Wie kauft ihr ein Spiel, für das es Erweiterungen gibt?

  • Wenn ich mich für ein Spiel interessiere, dass insgesamt gute Bewertungen und Kritiken in diversen Foren aufweist beobachte ich bei mir ganz oft, dass ich neben dem Grundspiel gleich die Erweiterungen dazukaufe. Und das alles bevor ich das Spiel selber anspielen konnte. Wie macht ihr das? Erst Grundspiel kaufen, ausprobieren und bei Gefallen dann die Erweiterungen? Dann alle Erweiterungen oder nur die erste oder laut Kritiken beste Erweiterung? Seid ihr so rational oder passiert es euch auch, dass ihr dann ein Spiel inklusiver aller Erweiterungen im Schrank habt und es irgendwann ungespielt verkauft oder wegen Nichtgefallen nach der ersten Partie.


    Beispiele sind für mich: Eclpise, Orleans, Zug um Zug, Carson City, Battlestar Galactica, Csmic Encounter, ...


    Abgesehen davon besteht ja zusätzlich das Problem, dass man ein Spiel im Regelfall so wenig spielt, dass das Grundspiel ausreichen würde. Bestes Beispiel Cosmic Encounter. Wenn man alle Erweiterungen besitzt kann man bestimmt Jahrzehnte spielen, ohne dass man eine Alienrasse doppelt sieht.

    "We are the unknowns. Lower your shields and surrender your ships. We will add your biological and technological distinctiveness to our own. Your culture will adapt to service us. Resistance is futile."


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  • Wie macht ihr das? Erst Grundspiel kaufen, ausprobieren und bei Gefallen dann die Erweiterungen? Dann alle Erweiterungen oder nur die erste oder laut Kritiken beste Erweiterung? (...)
    Abgesehen davon besteht ja zusätzlich das Problem, dass man ein Spiel im Regelfall so wenig spielt, dass das Grundspiel ausreichen würde.

    Eigentlich normal nur das Grundspiel, eben aus dem unten genannten Grund.


    Schwierig wird's für mich eigentlich nur bei bei Spielen, welche auch als Gesamtbox erhältlich sind, bei der dann alle Inhalte in eine Box passen und die in Summe merklich günstiger sind, als alle Erweiterungen einzeln zu kaufen (z.b. Galaxy Trucker Anniversary Edition).
    Oder bei Spielen, die durch die Erweiterung nicht nur erweitert, sondern auch klar verbessert oder gar repariert werden (z.b. Kingsburg).

  • Sowohl als auch


    Ich neige oft dazu, mir gleich die Erweiterungen dazu zu kaufen.


    Wirklich spielen tu ich sie leider in den meisten Fällen nicht, dafür spiele ich zu viele Spiele in kurzer Zeit. Deswegen bin ich in letzter Zeit etwas vorsichtiger geworden. Je besser mir ein Spiel gefällt, desto schneller kaufe ich für gewöhnlich aber auch die Erweiterung dazu. Wegen der kleinen Auflagen. Verkaufen kann ich sie immer noch. Und davon mache ich auch sehr oft Gebrauch


    Sinnvoll ist zugegebenermaßen was anderes :D

  • Ooooh jaaaa


    Aber da muss ich auch sagen: bei SWD macht es auch wirklich Sinn. Das Spiel ist ja tatsächlich auf Erweiterungen ausgelegt. Ist ja auch der größte Kritikpunkt der Sammel-Gegner


    Ich meinte eher so Battlestar Glalactica, Descent (wo ich bisher erst 2 Erweiterungen gespielt habe, plus diverse Hauptmänner), Talisman ...

  • Ich meide Erweiterungen fast immer komplett. Es gibt sicher Ausnahmen:


    Erweiterungen, die mehr vom gleichen in der Grundbox bringen, sind für mich eher interessant.
    Die erste Cosmic Encounter Erweiterung ist essentiel, da ich orange mag, 6 Spieler brauche, und die Belohnungskarten für die Verteidiger genial sind. Die Restlichen Erweiterungen würde ich nur wegen der Spielerfarben und Aliens kaufen. Der Rest ist mir Wumpe.


    Map Erweiterungen, also alternative Spielpläne sind interessant :)


    Aber generell erstmal ohne Erweiterung ein Spiel antesten, außer es gibt Rezensionen, die sagen: diese Erweiterung muss rein, sonst ist das Spiel nicht komplett.
    Für mich gehören die ersten 2 Carcassonne Erweiterungen zum Grundspiel... sind nicht trennbar :)

  • Ich kaufe Spiele meistens erst, wenn ich mir ziemlich sicher bin, daß sie mir auch gefallen (vorher schon gespielt, viel darüber gelesen, ich mag normalerweise den Autor, ich mag normalerweise ähnliche Themen, Serien, Spielkonzepte, etc. etc.).
    Wenn ich dann ein Spiel kaufe, kaufe ich auch alle Erweiterungen dazu.
    Promos, Mini-Erweiterungen und ähnliches kaufe ich aber nur zu Mini-Preisen, und wenn sie ohne Aufwand besorgbar sind (Beispiel: die Arkwright Erweiterung aus dem 2016-Kalender war mir für 5€ und für 4€ zu teuer, für 2,50€ habe ich sie genommen).

    Seid ihr so rational oder passiert es euch auch, dass ihr dann ein Spiel inklusiver aller Erweiterungen im Schrank habt und es irgendwann ungespielt verkauft oder wegen Nichtgefallen nach der ersten Partie.

    Ich bin so rational, und bei mir kommt es normalerweise nicht vor, daß ich ein Spiel ungespielt verkaufe - ich habe es ja schließlich nach reiflicher Überlegung gekauft, um es zu spielen.
    Ich frage mich wirklich, wie man das anders machen kann ...

    Abgesehen davon besteht ja zusätzlich das Problem, dass man ein Spiel im Regelfall so wenig spielt, dass das Grundspiel ausreichen würde. Bestes Beispiel Cosmic Encounter. Wenn man alle Erweiterungen besitzt kann man bestimmt Jahrzehnte spielen, ohne dass man eine Alienrasse doppelt sieht.

    Wenn es Erweiterungen gibt, dann reicht mir das Grundspiel meistens nicht aus, auch wenn ich es nur wenig spiele.
    Cosmic Encounter als Grundspiel hatte mir nicht sehr lange ausgereicht (als es noch keine Erweiterungen gab) - ich brauche die Vielfalt der Kombinationsmöglichkeiten und die neuen Regeln der Erweiterungen.

    Erweiterungen, die mehr vom gleichen in der Grundbox bringen, sind für mich eher interessant.
    Die erste Cosmic Encounter Erweiterung ist essentiel, da ich orange mag, 6 Spieler brauche, und die Belohnungskarten für die Verteidiger genial sind. Die Restlichen Erweiterungen würde ich nur wegen der Spielerfarben und Aliens kaufen. Der Rest ist mir Wumpe.

    Ich spiele Cosmic Encounter (200+ Partien seit ca. 40 Jahren) nie mehr zu fünft oder zu sechst, deshalb ist die erste Erweiterung für mich nicht deshalb besonders essentiell.
    Der Rest macht das interessante Spiel aus. :)


    Ich glaube nicht, daß jemand wirklich objektiv sein kann - alle Meinungen sind subjektiv.
    Natürlich gilt das auch für mich.

    Einmal editiert, zuletzt von Warbear ()

  • Wenn ich überhaupt ein Spiel kaufe, dann erst einmal ohne Erweiterung. Erst wenn das Spiel hinreichend oft gespielt wurde (10+ mal) und ich aufgrund der Beschreibung den Eindruck habe, dass die Erweiterung es in die "richtige" Richtung entwickeln könnte, dann kommt die Erweiterung dazu. Da ich aber oft genug selbst dann noch enttäuscht wurde, ist mein Anreiz, überhaupt noch Erweiterungen zu kaufen, extrem gering.


    Erweiterungen, die mich nicht enttäuscht haben, sind "Cuba El Presidente" und die ersten beiden Erweiterungen zu "Carcassonne".


    Ciao
    Stefan

  • Früher gab es Erweiterungen eher für Spiele, die Preise gewonnen haben und idR auch entsprechend gut waren. Aber mittlerweile kommen ja auch zu mittelmäßigen Spielen teils mehrere Erweiterungen raus. Bei Crowdfunding auch oft 1-X Erweiterungen gleich mit dem Grundspiel zusammen. Für die Verlage rechnet sich das eben oft eher als unbekannte neue Spiele auf den Markt zu bringen. Von Grundspiel-Käufern meinen viele, alle Erweiterungen haben zu müssen, in Erweiterungen ist auch oft nicht viel teures Material drin, und ideenmäßig ist's auch oft (aber nicht immer!) Bereich Resteverwertung von Grundspiel-Design. Schnell verdientes Geld.


    Heißt dann für mich: Bei der aktuellen Erweiterungsflut kann man doch gar nicht mehr alles kaufen, ohne haufenweise ungespielte Sachen zu sammeln, von denen es viele nüchtern betrachtet nicht wert sind, sie zu haben. Also als Antwort auf die ursprüngliche Frage: ich kaufe deutlich weniger Erweiterungen als früher, und in aller Regel auch nur noch, nachdem ich das Grundspiel oft genug gespielt und für gut befunden habe. Und selbst dann schaffen es noch Erweiterungen in den Spieleschrank, wo man sich anschließend fragt: "hmm, war das jetzt wirklich nötig, das zu kaufen?" Jüngstes Beispiel: die 7 Wonders Duel Erweiterung.

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  • Der Eingangspost spiegelt eigentlich ziemlich genau mein Verhalten wider. Wie mein übrigens Kaufverhalten irrational ist, so ist es auch bei vorhandenen Erweiterungen so. Tendenziell wird erstmal alles gekauft, was bis dato auf dem Markt ist, wenn mich ein Spiel interessiert, auch wenn ich das Grundspiel selbst noch nicht gespielt habe.


    Natürlich spiele ich die Spiele dann erstmal ohne Erweiterung und, auch das wurde anfänglich erwähnt, würde das Grundspiel lange Zeit ausreichen. Ich bin in der Hinsicht aber "Komplettionist" (gibt es das Wort? Was wäre das passende Wort?) und möchte einfach auch alles, was es gibt haben. Ob das sinnvoll ist sei mal dahingestellt :D

  • Ich bin in der Hinsicht aber "Komplettionist" (gibt es das Wort? Was wäre das passende Wort?) und möchte einfach auch alles, was es gibt haben. Ob das sinnvoll ist sei mal dahingestellt :D

    Frage 1: Sammler
    Frage 2: nein

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  • in der Regel kaufe ich keine Erweiterungen direkt, sondern erst nachdem ich ein Spiel so oft gespielt habe, dass ich mir Abwechslung wünsche. Das passiert teilweise auch bei meinen Lieblingsspielen nicht. Ausnahmen sind Erweiterungen, die am Grundpiel etwas grundsätzliches verbessern. Beispielsweise hab ich mir die erste Erweiterung zu Eclipse aufgrund der Antiraketentechnologien und den Ältestenheimatwelten geholt. Hier werden für mich Schwächen des Grundspiels korrigiert. Das ich später eine Erweiterung nicht mehr bekommen habe, hab ich bisher nur bei Minierweiterungen erlebt. Die drucke ich mir dann halt selbst aus.

  • Ich finde Sammler trifft es nicht genau genug. Ich kann auch Sammler sein, ohne alles vollständig haben zu wollen.
    Die zweite Frage war ohnehin eher rhetorischer Natur.
    Nach kurzer Sichtung meines Spieleregals muss ich mich ein wenig revidieren, da ich feststelle zu einigen Spielen auch keine Erweiterungen oder nicht alle zu besitzen (z. B. Eldritch Horror, Arkham Horror, Legenden von Andor ... okay, letzteres finde ich ohnehin nicht so toll, dass ich da Erweiterungen mein Eigen nennen müsste).

  • Erweiterungen, die mich nicht enttäuscht haben, sind "Cuba El Presidente" und die ersten beiden Erweiterungen zu "Carcassonne".

    Yep, das sind definitiv gute Erweiterungen, die man haben sollte. Zu der Gruppe würde ich auch noch zählen die Erweiterungen für: Speicherstadt, Säulen der Erde, Belfort, Lords of Waterdeep, City of Iron 1st edition (2nd edition ist auch alleine schon gut), die "Leaders" für 7 Wonders, die "Factions" für Alien Frontiers, "Seaside" und "Blütezeit" für Dominion, die "Neuen Gesetze" für Lancaster, "Handel und Intrige" für Orléans und alles bis "Tier II" für Viticulture (d.h. Essential Edition plus 4-Jahreszeiten-Plan). Bei Mini-Erweiterungen vielleicht noch die Alea Schatzkiste (insbesondere für Notre Dame). Wenn ich nichts vergessen habe, könnte ich zur Not auf alles andere verzichten, was ich an Erweiterungen habe, und das ist ein vielfaches der genannten Sachen...

  • Nach kurzer Sichtung meines Spieleregals muss ich mich ein wenig revidieren, da ich feststelle zu einigen Spielen auch keine Erweiterungen oder nicht alle zu besitzen (z. B. Eldritch Horror, Arkham Horror, Legenden von Andor ...

    Wenn es sich um ein gutes Spiel handelt, versuche ich erstmal alle Erweiterungen zu bekommen. Irgendwann kommt dann der Punkt, wo es einfach zu viel wird. So halt bei Descent, Eldritch Horror usw.



    Descent wollte ich wirklich komplettieren (weil es eines meiner Lieblingsspiele ist), aber nach der hundertdrölften Erweiterung gehts irgendwann einfach nicht mehr.


    Würde nicht alle 2 Wochen ein neuer Hauptmann auf den Markt geschmissen, würde ich vielleicht komplettieren, aber da kommt man doch irgendwann nicht mehr mit. Ebenso beim HdR LCG: wer hat da wirklich alle Erweiterungen und vor allem auch alle gespielt?

  • Kommt auch irgendwie darauf an, wann ich mich zu einem Kauf für ein Spiel entschließe. Bin ich früh dabei und die Erweiterungen erscheinen erst nachdem ich mir das Grundspiel gekauft hab, werden die Erweiterungen eigentlich auch immer dazu gekauft. Dann hat mich aber das Grundspiel schon so überzeugt, dass ich die Erweiterungen auch fast immer für unerlässlich halte oder sie für mich einen entsprechend großen Mehrwert bringen.


    In der Regel bin ich aber kein "early adopter" und kaufe Spiele erst wenn es sie schon eine gewisse Zeit gibt und ich mir sicher bin, dass mir das Spiel gefällt. Dann sind meist auch die erste oder mehr Erweiterungen schon erschienen und ich wäge mehr ab und verzichte dann lieber gänzlich auf Spiele die sich in Richtung Groschengräber wie Eldritch Horror oder Descent entwickeln.(hmmmm... alles FFG. Da steckt vielleicht ein Muster dahinter ;) ). Kann ich aber abschätzen, dass es bei ein, zwei Erweiterungen bleiben wird (Battlestar Galactica, Eclipse) bin ich ein "completionist" und kaufe Erweiterungen auch dann, wenn sie vielleicht kaum oder viel zu selten tatsächlich Verwendung finden.

  • Descent wollte ich wirklich komplettieren (weil es eines meiner Lieblingsspiele ist), aber nach der hundertdrölften Erweiterung gehts irgendwann einfach nicht mehr.
    Würde nicht alle 2 Wochen ein neuer Hauptmann auf den Markt geschmissen, würde ich vielleicht komplettieren, aber da kommt man doch irgendwann nicht mehr mit.

    Bei Descent2 habe ich auch nach den ersten paar Figuren aufgehört, da ich sehr schnell das Gefühl bekam, daß das alles schon von vornherein nur auf Abzocke ausgerichtet war, ohne wirklichen Gegenwert zu liefern.
    Ich habe Descent1 komplett und kann damit sehr gut leben ... :)

    Ebenso beim HdR LCG: wer hat da wirklich alle Erweiterungen und vor allem auch alle gespielt?

    Beim LotR LCG (ich habe die englische Version) bin ich immer noch komplett (bis auf 2 der letzten 3 Expansions - da ist das Paket bei Morgenwelt bisher verschollen) - inclusive aller POD und Nightmare Decks.


    Da wir erst einige Jahre nach Beginn mit dem Kaufen und Spielen angefangen hatten, sind wir jetzt gerade erst bei The Voice of Isengard (MEC25) angekommen. Die beiden SAGA Hobbit Expansions hatten wir gestern beendet.
    Es macht immer noch riesig Spaß, und wir haben immer noch vor, unbedingt bis zum Ende dabeizubleiben ... :)


    #LordOfTheRingsLCG


    Ich glaube nicht, daß jemand wirklich objektiv sein kann - alle Meinungen sind subjektiv.
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  • Beim LotR LCG (ich habe die englische Version) bin ich immer noch komplett (bis auf 2 der letzten 3 Expansions - da ist das Paket bei Morgenwelt bisher verschollen) - inclusive aller POD und Nightmare Decks.


    Da wir erst einige Jahre nach Beginn mit dem Kaufen und Spielen angefangen hatten, sind wir jetzt gerade erst bei The Voice of Isengard (MEC25) angekommen. Die beiden SAGA Hobbit Expansions hatten wir gestern beendet.
    Es macht immer noch riesig Spaß, und wir haben immer noch vor, unbedingt bis zum Ende dabeizubleiben ...

    Ich zolle dir meinen allergrößten Respekt. Das ist wahre Begeisterung für ein Spiel und mir persönlich fehlt es, genau das ausleben zu können. Vielleicht starte ich mit Star Wars Destiny oder Arkham Horror (muss ich erst sichten) noch einen Versuch

  • Wie macht ihr das? Erst Grundspiel kaufen, ausprobieren und bei Gefallen dann die Erweiterungen?

    Genau so. Es sei denn, es ist allgemeiner Tenor, dass eine Erweiterung unverzichtbar wäre.


    Dann alle Erweiterungen oder nur die erste oder laut Kritiken beste Erweiterung?

    Nur das, was mir persönlichen Mehrwert verspricht.


    Abgesehen davon besteht ja zusätzlich das Problem, dass man ein Spiel im Regelfall so wenig spielt, dass das Grundspiel ausreichen würde.

    O.k., dagegen bin ich auch nicht immun. Wenn mir ein Spiel gefällt, wird eine verfügbare Erweiterung gerne schneller gekauft, als notwendig wäre.

  • Mittlerweile kaufe ich Erweiterungen von Spielen, von denen ich ausgehe, dass ich sie tatsächlich spielen könnte. :rolleyes:


    Aber ich packe sie zumeist nicht mehr aus, um sie ggf. doch bei mangelndem Bedarf wieder verkaufen zu können.


    Ausnahme: Star Wars Imperial Assault, da kaufe ich alle Erweiterungen 18.gif

  • Seid ihr so rational oder passiert es euch auch, dass ihr dann ein Spiel inklusiver aller Erweiterungen im Schrank habt und es irgendwann ungespielt verkauft oder wegen Nichtgefallen nach der ersten Partie.

    Bei BGG sind in meiner Sammlung über 900 "Erweiterungen" gelistet, die auf nicht ganz 400 "Grundspiele" kommen. Ich bin leider ganz klar der vollkommen irrationale Käufer, der nur dann zufrieden ist, wenn er alles zu einem Spiel oder einer Spielreihe besitzt. Wenn so jemand Spiele von FFG mag, dann wird es teuer. Außerhalb von FFG gibt es aber gar nicht mal soo viele Systeme, für die Erweiterungen in einer ähnlich hohen Zahl erscheinen. Agricola, Dominion, Power Grid, Age of Steam, Commands & Colors, Thunderstone, Nightfall, Summoner Wars, Imperial Settlers und TIME Stories.


    Aber ich packe sie zumeist nicht mehr aus, um sie ggf. doch bei mangelndem Bedarf wieder verkaufen zu können.

    Das händel ich ähnlich ebenso. Erweiterungen lassen sich meiner Erfahrung nach in den meisten Fällen eh wesentlich besser verkaufen als die zugehörigen Grundspiele.

  • Ich kaufe das Spiel und wenn sich nach einigen Partien eine "Liebesbeziehung" entwickelt, dann kaufe ich auch gerne mal Erweiterungen dazu, wenn sie mir interessant erscheinen (bzw öfter mal für das Spiel wärmstens empfohlen werden - zB hier in diesem Forum ;) ) Allerdings muss ich beileibe nicht alle Erweiterungen haben und wenn ich irgendwelche Promos kriege, packe ich die halt auch dazu - sind halt nett !! Aber ich gehöre nicht zu denen, die glauben, dass ein Spiel nicht komplett sei, wenn mal irgendein Promochen fehlt - die Leute gibt's ja auch. Allerdings gibt's dann doch so ein paar wenige liebgewonnene Schätzchen, bei denen ich auch zum "Kompletist" werde (zB Funkenschlag oder Hansa Teutonica ^^ )

  • Kurz zum Thema: Wenn es Erweiterungen für meine Spiele (die ich alle gut finde und demzufolge auch gespielt werden) gibt, kaufe ich sie auch. Kleinere Promos auf Messen o.ä. versuche ich ebenfalls zu bekommen, sind aber kein Muss.
    Das Wort was ihr sucht, dürfte "Komplettierer" sein...

    Bitte senden Sie mir Ihre E-Mail doppelt, ich brauche eine für´s Archiv :/

  • dass ich neben dem Grundspiel gleich die Erweiterungen dazukaufe. Und das alles bevor ich das Spiel selber anspielen konnte. Wie macht ihr das? Erst Grundspiel kaufen, ausprobieren und bei Gefallen dann die Erweiterungen? Dann alle Erweiterungen oder nur die erste oder laut Kritiken beste Erweiterung? Seid ihr so rational oder passiert es euch auch, dass ihr dann ein Spiel inklusiver aller Erweiterungen im Schrank habt und es irgendwann ungespielt verkauft oder wegen Nichtgefallen nach der ersten Partie.


    Beispiele sind für mich: Eclpise, Orleans, Zug um Zug, Carson City, Battlestar Galactica, Csmic Encounter, ...


    ich kaufe i.d.R. das Grundspiel. (Was immer auch gespielt wird), danach wird entschieden, ob Erweiterungen gekauft werden (sehr oft). In der Regel werden Erweiterungen gekauft, bis es zu komplex wird. Beispiel Istanbul und Village (eine 3. Erweiterung ist nicht notwendig...).


    Selten wird ein Komplett-Paket gekauft, dann haben wir meist das Grundspiel schon gespielt...


    Bei Spielplänen (Funkenschlag, FlashPoint, Formula D, Concordia) kann ich mich selten zurückhalten - und da hängen wir bei der "Bespielung" hinten dran...


    Bei Eclipse steht noch die 2. Erweiterung aus, Orleans (wo ist der 40% Kombirabatt bei SpieleOffensive für die Ortskarten?) noch alles, Zug um Zug brauche ich gar nichts...


    nur Thunder Alley habe ich komplett bestellt - ohne es zuvor zu kennen.



    Ungespielte Spiele gibt es bei uns nicht. Wir verkaufen auch keine Spiele, die wir gekauft hatten (bei Geschenken/Gewinnen kommt das schon vor)

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  • Ich kaufe das Grundspiel, und wenn es eine Erweiterung gibt, die die Spielerzahl auf eine mir passende Anzahl erhöht (und bei der ich nach meist nur kurzer Recherche herausfinde ob mehr Spieler das Spiel evtl. schlechter macht) meistens auch diese sofort.
    Alle weiteren Erweiterungen erst, wenn ich diese gespielt habe (was selten vorkommt, dass man mal gezielt eine solche ausprobieren kann..!), oder wenn sie - wie zuletzt zB die Cacao Erweiterung - in der Spielbox (Online-Rezensionen eher nicht) nen Pfeil nach oben bekommen haben.


    Kaufe auch keine Upgrades was Spielmaterial angeht wie die Holzfiguren für Orleans.
    Neue Spielpläne mach ich gelegentlich etwa bei Flash Point oder Concordia mit.
    Sails of Glory reicht mir das Grundset (hoffentlich überredet mich hier niemand zu weiteren!)
    Promos kaufe ich mir nicht - nehm ich aber mit, wenn sie eh beim Spiel dabei (Vorbestellungen zB. ; allerdings mache ich Vorbestellungen nicht wegen etwaiger Promos, sondern wenn dann nur zur "Ersparnis") oder in der Spielbox sind und wenn ich in Essen an einem Stand stehe wo ich sowieso irgendwas wollte (Nachfragen, irgendwas kaufen) und es sie für ne Mark dazu gibt...


    Und das wichtigste am Post: Das halte ich sogar sehr gut durch ;)

  • Was mich an dem Thema viel mehr interessiert: Wünscht sich noch jemand außer mir den Service kompletter Regeln - gerne auch als PDF, eventuell mit farblicher Markierung der Neuerungen?
    Anstelle der Extraheftchen mit Erläuterungen, was die Erweiterung in welchem Kapitel verändert, ohne darauf einzugehen, wie man sich das merken soll?

  • Bei mir kann man ganz grob in "Euro" und "Ameritrash" unterschieden - diese beiden Kategorien behandle ich hinsichtlich Erweiterungen sehr unterschiedlich.


    Bei Euros kaufe ich fast gar keine Erweiterungen.
    Man kann sie haben, aber da die Spiele ihren Reiz aus der Mechanik ziehen und ich die Grundspiele sowieso nicht so häufig spiele als dass ich sie mechanisch wirklich ausreizen würde, bringt mir hier eine Erweiterung keinen nennenswerten Vorteil. Auch auf der haptisch-materiellen Ebene nicht - ein paar mehr Papp- und Holztokens mit nützlich-minimalistischen Grafiken, die aber an der Atmosphäre des Spiels meist nichts Wesentliches ändern.
    Ausnahmen sind hier Erweiterungen, die das Spiel deutlich spielenswerter machen (die ersten beiden Carcassonne-Erweiterungen oder die erste Pandemie-Erweiterung).


    Bei Ameritrash kommt es sehr darauf an, wie es mit der Verfügbarkeit aussieht, wie sehr mir das Spiel in jeder Hinsicht zusagt (Thema, Mechanik, Optik, Spielgefühl), und wieviel Erweiterungen es dazu gibt.
    Blind direkt zum Grundspiel dazu kaufe ich fast nie Erweiterungen, ausgenommen bei sehr knapper Verfügbarkeit und nur bei entsprechender Überschaubarkeit hinsichtlich Anzahl, enthaltenes Material und Preis. Ausnahmen sind Spiele, bei denen die Erweiterungen als absolut notwendig für optimale Spielbarkeit erachtet werden. Dort werden dann die nötigen Erweiterungen dazugekauft (innerhalb eines gewissen Rahmens).


    Sonst kaufe ich Erweiterungen normalerweise erst, wenn ich mir auch sicher bin, dass mir das Spiel langfristig Freude bereitet und ich keine Ambitionen habe, es in absehbarer Zeit durch ein jüngeres, strafferes Exemplar zu ersetzen.
    Bin ich zu dieser Erkenntnis gekommen, versuche ich möglichst alles das zu erwerben, was mir als nützlich und habenswert erscheint. Das kann, muss aber nicht alle verfügbaren Erweiterungen umfassen.


    Ein Erweiterungs-Überangebot kann aber auch nach hinten losgehen.
    Hat ein Grundspiel zu viele Erweiterungen oder kommt bereits direkt mit mehreren Erweiterungen auf den Markt, sinkt mein Interesse daran rapide - bis zu dem Punkt, an dem ich trotz Gefallen auf einen Kauf verzichte. Ich möchte kein endlos erweiterbares Spielsystem kaufen, sondern ein Brettspiel. Schnell aufgebaut, schnell erklärt, wenig oder nur sehr überschaubarer Zusatzaufwand erforderlich, in sich geschlossen.

    Wenn dir egal ist, wo du bist, kannst du dich auch nicht verlaufen.

  • Ich kaufe mir meistens das Grundspiel, spiele es dann einmal und stelle fest, dass es mir ganz gut gefällt und kaufe sofort alle erhältlichen Erweiterungen aus Angst, es könnte sie irgendwann nicht mehr geben. Dann fristen das Grundspiel und die Erweiterungen ihr Regaldasein und werden in der Regel nicht mehr hervorgeholt. Immerhin gibt es noch so viele Spiele die angespielt werden müssen. Klingt seltsam, ist es auch, aber lässt sich bei mir leider nicht mehr ändern ;-)

  • Wenn ich überhaupt ein Spiel kaufe, dann erst einmal ohne Erweiterung. Erst wenn das Spiel hinreichend oft gespielt wurde (10+ mal) und ich aufgrund der Beschreibung den Eindruck habe, dass die Erweiterung es in die "richtige" Richtung entwickeln könnte, dann kommt die Erweiterung dazu. Da ich aber oft genug selbst dann noch enttäuscht wurde, ist mein Anreiz, überhaupt noch Erweiterungen zu kaufen, extrem gering.


    Erweiterungen, die mich nicht enttäuscht haben, sind "Cuba El Presidente" und die ersten beiden Erweiterungen zu "Carcassonne".


    Ciao
    Stefan

    Eine sehr vernünftige und lobenswerte Vorgehensweise, so ähnlich praktiziere ich das auch! Das Spiel muss mich echt schon begeistern und am Tisch fesseln und eine Erweiterung viel Interessantes bieten, damit es das Hauptspiel sinnvoll ergänzt/erweitert. Dann bin ich auch bereit mehr zu wollen. Obwohl ich beispielsweise Terra Mystica und Orleans gerne gespielt habe, die Erweiterungen haben es nicht in meinen Einkaufswagen geschafft. Dafür hatten Freunde die Erweiterungen, da musste ich sie mir eh nicht kaufen.

  • Was mich an dem Thema viel mehr interessiert: Wünscht sich noch jemand außer mir den Service kompletter Regeln - gerne auch als PDF, eventuell mit farblicher Markierung der Neuerungen?
    Anstelle der Extraheftchen mit Erläuterungen, was die Erweiterung in welchem Kapitel verändert, ohne darauf einzugehen, wie man sich das merken soll?

    Oh ja! Gerade bei Erweiterungen, die grundlegende Änderungen in bestimmten Bereichen mit sich bringen wäre so etwas wünschenswert. Das ständige Hin- und Herwechseln zwischen verschiedenen Regelheften nervt.


    Andererseits verstehe ich, dass sich aufgrund des Arbeitsaufwandes sich kein Verlag dazu genötigt sieht so etwas anzubieten. Spiel und Erweiterung sind verkauft, ein allumfassendes Regelwerk kostet nur und bringt nichts ein. Für TI3 gibt es z.B. ein komplettes Regelwerk welches von einem Fan zusammengeschrieben wurde und um FAQs und Errata ergänzt wurde. Daraus wurde dann ein pdf mit über 100 Seiten. Ich möchte mir eigentlich nicht vorstellen, wie viel Arbeit der gute Mann da hinein gesteckt hat.

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  • Ich zolle dir meinen allergrößten Respekt. Das ist wahre Begeisterung für ein Spiel und mir persönlich fehlt es, genau das ausleben zu können. Vielleicht starte ich mit Star Wars Destiny oder Arkham Horror (muss ich erst sichten) noch einen Versuch

    Ich finde das das HDR LCG nicht so ganz in dieses Thema passt. Dieses Spiel ist darauf ausgelegt die Erweiterungen zu kaufen, um eben neue Abenteuer bestehen und neue Decks bauen zu können. Ein Spieler, der bei diesem LCG nicht "dabeibleibt" kommt irgendwann an den Punkt, wo er mit seinem Kartenpool nichts neues mehr entwickeln kann und sich immer den gleichen Abenteuern gegenüber steht. Dann wirds langweilig und das Spiel evtl verkauft.
    Ich selbst habe nicht alles komplett, liegt daran, dass es mir an Zeit und Mitspielern fürs Spielen mit den Karten mangelt und Solo kommt für mich nicht in die Tüte. Dagegen spiele ich es regelmäßig mind. 1x die Woche über OCTGN mit bis zu 3 Mitspielern aus ganz Deutschland. Das machen wir schon einige Jahre, so dass wir inzwischen wohl alle Abenteuer irgendwie gespielt haben (die Alptraum-Dinger mal ausgenommen). Problem hier ist, dass die neueren Abenteuer immer mit bist zu 6 Monaten Verzögerung (erst leere Karten, dann Karten mit Text ohne Bild und dann komplette Karten) spielbar sind. Somit lässt sich nur "älteres" spielen, was wiederum etwas frustriert.


    Zurück zum Thema. In meinem Regal gibt es Spiele, bei denen ich die Erweiterungen blind kaufe, da mir das Spiel ansich sehr zusagt und ich keine Erweiterung verpassen möchte. Blood Bowl: Team Mananger, Space Hulk: Todesengel und das Ältere Zeichen wären da 3 Beispiele. Letzteres kommt leider recht selten auf den Tisch, so dass die Erweiterungen noch nicht alle gespielt wurden.
    Dann gibt's aber auch Spiele (z.B. King of Tokyo) die für mich keine Erweiterung benötigen, da sie gut sind, wie sie sind. Klar, würde man mir eine Erweiterung dazu schenken, würde ich sie nicht ablehnen, aber mich "dürstet" es bei diesen Spielen nicht danach.


    Somit für mich .. alle unter Kontrolle :)

  • Bei mir gibt es da keine eindeutige Antwort. Bei Reihen, die mir grundsätzlich gefallen, kaufe ich Erweiterungen auch schon mal, ohne dass ich das Grundspiel oder die vorgehenden Erweiterungen unendlich oft gespielt haben. Beispiele: Carcassonne, Dominion


    Andere Erweiterungen habe ich gekauft, weil ich das Grundspiel oft gespielt habe: Istanbul, Port Royal


    So wäre mein Plan, z. B. die Erweiterung zu Auf den Spuren von Marco Polo zu kaufen.


    Erweiterungen direkt gekauft, ohne dass ich das Grundspiel jemals gespielt habe, habe ich noch nicht getan und kommt auch eher nicht in Frage.

  • Ich bin da mehr der Ameritrash-Spieler. Ich brauche Atmosphäre, Immersion, BlingBling. Hochgradig komplexe Mechanismen habe ich manchmal ganz gerne, aber beim Spielen habe ich es gerne eher gemütlich.


    Das spielt dann in diesen Bereich komlett mit hinein. Descent2 zum Beispiel ist nun bei weitem nicht mehr in meiner Top-Liste, aber ich habe in meinem Laden ein Descent2 Abo. Token für die Hauptläute geht gar nicht. Dazu kommt, dass, wenn ich ein Spiel anfange, ich es auch gerne komplett habe. Es gibt da Ausnahmen (Hallo Kingdom: Death - da gibt es tatsächlich PinUps und 3 große Erweiterungen, die ich nicht benötige). Daher kaufe ich mitunter schon gerne ein Komplettpaket mit allen Erweiterungen. Besonders bei Kickstarter-Spielen gehe ich dann idR direkt All-In - KS-Exclusives nehe ich allerdings immer mit.

    Favorite Adventure Game: Myth, Conan, Journey - Wrath of Demons
    Favorite DungeonCrawler: Shadows of Brimstone, Dark Souls
    Favorite DeckBuildingGame: Hero Realms, Star Realms, Xenoshyft
    Favorite Tabletop Game: Saga, Godslayer, Warmachine/Hordes MK2, Frostgrave
    Favorite WorkerPlacement: BloodRage, Outlive

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