meine Mitspieler haben schon seit einiger Zeit rumgewinselt, dass sie das mal zu fünft spielen wollen. Also habe ich mich großherzig erbarmt das vorzuschlagen ;)

    Ich werde damit nach wie vor nicht so richtig warm. Was dort passiert fühlt sich soooo zufällig an. Planen kann man nix, weil alles komplett anders ist, wenn man wieder dran ist. Man kann das vermutlich ändern, wenn man die Verhandlungsphase für jede Aktion ins Unermessliche zieht, aber dann dauert das Spiel 9 Stunden. Dafür ist mir das dann aber zu wenig Spiel. Zudem habe ich den Eindruck manche von den käuflich zu erwerbenden Figuren sind broken. Oni of Spite (?) hat im letzten Zug netto ungefähr 40 Punkte gemacht (gewonnen wurde mit unter 50). Es ist nicht alles schlecht, aber das sind so Punkte, die machen es mir madig. Um die vielen guten Ideen tut es mir da Leid.

    Freitag gab es Spieleabend bei mir. Gestartet haben wir genau genommen schon mittags zu zweit mit #TooManyBones

    Gendricks war zu hart für Tink und Ghillie. Vor allem Ghillie kam so gar nicht in die letzten Kämpfe, da vermutlich nicht so großartig geskillt. Tink fühlte sich ganz interessant an, wobei er manche Kämpfe supereinfach zu machen scheint (bei Poison Nahkämpfern), wohingegen andere superhart waren (Fernkämpfer mit mehreren Zielen).

    Danach spielten wir zu viert #DinosaurIsland

    Mein Neffe nähert sich dem Brettspielen gerade erst an, so dass ich mit etwas Simplem starten wollte. Trotz der Einfachheit hat es mir gut gefallen. Mechanisch das Thema schön umgesetzt, tolle Komponenten, richtige Spieldauer, kleinere Zufallseffekte, die auch zum Erfolg beitragen können ohne domimant zu sein. Lediglich der Sinn von kleinen Carnivoren erschliesst sich mir nicht. Nächstes mal dann mit Erweiterung.

    Abgeschlossen wurde der Abend mit #ArchitektenDesWestfrankenreich

    Nach zwei Partien stoße ich das nun wieder ab. Im Uhrzeigersinn marginales Zeug zu machen, damit dies bei jedem Mal stärker wird, bis es dann von jemandem unterbrochen wird und der Unsinn wieder von vorne anfängt, fühlt sich für mich unbefriedigend an. Auch das Thema wird absolut null eingebunden. Auch hier: kein per se schlechtes Spiel, aber war fast alles schon mal da und nicht schlechter.

    Heute hab ich dann noch mit dem Sohnemann #MylittleScythe gespielt.

    War wie immer kurzweilig. Heute wurde das erste Mal über den Tiebreaker gewonnen. Gefühlt hab ich ein wenig unverdient gewonnen, aber er hat es sportlich gesehen.

  • Ein sehr schönes Wochenende ..

    Beginnend mit einer Runde Spirit Island mit MetalPirate am Freitagabend über den TTS.
    Quasi der 2. Versuch, das Spiel doch irgendwie "besser" zu spielen als am Dienstagabend.
    Bei diesem Spiel hat sich MetalPirate dazu entschieden weiterhin der Fluss zu sein. Daraufhin habe ich den Ozean als Geist gewählt.

    Mehr bei der Sache (also ich) und auch besser aufeinander abgestimmt, lief es eigentlich nie schlecht, so dass wir in Furchtstufe II mit noch 6 Karten im Invasorenstapel nach ca 2 Stunden das letzte Dorf von Spielplan nahmen und sich dadurch nur noch einige Entdecker auf dem Spielplan tummelten.
    Für mich war es ein deutlich "besseres" Spiel auch wenn der Ausgang - wir haben gewonnen - in beiden Partien der Gleiche war.


    An dieser Stelle noch mal einen Dank an Belerophorn , der mir damals in genau dieser Konstellation (er Ozean, ich Fluss), aufgezeigt hat, wie gut diese beiden Geister harmonieren.


    Am Samstagnachmittag traf ich mich dann mit theSealion und zwei weiteren Freunden für einen Spieleabend mit Weltraumthema.

    Begonnen haben wir mit Klong! - Im Weltall. Für diejenigen, die Klong! kennen, ist der Einstieg durchaus leicht. Hier und da ein paar Regelanpassungen/-abänderungen, aber ansonsten das gleiche Spiel. Dennoch fängt meiner Meinung nach diese Variante das Weltraumthema oder besser gesagt, das Raumstationthema sehr gut ein. Man bekommt durch das Hacken der Kosolen erstmal eine zu lösende Aufgabe bevor es an das Abgreifen des Artefakts geht. Des verhindert das aus Klong! bekannte "Rein - Artefakt schnapppen - raus" und gibt dem Spiel etwas mehr Tiefe. Allerdings verlängert dies auch die Spielzeit.

    In unserem Spiel ist der Spieler, der als erster den Passierschein hatte auch gleich auf das 5er Artefakt gegangen und raus gerannt. Am Ende war er dritter. theSealion konnte sich als 2. aus dem Staub machen und gewann so auch das Spiel. Der dritte Kollege verstarb ein Feld vor dem Frachtraummodul und mich erwischte es ein Feld vor der Rettungskapsel, was mir nur den 2. Platz einbrachte. Während es innerhalb des Spiels also wenig spektakulär war (mein heilte sich oft, machte oft Klong, die Angriffe waren überschaubar selten), zog die Spannung zum Ende hin noch mal an. Ohne die Kopfgeldjäger im Beutel hätte mich der Lord nicht erwischt (zu wenig Steine im Beutel), aber die Jungs haben ihren Job zum Ende hin noch zu seiner Zufriedenheit ausgeführt. Schönes Spiel, hat allen gut gefallen.


    Im Anschluss gab es eine Runde Space Team. Zwar kein Brettspiel, aber ein schönes Kommunikationsspiel. Wenn ich mich recht entsinne haben wir den Sektor 8 erreicht. Dann war Schluss. Nach der Pizza dann noch eine Runde Space Alert. Über die Einführungsrunde kamen wir leider nicht heraus, da die fortgeschrittene Zeit einfach keine weiteren Runden zu ließ, da wir ja noch was "Großes" spielen wollten. Ich persönlich bin kein Fan von Echtzeitspielen, doch halte ich dieses Spiel, wie auch XCOM für gelungene Vertreter dieser Art.


    Dann wurde XIA ausgepackt. Ich entschied mich quasi einen All-In zu wagen und habe XIA, Embers und die neuen Missionen auf den Tisch gepackt. Eigentlich war ich der Meinung, die Regeln drauf zu haben, wurde aber während des Spiels oft eines Besseren belehrt. Oft wurde der Spielfluss durch Regelfragen unterbrochen, auch haben wir erst Runden später den Effekt eines Sektors erst richtig gespielt. Wie auch immer... die Spieler steuerten ihre Schiffe durch den Raum. Während wir zu Beginn eher planetenlos das All erkundeten und an der ein oder anderen Grenze zu Schaden kamen, wollte das komplette Spiel (7 FPs) kein wirklicher Handel aufkommen. Im kompletten Spiel wurde gerade mal 2 Würfel vom Economie Board genommen und 1 hergestellt. Fame Points wurden hauptsächlich durch Missionen und Entdeckungsplättchen generiert. Das Tigris Portal war bei Erscheinen direkt durch ein Event repariert, so dass dieser Zufall ausblieb. In Summe haben wir also unsere Schiffe stundenlang mehr oder weniger nebenher bewegt und einen guten Einblick darüber erhalten, was es so für Missionen gibt, wie die Sektoren funktionieren und wie wir es das nächste Mal besser spielen können. Das mag jetzt irgendwie unbefriedigend klingen, war am für mich eher ein Anreiz, dieses tolle Spiel fürs nächste Mal besser vorzubereiten.


    Heute am Sonntag habe ich dann gleich mal das Inlay soweit verändert, dass nebem den Sektorfeldern und dem Kartentiefziehteil halt nurn Boxen Platz haben. Dieser Umstand wird beim nächsten Mal locker 30 Min Aufbauzeit einsparen. Ansonsten brauche ich dringend für jeden Spieler eine Übersicht, wie es sich mit den Borders verhält. Ständig musste dafür die Rückseite der Anleitung konsultiert werden.


    Im Anschluss gab es über den Tag verteilt mit meiner Tochter (fast 4) dann noch je eine Runde Cookies und Max Mümmelmann, sowie 6 Runden Stone Age Junior! - die Besonderheit lag hier daran, dass wir es zum ersten Mal nach den Regeln gespielt haben und jedes Mal ihr Kuscheltier als 3. Spieler mitspielte. Papa ist sehr stolz und hat es sehr genossen, vor allem, da dabei das Sandmännchen uninteressant wurde.


    #Xia #XIAEmbersofaforsakenStar #SpaceAlert #Spaceteam #Cookies #MaxMümmelmann #StoneAgeJunior #KlongImWeltall #SpiritIsland

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  • Keine große spielerische Ausbeute diese Woche.


    Zug um Zug - New York (zu zweit)


    Nettes kurzes Spiel auf sehr kleinem Plan. Da man nur 15 Fahrzeuge hat, kann man keine großen Sprünge machen. Wir hatten beide unsere beiden Anfangszielkarten behalten und keine mehr hinzugenommen. Beide haben wir unsere Zielkarten erfüllen können. Ich hatte zwei 8er-Karten, da kann man keine großen Umwege machen müssen. Für die kürzestmöglichen Verbindungen habe ich 14 von 15 Fahrzeugen gebraucht. Gewonnen habe ich, weil meine Karten in Summe mehr Punkte brachten und ich mehr Strecken genutzt habe.


    Rise to Nobility (zu zweit)


    Wir haben auf der normalen Spielplanseite mit Ereignissen und ohne Kanzleierweiterung gespielt. Wie schon früher hatte ich mehr Spaß damit als meine Frau, weil ich das Spiel thematisch interessant finde. Aktionen löst man durch Würfeleinsatz aus, "Arbeiter" braucht man, um Werkstätten und Gebäude errichten und nutzen zu können.

    Thematisch knüpft Rise to Nobility bekanntlich an Cavern Tavern an. Familien der Völker, die man in Cavern Tavern kennenlernt, muss man in dieser Höhlenschänke anwerben und ansiedeln, um Arbeitskräfte zu gewinnen. Arbeitskräfte betreiben die Gemeindegebäude im eigenen Stück Land des Spielers, sie sind Gehilfen in den Gilden und können zu Meistern mit Werkstatt aufsteigen. Anders etwa als in Stone Age (Grundspiel) haben Werkstätten und Gebäude Funktionen, die über das bloße Generieren von Punkten hinausgehen.

    So manchem gefällt Rise to Nobility nicht, jemand hat hier mal geschrieben, er habe es als "mäh" empfunden. Mir dagegen gefällt es wirklich gut.


    SpaceCorp (solo)


    Nur das Zeitalter 1 (Mariners) gespielt. Darauf aufbauend ins zweite Zeitalter zu gehen, macht keinen Sinn. Ich war wohl deutlich zu müde, weil ich erst am Ende gemerkt habe, dass ich wiederholt die Karten für die "Competition" von meinem Stapel gezogen habe, was ja so nicht gedacht ist. Dabei war ich in der Verfolgung dieses "Falschspiels" auch noch hartnäckig: Manche so gezogene Site-Aktion ließ sich gar nicht ausführen, weil es den entsprechenden Punkt auf dem Mariners-Plan nicht gibt. Anstatt stutzig zu werden, habe ich im Regelheft gesucht, wie ich diese Situation denn nun händeln soll. Darin fand ich dann natürlich dazu nichts. Wie auch? Diese Situationen hätten ja gar nicht auftreten können. Statt dadurch wach zu werden, habe ich dann einfach die beim Site-Namen angegebene ID# auf den Mariners-Plan angewendet, obwohl der Site-Name nicht passte. Na ja, wenn schon falsch, dann dabei wenigstens zielstrebig mit dem Kopf durch die Wand. Das irreguläre Ergebnis mag ich nun aber nicht ins Zeitalter 2 übertragen, da fange ich doch lieber nochmal von vorne an.

    Spielerische Grüße Ernst-Jürgen


    Allzeit-TOP 5: 1. Viticulture - Compl. Coll. Ed., 2. Martians - A Story of Civilization, 3. Scythe, 4. Snowdonia, 5. Prehistory

  • #TerraformingMars allein. Aktuell mein liebstes Solo, weil es so schön wenig Aufbauzeit erfordert.


    Gespielt habe ich zum ersten Mal auf Hellas, was ja Solo nur für die Boni wichtig ist.


    Mit 104 Punkten habe ich dennoch verloren, weil ich 2 Generationen zu langsam war... ich hatte die Aktion „Asteroid“ vergessen...


    Wie immer spannend und neu, hat das Spiel aber immer noch dieses Trekki-Feeling durch die biedere Optik und das „staubige“ Thema.


    Sollte ich als Abwechslung mal Wingspan probieren?


    PS: Gab es zu Helas & Elysium eine Anleitung? Ich musste mir (aus Interesse) die Meilensteine und Auszeichnungen aus dem Internet raussuchen.

  • JanW


    ezüglich Xia würde ich sowieso jedem raten, das Spiel nur mit max. 3 Personen zu spielen....dann ist die Downtime nicht zu lange und mE gewinnt das Spiel mit 4 Leuten nicht, sondern verliert eher....so als Tipp....gerade wenn es die erste Partie ist.

    Man darf ja nicht verhessen, dass 7 Schiffe ( 3 NPCs und 4 Spieler) dann umher fliegen. d gesteuert werden müssen...... nur so als Tipp.

  • Braz zwei von meinen Mitspielern waren zwar XIA-Erstspieler, dennoch war es von ihnen gewünscht und das Spiel selbst war bekannt. Auch war die Downtime eigentlich nicht das Problem.


    Ich empfand es als etwas unglücklich, dass es sehr lange dauerte, bis ein zweiter Planet auftauchte. Somit waren lange Zeit keine Handelsrouten vorhanden und Cube-Beschaffung irgendwie sinnfrei.


    Ich denke, ich werde mich fürs nächste Spiel ein bischen an den Soloregeln orientieren und dafür sorgen, dass bestimmte Planeten recht früh erkundet werden. Dadurch sollte auch der Handel etwas früher starten.

  • Gab es zu Helas & Elysium eine Anleitung?

    Muss es ja geben. Nicht nur wegen der Meilensteine und Auszeichnungen, sondern auch wegen der neuen Platzierungsboni (z.B. Wärme) in Kombination mit der Erklärung des thematischen Hintergrundes (z.B. gefrorenes Methan) und außerdem für ein paar notwendig gewordene Sonderregeln, etwa mit damit zu verfahren ist, wenn ein Sonderplättchen gemäß Spielkarte auf die Orte A, B, C oder D zu legen ist, die es aber auf der neuen Karte gar nicht gibt.

  • Braz zwei von meinen Mitspielern waren zwar XIA-Erstspieler, dennoch war es von ihnen gewünscht und das Spiel selbst war bekannt. Auch war die Downtime eigentlich nicht das Problem.


    Ich empfand es als etwas unglücklich, dass es sehr lange dauerte, bis ein zweiter Planet auftauchte. Somit waren lange Zeit keine Handelsrouten vorhanden und Cube-Beschaffung irgendwie sinnfrei.

    Hmm....klar alles Geschmackssache...alles ich habe bestimmt schon 30+ Partien von dem Spiel hinter mich gebracht (hab`s ja nun schon eine Weile: 04.09.-10.09.2017 ) und kann nur das Fazit für meine Gruppen widergeben: Alle (!) fanden das Spiel ausnahmslos gut, aber die Downtime mit 4 Leuten (egal ob Vielspieler oder Gelegenheitsspieler) ist zu lange. Die Züge gehen zwar schnell von der Hand, aber ein Zug dauert -aufgrund der Aktionsvielfalt- schon u.U. lange. Ich spiele es damit ausschließlich nur noch als 3 Personenspiel.


    Dann zu den Planeten:

    Das stimmt nur bedingt: Man kann ja immer noch abbauen. Es gibt mE doch nur 1 oder 2 Sektoren leerer Raum (habe jetzt das Spiel nciht bei mri, aber leerer Raum ist wirklich selten).... auf allen anderen Plättchen kann man entweder auf einen Planeten fliegen oder abbauen. Das Abbauen kann man beliebig oft in seinem zug machen...halt immer mit dem Risiko, dass man sich bei jedem Abbauschritt beschädigt, was man aber ja durch Schilde abblocken oder abpuffern kann.....aber gerade der Abbau bei Minen/Asteroiden, in Geröllfeldern, bei Eisfldern wird unterschätzt. Hier kann ich mein Schiff natürlich voll pumpen und an irgendeinem Planeten verkaufen. Klar muss gerade ein Planet, der das Ganze dann ankauft, natürlich ausliegen...das ist klar. Aber auf einen passenden zweiten Planet warten, wenn u.U. die Abbaufelder vor der Nase liegen?? Um ehrlich zu sein wäge ich immer die Distanz zum passenden Planeten ab: Habe ich ein näheres Abbaufeld, dann steuere ich dieses oft an. Bekommt man einen Schaden, dann kann man ihn immer noch beim Handelsplaneten reparieren.


    Des weiteren: iegt kein 2. Planet aus und liegen tatsächlich wirklich keine Abbaufelder so lange aus (was echt unwahrscheinlich ist), dann hat man ja bei dem Spiel immer noch alternative optionen, wie z.B. Erkunden: Dann fliegen ich eben schnell durch den Weltraum und decke die Exploration-Tokens auf, mit deren Hilfe ich ja ebenfalls Siegpunkte generiere....


    Will sagen: Dass man ewig herufliegt und tatsächlich wenig machen kann, weil kein zweiter Planet ausliegt, halte ich für unwahrschnlich,....nicht unmnöglich...das dürfte aber nicht die Regel sein.....

    2 Mal editiert, zuletzt von Braz ()

  • Braz  
    Ich empfand es als etwas unglücklich, dass es sehr lange dauerte, bis ein zweiter Planet auftauchte. Somit waren lange Zeit keine Handelsrouten vorhanden und Cube-Beschaffung irgendwie sinnfrei.


    Ich denke, ich werde mich fürs nächste Spiel ein bischen an den Soloregeln orientieren und dafür sorgen, dass bestimmte Planeten recht früh erkundet werden. Dadurch sollte auch der Handel etwas früher starten.

    Allerdings musst du aufpassen. Wir hatten im ersten Spiel den gegenteiligen Effekt, dass rund ums Startgebiet lauter Planeten waren. Dadurch war Handel sehr lukrativ und Erkunden weniger. Das war auch fast ein wenig öde. Insgesamt hat das Spiel trotzdem Riesenspaß gemacht – es war mir auch irgendwann zu langweilig, einfach nur zu handeln und bin dann auch in die Weiten des Alls raus (allerdings gab es da dann nurnoch größtenteils Weltraumschrott ^^).

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  • Will sagen: Dass man ewig herufliegt und tatsächlich wenig machen kann, weil kein zweiter Planet ausliegt, halte ich für unwahrschnlich,....nicht unmnöglich...das dürfte aber nicht die Regel sein.....

    Allerdings musst du aufpassen. Wir hatten im ersten Spiel den gegenteiligen Effekt, dass rund ums Startgebiet lauter Planeten waren. Dadurch war Handel sehr lukrativ und Erkunden weniger. Das war auch fast ein wenig öde. Insgesamt hat das Spiel trotzdem Riesenspaß gemacht – es war mir auch irgendwann zu langweilig, einfach nur zu handeln und bin dann auch in die Weiten des Alls raus (allerdings gab es da dann nurnoch größtenteils Weltraumschrott ^^).

    Ist halt so ne Sache .. wir haben mit 3 Sektoren gestartet, wo es halt möglich war Cubes abzubauen. Der 4. Sektor war ein Portal. In diesem Moment ist das Abbauen eher unnötiges Risiko, da man ja nicht weiß, was man in nächster Zeit verkaufen kann. In den Folgerunden wurde dann ein zweites Portal gefunden (direkt angrenzend an das andere Portal) und halt weitere Sektoren entweder ohne oder mit Abbaumöglichkeit. Erst in Runde 3 kam dann man der erste Planet. Inzwischen wurde durch das erste Event das potentiell auftauchende Tigris Portal repariert, was dann auch prompt auftauchte (2 Sektoren von den anderen Portalen entfernt). .. Planet Nr 2 kam dann erst ne Runde später, blöderweise "harmonierten" diese nicht, was ewaigen Handel angeht.
    Somit war es für uns eher mühseelig lange Strecken zu fliegen um vielleicht mit 1-2 Cubes zu nem Planeten zu kommen. Daher hat man eher Missionen gespielt. Kombiniert mit dem Missionscomputer wurden so viele Fame Points angefahren, während der Handel eher uninteressant war.

    Wie gesagt, in einer ruhigen Minute werde ich mal in mich gehen und die Sektoren mal in Ruhe beäugen und mir planetentechnisch mal was überlegen, damit in den ersten 3-4 Runden mit hoher Wahrscheinlichkeit 2-3 Planeten auftauchen. Ist halt schon blöd, wenn die Galaxie hauptsächlich aus allem anderen besteht und die Planeten erst am Ende des Stapels dann gruppiert auftauchen. Manche NPCs sehen so keine Spielzeit.

  • Ist halt so ne Sache .. wir haben mit 3 Sektoren gestartet, wo es halt möglich war Cubes abzubauen. Der 4. Sektor war ein Portal. In diesem Moment ist das Abbauen eher unnötiges Risiko, da man ja nicht weiß, was man in nächster Zeit verkaufen kann.

    Kappiere ich nicht?! Was hat das Portal mit dem Abbauen zu tun?!

    Generell startet man ja -mit der Erweiterung- mit 5 (!) Sektoren: 1 Sektor Nyr + Anfangsstartsektoren der Spieler. Da wird schon was dabei sein, auf was man gehen kann, wenn nicht erforscht man halt den benachbarten Raum. Das Spiel ist ja nicht nur auf Handel ausgelegt, sondern ja auch auf Erforschen und Piraterie oder eben Aufträge. Klar ist das Handeln oft die beste Option, schnell an Geld zu kommen, aber gerade das Erforschen des Raums stellt sich stellenweise schon wirklich als gute Sieppunktequelle dar, dann schnell erkundet man einen Sektor, auf dem ein zweites Sprungtor ist, oder einen Planeten, auf dem man Ausgrabungen machen kann und diese dann zur Nyr bringen kann...


    So ganz generell halte ich (!) daher von diesem "Vorbestimmen von Sektoren" nicht so viel. Das Spiel ist, wie es ist: Man erforscht den Raum und versucht das beste daraus zu machen. Downtimes entstehen mE nur, wenn zu viele Mitspieler mit von der Partie sind. So war es jedenfalls bei mir immer der Fall: Ich konnte immer (!) recht schnell irgendetwas machen: Entweder hatte ich den Raum erforscht und darüber Siegpunkte generiert und bin dann auf Handel gegangen, oder ich hatte wie wild abgebaut. Piraterie hatte sich bei mir nie gelohnt, weil der Gegner mE viel zu stark gemacht wird, aber alles andere hatte sich schon gelohnt. Langes Warten auf irgendwelche Sektoren/Planeten gab es bei meinen Partien nie.


    Aber mei: Kann jeder spielen, wie er will ;)

  • Kappiere ich nicht?! Was hat das Portal mit dem Abbauen zu tun?!

    Generell startet man ja -mit der Erweiterung- mit 5 (!) Sektoren: 1 Sektor Nyr + Anfangsstartsektoren der Spieler. Da wird schon was dabei sein, auf was man gehen kann, wenn nicht erforscht man halt den benachbarten Raum.

    Das Portal .. nichts und auch Nyr nichts. Nyr bringt einem nur was, wenn man Ember gefunden hat oder aber man eine Businessphase machen möchte.
    Was ich mit meiner Erzählung eigentlich sagen wollte ist, dass es recht lange bzw viele Erkundungsflüge gedauert hat, bis es überhaupt mal eine Möglichkeit gab, um eine bestimmte Sorte Cubes zu verkaufen, die anderweitig auffindbar war. Die toten Planenten lagen wie ebenso recht weit unten im Stapel so dass man halt viele Runde eher Missionen gemacht hat, anstelle vom "Nach Planeten suchen", da diese oftmals lukrativer waren als halt eben forschend durchs All zu fliegen.

    Ist ja auch egal. Der Stapel an Sektorenfeldern ist halt groß .. da ein bischen "Ordnung" reinzubringen, damit das Spiel abwechslungsreich bleibt, ist meiner Meinung nach nicht verkehrt. Wenn ich diesbezüglich eine Idee habe, werde ich sie hier mal vorstellen.

    #Xia #XIAEmbersofaforsakenStar

  • Aus meinen ersten beiden Spielen mit Neulingen kann ich berichten, dass Erkunden (trotz wiederholtem darauf hinweisen) nicht wirklich als Strategie wahrgenommen wurde. Irgendwie wurde schnell der Fokus auf Missionen und Handel gelegt (wahrscheinlich, weil es etwas bekanntes/nachvollziehbares ist) und entsprechend entstand das Gefühl – da fehlt mir was, ich kann meine Missionen gar nicht erfüllen.


    Eine Partie endete übrigens damit, dass innerhalb eines Zuges mehrere Sektoren auf einmal erkundet und die entsprechenden Marker eingesammelt und gegen Siegpunkte getauscht wurden.


    Ira Fay der Mitentwickler hat auch immer wieder auf BGG betont, dass neuen Spielern klar gemacht werden sollte, dass am Anfang Erkunden der schnelleste Weg ist, um an Geld zu kommen (wenn es nicht gerade eine lukrative Mine/Trade-Route gibt).

    Einmal editiert, zuletzt von F@ke ()

  • #KingdomDeathMonster

    Freitag Abend gings zu zweit weiter mit der Kampagne. Im Jahr bevor der Butcher zu Besuch kommt wollten wir das erste Mal die Screaming Antelope jagen. Gleich beim ersten Hunt Event nahm das Drama seinen Lauf und statt der Antelope gings gegen den White Lion Stufe 2 in den Showdown.

    Heftiger, ziemlich ungleicher Kampf. Wir mühten uns entsprechend unserer Möglichkeiten und mein Bogenschütze konnte dank Platzierung auf ner Statue und der damit verbundenen höheren Reichweite und Zielgenauigkeit immer wieder Verwundungen anbringen.

    Iwann platzte diesem jedoch der Kopf, zwei weitere Survivor lagen auch schon im dreck und das Ding war gelaufen. Dem letzten Survivor gelang dann durch zwei Lantern Tens dann doch noch den Löwe durch unglaubliches Glück niederzustrecken.

    Wie es das Spiel so will starb uns dann der letzte Survivor noch an der Seuche in der Settlement Phase.

    Mit 5+ Stunden dauerte die Partie ungewöhnlich lang, wir waren geistig platt und der Sieg war gefühlt ne Niederlage.

    Dazu kommt im nächsten Jahr der Butcher auf Besuch.. man darf gespannt sein ?


    #Gloomhaven

    Am Sonntag dann zu viert die erste Partie Gloomhaven dieses Jahr. Jekserah wurde einen Kopf kürzer gemacht. Hat wieder viel Spaß gemacht, bei 3+ Stunden Spielzeit lässt vor allem bei den Mädels spürbar die Risikobereitschaft nach. Besser auf den Boss konzentrieren und platt machen als eine weitere Tür mit Schatzkiste im Raum öffnen u evtl scheitern..


    Des Weiteren kam das schon vor Monaten bestellte HdR LCG an. Das Sleeven kann beginnen ??

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  • Ansonsten brauche ich dringend für jeden Spieler eine Übersicht, wie es sich mit den Borders verhält. Ständig musste dafür die Rückseite der Anleitung konsultiert werden.

    Diese Datei von BGG sollte als Spielerhilfe nicht schlecht sein.

    Die Boarders kann man "meist" aber auch ganz gut direkt auf dem Plan ablesen: Meist -aber nicht immer- sind die Stellen vorhanden, auf denen man Abbauen kann. Nach diesen kann man sich orientieren: Fliege ich durch einen Asteroidengürtel hindurch, dann muss ich genau das machen, was ich ebenfalls beim Abbauen machen müsste, nur ohne Produkt kassieren, bedeutet: beim Abbauen von einem Asteroidenfeld müsste ich mit dem W20 würfeln und bekomme bei einem Ergebnis von 1-10 den erwürfelten Schaden und alles was darüber ist einen Würfel. Beim Hindurchfliegen verhält es sich genau so: man würfelt und bekommt den jeweiligen Schaden bei 1-10 nur bei einem Würfelwurf größer als 10 passiert halt nichts und man fliegt hindurch.

    Manchmal gibt es nur Geröllfelder oder Asteroidengürtel, bei denen man nicht abbauen kann und wo auch an einer anderen Stelle ncihts dergleichen ausliegt..da muss man halt nachschauen..... bei Planetenschilden leider auch immer.

    Aber die letzte Seite des Regelbuchs -wie du schon sagst- sollte doch diesbezüglich ausreichen, oder?! Diese 4x kopiert.....meinetwegen nur die rechte Spalte.....

  • Hallo zusammen,

    Auch wenn es jetzt nicht mehr in diese Woche paßt, wir haben gespielt:


    1. #ThiefsFortune -- einmal zu viert. Dies ist ein Ersteindruck. Deshalb gibt es auch eine genauere Erklärung des Spiels. Wir sind Diebe, die den Palast des Sultans von seinen Schätzen befreien wollen. Es gibt die normalen Schätze wie Smaragde, Lampen und Schwerter sowie die kostbaren Sanduhren. Mit zwei Sanduhren läßt sich die Zeit voraussehen und beeinflußen. Im Palast gibt es die genannten Schätze und die bösen Wächter. Im fortgeschrittenen Spiel gibt es im Palast jeweils drei Karten (Location, Character, Event), die ebenfalls von den Dieben leergeräumt und eventuell erworben werden können. Der Palast zeigt die 5 Runden an und wieviele Schätze (5,5,6,6,7) man in jeder Runde von seinen Zukunftskarten erbeuten kann.


    Jeder Dieb hat eine Auslage mit jeweils drei Reihen von vier Karten. Oben liegen die Locations, in der Mitte die Charaktere und unten die Events. Über den Charakterkarten ist Platz für 5 Wächter. Diese Auslage stellt die Gegenwart dar, links davon liegt die Vergangenheit, rechts davon die Zukunft. Am Anfang erhält man eine Location und eine Charakterkarte mit den entsprechenden Schätzen. dann beginnt das Spiel.


    Ein Runde unterteilt sich in:

    1. 5 Karten ziehen -- drei von jeder Sorte und zwei beliebig. Danach wird gedraftet. Eine Runde rechts herum und eine Runde links herum ist man ja gewohnt. Dies hier ist etwas gewöhnungsbedüftig. Man wählt eine Karte und legt sie verdeckt ab, behält zwei Karten und gibt die anderen beiden weiter. Dann hat man wieder 4 Karten auf der Hand. Die gewählte Karte wird aufgedeckt und mit den oben angegebenen Schätzen belegt. Dann wählt man eine Karte aus, legt sie verdeckt ab , behält zwei Karten und gibt eine Karte weiter. Das geht solange, bis man nur noch zwei Karten auf der Hand hat. Eine wird ausgewählt und in die Zukunft gelegt. Die letzte Karte wird abgelegt, nachdem man sich eine der Belohnungen unten links ausgesucht hat. Das können Schätze sein, oder das Entfernen von einem Wächter oder eine neue Karte einer bestimmten Art.


    2. Beute machen. Man darf 5 bis 7 Schätze oder Wächter von den eigenen Karten der Zukunft entfernen und in den eigenen Vorrat legen. Wird dadurch eine Karte lee, wandert sie in die Gegenwart. Liegen bereits vier Karten dieser Art (event, location, character) in der Gegenwart, so wandert die linke Karte in die Vergangenheit. Für alle Karten in der Vegangenheit erhält man die Siegpunkte unten rechts (nicht bei Events -- die haben keine Siegpunkte).


    3. Aktionen ausführen. Man darf jeweils zwei Aktionen ausführen, dann ist der nächste dran. Man kann solange Aktionen ausführen, wie man Schätze hat und Karten, die noch nicht benutzt wurden. Wer zuerst paßt, wird nächste Runde Startspieler. Die Aktionen stehen auf den Karten z.B. eine Lampe abgeben für einen Siegpunkt oder zwei Smaragde und eine Lampe abgeben für zwei Siegpunkte,... Oder man hat zwei neutrale Charaktere und erhält dafür eine Sanduhr, oder man hat Schwerter ausgegeben und erhält dafür die Möglichkeit, eine Lampe auf eine Karte in der Zukunft zu legen. Es gibt erschiedene Charakterarten( friend, foe ,neutral) und verschiedene Lokationen(Palast, outskirts,...) die bei bestimmten Kombinationen in der Gegenwart ebenfalls Schätze oder Punkte oder auch Wächter bringen. Für 2 Sanduhren darf man auch die drei Karten im Palast plündern. Generell kann man sagen, daß die Karten verschieden stark sind und die Stärke etwas durch darauf liegende Wächter ausgeglichen wird.


    4. Aufräumen. Man muß für jeden Wächter auf dem eigenen Tableau in der Gegenwart einen Schatz abgeben. Dummerweise gehen die Wächter dann nicht weg, sondern wollen nächste Runde wieder bestochen werden. Kann man sie nicht bezahlen, muß man je Wächter einen Siegpunkt abgeben -- dann sind sie aber auch weg.


    Nach 5 Runden ist Schluß. Dann zählt man seine Siegpunkte durch Aktionen und die Siegpunkte der Vergangenheit zusammen. Wer die meisten hat, gewinnt. Es ist schon hilfreich zu wissen, welche Karten es gibt. Die Karte, die es erlaubt, gute Karten nach rechts zu schieben -- damit man länger etwas davon hat, ist sehr wichtig -- wenn man das auch nicht sofort erkennt. Es gibt einige wenige Karten, die sich auf ander auswirken -- ist aber selten und mitnichten spielentscheidend. Da die Verbindungen der Karten (mit dieser Bedingung auf diesen Karten, kann ich mit dieser Karte das und das machen...) doch recht wichtig sind, muß man schon überlegen, was man behalten will und wie man seine Karten einsetzt. Wenn man Karten hat, die auf Schwerter Siegpunkte geben, nützt es nichts Lampen zu sammeln. Zu viert hat sich doch etwas "downtime" bemerkbar gemacht. Es ist ein Spiel bei dem man das Beste aus den Gegebenheiten machen muß. 7,5/10


    Ciao

    Nora

    Einmal editiert, zuletzt von nora ()

  • Rise to Nobility (zu zweit)

    Wie ist denn dein Eindruck vom Zweier-Spiel im Unterschied zur 3-6er Partie.

    Ist das genauso gut, besser oder schlechter?

    Würde mich mal interessieren.

    Da kann ich gar nichts zu sagen. Rise to Nobility habe ich bisher nur solo und zu zweit gespielt.


    Ich möchte das auch mal in meine Spielegruppe bringen, dann können wir das zu dritt oder viert spielen. Dann muss vorher aber Cavern Tavern gespielt werden; schließlich bin ich ein thematisch orientierter Spieler und Cavern Tavern ist nunmal Vorgeschichte zu Rise to Nobility. Da fehlt mir aber etwas die Zeit. Beide Spiele sind in Englisch; mit meiner Frau geht das, mit der Spielegruppe nicht, da muss ich erst einiges übersetzen.

    Spielerische Grüße Ernst-Jürgen


    Allzeit-TOP 5: 1. Viticulture - Compl. Coll. Ed., 2. Martians - A Story of Civilization, 3. Scythe, 4. Snowdonia, 5. Prehistory

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