08.04.-14.04.2019

  • Wegen der etwas längeren Spielzeit bei Too Many Bones und bereits geplanten Abendveranstaltungen konnte ich #QuoddHeros nur noch Solo anspielen. Die Regeln finde ich nicht besonders schwer aber auch nicht gerade elegant erklärt, so dass man sich doch erst einmal zurechtfinden muss. Das erste Tutorial habe ich noch leicht gemeistert, beim zweiten bin ich bis jetzt gescheitert. Bei mehreren Spielern wird im Tutorial solange gespielt bis ein Spieler das Ziel erreicht hat. Im Solospiel hat man hier doch eine recht enge Zeitvorgabe.

    Das Spiel wirkt bis jetzt recht grüblerisch auf mich. Im Solomodus stört mich das nicht. Die andere Spielmodi (Koop, Jeder-gegen-Jeden, Team und Overlord) konnte ich bis jetzt noch nicht testen, könnte mir aber vorstellen dass es hier zu einer recht hohen Downtime kommt. Vor allem mit neuen Spielern dürfte eine Runde doch etwas länger dauern.

    Das hatte ich gestern auch in den Händen, nachdem es leider die Nacht noch in der Packstation verbringen musste.

    Die Box ansich ist ja schon mal riesig, wobei das darin enthaltene Material diese derzeit noch nicht ausfüllt.


    Auch ich habe mich gestern Abend mal an die Tutorial-Missionen, welche zum Kennenlernen der Spielmechanik gedacht sind, gemacht und muss sagen, dass es ohne Erfahrung schon etwas Vorstellungskraft bedarf, wann die Figur wie liegt. Zum Glück gibt es eine zweite Figur, mit der man auf dem Playerboard die aktuelle Situation nachspielen kann.


    Wem #QuoddHeroes nichts sagt, dem sei das Video von Men vs Meeple ans Herz gelegt, wo es recht gut erklärt wird:


    .. in meinem Fall ist es ein 2017 in der Spieleschmiede geschmiedetes Projekt, welche die Tage endlich ausgeliefert wird. Spielerisch hat man hier wohl eine Mischung aus Robo Rally (RR) und Mechs Vs Minions (MvM). Optisch sehr nah an MvM, was die Spielbretter angeht, spielerisch eine Mischung, da es Szenarien in allen denkbaren Konstellationen (solo, Teamplay, 2er Koop, Overloard, jeder gegen jeden) gibt. Dabei sind diese sehr Facettenreich. Mal ein Rennen, mal ein Pickup and Delivery. Zwar muss man hier nicht, wie bei RR jede Runde neu programmieren, da hier jeder Würfelseite eine bestimmte Aktion zugeordnet wird, allerdings lassen sich diese Zuordnungen während des Spiels neu verteilen, so dass zu bestimmten Situationen eine "Reporgrammierung" dieser Zuordnungen Sinn ergibt. Ich bin sehr gespannt darauf, wie es in meiner Spielgruppe ankommt.


    #QuoddHeroes #MechsVSMininons #RoboRally

    Einmal editiert, zuletzt von JanW ()

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  • Ernst Juergen Ridder

    Wie würdest Du denn #IsleofSkye mit den beiden Erweiterungen einordnen? Ich kenne nur das Grundspiel. Es soll ja mit der 1. Erweiterung deutlich anspruchsvoller werden und die 2. Erweiterung soll eher seicht sein. Das Grundspiel fand ich okay. Wenn es mit der 1. Erweiterung "Fleisch dazu" bekommt, würde es mich reizen. Mit welchen Spielen würdest Du es vergleichen hinsichtlich Anspruch/Komplexität.

    "Wo kämen wir denn hin, wenn alle sagten, wo kämen wir hin, und niemand ginge, um einmal zu schauen, wohin man käme, wenn man ginge!" (Kurt Marti)
    Top 15:
    1 Gaia Project — 2 Mombasa — 3 Nippon — 4 Auf den Spuren von MP — 5 Orleans — 6 Tzolkin

    7 Bora Bora. — 8 Lorenzo — 9 Great Western Trail — 10 Trajan — 11 Concordia — 12 Blackout

    13 Das tiefe Land — 14 Newton — 15 Troyes

  • JanW vielleicht kannst du mir bei ein paar Fragen zu #QuoddHeroes weiterhelfen.

    Im Tutorial werden ja nur die Karten mit einem Punkt verwendet. Ich denke dass im normalen Spiel alle Karten verwendet werden, mit 1, 2 und 3 Punkten. Was ist der Unterschied zwischen den Karten mit 2 und 3 Punkten?

    Die farbliche Zuordnung der Ausrüstungen zu den Heroes finde ich wenig gelungen. Gibt es dafür eine Übersicht?

    Mir kommt es so vor als ob nur der Spielmodus jeder gegen jeden getestet wurde. Koop und Solo kommt mir wie eine Beta Version vor. Kann mich natürlich täuschen da ich es nur kurz angespielt habe.

  • Marcus zum wirklichen Gameplay kann ich noch nicht viel sagen, dafür habe ich noch nicht genug gespielt.

    Wenn Du dir die einzelnen Szenarien mal anschaust, wirst du bei einigen sehen, dass sie angeben, welche Karten verwendet werden. Ich denke mal, dass die Anzahl der Punkte die "Stärke" der Karte angeben, so dass man so ein wenig balancen kann.
    Farbliche Zuordnung? Ausrüstung? Für jede Karte gibt es ein bestimmtes Symbol, diese sind doch recht gut in der Anleitung erklärt.

  • Baseliner


    #IsleofSky


    Zum Grundspiel brauche ich ja nichts sagen, kennst du ja.


    Die Wanderer-Erweiterung hat für jeden Spieler ein neues Tableau mit drei Fortschrittsleisten. Auf denen kann man sich entwickeln und dadurch zusätzliches Einkommen in Gestalt von Geld und Punkten, sofortige Punkte und insgesamt 9 Boni freischalten. Als Bonus gibt es z.B. einen zweiten Plättchenkauf in der Kaufphase, oder insgesamt drei Straßen, die man verbauen kann, um Plättchen über Straße zu verbinden, die keine Verbindung hatten, oder die Möglichkeit, in der Kaufphase für alle drei eigenen Plättchen Preise festsetzen zu dürfen, also keines abwerfen zu müssen usw..

    Wanderer heißt die Erweiterung, weil man eine Spielfigur bekommt, die ihren Weg auf der eigenen Burg beginnt und deren Weg es letztlich ist, der die Fortschritte auf dem Fortschrittstableau auslöst. Der Wanderer hat am Anfang 4 Bewegungspunkte. 2 Punkte kostet der Übertritt von einem Plättchen auf ein Nachbarplättchen, es sei denn, es gibt zwischen diesen eine Straßenverbindung, dann kostet es nur 1 Punkt. Man darf aber nicht beliebig einfach so laufen. Man hat anfangs zwei Wegmarker, kann einen weiteren als Bonus bekommen. Der Wanderer darf nur von Wegmarker zu Wegmarker laufen. Man setzt nach dem Plättchen Einbauen seine Wegmarker auf Plättchen des eigenen Gebiets, so dass der Wanderer sie in der gewünschten Reihenfolge erreichen kann. Braucht man z.B. für den Fortschritt auf einer Leiste das Betreten eines Feldes mit Schaf, setzt man einen der Wegmarker auf ein solches Feld und geht mit dem Wanderer dann dorthin. Als Boni kann man dann auch zusätzliche Schritte freischalten, so dass die Reichweite des Wanderers sich auf 8 Punkte erhöht, usw. Die Burg zählt dann etwa als Regelfeld, das für einen Fortschritt erreicht werden muss, oder aber auch als "Joker" (kostet Geld), der es einem erlaubt, auf einer Leiste ein Feld voranzuschreiten, obwohl man dessen Bedingung nicht erfüllt.


    Das ist eine Menge zusätzliches "Fleisch", bei deren Verarbeitung meine Frau deutlich besser war als ich. Klar, sie ist schließlich Optimierungsfreak, ich bin eher Bauchspieler.


    Die Druiden-Erweiterung habe ich zwar, habe ich aber noch nicht gespielt. Es gibt da vor allem eine neue Plättchenart für den Ausbau des eigenen Gebiets, die Druidenplättchen. Der Hauptunterschied scheint mir zu sein, dass sie nicht in den Sack kommen, sondern auf einem Dolmen-Tableau ausgelegt und von dort gekauft werden können. Im einzelnen habe ich mir das aber noch nicht angesehen, so dass ich auch nicht sagen kann, ob und welchen Kick diese Erweiterung dem Spiel gibt.


    In beiden Erweiterungen gibt es zusätzliche Wertungsplättchen, insgesamt jetzt also 26 im Spiel, von denen immer nur 4 tatsächlich im Spiel sind.

    Spielerische Grüße Ernst-Jürgen


    Allzeit-TOP 5: 1. Viticulture - Compl. Coll. Ed., 2. Martians - A Story of Civilization, 3. Scythe, 4. Snowdonia, 5. Prehistory

    3 Mal editiert, zuletzt von Ernst Juergen Ridder () aus folgendem Grund: aus "Pilgern" werden "Druiden"

  • #ColtExpress

    Spieleabend mit 3 Mädeln, mitgenommen hatte ich Colt Express, Siedler von Catan und Burgen von Burgund.

    Gab dann zwei runden Colt Express, für zwei die Erstpartie. War beide Partien weit vom Sieg entfernt aber der drehbuchartige Ablauf hat allen Spaß gemacht. Beide Siege gingen an die Schurkin der Gloomhaven-Runde ??

    Eine potenzielle Neuaufnahme in den Mitspielerkreis hat schon verlauten lassen Sie würde gern mal wieder Siedler spielen. Sieht also nach einer Wiederholung des Abends aus ?

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  • #SvC dann aber bitte mit der #StädteUndRitter – Erweiterung.

    Die hat für mich drei Aspekte:


    1. Sie ist die mit Abstand aggressivste Catan-Erweiterung. Keine andere kann man so böse spielen, muss man mögen.


    2. Sie ist die Grundlage für die Legenden-Erweiterung zur Städte&Ritter-Erweiterung, die angekündigt ist. Da bin ich als Catan-Fan durchaus gespannt drauf. Hoffentlich gibt sie dem System nicht weniger, als es die Legenden-Erweiterung zur Seefahrer-Erweiterung gemacht hat. Eigentlich immer wieder erstaunlich, wie man an diesem Catan-System herumschrauben kann.


    3. Sie ist nicht mein Favorite. Ich finde die Entdecker&Piraten-Erweiterung weitaus interessanter, dann käme bei mir die Händler&Barbaren-Erweiterung, dann die Seefahrer und dann, ja erst dann, Städte&Ritter. Wollte ich das ganze Catan-Universum betrachten, käme Städte&Ritter an der Stelle noch lange nicht.


    Aber das finde ich auch schön an Catan. Es hat so viele Aspekte, dass es vielen gefallen kann.

    Spielerische Grüße Ernst-Jürgen


    Allzeit-TOP 5: 1. Viticulture - Compl. Coll. Ed., 2. Martians - A Story of Civilization, 3. Scythe, 4. Snowdonia, 5. Prehistory

  • #SvC hab ich aus Kindheitszeiten nur als Grundspiel vorliegen. Hab mich mit den Erweiterungen noch nicht auseinander gesetzt. Die Ansprüche sind in dieser Wenigspieler-/ Wiedereinsteigerkonstellation aber auch nicht hoch.

    Evtl mal die Mehrspielererweiterung, um mit so unkomplizierten Spielen noch mehr Brettspielinteressierte wieder an den Tisch zu bekommen. Das gefällt mir auch am Colt Express, bis zu 6 Spieler.

    Einmal editiert, zuletzt von Fedamin ()

  • Marcus zum wirklichen Gameplay kann ich noch nicht viel sagen, dafür habe ich noch nicht genug gespielt.

    Wenn Du dir die einzelnen Szenarien mal anschaust, wirst du bei einigen sehen, dass sie angeben, welche Karten verwendet werden. Ich denke mal, dass die Anzahl der Punkte die "Stärke" der Karte angeben, so dass man so ein wenig balancen kann.
    Farbliche Zuordnung? Ausrüstung? Für jede Karte gibt es ein bestimmtes Symbol, diese sind doch recht gut in der Anleitung erklärt.

    #QuoddHeroes


    Eine kurze Erklärung zu meiner Frage.



    Wie man sieht unterscheiden sich die Fertigkeitenplättchen und die Aufrüstungsplättchen.

    Zumindest ist für mich nicht immer eindeutig zu erkennen welcher Held welche Fertigkeiten- und Aufrüstungsplättchen verwenden soll.

    Oder ist das egal?

    Einmal editiert, zuletzt von Marcus ()

  • Marcus Ah ok ... da müsste ich auch lange grübeln.


    Mach mal für jeden der 2-geteilten Plättchen Ben Häufen mit gleichfarbigen ( sind zweiseitig ) ... müsstest je 11 x 6 Haufen haben.

    Diese orientieren sich dann farblich an den andren, von denen du jeweils 5 zusammenfassen kannst. Zu guter letzt schaust mal die Buddy- Boards an, da kann man das Farbschema erkennen.


    Jeder Held hat seinen eigenen Satz Bewegungsaktionen und Aufrüstungsplättchen.

    Einmal editiert, zuletzt von JanW ()


  • #QuoddHeroes


    JanW Danke für die schnelle Antwort. So hatte ich mir das auch gedacht.


    Kommt mir aber mehr wie eine Runde Mysterium als wie eine eindeutige Zuweisung vor. Aber vielleicht haben andere Spieler dieses Problem ja nicht.

    Einmal editiert, zuletzt von Marcus ()

  • Ich plädiere nochmal für die Nutzung von Hashtags zum jeweiligen Spiel auch bei den einzelnen Beiträgen. Ich habe z.B. keine Ahnung, von welchem Spiel ihr da sprecht bzw. schreibt...

    Einmal editiert, zuletzt von Puma ()

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  • Ich plädiere nochmal für die Nutzung von Hashtags zum jeweiligen Spiel auch bei den einzelnen Beiträgen. Ich habe z.B. keine Ahnung, von welchem Spiel ihr da sprecht bzw. schreibt...

    Ich unterstütze das.


    Schon seit einiger Zeit lese ich einfach keine Beiträge mehr, aus denen nicht hervorgeht, um was es sich handelt.


    Ich glaube nicht, daß jemand wirklich objektiv sein kann - alle Meinungen sind subjektiv.
    Natürlich gilt das auch für mich.

  • Meine gespielten Spiele an einem langen Spielewochenende auf einer Hütte im Schwarzwald - aus einem Google Doc mit copy/paste übernommen (was offenbar relativ gut funktioniert):


    Spiel

    Autor

    Verlag

    Ersteindruck

    gespielt

    Note

    Dauer

    Spieler

    Brass Birmingham

    Martin Wallace

    Roxley Games

    Ein knallhartes Wirtschaftsspiel im England der industriellen Revolution. Auf den ersten Blick sehr unübersichtlich - nach der ersten von zwei Spielphasen weiss man aber ungefähr wie der Hase läuft, und hat trotzdem noch keinen blassen Schimmer davon wie man es am Besten anstellen soll. Sehr anspruchsvoll, herausfordernd und mit hohem Wiederspielreiz, weil man stets das Gefühl hat nicht alle Möglichkeiten entdeckt bzw. das Potential ausgeschöpft zu haben.


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    Die Aufteilung in zwei getrennte Spielphasen ist spannend, vor allem da man im ersten Zeitalter bereits Gebäude bauen kann die dann im zweiten Zeitalter nochmals gewertet werden. Es ist ein ständiges planen und ringen um Ressourcen (Geld, Kohle, Stahl, Bier), Spielerreihenfolge und besten Standorte auf dem Spielplan. Ein echtes Expertenspiel.

    12.4.19

    9/10

    180'

    4

    Champions of Midgard

    Ole Steiness

    Corax Games

    Auf den ersten Blick sieht es nach einem typischen, fast schon trivialen Worker Placement Spiel mit allzeit beliebtem Wikinger- Thema aus. Bei genauem hinsehen jedoch stellt es sich als recht kurzweiliger und gar nicht mal so leicht zu meisternder Einstünder heraus.


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    Die Würfel und Spezialfähigkeiten der Clans bringen Würze und Emotionen ins Spiel, und die verdeckten Ereignisplättchen sorgen für (Schaden-)Freud oder Leid. Das Spielerlebnis ist hier defintiv mehr als die Summe der Teile, und es zeigt sich mal wieder dass auch Ameritrash- Würfelkämpfe und typische Eurogame- Mechanismen sich nicht gegenseitig ausschliessen müssen. Problematisch könnte eigentlich nur der wmgl. geringere Wiederspielreiz sein da die Varianz im Spielaufbau und in den Strategien doch arg überschaubar ist.

    12.4.19

    7/10

    60'

    3

    Black Orchestra

    Phillip DuBarry

    Game Salute

    Ein Co-Op bei dem es darum geht Hitler mittels eines akribisch geplanten Attentats zur Strecke zu bringen. Ein geschichtliches Thema mit hoher Immersion - alleine schon die Aufmachung des Spiels trägt dazu bei, und die historischen Ereignisse, die den Spielablauf wesentlich lenken und mit bestimmen, liefern eine Geschichtsstunde frei Haus.


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    Es gibt aber auch frustige Durst-Strecken im Spiel wo man als Spieler-Team ausharren muss, da aktuell keine rechnerische Chance auf ein erfolgreiches Attentat besteht. Aber auch das wiederum trägt zur starken Stimmung bei die ständig zwischen völlig verzweifelt und hochmotiviert und optimistisch divergiert.Im Deutschen Markt nur eingeschränkt (über vereinzelte Importeur- Shops) erhältlich.

    12.4.19

    7/10

    90'

    4

    Newton

    Simone Luciani

    Nestore Mangone

    Cranio Creations

    Ein Siegpunktesalat erster Güte. Newton ist ein Spiel bei dem man bereits nach der Regelerklärung erschlagen wird von den mannigfaltigen potentiellen Möglichkeiten des Punkte machens. Auf 3 Plänen mit insg. 5 Spielbereichen versucht man das Beste herauszuholen aus den vielfältigen und cleveren Kartenkombinier-Aktionen.


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    Sonderlich thematisch ist das alles nicht, aber es greift eng verzahnt ineinander und befriedigt Optimierfreunde in höchstem Masse. Mir dagegen sind es ein paar Stellschrauben und Details zuviel des Guten, obwohl die Jagd nach den besten Zügen und Kombinationen zugegeben schon recht reizvoll ist.

    13.4.19

    7/10

    120'

    4

    Die Tavernen im Tiefen Thal

    Wolfgang Warsch

    Schmidt Spiele

    Ein buntes Pottpuri aus modernen Spiele-Mechanismen: Deckbuilding, Dice Drafting, Dice Placement und zuguterletzt auch bereits schon von Haus aus mit vielen Zusatz- Spielmodulen versehen wie es sich für ein modernes Brettspiel heute offenbar gehört.


    Die Tavernen sind ein kurzweiliger Spass mit frischem Thema, dauern aufgrund der 8 Runden aber gut über 1 Stunde, was für ein Spiel mit nicht unwesentlichem Glücksanteil schon fast zuviel ist. Zudem ist es leider auch etwas fummelig vom Handling und Ressourcen-Management (Kartendeck, Würfel, Tokens, Tableau...), was es nicht ganz so elegant macht wie das grosse (und deshalb auch bessere) Dominion.


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    13.4.19

    6/10

    80'

    4

    Hadara

    Benjamin Schwer

    Hans im Glück

    Es sieht aus wie 7 Wonders, spielt sich ein bisschen wie 7 Wonders, und ist dabei aber um Klassen schlechter als das grosse Vorbild. Es soll offenbar ein Spiel mit Zivilisations- Entwicklungs-Charakter sein, ist aber im Endeffekt ein, wenn auch funktionierendes, in weiten Teilen aber lieblos zusammen- geschusterte Sammlung aus Altbekanntem.


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    Ein bisschen Drafting hier, ein bisschen Set-Collection dort, und verschieden starke/teure Karten die dementsprechend Siegpunkte geben. Es plätschert ohne grosse Höhepunkte vor sich hin und endet dann in einem generischen Wertungsblock, den man schon gar nicht mehr auswerten möchte weil irgendwie jeder für alles irgendwelche Siegpunkte erhalten wird, ohne zu wissen wer das jetzt besonders gut oder schlecht gemacht hat. Ein schwacher Titel des Verlags.

    13.4.19

    5/10

    60'

    4

    Gugong

    Andreas Steding

    Game Brewer

    Gugong sieht fantastisch aus. Die Grafik wirkt unverbraucht, die Symbolik ist klar und deutlich, und die Aufmachung ist rundum gelungen und einladend. Unter der Haube steckt ein komplexeres Spiel als es die wenigen Spielbereiche vermuten lassen - sind die ersten Züge noch recht schnell absolviert, wird es gegen Ende immer langwieriger die optimalen Züge zu errechen und durchzuführen.


    Die Kartenmechanik zwingt zum taktieren, eine Vorausplanung des Zuges ist also kaum möglich, was die Ausführungszeit der Züge leider verlängert. Das liegt hier auch mal wieder an einigen zusätzlichen Spielelementen (Würfel), die mehr Grübelei aber nicht zwingend mehr Spielspass integrieren.Vm0PB8EGIgPBDfj_kd53IbWCNqJqjILWT2TXvrl1s0afsHe1qtQj5C16uLkW_tXi8Yd3UdDcWYpIiQttdXkDJHhKi0FaBjzsVxEeW6afKc1IsFTqcOUL0Ypo3CsA-bSothVgzKeb


    In Summe ist es ein schönes, aber wmgl. auch etwas frustiges Optimierspiel dem es im späteren Spielverlauf etwas an Leichtigkeit und Dynamik im Spielablauf fehlt.

    13.4.19

    6/10

    120'

    4

    Dizzle

    Ralf zur Linde

    Schmidt Spiele

    Ein schnelles Wüfelspiel mit einem grossen Wertungsblock für viel Abwechslung und witzigen Aufgabenstellungen. Macht Spass.


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    13.4.19

    6/10

    25'

    3

    Lama

    Rainer Knizia

    Amigo

    Die Regeln lassen sich in 3 Sätzen erklären. Der Spielspass entwickelt sich primär durch die Emotionen, die ganz automatisch entstehen wenn einem die Tour mal wieder so richtig versammelt wird bzw. nix zusammenpassen will, oder wenn einem der Coup gelingt alle Handkarten und somit auch Minuspunkte loszuwerden. Klassiker-Potential!

    13.4.19

    7/10

    10'

    3

    Just One

    Ludovic Roudy

    Bruno Sautter

    Repos

    Ein Partyspiel dass seinen Reiz aus möglist kreativen Lösungen und “Ich denke das Du denkst das ich Denke…” bezieht. Mit einfachsten Mitteln holt Just One in grossen Spielrunden alles an Spielspass raus was man mit einem Stift und einigen Begriffskarten erreichen kann.

    13.4.19

    8/10

    30'

    7

    Cryptid

    Hal Duncan

    Ruth Veevers

    Osprey Games

    Cryptid ist eine ungewöhnliche Rätselaufgabe die durch einen deduktiven Ansatz gelöst werden will. Der Reiz des ganzen besteht aus der Visualisierung der Hinweise auf einem Spielfeld (ähnlich Kingdom Builder), und das immer klarer werdende Bild das sich peu a peu durch die Befragung der Mitspieler und durch etwaige Lösungsversuche ergibt.


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    Wer die gelegten Hinweise am besten/schnellsten erkennt und kombinieren kann hat hier die Nase vorn. Ein schöner abstrakter Hinverzwirbler mit unverbrauchter Mechanik. Bisher nur auf Englisch erhältlich.

    13.4.19

    8/10

    60'

    5

    Status 12M12S 2019: 5M5S (L.A.M.A., Claim, Krass kariert, Ganz schön clever, IwdZ - das Kartenspiel)
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    2018: 8 | 2017: 6 | 2016: 6 | 2015: 12 | 2014: 12 | 2013: 15 | 2012: 20

    4 Mal editiert, zuletzt von Elektro ()

  • Elektro mobil am Telefon ist das nur schwer zu lesen

    Weil der Fließtext mit Bildern an den rechten Rand gedrängt ist, eine Zeile nur rund ein Drittel der möglichen Länge hat und Wörter wie z.B. "dementsprechend" schon eine ganze Textzeile füllen.

    Spielerische Grüße Ernst-Jürgen


    Allzeit-TOP 5: 1. Viticulture - Compl. Coll. Ed., 2. Martians - A Story of Civilization, 3. Scythe, 4. Snowdonia, 5. Prehistory

  • Elektro Brass: Brimingham in 180'' (entspricht 3 Minuten)? Respekt! Aber ich sehe schon, ihr seid in allen gespielten Spielen deutlich schneller als der Rest. ;)


    Nichts für ungut, aber als jemand, der täglich von Winkelminuten und -sekunden arbeitsbedingt umgeben ist, habe ich deine Zeitangaben innerlich direkt in Sekunden, anstatt der vermutlich gewollten Minuten, übersetzt. Nutze demnächst ein einfaches Prime-Symbol ( ' ), wenn du Minuten meinst, das erspart mir und vielleicht anderen ein paar Schrecksekunden.

    Einmal editiert, zuletzt von Prinz ()

  • oh, my bad :( done!


    Schrecksekunden... no pun intended, eh? ;)

    Status 12M12S 2019: 5M5S (L.A.M.A., Claim, Krass kariert, Ganz schön clever, IwdZ - das Kartenspiel)
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  • Gestern erneut #ChampionsOfMidgard inklusive beider Erweiterungen gespielt und ich bleibe weiterhin dabei, dass mir das Spiel wirklich gut gefällt. Es hat einfach Flair, die Mechanismen funktionieren prima und die Spielzeit ist genau richtig.

    Generell kommt es selten vor, dass meine Frau Spiele im Fantasy-Setting mag, vor allem in solchen, in denen viel gegen Monster gekämpft wird, aber hier ist das überraschenderweise anders. Ich denke, es liegt daran, dass der Workerplacement-Part so unkompliziert, schnell und durchaus packend umgesetzt wurde.


    Unserer Meinung nach profitiert das Spiel enorm von den beiden Erweiterungen, wir gehen sogar soweit, dass beide ein Must-Have sind. Nur das Grundspiel ist uns deutlich zu begrenzt und anspruchslos, zumal selbst mit den Erweiterungen das Spiel zwar komplexer, aber nicht komplizierter wird. Es ist einfach mehr Varianz drin und gut umgesetzte Kniffe.


    Trotz der sehr gelungenen optischen Umsetzung stören die dünnen Karten und die qualitativ nur soliden Pappmarker, aber das mindert jetzt den Spielspaß nicht großartig. Insgesamt kein sehr anspruchsvolles, aber spaßiges Spiel.

    Workerplacement-Spiele haben es bei uns mittlerweile schwer, langfristig im Spieleregal zu bleiben, einfach weil da schon richtig gute Alternativen drin sind, aber Champions of Midgard bekommt wohl - im Gegensatz zu z.B. Architekten des Westfrankenreichs, einen schönen Platz.


    Dann zum fünften Mal #DieTavernenImTiefenThal ... puuh, schwierig. Ich mag die Quacksalber und eigentlich mag ich auch die Tavernen, allein schon wegen der gelungenen Optik und dem Thema, aber irgendwie überzeugt es mich nicht vollständig. Der hohe Glücksanteil nervt, auch wenn man da hier und da schon dagegensteuern kann, aber insgesamt gefällt mir der Flow in dem Spiel nicht. Karten auslegen, würfeln, abwechselnd Würfel nehmen, einsetzen ... joa, ganz nett, aber oftmals dann auch sehr beschränkt und ohne wirklichen Tiefgang. Die Module machen es interessanter, aber nur marginal besser.

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