Yomi deutsch

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  • Die aktuelle Internetseite von Pegasus hat nichts mit dem Shop zu tun, das sind zwei komplett getrennte Domains.

    Die sind miteinander verknüpft. Die eine Seite bezieht ihre Inhalte zu großen Teilen aus der anderen Seite. Und zur Zeit wird u. a. daran gearbeitet, diese Inhalte auch noch mit SAP zu verknüpfen.

    Das einzige, was man von außen sieht ist, dass Person A mit Fähigkeit B in Unternehmen C einsteigt und plötzlich - augenscheinlich! - B nicht mehr ausübt.

    Weil Person A sich nicht für Fähigkeit B, sondern für Fähigkeit D beworben hat.

    Okay... dann habt ihr eh schon verloren...

    Ich weiß, was du meinst, aber viele Dinge laufen wirklich viel besser, seit SAP an Bord ist.

  • Die sind miteinander verknüpft. Die eine Seite bezieht ihre Inhalte zu großen Teilen aus der anderen Seite. Und zur Zeit wird u. a. daran gearbeitet, diese Inhalte auch noch mit SAP zu verknüpfen.

    Das ist ja wieder ein ganz anderes Blatt und das halte ich auch nicht zwingend für gut. Dieses Urteil gilt nun aber auch nur für die theoretische Basis - es wird sicherlich Gründe geben, warum das so gemacht wird. Ich würde es in einem idealen System jedoch so sehen: Auf der Präsentationsseite (der Homepage) würde ich zu aller erst interesseweckende Texte schreiben, voller Leben, Stimmung verbreiten. Begeisterung zeigen. Auf der Shop-Seite würde ich dann nüchterne: Kaufe dieses Paket mit dem Inhalt "Stichpunktliste" erwarten. Auch da gibt es wunderbare Beispiele von genanntem Vorzeigeverlag. Den Beweggrund kann ich verstehen: 1x pflegen = 2x füllen. Aber ist das verkaufsfördernd? Meiner Meinung nach ist im Marketing der Weg des geringsten Widerstands selten der erfolgreichste.


    Weil Person A sich nicht für Fähigkeit B, sondern für Fähigkeit D beworben hat.

    Ich sagte ja, das kann ich mir schon vorstellen. Auf der anderen Seite besagt das aber nicht, ob denn der Verlag an Fähigkeit B interessiert gewesen wäre oder so einen Job angeboten hätte. Das entkräftet meinen Punkt also genau so wenig oder stark, wie es ihn bestärkt.

  • Wer meint, Wordpress sei nicht konkurrenzfähig, der hat die Zeit verschlafen, denn sowohl namenhafte internationale Zeitungen setzen auf Wordpress als Basis, als auch 1/4 des gesamten Internets!

    In vielen Punkten magst du recht haben. Aber diese Aussage ist beispielhaft für einiges, was du (viel) zu plakativ oder ungenau darstellst. Falls du dich auf w3techs.com o. ä. beziehst, solltest du bedenken, dass bei derartigen Analysen grundsätzlich nur die x Millionen traffic-reichsten, beliebtesten etc. Websites betrachtet werden. Bei denen hat Wordpress in der Tat einen enorm hohen Marktanteil (28,8 % von allen analysierten, 59,6 % bei den Seiten mit CMS lt. w3techs). Aber weder ist das 1/4 des www noch "1/4 des gesamten Internets".
    Die 100 € sind selbstverständlich auch Humbug. Davon kannst du abzüglich der von dir genannten Fixkosten nicht mal 1 Arbeitsstunde bezahlen. Wer soll das denn in der kurzen Zeit so konfigurieren, dass es ab dann wartungsfrei läuft? Vom Shop mit Anbindung an ERP mal ganz zu schweigen...


    Klar, man kann mit relativ wenig recht viel erreichen und die Pegasus-Seite (ohne Shop) ließe sich mit überschaubarem Aufwand sicherlich verbessern ( @Herbert ;) ). Aber ganz so einfach und günstig wie oben dargestellt, ist es dann doch nicht, wenn man gewisse Ansprüche hat, die ich hier Pegasus einfach mal unterstelle.

  • Auf der Präsentationsseite (der Homepage) würde ich zu aller erst interesseweckende Texte schreiben, voller Leben, Stimmung verbreiten. Begeisterung zeigen. Auf der Shop-Seite würde ich dann nüchterne: Kaufe dieses Paket mit dem Inhalt "Stichpunktliste" erwarten.

    Wenn ich "verknüpfte Inhalte" schreibe, dann meine ich damit nicht unbedingt die Texte über Spiele. Du nimmst dir immer nur einen kleinen Teilbereich raus und ignorierst viele andere Dinge. Das ist auch verständlich, eben weil dir der Background fehlt.

  • @yzemaze: Wenn ich von der Webseite schreibe, dann meine ich das "Ding" Internetseite. Das Konstrukt, den Code, das Tool, das Objekt. Die Erhebung tut auch wieder nichts zur Sache, denn der Fakt ist, dass man auch contentstarke Webseiten damit betreiben kann.


    @Thygra: Entschuldige bitte, dass ich das als Kunde nicht sehe ;) Du suchst dir aber nur Begründungen heraus, die nebensächlich sind. Entschuldigungen finden kann man immer leicht. Mir geht es um die Präsentation von Spielen. Was auch immer da noch verknüpft sein muss/will/kann - es widerspricht der Idee, die Produktseiten aufwändiger zu gestalten, in keiner Weise, oder?


    Dennoch sehe ich schon wieder, dass wir hier nicht auf einen Nenner kommen werden, weil Du alles mit "Insiderwissen" abtust.

  • Ja, wir drehen uns im Kreis. Ich habe viel weiter oben schon mal gesagt, dass es natürlich viel besser geht als im Moment. Deshalb ist es sinnlos, dass du das ständig wiederholst. In diesem Punkt habe ich dir nie widersprochen.


    Nur dass eben die Prioritäten aktuell bei deutlich wichtigeren Dingen liegen, die du als Außenstehender nicht beurteilen kannst und die ich auch nicht in der Öffentlichkeit diskutieren werde. Es gibt eben deutlich dringlichere Baustellen.


    Und dabei lassen wir es am besten bewenden.

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  • Na dann ist ja jetzt hoffentlich endlich Ruhe...

    Och, diese Diskussion war doch auch für mich, der mit Prügelspielen so rein gar nichts anfangen kann, teilweise recht interessant. Insbesondere dann, wenn die Beteiligten versucht haben, sich in die Position des anderen herein zu versetzen und seine Argumente zu verstehen. Streich die Anteile, wo jemand dem anderen sagen will, wie dieser seinen eigenen Job besser machen sollte, und Rest war doch absolut lesenswert...


    EDIT: :2cent:;)

  • @yzemaze Könnten wir die Diskussion rund um Webauftritte von Verlagen vielleicht irgendwie auslagern? Es mag zwar mit Yomi gestartet haben, aber am Ende hatte es damit wenig zu tun.


    Bezüglich Yomi .. Ich bin hier wieder mal sehr enttäuscht. Ich hatte Yomi kurz vor dessen Deutschland-Release erst entdeckt und mich im Netz umgeschaut, ob ich die Komplettbox in Englisch bekommen kann.
    Als ich dann vom Deutschland-Release gelesen hatte, habe ich diese Suche eingestellt und mich sehr gefreut. Dieses Spiel war ja quasi bereits komplett, so dass ich mich hier ebenso auf alle Charaktere gefreut habe.



    Wenn man sich die aktuelle Produktseite des Yomi-Starterset anschaut, kann man dort folgenden Beschreibungstext lesen:

    Ring frei – Runde 1 – Kämpfen! Die ersten von 20 verschiedenen Charakteren haben den Ring betreten, um sich zu prügeln, bis einem die Lichter ausgehen. Mit Yomi begibt man sich stilecht in eine perfekte Abbildung des beliebten Konsolengenres „Beat ‘em Up“. Es gilt, die Moves der Gegner vorherzusehen und zum perfekten Zeitpunkt die großen Kombos auszuspielen, um den Kontrahenten auf die Bretter zu schicken. Da jeder Charakter seine persönlichen Stärken und Schwächen mit sich bringt, die man erlernen und auskontern kann, werden aus verdroschenen Grünschnäbeln bald virtuose Fighter.

    Wenn ich das Unterstrichene als Versprechen nehmen würde, so würde Pegasus hier ein Versprechen geben, dass alle 20 Charaktere noch erscheinen. Da dies anscheinend jetzt nicht mehr so ist, fühle ich mich hier ein wenig an der Nase herumgeführt.
    Die Strategie, die Charaktere nach und nach rauszubringen scheint ja nicht aufgegangen zu sein, kann ich auch gut nachvollziehen, da ich z.B. nicht jeden Charakter gekauft habe, da er mich einfach nicht interessiert hat. Umso mehr ists nun blöd, dass ich auf weitere Charaktere, die mich interessiert hätten, verzichten muss.


    Für mich gibt's daher wieder mal einen Daumen nach unten. Wieder ein Spiel, wo ich es bereue mein Vertrauen in Pegasus gesteckt zu haben.

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  • @yzemaze Könnten wir die Diskussion rund um Webauftritte von Verlagen vielleicht irgendwie auslagern? Es mag zwar mit Yomi gestartet haben, aber am Ende hatte es damit wenig zu tun.

    Hab ich auf’m Zettel. Da das etwas umfangreicher ist, war’s mir gestern (mitten in der Diskussion) allerdings zu stressig.

  • Die Strategie, die Charaktere nach und nach rauszubringen scheint ja nicht aufgegangen zu sein, kann ich auch gut nachvollziehen, da ich z.B. nicht jeden Charakter gekauft habe, da er mich einfach nicht interessiert hat.

    Deine Formulierung klingt so, als hätte es besser funktioniert, alle 20 Decks gleichzeitig auf den Markt zu bringen. Ich bin zu 100% überzeugt, dass das NICHT besser funktioniert hätte. Die Markteinführung eines solchen Spiels kann NUR funktionieren, indem die Charaktere nach und nach rauskommen.


    Dass es TROTZDEM nicht funktioniert hat, hat eben andere Gründe.


    Vielleicht hätte es besser funktioniert, wenn man Boxen mit je 4 Charakteren herausgebracht hätte. Schwer zu sagen. Aber dann hätte der Preis pro Box eben auch schon bei mindestens 29,95 gelegen. Und da kauft man nicht unbedingt mal eben eine zweite Box, während man eher mal bereit ist, für 8,95 einen neuen Charakter zu kaufen.


    Aber da sind wir wieder bei der Frage der Zielgruppe. Der Gedanke hinter dem Veröffentlichungskonzept war eigentlich, vor allem Kinder ab 10 Jahren anzusprechen. Kinder, die das Spiel (ähnlich wie YuGiOh) in der Pause auf dem Schulhof zocken und dann ab und zu vom Taschengeld einen neuen Charakter kaufen. Deshalb die einzelnen Decks zum Taschengeldpreis. Aber diese Zielgruppe zu erreichen, DAS ist es, was nicht funktioniert hat.

  • Deine Formulierung klingt so, als hätte es besser funktioniert, alle 20 Decks gleichzeitig auf den Markt zu bringen. Ich bin zu 100% überzeugt, dass das NICHT besser funktioniert hätte. Die Markteinführung eines solchen Spiels kann NUR funktionieren, indem die Charaktere nach und nach rauskommen.
    Dass es TROTZDEM nicht funktioniert hat, hat eben andere Gründe.


    Vielleicht hätte es besser funktioniert, wenn man Boxen mit je 4 Charakteren herausgebracht hätte. Schwer zu sagen. Aber dann hätte der Preis pro Box eben auch schon bei mindestens 29,95 gelegen. Und da kauft man nicht unbedingt mal eben eine zweite Box, während man eher mal bereit ist, für 8,95 einen neuen Charakter zu kaufen.


    Aber da sind wir wieder bei der Frage der Zielgruppe. Der Gedanke hinter dem Veröffentlichungskonzept war eigentlich, vor allem Kinder ab 10 Jahren anzusprechen. Kinder, die das Spiel (ähnlich wie YuGiOh) in der Pause auf dem Schulhof zocken und dann ab und zu vom Taschengeld einen neuen Charakter kaufen. Deshalb die einzelnen Decks zum Taschengeldpreis. Aber diese Zielgruppe zu erreichen, DAS ist es, was nicht funktioniert hat.

    Die Strategie dahinter kann ich nachvollziehen, allerdings hätte man dann, um ähnlich gut wie YuGiOh zu funktionieren, dieses Spiel vielleicht in die Klassenzimmer tragen müssen. Ich bin noch nicht lange Vater, aber wie hätte mein Kind von diesem Spiel denn erfahren sollen, wenn nicht über Freunde oder Schule?
    Ich selbst habe öfter überlegt mein Yomi mal an die Nachbarskinderbande auszuleihen, nur um zu sehen, obs zündet. Bin dann aber wieder davon ab, da ich Yomi für wenig kindgerecht halte. Vor allem, wenn es darum geht Gegner mit Blitzen etc pp niederzustrecken.
    Bezüglich der Pause auf dem Schulhof .. die ist in der Regel 15-20 Minuten lang. In diesem Zeitraum schaffe ich es knapp eine Partie mit einem Kollegen zu spielen. Und wir wissen die Chars durchaus zu spielen. Da Kinder in diesem Alter aber meist noch andere Sachen in der Pause verfolgen (Bücherei, Kantine, Schullotze, etc pp.) glaube ich nicht, dass sie eine Yomi-Runde hinbekommen.


    Desweiteren fehlt es diesem Spiel an virtuellen Effekten, sprich es spielt sich recht monoton mit einer verdeckten Karte und man dreht um und schaut was passiert. Ein YoGiOh kommt da mit mehr Interaktion, mehr Karten (aufgedeckt/verdeckt) auf dem Tisch und diversen "Fallen" daher. Da ist einfach mehr Los und das Kind fühlt sich da mehr mit hineingezogen, als wenn es versucht sich einen Schlag von Charakter X vorzustellen. In diesem Zusammenhang muss ich gestehen, dass ich Yomi in der Steam-Umsetzung deshalb noch ansprechender finde, da dort zusätzlich visuelle und akustische Effekte hinzukommen, die das ganze Spiel wieder näher an das Beat'm'Up bringen.


    Wurde diese Idee, also Yomi an Kinder ab 10 Jahre auszugeben, mal im Vorfeld umgesetzt, um zu sehen, ob ihnen das Spiel Spass macht?

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